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Elizabeth II. Imelda Staunton Lady Diana Los Angeles Netflix Prinz Charles Queen Elizabeth II Streaming Twitter

Netflix-Serie: Fünfte „The Crown“-Staffel steht in den Startlöchern

Fans der royalen Erfolgsserie des Streaming-Dienstes kommen schon bald wieder auf ihre Kosten – mit einer neuen Königin.

Die mit Spannung erwartete fünfte Staffel der Netflix-Serie „The Crown“ startet am 9. November. Dies gab der Streamingriese am Samstag auf Twitter und im Rahmen des virtuellen Netflix-Events „Tudum“ bekannt.

Die Britin Imelda Staunton (66) übernimmt darin die Rolle von Queen Elizabeth II. Zuvor hatten Claire Foy und Olivia Colman die Monarchin gespielt.

Jonathan Pryce spielt ihren Mann Prinz Philip. Prinz Charles und Lady Diana werden von Dominic West und Elizabeth Debicki dargestellt. Seit 2016 inszeniert Netflix in seiner preisgekrönten Serie das Leben der britischen Royals. Die beiden ersten Staffeln handelten von den jungen Jahren der Queen zwischen Familienskandalen und politischen Krisen. In der fünften Staffel soll es nun um die frühen 1990er Jahre gehen, in denen sich die Beziehung von Prinz Charles und Lady Diana weiter verschlechterte.

Elizabeth II. war am 8. September im Alter von 96 Jahren gestorben. Nach der Tod der Queen war einem Medienbericht zufolge die Zuschauerzahl der Netflix-Serie „The Crown“ in Großbritannien deutlich angestiegen.

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Netflix Streaming Twitter

„Bridgerton“-Spin-off: Titel des Prequels steht fest

Das Prequel zur Serie „Bridgerton“ nimmt Gestalt an. Netflix hat ein erstes Foto und den Titel des Spin-offs veröffentlicht.

„Bridgerton“-Fans warten gespannt auf das angekündigte Spin-off zur erfolgreichen Serie. Bei Twitter hat Netflix nun den Titel verraten: „Queen Charlotte: A Bridgerton Story“. Zudem veröffentlichte der Streamingdienst ein Bild von India Amarteifio (21), „die zusammen mit dem unvergleichlichen Duo Golda Rosheuvel und Adjoa Andoh die Ursprünge Ihrer Majestät enthüllen wird“, heißt es in dem Tweet.

„Queen Charlotte: A Bridgerton Story“: Darum geht’s

Amarteifio verkörpert in der Serie die Hauptrolle der jungen Königin Charlotte. Ihren Mann, König George, spielt Corey Mylchreest. Nachwuchstalent Arsema Thomas verkörpert die junge Agatha Danbury. Deren „Bridgerton“-Darstellerin Adjoa Andoh (59) sowie weitere aus der Serie bekannte Gesichter wie Golda Rosheuvel (52) oder Ruth Gemmell (54) sind mit von der Partie. Für die Produktion verantwortlich sind Shonda Rhimes (52), Betsy Beers (65) und Tom Verica (58). Das Trio steht auch hinter der erfolgreichen Mutterserie.

Netflix kündigte bereits im Mai 2021 ein „Bridgerton“-Spin-off an. Der Streamingdienst gab damals auf Twitter bekannt, dass sich die neue Serie auf die Geschichte von Queen Charlotte konzentriere. Zudem würden die Zuschauer mehr über Lady Danbury, die Mentorin des Herzogs Simon Basset, erfahren sowie über Violet Bridgerton. Sie ist die Mutter der acht Bridgerton-Geschwister.

In der dritten Staffel „Bridgerton“ wird es insbesondere um das Liebesleben von Lady Whistledown beziehungsweise Penelope Featherington (Nicola Coughlan, 35) und Colin Bridgerton (Luke Newton, 29) gehen. Wann Staffel drei zu sehen sein wird, ist noch unklar.

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Jenna Ortega Netflix Startdatum Streaming Tim Burton Wednesday

„Wednesday“: „Addams Family“-Remake kommt am 23. November

Jetzt steht auch das Startdatum fest: Am 23. November lässt Netflix die „Addams Family“ wieder los. Dann startet das Remake „Wednesday“.

Am 23. November geht es los! Wie der Streamingdienst Netflix am Freitag bekannt gab, wird dann weltweit die neue „Addams Family“-Serie „Wednesday“ starten. Im Mittelpunkt des Grusel-Comebacks von Regie-Exzentriker Tim Burton (64) steht das Leben der mittlerweile jugendlichen Tochter Wednesday, gespielt von Jenna Ortega (19). In die Rolle der Matriarchin Morticia schlüpft Catherine Zeta-Jones (52), Papa Gomez verkörpert Luis Guzmán (66). Der Serien-Klassiker „The Addams Family“ flimmerte in der Ur-Version 1964 zum ersten Mal über die Bildschirme.

Bei vier der bislang acht geplanten Folgen nahm Burton höchstpersönlich auf dem Regiestuhl Platz. Außerdem ist er als Produzent mit an Bord des Remakes. Es ist sein erstes Engagement für eine TV- bzw. Streaming-Produktion. Das Drehbuch zur Serie stammt aus der Feder der „Smallville“-Schöpfer Alfred Gough und Miles Millar (beide 55).

„Wednesday“: Voller Mystery, Wahnsinn und Mord

In einem ersten Trailer gab Netflix bereits einen Einblick in die Serie. Erwartet wird tiefschwarzer Humor garniert mit zahlreichen Grusel-Elementen. Es soll sich um eine Mischung aus Horrorkomödie, Coming-of-Age-Geschichte und Detektiv-Story handeln. Wednesday selbst beschrieb die Vorkommnisse im Trailer mit den Worten: „Voller Mystery, Wahnsinn und Mord – ich glaube, ich werde es hier lieben.“

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Apple Better Call Saul Bob Odenkirk Breaking Bad Hauptrolle Hollywood Liebe Saul Goodman Serien Streaming Vince Gilligan

Mit Rhea Seehorn in der Hauptrolle: Nächste Serie des „Better Call Saul“-Machers

Die nächste Serie des „Better Call Saul“-Schöpfers Vince Gilligan steht fest. Die Hauptrolle übernimmt Kim-Wexler-Darstellerin Rhea Seehorn.

Wird das die Serie, die bald alle anschauen? Wie „Deadline“ berichtet, hat der Streamingdienst Apple TV+ gleich zwei Staffeln des nächsten Projekts von Vince Gilligan (55) bestellt. Gilligan ist Schöpfer der ikonischen Drama-Serie „Breaking Bad“ und Co-Serienschöpfer des gerade erst nach sechs erfolgreichen Staffeln zu Ende gegangenen Prequel-Nachfolgers „Better Call Saul“. Um das neue, noch unbetitelte Projekt Gilligans sei in Hollywood ein regelrechter Bieterwettstreit entbrannt, schreibt „Deadline“. Der finanzstarke Streamingdienst des Apple-Konzerns erhielt letztlich den Zuschlag. Und auch ein äußerst prominentes Gesicht aus „Better Call Saul“ werden Zuschauer in der kommenden Serie erneut erleben können.

Kim-Wexler-Darstellerin Rhea Seehorn kehrt zurück

Keine Geringere als Rhea Seehorn (50), die in „Better Call Saul“ Saul Goodmans (Bob Odenkirk, 59) große Liebe Kim Wexler spielte, wird in der neuen, nun bestellten Serie die Hauptrolle übernehmen. „Es ist schon lange überfällig, dass sie ihre eigene Serie erhält“, erklärte dann auch Showrunner Gilligan in einem offiziellen Statement. Darstellerin Seehorn schrieb in einer Reaktion auf Twitter, sie sei „überglücklich und aufgeregt“ wegen der Ankündigung des neuen Serienprojekts.

Ein Startdatum für die kommende Serie steht gegenwärtig noch nicht fest. Das Budget soll sich laut „Deadline“ im Bereich von 13,5 bis 15 Millionen US-Dollar pro Episode bewegen – und damit deutlich im oberen Bereich für moderne Shows liegen. Einzig bei epischen Fantasy-Serien wie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ und „House of the Dragon“ oder Sci-Fi-Werken wie „Foundation“ (ebenfalls von Apple TV+) liegt das Budget pro Folge noch höher. Zusammen mit der Bestellung von gleich zwei Staffeln auf einen Schlag zeigt dies das große Vertrauen, welches der Streamingdienst Apple TV+ in das neue Projekt setzt.

Darum geht es in der nächsten Serie des „Better Call Saul“-Machers

Informationen zu Prämisse und Handlung der neuen Show sind derzeit noch spärlich gesät. Es soll sich demnach um ein „geerdetes Drama“ handeln, in dem Genre-Elemente vermischt werden. „Deadline“ berichtet, dass das Projekt der übernatürlichen Fantasy- und Gruselserie „The Twilight Zone“ ähnlich sein könnte, deren Original von 1959 bis 1964 ausgestrahlt wurde. Die Show soll zwar in unserer bekannten Realität spielen, diese jedoch mit einem Twist versehen. Außerdem soll es eine Mischung aus Drama und Comedy werden.

Serienschöpfer Gilligan erklärte, dass er nach 15 Jahren eine Auszeit davon nehmen wolle, „Antihelden“ wie den Crystal Meth-kochenden Ex-Chemielehrer Walter White (Bryan Cranston, 66) oder den moralisch zwielichtigen Anwalt Saul Goodman zu schreiben. „… und wer ist heroischer als die brillante Rhea Seehorn?“, fragt Gilligan dann auch im Zuge der Ankündigung seiner neuen Serie.

Im Mystery-Fach besitzt der Serienschöpfer bereits Erfahrung

Vor seinen großen Erfolgen mit „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ war Serienschöpfer Gilligan über lange Zeit als Produzent und Autor an der 1990er-Kultserie „Akte X: Die unheimlichen Fälle des FBI“ beteiligt. Das Mystery- und Fantasy-Setting, in dem sich auch seine neue Show möglicherweise bewegen wird, ist dem Serienmacher also nicht fremd.

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Apple Better Call Saul Bob Odenkirk Breaking Bad Hauptrolle Hollywood Liebe Saul Goodman Serien Streaming Vince Gilligan

Mit Rhea Seehorn in der Hauptrolle: Nächste Serie des „Better Call Saul“-Machers

Die nächste Serie des „Better Call Saul“-Schöpfers Vince Gilligan steht fest. Die Hauptrolle übernimmt Kim-Wexler-Darstellerin Rhea Seehorn.

Wird das die Serie, die bald alle anschauen? Wie „Deadline“ berichtet, hat der Streamingdienst Apple TV+ gleich zwei Staffeln des nächsten Projekts von Vince Gilligan (55) bestellt. Gilligan ist Schöpfer der ikonischen Drama-Serie „Breaking Bad“ und Co-Serienschöpfer des gerade erst nach sechs erfolgreichen Staffeln zu Ende gegangenen Prequel-Nachfolgers „Better Call Saul“. Um das neue, noch unbetitelte Projekt Gilligans sei in Hollywood ein regelrechter Bieterwettstreit entbrannt, schreibt „Deadline“. Der finanzstarke Streamingdienst des Apple-Konzerns erhielt letztlich den Zuschlag. Und auch ein äußerst prominentes Gesicht aus „Better Call Saul“ werden Zuschauer in der kommenden Serie erneut erleben können.

Kim-Wexler-Darstellerin Rhea Seehorn kehrt zurück

Keine Geringere als Rhea Seehorn (50), die in „Better Call Saul“ Saul Goodmans (Bob Odenkirk, 59) große Liebe Kim Wexler spielte, wird in der neuen, nun bestellten Serie die Hauptrolle übernehmen. „Es ist schon lange überfällig, dass sie ihre eigene Serie erhält“, erklärte dann auch Showrunner Gilligan in einem offiziellen Statement. Darstellerin Seehorn schrieb in einer Reaktion auf Twitter, sie sei „überglücklich und aufgeregt“ wegen der Ankündigung des neuen Serienprojekts.

Ein Startdatum für die kommende Serie steht gegenwärtig noch nicht fest. Das Budget soll sich laut „Deadline“ im Bereich von 13,5 bis 15 Millionen US-Dollar pro Episode bewegen – und damit deutlich im oberen Bereich für moderne Shows liegen. Einzig bei epischen Fantasy-Serien wie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ und „House of the Dragon“ oder Sci-Fi-Werken wie „Foundation“ (ebenfalls von Apple TV+) liegt das Budget pro Folge noch höher. Zusammen mit der Bestellung von gleich zwei Staffeln auf einen Schlag zeigt dies das große Vertrauen, welches der Streamingdienst Apple TV+ in das neue Projekt setzt.

Darum geht es in der nächsten Serie des „Better Call Saul“-Machers

Informationen zu Prämisse und Handlung der neuen Show sind derzeit noch spärlich gesät. Es soll sich demnach um ein „geerdetes Drama“ handeln, in dem Genre-Elemente vermischt werden. „Deadline“ berichtet, dass das Projekt der übernatürlichen Fantasy- und Gruselserie „The Twilight Zone“ ähnlich sein könnte, deren Original von 1959 bis 1964 ausgestrahlt wurde. Die Show soll zwar in unserer bekannten Realität spielen, diese jedoch mit einem Twist versehen. Außerdem soll es eine Mischung aus Drama und Comedy werden.

Serienschöpfer Gilligan erklärte, dass er nach 15 Jahren eine Auszeit davon nehmen wolle, „Antihelden“ wie den Crystal Meth-kochenden Ex-Chemielehrer Walter White (Bryan Cranston, 66) oder den moralisch zwielichtigen Anwalt Saul Goodman zu schreiben. „… und wer ist heroischer als die brillante Rhea Seehorn?“, fragt Gilligan dann auch im Zuge der Ankündigung seiner neuen Serie.

Im Mystery-Fach besitzt der Serienschöpfer bereits Erfahrung

Vor seinen großen Erfolgen mit „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ war Serienschöpfer Gilligan über lange Zeit als Produzent und Autor an der 1990er-Kultserie „Akte X: Die unheimlichen Fälle des FBI“ beteiligt. Das Mystery- und Fantasy-Setting, in dem sich auch seine neue Show möglicherweise bewegen wird, ist dem Serienmacher also nicht fremd.

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Alexander Schulz Festival Frauen Hamburg Musik Reeperbahn Streaming

Musik: Junge Musikfans wollen mehr Frauen hören

Jungen Musikfans ist einer Studie zufolge die Balance zwischen Männern und Frauen auf den Bühnen und in den Streamingportalen wichtig. Von der Realität ist das dagegen weit entfernt.

Die Schere könnte kaum weiter auseinander gehen: Obwohl immer mehr Menschen eine Geschlechterbalance auf den Musikbühnen und beim Hören von Musik wichtig ist, ist der Anteil der Frauen in der Branche noch immer gering. Doch es gibt eine Chance auf Veränderung, wenn die Musikindustrie die Wünsche vor allem der jüngsten Kundschaft ernster nimmt. Das hat eine Studie zur Geschlechtervielfalt bei Musikangeboten ergeben, die am Donnerstag beim Reeperbahn-Festival in Hamburg vorgestellt wurde.

So spiele beispielsweise bei rund 40 Prozent der 16- bis 29-Jährigen schon jetzt das ausgewogene Geschlechterverhältnis auf Festivals eine Rolle bei der Kaufentscheidung für ein Ticket, 54 Prozent wollen künftig stärker darauf achten. Bei den 30- bis 49-Jährigen interessiert dieser Fakt derzeit 29 Prozent der Befragten und 41 Prozent dieser Altersgruppe wollen künftig stärker vorm Kauf auf ein Gleichgewicht der Geschlechter achten.

Beim Hören von Musik im Radio oder bei Streamingdiensten interessiert die Ausgewohnheit zwischen Männern und Frauen in beiden Altersgruppen fast ein Drittel der Befragten.

Für Festival-Chef Alexander Schulz sind diese Ergebnisse wichtig für die Musikindustrie, weil sie seiner Meinung nach zukunftsweisend sind. Diese jungen Leute seien die Käufer von morgen, sagte Schulz am Donnerstag in Hamburg. Es lohne sich also, mehr Künstlerinnen in die Playlists zu nehmen und sich so von Mitbewerbern abzuheben. „Weil ich dann einen Marktvorteil habe, nichts anderes ist es.“ Er gehe fest davon aus, dass auch im Musikmarkt die Kundinnen und Kunden selbst durch ihre Entscheidungen etwas bewegen können. „Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Kraft so auf die Hersteller einzuwirken, dass die Produkte verändert werden.“

Die Studie hat aber auch gezeigt, dass bislang eher wenige Menschen gendergerechte Konzerte, Festivals und Angebote von Streamingdiensten kennen. „Da ist noch sehr viel Luft nach oben“, sagte Studienleiter Andreas Hombach dazu.

Das zeige sich auch in der Realität, sagte Anna Groß von der Malisa-Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler. Die Stiftung hat die Geschlechtergleichheit in der Musikindustrie – also beispielsweise beim Songwriting, in den Charts, unter den Gema-Mitgliedern und auf den Bühnen – untersucht. „Der Frauenanteil bleibt in vielen Teilen weit unter einem Fünftel“, sagte Groß dazu. Zum Teil seien die Zahlen in den vergangenen Jahren sogar noch leicht zurückgegangen statt zu steigen. Eine Quote könne ein gutes Instrument auf dem Weg zu mehr Weiblichkeit in der Musikbranche sein.

Die vom Reeperbahn-Festival in Auftrag gegebene repräsentative Studie ist Teil der 2017 angestoßenen sogenannten Keychange-Offensive. Seitdem macht sich das Festival, das nicht nur Clubfestival, sondern auch internationaler Branchentreff ist, für die Stärkung der Frauen in der Musikwelt stark – sowohl vor als auch hinter den Kulissen. Das geschehe durch Netzwerkarbeit, Schulungen, Mentoring und Präsenzmöglichkeiten für Frauen. Außerdem sind mit Verbänden und Unternehmen Selbstverpflichtungen mit Blick auf eine Frauenquote vereinbart worden. Die Zahl der Partner steigt den Angaben zufolge stetig.

Programm des Reeperbahn-Festivals

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Alexander Schulz Festival Frauen Hamburg Musik Reeperbahn Streaming

Musik: Junge Musikfans wollen mehr Frauen hören

Jungen Musikfans ist einer Studie zufolge die Balance zwischen Männern und Frauen auf den Bühnen und in den Streamingportalen wichtig. Von der Realität ist das dagegen weit entfernt.

Die Schere könnte kaum weiter auseinander gehen: Obwohl immer mehr Menschen eine Geschlechterbalance auf den Musikbühnen und beim Hören von Musik wichtig ist, ist der Anteil der Frauen in der Branche noch immer gering. Doch es gibt eine Chance auf Veränderung, wenn die Musikindustrie die Wünsche vor allem der jüngsten Kundschaft ernster nimmt. Das hat eine Studie zur Geschlechtervielfalt bei Musikangeboten ergeben, die am Donnerstag beim Reeperbahn-Festival in Hamburg vorgestellt wurde.

So spiele beispielsweise bei rund 40 Prozent der 16- bis 29-Jährigen schon jetzt das ausgewogene Geschlechterverhältnis auf Festivals eine Rolle bei der Kaufentscheidung für ein Ticket, 54 Prozent wollen künftig stärker darauf achten. Bei den 30- bis 49-Jährigen interessiert dieser Fakt derzeit 29 Prozent der Befragten und 41 Prozent dieser Altersgruppe wollen künftig stärker vorm Kauf auf ein Gleichgewicht der Geschlechter achten.

Beim Hören von Musik im Radio oder bei Streamingdiensten interessiert die Ausgewohnheit zwischen Männern und Frauen in beiden Altersgruppen fast ein Drittel der Befragten.

Für Festival-Chef Alexander Schulz sind diese Ergebnisse wichtig für die Musikindustrie, weil sie seiner Meinung nach zukunftsweisend sind. Diese jungen Leute seien die Käufer von morgen, sagte Schulz am Donnerstag in Hamburg. Es lohne sich also, mehr Künstlerinnen in die Playlists zu nehmen und sich so von Mitbewerbern abzuheben. „Weil ich dann einen Marktvorteil habe, nichts anderes ist es.“ Er gehe fest davon aus, dass auch im Musikmarkt die Kundinnen und Kunden selbst durch ihre Entscheidungen etwas bewegen können. „Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Kraft so auf die Hersteller einzuwirken, dass die Produkte verändert werden.“

Die Studie hat aber auch gezeigt, dass bislang eher wenige Menschen gendergerechte Konzerte, Festivals und Angebote von Streamingdiensten kennen. „Da ist noch sehr viel Luft nach oben“, sagte Studienleiter Andreas Hombach dazu.

Das zeige sich auch in der Realität, sagte Anna Groß von der Malisa-Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler. Die Stiftung hat die Geschlechtergleichheit in der Musikindustrie – also beispielsweise beim Songwriting, in den Charts, unter den Gema-Mitgliedern und auf den Bühnen – untersucht. „Der Frauenanteil bleibt in vielen Teilen weit unter einem Fünftel“, sagte Groß dazu. Zum Teil seien die Zahlen in den vergangenen Jahren sogar noch leicht zurückgegangen statt zu steigen. Eine Quote könne ein gutes Instrument auf dem Weg zu mehr Weiblichkeit in der Musikbranche sein.

Die vom Reeperbahn-Festival in Auftrag gegebene repräsentative Studie ist Teil der 2017 angestoßenen sogenannten Keychange-Offensive. Seitdem macht sich das Festival, das nicht nur Clubfestival, sondern auch internationaler Branchentreff ist, für die Stärkung der Frauen in der Musikwelt stark – sowohl vor als auch hinter den Kulissen. Das geschehe durch Netzwerkarbeit, Schulungen, Mentoring und Präsenzmöglichkeiten für Frauen. Außerdem sind mit Verbänden und Unternehmen Selbstverpflichtungen mit Blick auf eine Frauenquote vereinbart worden. Die Zahl der Partner steigt den Angaben zufolge stetig.

Programm des Reeperbahn-Festivals

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Apple Brilliance China Auto Kinder Oscar Oscars Oscarverleihung Streaming Will Smith

Will Smith: Erstes Projekt seit der Oscar-Ohrfeige?

Will Smiths Zukunft als Schauspieler erschien nach der Oscar-Ohrfeige ungewiss. Nun aber hat er ein spannendes neues Projekt im Visier.

Seit seiner berüchtigten Ohrfeige auf der Bühne der diesjährigen Oscarverleihung befindet sich Will Smith (53) in einer Art Hollywood-Schwebezustand. Sein neuester Film, das Sklaverei-Drama „Emancipation“, ist bereits fertiggestellt, der Streamingdienst Apple TV+ zögert aber die Veröffentlichung noch hinaus. Neue Engagements konnte der einstige Superstar derweil seit den Oscars nicht für sich verbuchen – doch das wird sich möglicherweise bald ändern. Wie „Deadline“ berichtet, produziert Smith mit seiner Firma Westbrook Studios den Sci-Fi-Film „Brilliance“ – und wird womöglich auch die Hauptrolle spielen. Letzteres steht allerdings gegenwärtig noch nicht fest.

Darum geht es in „Brilliance“

Das nun angekündigte Projekt basiert auf der „Brilliance-Trilogie“ (2013-2016) des US-Schriftstellers Marcus Sakey (48). Sie spielt in einer Welt, in der Kinder mit besonderen, übernatürlichen Fähigkeiten geboren werden. Diese Menschen machen ein Prozent der Bevölkerung aus, und werden „Abnorme“ oder „Geniale“ genannt. Nick Cooper, der Held der Geschichte, ist ebenfalls ein Abnormer, und kann in die Zukunft blicken. Das hilft Cooper wesentlich bei seiner Arbeit als Verbrechensbekämpfer. Von der US-Regierung erhält er den Auftrag, den gefährlichsten Terroristen der Vereinigten Staaten zu jagen, der auch ein Abnormer ist.

Wie „Deadline“ weiter vermeldet, wird die zweimalige Oscarpreisträgerin Sharmeen Obaid-Chinoy (43) bei „Brilliance“ auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Obaid-Chinoy inszenierte zuvor bereits zwei Episoden der Marvel-Serie „Ms. Marvel“ und erhielt ihre Oscars für Dokumentar-Kurzfilme. Für das Drehbuch zu „Brilliance“ zeichnet Akiva Goldsman (60) verantwortlich, der auch als Co-Produzent mit an Bord ist. Goldsman und Smith arbeiteten zuvor bereits bei den Erfolgswerken „I, Robot“ (2004), „I Am Legend“ (2007) und „Hancock“ (2008) zusammen.

„Brilliance“ ist ein Herzensprojekt von Will Smith

Will Smith sollte bereits in den 2010er Jahren die Hauptrolle in einer Adaption des Romans „Brilliance“ übernehmen, jedoch scheiterte das Projekt damals vor dem Start der Dreharbeiten und die Filmrechte gingen zurück an den Autor. Nun erhält Smith also abermals die Chance, die Figur Nick Cooper zu verkörpern. Der Film „Emancipation“ könnte derweil im Dezember dieses Jahres oder zu Beginn des kommenden doch noch veröffentlicht werden, wie „Deadline“ zudem erfahren haben will.

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Cassian Andor Diego Luna Evolution Galaxis Krieg der Sterne Rolling Stone Serien Star Wars Streaming The Mandalorian

„Andor“: Alles zur neuen „Star Wars“-Serie auf Disney+

„Star Wars“-Fans können in der Serie „Andor“ in die weit, weit entfernte Galaxis zurückkehren. Ein Überblick über die neue Show.

Mit „Andor“ startet am 21. September eine neue „Star Wars„-Serie auf dem Streamingdienst Disney+. Der mexikanische Darsteller Diego Luna (42) verkörpert in der Prequel-Show Hauptfigur Cassian Andor. Luna spielte den Charakter bereits im Prequel-Film „Rogue One: A Star Wars Story“ aus dem Jahr 2016, der die Vorgeschichte zu „Krieg der Sterne“ (1977) erzählt. Die Serie „Andor“ ist nun das Prequel zu diesem Prequel. Die Handlung setzt fünf Jahre vor „Rogue One“ ein.

„Andor“ zeigt die dunkelste Zeit der weit, weit entfernten Galaxis

Zum Serienauftakt beherrscht das böse Imperium die „Star Wars“-Galaxis. „Andor“ spielt „in der dunkelsten Zeit“, verriet Hauptdarsteller Luna dem „Rolling Stone“. Gezeigt wird, wie einfache Menschen sich nach und nach gegen die Unterdrückung durch das Imperium zur Wehr setzen, die sie in ihrem Alltag erdulden müssen. „Wir betonen, dass Veränderung und Revolution stattfinden, wenn normale Menschen entscheiden, etwas zu tun“, so Luna.

Showrunner Tony Gilroy (66), der schon für entscheidende Nachdrehs beim Film „Rogue One“ verantwortlich war, will mit seiner neuen „Star Wars“-Serie „die Ausbildung und Evolution eines Revolutionärs“ zeigen. „Andor“ ist also eine Origin-Geschichte seiner Titelfigur. Neben dieser Entwicklung geht es jedoch in einem weiteren Sinne auch um das Entstehen der Rebellion, die später in den Filmen „Episode IV-VI“ aus den Jahren 1977-1983 das böse Imperium um den Imperator und Darth Vader zu Fall bringt.

In der „Star Wars“-Serie tauchen garantiert keine Jedi auf

Das verspricht eine eher politische „Star Wars“-Serie. Tatsächlich erforscht „Andor“ ganz neue Ecken der weit, weit entfernten Galaxis. Der Wüstenplanet Tatooine – zuletzt zu sehen in den Shows „The Mandalorian“ (seit 2019), „Das Buch von Boba Fett“ (2021-2022) und „Obi-Wan Kenobi“ (2022) – ist in den ersten vier Folgen von „Andor“ kein Schauplatz.

Auch die berühmten Jedi-Ritter tauchen in „Andor“ nicht auf. „Wenn man darüber nachdenkt, kennen die meisten Wesen in der Galaxis die Jedi nicht und haben nie ein Lichtschwert gesehen“, so Showrunner Gilroy. Auf „diesem Thema und der royalen ‚Star Wars‘-Familie“ sei „schon eine lange Zeit herumgekaut worden“. „Andor“ beschreitet hier ganz neue Wege – und bringt so frischen Wind ins weitverzweigte Serien– und Filmuniversum.

„Andor“: Bekannte Gesichter und neue Figuren

„Es ist unfair, dass die Serie ‚Andor‘ heißt, da sie ein ziemliches Ensemble-Werk ist“, blickt Hauptdarsteller Luna auf seine neue „Star Wars“-Serie. Tatsächlich bilden eine ganze Reihe von Darstellerinnen und Darstellern das Schauspiel-Ensemble der Show. So spielt neben Luna der schwedische Charakter-Darsteller Stellan Skarsgård (71) den Revolutionär Luthen Rael. Die unter anderem aus der Serie „Killing Eve“ bekannte Fiona Shaw (64) verkörpert Cassians Adoptivmutter Maarva Andor. Die irische Darstellerin Denise Gough (42) spielt die imperiale Offizierin Dedra Meero und der US-Amerikaner Kyle Soller (39) den besonders hartnäckigen imperialen Offizier Syril.

„Andor“ wäre aber keine „Star Wars“-Serie, wenn nicht auch einige bekannte Gesichter auftreten würden. Neben der Titelfigur ist das hier Genevieve O’Reilly (45), die erneut die Senatorin Mon Mothma verkörpert – wie zuvor bereits in „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ aus dem Jahr 2005 und „Rogue One“.

„Andor“: Showrunner Gilroy besitzt einen Masterplan für die Serie

Am 21. September erscheinen auf Disney+ die ersten drei „Andor“-Episoden auf einmal. Danach geht es im wöchentlichen Rhythmus weiter, sodass am 23. November das Finale von Staffel eins veröffentlicht wird.

Die zweite Staffel der Serie wird im November in die Produktion starten und vermutlich frühestens im Herbst 2024 auf Disney+ erscheinen, verriet Serienmacher Gilroy „The Wrap“. Die zweite wird dann auch die letzte Staffel der Show bleiben und direkt in die Ereignisse von „Rogue One“ überleiten, wie „Deadline“ bestätigt.

Während der ersten „Andor“-Staffel vergeht demnach ein Jahr in der weit, weit entfernten Galaxis. Staffel zwei wird wiederum aus zwölf Episoden bestehen, wobei dann jeweils drei Folgen die Ereignisse von einem Jahr behandeln werden.

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Christian Günter Dazn England Fußball-Nationalmannschaft Hansi Flick SC Freiburg Sinsheim Sonntag Streaming TSG 1899 Hoffenheim Ungarn

SC Freiburg: Günter will sich für WM empfehlen: „Bis Winter Gas geben“

Christian Günter hat enttäuscht auf die Nicht-Nominierung für die Nations-League-Spiele der Fußball-Nationalmannschaft reagiert, will sich aber weiter für die WM empfehlen. Bundestrainer Hansi Flick habe ihn angerufen und ihm mitgeteilt, dass er nicht zum Aufgebot für die Länderspiele gegen Ungarn und England gehöre, sagte der Kapitän des SC Freiburg am Sonntag nach dem 0:0 in der Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim beim Streamingdienst DAZN. „Das ist natürlich keine schöne Nachricht“, gab der Defensivspieler zu.

Christian Günter hat enttäuscht auf die Nicht-Nominierung für die Nations-League-Spiele der Fußball-Nationalmannschaft reagiert, will sich aber weiter für die WM empfehlen. Bundestrainer Hansi Flick habe ihn angerufen und ihm mitgeteilt, dass er nicht zum Aufgebot für die Länderspiele gegen Ungarn und England gehöre, sagte der Kapitän des SC Freiburg am Sonntag nach dem 0:0 in der Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim beim Streamingdienst DAZN. „Das ist natürlich keine schöne Nachricht“, gab der Defensivspieler zu.

Die Hoffnung auf seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft vom 20. November bis 18. Dezember in Katar hat Günter jedoch noch nicht aufgegeben. Er will sich nun in den Spielen der Freiburger in den Blick des Bundestrainers zu spielen. „Ich werde bis zum Winter Gas geben und es ihm hoffentlich noch schwerer machen, mich nicht einzuladen“, sagte der 29-Jährige.

Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) spielt am Freitag in Leipzig gegen Ungarn und drei Tage später im Londoner Wembley-Stadion gegen England.

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