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Währung: Euro fällt auf 20-Jahrestief

Die Verschärfung des russischen Vorgehens im Ukraine-Krieg und die Zinsentscheidung der Fed setzen dem Euro zu. In der Nacht fiel die Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren.

Der Euro steht an den Finanzmärkten weiter unter Druck. In der Nacht auf Donnerstag fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 0,9809 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit etwa 20 Jahren. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch etwas höher auf 0,9906 Dollar festgesetzt.

Belastet wird der Euro, wie auch viele andere Währungen, durch den starken Dollar. Die US-Währung profitiert zum einen von der straffen Geldpolitik der US-Notenbank Fed, die ihren Leitzins am Mittwochabend zum dritten Mal in Folge kräftig um 0,75 Prozentpunkte anhob. Hintergrund ist die sehr hohe Inflation. Zum anderen ist der Dollar wegen der zunehmend trüben geopolitischen Lage gefragt. Vor allem das schlechte Verhältnis zwischen dem Westen und Russland treibt Anleger in den sicheren Hafen US-Dollar.

Unter Druck stand am Morgen auch der japanische Yen. Die Notenbank der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt hält an ihrer lockeren Linie fest, wie die Bank of Japan mitteilte. Zwar liegt die Inflation in Japan deutlich niedriger als in anderen Ländern. Sie steigt aber und ist zumindest für japanische Verhältnisse relativ hoch. Die Notenbank macht dennoch keine Anstalten, ihre extrem lockere Geldpolitik etwas zu straffen, was den Yen seit Monaten stark belastet.

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Währung: Euro fällt auf 20-Jahrestief

Die Verschärfung des russischen Vorgehens im Ukraine-Krieg und die Zinsentscheidung der Fed setzen dem Euro zu. In der Nacht fiel die Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren.

Der Euro steht an den Finanzmärkten weiter unter Druck. In der Nacht auf Donnerstag fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 0,9809 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit etwa 20 Jahren. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch etwas höher auf 0,9906 Dollar festgesetzt.

Belastet wird der Euro, wie auch viele andere Währungen, durch den starken Dollar. Die US-Währung profitiert zum einen von der straffen Geldpolitik der US-Notenbank Fed, die ihren Leitzins am Mittwochabend zum dritten Mal in Folge kräftig um 0,75 Prozentpunkte anhob. Hintergrund ist die sehr hohe Inflation. Zum anderen ist der Dollar wegen der zunehmend trüben geopolitischen Lage gefragt. Vor allem das schlechte Verhältnis zwischen dem Westen und Russland treibt Anleger in den sicheren Hafen US-Dollar.

Unter Druck stand am Morgen auch der japanische Yen. Die Notenbank der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt hält an ihrer lockeren Linie fest, wie die Bank of Japan mitteilte. Zwar liegt die Inflation in Japan deutlich niedriger als in anderen Ländern. Sie steigt aber und ist zumindest für japanische Verhältnisse relativ hoch. Die Notenbank macht dennoch keine Anstalten, ihre extrem lockere Geldpolitik etwas zu straffen, was den Yen seit Monaten stark belastet.

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Alfa Romeo Audi TT Auto EZB Fahrzeug Inflation Ingolstadt Jeep Grand Cherokee Mercedes SL Mercedes-Benz Peugeot SA Porsche Porsche 911 Volvo VW Golf Wochenende

Ratgeber: Kommende Klassiker : Die Zeit drängt

Der Herbst steht vor der Tür und die Inflation verharrt in ungeahnten Höhen. Da auch das Baugeld immer teurer wird, überlegen viele, das Gesparte in einen kommenden Klassiker zu investieren. Die Zeit scheint günstig zu sein, wenn man einiges beachtet.

Mit der Geldanlage ist es aktuell nicht allzu einfach. Die Aktienmärkte hadern, die Währungen ohnehin und ganz nebenbei kündigt die EZB weitere Zinserhöhungen an, um die mächtige Inflation in den Griff zu bekommen. Wer sein Geld aktuell absichern möchte, kann dies nach wie vor mit einem Gebrauchtwagen oder besser einem kommenden Klassiker tun. Doch viele Preise sind schon lange nicht mehr günstig und werden in den nächsten Monaten nennenswert kaum abstürzen. Doch das ein oder andere Schnäppchen kann man nach wie vor machen – gerade, wenn man über die Landesgrenzen schaut oder den Markt genau inspiziert.

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Die großen Klassiker sind kaum mehr günstig auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu finden. Porsche 911 welcher Baureihe auch immer, ein Mercedes SL oder ein Alfa Romeo Spider? Die sind allenthalben kräftig eingepreist und selbst zukünftige Klassiker wie ein Audi TT, der Porsche 968 oder ein gut erhaltener VW Golf GTI sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt allenfalls nur selten als Schnäppchen zu bekommen. Da bleibt nur die Chance, auf ein Auto zu setzen, das derzeit noch in vielen Hinterköpfen schlummert und erst in den kommenden Jahren zu einem begehrten Klassiker mit entsprechendem Wertsteigerungspotenzial wird. Bestenfalls tut dieses Traummodell nicht nur dem eigenen Konto gut, sondern lässt am Wochenende oder bei entsprechendem Alltagseinsatz das Automobilherz auch in der Woche höher schlagen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem coolen Franzosen? Wer es sportlich mag und auf Design steht, dürfte mit frankophiler Einstellung keinerlei Probleme haben, sich in den Peugeot RCZ zu verlieben. Selten kreierte ein französischer Autohersteller und speziell Peugeot ein Fahrzeug, das an sich nur einen Gegner hatte: den Audi TT. Zugegeben, so gut wie das Doppelpack aus Coupé und Roadster aus Ingolstadt war der Peugeot RCZ nicht; auch weil ihm leistungsstarke Sportversionen lange fehlten und man speziell einen Allradantrieb vermisste. Aber in Sachen Design muss sich der Peugeot RCZ nicht zu verstecken und im Straßenverkehr fällt der 2+2-Sitzer, der ebenso wie sein Vorbild Audi TT Coupé oder der Porsche 911 eigentlich ein reiner Zweisitzer ist, immer noch auf wie ein cooler Hund.

Beim Design ist der RCZ ein echter Volltreffer, doch beim Antrieb darf man sich nicht alles in die eigene Garage holen. Der ebenso drehmomentstarke wie sparsame Zweiliter-Diesel bleibt außen vor, weil es mit der Schadstoffeinstufung beizeiten schwierig wird und sich die Kombination aus Selbstzündertechnik und Sportwagen einfach nicht durchgesetzt hat. Der kleine 1,6-Liter-Turbo mit mageren 115 kW / 155 PS hat in einem Sportcoupé nichts zu suchen und so kommt man um die stärkere 200-PS-Version nicht herum. Der zerrt zwar in Kehren und Kurben munter an Vorderachse und Lenkrad, doch daran kann man sich gewöhnen. Das Fahrwerk ist sportlich, die Ausstattung mit Ledersitzen, Klimaautomatik, Navigation und weiteren Dreingaben zumeist gut. Mit der Qualitätsmutung im Innern hapert es bisweilen und die Sechsgang-Handschaltung ist mitunter recht hakelig. Doch er ist ein Beau – ein kommender Klassiker, der zumeist deutlich unter 10.000 Euro startet.

Der Jeep Grand Cherokee wird nicht erst zu einem Klassiker; er ist längst einer. Wer für wenig Scheine ein klasse Winterauto sucht, der auch ein paar Sommer überstehen kann und der zukünftige Freund der ganzen Familie wird, dann ist der Amerikaner ganz genau der richtige. Cool ist bereits die Generation ZJ, die von 1993 bis 1998 produziert wurde. Technisch deutlich besser ist der Nachfolger der Baureihe WJ, der ab 1999 auch bei Magna Steyr in Graz für den europäischen Markt vom Band lief und weder auf der Straße noch abseits befestigter Pisten Grenzen kennt. Wer sich um Einfahrtssperren in Innenstädte nicht schert, dem sei der 2,7 Liter große Fünfzylinder-Commonrail-Diesel aus dem Hause Mercedes empfohlen, der nach der Übernahme durch Daimler mit 120 kW / 163 PS, großer Effizienz und solidem Drehmoment deutlich besser als 140-PS-Vorgänger von VM war.

Ideal für den Jeep Grand Cherokee in der Topausstattung Limited ist jedoch der 4,7-Liter-V8 mit 190 kW / 258 PS und prächtigem Klang, der ab 2002 Einzug in die Modellpalette Einzug hielt. Mit dem Allradantrieb Quadra-Drive hatte der Grand Cherokee eines der besten Allradsysteme auf dem Markt, während die drei Sperren ihn auch abseits der Straße kaum Grenzen kennen ließen. Solide Versionen mit unter 150.000 Kilometern und Komplettausstattungen sind noch unter 5.000 Euro zu bekommen. Mehr geht schwer.

Doch wie wäre es mit einem Abstecher nach Schweden? Volvo hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zwar eher durch kantige Limousinen und Oberklassekombis einen Namen gemacht, doch es geht auch anders. Als Volvo unter Ford zur Premium Group gehörte, entstand mit dem C30 ein Kompaktklassemodell mit Charakter und jeder Menge Charme. Als der Volvo C30 als ungewöhnlicher Konkurrent für VW Golf, Audi A3 oder Peugeot 307 auf den Markt kam, sorgte er schon deshalb für Aufsehen, weil das Design weitgehend der vorhergehenden Konzeptstudie entsprach. Die breite Schulter über dem hinteren Radlauf sorgte ebenso für Aufsehen wie der gläserne Heckdeckel, der noch heute an den Volvo P 1800 ES und den Volvo 480 erinnert, der als sein Vorgänger ebenfalls in Belgien gefertigt wurde. Der Viersitzer war mit einem ungewöhnlich breiten Motorenportfolio zu bekommen. Wer einen Klassiker von morgen sucht, sollte sich auf die sonoren Fünfzylinderturbos kaprizieren. Entweder einen 180 PS starken D5-Diesel oder das 220 / 230 PS starke T5-Topmodell, der vom 2,6 Liter starken Turbotriebwerk des Ford Focus ST zu sportlichen Höchstleistungen getrieben wurde.

Gute Modelle starten knapp unter 10.000 Euro und machen nicht nur durch das prächtige Triebwerk, sondern auch die sehr gute Serienausstattung jede Menge Laune. Denn genauso cool wie das Augendesign des dreitürigen Viersitzers, ist sein Innenraum. Je nach Laufleistung und Preis sollte man sich ebenso wie bei Jeep Grand Cherokee und Peugeot RCZ von einer lückenlosen Wartungshistorie überzeugen. Das Angebot ist groß genug und wer einen Klassiker von morgen sucht, sollte hier ebenso keine Kompromisse machen wie bei der kompletten Ausstattung. Elektrische Ledersitze, Xenonlicht (beim Grand Cherokee nicht angeboten), Soundsystem, Klimaautomatik, originale Aluräder und weitere Luxusdetails sind für einen Klassiker von morgen gesetzt.

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China EZB Frank Thelen Inflation Markus Lanz Milton Friedman TAZ Verlags- und Vertriebs Twitter Ukraine Ulrike Herrmann

Streit über Inflation: Nach „Lanz“-Debatte: Frank Thelen bekräftigt seine Thesen, Ökonom widerspricht

Da hat es geknallt: Bei „Markus Lanz“ stritten Unternehmer Frank Thelen und die Journalistin Ulrike Herrmann über die Ursachen der Inflation. Nun hat sich ein Ökonom zu Wort gemeldet.

Was ist der Grund für die hohe Inflation, die wir derzeit erleben? Darüber diskutierte der Unternehmer Frank Thelen am Donnerstagabend bei „Markus Lanz“ mit der Journalistin Ulrike Herrmann. Thelen sah die expansive Gelddruck-Politik der EZB als den Hauptursache für die steigenden Preise. Die „taz“-Redakteurin Herrmann hielt dagegen und bezeichnete die aufgrund des Ukraine-Krieges explodierenden Energiekosten sowie gestörte Lieferketten aus China als Haupttreiber für die Inflation.

Im Laufe des verbalen Schlagabtauschs schenkten sich beide Seiten nichts, und Ulrike Hermann wurde sogar persönlich: „Wenn Sie Unternehmer sind und investieren auf Basis einer falschen Geldtheorie, dann sehe ich da ein Problem. Es wundert mich nicht, dass Sie schon mehrfach pleite waren“, warf die Journalistin ihrem Kontrahenten an den Kopf.

Frank Thelen verteidigt seine Thesen

Der hat sich auf Twitter noch einmal zu Wort gemeldet und seine These bekräftig. „Es hat mich schockiert, wie vielen der Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation nicht bekannt ist“, schrieb Thelen am Freitag. „Natürlich treiben auch weniger Gas und Lockdowns in China die Preise, aber weiteres Geld macht es noch schlimmer.“DIW-Chef verteidigt Habecks Insolvenzaussagen 7.33

Im Kern geht es in dem Disput um die Frage, ob die Geldtheorie des amerikanischen Wissenschaftlers Milton Friedman (1912-2006) noch aktuell ist oder nicht. Ulrike Hermann behauptete in der Sendung, Friedman sei „widerlegt“, Thelen argumentiert hingegen auf Basis von Friedman.

In einem ausführlichen Thread auf Twitter hat der Ökonom Florian Kern zu der Frage Stellung bezogen. „Die These, dass mehr Zentralbankgeld zu Inflation führt, entstammt der Quantitätstheorie des Geldes. Milton Friedman, der diese zwar nicht erfunden hat (das war I. Fisher), aber am stärksten mit ihr verbunden wird, hat sich spät von ihr distanziert“, schreibt er. 

„Thelens Fehlschluss“

Kern postet einige Hinweise und Links über den wissenschaftlichen Stand der Debatte und fasst dann zusammen: „Thelens Fehlschluss liegt im Kern darin, zu glauben, dass Preise wie Luftballons funktionieren, und steigen, wenn man sie mit Geld aufbläst.“

Insbesondere Thelens Forderung, die Zentralbanken sollten angesichts steigender Inflation die Geldmenge senken, aber die Zinsen nicht erhöhen, verwundert Kern. „Steigende Zinsen führen zu weniger Nachfrage und weniger Inflation“, erläutert der Ökonom. „Geldmenge senken und Zinsen beibehalten, wie Thelen vorschlägt, ist im Modell also nicht möglich.“

Sein Fazit: „Preise entstehen auf freien Märkten im Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage. Zentralbanken beeinflussen die Nachfrage durch Zinsen, Parlamente durch Fiskalpolitik und Tarifparteien durch Lohnabschlüsse. Die Geldmenge spielt keine Rolle.“

Letztlich stellt sich Florian Kern damit inhaltlich auf die Seite von Ulrike Herrmann. Allerdings mit einer kleinen Einschränkung. Was den Stil der Debatte angeht, hat er der Journalistin jedoch auch ein paar Takte zu sagen: „Pleite gehen ist nicht unbedingt Zeichen persönlichen Versagens und etwas mehr Gründerkultur fände ich persönlich begrüßenswert.“

Verwendete Quellen: twitter.com/frank_thelen, twitter.com/FlorianMKern

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China DAX EZB Frankfurt Frankfurt am Main Inflation Kauflust Konjunkturdaten MDAX Notenbank Wochenende

Börse in Frankfurt: Neue Kauflust vor Wochenende – Dax zieht über 13.000 Punkte

Konjunkturdaten aus China und der Kampf der Europäischen Notenbank gegen die Inflation haben bei den Anlegern am deutschen Aktienmarkt am Freitag für gute Stimmung gesorgt. Der Dax überwand einen Tag nach einer deutlichen Zinserhöhung durch die EZB die Marke von 13.000 Punkten. Bis zum Mittag baute der deutsche Leitindex seine Gewinne aus und sprang bei 13 .20 Punkten auf ein Hoch seit Ende August. Zuletzt lag er mit plus 1,35 Prozent auf 13 078,65 Zähler wieder etwas darunter.

Konjunkturdaten aus China und der Kampf der Europäischen Notenbank gegen die Inflation haben bei den Anlegern am deutschen Aktienmarkt am Freitag für gute Stimmung gesorgt. Der Dax überwand einen Tag nach einer deutlichen Zinserhöhung durch die EZB die Marke von 13.000 Punkten. Bis zum Mittag baute der deutsche Leitindex seine Gewinne aus und sprang bei 13 .20 Punkten auf ein Hoch seit Ende August. Zuletzt lag er mit plus 1,35 Prozent auf 13 078,65 Zähler wieder etwas darunter.

Der MDax der mittelgroßen Werte rückte dadurch noch deutlicher als der Dax vor, mit plus 1,82 Prozent auf 25.582,55 Punkte. Kräftige Zuwächse gab es auch auf europäischer Bühne, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand zuletzt knapp 1,7 Prozent höher.

Auf Unternehmensseite gab es am Mittag keinen Verlierer im Dax. An der Index-Spitze landeten Aktien des Krankenhaus- und Gesundheitskonzerns Fresenius mit fast 3,7 Prozent Plus.

Deutsche Bank profitierten wie am Vortag von der Aussicht auf steigende Zinsen und verteuerten sich um mehr als 3 Prozent. Deutsche Telekom legten um 2,8 Prozent zu. Gute Nachrichten für Anleger kamen hier von der Tochter T-Mobile US, die ein Aktienrückkaufprogramm von umgerechnet bis zu rund 14 Milliarden Euro angekündigt hat.

Sinkender Gaspreis beflügelt Uniper-Aktien

Der sinkende Gaspreis beflügelte die Aktien des wegen der Energiekrise angeschlagenen Uniper-Konzerns, sie setzten ihre Erholung vom am Mittwoch erreichten Rekordtief mit mehr als acht Prozent Kursplus fort. Weil dem Konzern russisches Gas fehlt, muss er derzeit Gas teuer am Markt erwerben, um seine Kundenverträge zu erfüllen. Ein niedrigerer Preis spielt Uniper deshalb in die Hände. Für Gea-Anteile war laut einem Händler das angehobene Gewinnziel des Kunden Fonterra positiv, hier ging es um mehr als drei Prozent nach oben.

Den Spitzenplatz im Kleinwerteindex SDax eroberten Papiere des Elektronikhändlers Ceconomy, die ihre jüngste Erholungsrally mit einem Plus von rund zwölf Prozent fortsetzten – vorangegangen ist allerdings eine nahezu kontinuierliche Talfahrt seit Ende 2021. Papiere der Laborkette Synlab kletterten nach einer Kaufempfehlung von Berenberg um mehr als sechs Prozent nach oben.

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Aktienmarkt EZB Frankfurt Frankfurt am Main Zinserhöhung

Börse in Frankfurt: Dax nimmt neuen Anlauf in Richtung 13.000 Punkte

Einen Tag nach der deutlichen Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) zeigt sich der deutsche Aktienmarkt von seiner freundlichen Seite. Der Dax nahm am Freitagmorgen einen neuen Anlauf in Richtung der Marke von 13.000 Punkten und notierte nach den ersten Handelsminuten um 0,46 Prozent im Plus bei 12.963,58 Zählern.

Einen Tag nach der deutlichen Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) zeigt sich der deutsche Aktienmarkt von seiner freundlichen Seite. Der Dax nahm am Freitagmorgen einen neuen Anlauf in Richtung der Marke von 13.000 Punkten und notierte nach den ersten Handelsminuten um 0,46 Prozent im Plus bei 12.963,58 Zählern.

Der MDax der mittelgroßen Werte rückte wenige Minuten nach der Eröffnung noch deutlicher vor, mit plus ein Prozent auf 25.377,72 Punkte. Auch auf europäischer Bühne ging es in der Frühe nach oben, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand knapp ein halbes Prozent höher.

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Aktienmarkt EZB Frankfurt Frankfurt am Main Zinserhöhung

Börse in Frankfurt: Dax nimmt neuen Anlauf in Richtung 13.000 Punkte

Einen Tag nach der deutlichen Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) zeigt sich der deutsche Aktienmarkt von seiner freundlichen Seite. Der Dax nahm am Freitagmorgen einen neuen Anlauf in Richtung der Marke von 13.000 Punkten und notierte nach den ersten Handelsminuten um 0,46 Prozent im Plus bei 12.963,58 Zählern.

Einen Tag nach der deutlichen Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) zeigt sich der deutsche Aktienmarkt von seiner freundlichen Seite. Der Dax nahm am Freitagmorgen einen neuen Anlauf in Richtung der Marke von 13.000 Punkten und notierte nach den ersten Handelsminuten um 0,46 Prozent im Plus bei 12.963,58 Zählern.

Der MDax der mittelgroßen Werte rückte wenige Minuten nach der Eröffnung noch deutlicher vor, mit plus ein Prozent auf 25.377,72 Punkte. Auch auf europäischer Bühne ging es in der Frühe nach oben, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand knapp ein halbes Prozent höher.

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Christine Lagarde Deutsche Bundesbank Deutschland Eurozone EZB Frankfurt Inflation Jörg Krämer Rezession Russland Zinserhöhung

EZB-Entscheidung: Die Freude über die deutliche Zinserhöhung könnte schon bald getrübt werden

Die deutliche Zinserhöhung der EZB ebnet den Weg für steigende Sparzinsen in Deutschland. Doch die Freude darüber könnte schon ziemlich bald von den negativen Wirkungen einer ultrastraffen Geldpolitik getrübt werden.

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Christine Lagarde Deutsche Bundesbank Deutschland Eurozone EZB Frankfurt Inflation Jörg Krämer Rezession Russland Zinserhöhung

EZB-Entscheidung: Die Freude über die deutliche Zinserhöhung könnte schon bald getrübt werden

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Euroraum EZB Frankfurt Inflation Teuerung Zinserhöhung

Zinswende: Historische Zinserhöhung: EZB stemmt sich gegen die Rekordinflation

Wegen der steigenden Teuerungen machen die Euro-Währungshüter Tempo bei der Zinswende. Mit der größten Zinserhöhung in der EZB-Geschichte soll die Inflation eingedämmt werden. Volkswirte halten weitere Schritte für notwendig.

Die Europäische Zentralbank (EZB) stemmt sich mit einer historischen Zinserhöhung gegen die Rekordinflation im Euroraum. Erstmals in der Geschichte der Notenbank beschloss der EZB-Rat eine Zinsanhebung um 0,75 Prozentpunkte. Damit steigt der Leitzins, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Geld bei der EZB leihen können, auf 1,25 Prozent, wie die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Die EZB stellte zugleich weitere Zinserhöhungen in den nächsten Monaten in Aussicht.

Signalisiert hatte der EZB-Rat für seine September-Sitzung bereits frühzeitig eine weitere Zinserhöhung um 0,5 Prozentpunkte. Doch weil die Teuerungsrate zuletzt weiter anzog, nahm der Druck auf die Euro-Währungshüter zu, einen größeren Schritt zu beschließen. Höhere Zinsen können steigenden Teuerungsraten entgegenwirken.STERN PAID von Capital Inflation auf dem Teller Green Tax 14.21

Nach langem Zögern hatte der EZB-Rat bei seiner Sitzung am 21. Juli erstmals seit elf Jahren die Zinsen im Euroraum wieder angehoben. Zur Freude von Millionen Sparern beendete die Notenbank die Phase der Negativzinspolitik: Geschäftsbanken müssen seither nicht mehr 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. Viele Banken nahmen dies zum Anlass, sogenannte Verwahrentgelte für ihre Kunden abzuschaffen. Der sogenannte Einlagensatz steigt nach der EZB-Entscheidung vom Donnerstag auf 0,75 Prozent.

Ende der Preissteigerungen nicht in Sicht

Die EZB hatte die hohe Inflation lange als vorübergehend interpretiert und hat deutlich später als andere viele andere Zentralbanken die Zinswende eingeleitet. Die US-Notenbank Fed beispielweise hat ihre Leitzinsen bereits mehrfach nach oben geschraubt, dabei zweimal um jeweils 0,75 Prozentpunkte.

Ein Ende der Preissteigerungen im Euroraum ist nicht in Sicht: Im August kletterte die Inflation im Währungsraum der 19 Länder getrieben von steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen auf die Rekordhöhe von 9,1 Prozent. Volkswirte rechnen für die nächsten Monate mit einem weiteren Anstieg. Die EZB strebt für den gemeinsamen Währungsraum mittelfristig ein stabiles Preisniveau bei einer Jahresteuerung von zwei Prozent an.

Für immer mehr Menschen werde die hohe Inflation zu einer enormen Belastung, sagte Bundesbank-Präsident Joachim Nagel jüngst. Nagel, der im EZB-Rat über die Geldpolitik mitentscheidet, sprach sich für eine „kräftige Zinsanhebung“ im September aus und erklärte: „Und in den folgenden Monaten ist mit weiteren Zinsschritten zu rechnen.“ Die Geldpolitik müsse die hohe Teuerung entschlossen bekämpfen.Währungen mit stärkster Inflation

Zugleich gibt es unter Währungshütern Sorge, mit einer zu schnellen Normalisierung der zuvor jahrelang ultralockeren Geldpolitik die Konjunktur zu bremsen, die ohnehin mit Lieferengpässen und den Folgen des Ukraine-Krieges etwa auf dem Energiemarkt zu schaffen hat. Die EZB behält sich daher vor, über Anleihenkäufe hochverschuldeten Euro-Staaten unter die Arme zu greifen.

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