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Borussia Dortmund Dazn Deutschland DFB DFB-Auswahl England FC BAyern Leipzig Nations League RB Leipzig Red Bull Rückspiel UEFA Nations League Ungarn ZDF

Deutschland – Ungarn: TV-Übertragung, Live-Stream & Anpfiff

Für die DFB-Auswahl steht am Freitagabend in der UEFA Nations League das Rückspiel gegen Ungarn auf dem Programm. Alles Wissenswerte zur Partie gibt es hier auf einen Blick.

Die deutsche Nationalmannschaft ist am Freitagabend im vorletzten Nations-League-Gruppenspiel gegen Ungarn gefordert. Nach vier Spieltagen findet sich die DFB-Auswahl (sechs Punkte) in der Gruppe drei hinter den Ungarn (sieben Punkte) auf Rang zwei wieder. Italien (fünf Punkte) und England (zwei Punkte) folgen auf den Plätzen drei und vier. Das Hinspiel im Juni endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Alle wichtigen Infos zur Partie gibt es hier im Überblick zusammengefasst.

Deutschland vs. Ungarn im TV & Stream

Spielort: Leipzig
Stadion: Red Bull Arena
Datum: 23. September 2022
Anpfiff: 20:45 Uhr

Wo wird Deutschland – Ungarn in Deutschland übertragen?

Das Gruppenspiel in der Leipziger Red Bull Arena wird live im ZDF übertragen. Wer die Partie im Live-Stream mitverfolgen möchte, kann dies in der ZDFmediathek tun. Übertragungsbeginn ist um 20:15 Uhr. Am Kommentatorenpult nimmt Bela Rethy Platz.

TV: ZDF
Stream: ZDFmediathek

Wo wird Deutschland – Ungarn in Österreich übertragen?

TV/Stream: DAZN

Wo wird Deutschland – Ungarn in der Schweiz übertragen?

TV/Stream: DAZN

Formkurve

Deutschland: U U U U S
Ungarn: S S N U S

Zwei Siege und vier Unentschieden lautet die bisherige Bilanz der DFB-Auswahl in diesem Jahr. In der Nations League endeten die Hinspiele gegen Italien, England und Ungarn allesamt mit einem 1:1-Unentschieden. Beim letzten Auftritt Mitte Juni zeigte sich die Mannschaft von Hansi Flick sehr spielfreudig und feierte gegen Europameister Italien einen 5:2-Erfolg.

In der Nations-League-Gruppe drei gingen die Ungarn als klarer Außenseiter ins Rennen. Die Mannschaft von Marco Rossi konnte allerdings das eine oder andere Ausrufezeichen setzen und grüßt nach vier Spieltagen überraschend von der Tabellenspitze. Gegen England feierte die ungarische Auswahl zwei Siege und blieb dabei ohne Gegentreffer (1:0 & 4:0). Nur im Hinspiel gegen Italien (1:2) stand der Gruppenerste am Ende mit leeren Händen da.

DFB-Kader gegen Ungarn & England

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

Abwehr: Thilo Kehrer (West Ham United), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Niklas Süle (Borussia Dortmund), Armel Bella Kotchap (FC Southampton), Matthias Ginter (SC Freiburg), Robin Gosens (Inter Mailand), Benjamin Henrichs (RB Leipzig)

Mittelfeld/Angriff: Julian Brandt (Borussia Dortmund), Serge Gnabry (FC Bayern), Leon Goretzka (FC Bayern); Ilkay Gündogan (Manchester City), Kai Havertz (FC Chelsea), Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach), Joshua Kimmich (FC Bayern), Jamal Musiala (FC Bayern), Thomas Müller (FC Bayern), Lukas Nmecha (VfL Wolfsburg), Leroy Sane (FC Bayern), Timo Werner (RB Leipzig)

Alles zur DFB-Auswahl bei 90min:

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf www.90min.de als Deutschland – Ungarn: TV-Übertragung, Live-Stream & Anpfiff veröffentlicht.

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Deutschland – Ungarn: TV-Übertragung, Live-Stream & Anpfiff

Für die DFB-Auswahl steht am Freitagabend in der UEFA Nations League das Rückspiel gegen Ungarn auf dem Programm. Alles Wissenswerte zur Partie gibt es hier auf einen Blick.

Die deutsche Nationalmannschaft ist am Freitagabend im vorletzten Nations-League-Gruppenspiel gegen Ungarn gefordert. Nach vier Spieltagen findet sich die DFB-Auswahl (sechs Punkte) in der Gruppe drei hinter den Ungarn (sieben Punkte) auf Rang zwei wieder. Italien (fünf Punkte) und England (zwei Punkte) folgen auf den Plätzen drei und vier. Das Hinspiel im Juni endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Alle wichtigen Infos zur Partie gibt es hier im Überblick zusammengefasst.

Deutschland vs. Ungarn im TV & Stream

Spielort: Leipzig
Stadion: Red Bull Arena
Datum: 23. September 2022
Anpfiff: 20:45 Uhr

Wo wird Deutschland – Ungarn in Deutschland übertragen?

Das Gruppenspiel in der Leipziger Red Bull Arena wird live im ZDF übertragen. Wer die Partie im Live-Stream mitverfolgen möchte, kann dies in der ZDFmediathek tun. Übertragungsbeginn ist um 20:15 Uhr. Am Kommentatorenpult nimmt Bela Rethy Platz.

TV: ZDF
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Wo wird Deutschland – Ungarn in Österreich übertragen?

TV/Stream: DAZN

Wo wird Deutschland – Ungarn in der Schweiz übertragen?

TV/Stream: DAZN

Formkurve

Deutschland: U U U U S
Ungarn: S S N U S

Zwei Siege und vier Unentschieden lautet die bisherige Bilanz der DFB-Auswahl in diesem Jahr. In der Nations League endeten die Hinspiele gegen Italien, England und Ungarn allesamt mit einem 1:1-Unentschieden. Beim letzten Auftritt Mitte Juni zeigte sich die Mannschaft von Hansi Flick sehr spielfreudig und feierte gegen Europameister Italien einen 5:2-Erfolg.

In der Nations-League-Gruppe drei gingen die Ungarn als klarer Außenseiter ins Rennen. Die Mannschaft von Marco Rossi konnte allerdings das eine oder andere Ausrufezeichen setzen und grüßt nach vier Spieltagen überraschend von der Tabellenspitze. Gegen England feierte die ungarische Auswahl zwei Siege und blieb dabei ohne Gegentreffer (1:0 & 4:0). Nur im Hinspiel gegen Italien (1:2) stand der Gruppenerste am Ende mit leeren Händen da.

DFB-Kader gegen Ungarn & England

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

Abwehr: Thilo Kehrer (West Ham United), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Niklas Süle (Borussia Dortmund), Armel Bella Kotchap (FC Southampton), Matthias Ginter (SC Freiburg), Robin Gosens (Inter Mailand), Benjamin Henrichs (RB Leipzig)

Mittelfeld/Angriff: Julian Brandt (Borussia Dortmund), Serge Gnabry (FC Bayern), Leon Goretzka (FC Bayern); Ilkay Gündogan (Manchester City), Kai Havertz (FC Chelsea), Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach), Joshua Kimmich (FC Bayern), Jamal Musiala (FC Bayern), Thomas Müller (FC Bayern), Lukas Nmecha (VfL Wolfsburg), Leroy Sane (FC Bayern), Timo Werner (RB Leipzig)

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Christian Günter Dazn England Fußball-Nationalmannschaft Hansi Flick SC Freiburg Sinsheim Sonntag Streaming TSG 1899 Hoffenheim Ungarn

SC Freiburg: Günter will sich für WM empfehlen: „Bis Winter Gas geben“

Christian Günter hat enttäuscht auf die Nicht-Nominierung für die Nations-League-Spiele der Fußball-Nationalmannschaft reagiert, will sich aber weiter für die WM empfehlen. Bundestrainer Hansi Flick habe ihn angerufen und ihm mitgeteilt, dass er nicht zum Aufgebot für die Länderspiele gegen Ungarn und England gehöre, sagte der Kapitän des SC Freiburg am Sonntag nach dem 0:0 in der Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim beim Streamingdienst DAZN. „Das ist natürlich keine schöne Nachricht“, gab der Defensivspieler zu.

Christian Günter hat enttäuscht auf die Nicht-Nominierung für die Nations-League-Spiele der Fußball-Nationalmannschaft reagiert, will sich aber weiter für die WM empfehlen. Bundestrainer Hansi Flick habe ihn angerufen und ihm mitgeteilt, dass er nicht zum Aufgebot für die Länderspiele gegen Ungarn und England gehöre, sagte der Kapitän des SC Freiburg am Sonntag nach dem 0:0 in der Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim beim Streamingdienst DAZN. „Das ist natürlich keine schöne Nachricht“, gab der Defensivspieler zu.

Die Hoffnung auf seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft vom 20. November bis 18. Dezember in Katar hat Günter jedoch noch nicht aufgegeben. Er will sich nun in den Spielen der Freiburger in den Blick des Bundestrainers zu spielen. „Ich werde bis zum Winter Gas geben und es ihm hoffentlich noch schwerer machen, mich nicht einzuladen“, sagte der 29-Jährige.

Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) spielt am Freitag in Leipzig gegen Ungarn und drei Tage später im Londoner Wembley-Stadion gegen England.

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1. FC Union Berlin André Breitenreiter Borussia Dortmund Bundesliga Christian Günter Christian Streich Dazn Erfolgsserie Freiburg Hoffenheim Länderspiel Oliver Baumann SC Freiburg Sinsheim Streaming TSG 1899 Hoffenheim

Bundesliga: 0:0 in Hoffenheim: Freiburg als Tabellendritter in die Pause

Die badischen Bundesliga-Clubs stehen vor der Länderspiel-Pause in der Spitzengruppe. Bei direkten Aufeinandertreffen in Sinsheim gibt es keinen Sieger.

Der SC Freiburg und sein Trainer Christian Streich nehmen ihre Erfolgsserie mit in die zweiwöchige Bundesliga-Pause. Der Europa-League-Teilnehmer ist nach dem 0:0 am Sonntagabend im verregneten Baden-Duell bei der TSG 1899 Hoffenheim nun wettbewerbsübergreifend seit sieben Spielen ungeschlagen und setzte sich auf dem dritten Tabellenplatz hinter dem 1. FC Union Berlin und Borussia Dortmund fest. Das TSG-Team von Chefcoach André Breitenreiter belegt einen Punkt hinter dem Landesrivalen Rang vier.

Zum Abschluss des siebten Spieltages vor 24.233 Zuschauern in Sinsheim verpassten die Freiburger allerdings ihren vierten Auswärtssieg in dieser Saison genauso wie die Hoffenheimer ihren vierten Heimerfolg.

„Ich hätte gern gewonnen, aber es war schon ziemlich ausgeglichen. Viel Kampf, beide Mannschaften haben sich viel abverlangt. Wir wollten heute gewinnen, aber am Ende ist es okay“, sagte Hoffenheims Kapitän Oliver Baumann im Streamingdienst DAZN und bilanzierte: „Der Saisonstart ist gut. Da baut sich ganz schön was auf.“ Und Breitenreiter urteilte: „Es ist ein gerechtes Ergebnis.“

Drei Tage nach 3:0 in der Europa League bei Olympiakos Piräus setzte Streich („Wir können ja auswechseln“) auf die gleiche Startelf um Kapitän Christian Günter wie zuletzt beim griechischen Meister und beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach. „Das war das fünfte Spiel in 14 Tagen. Wir haben trotzdem eine Wahnsinnsenergie gezeigt“, sagte Kapitän Christian Günter. Er bemängelte die schwache Chancenverwertung, relativierte aber: „Insgesamt mit Donnerstag mit der Reise war es eine gute Leistung.“

Bei den Hoffenheimern kehrte der Ex-Leipziger Angelino zurück auf die linke Außenbahn, auch weil Robert Skov angeschlagen fehlte. In einer putzmunteren Anfangsphase konnten sich erstmal die beiden Torhüter auszeichnen: Freiburgs Schlussmann Mark Flekken rettete zweimal gegen Grischa Prömel (11./20.). TSG-Keeper Oliver Baumann verhinderte gegen Ritsu Doan und seinen früheren Club einen frühen Rückstand (16.).

Es war das 400. Bundesliga-Spiel des 32-Jährigen – mehr Bundesliga-Einsätze haben unter den aktuellen Spielern nur die Bayern-Asse Manuel Neuer (472) und Thomas Müller (421) vorzuweisen. Am Ende blieb Baumann dabei zum 100. Mal ohne Gegentor. „Ja, endlich“, sagte Baumann.

Die Breisgauer schossen eifrig bei jeder Gelegenheit: So zischte der Ball bei Versuchen von Daniel Kofi Kyereh und Günter nur knapp am Hoffenheimer Gehäuse vorbei. Immer wieder erweckten die Freiburger den Eindruck, dass sie ihre Laufwege sehr gut kennen und gewannen dadurch auch im Mittelfeld mehr und mehr an Übergewicht. So musste sich auch Hoffenheims Spielgestalter Christoph Baumgartner immer wieder weit zurückfallen lassen, um zum Zug zu kommen.

Ein Check von Günter gegen den österreichischen Nationalspieler sorgte zu Beginn des zweiten Durchgangs für Aufregung, hatte für den SC-Spielführer aber nur eine Gelbe Karte zur Folge. Beide Teams lieferten sich weiter einen intensiven Abnutzungskampf, spielten sich aber kaum Chancen heraus.

Kader TSG 1899 Hoffenheim Kader SC Freiburg Spielplan Fußball-Bundesliga Tabelle Fußball-Bundesliga

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1. FC Union Berlin André Breitenreiter Borussia Dortmund Bundesliga Christian Günter Christian Streich Dazn Erfolgsserie Freiburg Hoffenheim Länderspiel Oliver Baumann SC Freiburg Sinsheim Streaming TSG 1899 Hoffenheim

Bundesliga: 0:0 in Hoffenheim: Freiburg als Tabellendritter in die Pause

Die badischen Bundesliga-Clubs stehen vor der Länderspiel-Pause in der Spitzengruppe. Bei direkten Aufeinandertreffen in Sinsheim gibt es keinen Sieger.

Der SC Freiburg und sein Trainer Christian Streich nehmen ihre Erfolgsserie mit in die zweiwöchige Bundesliga-Pause mit. Der Europa-League-Teilnehmer ist nach dem 0:0 am Sonntagabend im verregneten Baden-Duell bei der TSG 1899 Hoffenheim nun wettbewerbsübergreifend seit sieben Spielen ungeschlagen und setzte sich auf dem dritten Tabellenplatz hinter dem 1. FC Union Berlin und Borussia Dortmund fest. Das TSG-Team von Chefcoach André Breitenreiter belegt einen Punkt hinter dem Landesrivalen Rang vier.

Zum Abschluss des siebten Spieltages vor 24.233 Zuschauern in Sinsheim verpassten die Freiburger allerdings ihren vierten Auswärtssieg in dieser Saison genauso wie die Hoffenheimer ihren vierten Heimerfolg.

„Ich hätte gern gewonnen, aber es war schon ziemlich ausgeglichen. Viel Kampf, beide Mannschaften haben sich viel abverlangt. Wir wollten heute gewinnen, aber am Ende ist es okay“, sagte Hoffenheims Kapitän Oliver Baumann im Streamingdienst DAZN und bilanzierte: „Der Saisonstart ist gut. Da baut sich ganz schön was auf.“ Und Breitenreiter urteilte: „Es ist ein gerechtes Ergebnis.“

Drei Tage nach 3:0 in der Europa League bei Olympiakos Piräus setzte Streich („Wir können ja auswechseln“) auf die gleiche Startelf um Kapitän Christian Günter wie zuletzt beim griechischen Meister und beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach. „Das war das fünfte Spiel in 14 Tagen. Wir haben trotzdem eine Wahnsinnsenergie gezeigt“, sagte Kapitän Christian Günter. Er bemängelte die schwache Chancenverwertung, relativierte aber: „Insgesamt mit Donnerstag mit der Reise war es eine gute Leistung.“

Bei den Hoffenheimern kehrte der Ex-Leipziger Angelino zurück auf die linke Außenbahn, auch weil Robert Skov angeschlagen fehlte. In einer putzmunteren Anfangsphase konnten sich erstmal die beiden Torhüter auszeichnen: Freiburgs Schlussmann Mark Flekken rettete zweimal gegen Grischa Prömel (11./20.). TSG-Keeper Oliver Baumann verhinderte gegen Ritsu Doan und seinen früheren Club einen frühen Rückstand (16.).

Es war das 400. Bundesliga-Spiel des 32-Jährigen – mehr Bundesliga-Einsätze haben unter den aktuellen Spielern nur die Bayern-Asse Manuel Neuer (472) und Thomas Müller (421) vorzuweisen. Am Ende blieb Baumann dabei zum 100. Mal ohne Gegentor. „Ja, endlich“, sagte Baumann.

Die Breisgauer schossen eifrig bei jeder Gelegenheit: So zischte der Ball bei Versuchen von Daniel Kofi Kyereh und Günter nur knapp am Hoffenheimer Gehäuse vorbei. Immer wieder erweckten die Freiburger den Eindruck, dass sie ihre Laufwege sehr gut kennen und gewannen dadurch auch im Mittelfeld mehr und mehr an Übergewicht. So musste sich auch Hoffenheims Spielgestalter Christoph Baumgartner immer wieder weit zurückfallen lassen, um zum Zug zu kommen.

Ein Check von Günter gegen den österreichischen Nationalspieler sorgte zu Beginn des zweiten Durchgangs für Aufregung, hatte für den SC-Spielführer aber nur eine Gelbe Karte zur Folge. Beide Teams lieferten sich weiter einen intensiven Abnutzungskampf, spielten sich aber kaum Chancen heraus.

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1. FC Union Berlin André Breitenreiter Borussia Dortmund Bundesliga Christian Günter Christian Streich Dazn Erfolgsserie Freiburg Hoffenheim Länderspiel Oliver Baumann SC Freiburg Sinsheim Streaming TSG 1899 Hoffenheim

Bundesliga: 0:0 in Hoffenheim: Freiburg als Tabellendritter in die Pause

Die badischen Bundesliga-Clubs stehen vor der Länderspiel-Pause in der Spitzengruppe. Bei direkten Aufeinandertreffen in Sinsheim gibt es keinen Sieger.

Der SC Freiburg und sein Trainer Christian Streich nehmen ihre Erfolgsserie mit in die zweiwöchige Bundesliga-Pause mit. Der Europa-League-Teilnehmer ist nach dem 0:0 am Sonntagabend im verregneten Baden-Duell bei der TSG 1899 Hoffenheim nun wettbewerbsübergreifend seit sieben Spielen ungeschlagen und setzte sich auf dem dritten Tabellenplatz hinter dem 1. FC Union Berlin und Borussia Dortmund fest. Das TSG-Team von Chefcoach André Breitenreiter belegt einen Punkt hinter dem Landesrivalen Rang vier.

Zum Abschluss des siebten Spieltages vor 24.233 Zuschauern in Sinsheim verpassten die Freiburger allerdings ihren vierten Auswärtssieg in dieser Saison genauso wie die Hoffenheimer ihren vierten Heimerfolg.

„Ich hätte gern gewonnen, aber es war schon ziemlich ausgeglichen. Viel Kampf, beide Mannschaften haben sich viel abverlangt. Wir wollten heute gewinnen, aber am Ende ist es okay“, sagte Hoffenheims Kapitän Oliver Baumann im Streamingdienst DAZN und bilanzierte: „Der Saisonstart ist gut. Da baut sich ganz schön was auf.“ Und Breitenreiter urteilte: „Es ist ein gerechtes Ergebnis.“

Drei Tage nach 3:0 in der Europa League bei Olympiakos Piräus setzte Streich („Wir können ja auswechseln“) auf die gleiche Startelf um Kapitän Christian Günter wie zuletzt beim griechischen Meister und beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach. „Das war das fünfte Spiel in 14 Tagen. Wir haben trotzdem eine Wahnsinnsenergie gezeigt“, sagte Kapitän Christian Günter. Er bemängelte die schwache Chancenverwertung, relativierte aber: „Insgesamt mit Donnerstag mit der Reise war es eine gute Leistung.“

Bei den Hoffenheimern kehrte der Ex-Leipziger Angelino zurück auf die linke Außenbahn, auch weil Robert Skov angeschlagen fehlte. In einer putzmunteren Anfangsphase konnten sich erstmal die beiden Torhüter auszeichnen: Freiburgs Schlussmann Mark Flekken rettete zweimal gegen Grischa Prömel (11./20.). TSG-Keeper Oliver Baumann verhinderte gegen Ritsu Doan und seinen früheren Club einen frühen Rückstand (16.).

Es war das 400. Bundesliga-Spiel des 32-Jährigen – mehr Bundesliga-Einsätze haben unter den aktuellen Spielern nur die Bayern-Asse Manuel Neuer (472) und Thomas Müller (421) vorzuweisen. Am Ende blieb Baumann dabei zum 100. Mal ohne Gegentor. „Ja, endlich“, sagte Baumann.

Die Breisgauer schossen eifrig bei jeder Gelegenheit: So zischte der Ball bei Versuchen von Daniel Kofi Kyereh und Günter nur knapp am Hoffenheimer Gehäuse vorbei. Immer wieder erweckten die Freiburger den Eindruck, dass sie ihre Laufwege sehr gut kennen und gewannen dadurch auch im Mittelfeld mehr und mehr an Übergewicht. So musste sich auch Hoffenheims Spielgestalter Christoph Baumgartner immer wieder weit zurückfallen lassen, um zum Zug zu kommen.

Ein Check von Günter gegen den österreichischen Nationalspieler sorgte zu Beginn des zweiten Durchgangs für Aufregung, hatte für den SC-Spielführer aber nur eine Gelbe Karte zur Folge. Beide Teams lieferten sich weiter einen intensiven Abnutzungskampf, spielten sich aber kaum Chancen heraus.

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1. FC Köln Benno Schmitz Bochum Dauerregen Dazn Heiko Butscher Köln Simon Zoller Steffen Baumgart Thomas Reis VfL Bochum

7. Spieltag: Bochum holt im Dauerregen Remis unter Interimscoach Butscher

Nach sechs Niederlagen in sechs Spielen unter Aufstiegs-Trainer Thomas Reis stand der VfL Bochum unter Interimstrainer Heiko Butscher endlich vor einem Sieg. Doch daraus wurde wieder nichts.

Im Bochumer Dauerregen zuckte Heiko Butscher kurz mit den Schultern und klatschte dann alle auf der Bank ab. Der Interimstrainer des VfL Bochum wusste nach dem 1:1 (1:0) gegen den 1. FC Köln nicht, was er von dem Ergebnis halten sollte.

Nach dem großen Kampf und dem ersten Bundesliga-Punkt wurde sein Team von den Fans aber gefeiert. „Wir haben das fast bis zum Schluss gut durchgebracht. Das ist dann natürlich extrem bitter, wenn dann so spät dieser Ausgleich fällt. Schade, dass wir uns nicht komplett belohnt haben“, sagte Butscher bei DAZN. „Das tut uns als Mannschaft gut“, sagte Bochums Simon Zoller. „Es war ein großer Kampf. Ich hätte gerne drei Punkte mitgenommen, aber ein Punkt ist okay.“

FC-Coach Baumgart: „Können mit dem Punkt leben“

Kölns Trainer Steffen Baumgart meinte: „Ich hätte mir vorstellen können, dass wir hier nicht als unverdienter Sieger vom Platz gehen. Aber wenn man gesehen hat, wie Bochum gefightet hat, können wir mit dem Punkt leben.“

Trotz eines frühen Eigentors des Gegners und fast 80-minütiger Führung verpasste der Tabellenletzte Bochum den ersten Sieg in dieser Saison. Im ersten und wohl einzigen Spiel unter Interimstrainer Butscher holten die Westfalen zwar den ersten Punkt, wegen des späten Ausgleichs von Linton Maina (88.) war das Ergebnis für den VfL aber wieder eine Enttäuschung.

Die Bochumer hatten die ersten sechs Spiele verloren und sich danach von Aufstiegs-Trainer Thomas Reis getrennt. Die Kölner verhinderten nach dem frühen Missgeschick von Benno Schmitz (9.) durch Mainas ersten Pflichtspiel-Treffer für den FC, mit zwei Liga-Niederlagen in Folge in die Länderspielpause zu gehen. Danach geht es mit Duellen gegen Borussia Dortmund und im Derby bei Borussia Mönchengladbach anspruchsvoll weiter.

Bochum führt „erste Gespräche“ mit neuem Trainer

Wie es beim VfL weitergeht, ist offen. Bis zum nächsten Spiel am 1. Oktober in Leipzig dürfte ein neuer Trainer auf der Bank sitzen. Der neue Sportgeschäftsführer Patrick Fabian räumte vor dem Spiel „erste Gespräche“ mit Kandidaten ein, erst einmal soll Butscher das Team aber weiter trainieren. Dass er zur Dauerlösung wird, hatte der U19-Coach aber selbst ausgeschlossen. Gehandelt werden unter anderen Dimitrios Grammozis, Uwe Neuhaus oder Hannes Wolf.

Butscher hatte vier Änderungen im Vergleich zum 1:3 im letzten Spiel unter Reis auf Schalke vorgenommen. Überraschend war nur, dass er beide Innenverteidiger austauschte und dabei auch Tim Oermann aus seiner U19 zum Bundesliga-Debüt verhalf. Der 18-Jährige machte seine Sache gut. Der VfL agierte von der ersten Sekunde an hochmotiviert, und wurde gleich auf ausgesprochen glückliche Art und Weise belohnt.

Mutige Kölner kurz vor Schluss belohnt

Eine Flanke von Gerrit Holtmann hätte keinen Abnehmer gefunden, doch vom Bein von Kapitän Jonas Hector prallte der Ball bei heftigem Dauerregen gegen das Bein von Schmitz und von dort unhaltbar für Marvin Schwäbe ins Tor. Nächste Kuriosität: Fünf Minuten später verhinderte ein Kölner den Ausgleich, als Ellyes Skhiri bei einem Kopfball von Bundesliga-Debütant Nikola Soldo im Weg stand. Kölns Trainer Baumgart klatschte zunächst aufmunternd Applaus, dann zog er trotz des fiesen Wetters seine Anglerweste aus und stand fortan im T-Shirt am Spielfeldrand. Das er zur Pause wechseln musste.

Nach dem Wechsel probierte Köln alles. Hector war kaum hinten links zu halten, Baumgart nahm nach einer Stunde einen Dreifach-Wechsel vor und warf in der Schlussphase alle verfügbaren Offensivspieler rein. Die Bochumer aber stemmten sich leidenschaftlich dagegen. Sargis Adamyan traf zudem den Pfosten (77.), ehe Joker Maina durch die Beine von Torhüter Manuel Riemann doch noch traf.

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1. FC Union Berlin Bayern Berlin Dazn Ehrenrunde Max Kruse Niko Kovac Timo Baumgartl Urs Fischer VfL Wolfsburg Wolfsburg

7. Spieltag: Sieg und Spitze: Unions Baumgartl feiert emotionale Rückkehr

Union Berlin tut sich gegen den VfL Wolfsburg lange schwer, ehe der Club die Tabellenführung dank seines Sturm-Duos erfolgreich verteidigt. Gefeiert wird aber ein anderer Profi.

Trainer Urs Fischer reckte vor den euphorisierten Fans seinen Daumen nach oben, doch den größten Applaus bei der Ehrenrunde des überraschenden Bundesliga-Spitzenreiters erhielt Timo Baumgartl.

Der Innenverteidiger des 1. FC Union Berlin erlebte etwas mehr als vier Monate nach Bekanntwerden seiner Hodenkrebserkrankung eine ganz besondere Rückkehr. „Das ist genau das, was ich mir während der Chemo die ganze Zeit erträumt hatte“, sagte Baumgartl nach dem 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg sichtlich bewegt, „das sind emotionale Momente für mich.“ Und nicht nur für ihn.

„Das ist auch für alle, die ich auf der Onkologie-Station kennengelernt habe“, sagte der 26-Jährige bei DAZN und berichtete: „Mir haben so viele geschrieben, dass sie stolz sind und dass es ihnen einen positiven Input gibt, dass ich jetzt schon wieder auf dem Platz bin. Für sie alle habe ich das auch gemacht.“ Auf die Frage, ob ihm zur vollen Leistungsfähigkeit noch etwas fehle, antwortete Baumgartl scherzhaft mit einer Gegenfrage: „Außer meinem zweiten Hoden meinen Sie?“

Union mit fünf Punkten Vorsprung auf die Bayern

Baumgartls 62-minütige Rückkehr war aber nur eine freudige Nachricht für Union. Durch den hart erkämpften, am Ende aber verdienten Sieg verteidigten die Köpenicker ihre in der Vorwoche eroberte Tabellenführung erfolgreich. Das Team geht mit zwei Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund und sogar fünf Zählern auf Rekordmeister FC Bayern München in die Länderspielpause.

Die Leistung sei „beeindruckend“ gewesen, meinte Fischer hinterher, „wir waren wieder gierig im Strafraum.“ Das traf vor allem auf das neue Traumduo der Berliner zu: Zuerst bereitete Sheraldo Becker das Führungstor von Jordan Siebatcheu (54. Minute) vor, dann erzielte der 27-Jährige den Treffer zum 2:0 selbst. „Der Trainer hat gesagt: Gehe mehr ins Eins-gegen-eins, und das habe ich getan“, sagte Becker.

Saisonübergreifend 14 Spiele ohne Niederlage

Die Eisernen sind nun in der Liga saisonübergreifend seit 14 Spielen ungeschlagen. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Köln fanden sie nach einer Europa-League-Niederlage am Donnerstag umgehend zurück in die Erfolgsspur. „Man merkt, dass wir Selbstvertrauen haben und uns so eine Niederlage wie im Europapokal nicht umhaut“, sagte Baumgartl.

Die Wolfsburger erlitten dagegen nach dem ersten Ligasieg vor einer Woche gegen Frankfurt direkt wieder einen Rückschlag und rutschten auf einen Abstiegsplatz ab. „Wir haben viel zu brav gespielt“, kritisierte VfL-Trainer Niko Kovac, „vorne waren wir zu harmlos.“ Kapitän Maximilian Arnold hofft auf einen Stimmungsumschwung in den nächsten zwei Wochen: „Es tut weh im Moment. Wir müssen uns jetzt in der Länderspielpause sammeln, und dann geht es weiter.“

Union-Fans spotten: „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“

Max Kruse, erst im Winter unter viel Aufsehen von Berlin nach Wolfsburg gewechselt, wurde bei der Partie gegen seinen Ex-Club nicht im Stadion gesichtet. „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“, sangen die Union-Fans spöttisch.

Kovac, gebürtiger Berliner, hatte schon vor der Partie vor Unions Intensität gewarnt – und dennoch schienen seine Spieler davon zunächst überrascht. Schon nach 42 Sekunden prüfte Janik Haberer VfL-Keeper Koen Casteels mit einem Volley nach einem langen Ball. Kurz darauf schoss Becker nach einer Ecke von der Strafraumkante über das Tor (4.).

Auch danach behielten die Berliner die Kontrolle, die Offensivbemühungen auf beiden Seiten blieben aber zu ungenau. Die Wolfsburger waren harmlos, Josip Brekalos Versuch aus spitzem Winkel blieb in der ersten Halbzeit die beste Chance für die Wölfe (32.).

In der zweiten Halbzeit wurden die Berliner deutlich stärker und ihr Sturm-Duo schlug zu: Becker flankte vom linken Flügel, Siebatcheu platzierte seinen Kopfball perfekt ins Eck. Das dritte Ligator für den 26-Jährigen, Beckers dritte Vorlage. Becker sorgte dann nach einem schönen Pass über die Abwehrkette vom eingewechselten Paul Seguin für die Entscheidung.

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1. FC Union Berlin Bayern Berlin Dazn Ehrenrunde Max Kruse Niko Kovac Timo Baumgartl Urs Fischer VfL Wolfsburg Wolfsburg

7. Spieltag: Sieg und Spitze: Unions Baumgartl feiert emotionale Rückkehr

Union Berlin tut sich gegen den VfL Wolfsburg lange schwer, ehe der Club die Tabellenführung dank seines Sturm-Duos erfolgreich verteidigt. Gefeiert wird aber ein anderer Profi.

Trainer Urs Fischer reckte vor den euphorisierten Fans seinen Daumen nach oben, doch den größten Applaus bei der Ehrenrunde des überraschenden Bundesliga-Spitzenreiters erhielt Timo Baumgartl.

Der Innenverteidiger des 1. FC Union Berlin erlebte etwas mehr als vier Monate nach Bekanntwerden seiner Hodenkrebserkrankung eine ganz besondere Rückkehr. „Das ist genau das, was ich mir während der Chemo die ganze Zeit erträumt hatte“, sagte Baumgartl nach dem 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg sichtlich bewegt, „das sind emotionale Momente für mich.“ Und nicht nur für ihn.

„Das ist auch für alle, die ich auf der Onkologie-Station kennengelernt habe“, sagte der 26-Jährige bei DAZN und berichtete: „Mir haben so viele geschrieben, dass sie stolz sind und dass es ihnen einen positiven Input gibt, dass ich jetzt schon wieder auf dem Platz bin. Für sie alle habe ich das auch gemacht.“ Auf die Frage, ob ihm zur vollen Leistungsfähigkeit noch etwas fehle, antwortete Baumgartl scherzhaft mit einer Gegenfrage: „Außer meinem zweiten Hoden meinen Sie?“

Union mit fünf Punkten Vorsprung auf die Bayern

Baumgartls 62-minütige Rückkehr war aber nur eine freudige Nachricht für Union. Durch den hart erkämpften, am Ende aber verdienten Sieg verteidigten die Köpenicker ihre in der Vorwoche eroberte Tabellenführung erfolgreich. Das Team geht mit zwei Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund und sogar fünf Zählern auf Rekordmeister FC Bayern München in die Länderspielpause.

Die Leistung sei „beeindruckend“ gewesen, meinte Fischer hinterher, „wir waren wieder gierig im Strafraum.“ Das traf vor allem auf das neue Traumduo der Berliner zu: Zuerst bereitete Sheraldo Becker das Führungstor von Jordan Siebatcheu (54. Minute) vor, dann erzielte der 27-Jährige den Treffer zum 2:0 selbst. „Der Trainer hat gesagt: Gehe mehr ins Eins-gegen-eins, und das habe ich getan“, sagte Becker.

Saisonübergreifend 14 Spiele ohne Niederlage

Die Eisernen sind nun in der Liga saisonübergreifend seit 14 Spielen ungeschlagen. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Köln fanden sie nach einer Europa-League-Niederlage am Donnerstag umgehend zurück in die Erfolgsspur. „Man merkt, dass wir Selbstvertrauen haben und uns so eine Niederlage wie im Europapokal nicht umhaut“, sagte Baumgartl.

Die Wolfsburger erlitten dagegen nach dem ersten Ligasieg vor einer Woche gegen Frankfurt direkt wieder einen Rückschlag und rutschten auf einen Abstiegsplatz ab. „Wir haben viel zu brav gespielt“, kritisierte VfL-Trainer Niko Kovac, „vorne waren wir zu harmlos.“ Kapitän Maximilian Arnold hofft auf einen Stimmungsumschwung in den nächsten zwei Wochen: „Es tut weh im Moment. Wir müssen uns jetzt in der Länderspielpause sammeln, und dann geht es weiter.“

Union-Fans spotten: „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“

Max Kruse, erst im Winter unter viel Aufsehen von Berlin nach Wolfsburg gewechselt, wurde bei der Partie gegen seinen Ex-Club nicht im Stadion gesichtet. „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“, sangen die Union-Fans spöttisch.

Kovac, gebürtiger Berliner, hatte schon vor der Partie vor Unions Intensität gewarnt – und dennoch schienen seine Spieler davon zunächst überrascht. Schon nach 42 Sekunden prüfte Janik Haberer VfL-Keeper Koen Casteels mit einem Volley nach einem langen Ball. Kurz darauf schoss Becker nach einer Ecke von der Strafraumkante über das Tor (4.).

Auch danach behielten die Berliner die Kontrolle, die Offensivbemühungen auf beiden Seiten blieben aber zu ungenau. Die Wolfsburger waren harmlos, Josip Brekalos Versuch aus spitzem Winkel blieb in der ersten Halbzeit die beste Chance für die Wölfe (32.).

In der zweiten Halbzeit wurden die Berliner deutlich stärker und ihr Sturm-Duo schlug zu: Becker flankte vom linken Flügel, Siebatcheu platzierte seinen Kopfball perfekt ins Eck. Das dritte Ligator für den 26-Jährigen, Beckers dritte Vorlage. Becker sorgte dann nach einem schönen Pass über die Abwehrkette vom eingewechselten Paul Seguin für die Entscheidung.

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7. Spieltag: Sieg und Spitze: Unions Baumgartl feiert emotionale Rückkehr

Union Berlin tut sich gegen den VfL Wolfsburg lange schwer, ehe der Club die Tabellenführung dank seines Sturm-Duos erfolgreich verteidigt. Gefeiert wird aber ein anderer Profi.

Trainer Urs Fischer reckte vor den euphorisierten Fans seinen Daumen nach oben, doch den größten Applaus bei der Ehrenrunde des überraschenden Bundesliga-Spitzenreiters erhielt Timo Baumgartl.

Der Innenverteidiger des 1. FC Union Berlin erlebte etwas mehr als vier Monate nach Bekanntwerden seiner Hodenkrebserkrankung eine ganz besondere Rückkehr. „Das ist genau das, was ich mir während der Chemo die ganze Zeit erträumt hatte“, sagte Baumgartl nach dem 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg sichtlich bewegt, „das sind emotionale Momente für mich.“ Und nicht nur für ihn.

„Das ist auch für alle, die ich auf der Onkologie-Station kennengelernt habe“, sagte der 26-Jährige bei DAZN und berichtete: „Mir haben so viele geschrieben, dass sie stolz sind und dass es ihnen einen positiven Input gibt, dass ich jetzt schon wieder auf dem Platz bin. Für sie alle habe ich das auch gemacht.“ Auf die Frage, ob ihm zur vollen Leistungsfähigkeit noch etwas fehle, antwortete Baumgartl scherzhaft mit einer Gegenfrage: „Außer meinem zweiten Hoden meinen Sie?“

Union mit fünf Punkten Vorsprung auf die Bayern

Baumgartls 62-minütige Rückkehr war aber nur eine freudige Nachricht für Union. Durch den hart erkämpften, am Ende aber verdienten Sieg verteidigten die Köpenicker ihre in der Vorwoche eroberte Tabellenführung erfolgreich. Das Team geht mit zwei Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund und sogar fünf Zählern auf Rekordmeister FC Bayern München in die Länderspielpause.

Die Leistung sei „beeindruckend“ gewesen, meinte Fischer hinterher, „wir waren wieder gierig im Strafraum.“ Das traf vor allem auf das neue Traumduo der Berliner zu: Zuerst bereitete Sheraldo Becker das Führungstor von Jordan Siebatcheu (54. Minute) vor, dann erzielte der 27-Jährige den Treffer zum 2:0 selbst. „Der Trainer hat gesagt: Gehe mehr ins Eins-gegen-eins, und das habe ich getan“, sagte Becker.

Saisonübergreifend 14 Spiele ohne Niederlage

Die Eisernen sind nun in der Liga saisonübergreifend seit 14 Spielen ungeschlagen. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Köln fanden sie nach einer Europa-League-Niederlage am Donnerstag umgehend zurück in die Erfolgsspur. „Man merkt, dass wir Selbstvertrauen haben und uns so eine Niederlage wie im Europapokal nicht umhaut“, sagte Baumgartl.

Die Wolfsburger erlitten dagegen nach dem ersten Ligasieg vor einer Woche gegen Frankfurt direkt wieder einen Rückschlag und rutschten auf einen Abstiegsplatz ab. „Wir haben viel zu brav gespielt“, kritisierte VfL-Trainer Niko Kovac, „vorne waren wir zu harmlos.“ Kapitän Maximilian Arnold hofft auf einen Stimmungsumschwung in den nächsten zwei Wochen: „Es tut weh im Moment. Wir müssen uns jetzt in der Länderspielpause sammeln, und dann geht es weiter.“

Union-Fans spotten: „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“

Max Kruse, erst im Winter unter viel Aufsehen von Berlin nach Wolfsburg gewechselt, wurde bei der Partie gegen seinen Ex-Club nicht im Stadion gesichtet. „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“, sangen die Union-Fans spöttisch.

Kovac, gebürtiger Berliner, hatte schon vor der Partie vor Unions Intensität gewarnt – und dennoch schienen seine Spieler davon zunächst überrascht. Schon nach 42 Sekunden prüfte Janik Haberer VfL-Keeper Koen Casteels mit einem Volley nach einem langen Ball. Kurz darauf schoss Becker nach einer Ecke von der Strafraumkante über das Tor (4.).

Auch danach behielten die Berliner die Kontrolle, die Offensivbemühungen auf beiden Seiten blieben aber zu ungenau. Die Wolfsburger waren harmlos, Josip Brekalos Versuch aus spitzem Winkel blieb in der ersten Halbzeit die beste Chance für die Wölfe (32.).

In der zweiten Halbzeit wurden die Berliner deutlich stärker und ihr Sturm-Duo schlug zu: Becker flankte vom linken Flügel, Siebatcheu platzierte seinen Kopfball perfekt ins Eck. Das dritte Ligator für den 26-Jährigen, Beckers dritte Vorlage. Becker sorgte dann nach einem schönen Pass über die Abwehrkette vom eingewechselten Paul Seguin für die Entscheidung.

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