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1. FC Köln Anthony Modeste Europacup Fehervar FC Köln Playoff Prozent Ballbesitz Sebastian Andersson Steffen Tigges Ungarn

Conference League: Playoffs: Was spricht für Köln, was gegen den Club?

Der 1. FC Köln droht nach dem 1:2 im Playoff-Hinspiel gegen den Fehérvár FC die Gruppenphase der Conference League zu verpassen. Was spricht für und was gegen die Kölner.

Der 1. FC Köln muss im Playoff-Rückspiel der Conference League (19.00 Uhr/RTL+) beim Fehérvár FC in Ungarn die 1:2-Heimniederlage aus dem Hinspiel wettmachen.

Ansonsten ist die erst zweite Europacup-Saison in den vergangenen 30 Jahren für den Fußball-Bundesligisten schon vor der Gruppenphase beendet. Was spricht für den FC, was spricht gegen ihn?

Pro Köln

Die Überzeugung: Im Hinspiel spielte Köln 70 Minuten in Unterzahl. Die 20 davor haben klar gezeigt, dass der FC nominell die bessere Mannschaft ist. Dass er in der zweiten Halbzeit in Unterzahl 80 Prozent Ballbesitz hatte, verstärkt diesen Glauben, der im Staff und der Mannschaft weit verbreitet ist.

Steffen Tigges, Sargis Adamyan und Sebastian Andersson: Der FC hat nach dem Abgang von Torjäger Anthony Modeste vor allem deshalb keinen direkten Nachfolger geholt, weil er schon im Sommer vorausblickend zwei Stürmer verpflichtet hat. Doch der Ex-Dortmunder Tigges und der frühere Hoffenheimer Adamyan waren bisher nicht fit. Und der weiter abwanderungswillige Andersson hat sich im Training zuletzt reingehängt und steht erstmals in dieser Saison im Kader. Trainer Steffen Baumgart hat offensiv Optionen, um im Spiel zu reagieren.

Die Relegation: Auch, wenn damals viele noch nicht dabei waren: Rund um den 1. FC Köln reden derzeit viele über die Relegation im Jahr 2021. Denn die Situation ist vergleichbar. Damals rettete sich Köln in die Entscheidungsspiele gegen den Abstieg, schien vor dem Hinspiel daheim der klare Favorit – verlor dann aber gegen Holstein Kiel mit 0:1 und stand mit dem Rücken zur Wand. Das Rückspiel im Norden gewann der FC mit 5:1 und blieb in der Liga.

Contra Köln

Die zu große Überzeugung: Die Niederlage im Hinspiel auf den Platzverweis zu reduzieren, wäre zu einfach. Zumindest nach außen hin taten das aber viele. Es als Selbstverständlichkeit zu sehen, dass Köln das Ergebnis mit Elf gegen Elf dreht, wäre ein Fehler. Die Ungarn verteidigen gut und sind immer gefährlich, wie die beiden blitzsauberen Treffer bewiesen.

Der Druck: „Wir müssen gar nichts!“ Geschäftsführer Christian Keller hat ganz bewusst versucht, den Druck vor dem Rückspiel zu reduzieren. Weil er merkte: Im Hinspiel war es davon zu viel. Der ist aber durch die Niederlage nicht weg. Ein Scheitern wäre eine Enttäuschung, würde die Mannschaft und den Verein um die Belohnung der Vorsaison bringen, dazu gingen wichtige Einnahmen verloren. Ein Weiterkommen ist immer noch sehr wichtig.

Michael Boris: Die Ungarn werden von einem Deutschen trainiert. Der den FC nicht nur bestens analysiert hat, sondern auch selbst hochmotiviert ist, sich in seiner Heimat ins Schaufenster zu stellen. Die Szene vor der Roten Karte gegen Jeff Chabot hatte Boris zuvor haarklein analysiert und seinem Team vermittelt.

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1. FC Köln Anthony Modeste Deutsche Presse-Agentur Europacup Fehervar FC Köln Prozent Ballbesitz Sebastian Andersson Steffen Baumgart Steffen Tigges Ungarn

Conference League: Baumgart vor Playoff-Rückspiel: „Den Druck machen wir uns“

Der 1. FC Köln droht nach dem 1:2 im Playoff-Hinspiel gegen den Fehérvár FC die Gruppenphase der Conference League zu verpassen. Vor dem Rückspiel am Donnerstag beleuchtet die Deutsche Presse-Agentur, was für und was gegen die Kölner spricht.

Der 1. FC Köln muss im Playoff-Rückspiel der Conference League am Donnerstag (19.00 Uhr/RTL+) beim Fehérvár FC in Ungarn die 1:2-Heimniederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Ansonsten ist die erst zweite Europacup-Saison in den vergangenen 30 Jahren für den Fußball-Bundesligisten schon vor der Gruppenphase beendet. Was spricht für den FC, was spricht gegen ihn?

PRO KÖLN

Die Überzeugung: Im Hinspiel spielte Köln 70 Minuten in Unterzahl. Die 20 davor haben klar gezeigt, dass der FC nominell die bessere Mannschaft ist. Dass er in der zweiten Halbzeit in Unterzahl 80 Prozent Ballbesitz hatte, verstärkt diesen Glauben, der im Staff und der Mannschaft weit verbreitet ist.

Steffen Tigges, Sargis Adamyan und Sebastian Andersson: Der FC hat nach dem Abgang von Torjäger Anthony Modeste vor allem deshalb keinen direkten Nachfolger geholt, weil er schon im Sommer vorausblickend zwei Stürmer verpflichtet hat. Doch der Ex-Dortmunder Tigges und der frühere Hoffenheimer Adamyan waren bisher nicht fit. Und der weiter abwanderungswillige Andersson hat sich im Training zuletzt reingehängt und steht erstmals in dieser Saison im Kader. Trainer Steffen Baumgart hat offensiv Optionen, um im Spiel zu reagieren.

Die Relegation: Auch, wenn damals viele noch nicht dabei waren: Rund um den 1. FC Köln reden derzeit viele über die Relegation im Jahr 2021. Denn die Situation ist vergleichbar. Damals rettete sich Köln in die Entscheidungsspiele gegen den Abstieg, schien vor dem Hinspiel daheim der klare Favorit – verlor dann aber gegen Holstein Kiel mit 0:1 und stand mit dem Rücken zur Wand. Das Rückspiel im Norden gewann der FC mit 5:1 und blieb in der Liga.

CONTRA KÖLN

Die zu große Überzeugung: Die Niederlage im Hinspiel auf den Platzverweis zu reduzieren, wäre zu einfach. Zumindest nach außen hin taten das aber viele. Es als Selbstverständlichkeit zu sehen, dass Köln das Ergebnis mit Elf gegen Elf dreht, wäre ein Fehler. Die Ungarn verteidigen gut und sind immer gefährlich, wie die beiden blitzsauberen Treffer bewiesen.

Der Druck: „Wir müssen gar nichts!“ Geschäftsführer Christian Keller hat ganz bewusst versucht, den Druck vor dem Rückspiel zu reduzieren. Weil er merkte: Im Hinspiel war es davon zu viel. Der ist aber durch die Niederlage nicht weg. Ein Scheitern wäre eine Enttäuschung, würde die Mannschaft und den Verein um die Belohnung der Vorsaison bringen, dazu gingen wichtige Einnahmen verloren. Ein Weiterkommen ist immer noch sehr wichtig.

Michael Boris: Die Ungarn werden von einem Deutschen trainiert. Der den FC nicht nur bestens analysiert hat, sondern auch selbst hochmotiviert ist, sich in seiner Heimat ins Schaufenster zu stellen. Die Szene vor der Roten Karte gegen Jeff Chabot hatte Boris zuvor haarklein analysiert und seinem Team vermittelt.

Informationen zum Spiel auf uefa.com

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Bayern Borussia Dortmund BVB Dazn Erling Haaland Ersatzbank FC BAyern Fußball-Bundesliga Jude Bellingham Köln München Raphaël Guerreiro Sebastian Andersson Steffen Baumgart Streaming Wolf

27. Spieltag: BVB patzt in Köln: Sechs Punkte Rückstand auf die Bayern

Nur ein Unentschieden. Borussia Dortmund büßt Punkte ein im Kampf gegen die Bayern. Gastgeber Köln macht es dem BVB schwer. Haaland – torlos.

Erling Haaland verharrte mit leerem Blick und verschränkten Armen erst noch auf der Ersatzbank, dann stiefelte der frustrierte Torjäger dem Rest der Mannschaft auf dem Weg zu den Fans hinterher.

Am Ende einer bis dahin zumindest ergebnistechnisch perfekten Englischen Woche hat Borussia Dortmund nur ein 1:1 (1:1) beim 1. FC Köln geschafft, wieder sechs Punkte Rückstand auf den FC Bayern München und vielleicht den entscheidenden Rückschlag im Titelkampf der Fußball-Bundesliga kassiert. Der Serienmeister hatte am Vortag 4:0 gegen Union Berlin gewonnen. Sieben Spiele stehen noch an, darunter am viertletzten Spieltag das direkte Duell in München.

«Für mich ein sehr gerechtes Unentschieden», sagte BVB-Coach Marco Rose nach der Partie beim Streamingdienst DAZN. «Leider konnten wir am Schluss nicht die drei Punkte mitnehmen», befand Abwehrspieler Manuel Akanji.

FC-Coach zufrieden

Marius Wolf hatte den Dortmundern in der achten Minute vor 50.000 Zuschauern einen Start nach Maß beschert. Doch der FC kam durch Sebastian Andersson zum verdienten Ausgleich (36.) und darf als Siebter – und angesichts solcher Leistungen zurecht – weiter vom Einzug in die Europa oder Conference League träumen. «Das, was die Jungs abgerissen haben, wollten wir sehen», sagte Kölns Coach Steffen Baumgart.

Beim BVB blieb Torjäger Erling Haaland dagegen beim Startelf-Comeback nach 57 Tagen der 17. Saisontreffer wie nach seinen beiden Einwechslungen bei den 1:0-Siegen gegen Bielefeld und in Mainz verwehrt.

Die erste Chance der Partie hatte der BVB, aber nicht Haaland, sondern der Minuten vor dem Anpfiff für den beim Aufwärmen verletzten Nico Schulz ins Team gerückte Raphael Guerreiro. Dessen Schuss aus dem Rückraum nach einer Ecke parierte FC-Keeper Marvin Schwäbe aber mit zwei Fäusten. Wenige Sekunden später nutzte der BVB eine sich bietende Gelegenheit eiskalt aus: Kölns Rechtsverteidiger Benno Schmitz wurde behandelt, und direkt nach Spielaufnahme passte Jude Bellingham über dessen Seite zu Wolf, der setzte sich gegen Timo Hübers durch und ließ Schwäbe keine Chance. Schmitz musste anschließend ausgewechselt werden.

Haaland scheitert

Eine Viertelstunde später hatte Haaland seine erste Gelegenheit, wieder nach Pass des starken Bellingham verzog er knapp (24.). Aber Köln spielte wie fast immer unter Trainer Steffen Baumgart energisch nach vorne. Nach 20 Minuten flog Anthony Modeste knapp an einer Flanke von Mark Uth vorbei, beim Ausgleich hatte der Franzose dann aber doch den Kopf im Spiel: Eine Flanke von Jannes Horn verlängerte er auf Sturmpartner Andersson, der Guerreiro entwischt war und aus vier Metern einschoss. Sechs Minuten später köpfte der Schwede nach Flanke von Horn knapp drüber.

Zehn Minuten nach der Pause hatte Haaland die Riesenmöglichkeit zum 2:1, als er frei vor Schwäbe auftauchte, doch der Kölner Keeper parierte großartig mit dem linken Fuß. Eine solche Chance lässt der von europäischen Großclubs umworbene Torjäger, dessen Zukunft weiter offen ist, normalerweise nicht liegen. In der 87. Minute wurde Haaland ausgewechselt. Insgesamt entstanden Dortmunder Chancen zu sehr aus einzelnen guten Aktionen, richtig Druck aufzubauen gelang dem BVB über die meiste Zeit des Spiels nicht.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Bayern Borussia Dortmund BVB Dazn Erling Haaland Ersatzbank FC BAyern Fußball-Bundesliga Jude Bellingham Köln München Raphaël Guerreiro Sebastian Andersson Steffen Baumgart Streaming Wolf

Bundesliga: BVB patzt in Köln: Wieder sechs Punkte Rückstand auf Bayern

Nur ein Unentschieden. Borussia Dortmund büßt Punkte ein im Kampf gegen die Bayern. Gastgeber Köln macht es dem BVB schwer. Haaland – torlos.

Erling Haaland verharrte mit leerem Blick und verschränkten Armen erst noch auf der Ersatzbank, dann stiefelte der frustrierte Torjäger dem Rest der Mannschaft auf dem Weg zu den Fans hinterher. Am Ende einer bis dahin zumindest ergebnistechnisch perfekten Englischen Woche hat Borussia Dortmund nur ein 1:1 (1:1) beim 1. FC Köln geschafft, wieder sechs Punkte Rückstand auf den FC Bayern München und vielleicht den entscheidenden Rückschlag im Titelkampf der Fußball-Bundesliga kassiert. Der Serienmeister hatte am Samstag 4:0 gegen Union Berlin gewonnen. Sieben Spiele stehen noch an, darunter am viertletzten Spieltag das direkte Duell in München.

«Für mich ein sehr gerechtes Unentschieden», sagte BVB-Coach Marco Rose nach der Partie am Sonntagabend beim Streamingdienst DAZN. «Leider konnten wir am Schluss nicht die drei Punkte mitnehmen», befand Abwehrspieler Manuel Akanji.

Marius Wolf hatte den Dortmundern in der achten Minute vor 50.000 Zuschauern einen Start nach Maß beschert. Doch der FC kam durch Sebastian Andersson zum verdienten Ausgleich (36.) und darf als Siebter – und angesichts solcher Leistungen zurecht – weiter vom Einzug in die Europa oder Conference League träumen. «Das, was die Jungs abgerissen haben, wollten wir sehen», sagte Kölns Coach Steffen Baumgart.

Beim BVB blieb Torjäger Erling Haaland dagegen beim Startelf-Comeback nach 57 Tagen der 17. Saisontreffer wie nach seinen beiden Einwechslungen bei den 1:0-Siegen gegen Bielefeld und in Mainz verwehrt.

Die erste Chance der Partie hatte der BVB, aber nicht Haaland, sondern der Minuten vor dem Anpfiff für den beim Aufwärmen verletzten Nico Schulz ins Team gerückte Raphael Guerreiro. Dessen Schuss aus dem Rückraum nach einer Ecke parierte FC-Keeper Marvin Schwäbe aber mit zwei Fäusten. Wenige Sekunden später nutzte der BVB eine sich bietende Gelegenheit eiskalt aus: Kölns Rechtsverteidiger Benno Schmitz wurde behandelt, und direkt nach Spielaufnahme passte Jude Bellingham über dessen Seite zu Wolf, der setzte sich gegen Timo Hübers durch und ließ Schwäbe keine Chance. Schmitz musste anschließend ausgewechselt werden.

Eine Viertelstunde später hatte Haaland seine erste Gelegenheit, wieder nach Pass des starken Bellingham verzog er knapp (24.). Aber Köln spielte wie fast immer unter Trainer Steffen Baumgart energisch nach vorne. Nach 20 Minuten flog Anthony Modeste knapp an einer Flanke von Mark Uth vorbei, beim Ausgleich hatte der Franzose dann aber doch den Kopf im Spiel: Eine Flanke von Jannes Horn verlängerte er auf Sturmpartner Andersson, der Guerreiro entwischt war und aus vier Metern einschoss. Sechs Minuten später köpfte der Schwede nach Flanke von Horn knapp drüber.

Zehn Minuten nach der Pause hatte Haaland die Riesenmöglichkeit zum 2:1, als er frei vor Schwäbe auftauchte, doch der Kölner Keeper parierte großartig mit dem linken Fuß. Eine solche Chance lässt der von europäischen Großclubs umworbene Torjäger, dessen Zukunft weiter offen ist, normalerweise nicht liegen. In der 87. Minute wurde Haaland ausgewechselt. Insgesamt entstanden Dortmunder Chancen zu sehr aus einzelnen guten Aktionen, richtig Druck aufzubauen gelang dem BVB über die meiste Zeit des Spiels nicht.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Bayern Borussia Dortmund BVB Dortmund Erling Haaland Europa FC BAyern Fußball-Bundesliga Jude Bellingham Köln München Nico Schulz Raphaël Guerreiro Sebastian Andersson Titelrennen Wolf

27. Spieltag: BVB patzt in Köln: Sechs Punkte Rückstand auf die Bayern

Nur ein Unentschieden. Borussia Dortmund büßt Punkte ein im Kampf gegen die Bayern. Gastgeber Köln macht es dem BVB schwer. Haaland – torlos.

Da waren’s wieder sechs: Borussia Dortmund hat im nie so recht in Gang gekommenen Titelrennen der Fußball-Bundesliga den vielleicht entscheidenden Rückschlag hinnehmen müssen.

Am Ende einer bis dahin zumindest ergebnistechnisch perfekten Englischen Woche kam der BVB nur zu einem 1:1 (1:1) beim 1. FC Köln und hat nun wieder sechs Punkte Rückstand auf den FC Bayern München. Der Serienmeister hatte am Samstag 4:0 gegen Union Berlin gewonnen. Sieben Spiele stehen noch an, darunter am viertletzten Spieltag das direkte Duell in München.

Der im Vorjahr noch an Köln ausgeliehene Marius Wolf (8.) hatte Dortmund vor 50.000 Zuschauern eigentlich einen Start nach Maß beschert. Doch der FC kam durch Sebastian Andersson zum verdienten Ausgleich (36.) und darf als Siebter – und angesichts solcher Leistungen zurecht – weiter vom Einzug in die Europa oder Conference League träumen. Beim BVB blieb Torjäger Erling Haaland dagegen beim Startelf-Comeback nach 57 Tagen der 17. Saisontreffer wie nach seinen beiden Einwechslungen bei den 1:0-Siegen gegen Bielefeld und in Mainz verwehrt.

Schulz verletzt

Die erste Chance der Partie hatte der BVB, aber nicht Haaland, sondern der Minuten vor dem Anpfiff für den beim Aufwärmen verletzten Nico Schulz ins Team gerückte Raphael Guerreiro. Dessen Schuss aus dem Rückraum nach einer Ecke parierte FC-Keeper Marvin Schwäbe aber mit zwei Fäusten. Wenige Sekunden später nutzte der BVB eine sich bietende Gelegenheit eiskalt aus: Kölns Rechtsverteidiger Benno Schmitz wurde behandelt, und direkt nach Spielaufnahme passte Jude Bellingham über dessen Seite zu Wolf, der setzte sich gegen Timo Hübers durch und ließ Schwäbe keine Chance. Schmitz musste anschließend ausgewechselt werden.

Eine Viertelstunde später hatte Haaland seine erste Gelegenheit, wieder nach Pass des starken Bellingham verzog er knapp (24.). Aber Köln spielte wie fast immer unter Trainer Steffen Baumgart energisch nach vorne. Nach 20 Minuten flog Anthony Modeste knapp an einer Flanke von Mark Uth vorbei, beim Ausgleich hatte der Franzose dann aber doch den Kopf im Spiel: Eine Flanke von Jannes Horn verlängerte er auf Sturmpartner Andersson, der Guerreiro entwischt war und aus vier Metern einschoss. Sechs Minuten später köpfte der Schwede nach Flanke von Horn knapp drüber.

Zehn Minuten nach der Pause hatte Haaland die Riesenmöglichkeit zum 2:1, als er frei vor Schwäbe auftauchte, doch der Kölner Keeper parierte großartig mit dem linken Fuß. Eine solche Chance lässt der von europäischen Großclubs umworbene Torjäger, dessen Zukunft weiter offen ist, normalerweise nicht liegen. In der 87. Minute wurde Haaland ausgewechselt. Insgesamt entstanden Dortmunder Chancen zu sehr aus einzelnen guten Aktionen, richtig Druck aufzubauen gelang dem BVB über die meiste Zeit des Spiels nicht.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Bayern Borussia Dortmund BVB Dortmund Erling Haaland Europa FC BAyern Fußball-Bundesliga Jude Bellingham Köln München Raphaël Guerreiro Sebastian Andersson Titelrennen Wolf

Bundesliga: BVB patzt in Köln: Wieder sechs Punkte Rückstand auf Bayern

Nur ein Unentschieden. Borussia Dortmund büßt Punkte ein im Kampf gegen die Bayern. Gastgeber Köln macht es dem BVB schwer. Haaland – torlos.

Da waren’s wieder sechs: Borussia Dortmund hat im nie so recht in Gang gekommenen Titelrennen der Fußball-Bundesliga den vielleicht entscheidenden Rückschlag hinnehmen müssen. Am Ende einer bis dahin zumindest ergebnistechnisch perfekten Englischen Woche kam der BVB nur zu einem 1:1 (1:1) beim 1. FC Köln und hat nun wieder sechs Punkte Rückstand auf den FC Bayern München. Der Serienmeister hatte am Samstag 4:0 gegen Union Berlin gewonnen. Sieben Spiele stehen noch an, darunter am viertletzten Spieltag das direkte Duell in München.

Der im Vorjahr noch an Köln ausgeliehene Marius Wolf (8.) hatte Dortmund vor 50.000 Zuschauern eigentlich einen Start nach Maß beschert. Doch der FC kam durch Sebastian Andersson zum verdienten Ausgleich (36.) und darf als Siebter – und angesichts solcher Leistungen zurecht – weiter vom Einzug in die Europa oder Conference League träumen. Beim BVB blieb Torjäger Erling Haaland dagegen beim Startelf-Comeback nach 57 Tagen der 17. Saisontreffer wie nach seinen beiden Einwechslungen bei den 1:0-Siegen gegen Bielefeld und in Mainz verwehrt.

Die erste Chance der Partie hatte der BVB, aber nicht Haaland, sondern der Minuten vor dem Anpfiff für den beim Aufwärmen verletzten Nico Schulz ins Team gerückte Raphael Guerreiro. Dessen Schuss aus dem Rückraum nach einer Ecke parierte FC-Keeper Marvin Schwäbe aber mit zwei Fäusten. Wenige Sekunden später nutzte der BVB eine sich bietende Gelegenheit eiskalt aus: Kölns Rechtsverteidiger Benno Schmitz wurde behandelt, und direkt nach Spielaufnahme passte Jude Bellingham über dessen Seite zu Wolf, der setzte sich gegen Timo Hübers durch und ließ Schwäbe keine Chance. Schmitz musste anschließend ausgewechselt werden.

Eine Viertelstunde später hatte Haaland seine erste Gelegenheit, wieder nach Pass des starken Bellingham verzog er knapp (24.). Aber Köln spielte wie fast immer unter Trainer Steffen Baumgart energisch nach vorne. Nach 20 Minuten flog Anthony Modeste knapp an einer Flanke von Mark Uth vorbei, beim Ausgleich hatte der Franzose dann aber doch den Kopf im Spiel: Eine Flanke von Jannes Horn verlängerte er auf Sturmpartner Andersson, der Guerreiro entwischt war und aus vier Metern einschoss. Sechs Minuten später köpfte der Schwede nach Flanke von Horn knapp drüber.

Zehn Minuten nach der Pause hatte Haaland die Riesenmöglichkeit zum 2:1, als er frei vor Schwäbe auftauchte, doch der Kölner Keeper parierte großartig mit dem linken Fuß. Eine solche Chance lässt der von europäischen Großclubs umworbene Torjäger, dessen Zukunft weiter offen ist, normalerweise nicht liegen. In der 87. Minute wurde Haaland ausgewechselt. Insgesamt entstanden Dortmunder Chancen zu sehr aus einzelnen guten Aktionen, richtig Druck aufzubauen gelang dem BVB über die meiste Zeit des Spiels nicht.

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1. FC Köln Anthony Modeste Eintracht Frankfurt Frankfurt Jan Thielmann Köln Leipzig Mark Uth Ondrej Duda Sebastian Andersson Steffen Baumgart Timo Horn Trainingsplatz

Köln gegen Frankfurt: Modester vorerst nur auf der Bank

Torjäger Anthony Modeste sitzt beim 1. FC Köln drei Tage nach seiner Rückkehr auf den Trainingsplatz vorerst nur auf der Bank. Im Spiel gegen Eintracht Frankfurt beginnt wieder Sebastian Andersson im Sturmzentrum des FC. Modeste hatte in der Vorwoche beim 1:3 in Leipzig erkrankt gefehlt und war schmerzlich vermisst worden. Trainer Steffen Baumgart nahm trotzdem drei Änderungen vor: Der eigentlich zur Nummer zwei abgestufte Timo Horn ersetzt den erkrankten Marvin Schwäbe im Tor, zudem beginnen Dejan Ljubicic und Mark Uth für Ondrej Duda und Jan Thielmann.

Torjäger Anthony Modeste sitzt beim 1. FC Köln drei Tage nach seiner Rückkehr auf den Trainingsplatz vorerst nur auf der Bank. Im Spiel gegen Eintracht Frankfurt beginnt wieder Sebastian Andersson im Sturmzentrum des FC. Modeste hatte in der Vorwoche beim 1:3 in Leipzig erkrankt gefehlt und war schmerzlich vermisst worden. Trainer Steffen Baumgart nahm trotzdem drei Änderungen vor: Der eigentlich zur Nummer zwei abgestufte Timo Horn ersetzt den erkrankten Marvin Schwäbe im Tor, zudem beginnen Dejan Ljubicic und Mark Uth für Ondrej Duda und Jan Thielmann.

Auch Frankfurts Trainer Oliver Glasner wechselte gegenüber dem 0:2 gegen Wolfsburg dreimal: Timothy Chandler, Sebastian Rode und Filip Kostic, der in der Vorwoche nach überstandener Erkrankung schon ein halbstündiges Comeback gegeben hatte, rückten ins Team für Danny da Costa, Christopher Lenz und Daichi Kamada. Abwehrchef Makoto Hasebe, der vor knapp zwei Wochen beim VfB Stuttgart eine Brustkorbverletzung erlitten hatte, fehlt weiterhin.

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