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Kunden sollen in teure Tarife wechseln: Stromanbieter Eon kündigt Verträge von langjährigen Bestandskunden

Der Stromanbieter Eon kündigt einigen Bestandskunden ihren Vertrag zum Ende der Laufzeit. Anfang des kommenden Jahres sollen sie in einen teureren Tarif wechseln – oder in die Grundversorgung. Das geht aus einem Schreiben des Stromanbieters hervor. 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RTL.de 

Kundinnen und Kunden, die bei Energieanbieter Eon den Tarif „E.ON power pack“ abgeschlossen haben, erhalten derzeit Post. „Aktuell sind alle Anbieter mit einer historisch einzigartigen Situation auf den Energiemärkten konfrontiert. Dies führt dazu, dass wir fortlaufend unsere Tarife überarbeiten und in Einzelfällen Verträge leider zum Laufzeitende beenden müssen. Ihren aktuellen Vertrag E.On Power pack kündigen wir deshalb zum…“, heißt es in dem Schreiben.

Im selben Schreiben wird ein neues Angebot unterbreitet – zu den aktuellen Marktbedingungen mit sehr hohen Preisen.

Aber haben in diesem Fall Kundinnen und Kunden von Eon überhaupt eine Wahl? Denn wer sich weigert, in einen neuen Tarif zu wechseln, den schickt Eon automatisch nach Ende der Vertragslaufzeit in die Grundversorgung der Stadtwerke. „Auch wenn Sie bis 31.12.2022 keinen neuen Vertrag abschließen, werden Sie ab dem 01.03.2023 automatisch im Rahmen der gesetzlichen Versorgungspflicht durch Ihren örtlichen Grundversorger mit Energie beliefert“, schreibt Eon an einen Kunden. Das Schreiben hat das Online-Portal „Verbraucherhilfe Stromanbieter“ veröffentlicht.STERN PAID Schicksal Energielieferanten Sammlung

So begründet Stromanbieter Eon die Kündigung von Verträgen

Auf RTL-Nachfrage bestätigt der Energieriese zunächst die Kündigungen: „In wenigen Fällen kann es daher aktuell sein, dass wir Verträge, die nicht mehr den derzeitigen Marktbedingungen entsprechen, nicht verlängern, weil wir die betreffenden Tarife in der Form zum Beispiel nicht weiter anbieten können.“

Die Verträge laufen aber „bis zum vereinbarten Laufzeitende“. Dabei betont der Marktführer, der in Deutschland rund 14 Millionen Kundinnen und Kunden mit Strom– und Gas versorgt: „Grundsätzlich handelt es sich in diesen Ausnahmefällen um eine vertragsgemäße Beendigung nach Ablauf der beidseitig vereinbarten Vertragslaufzeit – das ist ein ganz normaler Vorgang. Einen solchen Schritt machen wir uns nicht leicht, wir sind aber durch die einzigartige Marktlage dazu gezwungen.“

Und wie begründet Eon die Kündigungen der Verträge von Bestandskunden? „Die Beschaffungspreise für Energie an den Märkten bewegen sich – mitunter stark schwankend – auf einem historisch hohen Niveau. Der Großhandelspreis für Strom hat sich im Vorjahresvergleich vervielfacht. Die Preise entwickeln sich aktuell sehr dynamisch. Wir müssen diese Entwicklung auch in der Preisgestaltung und bei Energieverträgen berücksichtigen“, erklärt Eon.

Sind die Kündigungen von Eon legal?

Da die Laufzeit der betroffenen Verträge befristet ist, ist auch die Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit legal. Dass die Kündigungen in einem Zeitraum erfolgen, in dem Preise massiv erhöht werden und treue Bestandskunden zum Abschluss von sehr teuren Neuverträgen gezwungen werden, hat einen negativen Beigeschmack.

„Ich bin sehr überrascht, dass Eon Verträge aufkündigt anstatt die Preise zu erhöhen. Eon ist bisher hinsichtlich Preiserhöhungen und Vertragskündigungen nicht auffällig gewesen“, kommentiert Dr. Matthias Moeschler vom Portal „Verbraucherhilfe Stromanbieter“ das Vorgehen von Eon.

„Auch wenn Kündigungen zum Vertragsende rechtlich zulässig sind, so stellt dies die Kunden vor finanzielle Probleme. Schließlich sind aktuell Neukundenverträge für den privaten Verbrauch mit ca. 40 bis 45 Cent deutlich teurer“, so Moeschler.Spartipps Strom- und Heizkosten 9.25

Energiepreise vergleichen

Eins steht fest: Betroffene Eon-Kunden müssen bis zum Ende des Jahres handeln, wenn sie nicht in die teure Grundversorgung fallen wollen. Die Preisschwankungen von Strom und Gas sind derzeit enorm, ein Wechsel des Anbieters könnte sich also lohnen.

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E.ON Leonhard Birnbaum

Energieversorger: Eon verlängert Vertrag mit Chef Birnbaum bis 2028

Der Energieversorger Eon hat das Vertrauen in seinen Konzernchef bekräftigt. Der Aufsichtsrat habe auf seiner Sitzung am Mittwoch den Vertrag von Leonhard Birnbaum um weitere fünf Jahre bis zum 30. Juni 2028 verlängert, teilte der Dax-Konzern in Essen mit. Birnbaum gehört seit 2013 zum Führungsgremium des Konzerns und ist seit April 2021 Vorstandsvorsitzender.

Der Energieversorger Eon hat das Vertrauen in seinen Konzernchef bekräftigt. Der Aufsichtsrat habe auf seiner Sitzung am Mittwoch den Vertrag von Leonhard Birnbaum um weitere fünf Jahre bis zum 30. Juni 2028 verlängert, teilte der Dax-Konzern in Essen mit. Birnbaum gehört seit 2013 zum Führungsgremium des Konzerns und ist seit April 2021 Vorstandsvorsitzender.

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Atomkraftwerk Bundesregierung Deutschland E.ON Gesprächsbereitschaft Isar Kernkraftwerk Laufzeitverlängerung Niederbayern Ukrainekrieg Weiterbetrieb

Atomkraftwerk: Laufzeitverlängerung: Eon signalisiert Gesprächsbereitschaft

Der Energiekonzern Eon hat sich zurückhaltend zur Frage eines Weiterbetriebs seines Atomkraftwerks Isar in Niederbayern geäußert, gleichzeitig aber Gesprächsbereitschaft signalisiert. Die Bundesregierung habe sich zu Beginn des Ukrainekrieges klar gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken in Deutschland ausgesprochen, sagte Eon-Finanzvorstand Mark Spieker am Mittwoch in Essen. „Damit hat sie eine politische Abwägungsentscheidung getroffen, auf diese Option nicht zurückgreifen zu wollen. Diese Entscheidung respektieren wir.“

Der Energiekonzern Eon hat sich zurückhaltend zur Frage eines Weiterbetriebs seines Atomkraftwerks Isar in Niederbayern geäußert, gleichzeitig aber Gesprächsbereitschaft signalisiert. Die Bundesregierung habe sich zu Beginn des Ukrainekrieges klar gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken in Deutschland ausgesprochen, sagte Eon-Finanzvorstand Mark Spieker am Mittwoch in Essen. „Damit hat sie eine politische Abwägungsentscheidung getroffen, auf diese Option nicht zurückgreifen zu wollen. Diese Entscheidung respektieren wir.“

Seit Jahren bereite Eon sich technisch und organisatorisch auf die Stilllegung und den Rückbau der Kernkraftwerke vor. „Sollte die Bundesregierung im Rahmen des laufenden Stresstests zu einer Neubewertung der Lage kommen, dann sind wir zu Gesprächen bereit“, sagte Spieker weiter.

Der Eon-Vorstandsvorsitzende Leonhard Birnbaum betonte, dass die Planung den Stillstand vorsehe. „Wir haben keine Planung für einen Weiterbetrieb in welcher Art auch immer. Wir kennen auch die Randbedingungen eines solchen Weiterbetriebes nicht. Explizit: Wir haben dazu keine Zahlen, wir haben auch keine Rechnungen gemacht.“

Mit Isar betreibt Eon eines der drei noch laufenden Kernkraftwerke in Deutschland. Im ersten Halbjahr trug der Bereich Atomkraft mit 390 Millionen Euro zu 9,6 Prozent zum Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei. Im Vorjahreshalbjahr, als Eon noch zwei weitere Atomkraftwerke betrieb, waren es laut Spieker noch rund 600 Millionen Euro mehr.

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Deutschland E.ON Gaspreis Leonhard Birnbaum Nordrhein-Westfalen Preisdruck Strom

Energie: Eon rechnet mit weiter steigenden Strom- und Gaspreisen

Deutschlands größter Energieversorger Eon rechnet mit weiter steigenden Strom- und Gaspreisen für Endkunden. Preisdruck herrsche in allen Märkten, sagte Finanzvorstand Marc Spieker am Mittwoch in Essen. „Das einzige, was sich unterscheidet, ist, wie schnell werden diese Preissteigerungen dann umgesetzt.“ Dass sie am Ende dann kommen müssten, stehe außer Frage.

Deutschlands größter Energieversorger Eon rechnet mit weiter steigenden Strom– und Gaspreisen für Endkunden. Preisdruck herrsche in allen Märkten, sagte Finanzvorstand Marc Spieker am Mittwoch in Essen. „Das einzige, was sich unterscheidet, ist, wie schnell werden diese Preissteigerungen dann umgesetzt.“ Dass sie am Ende dann kommen müssten, stehe außer Frage.

Eon hatte im März angekündigt, die Preise anzuheben und dies mit stark gestiegenen Großhandelspreisen für Energie begründet. „In Deutschland wurde der Großteil dieser Preiserhöhungen bereits durchgeführt oder angekündigt“, sagte Spieker.

Eon-Vorstandschef Leonhard Birnbaum nannte als Beispiel für einen Preisanstieg bei Erdgas für Nordrhein-Westfalen eine durchschnittliche Anhebung um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wann es eine nächste Erhöhung gebe, sei Spekulation. Dies hänge etwa von der Preisentwicklung im Großhandel, von der Nachfrage und von der Höhe der von der Bundesregierung geplanten Gasumlage ab.

Bei Strom habe der Preisanstieg für Eon-Kunden in Nordrhein-Westfalen bei 17 Prozent gelegen, was jedoch durch den Wegfall der EEG-Umlage zum 1. Juli kompensiert worden sei. Die Zusatzbelastung in den Energiekosten sei fast ausschließlich gasgetrieben, sagte Birnbaum. Der Manager betonte, dass man einen deutlichen Anstieg der Strompreise im Großhandel gesehen habe. „Wenn dieser Anstieg dauerhaft bleiben würde, dann müssten wir natürlich auch auf der Stromseite noch weitere deutliche Anpassungen erwarten im nächsten Jahr.“

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DAX E.ON Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main MDAX RWE US-Notenbank

Börse in Frankfurt: Dax ohne klare Richtung vor US-Inflationsdaten

Vor den wichtigen US-Inflationsdaten an diesem Mittwoch ist der deutsche Leitindex Dax zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten gependelt. Die Anleger halten sich derzeit mit Engagements in Aktien eher zurück, denn die Entwicklung der Verbraucherpreise könnte darüber entscheiden, wie groß der nächste Zinsschritt der US-Notenbank (Fed) ausfallen wird. Zugleich geht die Berichtssaison hierzulande mit Schwung weiter.

Vor den wichtigen US-Inflationsdaten an diesem Mittwoch ist der deutsche Leitindex Dax zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten gependelt. Die Anleger halten sich derzeit mit Engagements in Aktien eher zurück, denn die Entwicklung der Verbraucherpreise könnte darüber entscheiden, wie groß der nächste Zinsschritt der US-Notenbank (Fed) ausfallen wird. Zugleich geht die Berichtssaison hierzulande mit Schwung weiter.

Der Dax legte im frühen Handel nach einem schwächeren Start um 0,13 Prozent auf 13.553,10 Punkte zu. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Morgen um 0,22 Prozent auf 27.210,51 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeigte sich zuletzt prozentual unverändert.

Aus dem Dax legten der Energiekonzern Eon und der Chemikalienhändler Brenntag ihre Zahlenwerke vor. Trotz lobender Worte von Händlern und Analysten ging es für die Aktien beider Unternehmen abwärts: Brenntag fielen um 0,8 Prozent und Eon sanken um 1,3 Prozent. Zugleich legten die Papiere des Versorgers RWE allerdings um rund ein Prozent zu. Zahlreiche Anleger sehen in dieser Aktie die größeren Chancen, da RWE sich auf die gesamte Palette der Stromerzeugung konzentriert und Eon mehr auf Netze und Vertrieb.

Im Index der mittelgroßen Werte sackten die zuletzt stark gelaufenen Aktien des Autovermieters Sixt um sieben Prozent ab. Analysten äußerten sich positiv zu den Quartalszahlen. Analyst Constantin Hesse von Jefferies etwa sprach von „starken Zahlen“. Evotec büßten nach einem frisch ausgesprochenen negativen Anlageurteil von Morgan Stanley am MDax-Ende circa neun Prozent ein.

Für die Anteile von Evonik ging es um 1,8 Prozent abwärts, obwohl der Spezialchemiekonzern nach soliden Quartalszahlen trotz der sich eintrübenden Konjunkturperspektiven etwas zuversichtlicher für das restliche Jahr wurde. Auch die Papiere des Versicherers Talanx gaben nach. Sie sanken um 2,2 Prozent. Trotz weiterer Rückstellungen für die Folgen des Ukraine-Kriegs steigerte Talanx im abgelaufenen Jahresviertel den Gewinn. Vorstandschef Torsten Leue sieht den Versicherer mit seiner Hauptmarke HDI daher auf Kurs zum ausgegebenen Jahresgewinnziel.

Wenig bewegt zeigten sich dagegen die Aktien der Wohnimmobiliengesellschaft LEG nach vorgelegten Zahlen und bestätigten Jahreszielen. Im SDax zogen dagegen die Anteile des Technologieunternehmens Jenoptik um 3,4 Prozent an, nachdem dieser seine Prognose angehoben hatte. Heidelberger Druckmaschinen sprangen nach starken Quartalszahlen und einem soliden Auftragseingang sogar um etwas mehr als 11 Prozent hoch.

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E.ON Energiekonzern Energiepreis Leonhard Birnbaum Strompreis

Energiekonzern: Hohe Energiepreise belasten Eon weiterhin

Der Energiekonzern Eon ist weiter stark von den hohen Strompreisen beeinflusst. Diese sorgen für positivere Erwartungen im Nicht-Kerngeschäft, sowie hohe Umsätze auf Konzernebene, drücken aber auch aufs operative Ergebnis. Anders als im Auftaktquartal konnte Eon nun bereits einen Teil seiner gestiegenen Kosten an die Kunden weitergeben. Im Ergebnis werde dies jedoch erst vollständig in der zweiten Hälfte des Jahres sichtbar werden, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch in Essen mit. Konzernchef Leonhard Birnbaum nannte es insgesamt „ein solides Halbjahresergebnis“.

Der Energiekonzern Eon ist weiter stark von den hohen Strompreisen beeinflusst. Diese sorgen für positivere Erwartungen im Nicht-Kerngeschäft, sowie hohe Umsätze auf Konzernebene, drücken aber auch aufs operative Ergebnis. Anders als im Auftaktquartal konnte Eon nun bereits einen Teil seiner gestiegenen Kosten an die Kunden weitergeben. Im Ergebnis werde dies jedoch erst vollständig in der zweiten Hälfte des Jahres sichtbar werden, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch in Essen mit. Konzernchef Leonhard Birnbaum nannte es insgesamt „ein solides Halbjahresergebnis“.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber Ebitda) ging um 15 Prozent zurück auf 4,1 Milliarden Euro, zumal der Vorjahreszeitraum von positiven Sondereffekten beeinflusst war. Der bereinigte Konzernüberschuss sank um ein Fünftel auf 1,4 Milliarden Euro. In seinen Kerngeschäftsfeldern bestätigte Eon seine Jahresprognose. Im Nicht-Kerngeschäft erwartet das Management dank der gestiegenen Energiepreise jetzt 200 Millionen Euro mehr und hob die Spanne für das bereinigte operative Ergebnis auf 0,8 bis 1 Milliarde Euro.

In dem Bereich bündelt Eon den Rückbau der deutschen Kernkraftwerke, die von der Einheit Preussenelektra gesteuert werden, sowie das Erzeugungsgeschäft in der Türkei.

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Auto Bayern E.ON Elektroauto Freistaat Ladepunkt Ladestation Ländervergleich München

Auto: Die meisten E-Ladestationen in Bayern

Bayern hat im Ländervergleich die meisten Ladestationen für Elektroautos. Insgesamt können sie im Freistaat an 12.620 öffentlichen Ladepunkten unterschiedlicher Anbieter geladen werden, sagte ein Sprecher des Energiekonzerns Eon am Freitag. Der Bestand der E-Autos im Freistaat sei auf 115.288 gestiegen. Nur in Nordrhein-Westfalen seien mehr Batterieautos unterwegs, nämlich 131.257.

Bayern hat im Ländervergleich die meisten Ladestationen für Elektroautos. Insgesamt können sie im Freistaat an 12.620 öffentlichen Ladepunkten unterschiedlicher Anbieter geladen werden, sagte ein Sprecher des Energiekonzerns Eon am Freitag. Der Bestand der E-Autos im Freistaat sei auf 115.288 gestiegen. Nur in Nordrhein-Westfalen seien mehr Batterieautos unterwegs, nämlich 131.257.

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Deutschland E.ON Erdwärme Karlsruhe

Energieversorger: Eon und Deutsche Erdwärme wollen bei Geothermie kooperieren

Deutschlands größter Energieversorger Eon und der Geothermie-Spezialist Deutsche Erdwärme aus Karlsruhe wollen bei der Nutzung der sogenannten tiefen Erdwärme zusammenarbeiten. Dabei geht es im Unterschied zur oberflächennahen Erdwärme um Wärmegewinnung in Tiefen von etwa 1000 bis 4000 Metern, die als «grüne Wärme» von Verbrauchern genutzt werden kann.

Deutschlands größter Energieversorger Eon und der Geothermie-Spezialist Deutsche Erdwärme aus Karlsruhe wollen bei der Nutzung der sogenannten tiefen Erdwärme zusammenarbeiten. Dabei geht es im Unterschied zur oberflächennahen Erdwärme um Wärmegewinnung in Tiefen von etwa 1000 bis 4000 Metern, die als «grüne Wärme» von Verbrauchern genutzt werden kann.

Ziel sei es, regional erzeugte grüne Energie für die Wärmewende bereitzustellen, teilte Eon am Donnerstag in Essen mit. Tiefe Erdwärme könne als erneuerbare und unerschöpfliche Energiequelle vor Ort einen großen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Eon verwies auf wissenschaftliche Untersuchungen, wonach tiefe Erdwärme in Deutschland mehr als ein Viertel des jährlichen Wärmebedarfes abdecken könnte.

Erste Pilotprojekte sollen in Nordrhein-Westfalen entstehen. Die Zusammenarbeit soll auf allen Ebenen erfolgen: Von Planung über Genehmigung bis hin zum Kraftwerksbau und dem Betrieb der Anlagen. Einzelheiten über die angedachten Projekte teilten die Unternehmen zunächst nicht mit.

Die Deutsche Erdwärme mit Sitz in Karlsruhe ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter privater Entwickler und Betreiber von Erdwärmeanlagen. Hauptgesellschafter ist die dänische Fondsgesellschaft CIP.

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Deutschland E.ON Erdwärme Karlsruhe

Energie: Geothermie-Nutzung: Eon und Deutsche Erdwärme kooperieren

Deutschlands größter Energieversorger Eon und der Geothermie-Spezialist Deutsche Erdwärme wollen bei der Nutzung der sogenannten tiefen Erdwärme zusammenarbeiten. Dabei geht es im Unterschied zur oberflächennahen Erdwärme um Wärmegewinnung in Tiefen von etwa 1000 bis 4000 Metern, die als «grüne Wärme» von Verbrauchern genutzt werden kann.

Deutschlands größter Energieversorger Eon und der Geothermie-Spezialist Deutsche Erdwärme wollen bei der Nutzung der sogenannten tiefen Erdwärme zusammenarbeiten. Dabei geht es im Unterschied zur oberflächennahen Erdwärme um Wärmegewinnung in Tiefen von etwa 1000 bis 4000 Metern, die als «grüne Wärme» von Verbrauchern genutzt werden kann.

Ziel sei es, regional erzeugte grüne Energie für die Wärmewende bereitzustellen, teilte Eon am Donnerstag in Essen mit. Tiefe Erdwärme könne als erneuerbare und unerschöpfliche Energiequelle vor Ort einen großen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Eon verwies auf wissenschaftliche Untersuchungen, wonach tiefe Erdwärme in Deutschland mehr als ein Viertel des jährlichen Wärmebedarfes abdecken könnte.

Erste Pilotprojekte sollen in Nordrhein-Westfalen entstehen. Die Zusammenarbeit soll auf allen Ebenen erfolgen: Von Planung über Genehmigung bis hin zum Kraftwerksbau und dem Betrieb der Anlagen. Einzelheiten über die angedachten Projekte teilten die Unternehmen zunächst nicht mit.

Die Deutsche Erdwärme ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter privater Entwickler und Betreiber von Erdwärmeanlagen. Hauptgesellschafter ist die dänische Fondsgesellschaft CIP.

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E.ON Ergebnisrückgang Strompreis

Energie: Eon verdient wegen höherer Strompreise weniger

Die gestiegenen Energiepreise machen nicht nur Verbrauchern zu schaffen, auch der Energiekonzern Eon muss wegen höherer Beschaffungskosten einen Ergebnisrückgang hinnehmen.

Der Energiekonzern Eon ist wie erwartet mit einem Ergebnisrückgang ins Jahr gestartet. Das deutsche Netzgeschäft konnte zwar zulegen, dies wurde jedoch durch negative Effekte in anderen Ländern kompensiert.

Unter anderem gab es Belastungen durch höhere Beschaffungskosten, die erst nach dem ersten Quartal an die Kunden weitergegeben werden können, wie der Konzern mitteilt. Der Vorstand bestätigte seine Jahresziele für 2022. Von Finanzchef Marc Spieker hieß es: «Wir sind trotz der Herausforderungen im ersten Quartal auf Kurs.»

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) ging im ersten Quartal um gut 14 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zurück. Unterm Strich blieb ein bereinigter Konzernüberschuss von 679 Millionen Euro und damit 16 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

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