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Ellwangen Energiepreis MDAX VARTA

Batteriehersteller : Varta kassiert Ziele für 2022 und drittes Quartal

Der Batteriehersteller Varta hat seine Ziele für dieses Jahr wegen der gestiegenen Energiepreise kassiert. Sowohl der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr als auch die Prognose für das dritte Quartal müssten zurückgezogen werden, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Freitag in Ellwangen mit. Derzeit sei es nicht möglich, neue Prognosen abzugeben.

Der Batteriehersteller Varta hat seine Ziele für dieses Jahr wegen der gestiegenen Energiepreise kassiert. Sowohl der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr als auch die Prognose für das dritte Quartal müssten zurückgezogen werden, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Freitag in Ellwangen mit. Derzeit sei es nicht möglich, neue Prognosen abzugeben.

Das Management könne die hohen Energiepreise nur begrenzt und verzögert an Kunden weitergeben, hieß es. Zusätzlich verzögerten sich zwei große Aufträge. Bereits Anfang August hatte Varta seine Jahresziele wegen trüberer Konjunkturaussichten und hoher Kosten gesenkt. Die Varta-Aktien brachen nach Bekanntwerden der Nachricht um fast ein Fünftel auf den tiefsten Stand seit Mitte 2019 ein.

ad-hoc-Mitteilung

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Fokus Frankfurt Frankfurt am Main Handelsstart Inflation Leitzinserhöhung MDAX SDAX Ukraine US-Notenbank USA

Börse in Frankfurt: Dax fällt nach Fed-Entscheidung nur leicht

Die dritte starke Leitzinserhöhung in den Vereinigten Staaten in Folge sowie die düsteren Aussagen der US-Notenbank Fed zur weiteren Entwicklung haben den deutschen Aktienmarkt zum Handelsstart belastet.

Die dritte starke Leitzinserhöhung in den Vereinigten Staaten in Folge sowie die düsteren Aussagen der US-Notenbank Fed zur weiteren Entwicklung haben den deutschen Aktienmarkt zum Handelsstart belastet.

Der Leitindex Dax fiel im frühen Handel um bis zu 1,88 Prozent auf 15.526 Punkte, konnte die Verluste zuletzt aber schnell begrenzen. Rund eine dreiviertel Stunde nach Handelsstart büßte er noch 0,46 Prozent auf 12.707 Punkte ein. Der Eurozonen-Auswahlindex EuroStoxx folgte dem Dax in etwa im Gleichschritt nach unten. Der MDax fiel zuletzt um 1,09 Prozent auf 23.648 Zähler, nachdem er zuvor um bis zu 2,29 Prozent auf 23.360 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit Mai 2020 gerutscht war. Der SDax sank 1,91 Prozent auf 11.065 Punkte.

Mit dem starken Kursrückgang zum Handelsstart am Donnerstag steht im Dax ein weiterer Test der Marke von 12.500 Punkten an, die im März und Juli bereits als Unterstützung gedient hatte. Anfang Juli war der Dax zeitweise deutlich unter diese Marke gefallen und bis auf das Jahrestief von 12.390 Punkten abgerutscht. Dieses könnte jetzt wieder in den Fokus rücken. Bisher sieht es aber so aus, als ob die Marke von 12.500 Zählern hält. Wegen des Kriegs in der Ukraine, der hohen Inflation, den deswegen stark steigenden Leitzinsen und der Sorge vor einer Rezession büßte der Dax im bisherigen Jahresverlauf mehr als ein Fünftel ein.

Nach der Fed-Entscheidung, die Zinsen zum dritten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte anzuheben, kommen vom US-Aktienmarkt eindeutig negative Signale. An der Wall Street waren die wichtigsten Indizes am Mittwochabend bereits auf neuerliche Tiefststände seit Juli gefallen.

Im Laufe des Handelstags steht weiter die Geldpolitik im Fokus. So wird um 13.00 Uhr die Entscheidung der britischen Notenbank (BoE) erwartet. Bei den Einzelwerten dürfte erneut der Versorger Uniper nach der Ankündigung der Verstaatlichung am Mittwoch im Blick stehen. Die Aktien des 2016 von Eon abgespaltenen Unternehmens hatten deshalb gestern ein Viertel ihres Werts auf 3,12 Euro das Stück eingebüßt, nachdem sie in der Spitze sogar um fast 40 Prozent auf 2,55 Euro gefallen waren. Am Donnerstag ging es zuletzt um rund knapp 3 Prozent auf etwas mehr als 3 Euro nach unten.

Bei den Einzelwerten sorgten vor allem die Zahlen und der Ausblick des Softwareherstellers Suse für Furore. Die im SDax gelisteten Papiere büßten vor allem wegen der gesenkten Auftragsprognose gut 33 Prozent auf 12,16 Euro ein und waren damit so billig wie noch nie. Die seit Mai 2021 an der Börse gelisteten Papiere des Nürnberger Unternehmens haben in diesem Jahr bereits vor dem Kursrutsch am Donnerstag deutlich an Wert verloren. Anfang des Jahres hatte der Kurs bei noch bei mehr als 40 Euro gelegen.

Im Dax gab es zum Handelsstart kaum Gewinner – inzwischen sind einige Werte im Plus. Mit einem Aufschlag von rund einem Prozent führte der Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise das Dax-Feld an. Die Anteile der Deutschen Börse, die sowohl von den Marktturbulenzen und höheren Zinsen profitiert, gehörten einmal mehr zu den Gewinnern. Der Wert ist im bisherigen Jahresverlauf mit einem Plus von 15 Prozent der stärkste Dax-Titel. Zu den stärksten Dax-Verlierern am Donnerstag zählte der Online-Bekleidungshändler Zalando. Dessen Anteile büßten zuletzt rund zweieinhalb Prozent auf 20,80 Euro ein.

Grund für die Zalando-Verluste war eine Abstufung des Konkurrenten About You. Nizla Naizer, Analystin bei Deutsche Bank Research, stufte das Papier am Donnerstag von „Buy“ auf „Hold“ ab und senkte das Kursziel von 19 auf 9 Euro. Sie begründete den Schritt mit einem schwierigen Umfeld. Gerade im Modebereich mache sich die immer schlechtere Verbraucherstimmung bemerkbar. Die seit Sommer 2021 an der Börse gelistete About-You-Aktie fiel im frühen Handel um bis zu knapp 5 Prozent auf das Rekordtief von 5,14 Euro, konnte sich zuletzt aber wieder etwas erholen.

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DAX Dreimonatstief Frankfurt Frankfurt am Main MDAX Russland Streitkräfte US-Notenbank

Börse in Frankfurt: Dax fällt vor der Fed auf Tief seit Juli

Vor der mit Spannung erwarteten Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed ist der Dax am Mittwoch auf ein Dreimonatstief abgesackt. Für Unsicherheit sorgte zusätzlich, dass Russland eine Teilmobilmachung der eigenen Streitkräfte angeordnet hat. Der deutsche Leitindex sackte zunächst um mehr als ein Prozent ab. Mit 12.520 Punkten erreichte er ein Tief seit Juli.

Vor der mit Spannung erwarteten Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed ist der Dax am Mittwoch auf ein Dreimonatstief abgesackt. Für Unsicherheit sorgte zusätzlich, dass Russland eine Teilmobilmachung der eigenen Streitkräfte angeordnet hat. Der deutsche Leitindex sackte zunächst um mehr als ein Prozent ab. Mit 12.520 Punkten erreichte er ein Tief seit Juli.

Der Dax konnte die Verluste dann aber schnell etwas relativieren, indem er zuletzt noch um 0,47 Prozent auf 12.610,68 Punkte nachgab. Er konnte sich damit wieder knapp über die Marke von 12.600 Punkten vorarbeiten, die ihm zuletzt mehrfach Unterstützung gab. Der EuroStoxx folgte dem ungefähr im Gleichschritt nach unten. Der MDax fiel zwar nur leicht um 0,16 Prozent auf 23.721,41 Zähler, er bewegt sich aber seit Tagen schon auf einem Tief seit 2020.

Laut dem CMC-Markets-Experten Jochen Stanzl geht der Dax auf Tuchfühlung zum Jahrestief, das knapp unter der Marke von 12 400 Punkten liegt. Sollte diese Marke reißen, zeichnet er kein gutes Bild für den Leitindex. „Darunter dürften zahlreiche Verkaufsaufträge von langfristig orientierten Anlegern liegen, die nun endgültig die Reißleine ziehen wollen – und von denen, die kurzfristig eingestiegen, aber noch nicht in die Gewinnzone gekommen sind“, so Stanzl.

Von der Fed wird zur Wochenmitte im Kampf gegen die hohe Inflation wieder ein kräftiger Zinsschritt erwartet. Die meisten Experten gehen davon aus, dass die Notenbanker den Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte erhöhen werden. Einige Marktteilnehmer rechnen aber auch mit mehr. Händler bezifferten den Anteil derer, die einen ganzen Prozentpunkt erwarten, auf ein Fünftel.

Derweil hat Russland knapp sieben Monate nach Beginn des Krieges eine Teilmobilmachung der eigenen Streitkräfte angeordnet. Verteidigungsminister Sergej Schoigu zufolge sollen 300.000 Reservisten für den Kampf gegen die Ukraine mobilisiert werden. Profiteure einer solchen Nachricht waren einmal mehr die Aktien deutscher Rüstungskonzerne: Rheinmetall und Hensoldt bewegten sich mit bis zu 8,2 Prozent im Plus.

Im Fokus der Anleger blieb auch das Thema Energiekrise mit ihrer preissteigernden Wirkung. Deutschlands größter Gasimporteur Uniper wird deshalb nun verstaatlicht: Wie es sich am Vortag schon abzeichnete, will der Bund alle Aktien im Besitz des bisherigen Mehrheitseigentümers Fortum für 1,70 Euro je Stück kaufen. Außerdem ist eine Kapitalerhöhung über 8 Milliarden Euro zu diesem Preis vorgesehen. Anschließend wird der Bund etwa 98,5 Prozent der Anteile an Uniper besitzen.

Mit dem Schritt kommt es zur von Marktteilnehmern bereits befürchteten Verwässerung bei den Altaktionären von Uniper. Die Titel waren am Vortag mit 4,18 Euro deutlich darüber aus dem Handel gegangen – und entsprechend brach der Kurs nun unter größeren Schwankungen ein. Zuletzt pendelten sich die Papiere mit 3,39 Euro bei einem Abschlag von 19 Prozent ein. Bei Fortum dagegen reagieren die Anleger sehr erleichtert, wie ein Kurssprung um 15 Prozent zeigte.

Mit 2,6 Prozent einer der größten Dax-Verlierer waren die Aktien der Deutschen Post. Goldman-Sachs-Analyst Patrick Creuset gab seine bisherige Kaufempfehlung auf in der Erwartung, dass die Profitabilität des Logistiksektors im dritten Quartal den Höhepunkt erreicht. Er rechnet nun mit einem mehrjährigen Abwärtszyklus und einer neuen Normalität, die schlechter sein könnte als 2019 vor der Pandemie.

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Aktienmarkt Asien DAX Frankfurt Frankfurt am Main MDAX Stabilisierung US-Notenbank Wall Street

Börse in Frankfurt: Dax startet mit Gewinnen

Am deutschen Aktienmarkt hat sich am Dienstagmorgen die Stabilisierung der Kurse fortgesetzt. Der deutsche Leitindex Dax legte im frühen Handel um gut ein Prozent auf 12.934,42 Punkte zu und knüpfte damit an die moderaten Gewinne vom Wochenauftakt an. Die Vorgaben aus dem späten Handel an der Wall Street am Vortag und von den Börsen Asiens stützten den Markt.

Am deutschen Aktienmarkt hat sich am Dienstagmorgen die Stabilisierung der Kurse fortgesetzt. Der deutsche Leitindex Dax legte im frühen Handel um gut ein Prozent auf 12.934,42 Punkte zu und knüpfte damit an die moderaten Gewinne vom Wochenauftakt an. Die Vorgaben aus dem späten Handel an der Wall Street am Vortag und von den Börsen Asiens stützten den Markt.

Im Brennpunkt des Interesses steht unverändert die absehbare neuerliche Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed am Mittwoch. „Vor der morgigen Fed-Sitzung überwiegt die Hoffnung, dass der Aktienmarkt eine weitere Jumbo-Zinsanhebung um 75 oder gar 100 Basispunkte gut verkraften wird“, schrieb Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. An den Börsen sei „eine gewisse Spekulation auf einen einsetzenden Gewöhnungseffekt“ zu beobachten.

Der MDax stieg am Morgen um 0,72 Prozent auf 24.143,06 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 lag mit gut einem Prozent im Plus.

Bei den Einzeltiteln im Dax verteuerten sich Henkel um 1,8 Prozent. Der Konsumgüterkonzern hat dank guter Geschäfte im Segment Klebstoffe die Umsatzprognose für das laufende Jahr erneut erhöht.

Überdurchschnittlich legten die Aktien der Autohersteller zu. Die Aufschläge reichten von 1,3 bei BMW bis zu 4,6 Prozent für die Porsche-Holding. Volkswagen verteuerten sich um 2,3 Prozent. Hier sorgte erneut der anstehende Börsengang der Porsche AG für Fantasie. An diesem Dienstag beginnt die Zeichnungsfrist für die Aktien, die den Investoren in einer Spanne von 76,50 bis 82,50 Euro angeboten werden.

Daneben bewegten Analystenkommentare die Kurse. Fraport-Aktien stiegen um 3,6 Prozent, nachdem die Barclays Bank sie gleich um zwei Schritte von „Underweight“ auf „Overweight“ hochgestuft hatte. An der MDax-Spitze gewannen Jungheinrich 6,3 Prozent, angetrieben von einer Empfehlung des Investmenthauses Oddo-BHF.

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Börsengang MDAX Montabaur United Internet

Webhosting: United Internet treibt Pläne für Ionos-Börsengang voran

United Internet ist bereits im MDax gelistet. Doch auch die Tochter Ionos, die Webhosting und Clouddienste anbietet, soll an die Börse.

Der Digitalkonzern United Internet treibt die Pläne für einen Börsengang seiner Cloud- und Webhostingtochter Ionos voran. Im Rahmen der Vorbereitungen für die 2023 geplante Ausgabe von Ionos-Anteilen werde ein internationales Bankenkonsortium beauftragt, teilte der MDax-Konzern am Montag in Montabaur mit.

Nach dem starken Wachstum der vergangenen Jahre sei ein Börsengang der nächste Schritt, der die Positionierung des Unternehmens als ein führender Digitalisierungspartner von Freiberuflern und kleinen sowie mittleren Unternehmen und als leistungsfähiger europäischer Cloud-Anbieter widerspiegele. An der Börse wurde die Nachricht positiv aufgenommen.

Ionos kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 1,06 Milliarden Euro, das ist ein knappes Fünftel der Erlöse des Gesamtkonzerns. In der Sparte sind laut Firmenangaben mehr als 4000 Menschen beschäftigt.

United Internet ist im Umbruch. Die Sparte Konsumentenapplikationen mit den Maildiensten GMX und Web.de steht im Schaufenster, sie könnte in geraumer Zeit verkauft werden. Die Tochter 1&1 wiederum sitzt mit Hochdruck am Bau des vierten deutschen Mobilfunknetzes. Die milliardenschwere Investition ist für 1&1 ein finanzieller Kraftakt. Unlängst hatte die Firma Verzögerungen bekanntgegeben und dies mit Lieferproblemen von Ausbaupartnern begründet. An der für Sommer 2023 geplanten Öffnung des Netzes für Handynutzer wird aber festgehalten.

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1&1 DAX Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main MDAX Porsche Porsche AG US-Notenbank

Börse in Frankfurt: Anleger vor Fed-Entscheid weiter defensiv

Der Dax steuert am Montag auf den fünften Verlusttag in Folge zu. Anleger reduzierten weiter ihr Risiko, bevor am Mittwoch der Zinsentscheid der US-Notenbank erwartet wird.

Der Dax steuert am Montag auf den fünften Verlusttag in Folge zu. Anleger reduzierten weiter ihr Risiko, bevor am Mittwoch der Zinsentscheid der US-Notenbank erwartet wird.

Der deutsche Leitindex verlor zur Mittagszeit 0,93 Prozent auf 12.622,37 Punkte. Während der MDax etwas milder um 0,55 Prozent auf 23.812,00 Punkte fiel, gab der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 1,3 Prozent nach.

Unternehmensseitig waren die Blicke auf den VW-Konzern gerichtet wegen Neuigkeiten zum Börsengang der Porsche AG, der nun für den 29. September angekündigt ist. Die Papiere der Konzernholding Porsche SE reagierten mit einem Anstieg um 2,1 Prozent. Die VW-Vorzüge waren mit einem Prozent ins Minus gerutscht.

Mit minus 7,6 Prozent ein auffällig großer Verlierer in der Dax-Indexfamilie waren die Papiere von Sixt. Dafür verantwortlich gemacht wurde eine Analystenabstufung auf „Underperform“ durch die französische Investmentbank Exane BNP.

Mit bis zu 2,7 Prozent unter Druck standen auch die Aktien von 1&1 und dem Mutterkonzern United Internet. Sie litten damit unter dem stockenden Ausbau des eigenen Mobilfunknetzes. Laut 1&1-Mitteilung vom Freitagabend bremsen Lieferprobleme beim wichtigsten Ausbaupartner den Prozess. Das Zwischenziel von 1000 5G-Antennenstandorten bis Ende 2022 werde nicht erreicht, hieß es.

Umgesetzt wurden am Montag noch die jüngsten Indexänderungen. Siemens Energy ist zurück im Dax. Während die Titel des Aufsteigers unter Druck standen, griffen Anleger bei dem Absteiger Hellofresh wieder zu, wie dessen Kursplus von 1,1 Prozent zeigt. Der Kochboxenlieferant hat seine neue Heimat im MDax. Dort und im SDax gab es diverse weitere Änderungen.

Mehrere neue SDax-Mitglieder kamen gehörig unter Druck, jetzt wo die Änderungen vollzogen waren. Darunter befanden sich aus dem Energiebereich die Aktien von Nordex, Uniper und Energiekontor mit Abschlägen zwischen 3,9 und 6,5 Prozent. Auch für Cropenergies ging es um 6,2 Prozent bergab. Der Bioethanol-Hersteller kündigte an, dass wegen Kostendrucks eine Kürzung der Produktion erwogen wird.

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Credit Suisse DAX Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main MDAX US-Notenbank

Börse in Frankfurt: Anleger vor Fed-Entscheid weiter defensiv

Der Dax steuert am Montagmorgen auf den fünften Verlusttag in Folge zu.

Der Dax steuert am Montagmorgen auf den fünften Verlusttag in Folge zu.

Anleger reduzierten weiter ihr Risiko, bevor am Mittwoch der Zinsentscheid der US-Notenbank erwartet wird. Der deutsche Leitindex verlor nach einer Handelsstunde 0,70 Prozent auf 12.651,52 Punkte. Während der MDax recht milde um 0,34 Prozent auf 23.861,63 Punkte fiel, gab der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um mehr als ein Prozent nach.

Eine erhoffte Stabilisierung ist damit auch zu Wochenbeginn zunächst wieder ausgeblieben. Mit hohen US-Inflationszahlen als Auslöser hatte der Dax in der Vorwoche über 2,5 Prozent verloren, nachdem er zwischenzeitlich noch deutlich auf 13.564 Punkte zugelegt hatte. Bei steigenden Rezessionssorgen seien alle Augen nun auf die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed gerichtet, hieß es bei der Credit Suisse.

Unternehmensseitig bleiben die Blicke auf den VW-Konzern gerichtet wegen Neuigkeiten zum Börsengang der Porsche AG, der nun für den 29. September angekündigt ist. Die Porsche-AG-Vorzüge werden in einem Korridor zwischen 76,50 und 82,50 Euro pro Stück angeboten, schon an diesem Dienstag soll die Zeichnungsfrist beginnen. Bei der Marktkapitalisierung des Sportwagenbauers werden damit Berechnungen zufolge bis zu 75 Milliarden Euro anvisiert, was eher am unteren Rand bisheriger Expertenschätzungen lag.

Die Papiere der Konzernholding Porsche SE reagierten mit einem Anstieg um 2,6 Prozent. Die VW-Vorzüge bewegten sich im Dax aber immerhin knapp mit 0,1 Prozent im Plus.

Ein in der Dax-Indexfamilie auffällig großer Verlierer waren am Montag die Papiere von Sixt, die im MDax um 8,2 Prozent absackten. Erstmals seit November 2020 wurden sie wieder unter der 90-Euro-Marke gehandelt. Dafür verantwortlich gemacht wurde eine Analystenabstufung auf „Underperform“ durch die Experten der französischen Investmentbank Exane BNP.

Mit bis zu drei Prozent unter Druck standen auch die Aktien von 1&1 und dem Mutterkonzern United Internet. Sie litten damit unter dem stockenden Ausbau des eigenen Mobilfunknetzes. Laut 1&1-Mitteilung vom Freitagabend bremsen Lieferprobleme beim wichtigsten Ausbaupartner den Prozess. Das Zwischenziel von 1000 5G-Antennenstandorten bis Ende 2022 werde nicht erreicht, hieß es. Allerdings wurde auch betont, dass die Probleme keine Auswirkungen auf den geplanten Netzstart haben dürften.

Umgesetzt wurden am Montag noch die jüngsten Indexänderungen. Siemens Energy ist zurück im Dax. Während die Titel des Aufsteigers unter Druck standen, griffen Anleger bei dem Absteiger Hellofresh wieder zu, wie dessen Kursplus von 2,3 Prozent zeigt. Er hat seine neue Heimat im MDax, gemeinsam mit dem Telekomausrüster Adtran sowie den Autozulieferern Stabilus und Hella. Auch im SDax gab es diverse Änderungen – unter anderem mit der Rückkehr von Nordex.

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DAX Energieunternehmen Frankfurt am Main Hellofresh MDAX Siemens Energy

Börse: Siemens Energy ersetzt ab sofort Hellofresh im Dax

Siemens Energy ist wieder Teil des Dax. Das Energieunternehmen kehrt diese Woche in den deutschen Leitindex zurück. Dafür muss Hellofresh weichen.

Das erst im März aus dem Dax in den MDax abgestiegene Energieunternehmen Siemens Energy kehrt an diesem Montag (19. September) in den deutschen Leitindex zurück. Ausscheiden muss dafür der Kochboxenlieferant Hellofresh, der ab sofort im Index der mittelgroßen Werte zu finden sein wird.

Über den Auf- und Abstieg von Unternehmen aus dem deutschen Börsenbarometer entscheidet vor allem der Börsenwert. Den misst der Index-Anbieter am Anteil der frei handelbaren Aktien der einzelnen Unternehmen. Berücksichtigt wird dafür der volumengewichtete Durchschnittskurs in den letzten 20 Handelstagen vor der Überprüfung der Indizes. Für Hellofresh hatte es daher wie erwartet für einen Dax-Verbleib nicht mehr gereicht. Seit Jahresbeginn gingen zwei Drittel an Wert verloren. Die Talfahrt der Aktie hatte nach einer kurzen Phase der Stabilisierung Mitte August nochmals Fahrt aufgenommen.

Wichtig sind Indexänderungen vor allem für Fonds, die Indizes real nachbilden (physisch replizierende ETF). Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann.

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DAX Energieunternehmen Frankfurt am Main Hellofresh MDAX Siemens Energy

Börse: Siemens Energy ersetzt ab sofort Hellofresh im Dax

Das erst im März aus dem Dax in den MDax abgestiegene Energieunternehmen Siemens Energy kehrt an diesem Montag (19. September) in den deutschen Leitindex zurück. Ausscheiden muss dafür der Kochboxenlieferant Hellofresh, der ab sofort im Index der mittelgroßen Werte zu finden sein wird.

Das erst im März aus dem Dax in den MDax abgestiegene Energieunternehmen Siemens Energy kehrt an diesem Montag (19. September) in den deutschen Leitindex zurück. Ausscheiden muss dafür der Kochboxenlieferant Hellofresh, der ab sofort im Index der mittelgroßen Werte zu finden sein wird.

Über den Auf- und Abstieg von Unternehmen aus dem deutschen Börsenbarometer entscheidet vor allem der Börsenwert. Den misst der Index-Anbieter am Anteil der frei handelbaren Aktien der einzelnen Unternehmen. Berücksichtigt wird dafür der volumengewichtete Durchschnittskurs in den letzten 20 Handelstagen vor der Überprüfung der Indizes. Für Hellofresh hatte es daher wie erwartet für einen Dax-Verbleib nicht mehr gereicht. Seit Jahresbeginn gingen zwei Drittel an Wert verloren. Die Talfahrt der Aktie hatte nach einer kurzen Phase der Stabilisierung Mitte August nochmals Fahrt aufgenommen.

Wichtig sind Indexänderungen vor allem für Fonds, die Indizes real nachbilden (physisch replizierende ETF). Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann.

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Aktienmarkt China Euro Stoxx 50 Fokus Frankfurt Frankfurt am Main MDAX Zinssorge

Börse in Frankfurt: Dax bleibt unter Druck – Großer Verfall im Fokus

Die Inflations- und Zinssorgen der Anleger haben dem deutschen Aktienmarkt auch am Freitag zugesetzt. Zum großen Verfall an den Terminbörsen stand der Dax kurz vor dem Mittag mit 1,71 Prozent im Minus bei 12.734,63 Punkten. Seit dem Zwischenhoch bei 13.564 am Dienstag geht es am deutschen Aktienmarkt kontinuierlich abwärts. Teils positive Konjunkturdaten aus China entfalteten vor diesem Hintergrund keine Wirkung. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor zuletzt 1,95 Prozent auf 23.977,90 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 1,4 Prozent ein.

Die Inflations- und Zinssorgen der Anleger haben dem deutschen Aktienmarkt auch am Freitag zugesetzt. Zum großen Verfall an den Terminbörsen stand der Dax kurz vor dem Mittag mit 1,71 Prozent im Minus bei 12.734,63 Punkten. Seit dem Zwischenhoch bei 13.564 am Dienstag geht es am deutschen Aktienmarkt kontinuierlich abwärts. Teils positive Konjunkturdaten aus China entfalteten vor diesem Hintergrund keine Wirkung. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor zuletzt 1,95 Prozent auf 23.977,90 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 1,4 Prozent ein.

Im Fokus steht nunmehr der Verfall auf Aktien- und Indexoptionen, „was je nachdem, ob und wie sie Investoren in die Zukunft prolongieren, für Bewegung im Dax sorgen kann“, konstatierte Jürgen Molnar von CMC Markets. „Nicht selten drehte der Markt nach solchen Terminen auch wieder in die andere Richtung, was wegen des übergeordnet weiterhin bestehenden Abwärtstrends hier eher Chancen nach oben bedeuten könnte.“

Auf Unternehmensseite im deutschen Leitindex stachen die Papiere der Post mit den größten Abschlägen hervor. Sie fielen auf den tiefsten Stand seit Mitte 2020 und verloren zuletzt mehr als sechs Prozent. Für den Kursrutsch sorgten die schwachen Zahlen und eine zurückgezogene Gewinnprognose des US-Konkurrenten Fedex.

Bewegt zeigten sich auch zahlreiche Immobilienwerte nach großen Sektorstudien von Goldman Sachs, JPMorgan und Barclays. Die sehr zinsempfindliche Branche steht aktuell wegen der Aussichten auf weiter steigende Zinsen der Notenbanken unter Druck und liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Einzelhändlern um die schwächste Branche des Jahres.

TAG Immobilien jedoch kletterten gegen den Trend als einer der MDax-Favoriten um zwei Prozent nach oben – Barclays-Experte Sander Bunck hob sein Votum um zwei Stufen auf „Overweight“.

Aktien des angeschlagenen Versorgers Uniper blieben im Abwärtssog und fielen auf dem letzten MDax-Platz auf ein Rekordtief, zuletzt erholten sie sich etwas auf ein Minus von knapp zehn Prozent. Chemiewerte fielen ebenfalls mit hohen Verlusten auf

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