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VfB-Stürmer: VfB und Kalajdzic wegen 2:2 und Zukunftsfrage genervt

Die Stuttgarter ärgern sich über zwei spät verlorene Zähler in Bremen. Stürmer Kalajdzic sammelt weiter Scorer-, bei den Fans aktuell aber kaum Pluspunkte. Der Poker um seine Zukunft wird zur Belastungsprobe. Sportdirektor Mislintat reagiert auf ein Plakat.

Sasa Kalajdzic wollte offenbar nur noch weg. Kurz nach dem Spiel jedenfalls. Generell will er es womöglich auch. Der Poker um die Zukunft des Torjägers des VfB Stuttgart bleibt jedoch schwer zu durchschauen – und der Spieler am Ende vielleicht auch einfach beim schwäbischen Fußball-Bundesligisten. Noch ist unklar, wie es mit dem österreichischen Nationalspieler weitergeht. Die Fans des VfB und auch Kalajdzic selbst scheint das zunehmend zu nerven.

„Es sind Sachen, die ich nicht beeinflussen kann. Es zieht sich und wir werden weitersehen. Es gibt einige Dinge, die passen müssen“, sagte der 25-Jährige nach dem 2:2 (1:1) beim SV Werder Bremen am Samstag bei Sky. „Je länger es dauert, desto unangenehmer wird es.“ Der Vertrag des Angreifers in Stuttgart läuft noch bis 2023. Schon lange gilt er als Wechselkandidat für diesen Sommer. Bei mehreren Clubs, unter anderem in England, ist er im Gespräch. Richtig konkret wurde das Transferthema bisher nicht. „Damit muss ich umgehen können, ich bin Profi“, sagte Kalajdzic. Auch, wenn es ihm schwerfällt. Nach einem späten Nackenschlag wie dem in Bremen vermutlich noch schwerer.

In der fünften Minute der Nachspielzeit hatte Oliver Burke noch zum Ausgleich für Werder getroffen. Kalajdzic, wenige Minuten zuvor ausgewechselt, hatte es von der Bank aus miterlebt. „Wir hatten den Rucksack schon offen, um die drei Punkte einzupacken. Fußball kann hart sein“, sagte der Stürmer, der die Stuttgarter Tore durch Wataru Endo (38.) und Silas Katompa Mvumpa (77.) beide vorbereitet hatte. Es ist schon etwas kurios: Alle drei bisherigen VfB-Treffer in dieser Bundesliga-Saison hat Kalajdzic aufgelegt – und dennoch scheint die Liebe der Anhänger zu ihm leicht abgekühlt zu sein.

Nicht cool genug waren die Stuttgarter indes, um ihren Vorsprung in Bremen ins Ziel zu bringen. „Für uns wird es in der Nachbereitung darum gehen, wie wir eine Führung besser und cleverer verteidigen“, sagte Trainer Pellegrino Matarazzo. „Auch die Anfangsphase wird ein Thema sein.“ In der waren die Schwaben regelrecht überrannt worden und durch Niclas Füllkrug (4.) wieder mal früh in Rückstand geraten.

Es spricht für die Stuttgarter, dass sie wie schon beim 1:1 gegen RB Leipzig am ersten Spieltag zurückkamen und die Partie beim Aufsteiger zwischenzeitlich sogar drehten. Grundsätzlich dürfe man als VfB „mit einem Punkt auswärts immer zufrieden sein“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat. Am Ende fühle es sich aber eben doch „ein bisschen nach zwei verlorenen Punkten an“, gestand der 49-Jährige und verwies auch auf die große Chance zum 3:1, die Silas vergeben hatte (80.).

Verärgert war Mislintat auch wegen eines Banners im Bremer Fanblock. „Kein Schutz für Täter. Solidarität mit Betroffenen. Mislintat, halt’s Maul“ hatte darauf gestanden. Es bezog sich mutmaßlich auf die Causa Atakan Karazor. Stuttgarts Mittelfeldspieler war Mitte Juni auf Ibiza festgenommen worden und hatte sechs Wochen in Untersuchungshaft verbracht. Gegen den 25-Jährigen wird wegen einer „mutmaßlichen Straftat der sexuellen Nötigung“ ermittelt. Mislintat hatte ihn zuletzt mehrfach demonstrativ in Schutz genommen.

„Ich habe ein komplett anderes Verständnis von Demokratie und von der Judikative. Es sollten niemals Vorverurteilungen stattfinden und immer die Unschuldsvermutung gelten“, sagte der Sportchef nun zu dem Plakat in Bremen, das ihn neben dem späten 2:2 zusätzlich nervte.

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Andrew Wylie Chautauqua Guardian Media Group Literatur Messerattacke New York Polizei Salman Rushdie

Salman Rushdie: Autor wird nicht mehr beatmet

Nach der Messerattacke auf Salman Rushdie hat dessen Agent leichte Entwarnung gegeben. Er werde nicht mehr beatmet und könne sprechen.

Der indisch-britische Autor Salman Rushdie (75) ist am Freitag mit einem Messer attackiert worden. Sein Agent Andrew Wylie hat nun ein weiteres Update zu seinem Gesundheitszustand gegeben. Wie mehrere Medien, unter anderem der britische „Guardian“, berichten, hatte zunächst der Schriftsteller Aatish Taseer (41) in einem Tweet geschrieben, dass Rushdie „vom Beatmungsgerät genommen wurde und spricht (und scherzt)“. Wenig später bestätigte Wylie diese Nachricht. Der Tweet ist mittlerweile nicht mehr verfügbar.

Rushdie liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Attacke auf ihn ereignete sich auf offener Bühne bei einem Literatur-Event in Chautauqua, New York. Laut Polizei erlitt der Schriftsteller Stichwunden am Hals und in der Brust. Sein Agent teilte mit, dass Rushdie „wahrscheinlich ein Auge verlieren“ werde. Zudem seien die Nerven in seinem Arm durchtrennt worden, „seine Leber wurde durchstochen und beschädigt“.

Tatverdächtiger plädiert auf nicht schuldig

Die Polizei hat einen 24-jährigen Tatverdächtigen aus New Jersey identifiziert. Wie der „Guardian“ berichtet, habe der Mann bei einem kurzen Gerichtstermin am Samstag auf nicht schuldig plädiert. Ihm wird versuchter Mord und Körperverletzung vorgeworfen. Die Polizei äußerte sich noch nicht zu einem möglichen Motiv, die Ermittlungen dauern an.

Der Angriff könnte allerdings mit einem Werk des Autors zusammenhängen. Rushdie lebte jahrelang untergetaucht und stand unter Polizeischutz. 1989 hatte der iranische Revolutionsführer Ruhollah Chomeini (1902-1989) eine sogenannte Fatwa erlassen, in der er Rushdies Tod aufgrund seines Buches „Die satanischen Verse“ forderte und eine hohe Belohnung auf die Tötung Rushdies aussetzte.

Zahlreiche westliche Politiker verurteilen den Messerangriff, unter anderem US-Präsident Joe Biden (79). In einem Statement bezeichnete er den Vorfall als „bösartige Attacke“. Rushdie stehe für „wesentliche universelle Ideale“, unter anderem Wahrheit, Courage und Unverwüstlichkeit. Der Autor habe „die Fähigkeit, Ideen ohne Furcht zu teilen“. Dies seien „die Bausteine jeder freien und offenen Gesellschaft“, so Biden.

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Deutschland DWD Offenbach Regen Vorhersage

Vorhersage : Wetter wird wechselhafter

Tief Jelena kündigt sich an. Das hochsommerliche Wetter verabschiedet sich nach und nach und spätestens ab Donnerstag ist mehr Regen zu erwarten.

Das Wetter in Deutschland wird in der kommenden Woche deutlich wechselhafter und dürfte vor allem in der zweiten Hälfte auch Regen bringen. In der Nacht zum Montag mache sich Tief Jelena bemerkbar, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit.

Zunächst vor allem im Westen und Südwesten könne es am Montag lokale Schauer und einzelne Gewitter geben. Im Verlauf des Montags weite sich der Tiefdruckeinfluss auf ganz Deutschland aus und es seien Schauer und Gewitter möglich. „Oftmals reicht es jedoch nur für den Tropfen auf den heißen Stein oder es bleibt sogar ganz trocken“, sagte der DWD voraus. Mit mehr Schauern und Gewittern rechnen die Meteorologen im Norden, Osten und am Alpenrand – lokal seien auch Unwetter nicht ausgeschlossen, bei Höchstwerten von bis zu 32 Grad.

Der Dienstag wird voraussichtlich wieder trockener, einzig an den Küsten bleibe ein gewisses Schauer- und Gewitterrisiko erhalten. Der Mittwoch bringe erneut tiefen Luftdruck von Westen.

Dann wird für den Rest der Woche deutlich wechselhafteres und nicht mehr ganz so hochsommerliches Wetter erwartet – am Mittwoch betreffe das zunächst den Westen, während es im Osten nochmal bis zu 35 Grad heiß werden könne, ab Donnerstag dann das ganze Land. Dann seien auch flächendeckendere und kräftigere Regenfälle zu erwarten.

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AFP Burgenland Frau Kinder Männer Migranten Polizei Unfall

Drei Migranten sterben bei Unfall eines Schleuser-Fahrzeugs in Österreich

Bei einem Unfall eines überfüllten Schleuser-Fahrzeugs im österreichischen Burgenland sind am Samstagvormittag drei Menschen getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, überschlug sich der Kleintransporter bei dem Versuch, vor einer Polizeikontrolle am österreichisch-slowakischen Grenzübergang Kittsee zu fliehen. Zwei Männer und eine Frau kamen demnach ums Leben; sieben weitere Insassen wurden schwer verletzt. 

Der Schlepper, vermutlich ein russischer Staatsbürger, sei festgenommen worden, sagte Polizeisprecher Helmut Marban der Nachrichtenagentur AFP. Demnach hatte der Mann insgesamt 20 Menschen in seinen Kastenwagen eingepfercht, darunter vier Kinder. Einige der Opfer seien syrischer Nationalität, fügte der Sprecher hinzu.

„Der tragische Tod von drei Menschen heute am Grenzübergang Kittsee – Jarovce zeigt einmal mehr die Brutalität und Skrupellosigkeit der Schleppermafia“, sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). „Menschen werden mit völlig falschen Versprechungen gelockt und riskieren dabei ihr Leben. Das entschlossene Vorgehen gegen diese Form der organisierten Kriminalität ist aktueller und wichtiger denn je.“

Im Mai hatte das österreichische Innenministerium die Zerschlagung eines Schleuserrings gemeldet, der Zehntausende illegale Einwanderer, hauptsächlich Syrer, von Ungarn nach Österreich geschmuggelt hatte. Im laufenden Jahr wurden dem Innenministerium zufolge bereits knapp 330 Schlepper festgenommen – 80 mehr als im Vorjahreszeitraum. 

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Europa IAEO Invasion Kampf Katastrophe Kernkraftwerk Kiew Militär Moskau Rafael Grossi Russland Sanktion Saporischschja Sonntag Ukraine UN USA Wolodymyr Selenskyj

Russische Invasion: Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Präsident Selenskyj fordert neue Sanktionen gegen die russische Nuklearindustrie, um die stolze Atommacht international zu blockieren. Er warnt erneut vor einer atomaren Katastrophe. Die Entwicklungen.

Angesichts der Kämpfe um das Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine fordert Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew den Westen zu Sanktionen gegen Russlands Atomindustrie auf. Die Strafmaßnahmen müssten die Nuklearindustrie des Aggressorstaates treffen, sagte Selenskyj in einer Videoansprache. Die Atommacht Russland baut oder betreibt in mehreren Ländern Kernkraftwerke und lagert auch radioaktiven Müll bei sich. Das Land gilt etwa für die USA als Konkurrent auf dem Markt.

Russland benutze das AKW im Süden der Ukraine, um die Menschen in Angst zu versetzen sowie um die ukrainische Führung und die ganze Welt zu erpressen, sagte Selenskyj. Kiew und Moskau werfen sich seit Tagen gegenseitig vor, für den Beschuss des größten Atomkraftwerks in Europa verantwortlich zu sein. Russland hat die weitläufige Anlage in der Stadt Enerhodar seit Monaten besetzt. Der Sonntag ist Tag 172. in dem russischen Angriffskrieg.

Selenskyj warnt vor atomarer Katastrophe

Selenskyj warf den russischen Truppen vor, das Gelände als Festung zu nutzen, um von dort auf die am anderen Ufer des Dnipro-Stausees liegenden Kleinstädte Nikopol und Marhanez zu schießen. Er warnte davor, dass der Aufmarsch russischer Truppen auf dem Areal des AKW „die radioaktive Bedrohung für Europa so erhöht, wie es sie nicht einmal zu den schwierigsten Augenblicken der Konfrontation in den Zeiten des Kalten Krieges gab“. Er hatte schon zuvor vor einer möglichen atomaren Katastrophe gewarnt.

Weiter sagte Selenskyj: „Natürlich muss es darauf eine harte Reaktion geben.“ Ukrainische Diplomaten und Vertreter der Partnerstaaten unternähmen nun alles, um Russlands Atomindustrie zu blockieren. Zugleich forderte der Präsident, die verantwortlichen Amtsträger des „Terrorstaates“ durch die internationale Strafjustiz zur Verantwortung zu ziehen. Außerdem werde jeder russische Soldat, der das AKW beschieße oder sich dort verschanze, zum Ziel ukrainischer Geheimagenten und der Armee.

Das mit sechs Reaktoren und einer Nettoleistung von 5700 Megawatt größte Atomkraftwerk Europas wurde von russischen Truppen Anfang März besetzt. Es ist für die Stromversorgung des Landes von strategischer Bedeutung. Ende Februar war Russland in die Ukraine einmarschiert. Die Führung in Moskau und die Besatzungsbehörden in Saporischschja lehnen Forderungen ab, das AKW wieder unter ukrainische Kontrolle zu geben. Im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl ereignete sich 1986 das größte Atomunglück auf europäischen Boden.

AKW Saporischschja: Russischer Diplomat sieht UN in Pflicht

Im Ringen um die Sicherheit des AKWs sieht der russische Diplomat Michail Uljanow die Vereinten Nationen in der Pflicht. Aufgabe des UN-Sekretariats sei es, „grünes Licht zu geben für einen Besuch des AKW von Experten und Expertinnen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), sagte Uljanow in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Die Diplomat vertritt Russland in Wien bei den internationalen Organisationen. Die IAEA könne sich dann selbst um die „Modalitäten der Reise in die Unruheregion“ kümmern, sagte Uljanow.

Dem Vernehmen nach hatten die UN eine Reise von IAEA-Chef Rafael Grossi nicht nur aus Sicherheitsgründen bisher nicht erlaubt, sondern auch weil es Streit gibt um den Reiseweg. Grossi könnte zum Ärger der Ukraine etwa unter russischem Schutz über die von Moskau 2014 annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim anreisen. „Wir haben mit der Organisation sehr eng gearbeitet im Mai/Juli und den Besuch vorbereitet. Das UN-Sekretariat hat ihn im letzten Moment blockiert, ohne die Gründe dafür zu erklären“, sagte Uljanow.

Erfolge in Südukraine

Selenskyj sagte in einer Ansprache auch, dass die Lage im Osten der Ukraine weiter schwierig, aber ohne große Veränderungen sei. Besonders die Region Charkiw werde immer wieder angegriffen, die Verteidigung aber halte. Russland habe im Donbass indes „kolossale Ressourcen“ an Artillerie, Personal und Ausrüstung aufgefahren.

Im Süden gebe es aber auch gute Nachrichten. Dort gelingt es laut Selenskyj dem ukrainischen Militär immer wieder, den „russischen Okkupanten“ Schläge zu versetzen. Die Autobrücke des Staudamms Nowa Kachowka im Gebiet Cherson ist nach ukrainischen Angaben infolge mehrerer Angriffe nicht mehr befahrbar. Die Brücke sei von Raketen- und Artillerieeinheiten gezielt unbrauchbar gemacht worden, teilte das ukrainische Armeekommando Süd bei Facebook mit.

Demnach gelang es der ukrainischen Armee nun, mittels weitreichender Raketensysteme die letzte der drei einzigen Flussquerungen zu zerstören. Damit soll der Nachschub der russischen Armee auf dem rechten Dnipro-Ufer verhindert und eine Rückeroberung ermöglicht werden. Die Eisenbahnbrücke und die Straßenbrücke bei Cherson hatten die Ukrainer zuvor schon unbrauchbar gemacht. Russische Truppen errichteten über den Fluss eine Fährverbindung für Zivilisten sowie Berichten zufolge auch mehrere Pontonbrücken fürs Militär.

Die Verwaltung der russischen Besatzer bestätigte den Beschuss der Staudammbrücke. Zugleich warnte sie vor Schäden an der Staumauer, was zu einer Katastrophe führen könne. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Die Betreiber haben nach eigenen Angaben die Leistung des angeschlossenen Wasserkraftwerks auf Notbetrieb heruntergefahren. „Wir arbeiten in einem sehr gefährlichen Modus“, sagte der Vizechef des Kraftwerks, Arsenyj Selenskyj, der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Seit Beginn des Angriffskriegs hat Russland das Gebiet Cherson am Unterlauf des Flusses Dnipro weitgehend erobert.

Getreidetransporte laufen und bringen Einnahmen

Als gute Nachricht bezeichnete Selenskyj auch den Transport von ukrainischem Getreide und Lebensmitteln über die Häfen im Schwarzen Meer. Inzwischen seien 16 Schiffe mit Mais, Weizen, Soja, Sonnenblumenöl und anderen Produkten ausgelaufen, um die Lage auf dem globalen Lebensmittelmarkt zu entspannen. Die Einnahmen aus dem Verkauf kämen dem Staat und den Landwirten zugute, die nun die neue Saat ausbringen könnten, sagte Selenskyj. „Das ist ein wichtiges Element auf dem Weg zum Sieg“, sagt er.

Agrarexporte über die ukrainischen Schwarzmeerhäfen waren wegen des Krieges monatelang blockiert. Am 22. Juli unterzeichneten die Kriegsgegner Ukraine und Russland unter UN-Vermittlung jeweils getrennt mit der Türkei ein Abkommen, um Getreideausfuhren aus der Ukraine wieder zu ermöglichen. Ein Koordinierungszentrum in Istanbul ist mit Vertretern der vier Parteien besetzt. Die Inspektionen sollen unter anderem sicherstellen, dass Schiffe keine Waffen geladen haben.

Polen plant Einschränkungen bei Visa-Vergabe für Russen

Nach dem Vorbild von Estland und Lettland erwägt nun auch Polen, die Regeln für die Visa-Vergabe für russische Staatsbürger einzuschränken. „Polen arbeitet an der Entwicklung eines Konzepts, das es ermöglicht, keine Visa für Russen zu erteilen“, sagte Vize-Außenminister Piotr Wawrzyk am Sonntag der Nachrichtenagentur PAP. Die Entscheidung darüber werde in den kommenden Wochen fallen.

Zehn russische Flugzeuge noch in Deutschland

Fast ein halbes Jahr nach Sperrung des EU-Luftraums für Flugzeuge aus Russland stehen in Deutschland noch zehn Maschinen russischer Eigentümer oder unter russischer Kontrolle. Dies berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Sonntag unter Berufung auf das Bundesverkehrsministerium. „Da die Maschinen aufgrund des EU-Sanktionsregimes einem Start- und Flugverbot unterliegen, können sie durch den Eigentümer nicht genutzt und nicht an einen anderen Ort verbracht werden“, wurde das Ministerium zitiert.

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DWD Mosel Offenbach Rhein Rheinland-Pfalz Saarland Sonntag

Wetter: Es wird wechselhafter an Rhein, Mosel und Saar

Nach dem stabilen Hochsommerwetter der vergangenen Tage wird es in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in der kommenden Woche wechselhafter. In der Nacht auf Montag ziehe dichtere Bewölkung auf, zum Wochenstart seien dann einzelne Schauer und Gewitter möglich, lokal eng begrenzt auch mit Starkregen und Hagel, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Sonntag mit. Die Temperaturen steigen demnach am Montag auf bis zu 29  Grad, in Hochlagen auf maximal 23 Grad.

Nach dem stabilen Hochsommerwetter der vergangenen Tage wird es in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in der kommenden Woche wechselhafter. In der Nacht auf Montag ziehe dichtere Bewölkung auf, zum Wochenstart seien dann einzelne Schauer und Gewitter möglich, lokal eng begrenzt auch mit Starkregen und Hagel, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Sonntag mit. Die Temperaturen steigen demnach am Montag auf bis zu 29  Grad, in Hochlagen auf maximal 23 Grad.

Am Dienstag wird es den Meteorologen zufolge überwiegend niederschlagsfrei bei bis zu 31 Grad, bevor der Mittwoch dann bei ähnlichen Temperaturen Schauer und teils auch Gewitter bringen dürfte. In der Nacht auf Donnerstag können die Tiefsttemperaturen dann örtlich bei Schauern und gewittrigem Regen auf bis zu zwölf Grad zurückgehen.

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Anshu Jain Christian Sewing Deutsche Bank Frankfurt Frankfurt am Main Frau Indien Jürgen Fitschen Mutter

Früherer Deutscher-Bank-Chef Anshu Jain gestorben

Der frühere Chef der Deutschen Bank, Anshu Jain, ist tot. Der 59-Jährige sei nach langer, schwerer Krankheit gestorben, teilte die Bank am Samstag in Frankfurt am Main mit. Jain war drei Jahre lang, von 2012 bis 2015, Ko-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank.

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing würdigte Jain als „leideschaftliche Führungskraft von intellektueller Brillanz“. Er fügte hinzu: „Viele von uns hat er mit seiner Energie und Loyalität zu unserer Bank zutiefst beeindruckt.“ Er drückte der Frau, den Kindern und der Mutter von Jain sein Mitgefühl aus.

Der in Indien geborene Jain spielte nach Angaben des Finanzinstituts über zwei Jahrzehnte eine prägende Rolle bei der Entwicklung der Deutschen Bank und baute das globale Kapitalmarktgeschäft des Konzerns maßgeblich mit auf. 2009 wurde er demnach in den Vorstand berufen und war ab 2010 für den Geschäftsbereich Unternehmens- und Investmentbank zuständig. 

Von 2012 bis 2015 war er Ko-Vorsitzender des Vorstands zusammen mit Jürgen Fitschen. Die beiden Topmanager folgten damals dem schillernden und ebenso umstrittenen Josef Ackermann an der Spitze.

Doch Jain und Fitschen standen nach wenigen Jahren wegen zahlreicher Skandale, teils in Verbindung mit hohen Strafzahlungen, stark unter Druck; Investoren entzogen ihnen das Vertrauen. Beide entschieden sich dann selbst zum Rückzug. Nachfolger von Jain und dann alleiniger Deutsche-Bank-Chef ab 2016 wurde damals der Brite John Cryan.

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Berlin Erzgebirgskrimi Quiz Quotenrennen ZDF

Einschaltquoten: ZDF-Erzgebirgskrimi gewinnt Quotenrennen

Krimi, Quiz und Comedy waren am Samsatgabend die Favoriten bei den TV-Zuschauern. Ganz oben stand die „Tödliche Abrechnung“.

Mit einer weiteren Folge der Erzgebirgskrimis hat das ZDF am Samstagabend das Quotenrennen für sich entschieden. 4,73 Millionen wollten um 20.15 Uhr sehen, wie die Ermittler den Fall „Tödliche Abrechnung“ lösen, das entspricht einem Marktanteil von 24,4 Prozent.

Die ARD erreichte mit dem Jubiläumsspezial zum Quiz „Gefragt – Gejagt“ 3,27 Millionen (17,8 Prozent). RTL schaffte mit „Mario Barth live! Männer sind Schweine – Frauen aber auch 2.0“ 1,41 Millionen (7,3 Prozent).

Den Film „Sieben Minuten nach Mitternacht“ auf Sat.1 schalteten 840.000 ein (4,4 Prozent). „Joko & Klaas gegen ProSieben – Jokos Persönliches Best-Of“ verfolgten 520.000 (2,8 Prozent) und „Shrek – Der tollkühne Held“ auf RTLzwei 510.000 (2,6 Prozent).

Eine Folge der Serie „Superman & Lois“ auf Kabel eins um 20.15 Uhr sahen 250.000 (1,3 Prozent) und den Film „Bad Neighbors 2“ auf Vox 220.000 (1,1 Prozent).

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Bautzen Ermittlung Görlitz Landkreis Bautzen Männer Polizei Sonntag

Bautzen: Brandstiftung in Mehrfamilienhaus: Ermittlungen laufen

Unbekannte haben am Samstagabend im Keller eines Mehrfamilienhauses in Kohlwesa, einem Ortsteil von Hochkirch (Landkreis Bautzen), Feuer gelegt. Alle Bewohner konnten sich aus dem Gebäude retten, wie die Polizeidirektion Görlitz am Sonntag mitteilte. Zwei Männer, 27 und 78 Jahre alt, und eine 41-Jährige wurden ambulant wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt. Durch den Brand, dessen genaue Ursache noch unklar ist, wurden Wasser- und Stromleitungen des Hauses beschädigt. Insgesamt 40 Feuerwehrleute konnten verhindern, dass die Flammen auf Wohnbereiche übergriffen.

Unbekannte haben am Samstagabend im Keller eines Mehrfamilienhauses in Kohlwesa, einem Ortsteil von Hochkirch (Landkreis Bautzen), Feuer gelegt. Alle Bewohner konnten sich aus dem Gebäude retten, wie die Polizeidirektion Görlitz am Sonntag mitteilte. Zwei Männer, 27 und 78 Jahre alt, und eine 41-Jährige wurden ambulant wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt. Durch den Brand, dessen genaue Ursache noch unklar ist, wurden Wasser- und Stromleitungen des Hauses beschädigt. Insgesamt 40 Feuerwehrleute konnten verhindern, dass die Flammen auf Wohnbereiche übergriffen.

Das Gebäude ist den Angaben nach derzeit nicht bewohnbar, fünf Erwachsene und drei Kinder kamen vorläufig in der Nachbarschaft unter. Andere Mieter seien beim Eintreffen der Polizei bereits nicht mehr vor Ort gewesen, sagte ein Sprecher der Behörde. Der Sachschaden wird nach ersten Erkenntnissen auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Womit die in einem Kellerabteil gelagerten Gegenstände angezündet wurden, wird untersucht. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

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1. FC Köln Bayern BVB Champions League Christopher Nkunku Domenico Tedesco Köln Leipzig Oliver Mintzlaff Timo Werner

Bundesliga: RB-Chef Mintzlaff unzufrieden: „Beschissener Start“

Es hätte so schön sein können. Timo Werner steht in der Startelf und schießt ein Tor gegen den 1. FC Köln. Doch es reicht nicht zum Sieg, was Clubchef Oliver Mintzlaff schon nach zwei Spieltagen mächtig aufregt.

Schlechte Laune hatte Timo Werner nicht. Als der Nationalspieler nach seinem RB-Comeback mit Glückstor am frühen Abend das Leipziger Stadion verlassen wollte, hielt er noch einmal an, stieg aus und machte ein Selfie mit wartenden Fans. Beim Clubchef herrschte dagegen eine ganz andere Stimmung. „Das ist natürlich ein beschissener Start mit zwei Punkten aus zwei Spielen, das hatten wir uns durchaus anders vorgestellt“, kritisierte Oliver Mintzlaff nach dem 2:2 (1:1) gegen den 1. FC Köln – da half auch die fast perfekt verlaufene Rückkehr von Werner wenig.

„Wir wollen wieder in die Champions League, und dazu musst du natürlich vom ersten Spieltag an punkten. Und jetzt ist der Abstand nach oben schon vier Punkte“, sagte Mintzlaff. „95 Prozent reichen nicht, wenn du jedes Spiel gewinnen willst, dann brauchst du 100 Prozent. Und das haben die Bayern, das hat der BVB, und das müssen wir auch haben.“

Die Tore von Werner (36. Minute), bei dessen Treffer Kölns Torwart Marvin Schwäbe ordentlich mithalf, und Christopher Nkunku (56.) reichten am Samstagabend gegen stark aufspielende Kölner nicht. Der FC kam durch Florian Dietz (40.) und ein Eigentor von Josko Gvardiol (72.) zweimal zurück. Die Rote Karte gegen Dominik Szoboszlai (45.) nach einer Tätlichkeit kommentierte Mintzlaff mit „Überheblichkeit“. Mit dem RB-Kader „muss es bei allem Respekt unser Anspruch sein, Stuttgart und Köln zu schlagen“.

Trainer Domenico Tedesco war überrascht von der Heftigkeit der Kritik, nahm sie aber an. „Das darf er, dafür ist er auch der Boss. Wir haben das natürlich auch zu verstehen und zu akzeptieren“, sagte Tedesco im ZDF. „Ich bin da eigentlich ein bisschen anderer Meinung.“ Auch er sprach angesichts der Punktausbeute von einem Fehlstart, relativierte aber gleichzeitig: „Ich versuche nicht nur über die Punkte zu kommen, sondern wie die Mannschaft spielt, wie sie Torgefahr ausstrahlt. Und das macht sie gut.“

Neben der Abschlussschwäche sieht der Coach vor allem ein Manko in der Defensive. „Wir müssen besser verteidigen. Das Kontertor darf so nicht passieren, das Eigentor nach Eckball auch nicht. Das sind Ansatzpunkte“, sagte der Trainer.

In der Offensive zeigte Werner durchaus, warum er vom FC Chelsea zurückgeholt worden war. „Für das erste Spiel nach drei Tagen Training hat es schon ganz gut gepasst“, sagte der 26-Jährige. Die Spielfitness fehle noch, aber das sei normal. „Die kann ja nicht aus dem Nichts kommen“, sagte er. Die 67 Minuten hätten ihm sehr gut getan. „Darauf kann man aufbauen.“ Über das zweite Gegentor hatte sich der Stürmer nach seiner Auswechslung auf der Bank sichtlich geärgert.

Vor allem das Zusammenspiel mit Nkunku und Dani Olmo solle den RB-Fans Mut machen. „Das hat man schon gesehen. Wir drei können sehr gut miteinander funktionieren“, sagte Werner, der auch von Mintzlaff gelobt wurde. „Wir brechen jetzt nicht in Panik aus. Der Trainer wird die richtigen Schlüsse ziehen und dann heißt es, die Dinge deutlich besser zu machen“, schloss der Clubchef seine Kritik mehr oder weniger versöhnlich. Nächster Gegner ist der 1. FC Union Berlin.

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