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Bayern FC BAyern Harry Kane Julian Nagelsmann Kingsley Coman Robert Lewandowski Sadio Mané Serge Gnabry Sturmspitze Thomas Müller

Coman bietet sich als Sturmspitze an: Ein Model mit Zukunft?

Kingsley Coman kann sich vorstellen, beim FC Bayern als Mittelstürmer aufzulaufen: Nagelsmann wird aber wohl weiterhin auf Mané, Müller und Gnabry setzen.

Seit dem Abgang von Robert Lewandowski herrscht in der Bayern-Offensive zwar mehr Variabilität, aber auch mehr Chaos und Unsicherheit. Sowohl Serge Gnabry, als auch Sadio Mané, Thomas Müller und Jamal Musiala haben bereits in der Sturmspitze – entweder alleine oder in einer Doppelspitze – agiert. De Rätsels Lösung hat Julian Nagelsmann jedoch noch nicht gefunden. Nun hat sich Kingsley Coman selbst für eine solche Rolle ins Spiel gebracht.

Der FC Bayern vermisst in der eigentlich gut besetzten Offensive eine klare Nummer Neun im Zentrum. Die aktuelle Situation lässt dabei viele Experimente zu. Kingsley Coman gehört zu den Spielen, die bislang noch nicht auf der Mittelstürmer-Position auf dem Feld standen. Geht es nach dem Turbo-Dribbler wäre das aber durchaus einen Versuch wert. Laut Angaben des kickers kann sich Coman vorstellen, auf der Neun als Notlösung zu agieren.

Coman in der Sturmspitze? Eine schlechte Idee

Mehr als eine Notlösung wäre der Franzose jedoch nicht. Coman hat seine Stärken im Dribbling und der Beschleunigung und ist damit ein überragender Außenbahnspieler. Dafür offenbarte er immer wieder Probleme im Abschluss und auch sein Kopfballspiel ist – trotz Champions-League-Finaltor – eher unterdurchschnittlich. Demnach sind auch Spieler wie Gnabry, Müller oder Mané zumindest auf dem Papier besser für eine solche Rolle geeignet. Das einzige Positive an einer Coman-Versetzung in den Mittelsturm wäre, dass sich niemand über seine an schlechten Tagen hanebüchenen Flanken ärgern müsste.

Kane und Martinez im Visier: Sturm-Verpflichtung im Winter unwahrscheinlich

In Summe ist es eher unwahrscheinlich, dass Nagelsmann wirklich auf Coman in der Sturmspitze setzt. Die Tatsache, dass eine solche Diskussion überhaupt entstehet, spricht jedoch schon dafür, dass der FCB im Sturmzentrum Bedarf hätte. Laut kicker-Angaben wird im Winter jedoch noch nichts passieren, sollten die Saisonziele noch halbwegs erreichbar sein. Erst im kommenden Sommer soll nach Möglichkeit ein neuer Angreifer kommen. Die heißesten Kandidaten dürften Harry Kane und Lautaro Martinez sein.

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Ablöse Bayern FC BAyern Harry Kane Juventus Turin Robert Lewandowski Turin

Kuriose Bayern-Gerüchte um Vlahović und Tel

Laut italienischen Medien soll der FC Bayern an Juve-Star Dusan Vlahovic interessiert sein: Ein Tel-Verkauf könnte die Ablöse drücken.

Der FC Bayern lässt ohne richtigen Mittelstürmer den nötigen Killer-Instinkt vermissen. Demnach tauchen wieder vermehrt Gerüchte auf, die besagen, dass die Münchner einen neuen Stürmer verpflichten möchten. Kürzlich wurden Harry Kane und Lautaro Martinez als potenzielle Kandidaten genannt. Nun bringt die italienische Quelle calciomercatoweb Juve-Stürmer Dušan Vlahović ins Spiel.

Der FC Bayern hat nach dem Abgang von Robert Lewandowski das Problem, dass ein eiskalter Vollstrecker fehlt. Ein solcher wäre zum Beispiel Dušan Vlahović. Den Münchnern wurde bereits in der Vergangenheit ein Interesse am Serben nachgesagt, jedoch wechselte er von Florenz zu Juventus Turin, als Lewandowski noch ein Bayern-Spieler war. Ansonsten wäre der 22-Jährige sicherlich ein heißer Kandidat gewesen.

Nun scheint es aber eigentlich eher abwegig, dass der FC Bayern den Spieler aus Turin loseisen kann. Immerhin hat der Mittelstürmer, der in 119 Serie-A-Spielen 55-mal getroffen hat, noch bis 2026 Vertrag. Zwar läuft bei Juve nicht immer alles nach Plan für Vlahović, jedoch kann ein Verkauf wohl ausgeschlossen werden.

Gerüchte-Wahnsinn: Geben die Bayern Tel für Vlahović ab?

Der italienischen Quelle zufolge, beobachten die Bayern dennoch die Situation um den Stürmer und könnten Mathys Tel nach Turin verkaufen, um den Preis zu drücken. Dieses Szenario ist allerdings ähnlich unwahrscheinlich wie ein Schalker-Meistertitel in dieser Saison. Bayern hat nicht umsonst einiges an Ablöse in Tel gesteckt und ist der festen Überzeugung, dass der junge Franzose in ein paar Jahren zur Weltklasse gehören kann. Mit Sicherheit ist Vlahović ein Stürmer, der interessant werden könnte, einen Deal mit Tel wird es jedoch nicht geben.

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Ablöse Bayern FC BAyern Harry Kane Juventus Turin Robert Lewandowski Turin

Kuriose Bayern-Gerüchte um Vlahović und Tel

Laut italienischen Medien soll der FC Bayern an Juve-Star Dusan Vlahovic interessiert sein: Ein Tel-Verkauf könnte die Ablöse drücken.

Der FC Bayern lässt ohne richtigen Mittelstürmer den nötigen Killer-Instinkt vermissen. Demnach tauchen wieder vermehrt Gerüchte auf, die besagen, dass die Münchner einen neuen Stürmer verpflichten möchten. Kürzlich wurden Harry Kane und Lautaro Martinez als potenzielle Kandidaten genannt. Nun bringt die italienische Quelle calciomercatoweb Juve-Stürmer Dušan Vlahović ins Spiel.

Der FC Bayern hat nach dem Abgang von Robert Lewandowski das Problem, dass ein eiskalter Vollstrecker fehlt. Ein solcher wäre zum Beispiel Dušan Vlahović. Den Münchnern wurde bereits in der Vergangenheit ein Interesse am Serben nachgesagt, jedoch wechselte er von Florenz zu Juventus Turin, als Lewandowski noch ein Bayern-Spieler war. Ansonsten wäre der 22-Jährige sicherlich ein heißer Kandidat gewesen.

Nun scheint es aber eigentlich eher abwegig, dass der FC Bayern den Spieler aus Turin loseisen kann. Immerhin hat der Mittelstürmer, der in 119 Serie-A-Spielen 55-mal getroffen hat, noch bis 2026 Vertrag. Zwar läuft bei Juve nicht immer alles nach Plan für Vlahović, jedoch kann ein Verkauf wohl ausgeschlossen werden.

Gerüchte-Wahnsinn: Geben die Bayern Tel für Vlahović ab?

Der italienischen Quelle zufolge, beobachten die Bayern dennoch die Situation um den Stürmer und könnten Mathys Tel nach Turin verkaufen, um den Preis zu drücken. Dieses Szenario ist allerdings ähnlich unwahrscheinlich wie ein Schalker-Meistertitel in dieser Saison. Bayern hat nicht umsonst einiges an Ablöse in Tel gesteckt und ist der festen Überzeugung, dass der junge Franzose in ein paar Jahren zur Weltklasse gehören kann. Mit Sicherheit ist Vlahović ein Stürmer, der interessant werden könnte, einen Deal mit Tel wird es jedoch nicht geben.

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Fußball-WM Kapitänsbinde Katar Polen Robert Lewandowski Ukraine

Video: Lewandowski will bei WM Zeichen für Ukraine setzen

Mit einer blau-gelben Kapitänsbinde am Arm will Polens Stürmerstar Robert Lewandowski bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar seine Solidarität mit der Ukraine zum Ausdruck bringen.

Mit einer blau-gelben Kapitänsbinde am Arm will Polens Stürmerstar Robert Lewandowski bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar seine Solidarität mit der Ukraine zum Ausdruck bringen.

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Bayern FC BAyern Fokus Julian Nagelsmann Krise Planänderung Robert Lewandowski Sadio Mané Sturmzentrum

Planänderung bei Mané: Flügelspieler statt neuer Bayern-Angreifer

Der FC Bayern stellt Sadio Mané doch wieder als Flügelspieler auf. Es gab eine Planänderung, wonach er doch nicht im Sturmzentrum agieren soll.

Zunächst schien Sadio Mané beim FC Bayern primär als Stürmer und Torjäger eingeplant worden zu sein. Inzwischen wurde aber eine Planänderung vorgenommen: Der Flügel steht nun im Fokus.

Angesichts des Abgangs von Robert Lewandowski war es klar, dass die Bayern auch ohne ihn viele Torabschlüsse brauchen werden, um die notwendigen Tore zu erzielen. Die aktuelle Formkrise ist allen voran eine Tor-Krise, denn die Abschlüsse und Torchancen gibt es genügend.

Umso wichtiger wäre es, wenn Sadio Mané endlich voll in die Spur findet. Zuletzt gab es recht viel Fan-Frust rund um seine Leistungen. Teilweise war er kaum zu sehen, andere Male konnte er der Mannschaft nicht weiterhelfen. Das scheint auch an einer Umstellung zu liegen, die in den letzten Wochen stattgefunden hat.

Geduld ist angesagt: Bayern will Mané primär auf dem Flügel sehen

Stand er in seinen ersten Wochen und ersten Spielen noch im Sturm-Fokus, wo er mehrmals im Zentrum aufspielte, rückte ihn Julian Nagelsmann zuletzt immer weiter nach außen.

Laut kicker-Reporter Georg Holzner eine absichtliche Umstellung und Planänderung. Mittlerweile, so twitterte er am Dienstag, werde er vom Trainerteam „eher als Flügelspieler betrachtet“. Eine Rolle, die er zu seinen besten Zeiten beim FC Liverpool übernahm. Allerdings auch die Rolle, in der er bei den Reds vor seinem Wechsel kaum noch Input ins Spiel bringen konnte.

Offenbar möchten Nagelsmann und Co. ihn wieder auf der Außenbahn etablieren. In den letzten Spielen, in denen primär auf das 4-2-3-1 als Grundordnung gesetzt wurde, hat das nicht funktioniert. Gegen den FC Barcelona etwa war Mané größtenteils kaum sichtbar und vom Spielgeschehen völlig abgekapselt.

Die Geduld und das Vertrauen soll zumindest vorherrschen. Der 30-Jährige soll die nötige Zeit bekommen, um sich zu finden und richtig etablieren zu können.

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Planänderung bei Mané: Flügelspieler statt neuer Bayern-Angreifer

Der FC Bayern stellt Sadio Mané doch wieder als Flügelspieler auf. Es gab eine Planänderung, wonach er doch nicht im Sturmzentrum agieren soll.

Zunächst schien Sadio Mané beim FC Bayern primär als Stürmer und Torjäger eingeplant worden zu sein. Inzwischen wurde aber eine Planänderung vorgenommen: Der Flügel steht nun im Fokus.

Angesichts des Abgangs von Robert Lewandowski war es klar, dass die Bayern auch ohne ihn viele Torabschlüsse brauchen werden, um die notwendigen Tore zu erzielen. Die aktuelle Formkrise ist allen voran eine Tor-Krise, denn die Abschlüsse und Torchancen gibt es genügend.

Umso wichtiger wäre es, wenn Sadio Mané endlich voll in die Spur findet. Zuletzt gab es recht viel Fan-Frust rund um seine Leistungen. Teilweise war er kaum zu sehen, andere Male konnte er der Mannschaft nicht weiterhelfen. Das scheint auch an einer Umstellung zu liegen, die in den letzten Wochen stattgefunden hat.

Geduld ist angesagt: Bayern will Mané primär auf dem Flügel sehen

Stand er in seinen ersten Wochen und ersten Spielen noch im Sturm-Fokus, wo er mehrmals im Zentrum aufspielte, rückte ihn Julian Nagelsmann zuletzt immer weiter nach außen.

Laut kicker-Reporter Georg Holzner eine absichtliche Umstellung und Planänderung. Mittlerweile, so twitterte er am Dienstag, werde er vom Trainerteam „eher als Flügelspieler betrachtet“. Eine Rolle, die er zu seinen besten Zeiten beim FC Liverpool übernahm. Allerdings auch die Rolle, in der er bei den Reds vor seinem Wechsel kaum noch Input ins Spiel bringen konnte.

Offenbar möchten Nagelsmann und Co. ihn wieder auf der Außenbahn etablieren. In den letzten Spielen, in denen primär auf das 4-2-3-1 als Grundordnung gesetzt wurde, hat das nicht funktioniert. Gegen den FC Barcelona etwa war Mané größtenteils kaum sichtbar und vom Spielgeschehen völlig abgekapselt.

Die Geduld und das Vertrauen soll zumindest vorherrschen. Der 30-Jährige soll die nötige Zeit bekommen, um sich zu finden und richtig etablieren zu können.

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Bayern Bundesliga FC Barcelona FC BAyern Lothar Matthäus München Plädoyer Robert Lewandowski Sky

Bundesliga: Matthäus: Bayern holt keinen Stürmer – Plädoyer für Tel

In der Stürmer-Diskussion beim FC Bayern hat Lothar Matthäus eine mutige Lösung ins Spiel gebracht. Warum nicht dem 17-jährigen Tel das Vertrauen schenken? Dass die Münchner im Winter einen neuen Angreifer verpflichten, glaubt er nicht. Eine Spekulation hält an.

Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus erwartet nicht, dass der FC Bayern München im Winter einen neuen Stürmer verpflichtet. „Ich glaube nicht, dass der Verein im Winter nach einer weiteren Nummer neun die Augen aufhalten wird und hier nachlegt. Ja, natürlich fehlt Robert Lewandowski und seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Aber das wusste man vorher auch, und deshalb glaube ich nicht, dass man sich jetzt von diesem Plan abwendet“, sagte Matthäus in seiner Sky-Kolumne. „Die Diskussionen um Robert helfen wirklich keinem und sollten beendet werden.“

Weltfußballer Lewandowski hatte die Münchner im Sommer zum FC Barcelona verlassen. Die Bayern wollen den Abgang des langjährigen Torgaranten mit einer angepassten Spielweise um den neu verpflichteten Sadio Mané auffangen. Nach einem torreichen Saisonstart glückte das zuletzt nicht, wodurch die Stürmer-Diskussion wieder aufflammte.

„Warum soll ich mir Gedanken machen, wenn der Transfermarkt zu Ende ist“, sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Wochenende nach dem 0:1 beim FC Augsburg. In den ersten Spielen und in der Champions League seien ja viele Tore geschossen worden, sagte er. „Wir können das und haben auch Spieler dafür – nur, die müssen das besser zu Ende spielen.“ Wiederholt war in München darüber spekuliert worden, dass Englands Topstar Harry Kane ein Thema für den FC Bayern werden könnte. Der Vertrag des 29-Jährigen bei Tottenham Hotspur läuft noch bis zum 30. Juni 2024.

Matthäus riet, über zum „altbewährten 4-2-3-1 zurückzukehren und mit einem richtigen Stürmer zu spielen. Das kann in meinen Augen der junge Tel sein. Dann muss man ihm eben vertrauen und ihn von Anfang an spielen lassen. Denn wenn er bisher gespielt hat, dann hat er überzeugt“, sagte der 61-Jährige. Der für rund 20 Millionen Euro von Stade Rennes verpflichtete Franzose Tel ist mit 17 Jahren und 136 Tagen Bayerns jüngster Liga-Torschütze. Außer beim 2:2 gegen Stuttgart kam er zwei weitere Male in der Bundesliga zum Einsatz, blieb da aber ohne Treffer.

Kader FC Bayern Titelgewinne FC Bayern Bundesliga-Spielplan Bundesliga-Tabelle Bundesliga-Meisterliste Ewige Bundesliga-Tabelle Matthäus-Kolumne bei Sky.de

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Bayern Bundestrainer Erling Haaland FAZ FC BAyern Frankfurt am Main Fußball-WM Hansi Flick Katar Krise Manuel Neuer München Robert Lewandowski

Nationaltrainer: Flick nicht besorgt wegen Bayern-Krise

Die aktuelle Krise beim FC Bayern München bereitet Bundestrainer Hansi Flick mit Blick auf die Fußball-WM in zwei Monaten in Katar noch keine Sorgen. „Bayern hat zu Beginn der Saison überragend gespielt. Nach dem dritten Spieltag dachte jeder, andere Teams hätten nicht den Hauch einer Chance“, sagte der 57-Jährige im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag): „Jetzt haben sie eine kleine Schwächephase. Aber sie kreieren immer Chancen, und das stimmt mich sehr positiv.“

Die aktuelle Krise beim FC Bayern München bereitet Bundestrainer Hansi Flick mit Blick auf die Fußball-WM in zwei Monaten in Katar noch keine Sorgen. „Bayern hat zu Beginn der Saison überragend gespielt. Nach dem dritten Spieltag dachte jeder, andere Teams hätten nicht den Hauch einer Chance“, sagte der 57-Jährige im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag): „Jetzt haben sie eine kleine Schwächephase. Aber sie kreieren immer Chancen, und das stimmt mich sehr positiv.“

Flick, der auch bei der WM auf einen starken Bayern-Block um Kapitän Manuel Neuer setzt, erkennt weiterhin eine „enorme Qualität“ und „besondere Einstellung“ bei den Spielern des Rekordmeisters. Außerdem hält er Julian Nagelsmann für einen „hervorragenden Trainer“, so der ehemalige Bayern-Coach: „Ich bin ein Fan von der Art und Weise, wie er die Mannschaft Fußball spielen lässt – unabhängig von den jüngsten Ergebnissen.“

Außerdem sieht Flick keinen Fehler in der Transferpolitik, für den zum FC Barcelona abgewanderten Stürmerstar Robert Lewandowski keinen klassischen Mittelstürmer geholt zu haben. „Aber was hätten sie machen sollen? Robert ist auf dieser Position einmalig, vielleicht hat noch Haaland diese Qualität vor dem Tor“, sagte Flick. Statt Erling Haaland wechselte aber Sadio Mané nach München, und auch der sei ein „absoluter Topspieler“, so Flick. Zudem können die Münchner nun „vorne sehr variabel spielen“.

Dieses offensive Spielsystem ohne echten Neuner ähnelt auch dem der Nationalmannschaft. „Es könnte schon eine kleine Hilfe sein, dass die Spieler drumherum auf den Positionen spielen, wie sie wahrscheinlich bei uns spielen“, sagte Flick mit Blick auf die Münchner Nationalspieler Leroy Sané, Serge Gnabry, Thomas Müller und Jamal Musiala.

DFB-Kader Termine der Nationalmannschaft Tabellen der Nations League WM-Spielplan

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Augsburg Bayern Borussia Dortmund Bundesliga FC BAyern Hasan Salihamidzic Julian Nagelsmann Krise Leverkusen München Oktoberfest Oliver Kahn Ottmar Hitzfeld Prosit Robert Lewandowski Sadio Mané Stars Thomas Müller

Bundesliga: Krisen-Wiesn für verkaterten FC Bayern

Der FC Bayern macht die Liga spannend. Nach dem vierten sieglosen Liga-Spiel geht’s verkatert aufs Oktoberfest. Ist die neue Spielidee ohne Lewandowski schon entschlüsselt?

Julian Nagelsmann geht mit einem kräftigen Kater aufs Oktoberfest. Das Prosit mit seinen Stars würde sich der 35-Jährige am liebsten geschenkt.

„Grundsätzlich habe ich keine Lust“, sagte der missmutige Münchner Trainer nach dem nächsten Liga-Frusterlebnis. Sinn mache der erste Bierzeltbesuch des FC Bayern seit 2019 nach dem 0:1 in Augsburg und vier Spielen ohne Sieg seiner Meinung nach nicht, sagte Nagelsmann zur Krisen-Wiesn des FC Bayern.

Zwölf Punkte aus sieben Spielen lautet die magere Auftakt-Ausbeute der Münchner, die zuletzt vor zwölf Jahren so schlecht starteten. Damals wurde Borussia Dortmund am Saisonende Meister. „Der Trend ist katastrophal, wenn man aus vier Spielen keines gewinnt“, sagte Thomas Müller, er war „fassungslos und bedröppelt“.

Rückendeckung von Kahn

Vorstandschef Oliver Kahn wies Spekulationen um Nagelsmann zurück. „Wir beschäftigen uns jetzt nicht mit irgendwelchen anderen Trainern. Wir sind von Julian total überzeugt“, sagte der frühere Nationaltorwart beim Besuch auf dem Oktoberfest. Es sei für den FC Bayern wichtig, in der Länderspielpause zur Ruhe zu kommen, sagte Kahn. „Natürlich sind wir alle unzufrieden, übel gelaunt“, räumte der 53-Jährige ein und kündigte eine intensive Analyse der sportlichen Situation an. „Wir müssen dem Ganzen auf den Grund gehen. Und gehen sie davon aus, dass sobald es wieder losgeht gegen Leverkusen, wir voll angreifen werden und auch voll angreifen müssen“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Sein Club habe alles, was es für weitere Erfolge brauche. „Vielleicht hat sich bei dem ein oder anderen der Glaube eingenistet, man könnte die Bundesliga so nebenbei machen. Aber das ist nicht der Fall“, sagte Kahn. Gemeinsam mit der Mannschaft wolle die Führung der Münchner nun schauen, „welche Stellhebel wir bewegen können, damit wir ganz schnell in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur kommen“.

Gereizter Nagelsmann

Vier Liga-Spiele ohne Bayern-Sieg gab es zuletzt vor über 20 Jahren, Ottmar Hitzfeld hieß da der Münchner Trainer. Die Fassung, die Hitzfeld nach Enttäuschungen wahrte, fehlt Nagelsmann noch. Grimmig und im Telegrammstil kommentierte er im Presseraum der Augsburger Arena die erste Saison-Niederlage. Was der Trend bedeute? „Nichts Gutes“. Was sich ändern müsse? „Vieles“.

Gereizt reagierte er auf die Dauerdebatte um die nach dem Abgang von Weltfußballer Robert Lewandowski fehlende Nummer 9. „Ist doch wurscht, was ich antworte“, sagte Nagelsmann. Es werde ihm ja eh schlecht ausgelegt. Lewandowski traf nach seiner persönlichen Nullnummer beim 0:2 zuletzt in der Champions League gegen die Bayern nun am Wochenende beim 3:0 von Barça gegen Elche doppelt.

Bei den Münchnern ist Zauber des bestaunten Saisonstarts mit rauschenden Siegen verflogen, der neue flexible Offensivstil um den aktuell glücklosen Superstar Sadio Mané scheint entschlüsselt. „Entschlüsselt weiß ich nicht, aber pariert schon einige Male“, sagte der zerknirschte Sportvorstand Hasan Salihamidzic. „Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, jetzt müssen Siege her.“

Bayern-Coach nimmt Profis in die Pflicht

Nagelsmann beklagte einen „Laissez-faire“-Auftritt seiner Profis, Salihamidzic nahm Trainer und Mannschaft in die Pflicht. „Wir alle sind jetzt gefragt, nicht nur Julian Nagelsmann“, sagte der 45-Jährige. Vorstandschef Oliver Kahn haderte gestenreich auf der Tribüne, als sich die Münchner zu sehr auf ihre eigene Top-Qualitäten verließen und nicht den Kampf der giftigen, ekligen und grandios kämpfenden Augsburger annahmen.

„So wie wir heute gespielt haben, kann man in der Bundesliga nicht gewinnen“, stellte Salihamidzic klar. Der Rekordmeister habe „brutale Probleme gegen Mannschaften, die körperlich gegen uns spielen, die uns sozusagen auf die Socken hauen“. In der anstehenden Länderspielpause wolle er viel nachdenken, kündigte Nagelsmann an: „Über alles denke ich nach. Über mich. Über die Situation. Über alles.“ Der mit einem Vertrag bis 2026 ausgestattete Trainer will demonstrieren, dass er der richtige Mann für den FC Bayern ist. In der Krise liegt für ihn die große Chance, Format zu beweisen.

Die Niederlage wird länger nachwirken in München. „Jetzt wird es erstmal eine ungemütliche Länderspielpause“, sagte Nationalspieler Leon Goretzka. Danach kann es aber noch unruhiger werden: Bayer Leverkusen zu Hause, Borussia Dortmund auswärts und der SC Freiburg wieder zu Hause sind die nächsten Bundesliga-Aufgaben. „Wir müssen alle mit einer besseren Mentalität zurückkommen“, sagte der als neuer Abwehrchef verpflichtete Matthijs de Ligt.

Der Niederländer ist noch nicht der große Anführer in der Abwehr, im Sturm steckt Mané nach bejubeltem Start in einer Tor-Krise. „Wir müssen das Zielwasser trinken und dann diszipliniert, fokussiert und gierig, Tore zu machen, in die Spiele gehen“, forderte Salihamidzic.

Wiedersehen mit den Augsburgern im Pokal

Eine „Mittelstürmer-Manier“, wie sie FCA-Manager Stefan Reuter dem in der Schlussphase mitangreifenden Torhüter Manuel Neuer bei dessen Kopfball bescheinigte, fehlt aktuell als Element im Münchner Spiel. Neuer scheiterte mit dem sehenswerten Kopfball am herausragenden Rafal Gikiewicz im gegnerischen Tor.

„Die Bayern sind nach wie vor Topfavorit auf den Meistertitel“, betonte Reuter aber nach dem Sieg durch das Tor von U21-Europameister Mergim Berisha. Ein schnelles Wiedersehen gibt es auch: In einem Monat treffen Augsburg und Bayern im Pokal wieder aufeinander.

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Bundesliga: Krisen-Wiesn für verkaterten FC Bayern

Der FC Bayern macht die Liga spannend. Nach dem vierten sieglosen Liga-Spiel geht’s verkatert aufs Oktoberfest. Ist die neue Spielidee ohne Lewandowski schon entschlüsselt?

Julian Nagelsmann geht mit einem kräftigen Kater aufs Oktoberfest. Das Prosit mit seinen Stars würde sich der 35-Jährige am liebsten geschenkt.

„Grundsätzlich habe ich keine Lust“, sagte der missmutige Münchner Trainer nach dem nächsten Liga-Frusterlebnis. Sinn mache der erste Bierzeltbesuch des FC Bayern seit 2019 nach dem 0:1 in Augsburg und vier Spielen ohne Sieg seiner Meinung nach nicht, sagte Nagelsmann zur Krisen-Wiesn des FC Bayern.

Zwölf Punkte aus sieben Spielen lautet die magere Auftakt-Ausbeute der Münchner, die zuletzt vor zwölf Jahren so schlecht starteten. Damals wurde Borussia Dortmund am Saisonende Meister. „Der Trend ist katastrophal, wenn man aus vier Spielen keines gewinnt“, sagte Thomas Müller, er war „fassungslos und bedröppelt“.

Gereizter Nagelsmann

Vier Liga-Spiele ohne Bayern-Sieg gab es zuletzt vor über 20 Jahren, Ottmar Hitzfeld hieß da der Münchner Trainer. Die Fassung, die Hitzfeld nach Enttäuschungen wahrte, fehlt Nagelsmann noch. Grimmig und im Telegrammstil kommentierte er im Presseraum der Augsburger Arena die erste Saison-Niederlage. Was der Trend bedeute? „Nichts Gutes“. Was sich ändern müsse? „Vieles“.

Gereizt reagierte er auf die Dauerdebatte um die nach dem Abgang von Weltfußballer Robert Lewandowski fehlende Nummer 9. „Ist doch wurscht, was ich antworte“, sagte Nagelsmann. Es werde ihm ja eh schlecht ausgelegt. Lewandowski traf nach seiner persönlichen Nullnummer beim 0:2 zuletzt in der Champions League gegen die Bayern nun am Wochenende beim 3:0 von Barça gegen Elche doppelt.

Bei den Münchnern ist Zauber des bestaunten Saisonstarts mit rauschenden Siegen verflogen, der neue flexible Offensivstil um den aktuell glücklosen Superstar Sadio Mané scheint entschlüsselt. „Entschlüsselt weiß ich nicht, aber pariert schon einige Male“, sagte der zerknirschte Sportvorstand Hasan Salihamidzic. „Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, jetzt müssen Siege her.“

Bayern-Coach nimmt Profis in die Pflicht

Nagelsmann beklagte einen „Laissez-faire“-Auftritt seiner Profis, Salihamidzic nahm Trainer und Mannschaft in die Pflicht. „Wir alle sind jetzt gefragt, nicht nur Julian Nagelsmann“, sagte der 45-Jährige. Vorstandschef Oliver Kahn haderte gestenreich auf der Tribüne, als sich die Münchner zu sehr auf ihre eigene Top-Qualitäten verließen und nicht den Kampf der giftigen, ekligen und grandios kämpfenden Augsburger annahmen.

„So wie wir heute gespielt haben, kann man in der Bundesliga nicht gewinnen“, stellte Salihamidzic klar. Der Rekordmeister habe „brutale Probleme gegen Mannschaften, die körperlich gegen uns spielen, die uns sozusagen auf die Socken hauen“. In der anstehenden Länderspielpause wolle er viel nachdenken, kündigte Nagelsmann an: „Über alles denke ich nach. Über mich. Über die Situation. Über alles.“ Der mit einem Vertrag bis 2026 ausgestattete Trainer will demonstrieren, dass er der richtige Mann für den FC Bayern ist. In der Krise liegt für ihn die große Chance, Format zu beweisen.

Die Niederlage wird länger nachwirken in München. „Jetzt wird es erstmal eine ungemütliche Länderspielpause“, sagte Nationalspieler Leon Goretzka. Danach kann es aber noch unruhiger werden: Bayer Leverkusen zu Hause, Borussia Dortmund auswärts und der SC Freiburg wieder zu Hause sind die nächsten Bundesliga-Aufgaben. „Wir müssen alle mit einer besseren Mentalität zurückkommen“, sagte der als neuer Abwehrchef verpflichtete Matthijs de Ligt.

Der Niederländer ist noch nicht der große Anführer in der Abwehr, im Sturm steckt Mané nach bejubeltem Start in einer Tor-Krise. „Wir müssen das Zielwasser trinken und dann diszipliniert, fokussiert und gierig, Tore zu machen, in die Spiele gehen“, forderte Salihamidzic.

Wiedersehen mit den Augsburgern im Pokal

Eine „Mittelstürmer-Manier“, wie sie FCA-Manager Stefan Reuter dem in der Schlussphase mitangreifenden Torhüter Manuel Neuer bei dessen Kopfball bescheinigte, fehlt aktuell als Element im Münchner Spiel. Neuer scheiterte mit dem sehenswerten Kopfball am herausragenden Rafal Gikiewicz im gegnerischen Tor.

„Die Bayern sind nach wie vor Topfavorit auf den Meistertitel“, betonte Reuter aber nach dem Sieg durch das Tor von U21-Europameister Mergim Berisha. Ein schnelles Wiedersehen gibt es auch: In einem Monat treffen Augsburg und Bayern im Pokal wieder aufeinander.

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