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Aktienmarkt Frankfurt Frankfurt am Main Kursverlust Leitindex Rezessionssorge Wochenende

Börse in Frankfurt: Dax mit kräftigen Kursverlusten – Rezessionssorgen belasten

Rezessionssorgen haben am Freitag weltweit und auch am deutschen Aktienmarkt für einen tiefroten Wochenschluss gesorgt. Der Leitindex Dax verabschiedete sich mit einem Minus von 1,97 Prozent auf 12.284,19 Punkte in das Wochenende, nachdem er zuvor bei knapp 12.181 Zählern auf den niedrigsten Stand seit November 2020 gefallen war.

Rezessionssorgen haben am Freitag weltweit und auch am deutschen Aktienmarkt für einen tiefroten Wochenschluss gesorgt. Der Leitindex Dax verabschiedete sich mit einem Minus von 1,97 Prozent auf 12.284,19 Punkte in das Wochenende, nachdem er zuvor bei knapp 12.181 Zählern auf den niedrigsten Stand seit November 2020 gefallen war.

Die jüngste Häufung von Zinserhöhungen großer Notenbanken steckt den Investoren noch in den Gliedern. Auf Wochensicht weitete der deutsche Leitindex den Verlust auf mehr als dreieinhalb Prozent aus. Auch an der Wall Street ging es vor dem Wochenende deutlich abwärts, dort rutschte der Dow Jones Industrial auf ein Tief seit Ende 2020.

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel lotete am Freitag ebenfalls neue Tiefstände aus. Er fiel im Handelsverlauf auf das niedrigste Niveau seit Mai 2020 und stand zum Schlussgong mit 3,12 Prozent im Minus bei 22.541,58 Punkten.

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Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main Leitindex MDAX

Börse in Frankfurt: Dax steigt wieder über 13.000 Punkte

Der Dax hat am Dienstag nach seinem Rücksetzer zunächst neuen Schwung geholt. Der Leitindex kehrte bereits im frühen Handel über die Marke von 13.000 Punkten zurück. Gegen Mittag gewann er dann 1,71 Prozent auf 13.113,03 Zähler. Seit Mitte August, als er den 14.000 Punkten noch nahe gekommen war, hatte er zuletzt im Eiltempo etwa 1000 Punkte eingebüßt. Zu Wochenbeginn war er noch auf das niedrigste Niveau seit Mitte Juli gerutscht.

Der Dax hat am Dienstag nach seinem Rücksetzer zunächst neuen Schwung geholt. Der Leitindex kehrte bereits im frühen Handel über die Marke von 13.000 Punkten zurück. Gegen Mittag gewann er dann 1,71 Prozent auf 13.113,03 Zähler. Seit Mitte August, als er den 14.000 Punkten noch nahe gekommen war, hatte er zuletzt im Eiltempo etwa 1000 Punkte eingebüßt. Zu Wochenbeginn war er noch auf das niedrigste Niveau seit Mitte Juli gerutscht.

Für den MDax ging es am Dienstag um 1,21 Prozent auf 25 777,66 Punkte hoch. Der EuroStoxx 50 legte auch deutlich um 1,5 Prozent zu. Indikationen lassen auch an den US-Börsen auf eine Erholung schließen.

Bayer erholt sich wieder

Eine Stütze für den Dax sind in diesen Tagen die Aktien aus dem VW-Konzern geworden, angesichts bald erhoffter Neuigkeiten zum Börsengang der Porsche AG: Während die Volkswagen-Titel um drei Prozent anzogen, waren jene der Konzernholding Porsche SE im Dax vorne dabei mit einem Anstieg um fünf Prozent. Sie steuern nun auf den sechsten Gewinntag in Folge zu, mit einem 13-prozentigen Gesamtplus.

Ein weiterer deutlicher Gewinner waren am Dienstag die Papiere von Bayer, die sich nach einem Kursrutsch zu Wochenbeginn um 3,6 Prozent wegen eines positiven Analystenkommentars erholten.

Schlechter standen Versorgeraktien da, wie Abgaben von drei Prozent vor allem bei RWE zeigten. Noch stärker reagierten die Aktien des Wind- und Solarparkbetreibers Encavis: Nach einem Kursrutsch schon am Vortag sackten sie weiter ab um 4,7 Prozent.

Im SDax pendelten sich die Aktien der Adler Group, die jüngst unter drei Euro auf ein Rekordtief gefallen waren, mit 2,5 Prozent im Plus ein. Der angeschlagene Immobilienkonzern kam am Vorabend nach Börsenschluss mit einigen Neuigkeiten, darunter Halbjahreszahlen, der Verzicht auf einen Dividendenvorschlag und die feste Installation eines Finanzchefs. Die Aktien stehen seit Monaten heftig unter Druck unter anderem wegen Vorwürfen eines Leerverkäufers.

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Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main Leitindex MDAX

Börse in Frankfurt: Dax erholt sich

Der Dax kann sich am Dienstag vorerst von seinem jüngsten Rückschlag erholen. Der Leitindex legte im frühen Handel 0,53 Prozent auf 12.961,90 Punkte zu und näherte sich damit wieder der Marke von 13.000 Punkten, nachdem er zu Wochenbeginn auf das niedrigste Niveau seit Mitte Juli gerutscht war. Für den MDax, der sich am Vortag etwas besser schlug, ging es nur leichter um 0,24 Prozent auf 25.530,86 Punkte hoch. Der EuroStoxx 50 wiederum legte deutlicher um 0,8 Prozent zu.

Der Dax kann sich am Dienstag vorerst von seinem jüngsten Rückschlag erholen. Der Leitindex legte im frühen Handel 0,53 Prozent auf 12.961,90 Punkte zu und näherte sich damit wieder der Marke von 13.000 Punkten, nachdem er zu Wochenbeginn auf das niedrigste Niveau seit Mitte Juli gerutscht war. Für den MDax, der sich am Vortag etwas besser schlug, ging es nur leichter um 0,24 Prozent auf 25.530,86 Punkte hoch. Der EuroStoxx 50 wiederum legte deutlicher um 0,8 Prozent zu.

Unter die runde Marke von 13.000 Punkten war der Dax in den vergangenen Tagen wegen Signalen des obersten US-Währungshüters Jerome Powell für eine sehr straffe Geldpolitik abgerutscht.

Auch in Europa stehen die Währungshüter wegen der hohen Inflation unter Druck. Im Blick stehen deshalb am Dienstag die Verbraucherpreise für Deutschland mit der ersten Schätzung für August. Marktbeobachter rechnen mit einer deutlichen Zinsanhebung auch von der EZB in der kommenden Woche. Die Kehrseite ist die konjunkturelle Bremswirkung: Die Rezessionssorgen der Anleger dürften daher nicht kleiner werden.

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Aktienmarkt Frankfurt Frankfurt am Main Leitindex

Börse in Frankfurt: Dax stabilisiert sich

Der deutsche Aktienmarkt hat sich im international angeschlagenen Börsenumfeld zunächst etwas weiter stabilisiert. Der Leitindex Dax legte am Mittwoch um 0,13 Prozent auf 13.211,82 Punkte zu, nachdem er bereits am Dienstag nur noch leicht nachgegeben hatte. Zu Wochenbeginn war das Börsenbarometer angesichts der wieder aufgeflammten Zinsangst und der Furcht vor weiter steigenden Energiepreisen um mehr als 2 Prozent abgesackt.

Der deutsche Aktienmarkt hat sich im international angeschlagenen Börsenumfeld zunächst etwas weiter stabilisiert. Der Leitindex Dax legte am Mittwoch um 0,13 Prozent auf 13.211,82 Punkte zu, nachdem er bereits am Dienstag nur noch leicht nachgegeben hatte. Zu Wochenbeginn war das Börsenbarometer angesichts der wieder aufgeflammten Zinsangst und der Furcht vor weiter steigenden Energiepreisen um mehr als 2 Prozent abgesackt.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stieg am Mittwochmorgen um 0,35 Prozent auf 26.055,28 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hingegen bewegte sich kaum vom Fleck.

Schwache Wirtschaftsdaten unterstrichen den schwierigen Pfad für die Notenbanker, mit höheren Zinsen gleichzeitig die unter anderem von Energiepreisen getriebene Inflation zu bekämpfen und die Wirtschaft zu schonen, hieß es am Markt. Gespannt wird deshalb seit Tagen darauf gewartet, welche Aussagen es ab Donnerstag auf dem Notenbank-Symposium in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming geben wird. Weitere Eindrücke für das Wirtschaftsbild in den USA könnte es am Mittwoch von Auftragsdaten aus der Industrie geben.

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Aktienmarkt Credit Suisse Erholung Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main Kursrutsch Leitindex MDAX US-Notenbank USA

Börse in Frankfurt: Dax legt zu – Moderate Erholung nach Kursrutsch

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstag etwas von seinem Kursrutsch vom Wochenbeginn erholt. Der Leitindex Dax legte bis zum Mittag um 0,32 Prozent auf 13.272,40 Punkte zu. Vor dem anstehenden jährlichen Treffen internationaler Währungshüter in den USA aber wagten die Anleger keine allzu großen Sprünge.

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstag etwas von seinem Kursrutsch vom Wochenbeginn erholt. Der Leitindex Dax legte bis zum Mittag um 0,32 Prozent auf 13.272,40 Punkte zu. Vor dem anstehenden jährlichen Treffen internationaler Währungshüter in den USA aber wagten die Anleger keine allzu großen Sprünge.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stieg am Dienstag um 0,67 Prozent auf 26.184,10 Zähler, nachdem er zu Wochenbeginn um 3,6 Prozent eingebrochen war. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,2 Prozent.

Laut Experten der Bank Credit Suisse fürchten die Anleger, dass die US-Notenbank Fed beim Symposium in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming in dieser Woche angesichts der hohen Inflation einen aggressiven Ton anschlagen könnte, was weitere Leitzinserhöhungen betrifft. Als Belastung kommt die angekündigte Pause russischer Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 Ende des Monats hinzu.

Unter den Einzelwerten hierzulande richtete sich der Blick auf einige Nachzügler der Berichtssaison der Unternehmen. So gaben steigende Mieten in Ballungszentren TAG Immobilien im ersten Halbjahr weiter Auftrieb. Die Aktien sprangen an der MDax-Spitze um gut fünf Prozent in die Höhe. Für die Anteilsscheine von Fraport ging es um gut zwei Prozent nach oben.

Das Arzneimittelunternehmen Dermapharm machte dank einer guten Nachfrage vor allem nach Schmerz- und Entzündungspräparaten mehr Umsatz und steigerte auch das Ergebnis weiter. Analyst Daniel Wendorff von der Investmentbank Oddo BHF verwies aber darauf, dass nur die wichtigsten Eckzahlen zu Umsatz und operativem Ergebnis bekannt gegeben worden seien. Die Papiere von Dermapharm fielen als Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax um 4,6 Prozent.

Im Dax erholten sich vor allem die Aktien konjunktursensibler Branchen, die am Vortag stark unter Druck geraten waren. So gewannen mit Covestro und BASF zwei Unternehmen aus dem Chemiesektor 2,4 Prozent beziehungsweise 1,9 Prozent. Zudem griffen die Anleger wieder bei Automobilwerten zu.

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Aktienmarkt Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main Fresenius SE Inflation Jackson Kursverlust Leitindex MDAX US-Notenbank Wyoming

Börse in Frankfurt: Dax sackt zu Wochenbeginn ab

Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag seine jüngsten Kursverluste deutlich ausgeweitet. Der Leitindex Dax sackte zuletzt um 1,85 Prozent auf 13.294,45 Punkte ab, nachdem er zwischenzeitlich mehr als zwei Prozent eingebüßt hatte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen knickte um 2,61 Prozent auf 26.281,83 Zähler ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,7 Prozent.

Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag seine jüngsten Kursverluste deutlich ausgeweitet. Der Leitindex Dax sackte zuletzt um 1,85 Prozent auf 13.294,45 Punkte ab, nachdem er zwischenzeitlich mehr als zwei Prozent eingebüßt hatte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen knickte um 2,61 Prozent auf 26.281,83 Zähler ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,7 Prozent.

Am Aktienmarkt wirft das an diesem Donnerstag beginnende Notenbanktreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming seine Schatten voraus. Anleger spekulieren, dass die US-Notenbank Fed weiter einen strikten Straffungskurs verfolgen dürfte, um die hohe Inflation in den Griff zu bekommen. Im Falle eines erneuten deutlichen Zinsschritts der Fed von 0,75 Prozentpunkte würden Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren weiter an Attraktivität verlieren.

Hierzulande im Blick stand der Medizin- und Krankenhauskonzern Fresenius wegen der Ablösung von Konzernchef Stephan Sturm. Der Aufsichtsrat bestellte am Freitagabend den bislang für die Medizintochter Kabi verantwortlichen Vorstand Michael Sen zum 1. Oktober zum Nachfolger. Am Markt hieß es, es handele sich um einen von Anlegern erhofften Schritt angesichts des Aktien-Kurses, der mittlerweile auf das niedrigste Niveau seit 2012 gesunken ist. Die Papiere von Fresenius schnellten an der Dax-Spitze um fast sechs Prozent in die Höhe. Im Kielwasser dessen erholten sich die Anteilsscheine der Tochter Fresenius Medical Care um knapp ein Prozent.

Am Index-Ende büßten die Aktien des Kunststoffkonzerns Covestro 5,6 Prozent ein. Das Konjunkturumfeld mahne zur Vorsicht, schrieb Analystin Isha Sharma von der Investmentbank Stifel.

Im MDax hielten die Papiere von Uniper mit einem Minus von fast neun Prozent die rote Laterne. Die weiter anziehenden Gaspreise erhöhen den Druck auf den Energiekonzern. Am Markt wurde der neue Höhenflug bei den Gaspreisen mit einer erneuten Unterbrechung der russischen Gaslieferungen nach Europa durch die Pipeline Nord Stream 1 erklärt.

Abseits der großen Indizes litten die Anteilsscheine von Borussia Dortmund unter Gewinnmitnahmen und brachen um fast zwölf Prozent ein. Seit Mitte Juli hatten sich die Aktien bis zur Vorwoche im Zuge des guten Bundesliga-Starts mit zwei Siegen in der Spitze um mehr als ein Viertel erholt. Am Samstag kam aber am dritten Spieltag der sportliche Rückschlag mit einer Heimniederlage gegen den Wiederaufsteiger Werder Bremen.

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Aktienmarkt Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main Leitindex MDAX

Börse in Frankfurt: Dax gibt weiter nach

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben am Montag weiter vorsichtig agiert. Der Leitindex Dax weitete seine in der letzten Woche erlittenen Verluste etwas aus und gab am Morgen um 0,48 Prozent auf 13.479,29 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen fiel im frühen Handel um 0,59 Prozent auf 26.824,81 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,6 Prozent.

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben am Montag weiter vorsichtig agiert. Der Leitindex Dax weitete seine in der letzten Woche erlittenen Verluste etwas aus und gab am Morgen um 0,48 Prozent auf 13.479,29 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen fiel im frühen Handel um 0,59 Prozent auf 26.824,81 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,6 Prozent.

Am Aktienmarkt wirft das am Donnerstag beginnende Notenbanktreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming bereits seine Schatten voraus. Anleger spekulieren, dass die US-Notenbank weiter einen strikten Straffungskurs verfolgen dürfte, um die hohe Inflation in den Griff zu bekommen. Entsprechend halten sich die Investoren aktuell erst einmal mit Engagements zurück.

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Arbeitsmarkt Frankfurt Frankfurt am Main Leitindex MDAX Thomas Altmann US-Notenbank USA

Börse in Frankfurt: Dax schließt im Minus – US-Jobbericht weckt Zinsangst

Ein robuster US-Arbeitsmarktbericht für Juli hat am Freitag Zinssorgen wieder aufleben lassen und den deutschen Aktienmarkt belastet. Der Leitindex Dax gab um 0,65 Prozent auf 13.573,93 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen fiel am Freitag um 1,38 Prozent auf 27.772,58 Punkte.

Ein robuster US-Arbeitsmarktbericht für Juli hat am Freitag Zinssorgen wieder aufleben lassen und den deutschen Aktienmarkt belastet. Der Leitindex Dax gab um 0,65 Prozent auf 13.573,93 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen fiel am Freitag um 1,38 Prozent auf 27.772,58 Punkte.

Für die erste Augustwoche steht für den Dax aber ein Plus von 0,67 Prozent zu Buche. Am Vortag war der Index auf den höchsten Stand seit fast zwei Monaten geklettert. Vom jüngsten Tief von Anfang Juli bei knapp 12.400 Zählern hat sich das Börsenbarometer kräftig erholt, angetrieben vor allem von der Hoffnung auf eine nicht ganz so straffe Geldpolitik in den USA.

Die Beschäftigung in den Vereinigten Staaten hatte sich im vergangenen Monat deutlich stärker ausgeweitet als erwartet. Zudem lag auch der Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne über den Prognosen von Analysten. Damit könnte sich der Druck auf die US-Notenbank Fed erhöhen, die Zinsschraube stärker anzuziehen.

Den Anlegern dürfte der Arbeitsmarktbericht aus zwei Gründen gar nicht schmecken, schrieb Marktexperte Thomas Altmann von QC Partners. Zum einen zeigten die Jobdaten, wie robust Wirtschaft und Arbeitsmarkt in den USA seien. Und das sei gleichbedeutend damit, dass beide noch mehrere Zinsschritte vertragen könnten.

Zudem bleiben Altmann zufolge die Lohnsteigerungen auf einem zu hohen Niveau. Das aktuelle Lohnwachstum werde die Fed möglicherweise dazu bringen, die Zinsen in hohem Tempo weiter zu erhöhen, um die bestehende Preis-Lohn-Spirale wieder einzufangen.

Überaus gut kamen hierzulande die Quartalszahlen der Deutschen Post an. Der Logistikkonzern hatte im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis prozentual zweistellig gesteigert. Die Aktie setzte sich mit plus 4,6 Prozent klar an die Dax-Spitze.

Zu den größten Verlierern im Dax gesellten sich die Papiere der Allianz mit minus 1,6 Prozent. Hier lag der Überschuss mit 1,7 Milliarden Euro fast ein Viertel niedriger als ein Jahr zuvor. Analysten monierten eine schwache Schaden-Kosten-Quote des Versicherers. Die Aktien des Agrarchemie- und Pharmakonzerns Bayer weiteten nach den schwachen Quartalszahlen vom Vortag die Verluste aus, sie sackten um rund 7 Prozent ab und waren damit das Schlusslicht im Leitindex.

Größter Verlierer im MDax waren die Anteilsscheine von Rheinmetall mit einem Minus von knapp 12 Prozent. Hier belastete ein vorsichtigerer Ausblick auf den Auftragseingang der Rüstungssparte die Papiere schwer.

Die Anteilsscheine der Shop Apotheke knickten um mehr als zehn Prozent ein und hielten damit die rote Laterne im Nebenwerteindex SDax. Hier belastete ein skeptischer Analystenkommentar der Privatbank Berenberg. Der Experte Gerhard Orgonas begründete seinen Pessimismus unter anderem mit weiteren Verzögerungen bei der Einführung des elektronischen Rezepts.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,78 Prozent auf 3725,39 Punkte. Der französische Leitindex Cac 40 gab in ähnlichem Umfang nach, während sein britisches Pendant, der FTSE 100, nur leichte Verluste verzeichnete. In New York notierte der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsende ebenfalls moderat im Minus.

Der Euro geriet nach dem starken US-Arbeitsmarktbericht stark unter Druck und sackte auf 1,0171 US-Dollar ab. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0233 (Donnerstag: 1,0181) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9772 (0,9822) Euro. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite deutscher Bundesanleihen von 0,75 Prozent am Vortag auf 0,68 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,05 Prozent auf 137,11 Punkte. Der Bund-Future büßte angesichts der US-Jobdaten 1,40 Prozent auf 155,96 Punkte ein.

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Aktienmarkt Arbeitsmarkt Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main Leitindex MDAX

Börse in Frankfurt: Dax stabil vor US-Arbeitsmarktbericht

Nach einer bislang recht erfreulichen Börsenwoche am deutschen Aktienmarkt hat der Leitindex Dax am Freitag im frühen Handel nochmals leicht zugelegt. Er lag im frühen Handel mit 0,15 Prozent im Plus bei 13.682 Punkten. Für die erste Augustwoche zeichnete sich damit ein Gewinn von eineinhalb Prozent ab. Bis zur Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für den Monat Juli am frühen Nachmittag könnten sich die Investoren noch bedeckt halten.

Nach einer bislang recht erfreulichen Börsenwoche am deutschen Aktienmarkt hat der Leitindex Dax am Freitag im frühen Handel nochmals leicht zugelegt. Er lag im frühen Handel mit 0,15 Prozent im Plus bei 13.682 Punkten. Für die erste Augustwoche zeichnete sich damit ein Gewinn von eineinhalb Prozent ab. Bis zur Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für den Monat Juli am frühen Nachmittag könnten sich die Investoren noch bedeckt halten.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen trat mit 28.170 Zählern quasi auf der Stelle. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 lag leicht im Plus.

„Die aktuelle Rally am Aktienmarkt wird spätestens mit den Zahlen zum Arbeitsmarkt einer ernsten Belastungsprobe unterzogen“, schrieb Analyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. Sollte sich der Arbeitsmarkt abschwächen, könne die Sorge wieder aufleben, dass die Notenbank Fed mit ihren schnellen Zinserhöhungen eine harte Landung der US-Wirtschaft ausgelöst hat.

Überaus gut kamen an der Börse die Quartalszahlen der Deutschen Post an. Der Logistikkonzern hat im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis prozentual zweistellig gesteigert. Die Aktie setzte sich mit plus sechs Prozent an die Dax-Spitze.

Am Dax-Ende fanden sich die Papiere der Allianz wieder mit minus 2,8 Prozent. Hier lag der Überschuss mit 1,7 Milliarden Euro fast ein Viertel niedriger als ein Jahr zuvor. Analysten monierten eine schwache Schaden-Kosten-Quote des Versicherers. Mit Munich Re und Hannover Rück gaben die Kurse weiterer Versicherer nach.

Aktien von Zalando setzten die Kurs-Rally vom Vortag fort und verteuerten sich um vier Prozent auf den höchsten Stand seit zwei Monaten. Goldman Sachs hatte die Kaufempfehlung für die Papiere des Online-Händlers bekräftigt.

Zu den größten Verlierern im MDax der mittelgroßen Titel zählten Rheinmetall mit minus 3,4 Prozent. Analystin Olivia Charley von Goldman Sachs bemängelte einen stark rückläufigen Auftragseingang des Rüstungskonzerns und Automobilzulieferers.

Die Papiere von Aurubis fielen um gut zwei Prozent. Ein Händler sagte, trotz besserer Umsätze lägen die operativen Ergebniskennziffern des Kupferproduzenten etwas unter den Analystenschätzungen.

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Aktienmarkt Erholungskurs Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main Leitindex MDAX Rheinmetall

Börse in Frankfurt: Deutscher Aktienmarkt weiter auf Erholungskurs

Der deutsche Aktienmarkt hat seine Erholung vom Juli zum Start des Monats August fortgesetzt. Der Leitindex Dax stieg gegen Mittag um 0,35 Prozent auf 13.531,54 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit fast sieben Wochen. Am Freitag hatte der Leitindex mit einem Plus von eineinhalb Prozent geschlossen und den Monat Juli mit einem Gewinn von rund 5,5 Prozent beendet. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte am Montag um 0,61 Prozent auf 27.531,36 Zähler zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann rund 0,4 Prozent.

Der deutsche Aktienmarkt hat seine Erholung vom Juli zum Start des Monats August fortgesetzt. Der Leitindex Dax stieg gegen Mittag um 0,35 Prozent auf 13.531,54 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit fast sieben Wochen. Am Freitag hatte der Leitindex mit einem Plus von eineinhalb Prozent geschlossen und den Monat Juli mit einem Gewinn von rund 5,5 Prozent beendet. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte am Montag um 0,61 Prozent auf 27.531,36 Zähler zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann rund 0,4 Prozent.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Varta nach einer Gewinnwarnung mit einem Kursverfall von 7,6 Prozent im Anlegerfokus. Der Batteriehersteller senkte seine Jahresziele wegen trüberer Konjunkturaussichten, hoher Rohstoff-, Energie- und Transportkosten sowie verzögerter Kundenprojekte.

Den Papieren von Rheinmetall verhalf eine Kaufempfehlung der britischen Bank HSBC zu einem Kursaufschlag von 4,9 Prozent. Risiken für die Autosparte hatten Rheinmetall in der vergangenen Woche etwas vorsichtiger auf die Umsatzentwicklung blicken lassen. Treiber ist nach wie vor das Rüstungsgeschäft angesichts der von der Bundesregierung nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine ausgerufenen Zeitenwende.

Starke Geschäfte in Amerika und Asien stimmen den Auto- und Industriezulieferer Stabilus optimistischer für das laufende Geschäftsjahr. Die Anteilsscheine stiegen um 3,3 Prozent.

Die Aussicht auf weitere Aktienkäufe des Großinvestors EQT trieb die Aktien von Suse an der SDax-Spitze um 5,3 Prozent nach oben. Die schwedische Investorengruppe EQT will voraussichtlich ab dem 8. August für bis zu 100 Millionen Euro Suse-Aktien kaufen. Bislang hält EQT bereits mehr als drei Viertel der Suse-Aktien. Die Papiere des Software-Unternehmens hatten in den vergangenen Wochen stark nachgegeben und waren am Mittwoch auf ein Rekordtief gefallen.

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