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Drogen El Salvador Kokain Razzia

Video: Mehr als 3,6 Tonnen Kokain in El Salvador sichergestellt

Bei zwei Razzien der Marine wurden in dem zentralamerikanischen Land laut Regierung Drogen im Wert von rund 91 Millionen Dollar sichergestellt, es gab mehrere Festnahmen.

Bei zwei Razzien der Marine wurden in dem zentralamerikanischen Land laut Regierung Drogen im Wert von rund 91 Millionen Dollar sichergestellt, es gab mehrere Festnahmen.

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Argentinien Chile Costa Rica Deutschland Dominikanische Republik El Salvador Guatemala Honduras Netflix Squid Stranger Things Streaming Zusatzgebühr

Netflix: Zusatzgebühren bald auch in Deutschland?

Ab August müssen Netflix-Nutzer in einzelnen Ländern teils zusätzliche Gebühren entrichten. Könnten auch deutsche Nutzer bald zahlen müssen?

Netflix ist weiterhin darauf bedacht, Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich zur Kasse zu bitten, wenn sie ihre Accounts unerlaubt teilen. In fünf Ländern testet der Streamingdienst bald eine neue Methode, um dies zu unterbinden. Doch auch Verbraucherinnen und Verbraucher, die Freunde oder Familienmitglieder nicht mit ihrem Account Hits wie „Stranger Things“, „Squid Game“ oder „Bridgerton“ anschauen lassen, werden in bestimmten Fällen teils Zusatzgebühren entrichten müssen.

Das Teilen der Login-Daten außerhalb des eigenen Haushalts ist laut der Nutzungsbedingungen eigentlich verboten. Zwar sei es „großartig“, dass die Kundinnen und Kunden die Inhalte so sehr liebten, dass sie diese mit anderen teilen wollten, erklärte Chengyi Long, Director für den Bereich Wachstum und Innovation bei Netflix, kürzlich. Es „untergräbt“ jedoch auf längere Sicht die Möglichkeit, „in unseren Service zu investieren und diesen zu verbessern“.

Seit März können User in Chile, Costa Rica und Peru in einem Test bereits gegen eine zusätzliche Gebühr „Extra-Mitglieder“ zu ihren Accounts hinzufügen. In Argentinien, Guatemala, Honduras, El Salvador und der Dominikanischen Republik startet nun ein Test, bei dem Nutzer „Homes“, also weitere Zuhause, einrichten können.

Jeder hat nur ein Zuhause

Unabhängig vom gewählten Abo besitzt dort demnach künftig jede Nutzerin und jeder Nutzer ein „Home“. In diesem können User auf allen ihren Geräten das Streaming-Angebot wahrnehmen. „Basis“-User können zusätzlich ein weiteres Zuhause einrichten, „Standard“-Nutzer fügen bis zu zwei Extra-„Homes“ hinzu und „Premium“-Kunden bis zu drei. Wie auf einer Support-Seite für Honduras erklärt wird, werden Verbraucher ab dem 22. August entsprechend gefragt, zusätzliche „Homes“ hinzuzufügen, wenn sie sich auf einem TV-Gerät an einem anderen Standort anmelden.

Zwar können Verbraucher ihr Zuhause auch verlegen, aber nur drei Mal in sechs Monaten. Netflix nutzt eigenen Angaben zufolge IP-Adressen, mit denen der Standort eines Users zugeordnet werden kann, die IDs einzelner Geräte und die Account-Aktivität, um das Ganze zu überprüfen. In Argentinien kostet ein Zusatz-Zuhause 219 Pesos monatlich, in den vier anderen Ländern 2,99 Dollar im Monat.

Diese Nutzer müssen auch alleine Zusatzgebühren entrichten

Es gibt auch die Möglichkeit, sich auf einem TV-Gerät außerhalb des Zuhauses kostenlos anzumelden, dies ist aber nur erlaubt, wenn die Nutzerin oder der Nutzer an jenem Ort den Account noch nicht genutzt hat. Eine kostenlose Anmeldung ist an jedem Ort einmal jährlich für bis zu zwei Wochen möglich – beispielsweise wenn der Anwender oder die Anwenderin irgendwo Urlaub machen.

Ein Nutzer, der beispielsweise immer wieder Zeit an einem Zweitwohnsitz verbringt, häufig seine Eltern oder mehrfach jährlich den gleichen Urlaubsort besucht, muss ein zusätzliches Zuhause einrichten, um dort dauerhaft auf einem TV-Gerät Netflix schauen zu können? Dies sei korrekt, bestätigt eine Sprecherin des Streamingdiensts auf Anfrage der Nachrichtenagentur spot on news. Aufgrund der Änderungsbeschränkung ist es nicht möglich, das Zuhause etwa fürs Wochenende immer wieder dorthin zu verlegen. Der Verbraucher muss sich dann damit begnügen, Netflix-Inhalte vor Ort auf seinem Smartphone, Tablet oder Laptop zu streamen, wenn er nicht die zusätzliche Gebühr zahlen möchte.

Über eine mögliche Ausnahme für solche Nutzerinnen und Nutzer könne der Streamingdienst zum jetzigen Zeitpunkt keine Informationen teilen. Als Umweg ist es aber wohl weiterhin möglich, über zusätzliche Streaming-Lösungen Inhalte unentgeltlich auf anderen Fernsehern außerhalb des Zuhauses anzuschauen. Denn Streaming-Player wie etwa von Roku seien von der Regelung nicht betroffen.

Kommen „Homes“ auch nach Deutschland?

Sollten die Tests für die Zuhause- oder die „Extra-Mitglied“-Methode erfolgreich verlaufen, dürfte der Streaminganbieter sicherlich nicht darauf verzichten wollen, entsprechende Zusatzgebühren auch in Deutschland einzuführen. Über einen derartigen, möglichen Schritt gibt es aber bisher keine offiziellen Auskünfte. Auf die Frage, ob eine entsprechende Regelung mit „Homes“ auch für Deutschland geplant sei, habe Netflix aktuell keine weiteren Informationen, die man teilen könne.

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Netflix: Zusatzgebühren bald auch in Deutschland?

Ab August müssen Netflix-Nutzer in einzelnen Ländern teils zusätzliche Gebühren entrichten. Könnten auch deutsche Nutzer bald zahlen müssen?

Netflix ist weiterhin darauf bedacht, Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich zur Kasse zu bitten, wenn sie ihre Accounts unerlaubt teilen. In fünf Ländern testet der Streamingdienst bald eine neue Methode, um dies zu unterbinden. Doch auch Verbraucherinnen und Verbraucher, die Freunde oder Familienmitglieder nicht mit ihrem Account Hits wie „Stranger Things“, „Squid Game“ oder „Bridgerton“ anschauen lassen, werden in bestimmten Fällen teils Zusatzgebühren entrichten müssen.

Das Teilen der Login-Daten außerhalb des eigenen Haushalts ist laut der Nutzungsbedingungen eigentlich verboten. Zwar sei es „großartig“, dass die Kundinnen und Kunden die Inhalte so sehr liebten, dass sie diese mit anderen teilen wollten, erklärte Chengyi Long, Director für den Bereich Wachstum und Innovation bei Netflix, kürzlich. Es „untergräbt“ jedoch auf längere Sicht die Möglichkeit, „in unseren Service zu investieren und diesen zu verbessern“.

Seit März können User in Chile, Costa Rica und Peru in einem Test bereits gegen eine zusätzliche Gebühr „Extra-Mitglieder“ zu ihren Accounts hinzufügen. In Argentinien, Guatemala, Honduras, El Salvador und der Dominikanischen Republik startet nun ein Test, bei dem Nutzer „Homes“, also weitere Zuhause, einrichten können.

Jeder hat nur ein Zuhause

Unabhängig vom gewählten Abo besitzt dort demnach künftig jede Nutzerin und jeder Nutzer ein „Home“. In diesem können User auf allen ihren Geräten das Streaming-Angebot wahrnehmen. „Basis“-User können zusätzlich ein weiteres Zuhause einrichten, „Standard“-Nutzer fügen bis zu zwei Extra-„Homes“ hinzu und „Premium“-Kunden bis zu drei. Wie auf einer Support-Seite für Honduras erklärt wird, werden Verbraucher ab dem 22. August entsprechend gefragt, zusätzliche „Homes“ hinzuzufügen, wenn sie sich auf einem TV-Gerät an einem anderen Standort anmelden.

Zwar können Verbraucher ihr Zuhause auch verlegen, aber nur drei Mal in sechs Monaten. Netflix nutzt eigenen Angaben zufolge IP-Adressen, mit denen der Standort eines Users zugeordnet werden kann, die IDs einzelner Geräte und die Account-Aktivität, um das Ganze zu überprüfen. In Argentinien kostet ein Zusatz-Zuhause 219 Pesos monatlich, in den vier anderen Ländern 2,99 Dollar im Monat.

Diese Nutzer müssen auch alleine Zusatzgebühren entrichten

Es gibt auch die Möglichkeit, sich auf einem TV-Gerät außerhalb des Zuhauses kostenlos anzumelden, dies ist aber nur erlaubt, wenn die Nutzerin oder der Nutzer an jenem Ort den Account noch nicht genutzt hat. Eine kostenlose Anmeldung ist an jedem Ort einmal jährlich für bis zu zwei Wochen möglich – beispielsweise wenn der Anwender oder die Anwenderin irgendwo Urlaub machen.

Ein Nutzer, der beispielsweise immer wieder Zeit an einem Zweitwohnsitz verbringt, häufig seine Eltern oder mehrfach jährlich den gleichen Urlaubsort besucht, muss ein zusätzliches Zuhause einrichten, um dort dauerhaft auf einem TV-Gerät Netflix schauen zu können? Dies sei korrekt, bestätigt eine Sprecherin des Streamingdiensts auf Anfrage der Nachrichtenagentur spot on news. Aufgrund der Änderungsbeschränkung ist es nicht möglich, das Zuhause etwa fürs Wochenende immer wieder dorthin zu verlegen. Der Verbraucher muss sich dann damit begnügen, Netflix-Inhalte vor Ort auf seinem Smartphone, Tablet oder Laptop zu streamen, wenn er nicht die zusätzliche Gebühr zahlen möchte.

Über eine mögliche Ausnahme für solche Nutzerinnen und Nutzer könne der Streamingdienst zum jetzigen Zeitpunkt keine Informationen teilen. Als Umweg ist es aber wohl weiterhin möglich, über zusätzliche Streaming-Lösungen Inhalte unentgeltlich auf anderen Fernsehern außerhalb des Zuhauses anzuschauen. Denn Streaming-Player wie etwa von Roku seien von der Regelung nicht betroffen.

Kommen „Homes“ auch nach Deutschland?

Sollten die Tests für die Zuhause- oder die „Extra-Mitglied“-Methode erfolgreich verlaufen, dürfte der Streaminganbieter sicherlich nicht darauf verzichten wollen, entsprechende Zusatzgebühren auch in Deutschland einzuführen. Über einen derartigen, möglichen Schritt gibt es aber bisher keine offiziellen Auskünfte. Auf die Frage, ob eine entsprechende Regelung mit „Homes“ auch für Deutschland geplant sei, habe Netflix aktuell keine weiteren Informationen, die man teilen könne.

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Bitcoin Digitalwährung El Salvador Elon Musk Kryptowährung Nayib Bukele US-Dollar

Bitcoin-Crash: Woher er kommt und wen er trifft: Was man über den Krypto-Crash wissen muss

Kryptowährungen wie Bitcoin sind auf ein 18-Monats-Tief gefallen. Das trifft auch die Anleger von klassischen Aktien – und Entwicklungsländer wie El Salvador. Vier Fragen und Antworten.

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Bitcoin-Crash: Woher er kommt und wen er trifft: Was man über den Krypto-Crash wissen muss

Kryptowährungen wie Bitcoin sind auf ein 18-Monats-Tief gefallen. Das trifft auch die Anleger von klassischen Aktien – und Entwicklungsländer wie El Salvador. Vier Fragen und Antworten.

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Biden Bolivien Coronavirus Demokratie El Salvador Fokus Guatemala Honduras Joe Biden Lateinamerika Los Angeles Mexiko Nicaragua OAS Organisation Amerikanischer Staaten US-Außenpolitik US-Präsident USA Venezuela Washington Weißes Haus

US-Außenpolitik: Düpierter Gipfel-Gastgeber: Bidens Lateinamerika-Problem

Erstmals seit langem richten die USA wieder einen Gipfel für die Länder aus Nord-, Mittel- und Südamerika aus. Doch das Bemühen des US-Präsidenten um die südlichen Nachbarn startet denkbar holprig.

Das Treffen unter Nachbarn hatte noch gar nicht begonnen, da war die Stimmung schon im Keller.

Beim IX. Gipfel der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Los Angeles, der noch bis zum kommenden Freitag läuft, sollen eigentlich die großen Fragen der Region verhandelt werden: Migration, Klimawandel, wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Pandemie, Kooperation im Gesundheitssektor.

Doch der Fokus liegt seit Wochen auf einer anderen Frage: Wer kommt überhaupt zum Amerika-Gipfel und wer nicht? Eine Serie von Absagen beschert Gastgeber US-Präsident Joe Biden einen unschönen Start seiner neuen Lateinamerika-Bemühungen.

Autoritäre Staaten ausgeschlossen

Die Einladungsliste für den Gipfel ist seit Wochen ein Politikum. Die Biden-Regierung wollte bei dem Treffen nur demokratisch gewählte Staats- und Regierungschefs dabei haben und lud die autoritär geführten Länder Kuba, Venezuela und Nicaragua nicht ein.

Präsidenten mehrerer anderer Staaten kritisierten das als amerikanische Arroganz, erklärten sich mit den Ausgeschlossenen solidarisch und sagten ihre Teilnahme ab. Weitere Staatschefs bleiben aus anderen Gründen fern. Am Ende fehlen bei dem Gipfel nun die Staats- und Regierungschefs von Mexiko, Honduras, El Salvador, Guatemala, Bolivien, Uruguay und zwei kleinen Karibikstaaten.

Besonders die Absage von Mexikos linksnationalistischem Staatschef Andrés Manuel López Obrador ist schmerzlich für den US-Präsidenten. Dass ausgerechnet der Präsident des Nachbarlands der USA und des zweitbevölkerungsreichsten Staats in Lateinamerika nicht zu dem Gipfel kommt, ist eine diplomatische Schlappe für Biden. Mexiko, aber auch Honduras, Guatemala und El Salvador sind besonders relevant beim gewichtigen Thema Migration, das Biden unter Kontrolle bringen muss.

Noch vor wenigen Tagen hatte ein hochrangiger Beamter in Washington gesagt, Biden wolle Mexikos Präsidenten unbedingt dabei haben. Nun müht sich das Weiße Haus, den Boykott herunterzuspielen: Es gebe eben unterschiedliche Sichtweisen auf dem amerikanischen Kontinent und man stehe zu der eigenen Haltung, keine Diktatoren einzuladen.

Gästeliste aus der Zeit gefallen

Doch über das Einladungsdebakel lässt sich nicht hinwegtäuschen. Über Wochen druckste die US-Regierung bei Nachfragen zu den Einladungen herum, wollte offiziell nicht mal bestätigen, dass Kuba, Nicaragua und Venezuela ausgeladen sind. Die Teilnehmer-Liste wurde erst am Dienstag, einen Tag nach Beginn des Gipfel-Programms, veröffentlicht. Und bei der Zahl der teilnehmenden Staatschefs rechnete das Weiße Haus in seiner Not auch Gastgeber Biden mit.

«Viele lateinamerikanische Regierungen empfinden Bidens Management der Gästeliste als einen Versuch, die Uhr in die 1990er oder frühen 2000er Jahre zurückzudrehen, als Washington noch eindeutig am Kopfende des regionalen Tisches saß», schreibt Brian Winter in der Zeitschrift «Americas Quarterly». «Aber diese Zeiten sind natürlich vorbei.»

In immer mehr Ländern der Region wie Brasilien, Chile und Peru hat China die USA als wichtigster Handelspartner abgelöst. China kauft in großem Stil Rohstoffe ein, investiert in Infrastruktur und finanziert Großprojekte – und das, ohne lästige Bedingungen zu Menschenrechten und Umweltschutz zu stellen.

Die Solidarität mit den Diktatoren in Teilen Lateinamerikas zeigt auch eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber der Demokratie. Beim Amerika-Gipfel 2001 hatten noch sich noch alle Länder der Region mit Ausnahme von Kuba zur Wahrung der Demokratie verpflichtet. Mittlerweile glauben aber immer weniger Menschen in Lateinamerika, dass die Demokratie die beste Regierungsform ist: Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Latinobarometro fiel die Zustimmung zur Demokratie zwischen 2010 und 2020 von 63 Prozent auf 49 Prozent.

Biden will es anders machen als Trump

Biden gibt sich als Vorkämpfer der Demokratien im Kräftemessen mit Autokratien. Und er will Lateinamerika wieder mehr in den Fokus rücken – nachdem sich sein Vorgänger Donald Trump eigentlich nie für die Länder im Süden interessiert hat.

Doch der Start von Bidens Bemühungen ist mehr als holprig. Mexikos früherer Außenminister, Jorge Castañeda, sagte dem Fernsehsender CNN: «Biden muss einen Plan vorlegen, wie er die wichtigen Themen in Lateinamerika angehen will. Er muss zeigen, dass er sich wirklich um die Probleme in der Region kümmern will und dass es nicht nur um US-Politik geht.»

Die Corona-Pandemie hat viele soziale Probleme in Lateinamerika noch verschärft, der Drogenschmuggel in die USA sorgt auf den Transportrouten für Gewalt und Korruption, der Klimawandel führt zu Naturkatastrophen und Dürren. Diese Verwerfungen manifestieren sich jetzt in Form von Zehntausenden Flüchtlingen an der Südgrenze der USA. Das wiederum bringt Biden innenpolitisch unter Druck.

Lateinamerika kann einiges bieten

Angesichts von Energie- und Lebensmittelknappheit wegen des Kriegs in der Ukraine hat Lateinamerika aber auch einiges anzubieten: Argentinien und Brasilien gehören zu den größten Fleisch- und Getreideproduzenten der Welt, im Dreiländereck zwischen Argentinien, Chile und Bolivien liegen riesige Lithiumvorkommen, in Südamerika laufen zahlreiche Projekte zur Produktion von grünem Wasserstoff.

Unbequeme Fragen muss sich die US-Regierung dazu gefallen lassen, warum sie es mit den Autokraten in Lateinamerika so genau nimmt, Biden aber demnächst ein Treffen mit dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman erwägt – ungeachtet aller Kritik an schweren Menschenrechtsverstößen dort. Die Antwort eines Regierungsbeamten wirkte etwas bemüht: Dies sei ein «Vergleich von Äpfeln und Birnen».

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Abstimmung Ausnahmezustand Bandenkriminalität El Salvador San Salvador Twitter

Bandenkriminalität: Ausnahmezustand in El Salvador verlängert

Nach einer Mordwelle mit mehr als 60 Opfern an einem Tag hatte die Regierung Ende März einen 30-tägigen Ausnahmezustand erklärt. Dieser wurde nun erneut verlängert. Bisher gibt es rund 35.000 Festnahmen.

Im sogenannten Krieg gegen Banden in El Salvador ist der Ausnahmezustand um einen dritten Monat verlängert worden. Bei der Abstimmung im Parlament des mittelamerikanischen Landes wurden 67 Ja- und 16 Nein-Stimmen abgegeben, wie das Parlament auf Twitter mitteilte.

Nach einer Mordwelle mit 62 Opfern allein an einem Tag hatte die Regierung am 27. März einen 30-tägigen Ausnahmezustand erklärt und das Parlament diesen um weitere 30 Tage verlängert. Seitdem wurden nach Polizeiangaben mehr als 34.500 mutmaßliche Mitglieder der mächtigen Banden festgenommen.

Durch den Ausnahmezustand wurde eine Reihe von Grundrechten ausgesetzt, etwa die Versammlungsfreiheit und das Fernmeldegeheimnis. Zudem wurden die Gesetze verschärft. So wurden die Strafmaße für von Bandenmitgliedern verübte Verbrechen erhöht. Menschenrechtsaktivisten kritisierten den Ausnahmezustand. Amnesty International etwa sprach von willkürlichen Massenverhaftungen und der schlechten Behandlung von Gefangenen.

Das Land mit etwa 6 Millionen Einwohnern hatte vor wenigen Jahren die höchste Mordrate der Welt. Die Zahl der Morde pro 100.000 Einwohner lag 2015 noch bei 103, im vergangenen Jahr waren es laut Regierung 18.

Nach Berichten des Portals «El Faro» und Angaben der US-Regierung geht der Rückgang unter anderem auf eine geheime Vereinbarung von Präsident Nayib Bukele mit den Banden zurück – das wies der autoritär regierende Konservative zurück. Die Mordwelle deuteten manche Beobachter als Zeichen, dass die Banden mit dem angeblichen Deal mit der Regierung nicht mehr zufrieden seien.

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Abstimmung Ausnahmezustand Bandenkriminalität El Salvador San Salvador Twitter

Bandenkriminalität: Ausnahmezustand in El Salvador verlängert

Nach einer Mordwelle mit mehr als 60 Opfern an einem Tag hatte die Regierung Ende März einen 30-tägigen Ausnahmezustand erklärt. Dieser wurde nun erneut verlängert. Bisher gibt es rund 35.000 Festnahmen.

Im sogenannten Krieg gegen Banden in El Salvador ist der Ausnahmezustand um einen dritten Monat verlängert worden. Bei der Abstimmung im Parlament des mittelamerikanischen Landes wurden 67 Ja- und 16 Nein-Stimmen abgegeben, wie das Parlament auf Twitter mitteilte.

Nach einer Mordwelle mit 62 Opfern allein an einem Tag hatte die Regierung am 27. März einen 30-tägigen Ausnahmezustand erklärt und das Parlament diesen um weitere 30 Tage verlängert. Seitdem wurden nach Polizeiangaben mehr als 34.500 mutmaßliche Mitglieder der mächtigen Banden festgenommen.

Durch den Ausnahmezustand wurde eine Reihe von Grundrechten ausgesetzt, etwa die Versammlungsfreiheit und das Fernmeldegeheimnis. Zudem wurden die Gesetze verschärft. So wurden die Strafmaße für von Bandenmitgliedern verübte Verbrechen erhöht. Menschenrechtsaktivisten kritisierten den Ausnahmezustand. Amnesty International etwa sprach von willkürlichen Massenverhaftungen und der schlechten Behandlung von Gefangenen.

Das Land mit etwa 6 Millionen Einwohnern hatte vor wenigen Jahren die höchste Mordrate der Welt. Die Zahl der Morde pro 100.000 Einwohner lag 2015 noch bei 103, im vergangenen Jahr waren es laut Regierung 18.

Nach Berichten des Portals «El Faro» und Angaben der US-Regierung geht der Rückgang unter anderem auf eine geheime Vereinbarung von Präsident Nayib Bukele mit den Banden zurück – das wies der autoritär regierende Konservative zurück. Die Mordwelle deuteten manche Beobachter als Zeichen, dass die Banden mit dem angeblichen Deal mit der Regierung nicht mehr zufrieden seien.

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Drogen Drogenfund El Salvador Kilogramm Kokain Mexiko Sicherheitskabinett Transport US-Dollar

Video: El Salvador: Drogenfund im Halbtaucherboot

Nach Angaben des salvadorianischen Sicherheitskabinetts haben die mehr als 800 Kilogramm Kokain einen geschätzten Verkaufswert von 2,25 Millionen US-Dollar. Möglicherweise waren die Drogen für den Transport nach Mexiko vorgesehen.

Nach Angaben des salvadorianischen Sicherheitskabinetts haben die mehr als 800 Kilogramm Kokain einen geschätzten Verkaufswert von 2,25 Millionen US-Dollar. Möglicherweise waren die Drogen für den Transport nach Mexiko vorgesehen.

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Bitcoin Digitalwährung El Salvador Kryptowährung Ostern San Salvador Tourismus US-Dollar Zahlungsmittel

Digitalwährung: Holpriger Start in die Bitcoin-Ära in El Salvador

Eine Bitcoin-City am Fuße eines Energie-generierenden Vulkans, finanziert durch eine milliardenschwere Anleihe: El Salvador hat als erstes Land der Welt die Kryptowährung eingeführt und hegt große Pläne.

Mehr als ein halbes Jahr nach der weltweit erstmaligen Einführung von Bitcoin als gesetzlichem Zahlungsmittel fällt die Bilanz in El Salvador bislang gemischt aus.

Der Tourismus ist im Aufschwung: Über Ostern seien viele Hotels in dem mittelamerikanischen Land ausgebucht, sagte Tourismusministerin Morena Valdez am Donnerstag im TV-Sender TCS. Seit der Einführung der Digitalwährung am 7. September habe der Tourismus um 30 Prozent zugenommen, hatte sie zehn Tage zuvor mitgeteilt. An Bitcoin interessierte Touristen blieben zudem länger und gäben mehr Geld aus. Auch gebe es großes Interesse an Investitionen aus dem Ausland.

Die für März geplante Ausgabe einer zehnjährigen Bitcoin-Anleihe in Höhe von einer Milliarde US-Dollar blieb bisher allerdings aus – laut Finanzminister Alejandro Zelaya wird der richtige Moment abgewartet. Die Anleihe soll nach Plänen des autoritär regierenden Präsidenten Nayib Bukele unter anderem den Bau einer Bitcoin-Stadt am Fuße des Conchagua-Vulkans finanzieren. Die Energie für das Schürfen der Kryptowährung soll ein Geothermie-Kraftwerk an dem Vulkan erzeugen.

Am 7. September war El Salvadors Bitcoin-Gesetz in Kraft getreten. Ihm zufolge muss jeder Händler, der technisch dazu in der Lage ist, die Kryptowährung annehmen. Auch Steuern können darin bezahlt werden. Es wurde die digitale Geldbörse Chivo eingeführt – wer sie herunterlud, bekam ein Startguthaben im Wert von 30 US-Dollar (knapp 28 Euro). Zudem wurden rund 200 Chivo-Geldautomaten aufgestellt. Das Chivo-System leidet nach Medienberichten allerdings unter Pannen.

Auch an der Annahme der neuen Währung in der Bevölkerung haperte es. In einer im Dezember durchgeführten Umfrage der Universität UCA gaben insgesamt 70,1 Prozent der knapp 1300 Teilnehmer an, wenig oder kein Vertrauen in Bitcoin zu haben. Mehr als ein Fünftel wusste nach eigenen Angaben nicht, was Bitcoin ist. Etwa 70 Prozent der Einwohner El Salvadors, wo seit 2001 der US-Dollar statt einer eigenen Währung als Zahlungsmittel benutzt wird, haben laut Regierung kein Bankkonto.

Die Industrie- und Handelskammer befragte im Januar die kleinen und mittleren Unternehmen des Landes. Von ihnen gaben fast 92 Prozent an, die Bitcoin-Einführung habe keine Auswirkungen auf ihr Geschäft gehabt. 86 Prozent hatten das Zahlungsmittel demnach nicht genutzt.

Der Internationale Währungsfonds (IWF), mit dem El Salvador um ein Kreditpaket in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar verhandelt, forderte das Land im Januar auf, Bitcoin wegen zu großer finanzieller Risiken den Status als gesetzliches Zahlungsmittel wieder zu entziehen. Die Kryptowährung ist heftigen Kursschwankungen unterworfen.

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