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Prinzessin Anne: Erster Auftritt nach Beerdigung der Queen

Die Royals zeigen sich nach dem Queen-Begräbnis gefasst. Nach William und Kate hat auch Prinzessin Anne wieder einen Termin wahrgenommen.

Nicht nur Prinz William (40) und Herzogin Kate (40) haben erstmals wieder einen öffentlichen Termin nach dem Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. (1926-2022) wahrgenommen. Auch die Tochter der verstorbenen Königin, Prinzessin Anne (72), hat am Donnerstag wieder ein Treffen in der Öffentlichkeit absolviert.

Als Oberbefehlshaberin von Portsmouth stattete sie dem Marinestützpunkt Portsmouth einen Besuch ab, um den Angehörigen der Royal Navy zu danken, die am Trauerzug mit dem Sarg von Queen Elizabeth II. teilgenommen haben.

Fotos zeigen Anne in einem schwarzen Hosenanzug gekleidet. Gefasst schüttelt sie die Hände der Angehörigen und schenkt ihnen zum Teil auch ein kleines Lächeln.

Zeit der königlichen Trauer

Die britische Königsfamilie hat sich nach dem Staatsbegräbnis der Königin am vergangenen Montag (19. September) im Rahmen einer Trauerzeit für eine Woche zurückgezogen. Experten zufolge sei es unwahrscheinlich, dass die Royals in der Zeit der königlichen Trauer öffentliche Auftritte absolvieren. Kleine Besuche, um den Menschen zu danken, die an den Zeremonien teilgenommen haben, seien jedoch möglich.

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London: Abschied von der Queen – König Charles sichtlich gerührt

Es ist ein gigantisches Ereignis: 2000 geladene Gäste und unzählige Schaulustige auf den Straßen erweisen der Queen die Ehre. Als jüngste Royals gaben Prinz George und Prinzessin Charlotte ihrer Urgroßmutter das letzte Geleit.

Zum Schluss schien sogar der König selbst gerührt zu sein: 2000 Staatsgäste haben in der Westminster Abbey gemeinsam mit der Royal Family Abschied von Queen Elizabeth II. genommen. Das Staatsbegräbnis für die gestorbene Monarchin ist ein Jahrhundertereignis – längst nicht nur in Großbritannien.

Hinter dem geschmückten Sarg betrat König Charles III. (73) pünktlich um 12.00 (MESZ) die Kirche. Mit ihm schritten Königsgemahlin Camilla, Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward im Trauerzug. Anne und Edward wurden von ihren Partnern begleitet. Dahinter gingen Prinz William und Prinzessin Kate. Ihnen folgten Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan sowie weitere Familienmitglieder.

George und Charlotte jüngste Teilnehmer

Als jüngste Teilnehmer der Royals zogen Prinz George (9) und Prinzessin Charlotte (7) feierlich und mit ernster Miene in das Gotteshaus ein. Sie gingen zwischen ihren Eltern William und Kate und schritten langsam hinter dem Sarg ihrer Urgroßmutter her.

Charlotte schaute viel zu Boden und trug einen schwarzen Hut mit Schleife über ihrem langen blonden Haar und einen Mantel, sie hielt ihre Hände vor sich gefaltet. George trug einen dunkelblauen Anzug mit weißem Hemd und Krawatte. Ihr jüngerer Bruder Prinz Louis war nicht zu sehen.

Prinz Andrew und Prinz Harry kamen wie erwartet nicht in Uniform. Dabei waren beide im Militäreinsatz, Andrew im Falklandkrieg und Harry in Afghanistan. Allerdings sind sie keine aktiven Mitglieder der Royal Family mehr. Bei der Totenwache in der Westminster Hall waren sie zuvor ausnahmsweise in Uniform erschienen.

Staatsoberhäupter aus aller Welt zu Gast

Unter den Staatsgästen waren am Mittag US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der japanische Kaiser Naruhito mit ihren jeweiligen Partnerinnen. Auch die noch lebenden Ex-Premierminister sowie die amtierende britische Regierungschefin Liz Truss nahmen an der Zeremonie teil. Truss übernahm neben der Generalsekretärin des Staatenbunds Commonwealth, Patricia Scotland, auch die Lesungen.

Der Dekan von Westminster, David Hoyle, würdigte den „selbstlosen Dienst“ der Königin. „Hier, wo Queen Elizabeth heiratete und gekrönt wurde, haben wir uns aus dem ganzen Land und dem Commonwealth und allen Ländern der Welt versammelt, um unseren Verlust zu betrauern und ihrem langen, selbstlosen Leben im Dienst zu gedenken.“

Als zum Abschluss des Gottesdienstes die Nationalhymne „God save the king“ ertönte, wirkte Charles, der nicht mitsang, berührt. Seine Augen schienen sich mit Tränen zu füllen.

Alle Plätze entlang der Straßen gefüllt

Auch draußen auf den Straßen war die Anteilnahme spürbar. Entlang der Strecke, auf der der Sarg der Königin im Anschluss zum Wellington Arch geleitet wird, waren keine Plätze mehr frei.

Später soll der Sarg dann nach Schloss Windsor gebracht werden. Dort findet dann am Abend die Beisetzung im Familienkreis statt. Hunderte Menschen strömten bis zum Mittag in den Ort westlich von London.

In der Hauptstadt war der mit Blei ausgekleidete Sarg unweit der Abbey in der Westminster Hall seit Mittwoch aufgebahrt. Viele Tausend Menschen hatten sich in die kilometerlange Warteschlange eingereiht und viele Stunden Wartezeit auf sich genommen, um ihren Respekt zu zollen.

Der gesamte Tag des Staatsbegräbnisses ist auch eine enorme Herausforderung für die Behörden: Polizei, Geheimdienste und Anti-Terror-Einheiten koordinierten dafür die wohl größte Sicherheitsoperation, die die Stadt je erlebt hat. Derweil stand das Land still – fast überall blieben Schulen und Universitäten sowie Geschäfte und Pubs geschlossen.

Auswirkungen auf Reisepläne

Auch auf die Reisepläne zahlreicher Menschen hatte das Ereignis Auswirkungen. Am wichtigen Londoner Flughafen Heathrow wurden mehr als 100 Flüge abgesagt. Die Einflugschneisen führen über die Londoner Innenstadt oder das Schloss Windsor. Man wollte sichergehen, dass während der Zeremonie Stille herrsche, teilte der Airport mit.

Für diejenigen, die am Montag nicht nach London oder Windsor anreisen konnten, wird die Trauerfeier in landesweit 125 Kinos und vielen Kirchen übertragen. Auch wurden an öffentlichen Orten Leinwände aufgebaut.

Der König hatte sich in einer Mitteilung am Sonntagabend „zutiefst berührt“ von den vielen Botschaften der Anteilnahme gezeigt. Der 73-Jährige bedankte sich bei den „unzähligen Menschen, die solch eine Stütze und Trost für meine Familie und mich in dieser Zeit der Trauer waren“. Die Queen war am 8. September im Alter von 96 Jahren im schottischen Balmoral gestorben.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach mit Blick auf den Staatsakt von einem „Jahrhundertereignis“. „Man war es über 70 Jahre gewohnt, sich hinter dieser Königin zu versammeln, und jetzt spüren alle: Da fehlt etwas, und das fehlt eben nicht nur in Großbritannien und in London, sondern es fehlt weltweit“, sagte Steinmeier im ZDF-„heute journal“.

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London: Staatsakt für Queen: Der König gibt ihr das letzte Geleit

Es ist ein gigantisches Ereignis: 2000 geladene Gäste und unzählige Schaulustige nehmen in London Abschied von der Queen. Die Kinder und Enkel der Monarchin begleiten den Sarg in der Westminster Abbey.

Die Welt blickt an diesem Montagmittag nach London: Kaiser, Könige und Präsidenten haben sich in der Westminster Abbey versammelt, um gemeinsam mit der Royal Family Abschied von Queen Elizabeth II. zu nehmen. Nicht nur für Großbritannien ist das Staatsbegräbnis ein Jahrhundertereignis.

Hinter dem geschmückten Sarg betrat König Charles III. (73) pünktlich um 12.00 (MESZ) die Kirche. Auch Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward sowie die Queen-Enkel Prinz William und Prinz Harry waren Teil des Trauerzugs.

Zuvor hatte die Glocke der Kirche 96 Minuten lang einmal pro Minute geläutet. Damit sollte jedes Lebensjahres der vor eineinhalb Wochen gestorbenen Königin gedacht werden.

Biden, Macron und Steinmeier unter den Gästen

Unter den Gästen waren US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der japanische Kaiser Naruhito mit ihren jeweiligen Partnerinnen. Auch die noch lebenden Ex-Premierminister sowie die amtierende britische Regierungschefin Liz Truss nahmen an der Zeremonie teil.

Der schwedische König Carl Gustaf und Königin Silvia sowie der spanische König Felipe und Königin Letizia zollten bereits am Sarg ihren Respekt.

Und auch auf den Straßen war die Anteilnahme gewaltig. Entlang der Strecke, auf der der Sarg der Königin von der Westminster Abbey in Kürze zum Wellington Arch geleitet werden soll, gebe es keine Plätze mehr, teilte das Rathaus am Montag mit. „Für Neuankömmlinge gibt es keinen Einlass.“

Nach dem Gottesdienst wird der Sarg nach Schloss Windsor gebracht. Dort findet dann am Abend die Beisetzung im Familienkreis statt. Hunderte Menschen strömten dort bis zum Mittag hin.

Seit Mittwoch war der Sarg unweit der Abbey in der Westminster Hall aufgebahrt. Viele Tausend Menschen hatten sich seither in die kilometerlange Warteschlange eingereiht und viele Stunden Wartezeit auf sich genommen, um ihren Respekt zu zollen.

Polizei: Größte Sicherheitsoperation in der Geschichte Londons

Das Staatsbegräbnis ist auch eine enorme Herausforderung für die Behörden: Polizei, Geheimdienste und Anti-Terror-Einheiten koordinieren dafür die wohl größte Sicherheitsoperation, die die Stadt je erlebt hat. Derweil steht das Land still – fast überall blieben Schulen und Universitäten sowie Geschäfte und Pubs geschlossen.

Auch auf die Reisepläne zahlreicher Menschen hatte das Ereignis massive Auswirkungen. Am wichtigen Londoner Flughafen Heathrow wurden mehr als 100 Flüge abgesagt. Die Einflugschneisen führen über die Londoner Innenstadt oder das Schloss Windsor, wo am Abend die Beisetzung der Königin geplant ist. Man wolle sichergehen, dass während der Zeremonie Stille herrsche, teilte der Airport mit.

Für diejenigen, die am Montag nicht nach London oder Windsor anreisen konnten, wird die Trauerfeier in landesweit 125 Kinos und vielen Kirchen übertragen. Auch wurden an öffentlichen Orten Leinwände aufgebaut. Etwa in Nordirland soll das Event in Parks und öffentlichen Gebäuden gezeigt werden.

Charles III. „zutiefst gerührt“ von Anteilnahme

Der König hatte sich in einer Mitteilung am Sonntagabend „zutiefst berührt“ von den vielen Botschaften der Anteilnahme gezeigt. Der 73-Jährige bedankte sich bei den „unzähligen Menschen, die solch eine Stütze und Trost für meine Familie und mich in dieser Zeit der Trauer waren“. Die Queen war am 8. September im Alter von 96 Jahren gestorben.

Die BBC zitierte einen ausländischen Diplomaten mit den Worten: „Das ist das Begräbnis des Jahrhunderts.“ Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach von einem „Jahrhundertereignis“. „Man war es über 70 Jahre gewohnt, sich hinter dieser Königin zu versammeln, und jetzt spüren alle: Da fehlt etwas, und das fehlt eben nicht nur in Großbritannien und in London, sondern es fehlt weltweit“, sagte Steinmeier im ZDF-„heute journal“.

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Charles III. Kinder Prinz Andrew Prinz Edward Prinz Harry Prinzessin Anne Queen Elizabeth II Sarg Staatsbegräbnis Trauerzug Westminster Westminster Abbey

Staatsbegräbnis: Charles III. begleitet Sarg der Queen

In der Westminster Abbey findet das Staatsbegräbnis der Queen statt. Der Sarg wurde in einem Trauerzug zur Kirche gebracht.

Der Sarg von Queen Elizabeth II. (1926-2022) ist von der Westminster Hall zur Westminster Abbey gebracht worden. Dort wird das Staatsbegräbnis für die am 8. September verstorbene Königin abgehalten. Matrosen der Royal Navy zogen den Wagen mit dem Sarg zu der Kirche. Hinter dem Sarg liefen die Kinder der Queen: König Charles III. (73), Prinzessin Anne (72), Prinz Andrew (62) und Prinz Edward (58).

Außerdem in der Prozession zu sehen: Thronfolger William (40), Prinz von Wales, und dessen Bruder Prinz Harry (38) sowie Peter Phillips (44), der Sohn von Prinzessin Anne. Außer Andrew und Harry erschienen die hochrangigen Mitglieder der königlichen Familie in Uniform. Prinz Andrew und Prinz Harry sind keine arbeitenden Mitglieder der Royals und tragen daher Traueranzüge.

Andere männliche Mitglieder der königlichen Familie, wie unter anderem der Ehemann von Prinzessin Anne, Sir Tim Laurence (67), begleiteten den Sarg der Queen ebenfalls, während die Royals, die nicht an der Prozession teilnahmen, bereits in der Kirche Platz nahmen.

Beisetzung in Windsor

Als der Sarg in die Westminster Abbey gebracht wird, erheben sich die 2.000 geladenen Gäste, darunter Staatsoberhäupter aus der ganzen Welt. Nach dem Staatsbegräbnis wird der Sarg der Queen zum Schloss Windsor gebracht, wo die Königin beigesetzt wird.

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Charles III. Emmanuel Macron Frank-Walter Steinmeier Frankreich Geleit Großbritannien Joe Biden Kinder London Polizei Prinz Andrew Prinz Edward Prinz Harry Prinz William Prinzessin Anne Queen Elizabeth II Staatsakt US-Präsident Westminster Westminster Abbey

London: Staatsakt für Queen: Der König gibt ihr das letzte Geleit

Es ist ein gigantisches Ereignis: 2000 geladene Gäste und unzählige Schaulustige nehmen in London Abschied von der Queen. Die Kinder und Enkel der Monarchin begleiten den Sarg in der Westminster Abbey.

Die Welt blickt an diesem Montagmittag nach London: Kaiser, Könige und Präsidenten haben sich in der Westminster Abbey versammelt, um gemeinsam mit der Royal Family Abschied von Queen Elizabeth II. zu nehmen. Nicht nur für Großbritannien ist das Staatsbegräbnis ein Jahrhundertereignis.

Hinter dem geschmückten Sarg betrat König Charles III. (73) pünktlich um 12.00 (MESZ) die Kirche. Auch Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward sowie die Queen-Enkel Prinz William und Prinz Harry waren Teil des Trauerzugs.

Zuvor hatte die Glocke der Kirche 96 Minuten lang einmal pro Minute geläutet. Damit sollte jedes Lebensjahres der vor eineinhalb Wochen gestorbenen Königin gedacht werden.

Biden, Macron und Steinmeier unter den Gästen

Unter den Gästen waren US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der japanische Kaiser Naruhito mit ihren jeweiligen Partnerinnen. Auch die noch lebenden Ex-Premierminister sowie die amtierende britische Regierungschefin Liz Truss nahmen an der Zeremonie teil.

Der schwedische König Carl Gustaf und Königin Silvia sowie der spanische König Felipe und Königin Letizia zollten bereits am Sarg ihren Respekt.

Und auch auf den Straßen war die Anteilnahme gewaltig. Entlang der Strecke, auf der der Sarg der Königin von der Westminster Abbey in Kürze zum Wellington Arch geleitet werden soll, gebe es keine Plätze mehr, teilte das Rathaus am Montag mit. „Für Neuankömmlinge gibt es keinen Einlass.“

Nach dem Gottesdienst wird der Sarg nach Schloss Windsor gebracht. Dort findet dann am Abend die Beisetzung im Familienkreis statt. Hunderte Menschen strömten dort bis zum Mittag hin.

Seit Mittwoch war der Sarg unweit der Abbey in der Westminster Hall aufgebahrt. Viele Tausend Menschen hatten sich seither in die kilometerlange Warteschlange eingereiht und viele Stunden Wartezeit auf sich genommen, um ihren Respekt zu zollen.

Polizei: Größte Sicherheitsoperation in der Geschichte Londons

Das Staatsbegräbnis ist auch eine enorme Herausforderung für die Behörden: Polizei, Geheimdienste und Anti-Terror-Einheiten koordinieren dafür die wohl größte Sicherheitsoperation, die die Stadt je erlebt hat. Derweil steht das Land still – fast überall blieben Schulen und Universitäten sowie Geschäfte und Pubs geschlossen.

Auch auf die Reisepläne zahlreicher Menschen hatte das Ereignis massive Auswirkungen. Am wichtigen Londoner Flughafen Heathrow wurden mehr als 100 Flüge abgesagt. Die Einflugschneisen führen über die Londoner Innenstadt oder das Schloss Windsor, wo am Abend die Beisetzung der Königin geplant ist. Man wolle sichergehen, dass während der Zeremonie Stille herrsche, teilte der Airport mit.

Für diejenigen, die am Montag nicht nach London oder Windsor anreisen konnten, wird die Trauerfeier in landesweit 125 Kinos und vielen Kirchen übertragen. Auch wurden an öffentlichen Orten Leinwände aufgebaut. Etwa in Nordirland soll das Event in Parks und öffentlichen Gebäuden gezeigt werden.

Charles III. „zutiefst gerührt“ von Anteilnahme

Der König hatte sich in einer Mitteilung am Sonntagabend „zutiefst berührt“ von den vielen Botschaften der Anteilnahme gezeigt. Der 73-Jährige bedankte sich bei den „unzähligen Menschen, die solch eine Stütze und Trost für meine Familie und mich in dieser Zeit der Trauer waren“. Die Queen war am 8. September im Alter von 96 Jahren gestorben.

Die BBC zitierte einen ausländischen Diplomaten mit den Worten: „Das ist das Begräbnis des Jahrhunderts.“ Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach von einem „Jahrhundertereignis“. „Man war es über 70 Jahre gewohnt, sich hinter dieser Königin zu versammeln, und jetzt spüren alle: Da fehlt etwas, und das fehlt eben nicht nur in Großbritannien und in London, sondern es fehlt weltweit“, sagte Steinmeier im ZDF-„heute journal“.

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BBC Bruder Charles III. Deutsche Presse-Agentur Elizabeth II. Großbritannien Joe Biden Kinder Königin Elizabeth II London Prinz Andrew Prinz Harry Prinz William Prinzessin Anne Staatsbegräbnis US-Präsident Westminster Westminster Abbey Windsor Zeremonie

Elizabeth II.: Was man zum Staatsbegräbnis der Queen wissen muss

London steht vor einem historischen Ereignis: Zum Staatsbegräbnis der Queen werden Hunderttausende Besucher erwartet – darunter etliche gekrönte Häupter, Staatschefs und Würdenträger. Ein Wegweiser.

Es ist der Höhepunkt der Trauer um die Queen: Am Montag wird die britische Königin Elizabeth II. beigesetzt. Die Zeremonie ist minuziös geplant. Was ist zu erwarten, wer darf dabei sein – und wie geht es für die königliche Familie weiter? Die Deutsche Presse-Agentur gibt einen Überblick.

Was genau passiert heute in London?

Der Staatsakt beginnt: Um 11.44 Uhr (MESZ) wird der Sarg der Queen in einer Prozession auf einer von 98 Marinesoldaten gezogenen Lafette – einem für Kanonen bestimmen Wagen – von der Westminster Hall des Parlaments in die nahe Westminster Abbey gebracht. Hinter dem Sarg schreitet – wie bereits bei der Prozession am Mittwoch – der engste Kreis der Royal Family: Die vier Kinder der toten Königin, König Charles III., Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward. Dahinter kommen Enkel und Thronfolger Prinz William und sein Bruder Prinz Harry sowie weitere Royals und Mitglieder des königlichen Haushalts.

Die Trauerfeier beginnt um 12.00 Uhr. Zum Abschluss ertönt das Hornsignal „Last Post“, dem folgt ein zweiminütiges Schweigen in der Kirche und dem ganzen Land. Um 13.00 Uhr wird die Nationalhymne angestimmt.

Was passiert nach der Zeremonie?

Der Leichnam wird ein letztes Mal überführt. Zuerst in einer weiteren Prozession zum Wellington Arch und von dort mit einem Leichenwagen nach Windsor westlich von London. Hier wird der Sarg dann mit einem Trauerzug auf das Schloss gebracht, wo die Queen zuletzt residierte. In der St.-Georges-Kapelle erfolgt dann ein Aussegnungsgottesdienst.

Ihre letzte Ruhestätte findet die Queen am Abend bei einer privaten Beisetzung in der König-George-VI.-Seitenkapelle innerhalb der Kirche an der Seite ihres im vergangenen Jahr gestorbenen Mannes Prinz Philip. Darin sind auch ihre Eltern sowie ihre Schwester Margaret beigesetzt.

Wer steht auf der Gästeliste?

Zum Staatsbegräbnis sind etwa 2000 Menschen geladen. Darunter sind außer der britischen Regierungsspitze auch Hunderte Monarchen, Staats- und Regierungschefs. Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern und der australische Premierminister Anthony Albanese dürften zu den Gästen mit der weitesten Anreise gehören. Auch zahlreiche Vertreter des europäischen Hochadels wurden erwartet.

Viele der Staatschefs und anderen ausländischen Gäste nahmen bereits am Vorabend an einem Empfang im Buckingham-Palast teil, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, US-Präsident Joe Biden und der französische Präsident Emmanuel Macron. Ein Regierungsbeamter sagte der BBC, der Aufwand sei vergleichbar mit 100 Staatsbesuchen innerhalb weniger Tage.

Auf wen sollte man achten?

Als besondere Ehre gilt die Teilnahme des japanischen Kaisers Naruhito und seiner Gemahlin Kaiserin Masako. Japanische Monarchen nehmen traditionell eigentlich nicht an Bestattungen teil, weder im eigenen Land noch im Ausland. Es ist zudem Naruhitos erste Auslandsreise als Kaiser.

Für Gesprächsstoff sorgte aber, dass der Kaiser wie die allermeisten Ehrengäste mit einem Bus zur Westminster Abbey reisen soll. Das soll helfen, ein Verkehrschaos zu vermeiden. Wie die BBC berichtete, soll es nur sehr wenige Ausnahmen geben, etwa für US-Präsident Biden oder den israelischen Staatschef Izchak Herzog.

Gibt es auch weniger bekannte Teilnehmer?

An dem Staatsakt wird der engste Hofstaat der Queen teilnehmen. Hinzu kommen etwa 200 Menschen, die erst vor kurzem im Rahmen der „Queen’s Birthday Honours“ mit royalen Orden für ihre Verdienste geehrt wurden. Sie werden mit der Teilnahme „für ihre außergewöhnlichen Beiträge“ als Reaktion auf die Pandemie“ oder ihren Einsatz für Gemeinden und Stiftungen geehrt. Eingeladen sind zudem alle Träger des Victoria- und des George-Kreuzes, der höchsten militärischen beziehungsweise zivilen Auszeichnung des Königreichs.

Und wer kommt nicht?

Mehrere Staaten, mit denen Großbritannien schlechte oder gar keine Beziehungen hat, haben keine Einladung erhalten. Am auffälligsten ist das Fehlen von Russland – Moskau kritisierte dies als „zutiefst unsittlich“. Doch auch nicht alle geladenen Gäste werden persönlich kommen. So wird in London damit gerechnet, dass der chinesische Staatschef Xi Jinping von Vizepräsident Wang Qishan und der indische Premier Narendra Modi von Staatspräsidentin Draupadi Murmu vertreten werden. Papst Franziskus schickt Kurienerzbischof Paul Gallagher, so etwas wie den Außenminister des Vatikans.

Wie lautet der Dresscode?

Gala-Uniform oder Cutaway für die Herren, schwarze Kleider für die Damen – das dürften die beherrschenden Kleidungsstücke sein. Spannender könnte die Frage nach Hüten, Schmuck und Orden werden. Die Royals nutzen solche Accessoires als besondere Zeichen der Verbundenheit. So trug Prinzessin Kate, Ehefrau von Queen-Enkel Prinz William, beim Gedenken am Mittwoch eine Perlenbrosche, die der Königin gehört hatte, und Ohrringe von Williams Mutter Diana.

Wie hält es die Royal Family?

Während die wichtigsten Royals wie König Charles III. und Thronfolger William voraussichtlich wieder Uniform anlegen, werden Charles‘ Bruder Prinz Andrew und Prinz Harry in zivil erwartet. Dabei waren beide im Militäreinsatz – Andrew im Falklandkrieg und Harry in Afghanistan. Allerdings sind sie keine aktiven Mitglieder der Royal Family mehr: Andrew wegen seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein, und Harry hatte seine royalen Pflichten freiwillig aufgegeben.

Wie steht es um die Sicherheitsvorkehrungen?

Für den gigantischen Staatsakt koordinieren Polizei, Geheimdienste und Anti-Terror-Einheiten in Großbritannien eine der größten Sicherheitsoperationen, die die Hauptstadt je erlebt hat. Der Aufwand werde größer als zu den Olympischen Spielen 2012, als täglich 10 000 Beamte im Dienst waren, hieß es von der Polizei.

Die Absperrungen in der Innenstadt, um die Menschenmassen zu lenken, seien aneinandergereiht 36 Kilometer lang. Das Fliegen von Drohnen ist verboten. Auch in Windsor sind ein großer Polizeieinsatz mit 2000 Beamtinnen und Beamten, Sicherheitschecks wie am Flughafen und Straßensperren geplant. Außerdem überprüft die Polizei Telefonzellen, Gullys und Mülltonnen.

Was geschieht im Rest des Landes?

Das Vereinigte Königreich steht weitgehend still. Zu Ehren der Queen wird der Montag einmalig zum arbeitsfreien Feiertag. Das soll allen Menschen ermöglichen, die Zeremonien zu verfolgen. Die Maßnahmen sind weitreichend: Schulen und viele Geschäfte sind geschlossen, auch Supermärkte werden stundenlang schließen. Der wichtigste Flughafen London-Heathrow streicht mehr als 100 Flüge und verschiebt weitere, damit kein Fluglärm die Feierlichkeiten stört. Nicht notwendige Operationen wurden ebenso abgesagt wie Gerichtsverfahren.

Wie geht es für die Royal Family weiter?

Auch nach turbulenten Tagen werden vor allem König Charles und Thronfolger William kaum zur Ruhe finden. Schließlich geht es darum, dass sie sich in ihre neuen Rollen einarbeiten. Anders als der Rest des Landes, wo am Dienstag der Alltag wieder losgeht, ist die königliche Familie noch immer in Trauer:

Charles hatte die traditionelle „mourning period“ bis sieben Tage nach dem Staatsbegräbnis festgelegt. Sie endet also am 26. September. Dann dürften auch die Daten für die nächsten wichtigen Termine ins Auge gefasst werden: Die Investitur von William als Prinz von Wales – und der Tag der offiziellen Krönung von Charles III.

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Überblick: Was beim Staatsbegräbnis der Queen passiert

Am Montag wird die Queen beerdigt. Genauso wie die genau geplanten Prozesse um die Nachricht ihres Todes, ist auch der Tag der Beerdigung selbst, minuziös durchgeplant. Ein Überblickt.

Der Staatsakt zur Beisetzung von Queen Elizabeth II. wurde seit Jahrzehnten minuziös vorbereitet. Nichts ist dem Zufall überlassen, wenn Großbritannien am Montag den letzten Abschied von seiner Königin nimmt. Eine chronologische Übersicht (alle Zeitangaben in mitteleuropäischer Sommerzeit):

7.30 Uhr: Die Türen der Westminster Hall werden geschlossen. Damit endet die viertägige Aufbahrung des Sargs im Parlament, bei der die Öffentlichkeit Gelegenheit hatte, von der Queen Abschied zu nehmen. Zigtausende haben davon Gebrauch gemacht. Sie mussten zum Teil mehr als 20 Stunden in einer bis zu acht Kilometer langen Schlange durch die Londoner Innenstadt anstehen.11.44 Uhr: Der Sarg wird in einer Prozession auf einer von 98 Marinesoldaten gezogenen Lafette – einem für Kanonen bestimmen Wagen – vom Parlament in die nahe gelegene Westminster Abbey überführt. König Charles III. (73) und seine Geschwister Prinzessin Anne (72), Prinz Andrew (62) und Prinz Edward (58) folgen dem Sarg zu Fuß. Hinter ihnen gehen Thronfolger Prinz William (40), Prinz Harry (38) und weitere Royals sowie Mitglieder des königlichen Haushalts.11.52 Uhr: Der Sarg trifft an der Westminster Abbey ein und wird von den Sargträgern in die Kirche gebracht.12.00 Uhr: Der Gottesdienst unter Teilnahme von Hunderten Staats- und Regierungschefs, gekrönten Häuptern und Würdenträgern beginnt. Insgesamt sind 2000 Menschen zu der Totenmesse geladen, darunter US-Präsident Joe Biden, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und der japanische Kaiser Naruhito. Geleitet wird der Gottesdienst vom Dekan von Westminster, David Hoyle. Die Predigt hält der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby.12.55 Uhr: Das Hornsignal „Last Post“ ertönt in der Kirche. Dem folgt ein zweiminütiges Schweigen im ganzen Land.13.00 Uhr: Die Nationalhymne wird angestimmt. Der Sarg wird anschließend aus der Kirche getragen und per Prozession zum Wellington Arch gebracht. Wieder geben die Royals der Queen zu Fuß das Geleit. Der Weg führt vom Parlament über die Straße Whitehall und den Exerzierplatz Horse Guards Parade auf die Prachtstraße The Mall und am Buckingham-Palast sowie am Green Park vorbei. Auch hier folgen wieder die Royals dem Sarg zu Fuß. Im Auto fahren Königsgemahlin Camilla (75), Prinzessin Kate (40), Herzogin Meghan (41) und Gräfin Sophie (57), die Frau Prinz Edwards.An der Prozession nehmen zudem Abordnungen der Streitkräfte Großbritanniens und anderer Commonwealth-Staaten teil. Während der gesamten Prozession schlägt Big Ben, im Hyde Park werden Salutschüsse abgefeuert. Viele Tausend Menschen werden entlang der Route erwartet, um der Monarchin die letzte Ehre zu erweisen.14.00 Uhr: Der Sarg trifft am Wellington Arch ein. Er wird dort in einen Leichenwagen umgebettet für den Transport nach Windsor. Die Soldaten verabschieden die Queen mit militärischem Gruß und der Nationalhymne. Anschließend macht sich auch die Royal Family auf den Weg nach Windsor. Die Strecke wäre normalerweise in weniger als einer Stunde zu bewältigen, doch der Leichenwagen wird sich langsam fortbewegen. Auch hier werden wieder Tausende Menschen entlang der Straße erwartet, die der Queen Respekt zollen möchten.16.10 Uhr: Bei der Einfahrt nach Windsor verlangsamt der Leichenwagen seine Geschwindigkeit und reiht sich in eine weitere Prozession ein, die über den Long Walk, eine lange Allee, in Richtung von Schloss Windsor zieht.16.40 Uhr: Im Innenhof des Schlosses schließen sich auch die Royals dem Trauerzug an, der dann in die St George’s Chapel führt.17.00 Uhr: Der Aussegnungsgottesdienst in der St George’s Chapel beginnt. Daran nehmen neben der Royal Family die Mitglieder des königlichen Haushalts sowie die Regierungschefs der Länder teil, deren Staatsoberhaupt Elizabeth II. war, sowie die Generalgouverneurinnen und -gouverneure, die sie dort vertraten. Geleitet wird der Gottesdienst vom Dekan von Windsor, David Conner. Vor dem letzten Lied werden Krone, Zepter und Reichsapfel vom Sarg entfernt und auf den Altar gelegt. Dann wird der Sarg in die königliche Gruft hinuntergelassen. Die Nationalhymne beendet den Gottesdienst.20.30 Uhr: Die Queen findet ihre letzte Ruhestätte bei einer privaten Beisetzung in der König-George-VI.-Seitenkapelle innerhalb der Kirche an der Seite ihres im vergangenen Jahr gestorbenen Mannes Prinz Philip.

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Großbritannien: Weiter lange Warteschlange am Sarg der Queen

Der Strom der Menschen, die sich am Sarg der Queen von ihrer Monarchin verabschieden wollen, hält an. Mit einer Totenwache wollen am Abend die acht Enkel ihrer gestorbenen Großmutter die Ehre erweisen.

Die Menschen in Großbritannien haben an diesem Wochenende noch einmal Gelegenheit, sich mit einem Besuch am Sarg von Queen Elizabeth II. von ihrer Monarchin zu verabschieden. Der Sarg ist noch bis Montagmorgen in der Westminster Hall des britischen Parlaments in London aufgebahrt, bevor dann das Staatsbegräbnis für die Königin, die 70 Jahre lang auf dem Thron saß, ansteht. Ihre acht Enkel – einschließlich der Prinzen William und Prinz Harry – halten heute Abend eine 15-minütige Totenwache.

Gestern war es am Sarg zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Mann wurde festgenommen, der laut Zeugenaussagen in Richtung des Sargs rannte. Eine Zeugin sagte dem Sender Sky News, jemand habe ihre siebenjährige Nichte aus dem Weg geschubst, sei zum Sarg gelaufen und habe versucht, die über dem Sarg liegende royale Standarte hochzuheben. Die Polizei habe ihn „innerhalb von zwei Sekunden“ ergriffen. Die Live-Übertragung im Fernsehen wurde zum betreffenden Zeitpunkt ausgesetzt und stattdessen eine Ansicht von außerhalb des Parlaments gezeigt. Die Metropolitan Police teilte laut britischer Nachrichtenagentur PA mit, der Mann sei wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz über die öffentliche Ordnung verhaftet worden.

Royal Family wohnt Totenwache bei

Zuvor hatten König Charles III. und seine Geschwister – ebenfalls für eine Viertelstunde – die Totenwache am Sarg übernommen. König Charles III. (73), Prinzessin Anne (72), Prinz Andrew (62) und Prinz Edward (58) positionierten sich am Abend – allesamt in Uniform – um den Sarg herum, legten die Hände ineinander und senkten den Blick. Viele weitere Mitglieder der Royal Family wohnten der Totenwache zudem von einem Podest am Rande der Westminster Hall im Parlament bei.

Die Totenwache war Berichten zufolge die einzige Gelegenheit bei den Trauerfeierlichkeiten, bei der Prinz Andrew eine Uniform tragen durfte. Die Queen hatte ihrem zweitältesten Sohn Anfang des Jahres wegen seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal um den gestorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein alle militärischen Dienstgrade aberkannt. Er war bei allen anderen Zeremonien bisher in zivil gekleidet.

Charles III. beeendet Trauerreise

Mit einem Besuch in Wales hatte Charles zuvor seine Trauerreise durch alle vier Landesteile des Vereinigten Königreichs – neben Wales noch England, Schottland und Nordirland – abgeschlossen.

Unzählige Menschen nutzen seit Mittwoch die Möglichkeit, am Sarg von Elizabeth II. innezuhalten. Dafür müssen sie sich vorher stundenlang in eine kilometerlange Warteschlange entlang der Themse einreihen. Am Freitagmorgen hatte das Kulturministerium den Zugang zur Warteschlange kurzzeitig gestoppt, als diese eine Länge von rund acht Kilometern erreicht hatte. In der Schlange wurde auch Ex-Fußballstar David Beckham gesichtet: Er habe sich nachts angestellt und rund zwölf Stunden gewartet, erzählte der 47-Jährige dem Sender Sky News. „Es ist ein trauriger Tag, aber ein unvergesslicher“, sagte er. Am Freitagabend wurde die Wartezeit auf mindestens 22 Stunden geschätzt.

Auch in der Nacht riss die Warteschlange nicht ab. Immerhin können die Wartenden am Wochenende ihre Regenschirme wohl zuhause lassen. Der britische Wetterdienst sagte für heute sonniges Wetter mit Höchsttemperaturen von 17 Grad Celsius in der britischen Hauptstadt voraus, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Auch am Sonntag solle es trocken bleiben.

William und Harry tragen Militäruniform

Wenn an heute Abend die Queen-Enkel die Totenwache am Sarg halten, soll der zum Thronfolger aufgerückte Prinz William am Kopf stehen und Prinz Harry am Fuß, wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Palast-Quellen gemeldet hatte. Auf Wunsch ihres Vaters König Charles III. werden beide Brüder ihre Militäruniform tragen. Bei den bisherigen Zeremonien hatte Harry, der in Afghanistan gedient hat, im Gegensatz zu seinem Bruder einen Gehrock angehabt – er musste seine militärischen Titel mit seinem selbstgewählten Abschied aus dem engeren Kreis der Königsfamilie niederlegen. Harry lebt mit seiner Frau Meghan und den Kindern Archie und Lilibet inzwischen in den USA.

Die übrigen Enkelinnen und Enkel der Queen würden bei der Totenwache formelle schwarze Anzüge beziehungsweise Kleider tragen, hieß es. Zu Williams Seite sollen die Kinder von Queen-Tochter Prinzessin Anne, Zara Tindall und Peter Phillips, stehen. Die Töchter von Prinz Andrew, die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie, flankieren Harry. Auf Höhe der Sarg-Mitte positionieren sich die jüngsten Queen-Enkel, Lady Louise und Viscount Severn, die Kinder von Prinz Edward. Die Enkelkinder seien sehr darauf bedacht, der toten Königin ihre Aufwartung zu machen, hieß es.

Elizabeth II. war am Donnerstag, den 8. September, im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral gestorben. Am Sonntag wurde ihr Sarg in Schottlands Hauptstadt Edinburgh gebracht, am Dienstagabend dann nach London. Dort geleitete ihn die engste Familie um Charles am Mittwochnachmittag in einer feierlichen Prozession vom Buckingham-Palast zum Parlament, wo er seither aufgebahrt ist.

Beerdigung mit vielen hochkarätigen Gästen

Zum Staatsbegräbnis an diesem Montag werden Hunderte Monarchen, Staats- und Regierungschefs aus aller Welt in London erwartet. Nach einem Gottesdienst in der Westminster Abbey wird der Sarg in einer Prozession zum Wellington Arch gebracht, die Route führt über die Prachtstraße The Mall und am Buckingham-Palast vorbei. Eine solche Zeremonie habe es in Großbritannien seit dem Tod von Winston Churchill 1965 nicht mehr gegeben, berichtete die BBC.

Die eigentliche Beisetzung findet nicht in London, sondern im westlich gelegenen Windsor statt. Der Sarg wird mit einem Leichenwagen dort hingebracht. Ihre letzte Ruhestätte soll die Queen am Montagabend bei einer privaten Beisetzung in der St George’s Chapel auf Schloss Windsor erhalten – an der Seite ihres im vergangenen Jahr gestorbenen Mannes Prinz Philip.

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Großbritannien: Weiter lange Warteschlange am Sarg der Queen

Der Strom der Menschen, die sich am Sarg der Queen von ihrer Monarchin verabschieden wollen, hält an. Mit einer Totenwache wollen am Abend die acht Enkel ihrer gestorbenen Großmutter die Ehre erweisen.

Die Menschen in Großbritannien haben an diesem Wochenende noch einmal Gelegenheit, sich mit einem Besuch am Sarg von Queen Elizabeth II. von ihrer Monarchin zu verabschieden. Der Sarg ist noch bis Montagmorgen in der Westminster Hall des britischen Parlaments in London aufgebahrt, bevor dann das Staatsbegräbnis für die Königin, die 70 Jahre lang auf dem Thron saß, ansteht. Ihre acht Enkel – einschließlich der Prinzen William und Prinz Harry – halten heute Abend eine 15-minütige Totenwache.

Gestern war es am Sarg zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Mann wurde festgenommen, der laut Zeugenaussagen in Richtung des Sargs rannte. Eine Zeugin sagte dem Sender Sky News, jemand habe ihre siebenjährige Nichte aus dem Weg geschubst, sei zum Sarg gelaufen und habe versucht, die über dem Sarg liegende royale Standarte hochzuheben. Die Polizei habe ihn „innerhalb von zwei Sekunden“ ergriffen. Die Live-Übertragung im Fernsehen wurde zum betreffenden Zeitpunkt ausgesetzt und stattdessen eine Ansicht von außerhalb des Parlaments gezeigt. Die Metropolitan Police teilte laut britischer Nachrichtenagentur PA mit, der Mann sei wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz über die öffentliche Ordnung verhaftet worden.

Royal Family wohnt Totenwache bei

Zuvor hatten König Charles III. und seine Geschwister – ebenfalls für eine Viertelstunde – die Totenwache am Sarg übernommen. König Charles III. (73), Prinzessin Anne (72), Prinz Andrew (62) und Prinz Edward (58) positionierten sich am Abend – allesamt in Uniform – um den Sarg herum, legten die Hände ineinander und senkten den Blick. Viele weitere Mitglieder der Royal Family wohnten der Totenwache zudem von einem Podest am Rande der Westminster Hall im Parlament bei.

Die Totenwache war Berichten zufolge die einzige Gelegenheit bei den Trauerfeierlichkeiten, bei der Prinz Andrew eine Uniform tragen durfte. Die Queen hatte ihrem zweitältesten Sohn Anfang des Jahres wegen seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal um den gestorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein alle militärischen Dienstgrade aberkannt. Er war bei allen anderen Zeremonien bisher in zivil gekleidet.

Charles III. beeendet Trauerreise

Mit einem Besuch in Wales hatte Charles zuvor seine Trauerreise durch alle vier Landesteile des Vereinigten Königreichs – neben Wales noch England, Schottland und Nordirland – abgeschlossen.

Unzählige Menschen nutzen seit Mittwoch die Möglichkeit, am Sarg von Elizabeth II. innezuhalten. Dafür müssen sie sich vorher stundenlang in eine kilometerlange Warteschlange entlang der Themse einreihen. Am Freitagmorgen hatte das Kulturministerium den Zugang zur Warteschlange kurzzeitig gestoppt, als diese eine Länge von rund acht Kilometern erreicht hatte. In der Schlange wurde auch Ex-Fußballstar David Beckham gesichtet: Er habe sich nachts angestellt und rund zwölf Stunden gewartet, erzählte der 47-Jährige dem Sender Sky News. „Es ist ein trauriger Tag, aber ein unvergesslicher“, sagte er. Am Freitagabend wurde die Wartezeit auf mindestens 22 Stunden geschätzt.

Auch in der Nacht riss die Warteschlange nicht ab. Immerhin können die Wartenden am Wochenende ihre Regenschirme wohl zuhause lassen. Der britische Wetterdienst sagte für heute sonniges Wetter mit Höchsttemperaturen von 17 Grad Celsius in der britischen Hauptstadt voraus, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Auch am Sonntag solle es trocken bleiben.

William und Harry tragen Militäruniform

Wenn an heute Abend die Queen-Enkel die Totenwache am Sarg halten, soll der zum Thronfolger aufgerückte Prinz William am Kopf stehen und Prinz Harry am Fuß, wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Palast-Quellen gemeldet hatte. Auf Wunsch ihres Vaters König Charles III. werden beide Brüder ihre Militäruniform tragen. Bei den bisherigen Zeremonien hatte Harry, der in Afghanistan gedient hat, im Gegensatz zu seinem Bruder einen Gehrock angehabt – er musste seine militärischen Titel mit seinem selbstgewählten Abschied aus dem engeren Kreis der Königsfamilie niederlegen. Harry lebt mit seiner Frau Meghan und den Kindern Archie und Lilibet inzwischen in den USA.

Die übrigen Enkelinnen und Enkel der Queen würden bei der Totenwache formelle schwarze Anzüge beziehungsweise Kleider tragen, hieß es. Zu Williams Seite sollen die Kinder von Queen-Tochter Prinzessin Anne, Zara Tindall und Peter Phillips, stehen. Die Töchter von Prinz Andrew, die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie, flankieren Harry. Auf Höhe der Sarg-Mitte positionieren sich die jüngsten Queen-Enkel, Lady Louise und Viscount Severn, die Kinder von Prinz Edward. Die Enkelkinder seien sehr darauf bedacht, der toten Königin ihre Aufwartung zu machen, hieß es.

Elizabeth II. war am Donnerstag, den 8. September, im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral gestorben. Am Sonntag wurde ihr Sarg in Schottlands Hauptstadt Edinburgh gebracht, am Dienstagabend dann nach London. Dort geleitete ihn die engste Familie um Charles am Mittwochnachmittag in einer feierlichen Prozession vom Buckingham-Palast zum Parlament, wo er seither aufgebahrt ist.

Beerdigung mit vielen hochkarätigen Gästen

Zum Staatsbegräbnis an diesem Montag werden Hunderte Monarchen, Staats- und Regierungschefs aus aller Welt in London erwartet. Nach einem Gottesdienst in der Westminster Abbey wird der Sarg in einer Prozession zum Wellington Arch gebracht, die Route führt über die Prachtstraße The Mall und am Buckingham-Palast vorbei. Eine solche Zeremonie habe es in Großbritannien seit dem Tod von Winston Churchill 1965 nicht mehr gegeben, berichtete die BBC.

Die eigentliche Beisetzung findet nicht in London, sondern im westlich gelegenen Windsor statt. Der Sarg wird mit einem Leichenwagen dort hingebracht. Ihre letzte Ruhestätte soll die Queen am Montagabend bei einer privaten Beisetzung in der St George’s Chapel auf Schloss Windsor erhalten – an der Seite ihres im vergangenen Jahr gestorbenen Mannes Prinz Philip.

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Großbritannien: Weiter lange Warteschlange am Sarg der Queen

Der Strom der Menschen, die sich am Sarg der Queen von ihrer Monarchin verabschieden wollen, hält an. Mit einer Totenwache wollen am Abend die acht Enkel ihrer gestorbenen Großmutter die Ehre erweisen.

Die Menschen in Großbritannien haben an diesem Wochenende noch einmal Gelegenheit, sich mit einem Besuch am Sarg von Queen Elizabeth II. von ihrer Monarchin zu verabschieden. Der Sarg ist noch bis Montagmorgen in der Westminster Hall des britischen Parlaments in London aufgebahrt, bevor dann das Staatsbegräbnis für die Königin, die 70 Jahre lang auf dem Thron saß, ansteht. Ihre acht Enkel – einschließlich der Prinzen William und Prinz Harry – halten heute Abend eine 15-minütige Totenwache.

Gestern war es am Sarg zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Mann wurde festgenommen, der laut Zeugenaussagen in Richtung des Sargs rannte. Eine Zeugin sagte dem Sender Sky News, jemand habe ihre siebenjährige Nichte aus dem Weg geschubst, sei zum Sarg gelaufen und habe versucht, die über dem Sarg liegende royale Standarte hochzuheben. Die Polizei habe ihn „innerhalb von zwei Sekunden“ ergriffen. Die Live-Übertragung im Fernsehen wurde zum betreffenden Zeitpunkt ausgesetzt und stattdessen eine Ansicht von außerhalb des Parlaments gezeigt. Die Metropolitan Police teilte laut britischer Nachrichtenagentur PA mit, der Mann sei wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz über die öffentliche Ordnung verhaftet worden.

Royal Family wohnt Totenwache bei

Zuvor hatten König Charles III. und seine Geschwister – ebenfalls für eine Viertelstunde – die Totenwache am Sarg übernommen. König Charles III. (73), Prinzessin Anne (72), Prinz Andrew (62) und Prinz Edward (58) positionierten sich am Abend – allesamt in Uniform – um den Sarg herum, legten die Hände ineinander und senkten den Blick. Viele weitere Mitglieder der Royal Family wohnten der Totenwache zudem von einem Podest am Rande der Westminster Hall im Parlament bei.

Die Totenwache war Berichten zufolge die einzige Gelegenheit bei den Trauerfeierlichkeiten, bei der Prinz Andrew eine Uniform tragen durfte. Die Queen hatte ihrem zweitältesten Sohn Anfang des Jahres wegen seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal um den gestorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein alle militärischen Dienstgrade aberkannt. Er war bei allen anderen Zeremonien bisher in zivil gekleidet.

Charles III. beeendet Trauerreise

Mit einem Besuch in Wales hatte Charles zuvor seine Trauerreise durch alle vier Landesteile des Vereinigten Königreichs – neben Wales noch England, Schottland und Nordirland – abgeschlossen.

Unzählige Menschen nutzen seit Mittwoch die Möglichkeit, am Sarg von Elizabeth II. innezuhalten. Dafür müssen sie sich vorher stundenlang in eine kilometerlange Warteschlange entlang der Themse einreihen. Am Freitagmorgen hatte das Kulturministerium den Zugang zur Warteschlange kurzzeitig gestoppt, als diese eine Länge von rund acht Kilometern erreicht hatte. In der Schlange wurde auch Ex-Fußballstar David Beckham gesichtet: Er habe sich nachts angestellt und rund zwölf Stunden gewartet, erzählte der 47-Jährige dem Sender Sky News. „Es ist ein trauriger Tag, aber ein unvergesslicher“, sagte er. Am Freitagabend wurde die Wartezeit auf mindestens 22 Stunden geschätzt.

Auch in der Nacht riss die Warteschlange nicht ab. Immerhin können die Wartenden am Wochenende ihre Regenschirme wohl zuhause lassen. Der britische Wetterdienst sagte für heute sonniges Wetter mit Höchsttemperaturen von 17 Grad Celsius in der britischen Hauptstadt voraus, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Auch am Sonntag solle es trocken bleiben.

William und Harry tragen Militäruniform

Wenn an heute Abend die Queen-Enkel die Totenwache am Sarg halten, soll der zum Thronfolger aufgerückte Prinz William am Kopf stehen und Prinz Harry am Fuß, wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Palast-Quellen gemeldet hatte. Auf Wunsch ihres Vaters König Charles III. werden beide Brüder ihre Militäruniform tragen. Bei den bisherigen Zeremonien hatte Harry, der in Afghanistan gedient hat, im Gegensatz zu seinem Bruder einen Gehrock angehabt – er musste seine militärischen Titel mit seinem selbstgewählten Abschied aus dem engeren Kreis der Königsfamilie niederlegen. Harry lebt mit seiner Frau Meghan und den Kindern Archie und Lilibet inzwischen in den USA.

Die übrigen Enkelinnen und Enkel der Queen würden bei der Totenwache formelle schwarze Anzüge beziehungsweise Kleider tragen, hieß es. Zu Williams Seite sollen die Kinder von Queen-Tochter Prinzessin Anne, Zara Tindall und Peter Phillips, stehen. Die Töchter von Prinz Andrew, die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie, flankieren Harry. Auf Höhe der Sarg-Mitte positionieren sich die jüngsten Queen-Enkel, Lady Louise und Viscount Severn, die Kinder von Prinz Edward. Die Enkelkinder seien sehr darauf bedacht, der toten Königin ihre Aufwartung zu machen, hieß es.

Elizabeth II. war am Donnerstag, den 8. September, im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral gestorben. Am Sonntag wurde ihr Sarg in Schottlands Hauptstadt Edinburgh gebracht, am Dienstagabend dann nach London. Dort geleitete ihn die engste Familie um Charles am Mittwochnachmittag in einer feierlichen Prozession vom Buckingham-Palast zum Parlament, wo er seither aufgebahrt ist.

Beerdigung mit vielen hochkarätigen Gästen

Zum Staatsbegräbnis an diesem Montag werden Hunderte Monarchen, Staats- und Regierungschefs aus aller Welt in London erwartet. Nach einem Gottesdienst in der Westminster Abbey wird der Sarg in einer Prozession zum Wellington Arch gebracht, die Route führt über die Prachtstraße The Mall und am Buckingham-Palast vorbei. Eine solche Zeremonie habe es in Großbritannien seit dem Tod von Winston Churchill 1965 nicht mehr gegeben, berichtete die BBC.

Die eigentliche Beisetzung findet nicht in London, sondern im westlich gelegenen Windsor statt. Der Sarg wird mit einem Leichenwagen dort hingebracht. Ihre letzte Ruhestätte soll die Queen am Montagabend bei einer privaten Beisetzung in der St George’s Chapel auf Schloss Windsor erhalten – an der Seite ihres im vergangenen Jahr gestorbenen Mannes Prinz Philip.

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