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Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2: Klapp-Giganten im Test: So nützlich sind faltbare Smartphones im Alltag wirklich

In der Android-Welt sollen Falt-Handys die Lösung für ausbleibende Begeisterung bei der Vorstellung neuer Geräte sein. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt unser Test zweier Top-Modelle.

Echte Innovation bei Smartphones sind in den vergangenen Jahren eine Herausforderung geworden – selbst Apple müht sich merklich ab. Dann der Durchbruch: Seit einiger Zeit ist die Technik so weit, dass sich die Vorteile von Smartphones und Tablets miteinander verbinden lassen – das faltbare Handy wurde geboren. Es verspricht kompakte Maße in der Hosentasche und auf Wunsch einen riesigen Bildschirm. In der Theorie klingt das super. Doch ist es wirklich so nützlich, wie es sich zunächst anhört?

Im Alltags-Test sollten die aktuellen Top-Modelle Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2 zeigen, wie sich der große Bildschirm auf die tägliche Nutzung auswirkt, wann er Vorteile bietet – und wann nicht. Vorab: Bei Preisen um 1270 Euro für das Samsung und irrwitzige 1750 Euro für das Huawei waren die Erwartungen riesig.

Den Wow-Effekt gibt es noch

Tatsächlich gibt es ihn noch, den Wow-Effekt beim Auspacken eines Smartphones. So sieht das also aus – krass, dass das geht. Die Rede ist natürlich von der jeweiligen Klapp-Technik, die sich Huawei und Samsung für ihre Geräte ausgedacht haben.

Das Huawei Mate XS 2 setzt auf einen 6,5 Zoll Bildschirm, der sich auf 7,8 Zoll ausweiten lässt. Im zusammengeklappten Zustand wickelt man den Bildschirm quasi um das Smartphone – er liegt also auf der Außenseite. Das hat den Vorteil, dass das Gerät „nur“ 11 Millimeter dick ist, also etwas mehr als ein iPhone mit 7,6 Millimetern, aber noch im erträglichen Rahmen. Der Nachteil liegt auf der Hand: Der Bildschirm des ausgesprochen teuren Smartphones liegt immer frei, eine schützende Hülle, die es erlaubt, das Gerät ohne Auspacken uneingeschränkt zu nutzen, gibt es nicht. 

Gleiches gilt auch für das Samsung Z Fold 4, wobei gesagt sei, dass dieses Smartphone den großen Bildschirm letztlich selbst ein wenig besser schützt, da er Innen liegt. Dafür setzt Samsung auf gleich drei Displays. Außen sitzt ein 6,2-Zoll-Display, dass die einhändige Nutzung erlaubt und einen schnellen Blick in die Nachrichten oder ähnliches erleichtert. Für mehr Platz kann man das Samsung aufklappen und den 7,6-Zoll-Bildschirm aktivieren.

Diese Bauart hat allerdings große Nachteile, auch wenn der teure Hauptbildschirm recht gut geschützt ist. Das Samsung ist so dick wie zwei Smartphones aufeinander, sprich knappe 16 Millimeter. Das ist viel zu viel, wenig elegant und unglaublich klobig. Das hohe Gewicht von 263 Gramm tut sein übriges, wobei das Huawei mit 255 Gramm nur unwesentlich leichter ist.

Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2 mit iPhone 12
Hier sieht man das Problem aktueller Falt-Smartphones sehr deutlich: Rechts liegt ein iPhone 12 mit einer Tiefe von 7,4 Millimetern, in der Mitte das wirklich viel zu dicke Samsung Z Fold 4 mit unglaublichen 16 Millimetern und links das immer noch recht dicke Huawei Mate XS 2 mit 11 Millimetern. Zugeklappt sind beide Geräte keine Handschmeichler, das Samsung ist einfach zu klobig.
© stern / Christian Hensen

Beide Geräte setzen bei den Displays auf OLED-Technik, die Farben, die Reaktionsgeschwindigkeit und die Darstellung sind durchweg sehr gut. Was die reine Darstellungsqualität betrifft, gibt es absolut nichts zu meckern.

Schnelle Hardware, Akku leidet merklich

In beiden Fällen reicht die Leistung locker für den Alltag, das Samsung ist allerdings wesentlich schneller. Woran das liegt, zeigt ein Blick auf die Ausstattung. Das Z Fold 4 arbeitet mit einem top-aktuellen Snapdragon 8+ Gen 1 und zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher. Huawei nutzt den älteren Snapdragon 888 4G und acht Gigabyte RAM. In grafischen Benchmarks liegt das Samsung bei fast doppelter Leistung, bei reinen CPU-Tests wie „Geekbench 5“ sind es rund 30 Prozent.

Wer aber nun denkt, die hohe Leistung und der große Bildschirm riechen nach Gaming-Paradies, irrt. Das liegt vor allem an der Hitzeentwicklung und den Akkus. Das Samsung Z Fold 4 setzt auf 4400 Milliamperestunden Kapazität, das Huawei auf 4600. Das mag viel klingen, aber der Bildschirm kostet Strom. Im reinen Video-Betrieb brachte es das Huawei auf rund acht Stunden, das Samsung ging bei maximaler Helligkeit nach 13 Stunden aus. Fordert man die Geräte, dreht sich der Spieß um.

Beim Dauer-Benchmark kann man bei beiden Geräten dabei zuschauen, wie die prozentuale Anzeige der Akkureserven runterzählt. Beide werden recht warm, die hohe Leistung des Samsung Z Fold 4 kostet viel Kraft und sorgt nach wenigen Stunden für eine leere Batterie. Das Huawei schafft es länger, drosselt aber merklich die Leistung und bringt es bei „3D Mark“ stellenweise nur noch auf wenige Bilder pro Sekunde, während das Samsung immerhin im zweistelligen – merklich flüssigeren – Bereich bleibt.

Für den Alltag bedeutet das bei beiden Geräten, dass eine Lademöglichkeit in der Nähe sein sollte, wenn länger aufwändige Spiele geplant sind. Was die Darstellung angeht, profitieren Games natürlich von den großen Bildschirmen, sofern sie an das Format von 5:4 beim Samsung oder von 8:7,1 beim Huawei angepasst sind.

Bei Videos profitieren Nutzer:innen eines solchen Klapp-Smartphones erstaunlich wenig von dem großen Bildschirm – eben wegen der ungewöhnlichen Seitenverhältnisse. Egal, wie man das Huawei oder das Samsung dreht, die Hälfte des großen Displays besteht aus fetten, schwarzen Balken. Natürlich lässt sich das Video auf die gesamte Fläche aufzoomen, aber dann fehlt gut ein Drittel des Gezeigten. An der Stelle wirkt es wie die Wahl zwischen Pest und Cholera, in beiden Fällen bringt der riesige Bildschirm absolut keine Vorteile, außer, man nutzt ihn als Aufsteller im Zug oder im Flugzeug.

Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2
Wer denkt, mit einem Samsung Z Fold 4 oder Huawei Mate XS 2 ein echtes Video-Wunder zu kaufen, irrt. Durch das eher quadratische Display säumen gigantische schwarze Ränder Serien und Filme, von dem großen Display profitieren sie nur sehr wenig.
© stern / Christian Hensen

Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2
Sowohl das Samsung Z Fold 4 als auch das Huawei Mate XS 2 bieten die Möglichkeit, die Hälfte des Bildschirms so abzuknicken, dass es als Aufsteller dient und man das Smartphone als Mäusekino hinstellen kann. Sehr praktisch für Bahn und Flugzeug!
© stern / Christian Hensen

Das sieht natürlich beim Besuch von Webseiten oder sozialen Netzwerken anders aus – hier bieten sich im aufklappten Zustand einfach deutlich mehr Inhalte auf einen Blick und größere Bilder. Will man Nachrichten oder Texte eingeben, haben beide Hersteller dafür eine gute Lösung, Huawei tatsächlich aber die bessere. Die Tastatur im aufgeklappten Zustand teilt sich, sodass jeweils ein Daumen eine Hälfte einfach erreichen kann. Huawei setzt dabei auf große Tasten, das Tippen ist kinderleicht. Samsung hält die Standard-Tastatur unverständlich klein, hier ist Zielen angesagt.

Noch immer nicht perfekt

Die wohl größten Schwächen der Bildschirme zeigen sich allerdings wohl erst über einen längeren Zeitraum – beim Samsung allerdings auch unmittelbar. Denn die Achillessehne beider Geräte ist die Knickfalte. Beim Samsung sieht man diese Falz wirklich permanent, spiegelt sich je nach Bildschirminhalt in ihr. Ob das über die Nutzungsdauer noch schlechter wird, ist nach wenigen Testwochen schwer zu sagen.

Das Huawei meistert diese Hürde deutlich besser, wohl vor allem, weil es den Bildschirm merklich aufspannt und genau hinter einer möglichen Falte mit einem Teil des Scharniers gegendrückt. Das sorgt im Betrieb für eine nahezu vollkommen glatte Bildschirmfläche, hat aber anscheinend seinen Preis. Denn schon nach zwei Wochen, in dem das Smartphone lange Zeit gefaltet im Regal verbrachte, bildeten sich nahe der Knickstelle auf beiden Seiten des Scharniers deutliche Dehnungsstreifen. Die stören zwar im Betrieb nicht, erwecken aber auch nicht den Eindruck, als würde dieses Luxus-Smartphone mehrere Jahre permanenter Beanspruchung locker wegstecken.

Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2
Und so macht sich die Knickstelle bei Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2 bemerkbar: Das Samsung zeigt eine deutliche Falte, die im Betrieb aber kaum stört. Das Huawei-Display scheint sehr anfällig für Abnutzungsspuren zu sein. Nur vom Umherliegen im gefalteten Zustand hat sich innerhalb kürzester Zeit ein unschöner Makel auf dem Display gebildet. Wie das bei mehrjähriger Nutzung aussieht, mag man sich nicht vorstellen.
© stern / Christian Hensen

Bei den Kameras nur Durchschnitt

Was die Kameras betrifft, lässt sich das Ergebnis des Tests recht kurz zusammenfassen: Bei Tageslicht machen die Hauptkameras gute Bilder, bei Dämmerung sind beide nicht besonders gut. Samsung hat generell etwas bei der Ausstattung übertrieben, verbaut gleich zwei Selfie-Kameras, obwohl man die Hauptkamera auch für Selbstportraits nutzen kann, da das äußere Display eine Vorschau bietet. Huawei ist bauartbedingt etwas zurückhaltender, beide Geräte setzen rückseitig auf ein beinahe identisches Drei-Kamera-System. Ein paar Beispiele:

Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2
Bei den Selfies profitiert das Samsung Z Fold 4 ungemein von der Möglichkeit, dafür die Hauptkamera nutzen zu können. Der Fairness halber sei gesagt: Die Selfies aus der Samsung-Frontkamera im Innendisplay sind aufgrund der niedrigen Auflösung von vier Megapixeln unterirdisch, vermutlich dient sie nur der Gesichtserkennung. Die Selfie-Kamera am Außendisplay mit zehn Megapixeln sind deutlich besser, aber eigentlich braucht die auch niemand.
© stern / Christian Hensen

Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2
Die Fotos von Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2 sehen gut aus, Unterschiede bei Tageslicht gibt es kaum. Die Hauptkameras knipsen mit jeweils 50 Megapixeln.
© stern / Christian Hensen

Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2
Genau genommen ist das Samsung etwas farbenfroher, durch Feintuning dürfte sich das aber den jeweiligen Vorlieben anpassen lassen.
© stern / Christian Hensen

Samsung Z Fold 4 und Huawei Mate XS 2
Bei Nachtaufnahmen haben beide Geräte deutliche Schwächen – und hellen die Bilder auch viel zu sehr auf. Beim Huawei ist das Bild generell erstaunlich unscharf, das Samsung schafft es nicht, die Lichtquellen klar voneinander abzugrenzen.
© stern / Christian Hensen

Huawei stört mit Software – aber nicht so, wie Sie denken

Eine Besonderheit des Huawei Mate XS 2 darf in diesem Test nicht fehlen: Sanktionsbedingt hat das Gerät keine Google-Dienste, arbeitet mit der hauseigenen App Gallery. Das ist allerdings kaum ein Nachteil. Erstens lassen sich inzwischen viele gängige Apps dort nativ finden, zweitens sucht Huawei im Falle fehlender Software nach Installationsdateien aus Drittquellen und bietet den Download von dort an. Zwar nimmt sich Huawei an dieser Stelle auch aus der Haftung, aber wer liest schon AGB. Im Test waren so alle Apps auffindbar, die man für den Alltag braucht. Eine Ausnahme bilden natürlich Dinge wie Android Auto, die dem Huawei ersatzlos fehlen. 

Huawei Mate XS 2

Deutlich störender war das erste Einschalten des Huawei. Aus welchen Gründen auch immer, vermutlich hat es mit ausbleibenden Einnahmen durch Verkäufe zu tun, müllt Huawei das 2000-Euro-Handy mit vorinstallierten Apps zu. Apps wie Tinder, Tiktok, Kaufland, About You, Tipico Sportwetten und zahllose nichtssagende Spiele tummeln sich auf dem Homescreen des Mate XS 2, obwohl niemand darum gebeten hat. 

Fazit: Total nett, aber…

Eingangs stand die Frage im Raum, ob die faltbaren Smartphones im Alltag einen echten Mehrwert bieten. Die Frage könnte man mit einem „Kommt darauf an“ beantworten, ehrlicherweise müsste man sie aber eigentlich verneinen. Die Mehrkosten für die Geräte, insbesondere bei Huawei, stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Samsung Flod Z4

Die Klapp-Geräte sind mehr als Machbarkeitsstudien zu verstehen, die vielleicht bei Enthusiasten Begeisterung auslösen, weil die vielen Ideen und Lösungen, die eingeflossen sind, durchaus beeindruckend sind. Besonders das Mate XS 2 ist wirklich gelungen. Doch geht es um den Konsum von Medien, das Spielen unterwegs oder auch einfach nur den Transport in der Hosentasche, performen die faltbaren Smartphones gleich oder gar schlechter als herkömmliche Vertreter. Das könnte auch der Grund sein, warum Apple sich bisher nicht mit einem faltbaren iPhone hat blicken lassen – es gibt kaum Gründe, das zu tun.

Am meisten Sorge bereitet bei beiden Geräten die Haltbarkeit, besonders das Huawei zeigt binnen kürzester Zeit deutliche Spuren auf dem Display. Das Samsung disqualifiziert sich für viele wohl auch durch die enormen Abmessungen, die den Klotz einfach unhandlich machen.

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5G-Netz AVM Computer Deutsche Telekom Deutschland DSL Fritzbox Hosentasche iPhone Router Smartphone Vergleich Wifi Wlan ZTE

Mobiles Internet: 5G-Router 2022: Vier Modelle für zu Hause und unterwegs im Vergleich

Einen 5G-Router führen die meisten Menschen in ihrer Hosentasche mit sich. Welcher das ist und in wann die Investition eines „richtigen“ 5G-Routers Sinn ergibt, verrät der Vergleich. 

Das 5G-Netz erobert gemächlich Deutschland. Es ist die Hoffnung für alle leidgeplagten Landbewohner, endlich flottes Internet genießen zu dürfen. Ein Blick auf die Netzabdeckung der Telekom offenbart leider, dass 5G vor allem in Ballungszentren angekommen ist. Gerade im Osten und ländlichen Regionen klaffen noch immer riesige Funklöcher. Sei es drum. Im Vergleich zum LTE-Netz bietet 5G in der Theorie enorme Geschwindigkeitsvorteile und bessere Latenzen: So transferiert das LTE-Netz maximal zwischen 300 und 500 Megabits pro Sekunde (MBit/s). Im Vergleich dazu liefert 5G in der ersten Phase mit 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) die doppelte Geschwindigkeit. Und da ist noch lange nicht Schluss: In den weiteren Ausbauphasen sollen bis zu 20 GBit/s möglich sein.

5G-Router für zu Hause

Grau ist im Leben leider alle Theorie, denn meistens drosseln die Netzbetreiber die Geschwindigkeit ihrer 5G-Verträge und legen sie um die 300 bis 500 Mbit/s fest, was vielerorts deutlich schneller ist als die Kupferkabel im Boden, weshalb 5G für viele Menschen zur veritablen Alternative zum DSL-Anschluss wird. Suchen Sie einen 5G-Router als zentralen Zugangspunkt für Ihr Heimnetzwerk, achten Sie darauf, dass er Wifi 6 bietet und Mesh-fähig ist. 

Über Wifi 6 sind höhere Datentransferraten möglich. Setzen Sie auf den älteren Funkstandard im niedrigeren Frequenzbereich, bremst das die Geschwindigkeit aus, die theoretisch über 5G empfangen wird und genau das wollen Sie vermeiden. Keine Sorge: Wifi 6 ist abwärtskompatibel. Wenn Sie also über ältere Geräte verfügen, die sich noch nicht in Wifi 6 einklinken können, ist das kein Problem.

Ein Mesh-Netzwerk bietet verschiedene Zugangspunkte für Ihre Geräte. Das funktioniert über Mesh-Repeater, die Sie in den verschiedenen Räumen platzieren. Das Besondere daran ist, dass ein Mesh-Router automatisch den besten Zugriffspunkt für die Geräte erkennt, wenn Sie beispielsweise mit Ihrem Smartphone vom Dachboden in den Keller wandern, ohne dass Sie sich ständig neu mit einem Repeater verbinden müssen. Leider funktioniert das meist nur mit Routern und Repeatern derselben Marke.

AVM FRITZ!Box 6850 5G International

AVM FRITZ!Box 6850 5G International

  • Wifi 6 
  • Mesh-fähig
  • 4 Ethernet-Ports

Die meisten Menschen kennen Fritzboxen bereits von ihrem Kabel- oder DSL-Anschluss. Der deutsche Hersteller hat natürlich auch einen 5G-Router im Angebot und zwar die AVM FRITZ!Box 6850 5G International. Sie lohnt, wenn Sie weiteres AVM-Zubehör in Ihrem Zuhause nutzen, denn das funktioniert natürlich auch mit dem mobilen Router des Herstellers und erspart Ihnen die nervige Rekonfiguration des Heimnetzwerkes. Schön: Die Fritzbox ist natürlich abwärtskompatibel. Bedeutet, dass Sie sich mit ihr auch ins LTE-Netz einklinken, falls 5G an Ihrem Wohnort noch nicht vorhanden ist. Dazu überträgt die AVM FRITZ!Box 6850 5G maximal 1,3 GBit/s per Wifi 6 an Smartphone, Fernseher & Co. im Heimnetzwerk.

Die Geschwindigkeit reicht für die nächsten Jahre aus. Auch positiv: Sie bietet ein Feature, um die optimale Position für den Router zur nächsten Mobilfunkantenne zu finden. Vorausgesetzt, an dem Platz befindet sich eine Steckdose. Über einen Akku verfügt die Fritzbox leider nicht, weshalb sie sich für den Campingtrip nur bedingt eignet. Natürlich ist sie auch Mesh-fähig. Bedeutet, dass sie mit den entsprechenden Mesh-Repeatern ein Netzwerk einrichten, dass automatisch den besten Zugriffspunkt für Smartphone, Laptop & Co. findet. Leider müssen Sie die SIM-Karte in die Fritzbox stecken. Über eine eSIM verfügt sie nicht.

ZTE MC801A HyperBox 5G

ZTE MC801A HyperBox 5G

  • Wifi 6 
  • Kein Mesh
  • 2 Ethernet-Ports

Günstiger und deutlich abgespeckter ist die ZTE MC801A HyperBox 5G. Sie lohnt für Menschen, die kein Mesh-Netzwerk benötigen und einen einfachen Weg ins 5G-Netz suchen. Dabei unterstützt der 5G-Router Übertragungsraten von bis zu 1,7 GBit/s. Auf einen Akku verzichtet ZTE leider auch. Sie müssen also einen geeigneten Platz nahe einer Steckdose finden, wenn Sie auf die ZTE MC801A HyperBox 5G setzen. Natürlich ist der 5G-Router auch abwärtskompatibel und kann sich ins LTE-Netz einklinken. Schön: Auch die ZTE MC801A HyperBox 5G arbeitet mit dem Wifi-6-Standard.

Im Vergleich zur Fritzbox bietet sie aber nur zwei LAN-Ports. Schade, wenn Sie mehrere Computer per Kabel mit dem 5G-Router verbinden wollen. Außerdem können Sie keine Haustelefone mit dem Router verwalten. Dafür braucht es die Fritzbox. Und noch ein größeres Manko hat die ZTE MC801A HyperBox 5G in petto: Auf ihr arbeitet aus unerfindlichen Gründen die Telekom-Firmware. Das kann die Einrichtung des Routers deutlich erschweren, weshalb ungeübte Käufer Abstand von der ZTE MC801A HyperBox 5G nehmen sollten. Es sei denn, Sie sind bei der Telekom unter Vertrag. 

5G-Router für unterwegs befindet sich in der Hosentasche

Corona sorgte für einen richtigen Camper-Boom und nun touren etliche Pärchen in umgebauten Dieselbombern durch die Republik. Das macht ohne Internet nur halb so viel Spaß, schließlich will ja jedes Essen, jeder „spontane“ Schnappschuss und jedes Event geteilt werden. Soll noch einer sagen, man mache Urlaub, um sich zu erholen. Den dafür zuständigen 5G-Router haben die meisten Reiselustigen bereits in ihrer Tasche. Dann jedenfalls, wenn sie sich im letzten Jahr ein 5G-fähiges Smartphone gekauft haben.

Denn die Chips, die die Smartphones und Router ins 5G-Netz einklinken, sind meist die gleichen (häufig der Qualcomm X55). Per Tethering-Funktion mutiert das Smartphone zum 5G-Router. Tethering ist das Teilen mobilen Internets des Smartphones mit anderen Geräten wie Laptop oder Fernseher. Das funktioniert entweder meist über eine Kabelverbindung wie USB. Alternativ kann ein Smartphone auch als Wifi-Hotspot dienen. Beim Hotspot erstellt das Smartphone ein WLAN-Netz, in das sich die anderen Geräte einklinken können.

Wann sollten Sie zum Smartphone und wann zum Router greifen?

Nun kann man meinen, ein mobiler 5G-Router sei rausgeschmissenes Geld, wenn ein 5G-fähiges Smartphone doch den gleichen Dienst verrichten kann. Die Antwort darauf lautet eindeutig: jein. Zwar einen sich Smartphone und Router beispielsweise in den Chips, mit denen sie sich ins 5G-Netz einklinken, aber trotzdem kann es mit dem Smartphone zu Problemen kommen. Schauen wir uns exemplarisch das iPhone 13 an. Das bietet die Möglichkeit, den Laptop per USB-Verbindung unterwegs mit dem Internet zu verbinden.

Nun setzt Apple beim USB-Lightning-Kabel leider auf USB 2.0. USB 2.0 bietet eine maximale Übertragungsrate von 480 MBit/s im Up- und Downstream, also 240 MBit/s in die eine und andere Richtung. Und das macht ergibt eine maximale Übertragungsrate von 240 MBit/s, die vom das Smartphone an den Computer weitergibt. Blöd ist das dann, wenn die 5G-Verbindung beispielsweise 1 Gigabit flott ist, weil 760 MBits/s im zu geringen Datendurchsatz des USB-Kabels verpuffen. 

Die Schwächen von iPhone 13 & Co.

Beim iPhone 13 erstellen Sie besser einen WLAN-Hotspot und klinken sich mit dem Laptop ins Wifi-6-Netzwerk ein. Wichtig: Sie müssen beim iPhone noch die schnellere Wifi-6-Verbindung aktivieren. Von Haus aus nutzt es das langsamere WLAN im niedrigen Frequenzbereich. Beim Google Pixel 4a ergibt sich noch ein anderes Bild. Zwar klingt sich das Mittelklasse-Smartphone in Wifi 6 ein, kann aber selbst kein Hotspot mit dem neuen und schnelleren WLAN-Standard erstellen.

Wenn es als Zugriffspunkt dient, um anderen Gerätschaften das Internet zu teilen, geht die flotte 5G-Geschwindigkeit im WLAN-Standard unter, was ebenfalls ärgerlich ist. Ob ihr Smartphone ein Wifi-6-Netzwerk einrichten kann, sollten Sie also vorher in Erfahrung bringen. Und zu guter Letzt kann ein Smartphone nur einer begrenzten Anzahl an Geräten als Zugriffspunkt dienen. Meist sind es vier bis fünf, über die genaue Anzahl schweigen sich die Hersteller aus. Nervig, wenn Sie in Gruppen unterwegs sind. Außerdem frisst das Teilen des mobilen Internets auch eine Menge Strom. 

Tipp: Mit diesem Gutschein sparen Sie bei Saturn. Der Elektrofachmarkt hat natürlich auch LTE- und 5G-Router im Angebot.

Mobile 5G-Router

Wer auf Reisen mehrere Gerätschaften mit einem 5G-Router verbinden möchte oder gar ein kleines Smarthome im Camper einrichten will, setzt deshalb lieber nicht aufs Smartphone, sondern einen mobilen 5G-Router. Der Vorteil an denen ist, dass sie mehrere Geräte problemlos mit Internet versorgen. Der Akku sollte einen Tag halten.

ZyXEL 5G NR: Für 16 Geräte

ZyXEL 5G NR

  • Bis zu 16 Geräte
  • Ein Tag Akkulaufzeit
  • Wifi 6

Wer bis zu 16 Geräte mit dem 5G-Router verbinden will, greift zum ZyXEL 5G NR. Laut Hersteller leitet er bis zu 2,3 GBit/s weiter und das natürlich per Wifi 6. Tethering – also das kabelgebundene Teil des Internets – funktioniert über USB-C oder Ethernet-Anschluss. Leider bietet der ZyXEL 5G NR nur jeweils eine der Buchsen. Per QR-Code verbinden Sie übrigens Ihre Geräte mit dem Router, wenn Sie keine Lust haben, das WLAN-Passwort händisch einzugeben. Der Akku des Routers ist 5.300 Milliamperestunden groß und hält laut Hersteller etwa einen Tag durch. Schön: Der Touchscreen auf der Vorderseite zeigt an, wie viele Geräte sich im Netzwerk befinden, wie die Signalstärke im 5G-Netz ist und wie der Ladestand des Akkus ist. Und natürlich klingt sich der 5G Router auch ins LTE-Netz ein, wenn keine 5G-Antenne in Reichweite ist. 

Netgear Nighthawk M5 für bis zu 32 Geräte

NETGEAR 5G Router

  • Bis zu 32 Geräte
  • 13 Stunden Akkulaufzeit
  • Wifi 6

Wenn Sie in großen Gruppen unterwegs sind und noch mehr Geräte mit Internet versorgen wollen, ist der Netgear Nighthawk M5 die richtige Wahl für Sie. Bis zu 32 Geräte lassen sich mit ihm verbinden. Seine maximale Datentransferrate beträgt laut Hersteller 1,8 GBit/s und das natürlich über Wifi 6. Leider befindet sich nur ein Ethernet-Anschluss an dem Router. Schade, wenn Ihnen der Sinn nach einer stabilen Kabelverbindung steht. Laut Hersteller hält der Akku des Routers bis zu 13 Stunden durch und natürlich hat auch der Nighthawk M5 ein Display, das Ihnen den Ladestand, Empfang und Datenverbrauch anzeigt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde erstmals im Juni 2022 veröffentlicht.

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Quellen:youtube.com/LTEForum

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Mobiles Internet: 5G-Router 2022: Vier Modelle für zu Hause und unterwegs im Vergleich

Einen 5G-Router führen die meisten Menschen in ihrer Hosentasche mit sich. Welcher das ist und in wann die Investition eines „richtigen“ 5G-Routers Sinn ergibt, verrät der Vergleich. 

Das 5G-Netz erobert gemächlich Deutschland. Es ist die Hoffnung für alle leidgeplagten Landbewohner, endlich flottes Internet genießen zu dürfen. Ein Blick auf die Netzabdeckung der Telekom offenbart leider, dass 5G vor allem in Ballungszentren angekommen ist. Gerade im Osten und ländlichen Regionen klaffen noch immer riesige Funklöcher. Sei es drum. Im Vergleich zum LTE-Netz bietet 5G in der Theorie enorme Geschwindigkeitsvorteile und bessere Latenzen: So transferiert das LTE-Netz maximal zwischen 300 und 500 Megabits pro Sekunde (MBit/s). Im Vergleich dazu liefert 5G in der ersten Phase mit 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) die doppelte Geschwindigkeit. Und da ist noch lange nicht Schluss: In den weiteren Ausbauphasen sollen bis zu 20 GBit/s möglich sein.

5G-Router für zu Hause

Grau ist im Leben leider alle Theorie, denn meistens drosseln die Netzbetreiber die Geschwindigkeit ihrer 5G-Verträge und legen sie um die 300 bis 500 Mbit/s fest, was vielerorts deutlich schneller ist als die Kupferkabel im Boden, weshalb 5G für viele Menschen zur veritablen Alternative zum DSL-Anschluss wird. Suchen Sie einen 5G-Router als zentralen Zugangspunkt für Ihr Heimnetzwerk, achten Sie darauf, dass er Wifi 6 bietet und Mesh-fähig ist. 

Über Wifi 6 sind höhere Datentransferraten möglich. Setzen Sie auf den älteren Funkstandard im niedrigeren Frequenzbereich, bremst das die Geschwindigkeit aus, die theoretisch über 5G empfangen wird und genau das wollen Sie vermeiden. Keine Sorge: Wifi 6 ist abwärtskompatibel. Wenn Sie also über ältere Geräte verfügen, die sich noch nicht in Wifi 6 einklinken können, ist das kein Problem.

Ein Mesh-Netzwerk bietet verschiedene Zugangspunkte für Ihre Geräte. Das funktioniert über Mesh-Repeater, die Sie in den verschiedenen Räumen platzieren. Das Besondere daran ist, dass ein Mesh-Router automatisch den besten Zugriffspunkt für die Geräte erkennt, wenn Sie beispielsweise mit Ihrem Smartphone vom Dachboden in den Keller wandern, ohne dass Sie sich ständig neu mit einem Repeater verbinden müssen. Leider funktioniert das meist nur mit Routern und Repeatern derselben Marke.

AVM FRITZ!Box 6850 5G International

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  • Wifi 6 
  • Mesh-fähig
  • 4 Ethernet-Ports

Die meisten Menschen kennen Fritzboxen bereits von ihrem Kabel- oder DSL-Anschluss. Der deutsche Hersteller hat natürlich auch einen 5G-Router im Angebot und zwar die AVM FRITZ!Box 6850 5G International. Sie lohnt, wenn Sie weiteres AVM-Zubehör in Ihrem Zuhause nutzen, denn das funktioniert natürlich auch mit dem mobilen Router des Herstellers und erspart Ihnen die nervige Rekonfiguration des Heimnetzwerkes. Schön: Die Fritzbox ist natürlich abwärtskompatibel. Bedeutet, dass Sie sich mit ihr auch ins LTE-Netz einklinken, falls 5G an Ihrem Wohnort noch nicht vorhanden ist. Dazu überträgt die AVM FRITZ!Box 6850 5G maximal 1,3 GBit/s per Wifi 6 an Smartphone, Fernseher & Co. im Heimnetzwerk.

Die Geschwindigkeit reicht für die nächsten Jahre aus. Auch positiv: Sie bietet ein Feature, um die optimale Position für den Router zur nächsten Mobilfunkantenne zu finden. Vorausgesetzt, an dem Platz befindet sich eine Steckdose. Über einen Akku verfügt die Fritzbox leider nicht, weshalb sie sich für den Campingtrip nur bedingt eignet. Natürlich ist sie auch Mesh-fähig. Bedeutet, dass sie mit den entsprechenden Mesh-Repeatern ein Netzwerk einrichten, dass automatisch den besten Zugriffspunkt für Smartphone, Laptop & Co. findet. Leider müssen Sie die SIM-Karte in die Fritzbox stecken. Über eine eSIM verfügt sie nicht.

ZTE MC801A HyperBox 5G

ZTE MC801A HyperBox 5G

  • Wifi 6 
  • Kein Mesh
  • 2 Ethernet-Ports

Günstiger und deutlich abgespeckter ist die ZTE MC801A HyperBox 5G. Sie lohnt für Menschen, die kein Mesh-Netzwerk benötigen und einen einfachen Weg ins 5G-Netz suchen. Dabei unterstützt der 5G-Router Übertragungsraten von bis zu 1,7 GBit/s. Auf einen Akku verzichtet ZTE leider auch. Sie müssen also einen geeigneten Platz nahe einer Steckdose finden, wenn Sie auf die ZTE MC801A HyperBox 5G setzen. Natürlich ist der 5G-Router auch abwärtskompatibel und kann sich ins LTE-Netz einklinken. Schön: Auch die ZTE MC801A HyperBox 5G arbeitet mit dem Wifi-6-Standard.

Im Vergleich zur Fritzbox bietet sie aber nur zwei LAN-Ports. Schade, wenn Sie mehrere Computer per Kabel mit dem 5G-Router verbinden wollen. Außerdem können Sie keine Haustelefone mit dem Router verwalten. Dafür braucht es die Fritzbox. Und noch ein größeres Manko hat die ZTE MC801A HyperBox 5G in petto: Auf ihr arbeitet aus unerfindlichen Gründen die Telekom-Firmware. Das kann die Einrichtung des Routers deutlich erschweren, weshalb ungeübte Käufer Abstand von der ZTE MC801A HyperBox 5G nehmen sollten. Es sei denn, Sie sind bei der Telekom unter Vertrag. 

5G-Router für unterwegs befindet sich in der Hosentasche

Corona sorgte für einen richtigen Camper-Boom und nun touren etliche Pärchen in umgebauten Dieselbombern durch die Republik. Das macht ohne Internet nur halb so viel Spaß, schließlich will ja jedes Essen, jeder „spontane“ Schnappschuss und jedes Event geteilt werden. Soll noch einer sagen, man mache Urlaub, um sich zu erholen. Den dafür zuständigen 5G-Router haben die meisten Reiselustigen bereits in ihrer Tasche. Dann jedenfalls, wenn sie sich im letzten Jahr ein 5G-fähiges Smartphone gekauft haben.

Denn die Chips, die die Smartphones und Router ins 5G-Netz einklinken, sind meist die gleichen (häufig der Qualcomm X55). Per Tethering-Funktion mutiert das Smartphone zum 5G-Router. Tethering ist das Teilen mobilen Internets des Smartphones mit anderen Geräten wie Laptop oder Fernseher. Das funktioniert entweder meist über eine Kabelverbindung wie USB. Alternativ kann ein Smartphone auch als Wifi-Hotspot dienen. Beim Hotspot erstellt das Smartphone ein WLAN-Netz, in das sich die anderen Geräte einklinken können.

Wann sollten Sie zum Smartphone und wann zum Router greifen?

Nun kann man meinen, ein mobiler 5G-Router sei rausgeschmissenes Geld, wenn ein 5G-fähiges Smartphone doch den gleichen Dienst verrichten kann. Die Antwort darauf lautet eindeutig: jein. Zwar einen sich Smartphone und Router beispielsweise in den Chips, mit denen sie sich ins 5G-Netz einklinken, aber trotzdem kann es mit dem Smartphone zu Problemen kommen. Schauen wir uns exemplarisch das iPhone 13 an. Das bietet die Möglichkeit, den Laptop per USB-Verbindung unterwegs mit dem Internet zu verbinden.

Nun setzt Apple beim USB-Lightning-Kabel leider auf USB 2.0. USB 2.0 bietet eine maximale Übertragungsrate von 480 MBit/s im Up- und Downstream, also 240 MBit/s in die eine und andere Richtung. Und das macht ergibt eine maximale Übertragungsrate von 240 MBit/s, die vom das Smartphone an den Computer weitergibt. Blöd ist das dann, wenn die 5G-Verbindung beispielsweise 1 Gigabit flott ist, weil 760 MBits/s im zu geringen Datendurchsatz des USB-Kabels verpuffen. 

Die Schwächen von iPhone 13 & Co.

Beim iPhone 13 erstellen Sie besser einen WLAN-Hotspot und klinken sich mit dem Laptop ins Wifi-6-Netzwerk ein. Wichtig: Sie müssen beim iPhone noch die schnellere Wifi-6-Verbindung aktivieren. Von Haus aus nutzt es das langsamere WLAN im niedrigen Frequenzbereich. Beim Google Pixel 4a ergibt sich noch ein anderes Bild. Zwar klingt sich das Mittelklasse-Smartphone in Wifi 6 ein, kann aber selbst kein Hotspot mit dem neuen und schnelleren WLAN-Standard erstellen.

Wenn es als Zugriffspunkt dient, um anderen Gerätschaften das Internet zu teilen, geht die flotte 5G-Geschwindigkeit im WLAN-Standard unter, was ebenfalls ärgerlich ist. Ob ihr Smartphone ein Wifi-6-Netzwerk einrichten kann, sollten Sie also vorher in Erfahrung bringen. Und zu guter Letzt kann ein Smartphone nur einer begrenzten Anzahl an Geräten als Zugriffspunkt dienen. Meist sind es vier bis fünf, über die genaue Anzahl schweigen sich die Hersteller aus. Nervig, wenn Sie in Gruppen unterwegs sind. Außerdem frisst das Teilen des mobilen Internets auch eine Menge Strom. 

Tipp: Mit diesem Gutschein sparen Sie bei Saturn. Der Elektrofachmarkt hat natürlich auch LTE- und 5G-Router im Angebot.

Mobile 5G-Router

Wer auf Reisen mehrere Gerätschaften mit einem 5G-Router verbinden möchte oder gar ein kleines Smarthome im Camper einrichten will, setzt deshalb lieber nicht aufs Smartphone, sondern einen mobilen 5G-Router. Der Vorteil an denen ist, dass sie mehrere Geräte problemlos mit Internet versorgen. Der Akku sollte einen Tag halten.

ZyXEL 5G NR: Für 16 Geräte

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  • Bis zu 16 Geräte
  • Ein Tag Akkulaufzeit
  • Wifi 6

Wer bis zu 16 Geräte mit dem 5G-Router verbinden will, greift zum ZyXEL 5G NR. Laut Hersteller leitet er bis zu 2,3 GBit/s weiter und das natürlich per Wifi 6. Tethering – also das kabelgebundene Teil des Internets – funktioniert über USB-C oder Ethernet-Anschluss. Leider bietet der ZyXEL 5G NR nur jeweils eine der Buchsen. Per QR-Code verbinden Sie übrigens Ihre Geräte mit dem Router, wenn Sie keine Lust haben, das WLAN-Passwort händisch einzugeben. Der Akku des Routers ist 5.300 Milliamperestunden groß und hält laut Hersteller etwa einen Tag durch. Schön: Der Touchscreen auf der Vorderseite zeigt an, wie viele Geräte sich im Netzwerk befinden, wie die Signalstärke im 5G-Netz ist und wie der Ladestand des Akkus ist. Und natürlich klingt sich der 5G Router auch ins LTE-Netz ein, wenn keine 5G-Antenne in Reichweite ist. 

Netgear Nighthawk M5 für bis zu 32 Geräte

NETGEAR 5G Router

  • Bis zu 32 Geräte
  • 13 Stunden Akkulaufzeit
  • Wifi 6

Wenn Sie in großen Gruppen unterwegs sind und noch mehr Geräte mit Internet versorgen wollen, ist der Netgear Nighthawk M5 die richtige Wahl für Sie. Bis zu 32 Geräte lassen sich mit ihm verbinden. Seine maximale Datentransferrate beträgt laut Hersteller 1,8 GBit/s und das natürlich über Wifi 6. Leider befindet sich nur ein Ethernet-Anschluss an dem Router. Schade, wenn Ihnen der Sinn nach einer stabilen Kabelverbindung steht. Laut Hersteller hält der Akku des Routers bis zu 13 Stunden durch und natürlich hat auch der Nighthawk M5 ein Display, das Ihnen den Ladestand, Empfang und Datenverbrauch anzeigt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde erstmals im Juni 2022 veröffentlicht.

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Quellen:youtube.com/LTEForum

Dieser Artikel enthält sogenannte Affilliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

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Apple California Deutschland Europa Hardware Intel iPhone Kalifornien Mac München Silicon Valley Software Telekommunikation Tim Cook

Telekommunikation: Apple setzt auf Entwicklungs-Standort in München

Auf den Geräteboxen von Apple steht in der Regel „Designed in California“. Dabei werden wichtige Technik-Bausteine von Geräten wie dem iPhone oder dem Mac auch außerhalb Kaliforniens entworfen. Immer wichtiger wird dabei der Standort München.

Apple wird seine Hardware- und Software-Entwicklung in München in den kommenden Monaten und Jahren weiter ausbauen. Das kündigte Konzernchef Tim Cook am Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt an. „Seit der ersten Einstellung eines Ingenieurs im Jahr 2015 hat sich München zum größten Entwicklungs-Standort von Apple in Europa entwickelt“, sagte Cook. Derzeit beschäftigt der Konzern dort mehr als 2000 Entwicklerinnen und Entwickler. Zusammen mit den Angestellten der Apple Stores kommt der Konzern in Deutschland derzeit auf rund 4600 Beschäftigte.

„Wir sind wegen der Menschen hier“, sagte Cook. Apple habe festgestellt, dass die Universitäten im Großraum München hervorragend seien. Außerdem gebe es viele qualifizierte Arbeitskräfte in der Region. München habe mit dem Silicon Valley in Kalifornien aber auch gemeinsam, dass die die Menschen gerne dort lebten. Daher sei es einfach, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Ländern für einen Arbeitsplatz in München zu gewinnen. Apple-Technologiechef Johny Srouji sagte, Apple sei es gelungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 40 Ländern in die Landeshauptstadt zu holen.

Cook betonte, Apple verfolge den Plan, den Standort München weiter auszubauen. „Das gilt trotz des wirtschaftlichen Hintergrunds, der uns alle, wie ich weiß, mit einiger Sorge erfüllt.“

Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Apple in Deutschland gehe weit über die eigenen Beschäftigten hinaus, betonte der Konzern-Chef. So seien in der Bundesrepublik allein im Umfeld der App-Entwicklung für die Apple-Betriebssysteme für iPhone, iPad und Mac rund 400.000 Jobs entstanden.

In München entwickelt Apple in drei verschiedenen Bereichen. Zum einen arbeiten die Ingenieure an Stromspar-Techniken auf Chip-Ebene (Power Management Integrated Circuit), damit die Mobilgeräte von Apple möglichst lange mit einer Batterieladung auskommen. Die Apple-Entwickler in München waren aber auch maßgeblich an dem Umstieg des Unternehmens von Chips von Drittanbietern wie Intel auf die selbst entworfenen Halbleiter der M-Serie beteiligt.

Seit der Übernahme der Mobilfunk-Sparte von Intel im Jahr 2019 ist München für Apple auch ein wichtiger Standort für Technologien rund um den Mobilfunkstandard 5G. Hier setzt Apple noch vor allem Komponenten von Drittanbietern wie Qualcomm ein. Experten erwarten aber, dass Apple auch hier irgendwann auf selbst entwickelte Lösungen umsteigen wird. Cook sagte, der Standort München sei auch wegen der Mobilfunktechnik für Apple „sehr, sehr wichtig“.

Cook räumte ein, dass die stärkere Nutzung von selbst entwickelten Komponenten mit einem gewissen Risiko verbunden sei: „Das sind kühne Wetten, aber wir sind in der Lage, einige kühne Wetten einzugehen.“ Apple sei als Unternehmen weiterhin sehr fokussiert. „Aber wir wollen die Kerntechnologien stets dann kontrollieren, wo sie uns einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.“ Selbst entwickelte Komponenten müssten die Produkte der Drittanbieter übertreffen. „Sie müssen besser sein. Sonst gibt es keinen Grund, einen Austausch vorzunehmen.“

Die stärkere Nutzung von selbst entwickelten Bauteilen mache einige Dinge in der Lieferkette komplexer, löse aber auch einige Probleme. „Es gibt also ein Gleichgewicht, würde ich sagen, aber wir haben festgestellt, dass dieses Gleichgewicht zu unseren Gunsten ausfällt und – was noch wichtiger ist – zu Gunsten der Nutzer.“

Vor seinem Besuch in München hatte Cook am Dienstag in Berlin mit App-Entwicklern gesprochen. Es sei beeindruckend, welcher Unternehmergeist von der Software-Szene in der Bundeshauptstadt ausgehe, sagte Cook.

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Arnold Schwarzenegger Computer iPad iPhone München Österreich Smartphone Sonntag Tablet für Senioren

Schauspieler: Schwarzenegger empfiehlt: „Ihr braucht Zeit zu denken“

US-Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger empfiehlt Nachwuchsunternehmern, weniger Zeit an Smartphone und Tablet zu verbringen. „Als ich in Österreich aufgewachsen bin, gab’s kein Internet“, sagte der Unternehmer am Sonntag auf der Gründermesse „Bits & Pretzels“ in München. „Da gab’s kein iPhone, kein iPad, kein Computer, kein gar nichts. Also hatte ich Zeit zu denken.“ Die meisten Menschen würden täglich im Schnitt zwei bis drei Stunden an ihren Geräten verbringen. Das sei eine Menge Zeit, in der man darüber nachdenken könnte, was man wolle. „Ihr braucht Zeit zu denken“, sagte Schwarzenegger den Besuchern der Messe, „weg von Euren iPhones“.

US-Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger empfiehlt Nachwuchsunternehmern, weniger Zeit an Smartphone und Tablet zu verbringen. „Als ich in Österreich aufgewachsen bin, gab’s kein Internet“, sagte der Unternehmer am Sonntag auf der Gründermesse „Bits & Pretzels“ in München. „Da gab’s kein iPhone, kein iPad, kein Computer, kein gar nichts. Also hatte ich Zeit zu denken.“ Die meisten Menschen würden täglich im Schnitt zwei bis drei Stunden an ihren Geräten verbringen. Das sei eine Menge Zeit, in der man darüber nachdenken könnte, was man wolle. „Ihr braucht Zeit zu denken“, sagte Schwarzenegger den Besuchern der Messe, „weg von Euren iPhones“.

Bits & Pretzels

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Apple iOS Apps iPhone

App-Chaos: Dieser einfache Trick räumt Ihr iPhone auf – und kaum einer kennt ihn

Das iPhone aufzuräumen, artet schnell in nervige Arbeit aus. Doch mit einem kaum bekannten Trick geht das viel schneller. Wir verraten, wie das geht.

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Apple iOS Apps iPhone

App-Chaos: Dieser einfache Trick räumt Ihr iPhone auf – und kaum einer kennt ihn

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3D Apple Cupertino iPhone Kopfhörer

Starkes Upgrade: Die neuen Airpods Pro 2 im Test: Stille klang noch nie so gut

Apples Airpods Pro zählen zu den beliebtesten Kopfhörern. Kann der Nachfolger es noch besser machen? Wir haben es getestet.

Als Apple am 6. September in die Heimat Cupertino einlud, feuerte der Konzern geradezu ein Produkt-Feuerwerk ab. Von gleich vier Modellen des iPhone 14 bis zur Premiere der Apple Watch Ultra hatte man extrem viel zu zeigen. Die neuen Airpods Pro (2. Generation) gingen da fast unter. Dabei erwiesen sie sich im Test als eines der absoluten Highlights unter den Neuvorstellungen.

Denn Apple hat sich der wohl schwierigsten Frage gestellt: Wie macht man ein sehr beliebtes und gut funktionierendes Produkt noch besser. Die Antwort des Konzerns: Indem man in nahezu jeder Hinsicht noch eine Schippe drauflegt. Wir verraten, ob das geklappt hat.

Bekanntes Design mit Twist

Auf den ersten Blick hat sich zunächst wenig getan. Das grundsätzliche Design hat sich nicht geändert, Apple hat lediglich einige Details wie die Mikrofone und Sensoren verschoben und umgestaltet. Auch der Ladecase hat sich optisch nur an einer Stelle verändert: An der Seite findet sich nun ein kleiner Schlitz, an dem sich ein Halteband anbringen lässt. Eine kleinere Änderung gibt es bei der Personalisierung: Erstmals dürfen wir auch die selbst angepassten Memoji als Gravur verwenden.

Im Innern hat sich dafür umso mehr getan. Mit einem neuen Chip, einem überarbeiteten Audio-System und mehr Laufzeit hat Apple seine besten In-Ear-Kopfhörer kräftig technisch überarbeitet. Und das hört man auch.

Das Design des Ladecases und er Airpods Pro hat sich nur im Detail geändert
Das Design des Ladecases und er Airpods Pro hat sich nur im Detail geändert
© Malte Mansholt

Airpods Pro 2: Echte Stille?

Der Star der Airpods Pro war immer das gut funktionierende Noice-Cancelling und der Transparenz-Modus. Beides hat Apple erheblich aufgewertet. Wurden bisher vor allem tiefe Langzeit-Geräusche wie Flugzeuglärm oder das Fahrgeräusch herausgefiltert, hat Apple die Fähigkeiten nun spürbar erweitert. Durch den neuen H2-Chip und eine neue Berechnung der Lärmreduzierung reagieren die Airpods nun auch auf spontane, kurze Geräusche wie ein Hupen im Straßenverkehr oder eine sprechende Person nahezu nahtlos und dämpfen diese spürbar ab, verspricht Apple.

Das funktioniert im Test sehr gut. Ob in der U-Bahn, der leider viel zu lauten Straßenerneuerung vor dem Homeoffice-Fenster oder die sprechenden Kollegen: Alles wird angenehm abgedämpft. Am beeindruckendsten funktioniert das bei anderen Menschen. Spricht eine Person in direkter Nähe, klingt es fast, als wäre sie in einem anderen Raum. Aber auch Straßen- und Bahngeräusche werden sehr gut herausgefiltert. Hier hat Apple eine ohnehin schon funktionierende Technologie noch einmal spürbar verbessert.Apple WWDC iPadOS 16 9.25

Noch nicht perfekt

Für jeden ist das Noice-Cancelling aber immer noch nicht geeignet. Der leichte Druck im Ohr bleibt auch bei den neuen Modellen spürbar. Reagiert man empfindlich darauf, ist auch die zweite Generation nicht angenehmer.

Jedes Geräusch verschwindet natürlich ohnehin nicht. Das helle Klappern der Tastatur ist etwa weiterhin zu hören, wenn auch längst nicht so laut. Auch die rufenden Kinder dringen weiter durch – solange man nicht nebenbei noch Musik hört.

Der Case der Airpods Pro 2 hat eine Buchse für Tragelaschen
Der Case der Airpods Pro 2 hat eine Buchse für Tragelaschen
© Malte Mansholt

Volle Transparenz

Will man vom Verkehr oder den Kindern noch etwas mitbekommen, gibt es natürlich weiter den Transparenzmodus. Und auch hier hat Apple nachgebessert. Die Umgebungs-Geräusche, die vom Mikrofon eingefangen und dann ins Ohr weitergegeben werden, klingen bei den Airpods Pro 2 tatsächlich noch natürlicher. Selbst die eigene Stimme klingt so, als ob man keine Kopfhörer tragen würde. Selbst nach dem Tagen vergesse ich daher regelmäßig, dass ich die Kopfhörer im Ohr habe. Und wäre der Spiegel nicht gewesen, wäre ich deshalb sogar einmal fast mit ihnen in die Dusche gestiegen.

Dafür sind auch die neuen Stöpsel übrigens nicht gemacht: Wie schon beim Vorgänger sind die Airpods Pro 2 gegen Spritzwasser geschützt (IPX4), zum Duschen oder Schwimmen sind sie aber nicht geeignet.

Airpods Pro 2 im Test: satter Sound

Beim Klang hat Apple ebenfalls etwas mehr herausgekitzelt. Die neuen Airpods bringen einen neuen Verstärker und einen verbesserten Audiotreiber mit. Das Ergebnis ist hörbar. Bässe sind spürbar tiefer, wirken trotz der kleinen Bauform überraschend satt. Der Klang wirkt zudem etwas klarer als es bei den älteren Modellen der Fall ist. Dabei bleibt er aber gewohnt ausgewogen. 

Neu ist die Möglichkeit, den Pseudo-Raumklang 3D-Audio zu personalisieren. Weil sich die Position, Form und Größe der Ohren bei jedem Menschen unterscheidet, kommen auch Geräusche bei jedem anders an. Mit einem iPhone mit der Gesichtserkennung FaceID kann man deshalb nun die Lage der Ohren im Gesicht abscannen, um den Raumklang natürlicher wirken zu lassen. Ich würde allerdings lügen, wenn ich behaupten würde, einen Unterschied zum 3D-Audio ohne diese Messung wahrzunehmen. 

Touch me!

Um die Wiedergabe zu steuern, hat Apple den Airpods Pro 2 eine Touch-Steuerung in den Stäbchen verpasst. Drückt man die einmal, nimmt man Anrufe an oder startet und pausiert die Wiedergabe, mit einem Doppelklick kann man vor- mit einem dreifachen zurückskippen. Hält man den leicht zu erspürenden Button gedrückt, wechselt man zwischen Geräuschunterdrückung und Transparenz.

Etwas unintuitiv ist die Lautstärke-Steuerung, für die man den Steg nach oben (lauter) oder unten streichen muss. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, muss man nämlich nicht nur einmal, sondern mehrfach streichen. Also häufiger, als man das zunächst erwarten würde. Hat man sich daran gewöhnt, funktioniert es aber zuverlässig.

Der Langläufer hält noch länger durch

Trotz der vielen Verbesserungen machen die Airpods aber nicht schneller schlapp – im Gegenteil. Bis zu sechs Stunden Laufzeit verspricht Apple, eine halbe Stunde weniger, wenn man 3D-Audio aktiviert hat. Im Alltag ließen sich diese Werte durchaus bestätigen. Weil ich die Kopfhörer aber eben ab und zu vergessen hatte, waren sie oft auch dann am Ende des Tages leer, wenn ich sie eigentlich nicht aktiv genutzt hatte. Weil der Case aber gewohnt schnell lädt, war auch das kein echtes Problem.

Toll ist übrigens ein kleines Detail: Als erstes anderes Gerät lässt sich das Ladecase der Airpods Pro 2 auch am Adapter der Apple Watch laden. Durch den Magnet hält der zuverlässig genug, das Laden erscheint nicht langsamer als am Kabel. Sonst funktioniert jede andere kontaktlose Ladestation nach dem QI-Standard, Apples Magsafe oder eben der Lightning-Stecker.

Der neue Chip hat neben der Geräusch-Unterdrückung aber noch einen weiteren wichtigen Vorteil. Wer schon mal seine Airpods verloren hat, kennt das Problem, dass sich nur der Case in Apples „Wo ist“-App orten lässt. Jetzt werden dort zusätzlich auch beide Kopfhörer einzeln angezeigt. Schade: Die nun ebenfalls hinzugekommene Möglichkeit, sich über die „Suche in der Nähe“ direkt zum Gerät lotsen zu lassen, funktioniert nur für den Case, nur er hat den dafür nötigen U2-Chip. Dafür können aber nun alle Elemente ein Geräusch abspielen, um sie leichter wiederzufinden.

Fazit: So wünscht man sich ein Upgrade

Mit den Airpods Pro 2 hat Apple seine beliebten Kopfhörer in nahezu jeder Hinsicht überarbeitet – und es geschafft, sie auch wirklich besser zu machen. Das Noice-Cancelling und der Transparenz-Modus klingen nun noch besser und natürlicher, der Sound ist ebenfalls besser und mit der neuen Touch-Steuerung und der besseren Ortbarkeit gibt es tolle Extras. So wünscht man sich ein Upgrade.

Wer einen der Vorgänger besitzt, muss nun natürlich trotzdem nicht sofort upgraden, Welten liegen nicht zwischen den Modellen. Schwankt man aber beim Kauf zwischen dem neuen Modell und dem alten, sollte man unbedingt den Aufpreis erwägen. Die neuen Airpods Pro sind einfach klar besser und gehören zu den besten In-Ear-Kopfhörern auf dem Markt.

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3D Apple Cupertino iPhone Kopfhörer

Starkes Upgrade: Die neuen Airpods Pro 2 im Test: Stille klang noch nie so gut

Apples Airpods Pro zählen zu den beliebtesten Kopfhörern. Kann der Nachfolger es noch besser machen? Wir haben es getestet.

Als Apple am 6. September in die Heimat Cupertino einlud, feuerte der Konzern geradezu ein Produkt-Feuerwerk ab. Von gleich vier Modellen des iPhone 14 bis zur Premiere der Apple Watch Ultra hatte man extrem viel zu zeigen. Die neuen Airpods Pro (2. Generation) gingen da fast unter. Dabei erwiesen sie sich im Test als eines der absoluten Highlights unter den Neuvorstellungen.

Denn Apple hat sich der wohl schwierigsten Frage gestellt: Wie macht man ein sehr beliebtes und gut funktionierendes Produkt noch besser. Die Antwort des Konzerns: Indem man in nahezu jeder Hinsicht noch eine Schippe drauflegt. Wir verraten, ob das geklappt hat.

Bekanntes Design mit Twist

Auf den ersten Blick hat sich zunächst wenig getan. Das grundsätzliche Design hat sich nicht geändert, Apple hat lediglich einige Details wie die Mikrofone und Sensoren verschoben und umgestaltet. Auch der Ladecase hat sich optisch nur an einer Stelle verändert: An der Seite findet sich nun ein kleiner Schlitz, an dem sich ein Halteband anbringen lässt. Eine kleinere Änderung gibt es bei der Personalisierung: Erstmals dürfen wir auch die selbst angepassten Memoji als Gravur verwenden.

Im Innern hat sich dafür umso mehr getan. Mit einem neuen Chip, einem überarbeiteten Audio-System und mehr Laufzeit hat Apple seine besten In-Ear-Kopfhörer kräftig technisch überarbeitet. Und das hört man auch.

Das Design des Ladecases und er Airpods Pro hat sich nur im Detail geändert
Das Design des Ladecases und er Airpods Pro hat sich nur im Detail geändert
© Malte Mansholt

Airpods Pro 2: Echte Stille?

Der Star der Airpods Pro war immer das gut funktionierende Noice-Cancelling und der Transparenz-Modus. Beides hat Apple erheblich aufgewertet. Wurden bisher vor allem tiefe Langzeit-Geräusche wie Flugzeuglärm oder das Fahrgeräusch herausgefiltert, hat Apple die Fähigkeiten nun spürbar erweitert. Durch den neuen H2-Chip und eine neue Berechnung der Lärmreduzierung reagieren die Airpods nun auch auf spontane, kurze Geräusche wie ein Hupen im Straßenverkehr oder eine sprechende Person nahezu nahtlos und dämpfen diese spürbar ab, verspricht Apple.

Das funktioniert im Test sehr gut. Ob in der U-Bahn, der leider viel zu lauten Straßenerneuerung vor dem Homeoffice-Fenster oder die sprechenden Kollegen: Alles wird angenehm abgedämpft. Am beeindruckendsten funktioniert das bei anderen Menschen. Spricht eine Person in direkter Nähe, klingt es fast, als wäre sie in einem anderen Raum. Aber auch Straßen- und Bahngeräusche werden sehr gut herausgefiltert. Hier hat Apple eine ohnehin schon funktionierende Technologie noch einmal spürbar verbessert.Apple WWDC iPadOS 16 9.25

Noch nicht perfekt

Für jeden ist das Noice-Cancelling aber immer noch nicht geeignet. Der leichte Druck im Ohr bleibt auch bei den neuen Modellen spürbar. Reagiert man empfindlich darauf, ist auch die zweite Generation nicht angenehmer.

Jedes Geräusch verschwindet natürlich ohnehin nicht. Das helle Klappern der Tastatur ist etwa weiterhin zu hören, wenn auch längst nicht so laut. Auch die rufenden Kinder dringen weiter durch – solange man nicht nebenbei noch Musik hört.

Der Case der Airpods Pro 2 hat eine Buchse für Tragelaschen
Der Case der Airpods Pro 2 hat eine Buchse für Tragelaschen
© Malte Mansholt

Volle Transparenz

Will man vom Verkehr oder den Kindern noch etwas mitbekommen, gibt es natürlich weiter den Transparenzmodus. Und auch hier hat Apple nachgebessert. Die Umgebungs-Geräusche, die vom Mikrofon eingefangen und dann ins Ohr weitergegeben werden, klingen bei den Airpods Pro 2 tatsächlich noch natürlicher. Selbst die eigene Stimme klingt so, als ob man keine Kopfhörer tragen würde. Selbst nach dem Tagen vergesse ich daher regelmäßig, dass ich die Kopfhörer im Ohr habe. Und wäre der Spiegel nicht gewesen, wäre ich deshalb sogar einmal fast mit ihnen in die Dusche gestiegen.

Dafür sind auch die neuen Stöpsel übrigens nicht gemacht: Wie schon beim Vorgänger sind die Airpods Pro 2 gegen Spritzwasser geschützt (IPX4), zum Duschen oder Schwimmen sind sie aber nicht geeignet.

Airpods Pro 2 im Test: satter Sound

Beim Klang hat Apple ebenfalls etwas mehr herausgekitzelt. Die neuen Airpods bringen einen neuen Verstärker und einen verbesserten Audiotreiber mit. Das Ergebnis ist hörbar. Bässe sind spürbar tiefer, wirken trotz der kleinen Bauform überraschend satt. Der Klang wirkt zudem etwas klarer als es bei den älteren Modellen der Fall ist. Dabei bleibt er aber gewohnt ausgewogen. 

Neu ist die Möglichkeit, den Pseudo-Raumklang 3D-Audio zu personalisieren. Weil sich die Position, Form und Größe der Ohren bei jedem Menschen unterscheidet, kommen auch Geräusche bei jedem anders an. Mit einem iPhone mit der Gesichtserkennung FaceID kann man deshalb nun die Lage der Ohren im Gesicht abscannen, um den Raumklang natürlicher wirken zu lassen. Ich würde allerdings lügen, wenn ich behaupten würde, einen Unterschied zum 3D-Audio ohne diese Messung wahrzunehmen. 

Touch me!

Um die Wiedergabe zu steuern, hat Apple den Airpods Pro 2 eine Touch-Steuerung in den Stäbchen verpasst. Drückt man die einmal, nimmt man Anrufe an oder startet und pausiert die Wiedergabe, mit einem Doppelklick kann man vor- mit einem dreifachen zurückskippen. Hält man den leicht zu erspürenden Button gedrückt, wechselt man zwischen Geräuschunterdrückung und Transparenz.

Etwas unintuitiv ist die Lautstärke-Steuerung, für die man den Steg nach oben (lauter) oder unten streichen muss. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, muss man nämlich nicht nur einmal, sondern mehrfach streichen. Also häufiger, als man das zunächst erwarten würde. Hat man sich daran gewöhnt, funktioniert es aber zuverlässig.

Der Langläufer hält noch länger durch

Trotz der vielen Verbesserungen machen die Airpods aber nicht schneller schlapp – im Gegenteil. Bis zu sechs Stunden Laufzeit verspricht Apple, eine halbe Stunde weniger, wenn man 3D-Audio aktiviert hat. Im Alltag ließen sich diese Werte durchaus bestätigen. Weil ich die Kopfhörer aber eben ab und zu vergessen hatte, waren sie oft auch dann am Ende des Tages leer, wenn ich sie eigentlich nicht aktiv genutzt hatte. Weil der Case aber gewohnt schnell lädt, war auch das kein echtes Problem.

Toll ist übrigens ein kleines Detail: Als erstes anderes Gerät lässt sich das Ladecase der Airpods Pro 2 auch am Adapter der Apple Watch laden. Durch den Magnet hält der zuverlässig genug, das Laden erscheint nicht langsamer als am Kabel. Sonst funktioniert jede andere kontaktlose Ladestation nach dem QI-Standard, Apples Magsafe oder eben der Lightning-Stecker.

Der neue Chip hat neben der Geräusch-Unterdrückung aber noch einen weiteren wichtigen Vorteil. Wer schon mal seine Airpods verloren hat, kennt das Problem, dass sich nur der Case in Apples „Wo ist“-App orten lässt. Jetzt werden dort zusätzlich auch beide Kopfhörer einzeln angezeigt. Schade: Die nun ebenfalls hinzugekommene Möglichkeit, sich über die „Suche in der Nähe“ direkt zum Gerät lotsen zu lassen, funktioniert nur für den Case, nur er hat den dafür nötigen U2-Chip. Dafür können aber nun alle Elemente ein Geräusch abspielen, um sie leichter wiederzufinden.

Fazit: So wünscht man sich ein Upgrade

Mit den Airpods Pro 2 hat Apple seine beliebten Kopfhörer in nahezu jeder Hinsicht überarbeitet – und es geschafft, sie auch wirklich besser zu machen. Das Noice-Cancelling und der Transparenz-Modus klingen nun noch besser und natürlicher, der Sound ist ebenfalls besser und mit der neuen Touch-Steuerung und der besseren Ortbarkeit gibt es tolle Extras. So wünscht man sich ein Upgrade.

Wer einen der Vorgänger besitzt, muss nun natürlich trotzdem nicht sofort upgraden, Welten liegen nicht zwischen den Modellen. Schwankt man aber beim Kauf zwischen dem neuen Modell und dem alten, sollte man unbedingt den Aufpreis erwägen. Die neuen Airpods Pro sind einfach klar besser und gehören zu den besten In-Ear-Kopfhörern auf dem Markt.

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Apple Arbeitsspeicher Bildauflösung Huawei iPad iPhone Microsoft Surface Pro Prozessor Samsung Samsung Galaxy Samsung Galaxy Tab Speicher Streamen

Digitaler Begleiter: Tablet mit Stift: 5 Modelle unterschiedlicher Preisklassen im Vergleich

Tablets sind klein, handlich und leicht zu bedienen. Möchte man den mobilen PC jedoch zum Malen oder Zeichnen verwenden, reagiert er auf die Eingabe mit dem Finger äußerst unpräzise. Es sei denn, Sie benutzen einen speziellen Tablet-Stift.

Im Fachjargon werden die speziellen Stifte, die eigens für Tablets mit Touchscreen konzipiert wurden, auch Stylus oder – ins Englische übersetzt – Pencil genannt. Anbieter wie Apple haben einen hauseigenen Stift entwickelt, der zum einen sehr teuer (knapp 100 Euro) ist und zum anderen nicht einmal mit allen iPad- und iPhone-Modellen kompatibel. Inzwischen gibt es jedoch eine Vielzahl günstiger Apple-Pencil-Alternativen, die auch mit anderen Marken harmonieren. Sie alle haben eins gemein: Sie machen das Schreiben oder Malen auf einem mobilen PC realistischer und sorgen für eine präzise Ausführung. Es gibt schon sehr günstige Tablets unter 100 Euro, allerdings eignen die sich weniger gut zum Zeichnen. Aus diesem Grund werden im Folgenden fünf höherpreisige Modelle vorgestellt.

1. Huawei MediaPad M5

API Huawaei

Der gerade einmal 475 Gramm leichte PC ist für Fotos und Bücher, Spiele und Filme gleichermaßen geeignet. Zwar wird das Tablet ohne Stift geliefert, dieser kann jedoch separat dazu gekauft werden. Die durchschnittliche Batterielaufzeit beträgt elf Stunden, sodass Sie ausreichend Zeit zum Malen und Zeichnen haben und Ihre Kunstwerke im Anschluss über die sehr gute Bildqualität in Full HD begutachten können. Zu den weiteren Vorteilen des Tablets zählen die vier Lautsprecher, der integrierte Fingerabdruck-Sensor und die acht Megapixel starke Frontkamera sowie acht Megapixel starke Rückkamera. Zudem unterstützt das Huawei MediaPad Micro-SD, sodass Sie die Speicherkapazität erweitern können.
Hier gibt es das Tablet.

Technische Details

Größe:

10,1 Zoll

Interner Speicher:

32 GB 

Arbeitsspeicher:

2 GB RAM

Betriebssystem:

Android 8.0 Oreo

Prozessor:

HUAWEI Kirin 659 Octa-Core

Bildauflösung:

1920 x 1200 Pixel

2. Samsung Galaxy Tab S6 Lite

API Samsung S6

Hier wird das Tablet mit Stift geliefert: Das Galaxy Tab S6 Lite kann sowohl als digitales Zeichenbrett zum Skizzieren, Schreiben, Notieren und Bearbeiten von Fotos genutzt werden – aber auch zum Surfen und Musikhören, zum Zocken oder zum Streamen. Der ausdauernde Akku hält (laut Hersteller) bis zu zwölf Stunden, das hängt jedoch immer davon ab, wofür das Tablet eingesetzt wird. Zu seinen Pluspunkten zählen hier das schlanke und leichte Design, die schnellen Ladezeiten sowie der erweiterbare Speicher. Hinzukommt, dass die Soft- und Hardware des mobilen PCs mit einer leistungsstarken Sicherheitsplattform ausgestattet wurde, um Ihre Daten vor äußeren Angriffen zu schützen.
Hier gibt es das Tablet.

Technische Details

Größe:

10,4 Zoll

Interner Speicher:

64 GB 

Arbeitsspeicher:

4 GB RAM

Betriebssystem:

Android 10.0

Prozessor:

Exynos 9611 Octa-Core

Bildauflösung:

 2000 x 1200 Pixel

3. Samsung Galaxy Tab S3

API Samsung S3

Deutlich teurer in der Anschaffung, hat das Galaxy Tab S3 von Samsung jedoch auch viel mehr zu bieten als das günstigere Tab S6 Lite: Auch hier wird das Tablet mit Stift geliefert, der zum Schreiben und Zeichnen genutzt werden kann – sogar dann, wenn das Display ausgeschaltet ist. Möglich wird das Aufzeichnen von Notizen „im Dunklen“ durch die integrierte Funktion „Screen Off-Memo“. Ebenfalls positiv hervorzuheben sind die vier Lautsprecher, welche ihren Stereo-Klang an die Ausrichtung anpassen, wenn Sie das Tablet drehen. Optional können Sie auch eine externe Tastatur an den mobilen PC anschließen, um das Tippen zu erleichtern. Ansonsten trumpft das Galaxy Tab S3 mit einer 13 Megapixel staken Hauptkamera, einem leistungsstarken Prozessor und der HDR-Videounterstützung auf.
Hier gibt es das Tablet.

Technische Details

Größe:

9,68 Zoll

Interner Speicher:

32 GB 

Arbeitsspeicher:

4 GB RAM

Betriebssystem:

Android 7.0

Prozessor:

APQ8096 Quad-Core

Bildauflösung:

 2048 x 1536 Pixel

4. Apple iPad Air

API Apple iPad Air

Dieses iPad ist zwar kompatibel mit dem teuren Apple Pencil, allerdings muss er separat gekauft werden. Alternativ eignet sich auch ein günstigerer Stift, der bei Apple-Produkten einwandfrei funktioniert. Und auch anderes externes Zubehör wie ein Smart Keyboard oder eine Bluetooth-Tastatur können an dieses iPad angeschlossen werden. Zu seinen eindeutigen Stärken zählen – laut Apple – die pixelgenaue Präzision des Pencils, ein starker Prozessor, ein großer Speicher, die Acht-Megapixel-Rückkamera und Sieben-Megapixel-HD-Frontkamera sowie ein leistungsstarker Akku, der bis zu 10 Stunden Laufzeit verspricht, und die Touch-ID-Funktion. Wobei es auch hier darauf ankommt, für welche Zwecke (Surfen, Musik hören, Zeichnen) das Tablet eingesetzt wird. 
Hier gibt es das Tablet.

Technische Details

Größe:

10,5 Zoll

Interner Speicher:

64 GB

Arbeitsspeicher:

3 GB RAM

Betriebssystem:

iOS 12

Prozessor:  

A12 Bionic Chip

Bildauflösung:

2224 x 1668 Pixel

5. Microsoft Surface Pro 7

API Surface Pro 7

Das mit Abstand teuerste Tablet in dieser Vorstellungsrunde kommt ohne Stift nach Hause, wobei der Surface Pen mit 4096 Druckstufen auch hier ganz einfach nachbestellt werden kann. Er kann nicht nur in den klassischen Apps wie OneNote verwendet werden, sondern ist mit Programmen wie Adobe Photoshop CC kompatibel. Das über zwölf Zoll große Display macht das Surface Pro 7 zu einem idealen Zeichenbrett, das durch die Ergänzung eines Signature Type Covers (sprich eine Tastatur) auch zum Laptop umfunktioniert werden kann. Weiteres Zubehör kann via USB-A oder USB-C ergänzt werden, um beispielsweise ein externes Display anzuschließen oder andere Geräte. Ein weiterer Vorteil, den das Tablet zu bieten hat, ist der leistungsstarke Akku, der (laut Hersteller) bis zu zehn Stunden lang halten soll. 
Hier gibt es das Tablet.

Technische Details

Größe:

12,3 Zoll

Interner Speicher:

128 GB 

Arbeitsspeicher:

8 GB RAM

Betriebssystem:

Windows 10 Home

Prozessor:

Intel® Core™ i5-1035G4 

Bildauflösung:

2736 x 1824 Pixel

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Tablet mit Stift: Die wichtigsten Kaufkriterien

Bevor Sie sich für eins der genannten Tablets – oder auch ein anderes – entscheiden, sollten Sie sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, welche Kriterien wichtig für Sie sind. Je nachdem, ob Sie den mobilen PC zum Arbeiten oder nur in Ihrer Freizeit zum Surfen, Spielen oder Streamen nutzen wollen, muss er unterschiedliche Eigenschaften erfüllen. Unabhängig davon, ob das Tablet mit Stift oder ohne geliefert wird, sollten die folgenden Punkte in Ihre Kaufentscheidung mit einfließen:

  • Kosten
  • Größe
  • Gewicht
  • Auflösung
  • Kamera
  • WLAN/LTE
  • Bluetooth
  • Prozessor
  • Betriebssystem
  • Arbeitsspeicher
  • Speichererweiterung
  • Anschlussmöglichkeiten

Hinweis: Der Artikel wurde erstmals im Mai 2020 veröffentlicht.

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