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Beziehung Instagram Mutter Verlobung

Wolfgang Van Halen: Er feiert Verlobung mit Andraia Allsop

Wolfgang Van Halen hat Andraia Allsop nach fast sieben Jahren Beziehung einen Antrag gemacht. Das gab er bei Instagram bekannt.

Wolfgang Van Halen (31) ist ein verlobter Mann. Der Musiker hat bei Instagram bekannt gegeben, dass er seiner Partnerin Andraia Allsop (31) einen Antrag gemacht hat. „Sie hat Ja gesagt!“, lautet sein Kommentar zu einem innigen Selfie des Paares. Darauf ist auch der funkelnde Verlobungsring am Finger der künftigen Braut zu sehen.

Große Freude bei Mutter Valerie Bertinelli

Wolfgang Van Halens Mutter, Schauspielerin Valerie Bertinelli (62), kommentierte das Bild mit: „Wie kann ich dafür eine Million Herzen vergeben? Freue mich so!“ Auf ihrem eigenen Account postete sie das Verlobungsbild ebenfalls und fügte zahlreiche Herzchen-Emojis hinzu. Prominente Glückwünsche zur Verlobung gab es in der Kommentarspalte unter anderem von Model Ireland Baldwin (26) oder Gitarrist Rob Caggiano (45).

Im Dezember 2020 postete Van Halen ein Pärchen-Bild zum fünften Jahrestag der beiden. Dazu schrieb er: „Fünf Jahre mit dieser schönen Dame. Ich bin so dankbar, dass sie in meinem Leben ist. Sie ist der Grund, warum ich im Moment überhaupt funktioniere. Sie hat mir durch so viel geholfen. Ich weiß nicht, was ich ohne sie machen würde.“

Wolfgang Van Halen ist der Sohn des verstorbenen Gitarren-Virtuosen Eddie Van Halen (1955-2020), der am 6. Oktober 2020 im Alter von 65 Jahren gestorben ist. Mit seinem Soloprojekt, Band Mammoth WVH, setzte Wolfgang Van Halen im November 2020 mit seiner Debütsingle „Distance“ und dem dazugehörigen Musikvideo mit einer Sammlung von Homevideos seinem Vater ein musikalisches Denkmal. Bei den Grammy Awards 2022 wurde das Lied in der Kategorie „Best Rock Song“ nominiert. Mit Valerie Bertinelli war Eddie Van Halen zwischen 1981 und 2007 verheiratet.

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Elon Musk Kinder Mutter

Elon Musk: Ist Tesla-Chef Vater von Zwillingen geworden?

Elon Musk soll im vergangenen Jahr Vater von Zwillingen geworden sein. Die Mutter ist angeblich eine Führungskraft eines seiner Unternehmen.

Tesla-Chef Elon Musk (51) soll im vergangenen Jahr still und heimlich Vater von Zwillingen geworden sein. Das geht angeblich aus Gerichtsdokumenten hervor, die dem „Business Insider“ vorliegen. Demnach soll die Mutter der Kinder Shivon Zilis sein, eine der Top-Führungskräfte des 51-Jährigen. Sie arbeitet bei Neuralink, einem Neurotechnologie-Unternehmen, das an Verbindungen zwischen dem Gehirn und Computern forscht.

Laut „Business Insider“ sollen die Zwillinge im November 2021 auf die Welt gekommen sein – nur wenige Wochen, bevor das zweite Kind von Musk und Sängerin Grimes (34) geboren wurde. Weder Musk noch Zilis haben die Geburt der Zwillinge bisher bestätigt.

Siebenfacher Vater

Im April haben Musk und Zilis laut den Gerichtsdokumenten angeblich die Namensänderung der Zwillinge beantragt: Die Kinder sollen „den Nachnamen des Vaters tragen und den Nachnamen der Mutter als Teil ihres zweiten Vornamens enthalten“, zitiert der „Business Insider“ daraus. Ein Richter in Austin, Texas, soll den Antrag im Mai genehmigt haben.

Musk wurde bereits sieben Mal Vater: Mit seiner ersten Frau, der kanadischen Schriftstellerin Justine Musk (49), mit der er von 2000 bis 2008 verheiratet war, hat er fünf Söhne. Das erstgeborene Kind der beiden starb jedoch im Säuglingsalter. 2010 heiratete der SpaceX-Chef die britische Schauspielerin Talulah Riley (36). Die kinderlose Ehe hielt zunächst bis 2012. Von 2013 bis 2016 waren die beiden erneut verheiratet. Mit Grimes ist der 51-Jährige seit 2018 liiert. Neben Tochter Exa Dark Sideræl, die im Dezember 2021 von einer Leihmutter ausgetragen wurde, haben sie noch den Sohn X Æ A-Xii (2).

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Alkohol Alkoholsucht Depression Hayden Panettiere Kamera Mutter Partner Wladimir Klitschko

Hayden Panettiere: Sie spricht über Opioid- und Alkoholsucht

Hayden Panettiere hat erstmals offen über ihre Opioid- und Alkoholsucht gesprochen. Zeitweise habe sie ohne Alkohol nicht leben können.

Die US-amerikanische Schauspielerin Hayden Panettiere (32) hat zum ersten Mal über ihre Opioid- und Alkoholsucht gesprochen. „Ich war auf dem Höhepunkt meiner Karriere und habe es ruiniert“, sagt die Darstellerin in der neuesten Ausgabe des „People“-Magazins. Jahrelang habe sie mit ihrer Sucht und einer postpartalen Depression gekämpft. „Ich dachte, ich hätte den Tiefpunkt erreicht, aber dann öffnete sich diese Falltür.“

Schon als Kind stand Panettiere, die mit Ex-Partner Wladimir Klitschko (46) eine Tochter hat, vor der Kamera. Mit 15 Jahren habe ihr jemand aus dem Team „Glückspillen“ angeboten. „Sie sollten mich bei Interviews munter machen“, gesteht die Darstellerin. Sie habe damals nicht geahnt, dass das nicht angebracht war und welche Türen sich dadurch öffnen würden.

Hayden Panettiere hat zeitweise nur „mit einem Schluck Alkohol funktioniert“

Die heute 32-Jährige fing an, Alkohol zu trinken und hin und wieder Opioide zu nehmen, die Dinge gerieten immer mehr außer Kontrolle. Als sie älter wurde, habe sie ohne Drogen und Alkohol nicht mehr leben können. An ihrem Tiefpunkt habe sie bereits nach dem Aufwachen gezittert und nur „mit einem Schluck Alkohol funktioniert“.

Im Jahr 2014 war sie mit Tochter Kaya (7) schwanger. Als die Kleine zur Welt kam, hatte die junge Mutter große Probleme. „Ich hatte nie das Gefühl, dass ich meinem Kind etwas antun wollte, aber ich wollte keine Zeit mit ihr verbringen“, sagt Panettiere. Während der Schwangerschaft habe sie nichts getrunken, doch nach der Geburt ging es wieder bergab.

Trennung von Klitschko: „Er wollte nicht in meiner Nähe sein“

Es dauerte nicht lange, bis auch die Beziehung zu Kindsvater Klitschko bröckelte. 2018 trennten sich die beiden schließlich. „Er wollte nicht in meiner Nähe sein“, erinnert sie sich zurück. „Ich wollte nicht in meiner Nähe sein.“ Im selben Jahr habe sie die Entscheidung getroffen, Tochter Kaya zu ihrem Vater in die Ukraine zu schicken. „Es war das Schwerste, was ich je tun musste“, sagt der ehemalige „Nashville“-Star. „Aber ich wollte ihr eine gute Mutter sein – und manchmal bedeutet das, sie gehen zu lassen.“

Panettiere habe sich schließlich entschlossen, Hilfe zu suchen. „Ich habe viel Arbeit in mich gesteckt und musste bereit sein, unglaublich ehrlich zu sein“, sagt die Schauspielerin. In den vergangenen Jahren habe sie unter anderem eine Traumatherapie gemacht und eine stationäre Behandlung gehabt. Es sei nicht einfach gewesen, „es gab viele Höhen und Tiefen“. Doch die 32-Jährige würde nicht einmal „die hässlichsten Dinge“ bereuen, die ihr widerfahren seien. „Ich fühle mich unglaublich erfüllt. Und ich habe das Gefühl, dass ich eine zweite Chance habe.“

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Angelique Kerber Endspiel Halbfinale Mutter Ons Jabeur Rasen Steffi Graf Tatjana Maria Tennisspielerinnen Tunesien Wimbledon

Tennis: «Das ist verrückt»: Maria will ins Finale von Wimbledon

Erst fünf deutsche Tennisspielerinnen standen im Finale von Wimbledon, drei von ihnen konnten das Turnier auch gewinnen. Nun will Tatjana Maria ihren Lauf mit dem Einzug ins Endspiel fortsetzen.

Nur noch zwei Siege bis zum Sensationstitel: Tatjana Maria steht im Halbfinale von Wimbledon vor dem bislang größten Spiel ihrer Karriere.

Die 34-Jährige trifft am Donnerstag (14.30 Uhr MESZ) auf die Weltranglisten-Zweite Ons Jabeur aus Tunesien und könnte als sechste deutsche Tennisspielerin das Endspiel beim Rasen-Klassiker erreichen. Dabei ist die Gegnerin keine gewöhnliche Konkurrentin für die zweifache Mutter. Das Wichtigste zum Spiel im Überblick:

Ausgangslage

Vor Turnierstart hatte Maria nie die dritte Runde eines Grand Slams überstanden. «Vor gut einem Jahr habe ich meine zweite Tochter (Cecilia) geboren. Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich ein Jahr später in einem Halbfinale von Wimbledon stehe, hätte ich gesagt, das ist verrückt», erzählte Maria vor der Partie über ihre eigene Geschichte.

Die Gegnerin

Die 27 Jahre alte Jabeur ist nicht nur der erste arabische Tennisprofi in einem Grand-Slam-Halbfinale. Die Tunesierin ist auch eine der besten Freundinnen der Familie Maria auf der Profitour. «Ich liebe Charlotte, sie ist so nett», sagte Jabeur über die achtjährige Tochter ihrer Gegnerin. «Sie spielt Tennis, es ist wirklich wundervoll, sie zu sehen. Die kleine der beiden lächelt immer, sie hat eine großartige Energie. Ich liebe die Familie einfach als Ganzes.»

Der Platz

Erstmals bei diesem Turnier wird Maria auf dem Centre Court aufschlagen. An zwei Duelle im größten Wimbledon-Stadion hat sie keine guten Erinnerungen: 2019 verlor sie zum Auftakt gegen die damalige Titelverteidigerin Angelique Kerber in der ersten Runde, im Jahr zuvor war gegen die Französin Kristina Mladenovic Schluss. «Beim dritten Mal klappt es hoffentlich», sagte Maria.

Bisherige deutsche Wimbledon-Finalistinnen

Bislang gab es 14 Finals in der Damen-Konkurrenz mit deutscher Beteiligung. 1931 bestritten Cilly Aussem und Hilde Krahwinkel ein deutsches Endspiel, das Aussem gewann. In der Profi-Ära (seit 1968) konnten sich zudem noch siebenmal Steffi Graf und zuletzt Angelique Kerber 2018 den Titel sichern.

Name Titel Finals Jahre
Steffi Graf 7 9 1987,88*,89*,91*,92*,93*,95*,96*,99
Angelique Kerber 1 2 2016,2018*
Cilly Aussem 1 1 1931*
Hilde Krahwinkel 2 1931,1936
Sabine Lisicki 1 2013

* Titel gewonnen

Die Halbfinalistinnen im statistischen Vergleich

Name Tatjana Maria (Bad Saulgau) Ons Jabeur (Tunesien)
Alter 34 27
Größe 1,72 Meter 1,67 Meter
Weltranglisten-Position 103 2
höchste Weltranglisten-Position 46 (November 2017) 2 (Juni 2022)
Grand-Slam-Turnierteilnahmen 35. 21.
Wimbledon-Teilnahmen 10. 5.
bestes Wimbledon-Resultat Halbfinale/2022 Halbfinale/2022
Siege in direkten Duellen 1 2
Karriere-Einnahmen* 3,514 Mio. US-Dollar (3,45 Mio. Euro) 6,245 Mio. US-Dollar (6,13 Mio. Euro)

Die TV-Situation

Deutsche Tennis-Fans sehen aus Wimbledon keine Live-Bilder im frei empfangbaren Fernsehen. Die Partie wird wie das komplette Turnier beim Bezahlsender Sky gezeigt, die Live-Übertragung aus London am Donnerstag beginnt um 14.15 Uhr.

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Kaiserslautern Landgericht Mordprozess Mutter Pfalz

Prozess: Mordprozess um getötete Polizisten: Weitere Zeugen erwartet

Im Prozess um zwei getötete Polizisten nahe Kusel (Pfalz) werden an diesem Donnerstag (9.00 Uhr) vor dem Landgericht Kaiserslautern weitere Zeugen erwartet. Unter den rund zehn geladenen Personen seien auch mehrere Polizeibeamte, teilte das Gericht mit. Sie sollten unter anderem über Durchsuchungsmaßnahmen und die Telefonüberwachung berichten. Auch die Auswertung von Überwachungskameras und die Spurensicherung seien Themen. Geladen sind auch die Mutter und ein Bekannter des Hauptangeklagten.

Im Prozess um zwei getötete Polizisten nahe Kusel (Pfalz) werden an diesem Donnerstag (9.00 Uhr) vor dem Landgericht Kaiserslautern weitere Zeugen erwartet. Unter den rund zehn geladenen Personen seien auch mehrere Polizeibeamte, teilte das Gericht mit. Sie sollten unter anderem über Durchsuchungsmaßnahmen und die Telefonüberwachung berichten. Auch die Auswertung von Überwachungskameras und die Spurensicherung seien Themen. Geladen sind auch die Mutter und ein Bekannter des Hauptangeklagten.

Der sogenannte Polizistenmord-Prozess hatte am 21. Juni begonnen und ist nun bis zum 19. Oktober terminiert. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 39-Jährigen vor, Ende Januar eine Polizeianwärterin (24) und einen Polizeikommissar (29) bei einer nächtlichen Fahrzeugkontrolle mit Schüssen in den Kopf ermordet zu haben, um Jagdwilderei zu verdecken. Die Gewalttat sorgte bundesweit für Entsetzen. Einem 33 Jahre alten Komplizen wirft die Anklage versuchte Strafvereitelung vor. Er soll beim Spurenverwischen geholfen haben.

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Baby Frauen Geburt Hebammen Kreißsaal Männer Mutter RTL

„Ralf, die Hebamme“: „Sie sagte: ‚Es geht los'“: RTL-Reporter über den Alltag als Hebamme – und Tränen im Kreißsaal

RTL-Reporter Ralf Herrmann hat sich zur Hebamme ausbilden lassen. Wie der harte Alltag im Kreißsaal aussieht und zu welch dramatischen Momenten es kommen kann, schildert „Ralf, die Hebamme“ im stern-Interview.

Herr Herrmann, wie nennt man eigentlich Männer, die unter anderem bei Geburtsvorbereitung und Geburt helfen?

Früher hießen männliche Hebammen Entbindungspfleger, aber seit 2020 ist die offizielle Bezeichnung auch für Männer Hebamme.

Wie sind Sie auf das Thema gestoßen?

Schon seit Jahren höre ich in meinem Bekanntenkreis immer wieder, wie schwierig es sei, als schwangere Frau eine Hebamme zu finden. Irgendwann wollte ich wissen: warum ist das so?

Sie hätten als Reporter Hebammen begleiten können. Warum selbst in die Rolle schlüpfen?

Wenn ich Zuschauern all die Facetten dieses Berufes zeigen will, die Emotionen – Freude, Schmerz, Liebe, Unsicherheit – genügt es nicht, nur mit Hebammen zu sprechen, sie zu begleiten und darüber zu berichten. Ich muss alles hautnah selbst erleben.

Wie reagierten Freunde und Kollegen auf die Idee?

Viele erklärten mich für verrückt.  

STERN PAID Mütterlich assistierter Kaiserschnitt 17.40

RTL-Reporter Ralf: „Ich hatte tierisches Herzklopfen“

Wann begannen Sie mit der Recherche?

Bereits im vergangenen Jahr. Wir waren ein kleines Team, nur meine Autorenkollegin Dagmar Vetter und ich, und der Beginn war zäh.

Was war das Problem?

Eine Geburt gehört zu den intimsten Momenten im Leben. Verständlicherweise wollen viele Frauen oder Paare keinen Reporter daran teilhaben und auch noch filmen lassen.  

Wie fanden Sie eine Frau, die damit einverstanden war?

Erstmal musste ich eine Hebamme finden, die den Mut aufbringt, dass ich, der Fernseh-Reporter, an ihrer Seite als Hebamme arbeiten darf. Über diese Hebamme lernte ich dann Kathi kennen, die eine Hausgeburt plante. Nachdem sie mich kennengelernt hatte, erlaubte sie mir, dabei zu sein, wenn ihr Kind zur Welt kommt.

Was haben Sie in dem Moment gedacht?  

Ich hatte tierisches Herzklopfen und wusste: jetzt wird es ernst. Mir blieben nur wenige Monate Zeit.

Welche Trainings haben Sie zur Vorbereitung absolviert?

Die Hochschule für Gesundheit in Bochum ließ mich am Studiengang Hebammenwissenschaft teilnehmen. Neben Theorie ging es direkt in die praktischen Übungen mit Puppen und Kunstblut, wie bei einer richtigen Geburt. So habe ich auch gelernt, wie wir Gebärende motivieren, die am Ende ihrer Kräfte sind. Anschließend Praktikum in einer Berliner Klinik mit jährlich 3000 Geburten.   

Vorsorge bei Kindern U1 bis U11 6.16

Ralf, die Hebamme: „Mir standen Tränen in den Augen“

Was hat Sie dort besonders beeindruckt?

Zunächst ist es ein Unterschied, ob man einer Schwangeren zu Hause den Bauch abtastet oder in einem Krankenhaus arbeitet, wo Frauen in sechs Kreißsälen gleichzeitig Hilfe benötigen. Am dramatischsten war ein Kaiserschnitt, bei dem ich mit Haken die Bauchdecke aufhalten durfte, während der Arzt das Kind geholt hat.

Was war das für eine Situation?

Erst schien alles normal, das Kind schrie, die Hebamme wollte der Mutter das Kind in den Arm legen. In diesem Augenblick verstummte es, war regungslos. Die Hebamme und ich sind dann ganz schnell mit dem Kind in den Notfallraum. Ich sah zu, wie die Kinderärzte und die Hebamme das Neugeborene versorgten, fühlte mich hilflos. Ich dachte: Bitte, lass alles gut gehen. Die Kleine hatte noch Fruchtwasser in der Lunge. Aber dann schrie sie wieder, zwei Tage später konnten Mutter und Kind die Klinik verlassen.

Wie verarbeiten Hebammen solche Momente?

Am diesem Tag war ich einer sehr erfahrenen Hebamme zugeteilt. Sie war in solchen Situationen routiniert. Trotzdem, sagte sie, würden sie Krisen immer wieder belasten.  

Was war Ihr schönstes Erlebnis in der Klinik?

Das war in einer Nachtschicht. Die Wehen einer Schwangeren begannen, und ich stand ohne Vorwarnung als Hebammen-Schüler neben dem Bett im Kreißsaal, hielt ein Bein der Frau nach oben und war plötzlich Teil der Geburt, das war so berührend. Am Ende bat mich die Frau, die Nabelschnur durchzuschneiden, da standen mir Tränen in den Augen. 

„Ein erfüllender Beruf, mit abschreckenden Arbeitsbedingungen“

Ein Traumberuf also?   

Ein erfüllender Beruf, gleichzeitig schrecken die Arbeitsbedingungen ab.

Was kritisieren Sie?

Wir müssen unterscheiden zwischen festangestellten Hebammen in Kliniken und selbstständigen Hebammen. Letztere müssen unglaublich hohe Beiträge für ihre berufliche Haftpflichtversicherung zahlen. Deshalb betreuen nur noch wenige Hausgeburten, sondern beschränken sich auf Vorsorge und Wochenbettbetreuung. Diese Arbeit wiederum wird nicht angemessen entlohnt.

Wie viel verdient eine freiberufliche Hebamme?

In NRW laut einer Studie durchschnittlich knapp 2200 Euro netto im Monat. Das hört sich erst mal gar nicht so schlecht an, ist aber überhaupt nicht angemessen.

Warum?

Natürliche Geburten lassen sich nicht planen. Die freiberufliche Hebamme, die ich begleitet habe, ist zum Beispiel seit vielen Monaten in 24-Stunden-Rufbereitschaft. Sie kann also privat gar nichts planen.

Was heißt das konkret? 

Das habe ich selbst erlebt. Meine Rufbereitschaft dauerte nur knapp vier Wochen, aber danach am Ende war ich fix und fertig. Ich durfte die Stadt nicht verlassen, musste ständig darauf achten, keine Nachrichten auf dem Smartphone zu verpassen, sobald ich einen Laden betrat, kontrollieren, ob es Handyempfang gab. Nachts schlief ich schlecht, es konnte ja jederzeit das Telefon klingeln. Meine Eltern hatten Goldene Hochzeit, doch die Feier fand ohne mich statt. Zu weit weg. Privatleben? Für freiberufliche Hebammen sehr schwierig.

Warum nehmen Hebammen solche Nachteile in Kauf?

Das machen nur Menschen, die ihren Beruf mit Leidenschaft und Enthusiasmus ausüben. Das wird viel zu wenig wertgeschätzt.

Tipps zur Geburt16.30

„Sie sagte: ‚Es geht los.‘ Es folgte die nervenaufreibendste Autofahrt meines Lebens“

Haben es festangestellte Hebammen besser

Auch sie haben einen harten Alltag, müssen im Schichtdienst arbeiten, dazu kommt purer Stress. Für viele Klinikhebammen unbefriedigend: Eine wünschenswerte eins-zu-eins-Betreuung ist aufgrund des Personalmangels in den meisten Kreißsälen unmöglich.

Haben Sie das auch erlebt?

Ich erinnere mich an eine Situation im Kreißsaal: Vor mir lag zitternd eine Frau, kurz vor der Entbindung. Ich wollte gern bei ihr bleiben. Doch dann musste ich ganz schnell den Kreißsaal verlassen, weil nebenan eine andere Schwangere Alarm ausgelöst hatte. Ich hatte das Gefühl keiner der beiden gerecht zu werden.

Wie reagieren Frauen, wenn plötzlich eine männliche Hebamme vor ihnen steht?

Ich habe als Hebamme nur gute Erfahrungen gemacht. Eine andere männliche Hebamme hat mir aber verraten, dass er eher mit älteren Hebammen-Kolleginnen aneinander gerät, die ihn als Kollegen nicht so richtig akzeptieren wollen. Die schwangeren Frauen haben damit in der Regel kein Problem.

Sie hatten einen Kameramann dabei. Wie schafft man es, einerseits intime Momente der Geburt einzufangen, andererseits Privatsphäre und Schamgefühl zu respektieren?

Dem ganzen Film-Team war selbstverständlich schon vor den Dreharbeiten klar, dass wir mit diesem Thema während des Drehs und auch im Schnitt ganz behutsam umgehen. Und das hat ganz toll funktioniert.

Wie ging es mit Kathi weiter, die Sie als Hebamme ausgewählt hatte?

Mitten in der Nacht erreichte mich der Anruf ihrer Hebamme, mit der ich zusammengearbeitet habe. Sie sagte: „Es geht los.“ Es folgte die nervenaufreibendste Autofahrt meines Lebens – von meinem Wohnort Köln zu Kathi nach Dortmund. Denn das Kind hatte es sehr, sehr eilig auf unsere Welt zu kommen.

Ob es TV-Reporter Ralf Herrmann am Ende tatsächlich schafft, als Hebamme einem Kind per Hausgeburt auf die Welt zu helfen, sehen Sie am Donnerstag, den 7. Juli um 20:15 Uhr in der Sendung „Ralf, die Hebamme“ bei RTL.

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Alkoholabhängigkeit Beichte Beziehung Depression Drogen Drogenabhängigkeit Glück Hayden Panettiere Jennifer Aniston Liebe Mutter Nashville Paul Rudd Wladimir Klitschko

Alkoholabhängigkeit: Hayden Panettieres emotionale Beichte: „Es waren die Flasche und ich“

Hayden Panettiere enthüllt in einem neuen Interview ihre einstige Abhängigkeit von Alkohol und Drogen. Außerdem spricht die Mutter einer Tochter über ihre postnatale Depression.

Mit gerade einmal fünf Jahren hatte Hayden Panettiere ihre erste wiederkehrende Rolle im US-TV, in der Serie „Liebe, Lügen, Leidenschaft“. Vier Jahre später war sie auf der großen Leinwand an der Seite von Jennifer Aniston und Paul Rudd in der Romcom „Liebe in jeder Beziehung“ zu sehen. In Windeseile wurde das süße, blonde Mädchen bekannt und mauserte sich zum Kinderstar. In einem neuen Interview mit dem „People“-Magazin bezeichnet Panettiere die Zeit als „furchtbar“: „Das würde ich nicht mal meinem ärgsten Feind wünschen.“

Im Alter von 13 Jahren sei sie auf Partys gewesen, wo man ihr Alkohol ausgeschenkt habe. Die Leute, mit denen sie dort waren, hätten sie nicht beschützt, sondern seien selbst betrunken gewesen. Sie habe damals noch ein Leben abseits der Filmwelt gehabt und ihre Freunde hätten sich nicht so verhalten. „Ich wusste mit 12 oder 13, dass das zu viel ist für ein Kind.“ Aber sie habe versucht, sich an diese andere Welt anzupassen. Als sie 15 Jahre alt gewesen sei, habe es eine Person in ihrem Umfeld gegeben, die ihr „Glückspillen“ gegeben habe. „Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung, was Drogen waren, was Abhängigkeit bedeutete“, so die heute 32-Jährige. 

Diese Zerrissenheit zwischen den unterschiedlichen Welten hätte dazu geführt, dass Hayden Panettiere nicht mehr wusste, wo sie dazugehört. „Ich habe andere Leute gesehen, die sich mit Alkohol selbst ‚therapierten‘ und dann probiert man es – und es funktioniert“, so die Schauspielerin. Zum Alkohol kam der gelegentliche Konsum von Opiaten hinzu. Das Verhaltensmuster habe sich in der Zeit eingeschlichen. Und als sie älter wurde, konnte sie fast nicht mehr ohne leben. „Es waren die Flasche und ich.“ Hayden Panettiere und Wladimir Klitschko_9Uhr

Hayden Panettiere litt unter postnataler Depression: „Ich wollte nicht bei meinem Kind sein“

2012 ergatterte Panettiere die Rolle der Juliette Barnes in der TV-Serie „Nashville“. Es schien ganz so, als hätten die Drehbuchautoren die Schauspielerin als Vorbild für die Figur genommen. „Ich war zehn Monate im Jahr in dieser Sendung gefangen, 12 bis 20 Stunden pro Tag in diesem sehr dramatischen Charakter, der dasselbe durchmachte wie ich im echten Leben.“ Denn beide teilten die Liebe zur Musik, genauso wie die Alkoholsucht und die postnatale Depression. 2104 wurde Panettiere von Box-Weltmeister Wladimir Klitschko schwanger und brachte im Dezember des Jahres Tochter Kaya auf die Welt. Doch anstatt danach im Baby-Glück zu schwelgen, befallen sie ungute Gefühle. Genauso wie Juliette nach der Geburt ihres Kindes auf dem Bildschirm, hält es die Darstellerin bei ihrem Kind nicht aus. „Ich hatte nie das Gefühl, dass ich meinem Kind etwas antun möchte, aber ich wollte auch nicht bei ihr sein. Es war einfach grau in meinem Leben.“

In dem Interview spricht die Schauspielerin auch über das Ende ihrer Beziehung zum jüngeren Klitschko-Bruder: „Er wollte mich nicht um sich herum haben. Ich wollte mich nicht um mich haben. Aber mit Opiaten und Alkohol habe ich alles getan, um für einen Moment glücklich zu sein. Dann habe ich mich schrecklicher als zuvor gefühlt. Ich befand mich in einem Kreis der Selbstzerstörung.“ 2018 traf sie die Entscheidung ihre Tochter zum Vater in die Ukraine zu schicken. „Das war das Schwerste, das ich je tun musste. Aber ich wollte ihr eine gute Mutter sein – und manchmal bedeutet das loszulassen.“Postnatale Depression 20.25h

Dank eines Klinikaufenthalts ist der „Nashville“-Star endlich zufrieden

Irgendwann hatte sie sich Hilfe gesucht und acht Monate in einer Entzugsklinik verbracht. Die Therapie habe sie „sprichwörtlich aufgerissen und wieder zusammengesetzt“. Dabei habe sie das Trauma erkannt, das das Herz ihrer Erkrankung sei. „Ich musste alles auseinandernehmen und es kamen Erinnerungen hoch, die ich unterdrückt hatte.“ Aber die Arbeit habe sich gelohnt, denn in der Klinik habe sie erstmals das Gefühl gehabt, zufrieden zu sein. „Ich habe erkannt, dass ich die Wahl habe, heute zu lachen, Spaß zu haben.“ 

Nach vier Jahren wird Hayden Panettiere im kommenden Jahr auf die Kinoleinwand zurückkehren. „Ich bin sehr aufgeregt“, erklärte die Schauspielerin und das Lächeln breitet sich über ihr ganzes Gesicht aus.

Quelle: People

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Bestattungsunternehmen Colorado Leichenteil Leichenteilen Mutter Reuters Staatsanwaltschaft USA

Colorado, USA: Einäscherungswünsche ignoriert: Bestatterin verkaufte illegal Leichenteile

In den USA soll die Inhaberin eines Bestattungsunternehmen jahrelang illegal Leichenteile verkauft haben. Jetzt bekannte sich die 45-Jährige vor einem Bundesgericht schuldig.

Im US-Bundesstaat Colorado hat eine Bestattungsunternehmerin vor einem Gericht zugegeben, jahrelang illegal mit Leichenteilen gehandelt zu haben. Der 45-Jährigen droht jetzt eine mehrjährige Haftstrafe.

PAID STERN 2019_50 Asche zu Asche Kasten

Zusammen mit ihrer Mutter betrieb sie von 2010 bis 2018 das Sunset Mesa Funeral Home in Montrose, einer Kleinstadt in Colorado. Dort boten die Damen Bestattungs- und Einäscherungsdienste an. Für die Einäscherung verlangten sie 1000 Dollar und mehr. Aber viele Einäscherungen fanden laut Staatsanwaltschaft nie statt.

2009 gründete Hess außerdem die gemeinnützige Sunset Mesa Funeral Foundation, Donor Services, einen Leichenvermittlungsdienst, der im selben Gebäude betrieben wurde. Als die Nachrichtenagentur Reuters 2016 über ihr Unternehmen berichtete, beschrieb sie es damals als kleines Familienunternehmen, in dem ihr Vater das Krematorium leitete. Damals erklärte sie, dass der Spenderdienst nur etwa 15 Prozent ihres Gesamtgeschäftes ausmache, er jedoch „einen wichtigen, öffentlichen Dienst erbringe“. Doch in Wahrheit soll sie mit dem Verkauf von Leichenteilen mehrere Hunderttausend Dollar verdient haben. 

Bestatterin soll Hunderte Leichen oder Leichenteile verkauft haben

Den Gerichtsdokumenten zufolge nutzte das Unternehmen die niedrigen Preise seiner Bestattungsdienste, um sich einen ständigen Nachschub an zu verkaufenden Leichenteilen zu sichern.

Sie soll die Wünsche der Familien ignoriert und keine Genehmigung eingeholt haben, die Körper oder Körperteile der Verstorbenen an Dritte zu übertragen. Unterschriften auf Einverständniserklärungen wurden gefälscht und Familien darüber getäuscht, wie die sterblichen Überreste ihrer Angehörigen behandelt werden würden.

Manchmal erhielt sie die Zustimmung von Familien, um kleine Gewebeproben oder Tumore ihrer verstorbenen Verwandten zu spenden, so die Anklageschrift. Bei anderen Gelegenheiten wurde ihre Bitte abgelehnt und manchmal brachte sie das Thema überhaupt nicht zur Sprache. Viele Familien erhielten Asche, die mit den Überresten verschiedener Leichen vermischt war, so die Staatsanwaltschaft. Ein Kunde erhielt statt der sterblichen Überreste seines Angehörigen eine Betonmischung.

Bestattung Beerdigung_18

In jedem Fall, so heißt es in den Dokumenten, verkaufte sie Köpfe, Torsi, Arme, Beine oder ganze menschliche Körper zu Forschungszwecken oder für chirurgische Schulungen weiter. Häufig lieferte sie kremierte Überreste an Familien mit dem Hinweis, dass es sich um die Überreste ihrer Verwandten handelte, obwohl dies in Wirklichkeit nicht der Fall war. Einige dieser Körperteile gehörten auch Menschen mit ansteckenden Krankheiten wie HIV und Hepatitis – Informationen, die sie den Käufern vorenthalten haben soll.

Bestatterin soll sogar Zähne gezogen und das Gold verkauft haben

Auch soll sie einigen Leichen sogar noch die Zähne gezogen haben, um das Gold aus Kronen oder Füllungen zu gewinnen, wie eine ehemalige Mitarbeiterin laut Nachrichtenagentur Reuters dem FBI berichtete. Mit dem Geld, dass sie durch den Goldverkauf erzielte, soll sie ihrer Familie unter anderem einen Ausflug nach Disneyland finanziert haben.

Am Dienstag bekannte sich die Bestatterin vor dem Bundesgerichtshof in Grand Juntion, Colorado, schuldig, mindestens ein Dutzend Familien betrogen zu haben, die eine Einäscherung für verstorbene Angehörige suchten. „Ich habe den Rahmen der Zustimmung überschritten und versuche, es wieder gut zu machen“, wird sie vom „Daily Sentinel“ zitiert. „Ich übernehme die Verantwortung“. Die Unternehmerin soll voraussichtlich im Januar verurteilt werden. Ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft.

Sehen Sie im Video: In Großbritannien wollen zwei Söhne bei der Beerdigung ihres Vaters ihre Mutter, also die Ehefrau des Verstorbenen, trösten. Weil sie dabei aber gegen die Coronaregeln verstoßen, sorgt ein Mann rüde für Abstand.

Quellen: US Attorney’s Office Colorado ,„The Daily Sentinel“, Reuters

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Bestattungsunternehmen Colorado Leichenteil Leichenteilen Mutter Reuters Staatsanwaltschaft USA

Colorado, USA: Einäscherungswünsche ignoriert: Bestatterin verkaufte illegal Leichenteile

In den USA soll die Inhaberin eines Bestattungsunternehmen jahrelang illegal Leichenteile verkauft haben. Jetzt bekannte sich die 45-Jährige vor einem Bundesgericht schuldig.

Im US-Bundesstaat Colorado hat eine Bestattungsunternehmerin vor einem Gericht zugegeben, jahrelang illegal mit Leichenteilen gehandelt zu haben. Der 45-Jährigen droht jetzt eine mehrjährige Haftstrafe.

PAID STERN 2019_50 Asche zu Asche Kasten

Zusammen mit ihrer Mutter betrieb sie von 2010 bis 2018 das Sunset Mesa Funeral Home in Montrose, einer Kleinstadt in Colorado. Dort boten die Damen Bestattungs- und Einäscherungsdienste an. Für die Einäscherung verlangten sie 1000 Dollar und mehr. Aber viele Einäscherungen fanden laut Staatsanwaltschaft nie statt.

2009 gründete Hess außerdem die gemeinnützige Sunset Mesa Funeral Foundation, Donor Services, einen Leichenvermittlungsdienst, der im selben Gebäude betrieben wurde. Als die Nachrichtenagentur Reuters 2016 über ihr Unternehmen berichtete, beschrieb sie es damals als kleines Familienunternehmen, in dem ihr Vater das Krematorium leitete. Damals erklärte sie, dass der Spenderdienst nur etwa 15 Prozent ihres Gesamtgeschäftes ausmache, er jedoch „einen wichtigen, öffentlichen Dienst erbringe“. Doch in Wahrheit soll sie mit dem Verkauf von Leichenteilen mehrere Hunderttausend Dollar verdient haben. 

Bestatterin soll Hunderte Leichen oder Leichenteile verkauft haben

Den Gerichtsdokumenten zufolge nutzte das Unternehmen die niedrigen Preise seiner Bestattungsdienste, um sich einen ständigen Nachschub an zu verkaufenden Leichenteilen zu sichern.

Sie soll die Wünsche der Familien ignoriert und keine Genehmigung eingeholt haben, die Körper oder Körperteile der Verstorbenen an Dritte zu übertragen. Unterschriften auf Einverständniserklärungen wurden gefälscht und Familien darüber getäuscht, wie die sterblichen Überreste ihrer Angehörigen behandelt werden würden.

Manchmal erhielt sie die Zustimmung von Familien, um kleine Gewebeproben oder Tumore ihrer verstorbenen Verwandten zu spenden, so die Anklageschrift. Bei anderen Gelegenheiten wurde ihre Bitte abgelehnt und manchmal brachte sie das Thema überhaupt nicht zur Sprache. Viele Familien erhielten Asche, die mit den Überresten verschiedener Leichen vermischt war, so die Staatsanwaltschaft. Ein Kunde erhielt statt der sterblichen Überreste seines Angehörigen eine Betonmischung.

Bestattung Beerdigung_18

In jedem Fall, so heißt es in den Dokumenten, verkaufte sie Köpfe, Torsi, Arme, Beine oder ganze menschliche Körper zu Forschungszwecken oder für chirurgische Schulungen weiter. Häufig lieferte sie kremierte Überreste an Familien mit dem Hinweis, dass es sich um die Überreste ihrer Verwandten handelte, obwohl dies in Wirklichkeit nicht der Fall war. Einige dieser Körperteile gehörten auch Menschen mit ansteckenden Krankheiten wie HIV und Hepatitis – Informationen, die sie den Käufern vorenthalten haben soll.

Bestatterin soll sogar Zähne gezogen und das Gold verkauft haben

Auch soll sie einigen Leichen sogar noch die Zähne gezogen haben, um das Gold aus Kronen oder Füllungen zu gewinnen, wie eine ehemalige Mitarbeiterin laut Nachrichtenagentur Reuters dem FBI berichtete. Mit dem Geld, dass sie durch den Goldverkauf erzielte, soll sie ihrer Familie unter anderem einen Ausflug nach Disneyland finanziert haben.

Am Dienstag bekannte sich die Bestatterin vor dem Bundesgerichtshof in Grand Juntion, Colorado, schuldig, mindestens ein Dutzend Familien betrogen zu haben, die eine Einäscherung für verstorbene Angehörige suchten. „Ich habe den Rahmen der Zustimmung überschritten und versuche, es wieder gut zu machen“, wird sie vom „Daily Sentinel“ zitiert. „Ich übernehme die Verantwortung“. Die Unternehmerin soll voraussichtlich im Januar verurteilt werden. Ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft.

Sehen Sie im Video: In Großbritannien wollen zwei Söhne bei der Beerdigung ihres Vaters ihre Mutter, also die Ehefrau des Verstorbenen, trösten. Weil sie dabei aber gegen die Coronaregeln verstoßen, sorgt ein Mann rüde für Abstand.

Quellen: US Attorney’s Office Colorado ,„The Daily Sentinel“, Reuters

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Baby Dortmund Facebook Faultiermutter Faultiernachwuchs Mutter

Zoo Dortmund: Faultier-Baby klammert sich fest an seine Mutter – und entzückt die Besucher

Das Faultier-Baby im Zoo Dortmund kam Ende April zur Welt. Jetzt ist es erstmals hinter einer Glaswand für Besucher zu sehen. Die sind begeistert. Und wie für ein Faultier-Kind üblich, klammert sich das Tier fest an seine Mutter. 

Gut zwei Monate nach seiner Geburt ist nun ein Faultierbaby im Dortmunder Zoo zu sehen. Das Jungtier sei Ende April zur Welt gekommen und habe noch keinen Namen, sagte eine Stadtsprecherin am Dienstag. Auch das Geschlecht habe man noch nicht ausmachen können, weil das Kleine sich mit der Bauchseite stets fest an seine Mutter „Hexe“ klammere.

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Um Mutter und Kind etwas Zeit und Ruhe zu geben, hatte der Zoo die beiden für die Geburt und die ersten Lebenswochen zunächst in einem Gehege hinter den Kulissen untergebracht.

Faultier Zoo Dortmund

Zoo Dortmund: Zwölfter Nachwuchs für Faultier „Hexe“

Jetzt können die beiden von den Besuchern hinter Glas bestaunt werden. Das Jungtier werde wohl noch weitere sieben bis acht Monate fest an die Mutter geklammert bleiben – wie üblich für heranwachsende Faultiere. Für „Hexe“ sei es ihr zwölfter Nachwuchs, sie verhalte sich routiniert. Auch Vater „Flori“ ist mit den beiden zusammen, was nicht selbstverständlich ist. Faultiere leben laut Zoo normalerweise einzelgängerisch und kommen nur zur Paarung zusammen. Hexe und Flori verstehen sich aber auch als Eltern gut.

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Im Netz ist die Begeisterung über das Faultier-Baby groß. Ein Foto von Mutter und Jungtier, das der Zoo Dortmund bei Facebook geteilt hat, erhielt rund 15.000 Likes. Die Kommentare sind überschwänglich und reichen von „mega niedlich“ über die besten Glückwünsche bis hin zu „Am liebsten würde man die beiden mal drücken“. Da ist es doch gut, dass „Hexe“ und ihr Faultier-Baby die Besucher hinter Glas entzücken. 

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