Kategorien
Afrika Dürre Handy Handynetz Kenia Klimakrise Misereor Nairobi Osteuropa Rinder Roland Brockmann Ukraine Ukrainekrieg

Dürre in Afrika: Die vergessenen Hirten von Kenia – sie leiden am meisten unter Klimakrise und Ukrainekrieg

Sie leben wie vor hundert Jahren – allerdings mit Handynetz. Ein Berliner Fotograf besuchte die Hirten im Norden Kenias. Die rasante Modernisierung Kenias geht an ihnen vorüber. Nur mit Hilfe können diese traditionell lebenden Menschen die aktuelle Dürre überstehen.

Gerade wurde in Nairobi der neue Expressway eingeweiht: ein Prestigeprojekt für den Hauptstadtverkehr. Gleichzeitig ändert sich an den Lebensbedingungen auf dem Land im Norden seit Jahren wenig. Auch dort gibt es zwar Mobilfunknetze, weil das logistisch einfach ist, aber ansonsten leben die Leute dort wie vor 50 oder 100 Jahren. Der Berliner Fotograf Roland Brockmann besuchte die Hirten im Norden des Landes auf Einladung des Hilfsweks Misereor. Obwohl die Menschen dort so abgeschieden leben, leiden sie am stärksten unter der Weltlage. Bei Krisen, die andere verursachen, tragen sie die Folgen. Sie leiden unter Dürre und Klimawandel und tragen selbst kaum zu den klimaschädlichen Emissionen bei. Vom der Ukraine dürften die wenigsten je gehört haben und doch beeinflussen die Folgen des Krieges im fernen Osteuropa ihr Leben. Grundnahrungsmittel und Treibstoff werden unbezahlbar – auch für die internationalen Hilfsorganisationen.

Handy im Mittelalter

Die Menschen nutzen Handys, wohnen aber in traditionellen Hütten ohne Stromnetz oder Wasserversorgung. Sie kochen über Drei-Stein-Feuerstellen, wie seit Urzeiten. Die meisten sind Hirten, können weder lesen noch schreiben. Ihr Lebenszentrum sind die Tiere, nicht nur als Kapital. Rinder oder Ziegen bestimmen den Status einer Familie, vor allem aber den Lebensalltag. Ohne das Vieh verliert das ganze Leben hier seinen Sinn. Inzwischen ist es die dritte Dürre in Kenia, die der Berliner Fotograf dokumentiert, innerhalb von rund zehn Jahren. Er sagt: „Mich beeindrucken diese Menschen, denen ich unterwegs begegne. Ich selbst könnte so nicht überleben. Als Fotograf es ist wie ein Blick in eine andere, aus der Moderne gefallenen Welt.“ Eine Welt, die immer brüchiger wird.

Ohne Tiere kein sinnvolles Leben

Das Leben dort ist alles andere als eine Idylle. Hinter dem Hunger wartet das nächste Drama, die Perspektivlosigkeit. Ohne Tiere gibt es für die Hirtenvölker nichts zu tun. Die Dürre hat klimatische, also globale Gründe. Hinzu kommen diesmal die vergangene Heuschreckenplage, Corona und die gestiegenen Lebensmittelpreise durch den Krieg in der Ukraine. Da im Norden aufgrund des semi-ariden Bodens nichts angebaut werden kann, müssen die Nomaden Mehl kaufen, um wenigsten Maisbrei zum Essen zu haben. Während der Pandemie wurden aber die Märkte geschlossen, dadurch gingen die ganzen Tagelöhnerjobs verloren. Niemand konnte sich mehr etwas dazu verdienen.

Spenden lösen nicht alle Probleme

Inzwischen lebt die Bevölkerung in 17 Landkreisen Kenias in akuter Not. 3,5 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe. Laikipia, wo die Misereor-Partnerorganisation IMPACT (Indigenous Movement for Peace Advancement and Conflict Transformation) arbeitet, ist besonders betroffen. Roland Brockmann hält die Hilfe durch Spenden für dringend notwendig. Es sei nicht fair, zu erwarten, dass Spenden alle Probleme des Landes lösen. „Spenden sind kein Instrument der Veränderung, sondern ein Zeichen der Solidarität. Ein Weg anderen, denen es weniger gut geht, zu beizustehen.“ Der notwendige Strukturwandel und Zukunftskonzepte für Kenia können nicht von außen importiert werden. „Das muss Kenia als Land selbst leisten. Der Westen kann da schlecht wie ein Gärtner eingreifen.“ Das Vorurteil, dass die Hilfe versacke, kann er nicht bestätigen. „Mein klarer Eindruck ist: Die Hilfsgüter, die verteilt werden, kommen auch bei den richtigen Leuten an. Aber es ist eben Nothilfe, die erst mal hilft, den Bauch zu füllen.“ Neben der akuten Nothilfe unterstützt Misereor daher auch langfristige Projekte zur Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen.

Ein gespaltenes Land

Die Lage im Land ist kompliziert. Einen Gegensatz wie den zwischen der modernen Hauptstadt und den Nomaden des Nordens gibt es in keinem europäischen Land. Nicht nur bei den Lebensbedingungen, sondern auch in der Mentalität. Die Leute in der Hauptstadt verstehen sich vor allem als Kenianer. Im Norden spielen Stammesstrukturen noch immer eine große Rolle. Verteilungskämpfe werden entlang von Ethnien ausgetragen. Mit den brutalen Methoden von vorgestern: Immer wieder werden Dörfer niedergebrannt oder wird Vieh gestohlen. Das Land ist gespalten. Nur 100 Kilometer südlich der Dürregegenden beginnt das grüne Hochland Kenias – mit fruchtbarem Lehmboden. „Da wurde jetzt gerade gut geerntet. Das Gemüse von dort können die Nomaden im Norden ohne Geld aber nicht bezahlen.“ Kenia ist ein relativ stabiles afrikanisches Land, auch der Machtwechsel nach der Präsidentschaftswahl im Sommer verlief entgegen von vielen Befürchtungen bislang friedlich. Ein Garant für Frieden und Einheit ist nicht zuletzt die wachsende Mittelschicht des Landes, die bei Unruhen viel zu verlieren hätte. Doch der Norden wird derzeit immer weiter abgehängt. Auf Dauer braucht es langfristige Konzepte, doch heute muss die größte Not gelindert werden.

Misereor- Spendenkonto Spendenaufruf

IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10 

BIC GENODED1PAX      

Pax-Bank Aachen      

Stichwort: Hungersnot in Afrika

Go to Source

Kategorien
Afrika Dürre Handy Handynetz Kenia Klimakrise Misereor Nairobi Osteuropa Rinder Roland Brockmann Ukraine Ukrainekrieg

Dürre in Afrika: Die vergessenen Hirten von Kenia – sie leiden am meisten unter Klimakrise und Ukrainekrieg

Sie leben wie vor hundert Jahren – allerdings mit Handynetz. Ein Berliner Fotograf besuchte die Hirten im Norden Kenias. Die rasante Modernisierung Kenias geht an ihnen vorüber. Nur mit Hilfe können diese traditionell lebenden Menschen die aktuelle Dürre überstehen.

Gerade wurde in Nairobi der neue Expressway eingeweiht: ein Prestigeprojekt für den Hauptstadtverkehr. Gleichzeitig ändert sich an den Lebensbedingungen auf dem Land im Norden seit Jahren wenig. Auch dort gibt es zwar Mobilfunknetze, weil das logistisch einfach ist, aber ansonsten leben die Leute dort wie vor 50 oder 100 Jahren. Der Berliner Fotograf Roland Brockmann besuchte die Hirten im Norden des Landes auf Einladung der Hilfsorganisation Misereor. Obwohl die Menschen dort so abgeschieden leben, leiden sie am stärksten unter der Weltlage. Bei Krisen, die andere verursachen, tragen sie die Folgen. Sie leiden unter Dürre und Klimawandel und tragen selbst kaum zu den klimaschädlichen Emissionen bei. Vom der Ukraine dürften die wenigsten je gehört haben und doch beeinflussen die Folgen des Krieges im fernen Osteuropa ihr Leben. Grundnahrungsmittel und Treibstoff werden unbezahlbar – auch für die internationalen Hilfsorganisationen.

Handy im Mittelalter

Die Menschen nutzen Handys, wohnen aber in traditionellen Hütten ohne Stromnetz oder Wasserversorgung. Sie kochen über Drei-Stein-Feuerstellen, wie seit Urzeiten. Die meisten sind Hirten, können weder lesen noch schreiben. Ihr Lebenszentrum sind die Tiere, nicht nur als Kapital. Rinder oder Ziegen bestimmen den Status einer Familie, vor allem aber den Lebensalltag. Ohne das Vieh verliert das ganze Leben hier seinen Sinn. Inzwischen ist es die dritte Dürre in Kenia, die der Berliner Fotograf dokumentiert, innerhalb von rund zehn Jahren. Er sagt: „Mich beeindrucken diese Menschen, denen ich unterwegs begegne. Ich selbst könnte so nicht überleben. Als Fotograf es ist wie ein Blick in eine andere, aus der Moderne gefallenen Welt.“ Eine Welt, die immer brüchiger wird.

Ohne Tiere kein sinnvolles Leben

Das Leben dort ist alles andere als eine Idylle. Hinter dem Hunger wartet das nächste Drama, die Perspektivlosigkeit. Ohne Tiere gibt es für die Hirtenvölker nichts zu tun. Die Dürre hat klimatische, also globale Gründe. Hinzu kommen diesmal die vergangene Heuschreckenplage, Corona und die gestiegenen Lebensmittelpreise durch den Krieg in der Ukraine. Da im Norden aufgrund des semi-ariden Bodens nichts angebaut werden kann, müssen die Nomaden Mehl kaufen, um wenigsten Maisbrei zum Essen zu haben. Während der Pandemie wurden aber die Märkte geschlossen, dadurch gingen die ganzen Tagelöhnerjobs verloren. Niemand konnte sich mehr etwas dazu verdienen.

Spenden lösen nicht alle Probleme

Inzwischen lebt die Bevölkerung in 17 Landkreisen Kenias in akuter Not. 3,5 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe. Laikipia, wo die Misereor-Partnerorganisation IMPACT (Indigenous Movement for Peace Advancement and Conflict Transformation) arbeitet, ist besonders betroffen. Roland Brockmann hält die Hilfe durch Spenden für dringend notwendig. Es sei nicht fair, zu erwarten, dass Spenden alle Probleme des Landes lösen. „Spenden sind kein Instrument der Veränderung, sondern ein Zeichen der Solidarität. Ein Weg anderen, denen es weniger gut geht, zu beizustehen.“ Der notwendige Strukturwandel und Zukunftskonzepte für Kenia können nicht von außen importiert werden. „Das muss Kenia als Land selbst leisten. Der Westen kann da schlecht wie ein Gärtner eingreifen.“ Das Vorurteil, dass die Hilfe versacke, kann er nicht bestätigen. „Mein klarer Eindruck ist: Die Hilfsgüter, die verteilt werden, kommen auch bei den richtigen Leuten an. Aber es ist eben Nothilfe, die erst mal hilft, den Bauch zu füllen.“ Neben der akuten Nothilfe unterstützt Misereor daher auch langfristige Projekte zur Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen.

Ein gespaltenes Land

Die Lage im Land ist kompliziert. Einen Gegensatz wie den zwischen der modernen Hauptstadt und den Nomaden des Nordens gibt es in keinem europäischen Land. Nicht nur bei den Lebensbedingungen, sondern auch in der Mentalität. Die Leute in der Hauptstadt verstehen sich vor allem als Kenianer. Im Norden spielen Stammesstrukturen noch immer eine große Rolle. Verteilungskämpfe werden entlang von Ethnien ausgetragen. Mit den brutalen Methoden von vorgestern: Immer wieder werden Dörfer niedergebrannt oder wird Vieh gestohlen. Das Land ist gespalten. Nur 100 Kilometer südlich der Dürregegenden beginnt das grüne Hochland Kenias – mit fruchtbarem Lehmboden. „Da wurde jetzt gerade gut geerntet. Das Gemüse von dort können die Nomaden im Norden ohne Geld aber nicht bezahlen.“ Kenia ist ein relativ stabiles afrikanisches Land, auch der Machtwechsel nach der Präsidentschaftswahl im Sommer verlief entgegen von vielen Befürchtungen bislang friedlich. Ein Garant für Frieden und Einheit ist nicht zuletzt die wachsende Mittelschicht des Landes, die bei Unruhen viel zu verlieren hätte. Doch der Norden wird derzeit immer weiter abgehängt. Auf Dauer braucht es langfristige Konzepte, doch heute muss die größte Not gelindert werden.

Misereor- Spendenkonto

IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10 

BIC GENODED1PAX      

Pax-Bank Aachen      

Stichwort: Hungersnot in Afrika

Go to Source

Kategorien
Afrika Dürre Handy Handynetz Kenia Klimakrise Misereor Nairobi Osteuropa Rinder Roland Brockmann Ukraine Ukrainekrieg

Dürre in Afrika: Die vergessenen Hirten von Kenia – sie leiden am meisten unter Klimakrise und Ukrainekrieg

Sie leben wie vor hundert Jahren – allerdings mit Handynetz. Ein Berliner Fotograf besuchte die Hirten im Norden Kenias. Die rasante Modernisierung Kenias geht an ihnen vorüber. Nur mit Hilfe können diese traditionell lebenden Menschen die aktuelle Dürre überstehen.

Gerade wurde in Nairobi der neue Expressway eingeweiht: ein Prestigeprojekt für den Hauptstadtverkehr. Gleichzeitig ändert sich an den Lebensbedingungen auf dem Land im Norden seit Jahren wenig. Auch dort gibt es zwar Mobilfunknetze, weil das logistisch einfach ist, aber ansonsten leben die Leute dort wie vor 50 oder 100 Jahren. Der Berliner Fotograf Roland Brockmann besuchte die Hirten im Norden des Landes auf Einladung der Hilfsorganisation Misereor. Obwohl die Menschen dort so abgeschieden leben, leiden sie am stärksten unter der Weltlage. Bei Krisen, die andere verursachen, tragen sie die Folgen. Sie leiden unter Dürre und Klimawandel und tragen selbst kaum zu den klimaschädlichen Emissionen bei. Vom der Ukraine dürften die wenigsten je gehört haben und doch beeinflussen die Folgen des Krieges im fernen Osteuropa ihr Leben. Grundnahrungsmittel und Treibstoff werden unbezahlbar – auch für die internationalen Hilfsorganisationen.

Handy im Mittelalter

Die Menschen nutzen Handys, wohnen aber in traditionellen Hütten ohne Stromnetz oder Wasserversorgung. Sie kochen über Drei-Stein-Feuerstellen, wie seit Urzeiten. Die meisten sind Hirten, können weder lesen noch schreiben. Ihr Lebenszentrum sind die Tiere, nicht nur als Kapital. Rinder oder Ziegen bestimmen den Status einer Familie, vor allem aber den Lebensalltag. Ohne das Vieh verliert das ganze Leben hier seinen Sinn. Inzwischen ist es die dritte Dürre in Kenia, die der Berliner Fotograf dokumentiert, innerhalb von rund zehn Jahren. Er sagt: „Mich beeindrucken diese Menschen, denen ich unterwegs begegne. Ich selbst könnte so nicht überleben. Als Fotograf es ist wie ein Blick in eine andere, aus der Moderne gefallenen Welt.“ Eine Welt, die immer brüchiger wird.

Ohne Tiere kein sinnvolles Leben

Das Leben dort ist alles andere als eine Idylle. Hinter dem Hunger wartet das nächste Drama, die Perspektivlosigkeit. Ohne Tiere gibt es für die Hirtenvölker nichts zu tun. Die Dürre hat klimatische, also globale Gründe. Hinzu kommen diesmal die vergangene Heuschreckenplage, Corona und die gestiegenen Lebensmittelpreise durch den Krieg in der Ukraine. Da im Norden aufgrund des semi-ariden Bodens nichts angebaut werden kann, müssen die Nomaden Mehl kaufen, um wenigsten Maisbrei zum Essen zu haben. Während der Pandemie wurden aber die Märkte geschlossen, dadurch gingen die ganzen Tagelöhnerjobs verloren. Niemand konnte sich mehr etwas dazu verdienen.

Spenden lösen nicht alle Probleme

Inzwischen lebt die Bevölkerung in 17 Landkreisen Kenias in akuter Not. 3,5 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe. Laikipia, wo die Misereor-Partnerorganisation IMPACT (Indigenous Movement for Peace Advancement and Conflict Transformation) arbeitet, ist besonders betroffen. Roland Brockmann hält die Hilfe durch Spenden für dringend notwendig. Es sei nicht fair, zu erwarten, dass Spenden alle Probleme des Landes lösen. „Spenden sind kein Instrument der Veränderung, sondern ein Zeichen der Solidarität. Ein Weg anderen, denen es weniger gut geht, zu beizustehen.“ Der notwendige Strukturwandel und Zukunftskonzepte für Kenia können nicht von außen importiert werden. „Das muss Kenia als Land selbst leisten. Der Westen kann da schlecht wie ein Gärtner eingreifen.“ Das Vorurteil, dass die Hilfe versacke, kann er nicht bestätigen. „Mein klarer Eindruck ist: Die Hilfsgüter, die verteilt werden, kommen auch bei den richtigen Leuten an. Aber es ist eben Nothilfe, die erst mal hilft, den Bauch zu füllen.“ Neben der akuten Nothilfe unterstützt Misereor daher auch langfristige Projekte zur Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen.

Ein gespaltenes Land

Die Lage im Land ist kompliziert. Einen Gegensatz wie den zwischen der modernen Hauptstadt und den Nomaden des Nordens gibt es in keinem europäischen Land. Nicht nur bei den Lebensbedingungen, sondern auch in der Mentalität. Die Leute in der Hauptstadt verstehen sich vor allem als Kenianer. Im Norden spielen Stammesstrukturen noch immer eine große Rolle. Verteilungskämpfe werden entlang von Ethnien ausgetragen. Mit den brutalen Methoden von vorgestern: Immer wieder werden Dörfer niedergebrannt oder wird Vieh gestohlen. Das Land ist gespalten. Nur 100 Kilometer südlich der Dürregegenden beginnt das grüne Hochland Kenias – mit fruchtbarem Lehmboden. „Da wurde jetzt gerade gut geerntet. Das Gemüse von dort können die Nomaden im Norden ohne Geld aber nicht bezahlen.“ Kenia ist ein relativ stabiles afrikanisches Land, auch der Machtwechsel nach der Präsidentschaftswahl im Sommer verlief entgegen von vielen Befürchtungen bislang friedlich. Ein Garant für Frieden und Einheit ist nicht zuletzt die wachsende Mittelschicht des Landes, die bei Unruhen viel zu verlieren hätte. Doch der Norden wird derzeit immer weiter abgehängt. Auf Dauer braucht es langfristige Konzepte, doch heute muss die größte Not gelindert werden.

Misereor- Spendenkonto

IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10 

BIC GENODED1PAX      

Pax-Bank Aachen      

Stichwort: Hungersnot in Afrika

Go to Source

Kategorien
Russland Ukraine Ukrainekrieg Wladimir Putin Wolodymyr Selesnkyj

212. Kriegstag: „Putin fesselt Hunderttausende mit Blut“: Alexej Nawalny muss nach Kritik an Teilmobilmachung erneut in Einzelhaft

Ukraine meldet weitere Geländegewinne – Kreml beklagt „Hysterie“ in Russland +++ UN-Kommission stellt etliche russische Kriegsverbrechen fest +++ Berlusconi sorgt für Aufreger: Putin wurde zum Krieg gedrängt +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Liveblog. 

Weil Russland Schwierigkeiten im Krieg gegen die Ukraine hat, mobilisiert der Kreml 300.000 Reservisten. Von Kiew aus ruft der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deshalb zu Protesten in Russland auf. In den besetzten Gebieten im Osten und Süden beginnen die sogenannten Referenden, in denen über den Beitritt zu Russland abgestimmt wird. Das Ergebnis wird aber international nicht anerkannt werden.

Lesen Sie alles über die Ereignisse des 212. Kriegstages im stern-Liveblog.

Go to Source

Kategorien
Russland Ukraine Ukrainekrieg Wladimir Putin Wolodymyr Selesnkyj

212. Kriegstag: „Putin fesselt Hunderttausende mit Blut“: Alexej Nawalny muss nach Kritik an Teilmobilmachung erneut in Einzelhaft

Ukraine meldet weitere Geländegewinne – Kreml beklagt „Hysterie“ in Russland +++ UN-Kommission stellt etliche russische Kriegsverbrechen fest +++ Berlusconi sorgt für Aufreger: Putin wurde zum Krieg gedrängt +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Liveblog. 

Weil Russland Schwierigkeiten im Krieg gegen die Ukraine hat, mobilisiert der Kreml 300.000 Reservisten. Von Kiew aus ruft der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deshalb zu Protesten in Russland auf. In den besetzten Gebieten im Osten und Süden beginnen die sogenannten Referenden, in denen über den Beitritt zu Russland abgestimmt wird. Das Ergebnis wird aber international nicht anerkannt werden.

Lesen Sie alles über die Ereignisse des 212. Kriegstages im stern-Liveblog.

Go to Source

Kategorien
Russland Ukraine Ukrainekrieg Wladimir Putin Wolodymyr Selesnkyj

212. Kriegstag: „Putin fesselt Hunderttausende mit Blut“: Alexej Nawalny muss nach Kritik an Teilmobilmachung erneut in Einzelhaft

Ukraine meldet weitere Geländegewinne – Kreml beklagt „Hysterie“ in Russland +++ UN-Kommission stellt etliche russische Kriegsverbrechen fest +++ Berlusconi sorgt für Aufreger: Putin wurde zum Krieg gedrängt +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Liveblog. 

Weil Russland Schwierigkeiten im Krieg gegen die Ukraine hat, mobilisiert der Kreml 300.000 Reservisten. Von Kiew aus ruft der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deshalb zu Protesten in Russland auf. In den besetzten Gebieten im Osten und Süden beginnen die sogenannten Referenden, in denen über den Beitritt zu Russland abgestimmt wird. Das Ergebnis wird aber international nicht anerkannt werden.

Lesen Sie alles über die Ereignisse des 212. Kriegstages im stern-Liveblog.

Go to Source

Kategorien
Russland Ukraine Ukrainekrieg Wladimir Putin Wolodymyr Selesnkyj

212. Kriegstag: Ukraine meldet weitere Geländegewinne – Kreml beklagt „Hysterie“ in Russland

UN-Kommission stellt etliche russische Kriegsverbrechen fest +++ Berlusconi sorgt für Aufreger: Putin wurde zum Krieg gedrängt +++ Kiew bezeichnet Scheinreferenden als „Propagandashow“ +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Liveblog. 

Weil Russland Schwierigkeiten im Krieg gegen die Ukraine hat, mobilisiert der Kreml 300.000 Reservisten. Von Kiew aus ruft der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deshalb zu Protesten in Russland auf. In den besetzten Gebieten im Osten und Süden beginnen die sogenannten Referenden, in denen über den Beitritt zu Russland abgestimmt wird. Das Ergebnis wird aber international nicht anerkannt werden.

Lesen Sie alles über die Ereignisse des 212. Kriegstages im stern-Liveblog.

Go to Source

Kategorien
Russland Ukraine Ukrainekrieg Wladimir Putin Wolodymyr Selesnkyj

212. Kriegstag: Ukraine meldet weitere Geländegewinne – Kreml beklagt „Hysterie“ in Russland

UN-Kommission stellt etliche russische Kriegsverbrechen fest +++ Berlusconi sorgt für Aufreger: Putin wurde zum Krieg gedrängt +++ Kiew bezeichnet Scheinreferenden als „Propagandashow“ +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Liveblog. 

Weil Russland Schwierigkeiten im Krieg gegen die Ukraine hat, mobilisiert der Kreml 300.000 Reservisten. Von Kiew aus ruft der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deshalb zu Protesten in Russland auf. In den besetzten Gebieten im Osten und Süden beginnen die sogenannten Referenden, in denen über den Beitritt zu Russland abgestimmt wird. Das Ergebnis wird aber international nicht anerkannt werden.

Lesen Sie alles über die Ereignisse des 212. Kriegstages im stern-Liveblog.

Go to Source

Kategorien
Russland Ukraine Ukrainekrieg Wladimir Putin Wolodymyr Selesnkyj

212. Kriegstag: Ukraine meldet weitere Geländegewinne – Kreml beklagt „Hysterie“ in Russland

UN-Kommission stellt etliche russische Kriegsverbrechen fest +++ Berlusconi sorgt für Aufreger: Putin wurde zum Krieg gedrängt +++ Kiew bezeichnet Scheinreferenden als „Propagandashow“ +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Liveblog. 

Weil Russland Schwierigkeiten im Krieg gegen die Ukraine hat, mobilisiert der Kreml 300.000 Reservisten. Von Kiew aus ruft der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deshalb zu Protesten in Russland auf. In den besetzten Gebieten im Osten und Süden beginnen die sogenannten Referenden, in denen über den Beitritt zu Russland abgestimmt wird. Das Ergebnis wird aber international nicht anerkannt werden.

Lesen Sie alles über die Ereignisse des 212. Kriegstages im stern-Liveblog.

Go to Source

Kategorien
Blackout Energiekrise Robert Habeck Stromausfall Ukrainekrieg Versorgungssicherheit

Stromversorgung: Energiekrise durch Ukraine-Krieg – ein Ausblick auf den Winter

Wirtschaftsminister Habeck verspricht eine hohe Versorgungssicherheit des deutschen Stromnetzes. Aber gilt das auch im Extremfall? Ein Ausblick auf den Winter, in dem die Lage angespannter werden könnte. 

Drohen in diesem Winter Stromausfälle wegen der Energiekrise? Eine repräsentative Umfrage des Civey-Instituts ergab jüngst, dass eine Mehrheit (53 Prozent) der Bürgerinnen und Bürger deswegen in großer Sorge ist. Bei den 18- bis 29-Jährigen waren es sogar 60 Prozent, wie das Nachrichtenportal „Watson“ berichtete. Doch wie wahrscheinlich sind Stromausfälle in Deutschland in diesem Winter tatsächlich? Ein Überblick.

Wie oft kommen Stromausfälle in Deutschland vor?

Der Bundesnetzagentur wurden 2020 bundesweit exakt 162 224 Stromausfälle in 868 Stromnetzen bekannt, etwa 2400 mehr als 2019. Bezogen auf den einzelnen Kunden bedeutete das im Schnitt 10,73 Minuten lang keinen Strom, wohlgemerkt im ganzen Jahr. Dies war die bisher geringste Ausfallzeit seit der ersten Erhebung durch die Behörde 2006. Der Mittelwert der Jahre 2010 bis 2020 liegt bei 14,05 Minuten. Die Bundesnetzagentur sprach bei der Veröffentlichung der Zahlen von einem „konstant hohen Niveau“ der „Versorgungszuverlässigkeit“.

Besteht in diesem Jahr eine größere Stromausfall-Gefahr als sonst?

Der Strommarktexperte Christian Rehtanz geht nicht von einer größeren Stromausfall-Gefahr aus. „Das Stromsystem wird in der Spitze durch Gaskraftwerke abgesichert, um die benötigte Leistung zu decken“, sagt der Professor für Energiesysteme und Energiewirtschaft an der Technischen Universität Dortmund. Daher seien Gas- und Stromsektor gekoppelt.

STERN PAID von Capital Energierechnung Preis der Freiheit 20.30

„Aufgrund der immensen Wichtigkeit des Stromsektors wird man alles tun, um dieses lauffähig zu halten.“ Er geht davon aus, dass sogar im Fall einer Gasknappheit Gas vorrangig zur Stromerzeugung eingesetzt wird und eher Industriekunden nicht mehr mit Gas versorgt werden.

Muss also kein Blackout befürchtet werden?

Auch Strommarktexperte Fabian Huneke vom Beratungsunternehmen Energy Brainpool befürchtet in diesem Winter in Deutschland keinen Blackout, also einen unkontrollierten Zusammenbruch der Elektrizitätsversorgung. „Möglich ist allenfalls ein sogenannter Brownout, bei dem die Übertragungsnetzbetreiber einzelne Großverbraucher oder Regionen stundenweise vom Netz nehmen müssten“, sagt Huneke. Dies könne bei großer Kälte etwa am frühen Abend geschehen, wenn der Haushaltsstromverbrauch stark zunehme.

Die Haushalte in Frankreich spielten dabei eine wichtige Rolle: „Gerade in Frankreich wird viel mit Strom geheizt.“ Wenn dann dort nicht genügend Atomstrom vorhanden sei, könne die Lastunterdeckung in die europäischen Nachbarmärkte herüberschwappen und auch hierzulande für Probleme sorgen, weil dann vergleichsweise viel Strom nach Frankreich fließe. Möglich ist dies durch die Koppelung der europäischen Stromnetze, die nicht nur grenzüberschreitenden Stromhandel ermöglicht, sondern in Notsituationen auch für mehr Netzstabilität sorgen kann.

Was ist zurzeit mit den französischen Atomkraftwerken los?

Laut Huneke ist derzeit knapp die Hälfte der 56 Atomkraftwerke Frankreichs nicht am Netz. Grund sind Instandsetzungsarbeiten sowie das Auftreten von Rissen in Notkühlkreisläufen. Frankreichs Energiewende-Ministerin Agnès Pannier-Runacher hatte Anfang September gesagt, dass der Stromkonzern EDF sich verpflichtet habe, alle Atomkraftwerke für diesen Winter wieder in Betrieb zu nehmen. Huneke: „Ein großer Teil der französischen Anlagen ist recht alt. Deshalb sind sie störanfälliger als die deutschen, die deutlich jünger sind.“

Wer kümmert sich eigentlich darum, dass immer genug Strom da ist?

Auf der einen Seite sind das die Stromproduzenten, die ihren Strom verkaufen wollen – angefangen bei Privathaushalten mit Solardach bis hin zu großen Stromerzeugern wie RWE oder Leag. Um den Stromtransport zu den Verbrauchern kümmern sich auf der anderen Seite die Netzbetreiber, allen voran vier große Unternehmen, die das sogenannte Übertragungsnetz unterhalten. Die Firmen 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW sind für die Überlandleitungen zuständig, durch die der Strom mit Höchstspannung fließt – 150 000 Volt oder mehr. Die Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, ein „sicheres, zuverlässiges und leistungsfähiges Energieversorgungsnetz“ zu betreiben.

Wie blicken die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) auf den Winter?

Das wollte das Wirtschaftsministerium im Sommer auch gerne wissen. Und zwar gleich aus mehreren Gründen: Wegen des Niedrigwassers in vielen wichtigen Wasserstraßen, wegen des Ausfalls vieler französischer Atomkraftwerke und der seit dem russischen Angriff auf die Ukraine insgesamt angespannten Lage auf den Energiemärkten.

FS Ukraine-Konflikt Grafiken 14.27

Für den sogenannten Stresstest spielten die ÜNB drei Szenarien mit unterschiedlich schwierigen Bedingungen durch. Es ging dabei zum Beispiel um Annahmen zum Pegelstand der Flüsse, über die Kohlekraftwerke mit Brennstoff beliefert werden. Auch verschiedene Annahmen zur Verfügbarkeit der französischen Atomkraftwerke, zum Einsatz von Heizlüftern und zur Gasverfügbarkeit in Süddeutschland wurden gemacht. Dabei ging es um zwei Kernfragen: Steht auch unter schwierigen Bedingungen so viel Strom zur Verfügung wie benötigt wird, und zwar in Deutschland und in europäischen Nachbarländern? Und bleibt das Stromnetz unter diesen Bedingungen stabil?

Und was haben sie herausgefunden?

Die Netzbetreiber bewerten die Versorgungssituation im kommenden Winterhalbjahr unter den schwierigen Bedingungen aller drei Szenarien als „äußerst angespannt“. In den beiden kritischeren Szenarien träten in einigen Stunden mehrstündige „Lastunterdeckungen“ auch in Deutschland auf. Das bedeutet: Die Stromnachfrage wäre dann höher als das Angebot – nicht alle könnten mit Strom versorgt werden. Im schwierigsten Szenario könnte das in Deutschland der Untersuchung zufolge im gesamten Winter für 3 bis 12 Stunden Unterdeckung bedeuten.

Die Netzbetreiber haben auch die Transportsicherheit im Stromnetz untersucht, die sogenannte Netzsicherheit. Ergebnis: In keinem der drei Szenarien steht in Deutschland genug Kraftwerksleistung zur Verfügung, um Netzengpässe zu vermeiden. Es würden im Ausland mindestens 5,8 Gigawatt gesichertes Ausgleichspotenzial benötigt. Das entspricht etwa der Leistung von vier großen Kernkraftwerken.

Was empfehlen die ÜNB als Gegenmaßnahmen?

„Dringend empfohlen“ wird die „Nutzung aller Möglichkeiten zur Erhöhung der Strom-Erzeugungs- und Transportkapazitäten“. Sie sprechen sich unter anderem dafür aus, die Nutzung weiterer Kraftwerkskapazitäten abzusichern etwa durch eine Marktrückkehr von Kohlekraftwerken aus der Reserve oder durch die Sicherung der Gasversorgung von Gaskraftwerken.

Die Verfügbarkeit der drei noch laufenden Kernkraftwerke bezeichnen sie in diesem Zusammenhang als einen weiteren „Baustein zur Beherrschung kritischer Situationen“. Skizziert wird auch, was passieren würde, wenn alle empfohlenen Maßnahmen doch nicht ausreichen: Dann müssten „Exporte beschränkt oder Großverbraucher kontrolliert und temporär abgeschaltet werden, um die Netzsicherheit aufrechtzuerhalten“.

Wie hat die Politik auf die Ergebnisse des Stresstests reagiert?

Das Wirtschaftsministerium teilte bei der Vorstellung des Stresstests am 5. September mit: „Eine stundenweise krisenhafte Situation im Stromsystem im Winter 22/23 ist zwar sehr unwahrscheinlich, kann aktuell aber nicht vollständig ausgeschlossen werden.“ Damit es aber zu keinen Stromausfällen komme, seien zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung der Netzsicherheit nötig. Etliche Maßnahmen, die der Stresstest als notwendig erachte, seien in der Umsetzung, wie beispielsweise die Marktrückkehr der Kohlekraftwerke, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne).

Und was ist mit den Atomkraftwerken?

Das Wirtschaftsministerium will, dass zwei der drei verbliebenen Atomkraftwerke eine sogenannte „Einsatzreserve“ für Notfälle bilden sollen. Wenn es nötig ist, sollen die Kraftwerke Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim in Baden-Württemberg im Winter einen zusätzlichen Beitrag im Stromnetz leisten: Entweder sollen sie weitgehend durchlaufen, wenn sich schon früh Engpässe abzeichnen, oder nach dem bislang zum Jahresende geplanten Stopp dann wieder angefahren werden. Neue Brennstäbe sollen dafür nicht verwendet werden. Bis Mitte April sollen die beiden Kraftwerke zur Verfügung stehen. Danach soll auch für sie endgültig Schluss sein. „Atomkraft ist und bleibt eine Hochrisikotechnologie“, begründet Habeck das Festhalten am Atomausstieg.

Das AKW Emsland in Niedersachsen soll nicht Teil der Reserve sein, sondern wie geplant zum Jahresende endgültig abgeschaltet werden. Für den süddeutschen Raum gebe es weniger AKW-Alternativen als im Norden, argumentiert Habeck. Zur Deckung möglicher Lücken in Norddeutschland sollen im Notfall schwimmende Ölkraftwerks-Schiffe zum Einsatz kommen. 

Steht schon fest, wie es jetzt mit den Atomkraftwerken weitergeht?

Nein, die Bundesregierung hat noch nicht endgültig über Habecks Vorschlag entschieden. Während sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hinter den Vorschlag stellte, ist die FDP für einen Weiterbetrieb der AKW. „Es ist unabdingbar, die Kapazitäten am Strommarkt zu erhöhen und so die galoppierenden Preise zu senken. Die drei sicheren Kernkraftwerke müssen weiterlaufen“, sagte etwa Finanzminister Christian Lindner (FDP) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Auch die Oppositionsparteien CDU und CSU wollen einen Weiterbetrieb aller drei Atomkraftwerke.

Go to Source