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Bundesliga: Kahns Ansage: Neuer ernennt Musiala zum „Schlüsselspieler“

Das war Bayern-like. Oliver Kahn stuft das 4:0 gegen Leverkusen aber nur als „ersten Schritt“ ein. Nagelsmann jubelt, Musiala zaubert – das passt. Doch es gibt auch schlechte Nachrichten.

Die angemessene Einordnung der spielerisch leicht gemeisterten Drucksituation erklärte Oliver Kahn zur Chefsache. Der Bayern-Boss mochte Teil eins der Münchner Krisenbewältigung in der Fußball-Bundesliga gegen alarmierend hilflose Leverkusener keinesfalls kleinreden, aber auch partout nicht überhöhen. Und darum richtete der Vorstandsvorsitzende nach dem 4:0 (3:0) am Freitagabend in der Allianz Arena eine klare Arbeitsanweisung an das Starensemble um den erstaunlichen Fußball-Magier Jamal Musiala, während im Hintergrund die Blaskapelle zum gelungenen Wiesn-Heimsieg aufspielte.

„Das war natürlich extrem wichtig, dass die Mannschaft sich da rausgezogen hat“, sagte Kahn. Und dann folgten mahnende Sätze: „Es war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber ich denke, wir sind alle gut beraten, das jetzt nicht zu hoch zu hängen.“

Die vorausgegangene Phase mit vier sieglosen Liga-Spielen war für Kahn überflüssig: „Man sieht, wenn die Mannschaft konzentriert ist und jeder bereit ist, seine Aufgabe hundertprozentig zu erfüllen, dann brauchen sich die Jungs nicht viele Gedanken zu machen. Aber es gilt, diese Einstellung Spiel für Spiel an den Tag zu legen.“ Schon am Dienstag in der Champions League gegen Viktoria Pilsen und noch viel mehr am kommenden Samstag beim großen Kräftemessen mit Borussia Dortmund. „Wir wollen so weitermachen und mit einem guten Gefühl nach Dortmund“, sagte Kapitän Manuel Neuer.

Doch keine 24 Stunden später ereilten die Münchner schlechte Nachrichten mit Blick auf die nächsten Aufgaben: Joshua Kimmich und Thomas Müller wurden am Samstag positiv auf das Coronavirus getestet. Beide seien symptomfrei und es gehe ihnen gut, teilte der deutsche Rekordmeister mit. Kimmich und Müller befinden sich demnach in häuslicher Isolation.

Nach einem Auftritt, der wieder Bayern-like war und von vier Offensivspieler-Toren durch Leroy Sané, Musiala, Sadio Mané und Müller gekrönt wurde, hatten alle beim FC Bayern zunächst noch durchpusten können – auch Julian Nagelsmann. „Das war wichtig aus persönlicher Sicht, für den Club, für die Mannschaft“, resümierte der 35-Jährige: „Es war eine gute Reaktion auf die Ergebnisse zuletzt. Nagelsmann hatte während der Länderspielpause erstmals richtig erfahren, welche Wucht eine sportliche Schieflage beim FC Bayern gerade für einen Trainer entwickeln kann. Er fand die Aufregung – gerade auch um ihn – übertrieben. „Wir haben so viele schlechte Spiele nicht gemacht, das ist das Skurrile an der Situation“, meinte er.

Im ARD-Interview beklagte der immer noch lernende Fußball-Lehrer einen öffentlichen Populismus. „Man muss versuchen, an Lösungen zu arbeiten und nicht nur polemisch Dinge hinauszuposaunen und die Tage schwarzzumalen.“ Jungstar Musiala hatte aber schon einen angespannten Nagelsmann wahrgenommen: „Es war schon Druck auf dem Trainer drauf.“

Für den Druckverlust zum Start in sieben Power-Wochen mit insgesamt 13 Pflichtspielen sorgte allen voran der 19 Jahre alte Nationalspieler. Musiala dribbelte und trickste nach Herzenslust, war an drei Toren als Schütze oder Passgeber beteiligt und verzückte die 75 000 Zuschauer. Auch von Mahner Kahn kam bei Musiala kein „Ja, aber“, sondern pure Schwärmerei: „Jamal zeigt von Spiel zu Spiel, was in ihm steckt. Er schafft es, Spiel für Spiel an sein oberes Leistungsniveau dranzukommen. Er ist derjenige, der uns im Moment viel Freude bereitet.“

Kapitän Neuer ernannte Musiala sogar zum „Schlüsselspieler“ für den FC Bayern und die deutsche Nationalmannschaft. „Er ist für die entscheidenden Situationen oft zuständig.“ Bemerkenswert ist, dass der Youngster plötzlich auch verbal in den Vordergrund tritt. „Wir waren richtig hungrig. Wir wollten zeigen, was wir können“, sagte der Mann des Abends. Er sprach plötzlich sogar Worte im Kahn-Duktus:“Nicht zurücklegen jetzt, das ist wichtig! Wir müssen den gleichen Hunger, die gleiche Energie in die nächsten Spiele mitbringen.“

Musiala entwickelt sich gerade zu einer Führungskraft, die auf dem Platz auch der erfahrene Stürmerstar Mané sein will und sein soll. Dass der 30-Jährige seine wochenlange Torflaute beenden konnte – übrigens auf Zuspiel von Musiala – war nicht nur für den Senegalesen „ein befreiender Moment“, wie Nagelsmann glücklich konstatierte. „Ja, man leidet ja mit ihm mit“, sagte Kahn zu Mané: „Er ist ein so großartiger Typ. Er arbeitet enorm viel. Dass er dann das Tor macht, das war eine ganz besondere Freude für uns.“

Musiala brillant, Mané glücklich, Nagelsmann froh – die Bayern haben sich zurückgemeldet. „Klar, wir haben uns in einer üblen Situation befunden – und das war ein erster Schritt daraus“, befand der eingewechselte Leon Goretzka. Leverkusens Kerem Demirbay drückte es mit Blick auf die triste und für Trainer Gerardo Seoane bedrohliche Bayer-Lage so aus: „In so einer Krise wie die Bayern würde ich auch gerne stecken mit meiner Mannschaft.“

Bayern-Kader Bundesliga-Spielplan Bundesliga-Tabelle Leverkusen-Kader Trainer-Pk nach dem Spiel

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Bundesliga: Kahns Chefansage – Musiala ist Bayerns-„Schlüsselspieler“

Das war mal wieder Bayern-like. Oliver Kahn stuft das 4:0 gegen willkommene Leverkusener Aufbauhelfer aber nur als „ersten Schritt“ ein. Nagelsmann jubelt, Musiala zaubert, Mané trifft – das passt.

Die angemessene Einordnung der spielerisch leicht gemeisterten Drucksituation erklärte Oliver Kahn zur Chefsache. Der Bayern-Boss mochte Teil eins der Münchner Krisenbewältigung in der Fußball-Bundesliga gegen alarmierend hilflose Leverkusener keinesfalls kleinreden, aber auch partout nicht überhöhen.

Und darum richtete der Vorstandsvorsitzende nach dem 4:0 (3:0) in der Allianz Arena eine klare Arbeitsanweisung an das Starensemble um den erstaunlichen Fußball-Magier Jamal Musiala, während im Hintergrund die Blaskapelle zum gelungenen Wiesn-Heimsieg aufspielte.

„Das war natürlich extrem wichtig, dass die Mannschaft sich da rausgezogen hat“, sagte Kahn. Und dann folgten mahnende Sätze: „Es war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber ich denke, wir sind alle gut beraten, das jetzt nicht zu hoch zu hängen.“

Fokus auf Pilsen und den BVB

Die vorausgegangene Phase mit vier sieglosen Liga-Spielen war für Kahn überflüssig: „Man sieht, wenn die Mannschaft konzentriert ist und jeder bereit ist, seine Aufgabe hundertprozentig zu erfüllen, dann brauchen sich die Jungs nicht viele Gedanken zu machen. Aber es gilt, diese Einstellung Spiel für Spiel an den Tag zu legen.“ Schon am Dienstag in der Champions League gegen Viktoria Pilsen und noch viel mehr am kommenden Samstag beim großen Kräftemessen mit Borussia Dortmund. „Wir wollen so weitermachen und mit einem guten Gefühl nach Dortmund“, sagte Kapitän Manuel Neuer.

Nach einem Auftritt, der wieder Bayern-like war und von vier Offensivspieler-Toren durch Leroy Sané, Musiala, Sadio Mané und Thomas Müller gekrönt wurde, konnten alle beim FC Bayern durchpusten – auch Julian Nagelsmann. „Das war wichtig aus persönlicher Sicht, für den Club, für die Mannschaft“, resümierte der 35-Jährige: „Es war eine gute Reaktion auf die Ergebnisse zuletzt. Nagelsmann hatte während der Länderspielpause erstmals richtig erfahren, welche Wucht eine sportliche Schieflage beim FC Bayern gerade für einen Trainer entwickeln kann. Er fand die Aufregung – gerade auch um ihn – übertrieben. „Wir haben so viele schlechte Spiele nicht gemacht, das ist das Skurrile an der Situation“, meinte er.

Im ARD-Interview beklagte der immer noch lernende Fußball-Lehrer einen öffentlichen Populismus. „Man muss versuchen, an Lösungen zu arbeiten und nicht nur polemisch Dinge hinauszuposaunen und die Tage schwarzzumalen.“ Jungstar Musiala hatte aber schon einen angespannten Nagelsmann wahrgenommen: „Es war schon Druck auf dem Trainer drauf.“

Musiala brilliert

Für den Druckverlust zum Start in sieben Power-Wochen mit insgesamt 13 Pflichtspielen sorgte allen voran der 19 Jahre alte Nationalspieler. Musiala dribbelte und trickste nach Herzenslust, war an drei Toren als Schütze oder Passgeber beteiligt und verzückte die 75.000 Zuschauer. Auch von Mahner Kahn kam bei Musiala kein „Ja, aber“, sondern pure Schwärmerei: „Jamal zeigt von Spiel zu Spiel, was in ihm steckt. Er schafft es, Spiel für Spiel an sein oberes Leistungsniveau dranzukommen. Er ist derjenige, der uns im Moment viel Freude bereitet.“

Kapitän Neuer ernannte Musiala sogar zum „Schlüsselspieler“ für den FC Bayern und die deutsche Nationalmannschaft. „Er ist für die entscheidenden Situationen oft zuständig.“ Bemerkenswert ist, dass der Youngster plötzlich auch verbal in den Vordergrund tritt. „Wir waren richtig hungrig. Wir wollten zeigen, was wir können“, sagte der Mann des Abends. Er sprach plötzlich sogar Worte im Kahn-Duktus:“Nicht zurücklegen jetzt, das ist wichtig! Wir müssen den gleichen Hunger, die gleiche Energie in die nächsten Spiele mitbringen.“

Mané trifft wieder

Musiala entwickelt sich gerade zu einer Führungskraft, die auf dem Platz auch der erfahrene Stürmerstar Mané sein will und sein soll. Dass der 30-Jährige seine wochenlange Torflaute beenden konnte – übrigens auf Zuspiel von Musiala – war nicht nur für den Senegalesen „ein befreiender Moment“, wie Nagelsmann glücklich konstatierte. „Ja, man leidet ja mit ihm mit“, sagte Kahn zu Mané: „Er ist ein so großartiger Typ. Er arbeitet enorm viel. Dass er dann das Tor macht, das war eine ganz besondere Freude für uns.“

Musiala brillant, Mané glücklich, Nagelsmann froh – die Bayern haben sich zurückgemeldet. „Klar, wir haben uns in einer üblen Situation befunden – und das war ein erster Schritt daraus“, befand der eingewechselte Leon Goretzka. Leverkusens Kerem Demirbay drückte es mit Blick auf die triste und für Trainer Gerardo Seoane bedrohliche Bayer-Lage so aus: „In so einer Krise wie die Bayern würde ich auch gerne stecken mit meiner Mannschaft.“

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Allianz Arena Bayern Bundesliga BVB Champions League Chefsache Einordnung FC BAyern Fokus Fußball-Bundesliga Julian Nagelsmann Krise Manuel Neuer München Musiala Oliver Kahn Pilsen Sadio Mané Viktoria Pilsen

Bundesliga: Kahns Chefansage – Musiala ist Bayerns-„Schlüsselspieler“

Das war mal wieder Bayern-like. Oliver Kahn stuft das 4:0 gegen willkommene Leverkusener Aufbauhelfer aber nur als „ersten Schritt“ ein. Nagelsmann jubelt, Musiala zaubert, Mané trifft – das passt.

Die angemessene Einordnung der spielerisch leicht gemeisterten Drucksituation erklärte Oliver Kahn zur Chefsache. Der Bayern-Boss mochte Teil eins der Münchner Krisenbewältigung in der Fußball-Bundesliga gegen alarmierend hilflose Leverkusener keinesfalls kleinreden, aber auch partout nicht überhöhen.

Und darum richtete der Vorstandsvorsitzende nach dem 4:0 (3:0) in der Allianz Arena eine klare Arbeitsanweisung an das Starensemble um den erstaunlichen Fußball-Magier Jamal Musiala, während im Hintergrund die Blaskapelle zum gelungenen Wiesn-Heimsieg aufspielte.

„Das war natürlich extrem wichtig, dass die Mannschaft sich da rausgezogen hat“, sagte Kahn. Und dann folgten mahnende Sätze: „Es war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber ich denke, wir sind alle gut beraten, das jetzt nicht zu hoch zu hängen.“

Fokus auf Pilsen und den BVB

Die vorausgegangene Phase mit vier sieglosen Liga-Spielen war für Kahn überflüssig: „Man sieht, wenn die Mannschaft konzentriert ist und jeder bereit ist, seine Aufgabe hundertprozentig zu erfüllen, dann brauchen sich die Jungs nicht viele Gedanken zu machen. Aber es gilt, diese Einstellung Spiel für Spiel an den Tag zu legen.“ Schon am Dienstag in der Champions League gegen Viktoria Pilsen und noch viel mehr am kommenden Samstag beim großen Kräftemessen mit Borussia Dortmund. „Wir wollen so weitermachen und mit einem guten Gefühl nach Dortmund“, sagte Kapitän Manuel Neuer.

Nach einem Auftritt, der wieder Bayern-like war und von vier Offensivspieler-Toren durch Leroy Sané, Musiala, Sadio Mané und Thomas Müller gekrönt wurde, konnten alle beim FC Bayern durchpusten – auch Julian Nagelsmann. „Das war wichtig aus persönlicher Sicht, für den Club, für die Mannschaft“, resümierte der 35-Jährige: „Es war eine gute Reaktion auf die Ergebnisse zuletzt. Nagelsmann hatte während der Länderspielpause erstmals richtig erfahren, welche Wucht eine sportliche Schieflage beim FC Bayern gerade für einen Trainer entwickeln kann. Er fand die Aufregung – gerade auch um ihn – übertrieben. „Wir haben so viele schlechte Spiele nicht gemacht, das ist das Skurrile an der Situation“, meinte er.

Im ARD-Interview beklagte der immer noch lernende Fußball-Lehrer einen öffentlichen Populismus. „Man muss versuchen, an Lösungen zu arbeiten und nicht nur polemisch Dinge hinauszuposaunen und die Tage schwarzzumalen.“ Jungstar Musiala hatte aber schon einen angespannten Nagelsmann wahrgenommen: „Es war schon Druck auf dem Trainer drauf.“

Musiala brilliert

Für den Druckverlust zum Start in sieben Power-Wochen mit insgesamt 13 Pflichtspielen sorgte allen voran der 19 Jahre alte Nationalspieler. Musiala dribbelte und trickste nach Herzenslust, war an drei Toren als Schütze oder Passgeber beteiligt und verzückte die 75.000 Zuschauer. Auch von Mahner Kahn kam bei Musiala kein „Ja, aber“, sondern pure Schwärmerei: „Jamal zeigt von Spiel zu Spiel, was in ihm steckt. Er schafft es, Spiel für Spiel an sein oberes Leistungsniveau dranzukommen. Er ist derjenige, der uns im Moment viel Freude bereitet.“

Kapitän Neuer ernannte Musiala sogar zum „Schlüsselspieler“ für den FC Bayern und die deutsche Nationalmannschaft. „Er ist für die entscheidenden Situationen oft zuständig.“ Bemerkenswert ist, dass der Youngster plötzlich auch verbal in den Vordergrund tritt. „Wir waren richtig hungrig. Wir wollten zeigen, was wir können“, sagte der Mann des Abends. Er sprach plötzlich sogar Worte im Kahn-Duktus:“Nicht zurücklegen jetzt, das ist wichtig! Wir müssen den gleichen Hunger, die gleiche Energie in die nächsten Spiele mitbringen.“

Mané trifft wieder

Musiala entwickelt sich gerade zu einer Führungskraft, die auf dem Platz auch der erfahrene Stürmerstar Mané sein will und sein soll. Dass der 30-Jährige seine wochenlange Torflaute beenden konnte – übrigens auf Zuspiel von Musiala – war nicht nur für den Senegalesen „ein befreiender Moment“, wie Nagelsmann glücklich konstatierte. „Ja, man leidet ja mit ihm mit“, sagte Kahn zu Mané: „Er ist ein so großartiger Typ. Er arbeitet enorm viel. Dass er dann das Tor macht, das war eine ganz besondere Freude für uns.“

Musiala brillant, Mané glücklich, Nagelsmann froh – die Bayern haben sich zurückgemeldet. „Klar, wir haben uns in einer üblen Situation befunden – und das war ein erster Schritt daraus“, befand der eingewechselte Leon Goretzka. Leverkusens Kerem Demirbay drückte es mit Blick auf die triste und für Trainer Gerardo Seoane bedrohliche Bayer-Lage so aus: „In so einer Krise wie die Bayern würde ich auch gerne stecken mit meiner Mannschaft.“

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Bayer 04 Leverkusen Bayern Bundesliga FC BAyern Fußball-Bundesliga Julian Nagelsmann Leroy Sané Ligaspiel München Oliver Kahn Sadio Mané Stars Torfestival

Bundesliga: Nagelsmann lobt Bayern-Reaktion – Kahn: „Ein erster Schritt“

Nach vier sieglosen Ligaspielen kommt Bayer Leverkusen gerade zur rechten Zeit nach München. Die Bayern können das 4:0 als gelungenen Neuanfang verbuchen. Musiala zaubert, Mané trifft – das passt.

Nach der mit einem kleinen Torfestival entschärften Drucksituation hatte Bayern-Trainer Julian Nagelsmann wieder Muße für eine kleine Anekdote. „Skurrilerweise habe ich vor dem Spiel in der Kabine noch gesagt: Wenn wir in der 3. Minute eine Torchance haben, nutzt sie bitte. Das haben wir gemacht.“

Und nach dem von ihm quasi vorab bestellten Blitztor von Nationalspieler Leroy Sané in exakt der 3. Minute kombinierten sich die zuvor viermal nacheinander in der Fußball-Bundesliga sieglosen Stars des FC Bayern München in der Münchner Arena zu einem dominanten 4:0 (3:0) gegen den in die Abstiegszone abgerutschten Champions-League-Teilnehmer Bayer 04 Leverkusen.

Bayer-Coach: Lage ist ernst

„Das frühe Tor hat uns geholfen. Wir waren deutlich effizienter als zuletzt. Es war eine gute Reaktion auf die letzten Ergebnisse“, resümierte Nagelsmann. Die Offensive legte – auch mit freundlicher Unterstützung des Gegners und dem gleich zweimal patzenden Torwart Lukas Hradecky – durch den herausragenden Jamal Musiala, Sadio Mané und Thomas Müller noch drei Treffer nach. „In so einer Krise wie die Bayern würde ich auch gerne stecken mit meiner Mannschaft“, kommentierte Leverkusens gefrusteter Mittelfeldspieler Kerem Demirbay. Beim Werksclub herrscht Alarmstimmung. „Die Tabelle zeigt immer die momentane Lage – und die ist sehr ernst zu nehmen“, sagte Bayer-Coach Gerardo Seoane. Er muss jetzt mal liefern – am besten so wie es Nagelsmann zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltags gelang.

Bayern-Chef Oliver Kahn stufte den deutlichen Heimsieg als „extrem wichtig“ ein nach der jüngsten Durststrecke im Liga-Betrieb. Er sah aber eine Woche vor dem Topspiel bei Borussia Dortmund überhaupt keinen Anlass, sofort wieder euphorisch zu werden. „Es war ein erster Schritt in die richtige Richtung“, sagte Kahn. „Wir sind alle gut beraten, das nicht zu hoch zu hängen.“ Er richtete eine Mahnung an seine Starkicker: „Es gilt, diese Einstellung Spiel für Spiel an den Tag zu legen.“

Lobeshymnen auf Musiala

Jamal Musiala lebt Spielfreude und Spielwitz stets auf dem Spielfeld vor. Der 19 Jahre alte Nationalspieler verzückte das Publikum. Er bereitete zwei Tore vor und traf selbst schon zum fünften Mal in dieser Saison. Auch Kahn schwärmte von dem Offensivspieler: „Jamal zeigt von Spiel zu Spiel, was in ihm steckt. Er schafft es, Spiel für Spiel an sein oberes Leistungsniveau dranzukommen. Er ist derjenige, der uns im Moment viel Freude bereitet.“

Wichtig war auch, dass Stürmerstar Mané seine Torflaute nach sechs Wochen beenden konnte. „Das Tor war schon sehr wichtig für ihn“, sagte Nagelsmann. Er bewertete es als einen „befreienden Moment“ für Mané, der wie seine Teamkollegen, Nagelsmann und auch Kahn nach frustrierenden Bundesliga-Wochen mal wieder zufrieden das Stadion verließ.

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Bundesliga: Nagelsmann lobt Bayern-Reaktion – Kahn: „Ein erster Schritt“

Nach vier sieglosen Ligaspielen kommt Bayer Leverkusen gerade zur rechten Zeit nach München. Die Bayern können das 4:0 als gelungenen Neuanfang verbuchen. Musiala zaubert, Mané trifft – das passt.

Nach der mit einem kleinen Torfestival entschärften Drucksituation hatte Bayern-Trainer Julian Nagelsmann wieder Muße für eine kleine Anekdote. „Skurrilerweise habe ich vor dem Spiel in der Kabine noch gesagt: Wenn wir in der 3. Minute eine Torchance haben, nutzt sie bitte. Das haben wir gemacht.“

Und nach dem von ihm quasi vorab bestellten Blitztor von Nationalspieler Leroy Sané in exakt der 3. Minute kombinierten sich die zuvor viermal nacheinander in der Fußball-Bundesliga sieglosen Stars des FC Bayern München in der Münchner Arena zu einem dominanten 4:0 (3:0) gegen den in die Abstiegszone abgerutschten Champions-League-Teilnehmer Bayer 04 Leverkusen.

Bayer-Coach: Lage ist ernst

„Das frühe Tor hat uns geholfen. Wir waren deutlich effizienter als zuletzt. Es war eine gute Reaktion auf die letzten Ergebnisse“, resümierte Nagelsmann. Die Offensive legte – auch mit freundlicher Unterstützung des Gegners und dem gleich zweimal patzenden Torwart Lukas Hradecky – durch den herausragenden Jamal Musiala, Sadio Mané und Thomas Müller noch drei Treffer nach. „In so einer Krise wie die Bayern würde ich auch gerne stecken mit meiner Mannschaft“, kommentierte Leverkusens gefrusteter Mittelfeldspieler Kerem Demirbay. Beim Werksclub herrscht Alarmstimmung. „Die Tabelle zeigt immer die momentane Lage – und die ist sehr ernst zu nehmen“, sagte Bayer-Coach Gerardo Seoane. Er muss jetzt mal liefern – am besten so wie es Nagelsmann zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltags gelang.

Bayern-Chef Oliver Kahn stufte den deutlichen Heimsieg als „extrem wichtig“ ein nach der jüngsten Durststrecke im Liga-Betrieb. Er sah aber eine Woche vor dem Topspiel bei Borussia Dortmund überhaupt keinen Anlass, sofort wieder euphorisch zu werden. „Es war ein erster Schritt in die richtige Richtung“, sagte Kahn. „Wir sind alle gut beraten, das nicht zu hoch zu hängen.“ Er richtete eine Mahnung an seine Starkicker: „Es gilt, diese Einstellung Spiel für Spiel an den Tag zu legen.“

Lobeshymnen auf Musiala

Jamal Musiala lebt Spielfreude und Spielwitz stets auf dem Spielfeld vor. Der 19 Jahre alte Nationalspieler verzückte das Publikum. Er bereitete zwei Tore vor und traf selbst schon zum fünften Mal in dieser Saison. Auch Kahn schwärmte von dem Offensivspieler: „Jamal zeigt von Spiel zu Spiel, was in ihm steckt. Er schafft es, Spiel für Spiel an sein oberes Leistungsniveau dranzukommen. Er ist derjenige, der uns im Moment viel Freude bereitet.“

Wichtig war auch, dass Stürmerstar Mané seine Torflaute nach sechs Wochen beenden konnte. „Das Tor war schon sehr wichtig für ihn“, sagte Nagelsmann. Er bewertete es als einen „befreienden Moment“ für Mané, der wie seine Teamkollegen, Nagelsmann und auch Kahn nach frustrierenden Bundesliga-Wochen mal wieder zufrieden das Stadion verließ.

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Bundesliga: Nagelsmann lobt Bayern-Reaktion – Kahn: „Ein erster Schritt“

Nach vier sieglosen Ligaspielen kommt Bayer Leverkusen gerade zur rechten Zeit nach München. Die Bayern können das 4:0 als gelungenen Neuanfang verbuchen. Musiala zaubert, Mané trifft – das passt.

Nach der mit einem kleinen Torfestival entschärften Drucksituation hatte Bayern-Trainer Julian Nagelsmann wieder Muße für eine kleine Anekdote. „Skurrilerweise habe ich vor dem Spiel in der Kabine noch gesagt: Wenn wir in der 3. Minute eine Torchance haben, nutzt sie bitte. Das haben wir gemacht.“

Und nach dem von ihm quasi vorab bestellten Blitztor von Nationalspieler Leroy Sané in exakt der 3. Minute kombinierten sich die zuvor viermal nacheinander in der Fußball-Bundesliga sieglosen Stars des FC Bayern München in der Münchner Arena zu einem dominanten 4:0 (3:0) gegen den in die Abstiegszone abgerutschten Champions-League-Teilnehmer Bayer 04 Leverkusen.

Bayer-Coach: Lage ist ernst

„Das frühe Tor hat uns geholfen. Wir waren deutlich effizienter als zuletzt. Es war eine gute Reaktion auf die letzten Ergebnisse“, resümierte Nagelsmann. Die Offensive legte – auch mit freundlicher Unterstützung des Gegners und dem gleich zweimal patzenden Torwart Lukas Hradecky – durch den herausragenden Jamal Musiala, Sadio Mané und Thomas Müller noch drei Treffer nach. „In so einer Krise wie die Bayern würde ich auch gerne stecken mit meiner Mannschaft“, kommentierte Leverkusens gefrusteter Mittelfeldspieler Kerem Demirbay. Beim Werksclub herrscht Alarmstimmung. „Die Tabelle zeigt immer die momentane Lage – und die ist sehr ernst zu nehmen“, sagte Bayer-Coach Gerardo Seoane. Er muss jetzt mal liefern – am besten so wie es Nagelsmann zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltags gelang.

Bayern-Chef Oliver Kahn stufte den deutlichen Heimsieg als „extrem wichtig“ ein nach der jüngsten Durststrecke im Liga-Betrieb. Er sah aber eine Woche vor dem Topspiel bei Borussia Dortmund überhaupt keinen Anlass, sofort wieder euphorisch zu werden. „Es war ein erster Schritt in die richtige Richtung“, sagte Kahn. „Wir sind alle gut beraten, das nicht zu hoch zu hängen.“ Er richtete eine Mahnung an seine Starkicker: „Es gilt, diese Einstellung Spiel für Spiel an den Tag zu legen.“

Lobeshymnen auf Musiala

Jamal Musiala lebt Spielfreude und Spielwitz stets auf dem Spielfeld vor. Der 19 Jahre alte Nationalspieler verzückte das Publikum. Er bereitete zwei Tore vor und traf selbst schon zum fünften Mal in dieser Saison. Auch Kahn schwärmte von dem Offensivspieler: „Jamal zeigt von Spiel zu Spiel, was in ihm steckt. Er schafft es, Spiel für Spiel an sein oberes Leistungsniveau dranzukommen. Er ist derjenige, der uns im Moment viel Freude bereitet.“

Wichtig war auch, dass Stürmerstar Mané seine Torflaute nach sechs Wochen beenden konnte. „Das Tor war schon sehr wichtig für ihn“, sagte Nagelsmann. Er bewertete es als einen „befreienden Moment“ für Mané, der wie seine Teamkollegen, Nagelsmann und auch Kahn nach frustrierenden Bundesliga-Wochen mal wieder zufrieden das Stadion verließ.

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Fußball-Bundesliga: FC Bayern München beendet Krise und springt auf Platz zwei

Vier Spiele nicht gewonnen? Der FC Bayern zeigt nach der Länderspielpause seine Klasse. Leverkusen ist in der Münchner Arena chancenlos. Für den Rekordmeister trifft auch der Starzugang wieder.

Angetrieben vom brillant aufspielenden Jamal Musiala hat der FC Bayern gegen einen hilfsbereiten Aufbaugegner Bayer Leverkusen seinen Negativlauf in der Fußball-Bundesliga gestoppt. Nach zuletzt vier sieglosen Spielen konnte Trainer Julian Nagelsmann am Freitagabend erleichtert ein nie gefährdetes 4:0 (3:0) seiner dominanten Mannschaft bejubeln.

Die Offensivspieler Leroy Sané (3. Minute), Musiala (17.), Sadio Mané (39.) und Thomas Müller (84.) profitierten bei ihren Treffern teilweise von freundlicher Unterstützung der Werkself – insbesondere durch den zweimal patzenden Torwart Lukas Hradecky. Besonders gefeiert wurde der von Nagelsmann erhoffte „Knotenplatzer“ für Mané, der vor 75.000 Zuschauern erstmals seit über einem Monat wieder traf. 

sternstimme Köster – Nagelsmann Krise 11.17

Während die Münchner eine Woche vor dem Bundesliga-Knaller bei Borussia Dortmund zumindest für eine Nacht den BVB von Rang zwei verdrängten, wird die Situation für die Leverkusener und Trainer Gerardo Seoane durch das Abrutschen auf den Relegationsrang brenzlig. Vor dem nächsten Liga-Spieltag kämpfen beide Teams aber erst einmal am Dienstag in der Champions League weiter um die Achtelfinaltickets. Der FC Bayern erwartet Viktoria Pilsen, Leverkusen muss zum FC Porto.

FC Bayern München zeigt sich wie ausgewechselt

Die Bayern zeigten sich nach der Länderspielpause wie ausgewechselt, das lag nicht nur an ihren bordeauxroten Sondertrikots zum Oktoberfest. Mit eindeutiger Körpersprache und starken Offensivaktionen vom Anpfiff weg dominierte der Rekordmeister die Partie. Sané erzielte sein drittes Saisontor nach 149 Sekunden nach Vorarbeit von Joshua Kimmich und Musiala. Letzterem gelang nur wenig später unter Mithilfe von Hradecky sein fünftes Saisontor – und Oliver Kahn dürfte sehr zufrieden gewesen sein.

„Wir sind hier bei Bayern München!“, hatte der Vorstandschef kurz vor dem Anpfiff bei DAZN gefordert: „Hier und heute gibt es für die Mannschaft nur ein einziges Ziel – und das ist ein Sieg.“ Die vier Spiele ohne einen solchen hatten arg dem Münchner Selbstverständnis widersprochen. Am Freitagabend schallten bereits nach 20 Minuten erste Meistergesänge durch die Arena. Auch wenn Tabellenführer Union Berlin (Samstag bei Eintracht Frankfurt) immer noch zwei Punkte entfernt ist.

Leverkusen fand in der ersten halben Stunde praktisch überhaupt nicht statt. In der Defensive stand die Mannschaft von Seoane viel zu weit weg von den äußerst kombinier- und spielfreudigen Bayern. Der 43 Jahre alte Bayer-Trainer sammelte kaum Argumente für die lauter gewordene Debatte um seine sportliche Zukunft bei der Werkself. Erst in der 34. Minute prüfte Moussa Diaby Nationaltorwart Manuel Neuer.

Dänemarks Protest-WM-Trikot 13.51

Der Bayern-Keeper stand nach seiner Corona-Infektion anders als der ebenfalls bei der DFB-Auswahl positiv getestete und später eingewechselte Leon Goretzka in der Startelf. Das Bayern-Mittelfeld ordneten der zweikampfstarke Kimmich und Marcel Sabitzer, der nach gut einer halben Stunde über das Tor schoss (33.). Für den offensiven Glanz sorgte wieder einmal insbesondere der 19-jährige Youngster Musiala – und dann traf auch noch Mané erstmals im heimischen Stadion und machte die Münchner Freude perfekt.

Der in den vergangenen Spielen glücklose Starzugang schien von der Strafraumgrenze erst eine Anspielstation zu suchen, zog dann aber aus dem Stand ab und war erfolgreich. Sofort kamen die Teamkollegen zum Torjubel – und wieder hatte Kahn recht behalten. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Sadio diese Vollstrecker-Qualität dann zeigt“, hatte der Bayern-Chef prophezeit. Mané hatte zuvor zuletzt im August getroffen. Trainer Nagelsmann umarmte den Senegalesen herzlich bei dessen Auswechslung (65.).

Um Schlimmeres zu verhindern, stärkte Seoane zur zweiten Halbzeit mit zwei Wechseln die Defensive, zu sehen war davon zunächst nichts. Die Bayern kamen weiterhin viel zu leicht vor und in den Bayer-Strafraum. Hradecky entschärfte die Versuche von Mané und Matthijs de Ligt binnen weniger Sekunden (55.). Manés vermeintlich zweiter Treffer in der 56. Minute zählte nicht wegen eines vorausgegangenen Fouls von de Ligt an Odilon Kossounou. Die gute Bayer-Chance durch den eingewechselten Amine Adli entschärfte wenig später Neuer (65.). Das Spiel war aber längst entschieden. Müller traf nach einem Ausrutscher des jetzt wieder glücklosen Hradecky.

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Bayer 04 Leverkusen Bayern Bundesliga Dazn FC Bayern München Fehlstart Leverkusen München Paulo Sérgio Sadio Mané

Bundesliga: Paulo Sergio: Leverkusen die „Enttäuschung der Saison“

Ex-Profi Paulo Sergio wundert sich über den Fehlstart seines ehemaligen Clubs Bayer Leverkusen in die neue Bundesliga-Spielzeit. „Bis jetzt ist Bayer die Enttäuschung der Saison“, sagte der 53-jährige Brasilianer vor dem Spiel der Werkself am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) bei Bayern München der „Bild“. Anders als der Rekordmeister habe Leverkusen „alle wichtigen Spieler gehalten, sich sogar verstärkt. Jeder dachte, dieses eingespielte Team würde super starten und wirklich versuchen können, Meister zu werden.“

Ex-Profi Paulo Sergio wundert sich über den Fehlstart seines ehemaligen Clubs Bayer Leverkusen in die neue Bundesliga-Spielzeit. „Bis jetzt ist Bayer die Enttäuschung der Saison“, sagte der 53-jährige Brasilianer vor dem Spiel der Werkself am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) bei Bayern München der „Bild“. Anders als der Rekordmeister habe Leverkusen „alle wichtigen Spieler gehalten, sich sogar verstärkt. Jeder dachte, dieses eingespielte Team würde super starten und wirklich versuchen können, Meister zu werden.“

Von 1993 bis 1997 spielte Paulo Sergio für Leverkusen, von 1999 bis 2002 für die Bayern. Auch die Situation bei den Münchnern beäugt er kritisch. Die Spieler seien „zu locker. Wenn Spieler entspannt sind und denken, jeden Moment den Schalter umlegen zu können, täuschen sie sich. Das klappt nicht, du verlierst wahnsinnig schnell viele Spiele und irgendwann wird es gefährlich.“

Dass Star-Neuzugang Sadio Mané seit fünf Pflichtspielen ohne Treffer ist, liege auch an der Mannschaftsleistung des Rekordmeisters: „Aber so gut er als Spieler auch ist – er braucht seine Kollegen. Mané ist eben kein Ronaldo, der Spiele allein entscheiden kann. Die Mannschaft muss ihm helfen, so wie Mané auch fürs Team arbeitet.“

Artikel „Bild“

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Bundesliga: Paulo Sergio: Leverkusen die „Enttäuschung der Saison“

Ex-Profi Paulo Sergio wundert sich über den Fehlstart seines ehemaligen Clubs Bayer Leverkusen in die neue Bundesliga-Spielzeit. „Bis jetzt ist Bayer die Enttäuschung der Saison“, sagte der 53-jährige Brasilianer vor dem Spiel der Werkself am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) bei Bayern München der „Bild“. Anders als der Rekordmeister habe Leverkusen „alle wichtigen Spieler gehalten, sich sogar verstärkt. Jeder dachte, dieses eingespielte Team würde super starten und wirklich versuchen können, Meister zu werden.“

Ex-Profi Paulo Sergio wundert sich über den Fehlstart seines ehemaligen Clubs Bayer Leverkusen in die neue Bundesliga-Spielzeit. „Bis jetzt ist Bayer die Enttäuschung der Saison“, sagte der 53-jährige Brasilianer vor dem Spiel der Werkself am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) bei Bayern München der „Bild“. Anders als der Rekordmeister habe Leverkusen „alle wichtigen Spieler gehalten, sich sogar verstärkt. Jeder dachte, dieses eingespielte Team würde super starten und wirklich versuchen können, Meister zu werden.“

Von 1993 bis 1997 spielte Paulo Sergio für Leverkusen, von 1999 bis 2002 für die Bayern. Auch die Situation bei den Münchnern beäugt er kritisch. Die Spieler seien „zu locker. Wenn Spieler entspannt sind und denken, jeden Moment den Schalter umlegen zu können, täuschen sie sich. Das klappt nicht, du verlierst wahnsinnig schnell viele Spiele und irgendwann wird es gefährlich.“

Dass Star-Neuzugang Sadio Mané seit fünf Pflichtspielen ohne Treffer ist, liege auch an der Mannschaftsleistung des Rekordmeisters: „Aber so gut er als Spieler auch ist – er braucht seine Kollegen. Mané ist eben kein Ronaldo, der Spiele allein entscheiden kann. Die Mannschaft muss ihm helfen, so wie Mané auch fürs Team arbeitet.“

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„Müssen nicht alles umkrempeln“ – Bayern-Coach Julian Nagelsmann über seine Analyse-Erkenntnisse

Julian Nagelsmann hat sich auf der PK vor dem Spiel gegen Leverkusen geäußert und über die Erkenntnisse seiner Analyse in der Länderspielpause gesprochen. Mané und Kimmich nahm er in Schutz.

Der FC Bayern und Julian Nagelsmann stehen unter Druck. Auf der PK vor dem Duell mit Leverkusen erklärte der FCB-Trainer die Ergebnisse seiner tiefgreifenden Analyse in der Länderspielpause. Und nahm Stellung zur Kritik an Sadio Mané und Joshua Kimmich.

Der FC Bayern eröffnet nach der Länderspielpause den 8. Bundesliga-Spieltag mit einem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. Und steht gegen die Werkself gehörig unter Druck. Seit vier Partien wartet der Rerkordmeister auf einen Sieg – zuletzt setzte es eine bittere Pleite in Augsburg.

Alles hinterfragen, wollte Trainer Julian Nagelsmann deshalb in der kurzen Pause. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Freitag (20.30 Uhr) wurde er nach den ersten Ergebnissen seiner Situationsanalyse befragt.

„Es ist generell wichtig, sich immer wieder zu hinterfragen. Ich habe alle Spiele noch einmal angeguckt und viel analysiert. Es sind viele inhaltliche Dinge herausgekommen, von denen mehr oder wenige viele aber schon bekannt waren“, begann Nagelsmann und nannte die Abstände zwischen den Spielern, das Schaffen von Überzahlsituationen, Umschalten nach Ballgewinn, klare Abläufe und klare Regeln als Stichpunkte.

Nagelsmann holte sich Rat von „alten Weggefährten“

Er habe auch viele alte Weggefährten kontaktiert, damit diese einen Blick auf das Bayern-Spiel werfen, um so seinen Horizont zu erweitern, führte Nagelsmann aus. „Ich bin mir sicher, dass wir morgen ein gutes Spiel machen“, blieb er selbstbewusst.

Volles Vertrauen in Mané und Kimmich

Äußern musste sich Nagelsmann auch zu dem ein oder anderen Spieler, der zuletzt im Formloch steckte oder öffentlich in der Kritik stand. Sadio Mané auf der einen und Joshua Kimmich auf der anderen Seite wurden natürlich genannt.

Er führe mit jedem Spieler Einzelgespräche versicherte Nagelsmann und zeigte sich sicher, dass Mané bald wieder in Topverfassung komme: „Am Ende muss er den Plan einhalten und das umsetzen, was wir wollen. Die Leistung liegt natürlich auch immer in der Verantwortung des Trainerteams. Ich denke, er wird auch schnell wieder zur Topform finden, da habe ich wenig Zweifel.“

Zur Kritik an Kimmich – vornehmlich von Ex-Bayern-Spieler Markus Babel – meinte der FCB-Coach: „Generell finde ich, dass jeder seine Meinung äußern darf, das müssen wir aushalten. Es geht natürlich auch um die Art und Weise und die inhaltliche Thematik. Josh ist ein wichtiger Spieler für mich, Bayern und die Nationalmannschaft und er hat mein volles Vertrauen.“ Vielmehr braucht es zu diesem Thema auch eigentlich nicht. Kimmich ist und bleibt ein Eckpfeiler im Bayern-Team.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als „Müssen nicht alles umkrempeln“ – Bayern-Coach Julian Nagelsmann über seine Analyse-Erkenntnisse veröffentlicht.

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