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Corona und Erkältungen: RKI: Derzeit mehr Atemwegserkrankungen als im Vorjahr

Es kommt mit Ansage: Mit dem Herbst zieht die Zahl der Corona-Ansteckungen wieder an. Auch Rhinoviren sind auf dem Vormarsch – und sorgen verbreitet für Schnupfen, Husten und Heiserkeit.

Akute Atemwegserkrankungen wie Covid-19 machen nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit mehr Menschen in Deutschland zu schaffen als in Vorjahren zur gleichen Zeit.

„Der Infektionsdruck nimmt jetzt im Herbst in allen Altersgruppen der Allgemeinbevölkerung wieder deutlich zu“, heißt es im Covid-19-Wochenbericht, der sich teilweise auch auf andere Erkrankungen der Atemwege bezieht. Darin wird die Zahl der Corona-Infizierten für vorige Woche auf 500.000 bis 1,2 Millionen geschätzt.

Am Freitagmorgen gibt das RKI die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 466,0 an. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche noch bei 409,9 gelegen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen zieht an: Die Gesundheitsämter melden 96.367 Neuansteckungen (Vorwoche: 50.800), außerdem 140 Todesfälle (Vorwoche: 93).

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik.

Um 10 Uhr wollen sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und RKI-Chef Lothar zur Corona-Lage im Herbst äußern.

Rhinoviren auf dem Vormarsch

Laut RKI-Wochenbericht gehören Rhinoviren neben Sars-CoV-2 zu den vorherrschenden Viren, die etwa zu Hausarztbesuchen führen. Diese Erreger lösen Erkältungen aus. Bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Atemwege hingegen – gemeint sind Krankenhausbehandlungen -, sei noch kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, hält das RKI mit Blick auf die vergangene Woche fest.

Weil sich Menschen im Herbst wieder vermehrt drinnen aufhalten und mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungen gerechnet werden müsse, erinnert das RKI: „Regelmäßiges richtiges Lüften (Stoßlüften) mit hohem Luftaustausch und geringem Wärmeverlust“ sei sehr wichtig, um das Risiko von Ansteckungen zu verringern.

Hintergrund ist, dass man sich in geschlossenen Räumen leichter als im Freien durch Tröpfchen anstecken kann, die Kranke etwa beim Niesen oder Husten ausstoßen. Generell mahnte das RKI, zum Schutz gefährdeter Gruppen die Empfehlungen zum Vermeiden von Infektionen weiterhin einzuhalten.

BA.2.75 wohl eher kein großes Risiko für Herbst und Winter

Wie schon in den Wochen zuvor dürften laut einer Stichprobe fast alle Corona-Ansteckungen hierzulande auf die Omikron-Sublinie BA.5 zurückgehen. Die wegen einiger Mutationen unter Beobachtung stehende Sublinie BA.2.75 hingegen kommt laut RKI nach jüngsten Daten von vorvergangener Woche bisher nur auf einen sehr kleinen Anteil: Er liege unter ein Prozent.

Mehrere Wissenschaftler äußerten in der jüngsten Zeit die Einschätzung, dass diese Variante wohl eher kein großes Risiko für Herbst und Winter darstellen dürfte – es könnten jedoch noch neue auftauchen.

Immunologen sind der Ansicht, dass in Deutschland mittlerweile eine gute Basisimmunität besteht. Das bedeutet nicht unbedingt dauerhaften Schutz vor einer Corona-Ansteckung – der Großteil der Menschen dürfte in dem Fall aber durch Impfungen und/oder Infektion über Gedächtniszellen verfügen, die Schlimmeres verhindern.

Man könne vielleicht zwei, drei Tage Fieber haben oder sich eventuell auch richtig schlecht fühlen, aber am Ende sehr gut mit der Infektion zurechtkommen, sagte Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko), kürzlich. „Das würden wir jetzt nicht als schwere Infektion bezeichnen.“

Es sei bei einem Virus wie Sars-CoV-2 nicht möglich, durch weitere Impfungen auch diese harmloseren Infektionen zu verhindern, betonte der Wissenschaftler. Auch das Senken von Inzidenzen sei kein Impfziel: „Es geht nicht darum, dass wir jetzt irgendwie dieses Zahlenspiel der Inzidenzen weiter betreiben“, sagte Bogdan.

Stiko empfiehlt zweiten Booster bislang nur ab 60

Der Fokus liege vielmehr auf dem Vermeiden schwerer Erkrankung bei gefährdeten Menschen wie Älteren und Vorerkrankten. Entsprechend empfiehlt die Stiko zweite Auffrischungsimpfungen bislang nicht der gesamten Bevölkerung, sondern zum Beispiel den ab 60-Jährigen.

Dies ist momentan auch die einzige Gruppe, bei der laut einem weiteren RKI-Bericht von Donnerstag derzeit noch ein relevanter Zuwachs bei Covid-19-Impfungen verzeichnet wird. Der generelle Abwärtstrend setzte sich vielmehr auch nach dem Hochsommer fort: „Im September 2022 wurde mit rund 636.400 Impfungen in rund 24.900 impfenden Stellen der bisherige Tiefststand des Covid-19-Impfgeschehens erreicht“, heißt es in dem monatlichen Impfreport.

Das RKI appellierte, dass in Langzeitpflegeeinrichtungen „unbedingt“ die anstehenden Grippe-Impfungen zum Anlass genommen werden müssten, um den Covid-19-Impfschutz zu vervollständigen.

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RKI: Atemwegsinfekte stärker verbreitet – Anstieg erwartet

Es kommt mit Ansage: Mit dem Herbst zieht die Zahl der Corona-Ansteckungen wieder an. Aber auch bei Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Co. verzeichnet das RKI ein erhöhtes Niveau.

Akute Atemwegserkrankungen wie Covid-19 machen nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit mehr Menschen in Deutschland zu schaffen als in Vorjahren zur gleichen Zeit.

„Der Infektionsdruck nimmt jetzt im Herbst in allen Altersgruppen der Allgemeinbevölkerung wieder deutlich zu“, heißt es im Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend, der sich teilweise auch auf andere Erkrankungen der Atemwege bezieht. Zur Corona-Lage im Herbst wollen sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und RKI-Chef Lothar Wieler heute in Berlin äußern.

Im RKI-Wochenbericht wird die Zahl der Corona-Infizierten für vorige Woche auf 500.000 bis 1,2 Millionen geschätzt. Steigende Werte werden demnach auch bei anderen Indikatoren wie der Inzidenz verzeichnet. Neben Sars-CoV-2 gehörten Rhinoviren zu den vorherrschenden Viren, die etwa zu Hausarztbesuchen führen, hieß es. Diese Erreger lösen Erkältungen aus. Bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Atemwege hingegen – gemeint sind Krankenhausbehandlungen -, sei noch kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, hält das RKI mit Blick auf die vergangene Woche fest.

RKI gibt Tipps

Weil sich Menschen im Herbst wieder vermehrt drinnen aufhalten und mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungen gerechnet werden müsse, erinnert das RKI: „Regelmäßiges richtiges Lüften (Stoßlüften) mit hohem Luftaustausch und geringem Wärmeverlust“ sei sehr wichtig, um das Risiko von Ansteckungen zu verringern. Hintergrund ist, dass man sich in geschlossenen Räumen leichter als im Freien durch Tröpfchen anstecken kann, die Kranke etwa beim Niesen oder Husten ausstoßen. Generell mahnte das RKI, zum Schutz gefährdeter Gruppen die Empfehlungen zum Vermeiden von Infektionen weiterhin einzuhalten.

Wie schon in den Wochen zuvor dürften laut einer Stichprobe fast alle Corona-Ansteckungen hierzulande auf die Omikron-Sublinie BA.5 zurückgehen. Die wegen einiger Mutationen unter Beobachtung stehende Sublinie BA.2.75 hingegen kommt laut RKI nach jüngsten Daten von vorvergangener Woche bisher nur auf einen sehr kleinen Anteil: Er liege unter ein Prozent. Mehrere Wissenschaftler äußerten in der jüngsten Zeit die Einschätzung, dass diese Variante wohl eher kein großes Risiko für Herbst und Winter darstellen dürfte – es könnten jedoch noch neue auftauchen.

Basisimmunität

Immunologen sind der Ansicht, dass in Deutschland mittlerweile eine gute Basisimmunität besteht. Das bedeutet nicht unbedingt dauerhaften Schutz vor einer Corona-Ansteckung – der Großteil der Menschen dürfte in dem Fall aber durch Impfungen und/oder Infektion über Gedächtniszellen verfügen, die Schlimmeres verhindern. Man könne vielleicht zwei, drei Tage Fieber haben oder sich eventuell auch richtig schlecht fühlen, aber am Ende sehr gut mit der Infektion zurechtkommen, sagte Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko), kürzlich. „Das würden wir jetzt nicht als schwere Infektion bezeichnen.“

Es sei bei einem Virus wie Sars-CoV-2 nicht möglich, durch weitere Impfungen auch diese harmloseren Infektionen zu verhindern, betonte der Wissenschaftler. Auch das Senken von Inzidenzen sei kein Impfziel: „Es geht nicht darum, dass wir jetzt irgendwie dieses Zahlenspiel der Inzidenzen weiter betreiben“, sagte Bogdan. Der Fokus liege vielmehr auf dem Vermeiden schwerer Erkrankung bei gefährdeten Menschen wie Älteren und Vorerkrankten. Entsprechend empfiehlt die Stiko zweite Auffrischungsimpfungen bislang nicht der gesamten Bevölkerung, sondern zum Beispiel den ab 60-Jährigen.

Dies ist momentan auch die einzige Gruppe, bei der laut einem weiteren RKI-Bericht von Donnerstag derzeit noch ein relevanter Zuwachs bei Covid-19-Impfungen verzeichnet wird. Der generelle Abwärtstrend setzte sich vielmehr auch nach dem Hochsommer fort: „Im September 2022 wurde mit rund 636.400 Impfungen in rund 24.900 impfenden Stellen der bisherige Tiefststand des Covid-19-Impfgeschehens erreicht“, heißt es in dem monatlichen Impfreport. Das RKI appellierte, dass in Langzeitpflegeeinrichtungen „unbedingt“ die anstehenden Grippe-Impfungen zum Anlass genommen werden müssten, um den Covid-19-Impfschutz zu vervollständigen.

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Atemwegserkrankung Atemwegsinfekt Berlin Coronavirus COVID - 19 Deutschland Husten Karl Lauterbach Lothar Wieler RKI Sars-Cov-2 SPD

RKI: Atemwegsinfekte stärker verbreitet – Anstieg erwartet

Es kommt mit Ansage: Mit dem Herbst zieht die Zahl der Corona-Ansteckungen wieder an. Aber auch bei Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Co. verzeichnet das RKI ein erhöhtes Niveau.

Akute Atemwegserkrankungen wie Covid-19 machen nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit mehr Menschen in Deutschland zu schaffen als in Vorjahren zur gleichen Zeit.

„Der Infektionsdruck nimmt jetzt im Herbst in allen Altersgruppen der Allgemeinbevölkerung wieder deutlich zu“, heißt es im Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend, der sich teilweise auch auf andere Erkrankungen der Atemwege bezieht. Zur Corona-Lage im Herbst wollen sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und RKI-Chef Lothar Wieler heute in Berlin äußern.

Im RKI-Wochenbericht wird die Zahl der Corona-Infizierten für vorige Woche auf 500.000 bis 1,2 Millionen geschätzt. Steigende Werte werden demnach auch bei anderen Indikatoren wie der Inzidenz verzeichnet. Neben Sars-CoV-2 gehörten Rhinoviren zu den vorherrschenden Viren, die etwa zu Hausarztbesuchen führen, hieß es. Diese Erreger lösen Erkältungen aus. Bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Atemwege hingegen – gemeint sind Krankenhausbehandlungen -, sei noch kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, hält das RKI mit Blick auf die vergangene Woche fest.

RKI gibt Tipps

Weil sich Menschen im Herbst wieder vermehrt drinnen aufhalten und mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungen gerechnet werden müsse, erinnert das RKI: „Regelmäßiges richtiges Lüften (Stoßlüften) mit hohem Luftaustausch und geringem Wärmeverlust“ sei sehr wichtig, um das Risiko von Ansteckungen zu verringern. Hintergrund ist, dass man sich in geschlossenen Räumen leichter als im Freien durch Tröpfchen anstecken kann, die Kranke etwa beim Niesen oder Husten ausstoßen. Generell mahnte das RKI, zum Schutz gefährdeter Gruppen die Empfehlungen zum Vermeiden von Infektionen weiterhin einzuhalten.

Wie schon in den Wochen zuvor dürften laut einer Stichprobe fast alle Corona-Ansteckungen hierzulande auf die Omikron-Sublinie BA.5 zurückgehen. Die wegen einiger Mutationen unter Beobachtung stehende Sublinie BA.2.75 hingegen kommt laut RKI nach jüngsten Daten von vorvergangener Woche bisher nur auf einen sehr kleinen Anteil: Er liege unter ein Prozent. Mehrere Wissenschaftler äußerten in der jüngsten Zeit die Einschätzung, dass diese Variante wohl eher kein großes Risiko für Herbst und Winter darstellen dürfte – es könnten jedoch noch neue auftauchen.

Basisimmunität

Immunologen sind der Ansicht, dass in Deutschland mittlerweile eine gute Basisimmunität besteht. Das bedeutet nicht unbedingt dauerhaften Schutz vor einer Corona-Ansteckung – der Großteil der Menschen dürfte in dem Fall aber durch Impfungen und/oder Infektion über Gedächtniszellen verfügen, die Schlimmeres verhindern. Man könne vielleicht zwei, drei Tage Fieber haben oder sich eventuell auch richtig schlecht fühlen, aber am Ende sehr gut mit der Infektion zurechtkommen, sagte Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko), kürzlich. „Das würden wir jetzt nicht als schwere Infektion bezeichnen.“

Es sei bei einem Virus wie Sars-CoV-2 nicht möglich, durch weitere Impfungen auch diese harmloseren Infektionen zu verhindern, betonte der Wissenschaftler. Auch das Senken von Inzidenzen sei kein Impfziel: „Es geht nicht darum, dass wir jetzt irgendwie dieses Zahlenspiel der Inzidenzen weiter betreiben“, sagte Bogdan. Der Fokus liege vielmehr auf dem Vermeiden schwerer Erkrankung bei gefährdeten Menschen wie Älteren und Vorerkrankten. Entsprechend empfiehlt die Stiko zweite Auffrischungsimpfungen bislang nicht der gesamten Bevölkerung, sondern zum Beispiel den ab 60-Jährigen.

Dies ist momentan auch die einzige Gruppe, bei der laut einem weiteren RKI-Bericht von Donnerstag derzeit noch ein relevanter Zuwachs bei Covid-19-Impfungen verzeichnet wird. Der generelle Abwärtstrend setzte sich vielmehr auch nach dem Hochsommer fort: „Im September 2022 wurde mit rund 636.400 Impfungen in rund 24.900 impfenden Stellen der bisherige Tiefststand des Covid-19-Impfgeschehens erreicht“, heißt es in dem monatlichen Impfreport. Das RKI appellierte, dass in Langzeitpflegeeinrichtungen „unbedingt“ die anstehenden Grippe-Impfungen zum Anlass genommen werden müssten, um den Covid-19-Impfschutz zu vervollständigen.

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Atemwegserkrankung Atemwegsinfekt Berlin Coronavirus COVID - 19 Deutschland Husten Karl Lauterbach Lothar Wieler RKI Sars-Cov-2 SPD

RKI: Atemwegsinfekte stärker verbreitet – Anstieg erwartet

Es kommt mit Ansage: Mit dem Herbst zieht die Zahl der Corona-Ansteckungen wieder an. Aber auch bei Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Co. verzeichnet das RKI ein erhöhtes Niveau.

Akute Atemwegserkrankungen wie Covid-19 machen nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit mehr Menschen in Deutschland zu schaffen als in Vorjahren zur gleichen Zeit.

„Der Infektionsdruck nimmt jetzt im Herbst in allen Altersgruppen der Allgemeinbevölkerung wieder deutlich zu“, heißt es im Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend, der sich teilweise auch auf andere Erkrankungen der Atemwege bezieht. Zur Corona-Lage im Herbst wollen sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und RKI-Chef Lothar Wieler heute in Berlin äußern.

Im RKI-Wochenbericht wird die Zahl der Corona-Infizierten für vorige Woche auf 500.000 bis 1,2 Millionen geschätzt. Steigende Werte werden demnach auch bei anderen Indikatoren wie der Inzidenz verzeichnet. Neben Sars-CoV-2 gehörten Rhinoviren zu den vorherrschenden Viren, die etwa zu Hausarztbesuchen führen, hieß es. Diese Erreger lösen Erkältungen aus. Bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Atemwege hingegen – gemeint sind Krankenhausbehandlungen -, sei noch kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, hält das RKI mit Blick auf die vergangene Woche fest.

RKI gibt Tipps

Weil sich Menschen im Herbst wieder vermehrt drinnen aufhalten und mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungen gerechnet werden müsse, erinnert das RKI: „Regelmäßiges richtiges Lüften (Stoßlüften) mit hohem Luftaustausch und geringem Wärmeverlust“ sei sehr wichtig, um das Risiko von Ansteckungen zu verringern. Hintergrund ist, dass man sich in geschlossenen Räumen leichter als im Freien durch Tröpfchen anstecken kann, die Kranke etwa beim Niesen oder Husten ausstoßen. Generell mahnte das RKI, zum Schutz gefährdeter Gruppen die Empfehlungen zum Vermeiden von Infektionen weiterhin einzuhalten.

Wie schon in den Wochen zuvor dürften laut einer Stichprobe fast alle Corona-Ansteckungen hierzulande auf die Omikron-Sublinie BA.5 zurückgehen. Die wegen einiger Mutationen unter Beobachtung stehende Sublinie BA.2.75 hingegen kommt laut RKI nach jüngsten Daten von vorvergangener Woche bisher nur auf einen sehr kleinen Anteil: Er liege unter ein Prozent. Mehrere Wissenschaftler äußerten in der jüngsten Zeit die Einschätzung, dass diese Variante wohl eher kein großes Risiko für Herbst und Winter darstellen dürfte – es könnten jedoch noch neue auftauchen.

Basisimmunität

Immunologen sind der Ansicht, dass in Deutschland mittlerweile eine gute Basisimmunität besteht. Das bedeutet nicht unbedingt dauerhaften Schutz vor einer Corona-Ansteckung – der Großteil der Menschen dürfte in dem Fall aber durch Impfungen und/oder Infektion über Gedächtniszellen verfügen, die Schlimmeres verhindern. Man könne vielleicht zwei, drei Tage Fieber haben oder sich eventuell auch richtig schlecht fühlen, aber am Ende sehr gut mit der Infektion zurechtkommen, sagte Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko), kürzlich. „Das würden wir jetzt nicht als schwere Infektion bezeichnen.“

Es sei bei einem Virus wie Sars-CoV-2 nicht möglich, durch weitere Impfungen auch diese harmloseren Infektionen zu verhindern, betonte der Wissenschaftler. Auch das Senken von Inzidenzen sei kein Impfziel: „Es geht nicht darum, dass wir jetzt irgendwie dieses Zahlenspiel der Inzidenzen weiter betreiben“, sagte Bogdan. Der Fokus liege vielmehr auf dem Vermeiden schwerer Erkrankung bei gefährdeten Menschen wie Älteren und Vorerkrankten. Entsprechend empfiehlt die Stiko zweite Auffrischungsimpfungen bislang nicht der gesamten Bevölkerung, sondern zum Beispiel den ab 60-Jährigen.

Dies ist momentan auch die einzige Gruppe, bei der laut einem weiteren RKI-Bericht von Donnerstag derzeit noch ein relevanter Zuwachs bei Covid-19-Impfungen verzeichnet wird. Der generelle Abwärtstrend setzte sich vielmehr auch nach dem Hochsommer fort: „Im September 2022 wurde mit rund 636.400 Impfungen in rund 24.900 impfenden Stellen der bisherige Tiefststand des Covid-19-Impfgeschehens erreicht“, heißt es in dem monatlichen Impfreport. Das RKI appellierte, dass in Langzeitpflegeeinrichtungen „unbedingt“ die anstehenden Grippe-Impfungen zum Anlass genommen werden müssten, um den Covid-19-Impfschutz zu vervollständigen.

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Hals Hausmittel Husten Infekt Schleim Tee

Erkältung: Unangenehmer Schleim im Hals: Diese fünf Tipps und Hausmittel helfen

Der kühle Herbst hat das Immunsystem fest im Griff und sorgt für zahlreiche Erkältungen. Unschöner Schleim im Hals ist dabei keine Seltenheit. So können Sie ihn loswerden.

Schleim im Hals ist ein unschöner Nebeneffekt von grippalen Infekten und wird begleitet von häufigem Räuspern und Husten. Meist tritt das Schleim-Symptom in Kombination mit starkem Schnupfen auf. Schließlich hängen Nase, Rachen und Hals eng miteinander zusammen. Obwohl die Erkältung abklingt, hält sich Schleim gern hartnäckig. Diese fünf Hausmittel können helfen den Schleim im Hals loszuwerden.

1. Viel trinken

Trinken klingt vermeintlich einfach. Trotzdem vergessen viele Menschen ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Insbesondere, wer an einer Erkältung leidet, hat einen erhöhten Bedarf. Ideal geeignet sind ungesüßte Tees und Wasser. Davon können Sie so viel trinken, wie sie wollen, da keine bedenklichen Inhaltsstoffe enthalten sind. So spülen Sie den unangenehme Schleim raus und verflüssigen festsitzenden Schleim, sodass er besser abfließen kann.

2. Reinigende Nasendusche

Hilfsmittel, die ohne Chemie auskommen, schonen die Schleimhäute und sorgen für einen nachhaltigen Effekt. Ein einfaches und sehr effektives Mittel Schleim im Hals loszuwerden, ist eine Nasendusche. Sie verwenden die Nasendusche in Kombination mit einem schonenden Nasenspül-Salz. Es kommt ohne Konservierungsstoffe und chemischen Zusätze aus und sorgt dafür, dass der Schleim sanft aus dem Nasen-, Rachen- und Halsbereich gespült wird. Zusätzlich befeuchtet der Vorgang die Schleimhäute und stabilisiert sie wieder. Das sorgt nicht nur für schnelle Abhilfe, sondern beugt auch neuen Infekten vor. Gute Nasenduschen finden Sie in verschiedenen Apotheken oder hier online.
nasendusche api

Tipp: Für Allergiker ist eine Nasendusche ebenfalls eine gute Investition, denn Allergiker kennen die unangenehmen Symptome einer Allergie, zu denen auch Schleim und Kratzen im Hals gehören können.

3. Antibakterieller Ingwer

Ingwer gilt als natürliches Heilmittel und soll dank seiner antibakteriellen Wirkung Infektionen heilen können. Die Infektion, die den Schleim hervorruft, wird auf diese Weise ohne Chemie bekämpft. Am besten verwenden Sie eine frische Ingwerwurzel und gießen sie mit heißem Wasser auf. Ingwer finden Sie in jedem Supermarkt. Wer den scharfen Geschmack nicht mag, kann Zitrone dazu geben. So schmeckt der Tee angenehm säuerlich und die Schärfe tritt in den Hintergrund. Eine süße Note können Sie hinzufügen, wenn Sie Honig in den Tee geben. Zitrone hat den positiven Nebeneffekt, dass sie viel Vitamin C enthält. Das stärkt das geschwächte Immunsystem zusätzlich. Wer nach einer einfachen Zubereitungsmöglichkeit für den gesunden Tee sucht, findet hoch konzentrierten Ingwer im Einzelhandel oder im Netz auch als Bio-Ingwer-Saft.
ingwer saft

4. Natürlicher Apfelessig

Apfelessig soll die Eigenschaft haben, Schleim im Hals zersetzen zu können. Vermischen Sie zwei Esslöffel mit warmem Wasser und gurgeln Sie damit. So werden Sie den lästigen Schleim los und spülen die Bakterien raus. Achten Sie beim Kauf des Apfelessigs darauf, dass es sich um unbehandelten und naturtrüben Apfelessig handelt. Nur darin sind wertvollen Inhaltsstoffe wie verschiedene Vitamine und Spurenelemente enthalten. Hier finden Sie beispielsweise einen naturtrüben Bio-Apfelessig auf Amazon.

5. Lindernder Honig

Honig kann eine wohltuende und lindernde Wirkung auf gereizte Schleimhäute haben. Er legt sich auf die Schleimhäute und soll den Hustenreiz mindern. Außerdem können Sie damit verschiedene Tees süßen. So schmecken Ingwertee und Co. besser und es fällt noch leichter viel Flüssigkeit aufzunehmen.
manuka honig

Schleim im Hals: Häufige Ursachen

Es gibt verschiedene Gründe für einen verschleimten Hals. Die klassische Erkältung bringt häufig Schleim mit sich, der mit dem Abklingen der Erkältung langsam verschwindet. Folgende drei Ursachen kommen ebenfalls häufig vor, sind allerdings hartnäckiger und können chronisch werden.

Chronische Nebenhöhlenentzündung 

Typisches Symptom einer chronischen Nebenhöhlenentzündung ist Sekretfluss, der erst aus der hinteren Nase in den Nasenrachen und dann in den unteren Rachenbereich fließt. Oftmals wird eine chronische Sinusitis verkannt, weil der Schleim im Rachen, der auch zu Reizhusten, Kloßgefühl und Räusperzwang führen kann, nicht mit der Krankheit assoziiert wird. Chronische Entzündungen der Nebenhöhlen entstehen meistens durch einen verschleppten Schnupfen bei gleichzeitig engen Nasenhaupthöhlen, einer schiefen Nasenscheidewand oder vergrößerten Nasenmuscheln. So ist die Belüftung der Nase eingeschränkt und die Nase kann einen Infekt schlechter abwehren, sodass Schleimhautschwellungen im Bereich der tiefen Nasenabschnitte verbleiben und sich zu chronischen Entzündungen entwickeln können. Schleim im Hals kann dann zum ständigen Begleiter werden und im Alltag stören.

Allergische Erkrankungen

Eine Inhalationsallergie, also eine Allergie auf Allergene, die durch die Atemwege eintreten wie Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben oder Schimmelpilzsporen, können zu einem ständigen Reizzustand der Rachen-, Kehlkopf- und Nasenschleimhäute führen. Vermehrter Schleim im Hals kann dann häufig auftreten. Insbesondere Menschen, die anfällig für ganzjährige Allergene wie Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Tierhaare sind, ist dieser Zustand belastend. Eine saisonal bedingte Allergie wie Heuschnupfen ist meist zu bestimmten Jahreszeiten akut und klingt anschließend wieder ab.

Chronische Mundatmung

Menschen atmen durch die Nase, denn die Nase wärmt, filtert und befeuchtet die einströmende Luft, bevor sie in die tiefen Atemwege strömt. Doch häufig atmen Menschen, statt durch die Nase, durch den Mund. So gerät trockene Luft unter Umgehung der Nase direkt in den Hals und kann dort zu trockenen Schleimhäuten führen. Die Folge kann eingedicktes Sekret sein, was als Schleim im Hals wahrgenommen wird.

Hinweis: Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen und kann keinen Arztbesuch ersetzen.

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Erkältung: Unangenehmer Schleim im Hals: Diese fünf Tipps und Hausmittel helfen

Der kühle Herbst hat das Immunsystem fest im Griff und sorgt für zahlreiche Erkältungen. Unschöner Schleim im Hals ist dabei keine Seltenheit. So können Sie ihn loswerden.

Schleim im Hals ist ein unschöner Nebeneffekt von grippalen Infekten und wird begleitet von häufigem Räuspern und Husten. Meist tritt das Schleim-Symptom in Kombination mit starkem Schnupfen auf. Schließlich hängen Nase, Rachen und Hals eng miteinander zusammen. Obwohl die Erkältung abklingt, hält sich Schleim gern hartnäckig. Diese fünf Hausmittel können helfen den Schleim im Hals loszuwerden.

1. Viel trinken

Trinken klingt vermeintlich einfach. Trotzdem vergessen viele Menschen ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Insbesondere, wer an einer Erkältung leidet, hat einen erhöhten Bedarf. Ideal geeignet sind ungesüßte Tees und Wasser. Davon können Sie so viel trinken, wie sie wollen, da keine bedenklichen Inhaltsstoffe enthalten sind. So spülen Sie den unangenehme Schleim raus und verflüssigen festsitzenden Schleim, sodass er besser abfließen kann.

2. Reinigende Nasendusche

Hilfsmittel, die ohne Chemie auskommen, schonen die Schleimhäute und sorgen für einen nachhaltigen Effekt. Ein einfaches und sehr effektives Mittel Schleim im Hals loszuwerden, ist eine Nasendusche. Sie verwenden die Nasendusche in Kombination mit einem schonenden Nasenspül-Salz. Es kommt ohne Konservierungsstoffe und chemischen Zusätze aus und sorgt dafür, dass der Schleim sanft aus dem Nasen-, Rachen- und Halsbereich gespült wird. Zusätzlich befeuchtet der Vorgang die Schleimhäute und stabilisiert sie wieder. Das sorgt nicht nur für schnelle Abhilfe, sondern beugt auch neuen Infekten vor. Gute Nasenduschen finden Sie in verschiedenen Apotheken oder hier online.
nasendusche api

Tipp: Für Allergiker ist eine Nasendusche ebenfalls eine gute Investition, denn Allergiker kennen die unangenehmen Symptome einer Allergie, zu denen auch Schleim und Kratzen im Hals gehören können.

3. Antibakterieller Ingwer

Ingwer gilt als natürliches Heilmittel und soll dank seiner antibakteriellen Wirkung Infektionen heilen können. Die Infektion, die den Schleim hervorruft, wird auf diese Weise ohne Chemie bekämpft. Am besten verwenden Sie eine frische Ingwerwurzel und gießen sie mit heißem Wasser auf. Ingwer finden Sie in jedem Supermarkt. Wer den scharfen Geschmack nicht mag, kann Zitrone dazu geben. So schmeckt der Tee angenehm säuerlich und die Schärfe tritt in den Hintergrund. Eine süße Note können Sie hinzufügen, wenn Sie Honig in den Tee geben. Zitrone hat den positiven Nebeneffekt, dass sie viel Vitamin C enthält. Das stärkt das geschwächte Immunsystem zusätzlich. Wer nach einer einfachen Zubereitungsmöglichkeit für den gesunden Tee sucht, findet hoch konzentrierten Ingwer im Einzelhandel oder im Netz auch als Bio-Ingwer-Saft.
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4. Natürlicher Apfelessig

Apfelessig soll die Eigenschaft haben, Schleim im Hals zersetzen zu können. Vermischen Sie zwei Esslöffel mit warmem Wasser und gurgeln Sie damit. So werden Sie den lästigen Schleim los und spülen die Bakterien raus. Achten Sie beim Kauf des Apfelessigs darauf, dass es sich um unbehandelten und naturtrüben Apfelessig handelt. Nur darin sind wertvollen Inhaltsstoffe wie verschiedene Vitamine und Spurenelemente enthalten. Hier finden Sie beispielsweise einen naturtrüben Bio-Apfelessig auf Amazon.

5. Lindernder Honig

Honig kann eine wohltuende und lindernde Wirkung auf gereizte Schleimhäute haben. Er legt sich auf die Schleimhäute und soll den Hustenreiz mindern. Außerdem können Sie damit verschiedene Tees süßen. So schmecken Ingwertee und Co. besser und es fällt noch leichter viel Flüssigkeit aufzunehmen.
manuka honig

Schleim im Hals: Häufige Ursachen

Es gibt verschiedene Gründe für einen verschleimten Hals. Die klassische Erkältung bringt häufig Schleim mit sich, der mit dem Abklingen der Erkältung langsam verschwindet. Folgende drei Ursachen kommen ebenfalls häufig vor, sind allerdings hartnäckiger und können chronisch werden.

Chronische Nebenhöhlenentzündung 

Typisches Symptom einer chronischen Nebenhöhlenentzündung ist Sekretfluss, der erst aus der hinteren Nase in den Nasenrachen und dann in den unteren Rachenbereich fließt. Oftmals wird eine chronische Sinusitis verkannt, weil der Schleim im Rachen, der auch zu Reizhusten, Kloßgefühl und Räusperzwang führen kann, nicht mit der Krankheit assoziiert wird. Chronische Entzündungen der Nebenhöhlen entstehen meistens durch einen verschleppten Schnupfen bei gleichzeitig engen Nasenhaupthöhlen, einer schiefen Nasenscheidewand oder vergrößerten Nasenmuscheln. So ist die Belüftung der Nase eingeschränkt und die Nase kann einen Infekt schlechter abwehren, sodass Schleimhautschwellungen im Bereich der tiefen Nasenabschnitte verbleiben und sich zu chronischen Entzündungen entwickeln können. Schleim im Hals kann dann zum ständigen Begleiter werden und im Alltag stören.

Allergische Erkrankungen

Eine Inhalationsallergie, also eine Allergie auf Allergene, die durch die Atemwege eintreten wie Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben oder Schimmelpilzsporen, können zu einem ständigen Reizzustand der Rachen-, Kehlkopf- und Nasenschleimhäute führen. Vermehrter Schleim im Hals kann dann häufig auftreten. Insbesondere Menschen, die anfällig für ganzjährige Allergene wie Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Tierhaare sind, ist dieser Zustand belastend. Eine saisonal bedingte Allergie wie Heuschnupfen ist meist zu bestimmten Jahreszeiten akut und klingt anschließend wieder ab.

Chronische Mundatmung

Menschen atmen durch die Nase, denn die Nase wärmt, filtert und befeuchtet die einströmende Luft, bevor sie in die tiefen Atemwege strömt. Doch häufig atmen Menschen, statt durch die Nase, durch den Mund. So gerät trockene Luft unter Umgehung der Nase direkt in den Hals und kann dort zu trockenen Schleimhäuten führen. Die Folge kann eingedicktes Sekret sein, was als Schleim im Hals wahrgenommen wird.

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Berlin Coronavirus COVID - 19 Erkältungszeit Husten Kinder RKI Robert-Koch-Institut

RKI: Erkältungszeit steht bevor – Corona-Rückgang gestoppt

Das Corona-Infektionsgeschehen war zuletzt eine Weile rückläufig. Nun scheint es laut RKI-Wochenbericht zu stagnieren.

Angesichts der Jahreszeit erwartet das Robert Koch-Institut (RKI) in nächster Zeit wieder mehr Atemwegskrankheiten.

„In den kommenden Wochen ist nach dem Ende der Ferienzeit mit einer saisonal bedingten Zunahme an respiratorischen Erkrankungen insgesamt zu rechnen“, heißt es im Covid-19-Wochenbericht des Instituts vom Donnerstagabend. Demnach könnten insbesondere ältere Menschen schwer davon betroffen sein. Das RKI rief zu gegenseitiger Rücksichtnahme auf: Bei neu auftretenden Symptomen wie Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten solle man nicht zur Arbeit gehen, kranke Kinder sollten nicht in Schule oder Kindergarten. Es gelte im Krankheitsfall vielmehr, Kontakte zu meiden und sich bei Bedarf beim Hausarzt zu melden.

RKI: Empfehlungen zur Infektionsvermeidung weiter einhalten

Auch mit Blick speziell auf Corona rät das RKI: „Vor dem Hintergrund hoher Inzidenzen durch die starke Verbreitung der Omikron-Sublinie BA.5 sollten die Empfehlungen zur Infektionsvermeidung weiterhin unbedingt eingehalten werden.“ Der recht langanhaltende Rückgang bei diesen Infektionen in Deutschland sei gestoppt. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz etwa sei im Vergleich von vergangener zu vorvergangener Woche relativ stabil geblieben, „nachdem sie zuvor sieben Wochen lang zurückgegangen war“. Auch bei schweren Covid-19-Erkrankungen setzte sich der rückläufige Trend den Daten zufolge nicht weiter fort. Bei der Zahl der davon betroffenen Intensivpatienten war von einem Plateau die Rede.

Omikron-Sublinie BA.5 dominiert weiterhin

Wenig Bewegung zeigt sich in den Auswertungen zu Varianten von Sars-CoV-2: Die Omikron-Sublinie BA.5 ist in einer Stichprobe weiter für den allergrößten Anteil von Fällen verantwortlich (95 Prozent). BA.4 kommt auf rund drei Prozent. Ein mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer, der an diese beiden Erreger angepasst ist, war zu Wochenbeginn von der Europäischen Kommission zugelassen worden. BA.4 und BA.5 weisen identische Spike-Proteine auf.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet mit einem zügigen Start von Impfungen mit dem zugelassenen neuen Präparat. Seit kurzem gibt es zudem an die Omikron-Sublinie BA.1 angepasste Impfstoffe – ein Erreger, der derzeit keine Rolle mehr spielt. Anhand bisheriger Daten lässt sich jedoch nicht direkt vergleichen, welcher der neuen Impfstoffe besser ist. Die Effektivität hängt auch davon ab, welche Varianten in den kommenden Wochen und Monaten vorherrschen werden – was derzeit völlig offen ist. Wichtig ist laut Forschern, dass sich Risikogruppen überhaupt eine zweite Auffrischimpfung geben lassen. Erwartet wird auch noch die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu den neuen Impfstoffen.

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