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Auszahlung Brasilien Jair Bolsonaro Luiz Inácio Lula da Silva Präsidentschaftswahl Stichwahl

Lula knapp vor Bolsonaro nach weiterer Stimmauszählung – Stichwahl wahrscheinlich

Der linke Präsidentschaftskandidat Luiz Inácio Lula da Silva ist nach Auszählung von 70 Prozent der Stimmen bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien mit knappem Vorsprung an Amtsinhaber Jair Bolsonaro vorbeigezogen. Nach offiziellen Angaben des Obersten Wahlgerichts (TSE) kam Lula bisher auf 45,74 Prozent der Stimmen, während Bolsonaro nach der Teilauszählung 45,51 Prozent erhielt. Eine Stichwahl ist somit wahrscheinlich.

Der rechtsextreme Regierungschef hatte zunächst mit 46,3 Prozent der Stimmen vor Lula gelegen, der anfangs auf 44,9 Prozent kam. Als Lula dann nach mehr als drei Stunden Auszählung die Nase vorn hatte, brachen Hunderte von Menschen, die sich auf dem Cinelandia-Platz im historischen Zentrum von Rio de Janeiro versammelt hatten, in Jubel aus, wie ein AFP-Reporter berichtete.

In der letzten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Datafolha vom Samstagabend lag Herausforderer Lula mit 50 Prozent der Stimmen noch deutlich vor dem Amtsinhaber, der nur auf 36 Prozent kam. Zu Beginn der Auszählung lag Bolsonaro dann aber zunächst mehr als fünf Punkte vor Lula, doch dann verringerte sich der Abstand zwischen den beiden Kandidaten allmählich.

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Brasília Brasilien Demokratie Jair Bolsonaro Korruption Lateinamerika Luiz Inácio Lula da Silva Präsidentenwahl

Lateinamerika: Lula könnte in brasilianischer Präsidentenwahl knapp siegen

Brasiliens Demokratie steht vor einer Bewährungsprobe: Nach seiner Haft wegen Korruption könnte der linke Ex-Präsident Lula ein Comeback schaffen. Sein Rivale Bolsonaro zieht das Wahlsystem in Zweifel.

In einem überraschend engen Kopf-an-Kopf-Rennen steuert Luiz Inácio Lula da Silva auf einen Sieg in der ersten Runde der Präsidentenwahl in Brasilien zu. Der linke Ex-Staatschef kam auf 47,46 Prozent, wie das Wahlamt nach Auszählung von 93 Prozent der Stimmen mitteilte. Der rechte Amtsinhaber Jair Bolsonaro erhielt demnach 44,03 Prozent.

In den Umfragen lag Lula zuletzt deutlich vorn. Nach Einschätzung von Experten bekannten sich viele Befragte nicht zu ihren tatsächlichen Favoriten oder entschieden sich erst am Wahltag.

Die Wahl hat die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas extrem gespalten. Lula bezeichnete Bolsonaro wegen dessen zögerlicher Corona-Politik als Völkermörder, Bolsonaro nannte seinen Kontrahenten nach dessen Verurteilung wegen Korruption einen Dieb. Die Unterstützer des Amtsinhabers fordern immer wieder unverhohlen einen Militärputsch. Bolsonaro hatte zuletzt Zweifel am Wahlsystem gestreut und angedeutet, das Ergebnis möglicherweise nicht anzuerkennen.

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Iran Menschenrecht Sicherheitskräfte Studierende Teheran

Menschenrechte: Sicherheitskräfte im Iran gehen mit Gewalt an Elite-Uni vor

Trotz des repressiven Kurses der Regierung gehen die Proteste im Iran weiter – und die Polizei scheut offenbar nicht vor Gewalt und sogar scharfer Munition zurück.

In der iranischen Hauptstadt Teheran sind Sicherheitskräfte örtlichen Medienberichten zufolge mit Gewalt gegen Studierende vorgegangen. In der Nacht zu Montag riegelten Polizisten und Milizen den Campus der renommierten Scharif-Universität nach Protesten ab. Auch mehrere Professoren der Elite-Universität sollen nach Angaben des iranischen Nachrichtenportals „Emtedad“ verprügelt worden sein.

Seit Beginn der landesweiten Proteste im Iran demonstrierten Studierende an zahlreichen Universitäten gegen die Führung der islamischen Republik und ihren repressiven Kurs. Die Behörden sagten daraufhin in vielen Städten Vorlesungen ab. Auch an der Scharif-Uni wurden alle Vorlesungen ab Montag bis auf weiteres ausgesetzt.

Tausendfach in den sozialen Medien geteilte Videos, deren Echtheit zunächst nicht verifiziert werden konnte, zeigten eine starke Präsenz von Sicherheitskräften. Viele Menschen warfen den Milizen im Internet vor, mit Gewalt und scharfer Munition gegen Studierende vorzugehen. Die Staatsmedien sprachen unterdessen von einer ruhigen Lage und warfen den Medien im Ausland vor, Lügen zu verbreiten. Dutzende Autofahrer sollen die Straßen rund um den Campus blockiert haben, um Sicherheitskräfte aufzuhalten. Es soll viele Festnahmen geben.

Auslöser der Demonstrationen ist der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini vor gut zwei Wochen. Die Sittenpolizei hatte sie wegen ihres angeblich „unislamischen Outfits“ festgenommen. Was mit Amini danach geschah, ist unklar. Die Frau fiel ins Koma und starb am 16. September in einem Krankenhaus. Kritiker werfen der Moralpolizei vor, Gewalt angewendet zu haben; die Polizei weist das zurück. Seit dem Tod der jungen Frau demonstrieren landesweit Tausende Menschen gegen den repressiven Kurs von Regierung und Sicherheitskräften sowie gegen das islamische System.

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Berlin Ostdeutschland Rentenniveau Westdeutschland Wiedervereinigung

Gesellschaft: Rentenniveau im Osten weiter deutlich unter West-Niveau

Noch immer macht es einen Unterschied, ob Menschen in Ost- oder Westdeutschland Rente beziehen. Linken-Politiker Sören Pellman spricht von einer „Missachtung der Lebensleistung der Ostdeutschen“.

Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung liegt das Rentenniveau in Ostdeutschland immer noch deutlich unter dem Niveau im Westen. So erhielten Rentnerinnen und Rentner in Ostdeutschland im Jahr 2021 nach 45 Jahren Beitragsjahren durchschnittlich 1329 Euro, in Westdeutschland dagegen 1527 Euro.

Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Anfrage des Linken-Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann zum Tag der Deutschen Einheit hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und auch der Deutschen Presse-Agentur vorlagen. 2019 erhielten Rentner in Ostdeutschland demnach 1287 Euro, in Westdeutschland 1487 Euro.

Von einer Renteneinheit in Deutschland könne keine Rede sein, sagte der Leipziger Abgeordnete dem RND. Er sprach von einer „Missachtung der Lebensleistung der Ostdeutschen“. Aus geringeren Ostlöhnen würden geringere Ostrenten. „Aus diesem Teufelskreis, in dem noch viele Jahrgänge gefangen sein werden, müssen wir endlich ausbrechen.“

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Abstimmung Bosnien und Herzegowina Christian Schmidt Hintergrund Milorad Dodik Präsidentschaft Republika Srpska Sonntag Staatspräsidium

Staatspräsidium und Parlament bei Wahlen in Bosnien und Herzegowina neu bestimmt

Vor dem Hintergrund wachsender ethnischer Konflikte haben am Sonntag in Bosnien und Herzegowina Wahlen stattgefunden. Die Abstimmung war so komplex wie das Land selbst. Auf der Ebene der gesamtstaatlichen Institutionen bestimmten die Wählerinnen und Wähler die zwei Kammern des zentralen Parlaments sowie die dreiköpfige Präsidentschaft. Die ersten vorläufigen Ergebnisse werden erst mehrere Stunden nach der Schließung der Wahllokale erwartet.

Das in einen serbischen und einen kroatisch-muslimischen Teilstaat geteilte Land mit einer Zentralregierung wählte auf drei Ebenen: Neben der gesamtstaatlichen Ebene wurden in der Republika Srpska, dem serbischen Landesteil, die regionalen Abgeordneten sowie der Präsident und seine zwei Stellvertreter gewählt. Beobachter gehen davon aus, dass der nationalistische Hardliner Milorad Dodik wieder Präsident der Republika Srpska wird. Der 63-Jährige hatte dieses Amt bereits zwei Mal inne.

In der muslimisch-kroatischen Föderation fanden Wahlen für ein Zweikammerparlament statt, das dann einen Präsidenten und zwei Vizepräsidenten bestimmen wird. Die Wählerinnen und Wähler entscheiden auch über die Mitglieder der Versammlungen der zehn Kantone, aus denen die Föderation besteht.

Auf gesamtstaatlicher Ebene besteht die Präsidentschaft aus einem Kroaten, einem bosniakischen Muslim und einem Serben, die sich alle acht Monate im Vorsitz abwechseln.

Die Zentralregierung ist für das Militär, das Justizsystem, die Steuerpolitik, den Außenhandel und die Diplomatie zuständig. Die Teilstaaten haben ihre eigenen Polizei-, Bildungs- und Gesundheitssysteme. 

Das komplexe und wenig funktionsfähige politische System in dem Balkanstaat ging aus dem Dayton-Abkommen von 1995 hervor, mit dem der Bürgerkrieg der 90er Jahre mit 100.000 Toten beendet worden war. 

Seit 1995 ernennt der UN-Sicherheitsrat einen Hohen Repräsentanten, der die Umsetzung des Friedensabkommens überwacht. Derzeit hat der Deutsche Christian Schmidt das Amt inne. Der Gesandte ist formal befugt, in die Gesetzgebung einzugreifen und gewählte Politiker abzusetzen. Ursprünglich sollte das Amt 2007 auslaufen, doch wegen der politischen Instabilität und des Versagens der örtlichen Politiker wurde das Mandat verlängert.

Wenige Augenblicke nach Schließung der Wahllokale kündigte Schmidt eine Reihe von Änderungen des bosnischen Wahlgesetzes an. Dieser Schritt gab Anlass zu Befürchtungen, er könne zu neuer Instabilität in der politischen Landschaft führen. Die neuen Maßnahmen würden darauf abzielen, „die Funktionsfähigkeit der Föderation von Bosnien und Herzegowina zu verbessern und die rechtzeitige Umsetzung der Ergebnisse der Wahlen vom Oktober 2022 zu gewährleisten“, hieß es in einer Erklärung von Christian Schmidt.

„Ich hoffe auf nichts“, sagte die 57-jährige Ökonomin Amra Besic, als sie am Sonntag in Sarajevo ihre Stimme abgab. „Ich wähle, weil es die einzige Sache ist, die ich als Einzelne tun kann.“ Die 21-jährige Philosophiestudentin Sara Djogic beklagte den Mangel an neuen Ideen und unverbrauchten Gesichtern. „Die meisten der Kandidaten, die antreten, haben wir in den vergangenen 20 Jahren schon beobachtet.“

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Christian Stückl Coronavirus Frederik Mayet Hochbetrieb Oberammergau Passionsspiel Sonntag

Tradition: Hochbetrieb für Friseure nach Ende der Passionsspiele

In Oberammergau, Ort der Herrgottschnitzer und Laiendarsteller, kehrt Ruhe ein. Trotz Corona war es ein Erfolg. Während nun Haare und Bärte fallen, richtet sich mancher Blick schon auf die Passion 2030.

Zum Schlussapplaus drängen alle auf die Bühne: Der monumentale Auftritt hunderter Darsteller, Musiker, Chormitglieder und anderer Mitwirkender markiert das Ende der Oberammergauer Passionsspiele 2022. „Es ist vollbracht“, sagte Spielleiter Christian Stückl am Sonntag, sichtlich gerührt. Das Publikum im voll besetzten Passionstheater erhob sich zum Applaus.

Die gut 100 Vorstellungen seit Mai sahen rund 412.000 Menschen, viele aus dem Ausland. Einer fast 400-jährigen Tradition folgend stellt das Bergdorf alle zehn Jahre das weltbekannte Laienspiel vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesu Christi auf die Beine. 1700 Oberammergauer haben mitgewirkt, ein Drittel der Bewohner.

Manche haben Tränen in den Augen. Nach der langen Zeit des Miteinanders ist bei vielen Wehmut dabei, aber auch Erleichterung. Er sei „froh, dass es jetzt rum ist“, sagte Stückl kürzlich. Viele Hürden hatte er dieses Mal zu meistern. Wegen der Pandemie hatte er die Passion 2020 um zwei Jahre verschoben. Als im Januar die Proben neu starteten, war unklar, wie gespielt werden könnte. Immer wieder fielen Spieler mit Corona aus, Rollen wurden eilig umbesetzt.

Jesus-Darsteller spricht von Riesenglück

Am Ende waren gut 91 Prozent der Karten verkauft, mehr als erhofft. Es sei ein Riesenglück, dass es so gelaufen sei, sagt Frederik Mayet, der – im Wechsel mit Rochus Rückel – zum zweiten Mal den Jesus gab.

Das Kreuz verschwindet nun mit anderen Requisiten im Fundus – vorerst. Schon in zwei Jahren beginnen die Vorbereitungen für die Passion im Jahr 2030. Ob Stückl dann nochmals bereit steht, ist unklar – eine Ära könnte zu Ende gehen. Auch für ihn seien viele Fragen offen, wie es nach dem Passionsspiel weitergehe, sagt der 60-Jährige, der die Passion zum vierten Mal inszenierte. Der musikalische Leiter Markus Zwink, der auch zum vierten Mal in der Position war, hat bereits seinen Rückzug erklärt.

Stückl, Zwink und Bühnenbildner Stefan Hageneier hatten seit 1990 die Passionsspiele in vieler Hinsicht modernisiert. Stückl als Spielleiter trieb den Dialog mit Vertretern des Judentums voran und befreite das Stück von antisemitischen Inhalten.

Erneut ließ er das „Schma Israel“, eines der wichtigsten Gebete der Juden, auf Hebräisch singen. Jesus und die Jünger trugen Kippa. Stückl setzte mit der Betonung des Jüdischen in der Passion auch ein Zeichen gegen aktuellen Antisemitismus. Passend zu einer aus den Fugen geratenen Welt zeigte er zudem einen streitbaren und mitunter wütenden Jesus, der radikal zum gewaltlosen Widerstand aufruft.

„Jüdisch-christlicher Einheitsbrei“

Eine Inszenierung, die weithin gefiel – und provozierte. Just zum Ende der Passion äußerte sich in der „Süddeutschen Zeitung“ der Judaist Peter Schäfer. Er sprach von einem „jüdisch-christlichen Einheitsbrei“ und mit Blick auf Worte und Gebete auf Hebräisch von „Folklore“. Bei anderen Vertretern des Judentums und jüdischen Organisationen bekam Stückl für sein Engagement Lob und hochkarätige Auszeichnungen, etwa die Buber-Rosenzweig-Medaille, den Abraham-Geiger-Preis und Isaiah Award des American Jewish Committee.

Zur Schlussvorstellung kam nochmals der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, mit mehreren Bischöfen. Während auf der Freilichtbühne bei herbstlicher Kälte Jesus ein letztes Mal gekreuzigt wurde, hatten Friseure im Ort schon Hochbetrieb. Bereits nachmittags kamen viele, die nicht mehr auf die Bühne mussten, um Haare und Bärte schneiden zu lassen. Seit Aschermittwoch 2021 hatten fast alle Mitwirkenden Friseurverbot, so will es die Tradition.

Der Friseursalon Kretschmar holte Verstärkung aus Garmisch-Partenkirchen: Herrenfriseur Rainer Herrmann kümmerte sich speziell um die Bärte. Nach eineinhalb Jahren Wachstum sei das Rasieren eine besondere Sache. „Die Haut ist empfindlich. Da kann man nicht einfach drüber rasieren.“ Herrmann hat vorgesorgt: „Ich habe mich gut eingedeckt mit sanften Klingen für die Oberammergauer.“

Kosmetikerin sieht „Buchungsboom“

Lange durften die Friseure nur in Form bringen, damit es nicht zu verwildert aussah. Nun können sie Männern und Frauen wieder Kurzhaarschnitte verpassen – und Haare auch pink oder grün färben. Auf der Bühne musste alles natürlich aussehen, Farben, aber auch künstliche Fingernägel und Wimpern oder greller Nagellack waren verboten. So verzeichnet auch Kosmetikerin Carina Purzner einen „Buchungsboom“.

Kistenweise Haare werden anfallen. Katharina Daisenberger vom Salon Kretschmar wirbt bei den Kunden für eine Haarspende: An Organisationen, die Perücken machen etwa für Krebspatienten – oder zum Gewässerschutz. Denn Haare haben eine nützliche Eigenschaft. Sie saugen Fett auf, Mineralöl oder Sonnenmilchreste. Ein Kilogramm könne bis zu acht Kilogramm Öl absorbieren, sagt Daisenberger. Sie unterstützt eine Organisation, die aus Haaren Gewässerfilter macht. Oberammergauer Haare, egal ob von Jüngern oder Pharisäern, könnten also bald zur Reinigung von Meeren, Flüssen und Seen beitragen.

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Ausstiegsklausel Blues Christopher Nkunku Fabrizio Romano FC Chelsea Frankfurt Leipzig London Medizincheck RB Leipzig Vertragsangebot

Nkunku-Wechsel zum FC Chelsea: So ist der Stand der Dinge

Transfer von Christopher Nkunku zum FC Chelsea: Der Franzose hat den Medizincheck absolviert und hat ein Vertragsangebot von Chelsea vorliegen. Sollten die Blues und Leipzig sich nicht einig werden, wird Chelsea wohl die Ausstiegsklausel aktivieren.

Christopher Nkunku absolvierte vor einigen Wochen offenbar einen Medizincheck unter Aufsicht des FC Chelsea. Ist damit schon klar, dass der Franzose nach London wechseln wird? Und welche Ablöse erwartet sich die RB Leipzig. Die aktuellen Infos.

Im August soll Christopher Nkunku in Frankfurt einen geheimen Medizincheck für den FC Chelsea absolviert haben. Das berichtete die Bild am Freitag.

Nkunku und Chelsea: Medizincheck absolviert, Vertragsangebot liegt vor

Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano fand der Medizincheck tatsächlich „vor einigen Wochen“ statt. Im Anschluss daran soll Chelsea Nkunku ein Vertragsangebot vorgelegt haben, zwischen dem Club und dem Spieler „könnte daher schon alles klar sein“, wie Romano berichtet.

Geplant ist der Transfer für den kommenden Sommer. Dass die Verhandlungen schon jetzt geführt werden, sei Romano zufolge normal, Chelsea wolle den heißen Deal dadurch schützen. Aktuell laufen Verhandlungen mit RB Leipzig über die Ablösesumme. Sollten sich Leipzig und Chelsea nicht einigen können, würden die Blues wahrscheinlich die Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro in Nkunkus Vertrag aktivieren, die es ihm ermöglicht, die Roten Bullen am Saisonende zu verlassen.

Dementsprechend scheint dem Wechsel von Christopher Nkunku zu den Blues nur noch wenig im Weg zu stehen. Unterschrieben ist aber noch nichts, zudem steht mit der WM eine Veranstaltung an, die möglicherweise andere Interessenten und / oder Vertragsangebote für Nkunku bereithält.

Alles zu Leipzig und Chelsea bei 90min:

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Nkunku-Wechsel zum FC Chelsea: So ist der Stand der Dinge veröffentlicht.

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Alex Sandro Barcelona FC Barcelona Jordi Alba Juventus Turin Marcos Alonso Saisonstart Sport

Bericht: Juventus Turin an Barças Jordi Alba dran

Nach einem durchwachsenen Saisonstart werden bei Juventus Turin die ersten Rufe nach Winter-Transfers laut. Ein heißer Kandidat soll Jordi Alba vom FC Barcelona sein.

Nach einem durchwachsenen Saisonstart werden bei Juventus Turin die ersten Rufe nach Winter-Transfers laut. Ein heißer Kandidat soll Jordi Alba vom FC Barcelona sein.

Das geht aus einem Bericht der spanischen Zeitung Sport hervor. Juventus wolle sich im kommenden Sommer vom häufig kritisierten Linksverteidiger Alex Sandro trennen und habe daher seine Fühler nach Alba ausgestreckt.

Der 33-Jährige ist seit über zehn Jahren fester Barça-Bestandteil, musste zuletzt aber immer öfter mit einem Platz auf der Ersatzbank vorliebnehmen. Trainer Xavi setzte stattdessen auf den 18-jährigen Youngster Alejandro Balde. Außerdem sicherten sich die Blaugrana kurz vor Ende der Transferperiode die Dienste von Chelseas Marcos Alonso, der ebenfalls auf der linken defensiven Außenbahn beheimatet ist.

Aus diesem Grund sei Barça, so Sport, im Winter zu Transfergesprächen bereit. Der viermalige Champions-League-Gewinner wolle sich Jordi Albas hohes Gehalt sparen. Der Vertrag des spanischen Nationalspielers läuft noch bis 2024.

Welchen Preis Barcelona für den Routinier aufrufen will und wie viel Juventus zu zahlen bereit ist, wird sich wohl erst dann herausstellen, wenn ein möglicher Transfer tatsächlich akut wird. Alba war 2012 für 14 Millionen Euro vom FC Valencia in die katalanische Hauptstadt gewechselt. Seinen aktuellen Marktwert taxiert Transfermarkt.de auf neun Millionen Euro.

Alles zu Barça & Juve bei 90min:

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Bericht: Juventus Turin an Barças Jordi Alba dran veröffentlicht.

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Alex Sandro Barcelona FC Barcelona Jordi Alba Juventus Turin Saisonstart Sport

Bericht: Juventus Turin an Barças Jordi Alba dran

Nach einem durchwachsenen Saisonstart werden bei Juventus Turin die ersten Rufe nach Winter-Transfers laut. Ein heißer Kandidat soll Jordi Alba vom FC Barcelona sein.

Nach einem durchwachsenen Saisonstart werden bei Juventus Turin die ersten Rufe nach Winter-Transfers laut. Ein heißer Kandidat soll Jordi Alba vom FC Barcelona sein.

Das geht aus einem Bericht der spanischen Zeitung Sport hervor. Juventus wolle sich im kommenden Sommer vom häufig kritisierten Linksverteidiger Alex Sandro trennen und habe daher seine Fühler nach Alba ausgestreckt.

Der 33-Jährige ist seit über zehn Jahren fester Barça-Bestandteil, musste zuletzt aber immer öfter mit einem Platz auf der Ersatzbank vorliebnehmen. Trainer Xavi setzte stattdessen auf den 18-jährigen Youngster Alejandro Balde. Außerdem sicherten sich die Blaugrana kurz vor Ende der Transferperiode die Dienste von Chelseas Marcos Alonso, der ebenfalls auf der linken defensiven Außenbahn beheimatet ist.

Aus diesem Grund sei Barça, so Sport, im Winter zu Transfergesprächen bereit. Der viermalige Champions-League-Gewinner wolle sich Jordi Albas hohes Gehalt sparen. Der Vertrag des spanischen Nationalspielers läuft noch bis 2024.

Welchen Preis Barcelona für den Routinier aufrufen will und wie viel Juventus zu zahlen bereit ist, wird sich wohl erst dann herausstellen, wenn ein möglicher Transfer tatsächlich akut wird. Alba war 2012 für 14 Millionen Euro vom FC Valencia in die katalanische Hauptstadt gewechselt. Seinen aktuellen Marktwert taxiert Transfermarkt.de auf neun Millionen Euro.

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Bojko Borissow Borissow Bulgarien Parlamentswahl Sonntag

Partei von Borissow stärkste Kraft bei Parlamentswahl in Bulgarien

Die konservative Partei des bulgarischen Ex-Regierungschefs Bojko Borissow liegt nach der Parlamentswahl in Bulgarien in Führung. Laut am Sonntagabend veröffentlichten Teilergebnissen kommt Borissows Partei Gerb auf 23 bis 25 Prozent der Stimmen. Die neu gegründete Partei „Wir setzen den Wandel fort“ (PP) des im Juni gestürzten liberalen Ministerpräsidenten Kiril Petkow erhält demnach 19 bis 20 Prozent. Petkow räumte am Abend seine Niederlage ein.

Die Wähler hätten Borissow ein Mandat zur Regierungsbildung gegeben, sagte Petkow. Eine Koalition mit der Gerb schloss er aus.

Borissow zeigte sich vor Schließung der Wahllokale offen für Gespräche mit „allen Parteien“. Ein potenzieller Koalitionspartner für den 63-Jährigen wäre die Partei der türkischen Minderheit MDL, die den Teilergebnissen zufolge auf 15 Prozent kommt. Auch zwei pro-russische Parteien liegen bei jeweils etwa 15 Prozent. In dem zersplitterten Parlament zeichnet sich aber keine klare Koalition ab.

„Die Situation ist die gleiche, wenn nicht sogar komplizierter als nach der letzten Wahl“, sagte Politikwissenschaftler Daniel Smilow vom Politikinstitut Zentrum für liberale Strategien, im Sender BTV. Die Direktorin des Instituts Alpha Research, Borjana Dimitrowa, sagte „lange Verhandlungen“ voraus.

Die Bulgaren hatten am Sonntag zum vierten Mal binnen 18 Monaten ein neues Parlament bestimmt. Petkow war im Juni nach nur sieben Monaten im Amt durch ein Misstrauensvotum gestürzt worden.

Der Wahlkampf im ärmsten EU-Mitgliedstaat wurde diesmal nicht vom Thema Korruption, sondern vom Ukraine-Krieg und den unsicheren Gas-Lieferungen dominiert. Bulgarien ist historisch und kulturell eng mit Russland verbunden. Der russische Einmarsch in die Ukraine hat in dem Land mit seinen 6,5 Millionen Einwohnern tiefe Spaltungen verursacht. 

Während Borissow versuchte, die Beziehungen sowohl zur EU als auch zu Russland und der Türkei nicht zu gefährden, nahm Petkow im Wahlkampf eine klare pro-europäische Haltung ein. 

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