Kategorien
Corona-Pandemie Konjunktur Saarbrücken Umsatz

Konjunktur: Saarländische Industrie macht deutlich mehr Umsatz

Der Umsatz der saarländischen Industrieunternehmen ist im ersten Halbjahr 2022 kräftig gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liege das Plus bei 18,3 Prozent, teilte das Statistische Landesamt in Saarbrücken am Freitag mit. Sowohl das Auslandsgeschäft als auch der Inlandsabsatz hätten sich positiv entwickelt. Der Umsatz entspreche nun den Zahlen aus dem Jahr 2019, also vor Beginn der Coronapandemie. Unter anderem die stark gestiegenen Erzeugerpreise relativierten das Ergebnis jedoch. Vor allem in der Metallbranche ging es in diesem Jahr bislang steil nach oben, so verzeichneten die metallerzeugenden und -bearbeitenden Betriebe einen Zuwachs von 41,8 Prozent. 

Der Umsatz der saarländischen Industrieunternehmen ist im ersten Halbjahr 2022 kräftig gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liege das Plus bei 18,3 Prozent, teilte das Statistische Landesamt in Saarbrücken am Freitag mit. Sowohl das Auslandsgeschäft als auch der Inlandsabsatz hätten sich positiv entwickelt. Der Umsatz entspreche nun den Zahlen aus dem Jahr 2019, also vor Beginn der Coronapandemie. Unter anderem die stark gestiegenen Erzeugerpreise relativierten das Ergebnis jedoch. Vor allem in der Metallbranche ging es in diesem Jahr bislang steil nach oben, so verzeichneten die metallerzeugenden und -bearbeitenden Betriebe einen Zuwachs von 41,8 Prozent. 

Go to Source

Kategorien
Ampel-Koalition Annalena Baerbock Bundestagswahl Bündnis 90/Die Grünen Christian Lindner Deutschland FDP Jäger Konjunktur Sonntagsfrage SPD Volker Wissing Wählergunst

Liberale unter Druck: Die FDP lässt sich nicht verbiegen. Vielleicht ist genau das ihr Problem

Die FDP kämpft um die Wählergunst, hält eisern ihre Prinzipien hoch – während die Umfragen nach unten zeigen. Was ist das Problem der Liberalen? 

Christian Lindner tritt um 10.09 Uhr ans Rednerpult. Die Lebenshaltungskosten steigen tagtäglich, während die Konjunktur schwächelt, erklärt der Bundesfinanzminister. „Wir sind in einer Situation, in der gehandelt werden muss“, sagt er. Also handelt er, so will es Lindner an diesem Mittwoch verstanden wissen.

Mit einem „Inflationsausgleichsgesetz“ soll der „schädlichen kalten Progression“ der Kampf angesagt, eine „heimliche Steuererhöhung“ verhindert und rund 48 Millionen Bürgerinnen und Bürger entlastet werden (mehr dazu lesen Sie hier). Der Vorschlag, das Versprechen, soll schleunigst Einzug ins Kabinett finden. 

Lindner präsentiert die Pläne in seiner Funktion als Bundesfinanzminister. Allerdings dürfte der FDP-Vorsitzende auch nichts dagegen haben, wenn das Entlastungspaket auch den zunehmenden Kummer der Liberalen mildern würde: 7 Prozent in der Sonntagsfrage, lediglich 24 Prozent sind noch mit der Arbeit der FDP zufrieden – die Partei büßt in der Ampel-Koalition damit am meisten Zuspruch ein.

STERN PAID Kommentar Volker Wissing 19Uhr

Dabei bleiben die Liberalen ihren Prinzipien treu, sie gehörten bei den Bundestagswahlen noch zu großen Gewinnern. Kein Tempolimit, kein Aufweichen der Schuldenbremse, keine Steuererhöhungen. Wenn es dann hin und wieder knirscht in der Ampel – etwa, weil man dem grünen Koalitionspartner bescheinigt, sich beim Thema Akw-Laufzeiten „ideologisch total verrannt“ zu haben – dann offenbar aus gutem Grund. Man habe die Koalition schließlich nicht „aus automatischer inhaltlicher Nähe“ gebildet, erklärte Lindner kürzlich, „sondern weil wir eine staatspolitische Verantwortung haben.“ Die FDP trage dafür Sorge, dass Deutschland „aus der Mitte“ regiert werde und „nicht nach links“ drifte. 

Die Liberalen zeigen sich standhaft, oftmals unbeweglich. Sie wollen sich nicht verbiegen lassen. Aber vielleicht ist genau das ihr Problem.

Es läuft nicht für die FDP …

Denn während die FDP immer noch eisern an ihren Idealen festhält, haben die Grünen schon mehrmals mit ihnen gebrochen – und erfahren dafür breite Zustimmung.

In der Wählergunst haben sie als einzige Ampel-Partei im Vergleich zur Bundestagswahl zugelegt, trotz oder gerade weil sie alte Überzeugungen auf den Prüfstand gestellt haben. Nun wird die Aufrüstung der Bundeswehr unterstützt, der Weiterbetrieb von Kohlekraftwerken akzeptiert, sogar beim urgrünen Anti-Atomkraft-Thema zeichnet sich Bewegung ab. Nicht selten werden diese Kehrtwenden von Außenministerin Annalena Baerbock oder Wirtschaftsminister Habeck formuliert, den zurzeit beliebtesten Kabinettsmitgliedern der Regierung.

„Schon nach einem halben Jahr haben sich die politischen Gewichte in der Koalition verschoben“, sagt Politikwissenschaftler Thomas Jäger von der Universität Köln zum stern. „Die Grünen haben erheblich an Profil und Zustimmung gewonnen, die SPD ist abgetaucht und die FDP bewegt sich auf die 5-Prozent-Hürde zu.“ 

Keine weiteren Fragen, außer: Warum?

Podcast heute wichtig Dienstag, 9.8. 6.25

Besonders alarmierend ist die Situation für die FDP, die eisern ihre Prinzipien hochhält, obwohl in Kriegs- und Krisenzeiten offenbar mehr Pragmatismus bei den Wählerinnen und Wählern goutiert wird. Diese unter einen Hut zu bekommen, muss allerdings kein Widerspruch sein.

„Krieg und Klimakrise: Es sind existenzielle Zeiten für Freiheitsfragen“, meint etwa die Autorin und Journalistin Carolin Emcke. Doch: „Wenn man sieht, mit welch orthodoxer Verklemmung die Partei (die FDP, Anm. d. Red.) an ihrem Widerstand gegen ein Tempolimit festhält oder wie die Schuldenbremse zunehmend irrational sakralisiert wird“, schreibt sie in der „Süddeutschen Zeitung“, „dann drängt sich Zweifel auf, wie unverhandelbar, wie existenziell die Sehnsucht nach Freiheit der Liberalen wirklich ausgeprägt ist.“ 

Dass die FDP in der Wählergunst verliert, hat für Politikwissenschaftler Jäger jedoch andere Gründe. Trotz vier wichtiger Ressorts – Finanzen, Bildung, Justiz und Verkehr –, seien die Amtsinhaber neben Lindner praktisch unbekannt. Obendrein seien sie als Team nicht erkennbar und würden mit keiner begehrten Reform aufschlagen. „Aber auch was sie tun, legen sie ungünstig an“, so Jäger.

Beispiel: das 9-Euro-Ticket, das sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreut – und von der FDP hätte weit stärker als PR-Maßnahme genutzt werden können. „Es gehört zu den Grundsätzen kluger Politik, dass in Krisen zuerst die drastischen Maßnahmen kommen, die dann – zur Steigerung von Zustimmung und Legitimation – sukzessive aufgelöst werden“, so der Politikwissenschaftler. „Das Ticket aber einzuführen und dann die erwartbaren Forderungen nach seiner Verlängerung als ‚Gratismentalität‘ zu bezeichnen, ist das Gegenteil von professionellem Vorgehen.“ 

Blome-Kommentar Lindner 12.50

Angesichts der anhaltenden Debatte hatte sich Finanzminister Lindner zuletzt gegen eine Finanzierung aus dem Bundeshaushalt für eine Nachfolgelösung des 9-Euro-Tickets ausgesprochen. Dafür stünden in der Finanzplanung keinerlei Mittel zur Verfügung. Der Minister sagte, er sei von einer „Gratismentalität à la bedingungsloses Grundeinkommen“ auch im Öffentlichen Nahverkehr nicht überzeugt (mehr dazu lesen Sie hier). Die Formulierung wurde von vielen Seiten scharf kritisiert. 

Darüber hinaus fällt das öffentliche Urteil über die von der FDP geführten Ressorts eher negativ aus, so der Politikwissenschaftler. So verstricke sich etwa die Justizpolitik in umstrittenen Coronamaßnahmen, während die Bildungspolitik „nicht sehr publikumsstark“ auftrete. 

… wenn sie nicht belegen kann, warum sie in der Regierung ist

Wie kommt die FDP aus dieser Lage heraus? „Sie muss belegen, warum sie in der Regierung ist“, so Politikwissenschaftler Jäger. Wenn diese Frage auf der Straße nicht beantwortet werden könne, mache das Personal etwas falsch. „Es ist ja kein Zufall, dass die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses (Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Anm. d. Red.) für viele Wochen das Gesicht der FDP war, weil sie eine einfache Botschaft verkündete.“ Gemeint: Ihre unablässige Forderung nach weitreichenderer Unterstützung für die Ukraine.

Darin liege aktuell die Stärke der Grünen: Sichtbarkeit und Kommunikationsstringenz ihrer beiden Spitzen Habeck und Baerbock, die sich zudem klar von der Vorgängerregierung und deren „falschen Politik“ abgrenzen würden. Das falle der SPD, die Teil der Großen Koalition war, freilich schwerer. „Die Grünen haben klare Programmaussagen und können diese sogar damit verbinden, dass sie erst in Zukunft realisiert werden – erneuerbare Energien und resiliente Demokratie“, so Jäger. 

Wie nachhaltig und belastbar die Versprechen sind, muss sich noch zeigen. Auch das „Inflationsausgleichsgesetz“ von Finanzminister Lindner wird noch für Diskussionen – zumindest das ist gewiss: Grüne und SPD äußern bereits Kritik an den Plänen.

Go to Source

Kategorien
Arbeitsmarkt Enzo Weber IAB Konflikt Konjunktur Nürnberg Ukraine Wertschöpfung

Konjunktur: Studie: Ukraine-Krieg bremst die Wirtschaft und kostet Jobs

Welche Folgen hat der Ukraine Krieg für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland? Drei Forschungsinstitute prognostizieren immense Auswirkungen.

Der Ukraine-Krieg und seine Folgen könnten die deutsche Wirtschaft bis 2030 mehr als 260 Milliarden Euro an Wertschöpfung kosten. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Studie mehrerer Institute schadet der Konflikt außerdem der Beschäftigung: Im kommenden Jahr könnten deswegen rund 240.000 Menschen weniger erwerbstätig sein als ohne Krieg, im Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2028 wären es 150.000 Menschen.

An der Untersuchung waren neben dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auch das Bundesinstitut für Berufsbildung und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung beteiligt.

Für ihre Prognose gingen die Forscher davon aus, dass die Sanktionen gegen Russland bis 2030 bestehen bleiben, selbst wenn der Krieg bis dahin beendet sei. „Wegen der Kriegswirkungen fällt der Nach-Corona-Aufschwung aus“, erklärte Enzo Weber vom IAB. Als wichtigsten Bremsfaktor sehen die Forscher in ihrem Bericht die gestiegenen Preise für fossile Rohstoffe. Diese belasteten die Exportwirtschaft und die Konsummöglichkeiten der privaten Haushalte.

Die stärksten Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt prognostiziert die Studie im Gastgewerbe, im Sozialwesen und in der Nahrungsmittelherstellung. Allerdings nehmen sie über die Jahre ab. Für 2030 sieht die Studie sogar einen positiven Effekt von 60.000 Erwerbstätigen.

Allerdings gilt dies nur für die Annahme, dass die Energiepreise nicht noch höher steigen. Sollte dies passieren, werde Deutschland in die Rezession rutschen, warnte Weber. In einem Szenario mit doppelt so stark steigenden Energiepreisen sehen die Forscher die stärksten Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt im Jahr 2024 mit 660.000 Erwerbstätigen weniger als ohne Krieg.

Go to Source

Kategorien
Arbeitsmarkt Enzo Weber IAB Konflikt Konjunktur Nürnberg Ukraine Wertschöpfung

Konjunktur: Studie: Ukraine-Krieg bremst die Wirtschaft und kostet Jobs

Welche Folgen hat der Ukraine Krieg für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland? Drei Forschungsinstitute prognostizieren immense Auswirkungen auf Wachstum und Beschäftigung.

Der Ukraine-Krieg und seine Folgen könnten die deutsche Wirtschaft bis 2030 mehr als 260 Milliarden Euro an Wertschöpfung kosten. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Studie mehrerer Institute schadet der Konflikt außerdem der Beschäftigung: Im kommenden Jahr könnten deswegen rund 240.000 Menschen weniger erwerbstätig sein als ohne Krieg, im Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2028 wären es 150.000 Menschen. An der Untersuchung waren neben dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsbildung (IAB) auch das Bundesinstitut für Berufsbildung und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung beteiligt.

Für ihre Prognose gingen die Forscher davon aus, dass die Sanktionen gegen Russland bis 2030 bestehen bleiben, selbst wenn der Krieg bis dahin beendet sei. „Wegen der Kriegswirkungen fällt der Nach-Corona-Aufschwung aus“, erklärte Enzo Weber vom IAB. Als wichtigsten Bremsfaktor sehen die Forscher in ihrem Bericht die gestiegenen Preise für fossile Rohstoffe. Diese belasteten die Exportwirtschaft und die Konsummöglichkeiten der privaten Haushalte.

Die stärksten Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt prognostiziert die Studie im Gastgewerbe, im Sozialwesen und in der Nahrungsmittelherstellung. Allerdings nehmen sie über die Jahre ab. Für 2030 sieht die Studie sogar einen positiven Effekt von 60.000 Erwerbstätigen.

Allerdings gilt dies nur für die Annahme, dass die Energiepreise nicht noch höher steigen. Sollte dies passieren, werde Deutschland in die Rezession rutschen, warnte Weber. In einem Szenario mit doppelt so stark steigenden Energiepreisen sehen die Forscher die stärksten Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt im Jahr 2024 mit 660.000 Erwerbstätigen weniger als ohne Krieg.

Go to Source

Kategorien
Arbeitsmarkt Enzo Weber IAB Konflikt Konjunktur Nürnberg Ukraine Wertschöpfung

Konjunktur: Studie: Ukraine-Krieg bremst die Wirtschaft und kostet Jobs

Welche Folgen hat der Ukraine Krieg für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland? Drei Forschungsinstitute prognostizieren immense Auswirkungen auf Wachstum und Beschäftigung.

Der Ukraine-Krieg und seine Folgen könnten die deutsche Wirtschaft bis 2030 mehr als 260 Milliarden Euro an Wertschöpfung kosten. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Studie mehrerer Institute schadet der Konflikt außerdem der Beschäftigung: Im kommenden Jahr könnten deswegen rund 240.000 Menschen weniger erwerbstätig sein als ohne Krieg, im Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2028 wären es 150.000 Menschen. An der Untersuchung waren neben dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsbildung (IAB) auch das Bundesinstitut für Berufsbildung und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung beteiligt.

Für ihre Prognose gingen die Forscher davon aus, dass die Sanktionen gegen Russland bis 2030 bestehen bleiben, selbst wenn der Krieg bis dahin beendet sei. „Wegen der Kriegswirkungen fällt der Nach-Corona-Aufschwung aus“, erklärte Enzo Weber vom IAB. Als wichtigsten Bremsfaktor sehen die Forscher in ihrem Bericht die gestiegenen Preise für fossile Rohstoffe. Diese belasteten die Exportwirtschaft und die Konsummöglichkeiten der privaten Haushalte.

Die stärksten Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt prognostiziert die Studie im Gastgewerbe, im Sozialwesen und in der Nahrungsmittelherstellung. Allerdings nehmen sie über die Jahre ab. Für 2030 sieht die Studie sogar einen positiven Effekt von 60.000 Erwerbstätigen.

Allerdings gilt dies nur für die Annahme, dass die Energiepreise nicht noch höher steigen. Sollte dies passieren, werde Deutschland in die Rezession rutschen, warnte Weber. In einem Szenario mit doppelt so stark steigenden Energiepreisen sehen die Forscher die stärksten Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt im Jahr 2024 mit 660.000 Erwerbstätigen weniger als ohne Krieg.

Go to Source

Kategorien
Ausfuhr China Deutschland Immobilienkrise Konjunktur Peking Russland Sonntag Ukraine US-Dollar Wladimir Putin

Konjunktur: Neuer Schwung für Chinas Wirtschaft

Lockdowns durch strikte Null-Covid-Politik und die Immobilienkrise plagen die zweitgrößte Volkswirtschaft. Doch der starke Außenhandel überrascht Experten.

Ein unerwartet starkes Exportwachstum gibt der Erholung der chinesischen Wirtschaft neuen Schwung. Die Ausfuhren stiegen in US-Dollar berechnet im Juli um 18 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie der chinesische Zoll am Sonntag in Peking berichtete.

Experten hatten eigentlich eine Verlangsamung des Exportwachstums vorhergesagt. Im Vormonat war schon ein ähnlicher Anstieg von 17,9 Prozent verzeichnet worden. Chinas Einfuhren legten im Juli hingegen etwas weniger als erwartet um 2,3 Prozent zu.

Handel mit Russland legt kräftig zu

Besonders stark entwickelte sich der chinesische Handel mit Russland, der um 37,1 Prozent zulegte. Chinas Einfuhren aus dem – wegen seiner Invasion in die Ukraine mit internationalen Wirtschaftssanktionen belegten – Nachbarland stiegen um 49,3 Prozent. China importiert besonders viel Energie aus Russland. Die chinesischen Ausfuhren wuchsen um 22,2 Prozent. Im Ukraine-Krieg steht die kommunistische Führung an der Seite von Russlands Präsident Wladimir Putin.

Deutschlands Exporteure leiden nach diesen Angaben weiter unter einem Rückgang der deutschen Ausfuhren in die zweitgrößte Volkswirtschaft. Die Importe Chinas aus Deutschland fielen um 6,7 Prozent. Hingegen stiegen die chinesischen Exporte nach Deutschland weiter um 17,6 Prozent. Ähnlich ist der Trend im Handel mit Europa: Chinas Ausfuhren in die Europäische Union stiegen sogar um 23,2 Prozent, während die Einfuhren aus der Gemeinschaft um 7,4 Prozent zurückgingen.

Handelsüberschuss von 101 Milliarden US-Dollar

„Chinas Exportwachstum überraschte wieder mit einer positiven Entwicklung“, sagte Zhang Zhiwei, Chefökonom von Pinpoint Asset Management, der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Das starke Exportwachstum wird Chinas Wirtschaft in einem schwierigen Jahr weiter helfen, während die heimische Nachfrage schwach bleibt.“ Das starke Exportwachstum werde auch die Zuversicht in Chinas Währung stärken und helfen, Kapitalabflüsse zu verhindern.

Insgesamt erwirtschaftete China im Juli einen Handelsüberschuss von 101 Milliarden US-Dollar. Seine Ausfuhren in die USA stiegen um 11 Prozent, während die Einfuhren amerikanischer Waren – ähnlich wie mit Deutschland und dem Rest der EU – mit einem Minus von 4,5 Prozent rückläufig waren, wie aus den Zolldaten hervorging.

Die starken Exporte tragen maßgeblich zum chinesischen Wachstum bei, das im zweiten Quartal schwer enttäuscht hatte und nur um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt hatte. Gründe sind die wiederholten Corona-Ausbrüche und die Lockdowns sowie andere Beschränkungen durch Chinas strikte Null-Covid-Strategie. Die Wirtschaft leidet auch unter der bislang größten Krise im Immobiliensektor, der auch immer eine wichtige Triebkraft war.

Eine rückläufige globale Nachfrage und hohe Inflation in anderen Ländern lassen die Unsicherheiten für Chinas Ausfuhren nach Ansicht von Experten steigen, was auch die Erholung in China beeinflussen könnte. Die chinesische Regierung hatte ursprünglich 5,5 Prozent als Wachstumsziel für dieses Jahr vorgegeben, das inzwischen aber zunehmend unrealistisch erscheint. Bei einem Politbürotreffen war jüngst nur noch die Rede davon, das „bestmögliche Ergebnis“ für das Wachstum anzustreben. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagte zuletzt nur noch 3,3 Prozent Wachstum für China voraus.

Go to Source

Kategorien
Ausfuhr China Deutschland Immobilienkrise Konjunktur Peking Russland Sonntag Ukraine US-Dollar Wladimir Putin

Konjunktur: Neuer Schwung für Chinas Wirtschaft

Lockdowns durch strikte Null-Covid-Politik und die Immobilienkrise plagen die zweitgrößte Volkswirtschaft. Doch der starke Außenhandel überrascht Experten.

Ein unerwartet starkes Exportwachstum gibt der Erholung der chinesischen Wirtschaft neuen Schwung. Die Ausfuhren stiegen in US-Dollar berechnet im Juli um 18 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie der chinesische Zoll am Sonntag in Peking berichtete.

Experten hatten eigentlich eine Verlangsamung des Exportwachstums vorhergesagt. Im Vormonat war schon ein ähnlicher Anstieg von 17,9 Prozent verzeichnet worden. Chinas Einfuhren legten im Juli hingegen etwas weniger als erwartet um 2,3 Prozent zu.

Handel mit Russland legt kräftig zu

Besonders stark entwickelte sich der chinesische Handel mit Russland, der um 37,1 Prozent zulegte. Chinas Einfuhren aus dem – wegen seiner Invasion in die Ukraine mit internationalen Wirtschaftssanktionen belegten – Nachbarland stiegen um 49,3 Prozent. China importiert besonders viel Energie aus Russland. Die chinesischen Ausfuhren wuchsen um 22,2 Prozent. Im Ukraine-Krieg steht die kommunistische Führung an der Seite von Russlands Präsident Wladimir Putin.

Deutschlands Exporteure leiden nach diesen Angaben weiter unter einem Rückgang der deutschen Ausfuhren in die zweitgrößte Volkswirtschaft. Die Importe Chinas aus Deutschland fielen um 6,7 Prozent. Hingegen stiegen die chinesischen Exporte nach Deutschland weiter um 17,6 Prozent. Ähnlich ist der Trend im Handel mit Europa: Chinas Ausfuhren in die Europäische Union stiegen sogar um 23,2 Prozent, während die Einfuhren aus der Gemeinschaft um 7,4 Prozent zurückgingen.

Handelsüberschuss von 101 Milliarden US-Dollar

„Chinas Exportwachstum überraschte wieder mit einer positiven Entwicklung“, sagte Zhang Zhiwei, Chefökonom von Pinpoint Asset Management, der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Das starke Exportwachstum wird Chinas Wirtschaft in einem schwierigen Jahr weiter helfen, während die heimische Nachfrage schwach bleibt.“ Das starke Exportwachstum werde auch die Zuversicht in Chinas Währung stärken und helfen, Kapitalabflüsse zu verhindern.

Insgesamt erwirtschaftete China im Juli einen Handelsüberschuss von 101 Milliarden US-Dollar. Seine Ausfuhren in die USA stiegen um 11 Prozent, während die Einfuhren amerikanischer Waren – ähnlich wie mit Deutschland und dem Rest der EU – mit einem Minus von 4,5 Prozent rückläufig waren, wie aus den Zolldaten hervorging.

Die starken Exporte tragen maßgeblich zum chinesischen Wachstum bei, das im zweiten Quartal schwer enttäuscht hatte und nur um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt hatte. Gründe sind die wiederholten Corona-Ausbrüche und die Lockdowns sowie andere Beschränkungen durch Chinas strikte Null-Covid-Strategie. Die Wirtschaft leidet auch unter der bislang größten Krise im Immobiliensektor, der auch immer eine wichtige Triebkraft war.

Eine rückläufige globale Nachfrage und hohe Inflation in anderen Ländern lassen die Unsicherheiten für Chinas Ausfuhren nach Ansicht von Experten steigen, was auch die Erholung in China beeinflussen könnte. Die chinesische Regierung hatte ursprünglich 5,5 Prozent als Wachstumsziel für dieses Jahr vorgegeben, das inzwischen aber zunehmend unrealistisch erscheint. Bei einem Politbürotreffen war jüngst nur noch die Rede davon, das „bestmögliche Ergebnis“ für das Wachstum anzustreben. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagte zuletzt nur noch 3,3 Prozent Wachstum für China voraus.

Go to Source

Kategorien
Düsseldorf Energiepreis Gasknappheit Inflation Konjunktur NRW

Konjunktur: Stimmung in der NRW-Wirtschaft verschlechtert sich

Wegen der hohen Energiepreise und der drohenden Gasknappheit hat sich die Stimmung in der nordrhein-westfälischen Wirtschaft im Juli deutlich verschlechtert. „Die nordrhein-westfälischen Unternehmen machen sich derzeit ernste Sorgen um die Konjunktur – und es sind gleich mehrere Faktoren, die sie simultan belasten“, fasste der Chef der NRW.Bank, Eckhard Forst, am Donnerstag das Ergebnis einer Umfrage unter rund 1500 Unternehmen zusammen. Zu diesen Faktoren zählten mögliche Engpässe in der Energieversorgung genauso wie die hohe Inflation, sinkende Konsumfreude und anhaltende Lieferprobleme.

Wegen der hohen Energiepreise und der drohenden Gasknappheit hat sich die Stimmung in der nordrhein-westfälischen Wirtschaft im Juli deutlich verschlechtert. „Die nordrhein-westfälischen Unternehmen machen sich derzeit ernste Sorgen um die Konjunktur – und es sind gleich mehrere Faktoren, die sie simultan belasten“, fasste der Chef der NRW.Bank, Eckhard Forst, am Donnerstag das Ergebnis einer Umfrage unter rund 1500 Unternehmen zusammen. Zu diesen Faktoren zählten mögliche Engpässe in der Energieversorgung genauso wie die hohe Inflation, sinkende Konsumfreude und anhaltende Lieferprobleme.

Das NRW.Bank.ifo-Geschäftsklima sei im Juli auf den tiefsten Stand seit der Corona-Krise vor zwei Jahren gefallen, berichtet er. Dem Konjunkturindikator zufolge erwarten sämtliche Branchen in den nächsten Monaten erheblich schlechtere Geschäfte.

Am stärksten hat sich das Klima der Umfrage zufolge im Bauhauptgewerbe eingetrübt. Hintergrund sei ein Einbruch der Aufträge, was die Bautätigkeit künftig hemmen dürfte. Aber auch im Dienstleistungssektor habe sich die Stimmung erheblich verschlechtert. Den stärksten Einbruch musste hier das Gastgewerbe hinnehmen, wo die postpandemische Euphorie weitestgehend verflogen sei. In der Industrie sank der Auftragsbestand auf den tiefsten Stand seit über zwei Jahren. Im Handel blieben die Umsätze zuletzt hinter den Erwartungen zurück.

Mitteilung

Go to Source

Kategorien
China Destatis Deutschland DIHK Germany Konjunktur Lieferengpass Ukraine USA Wiesbaden Zuwachs

Ausführen: Deutschland exportiert mehr im ersten Halbjahr

Der Ukraine-Krieg verschärft Lieferengpässe und belastet die Konjunktur in vielen Ländern. Noch trotzt der deutsche Export aber den Belastungen.

Deutschlands Exportunternehmen drohen nach Zuwächsen im ersten Halbjahr schwierige Monate. In den ersten sechs Monaten stiegen trotz Lieferengpässen und Konjunkturabkühlung bei wichtigen Handelspartnern die Warenausfuhren gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 754,2 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bleiben die nächsten Monate für die Exporteure aber eine Herausforderung. Darüber könne auch das Wachstum im Juni nicht hinwegtäuschen.

Störungen der Lieferketten sowie hohe Kosten für Energie, Rohstoffe und importierte Vorprodukte behinderten weiterhin die Produktion, sagte DIHK-Außenwirtschaftsexpertin Carolin Herweg. „Die sich abkühlende Konjunktur bei wichtigen Exportpartnern, wie den USA, China oder der Eurozone, dämpft zudem die Nachfrage nach Produkten „Made in Germany“.“

Importe legen noch stärker zu

Noch stärker als die Ausfuhren legten im ersten Halbjahr die Importe zu. Eingeführt wurden Waren im Wert von 722,5 Milliarden Euro, das waren 26,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Eine Rolle dürften dabei auch die gestiegenen Preise für Rohöl und Gas gespielt haben.

Deutschland ist abhängig von Energieimporten aus dem Ausland. Die Preise für Öl und Gas sind seit Beginn des Ukraine-Krieges deutlich gestiegen. Die drohende Gasknappheit belastet zudem zunehmend den Ausblick der Exportwirtschaft. Dies geht aus einer jüngst veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts unter etwa 2300 Industrieunternehmen hervor. Die Exporterwartungen, ein Stimmungsindikator der Branche, trübten sich zuletzt ein.

Überraschend stärker Juni

Im Juni zogen die Exporte nach einer Delle im Mai aber noch einmal an. Die Ausfuhren stiegen gegenüber dem Vormonat um 4,5 Prozent. Ein Plus von 6,2 Prozent gab es trotz der Konjunkturabkühlung in den USA im Handel mit der größten Volkswirtschaft der Welt. Die Exporte nach China legten dagegen im Monatsvergleich nur um 2,4 Prozent zu. Das Land zählt mit den USA zu den wichtigsten Einzelmärkten für Waren „Made in Germany“.

Insgesamt führte Deutschland im Juni Waren im Wert von 134,3 Milliarden Euro aus. Das waren 18,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Importe legten um 27,9 Prozent auf 127,9 Milliarden Euro zu.

Trotz der Sanktionen gegen Russland nach dem Angriff auf die Ukraine stiegen die Exporte in das Land im Juni gegenüber dem Vormonat um 14,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Innerhalb eines Jahres brachen sie allerdings um 40,3 Prozent ein. Die Importe aus Russland erhöhten sich um 4,8 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Das Land liefert vor allem Rohstoffe und Energie.

Go to Source

Kategorien
Commerzbank Frankfurt am Main Konjunktur Manfred Knof Milliardengewinn Polen Ukraine

Banken: Commerzbank: Milliardengewinn weiter im Visier

Die Commerzbank sieht sich nach ihrem radikalen Umbau auf Kurs zu einem Milliardenüberschuss im Gesamtjahr. Für Unsicherheit sorgt allerdings der Ukraine-Krieg.

Die Commerzbank sieht sich nach einem unerwartet guten ersten Halbjahr auf Kurs zu ihrem geplanten Milliardengewinn für 2022. „Die starke Ergebnisentwicklung zeigt, dass unsere Strategie 2024 auch in einer Phase niedrigen Wirtschaftswachstums greift“, sagte Vorstandschef Manfred Knof am Mittwoch.

Damit der Gewinn in diesem Jahr die Marke von einer Milliarde Euro wie geplant überspringt, dürfe sich jedoch die Konjunktur nicht noch deutlicher verschlechtern, sagte Finanzchefin Bettina Orlopp: „Ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt in diesem Zusammenhang die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Gas.“

Anstieg der Einnahmen

Im zweiten Quartal verdiente das Institut unter dem Strich 470 Millionen Euro und damit 100 Millionen mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Ein Jahr zuvor hatten hohe Kosten für Stellenabbau und Filialschließungen das Institut mit 527 Millionen Euro tief in die roten Zahlen gerissen. Dass es diesmal so gut lief, verdankte die Bank einem kräftigen Anstieg der Einnahmen: Dank deutlicher Zinssteigerungen unter anderem in Polen legten die Erträge im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu.

Trotz der wirtschaftlichen Verwerfungen durch den Ukraine-Krieg verdiente die Commerzbank in den ersten sechs Monaten 768 Millionen Euro. Das entspricht rund drei Vierteln des angepeilten Jahresgewinns. Neben dem Krieg und der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung muss die Bank im zweiten Halbjahr allerdings noch speziellere Belastungen fürchten. Dazu zählt nicht nur die Risikovorsorge für gefährdete Kredite, die in diesem Jahr insgesamt bei rund 700 Millionen Euro liegen soll.

Belastungen durch Krieg in der Ukraine

So dürfen Kunden der polnischen Commerzbank-Tochter mBank aufgrund eines neuen Gesetzes in dem Land ihre Ratenzahlungen für Hypothekenkredite bis Ende kommenden Jahres jetzt bis zu achtmal aussetzen. Für das dritte Quartal erwartet die mBank deshalb Belastungen von 210 bis 290 Millionen Euro.

Bereits im zweiten Quartal legte die mBank weiteres Geld für die umstrittenen Schweizer-Franken-Kredite aus früheren Jahren zurück. Der Commerzbank-Vorstand macht sein Gewinnziel weiterhin auch davon abhängig, dass die mBank nicht wesentlich mehr Geld für diese Kredite aufwenden muss. Der Streit um den Umgang mit diesen Darlehen läuft seit Jahren. Die Commerzbank hat dafür insgesamt bereits Belastungen von mehr als 900 Millionen Euro verbucht.

Belastungen im Zusammenhang mit dem russischen Krieg in der Ukraine summierten sich den Angaben zufolge auf 228 Millionen Euro. Diese würden größtenteils von der dafür gebildeten Rückstellung abgedeckt. Die Bank reduzierte ihre Russland-Risiken bis Mitte Juli der Mitteilung zufolge um 45 Prozent auf netto 1,02 Milliarden Euro.

Angesichts der jüngsten Geschäftszahlen sieht sich Commerzbank-Chef Knof in seiner Strategie bestätigt. Der Manager hatte die Führung der Bank Anfang 2021 übernommen und wenig später ein umfangreiches Sparprogramm mit einem radikalen Stellenabbau eingeleitet.

Stellenkürzungen und Filialschließungen

Bis Ende des Jahres will die Bank die Kürzung von brutto 10.000 Vollzeitstellen weitgehend geregelt haben. Für 7700 Stellen sei dies schon bis Ende Juni geschehen, hieß es. Bei der Verkleinerung ihres Filialnetzes kam die Bank deutlich schneller voran: Schon bis Ende Juni sei die Zahl der Geschäftsstellen in Deutschland auf 450 gesunken, hieß es in der Mitteilung. Zu Beginn des Sparprogramms waren es noch 790 Filialen. Allein im ersten Halbjahr 2022 hat die Commerzbank demnach 100 Geschäftsstellen geschlossen.

Parallel laufe der Aufbau der neuen Beratungscenter „auf Hochtouren“, hieß es. Nach den ersten drei Standorten sollten ab Mitte September weitere in Betrieb gehen. Die Commerzbank-Aktionäre dürfen sich für 2022 jedenfalls wieder auf eine Dividende freuen: Das Institut will 30 Prozent des auf die Anteilseigner entfallenden Jahresgewinns als Dividende ausschütten.

Go to Source