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Vorwahlen der Republikaner: Ganz schlechtes Zeichen für Trump: Unterstützer des Ex-Präsidenten erleiden in Georgia herbe Niederlage

Der Wahltag im US-Bundesstaat Georgia galt als wichtiger Test für den Einfluss von Ex-Präsident Donald Trump auf die Republikaner — und die Wählerinnen und Wähler schickten der Partei ein deutliches Zeichen.

Das hatte sich Donald Trump anders vorgestellt: Bei den Vorwahlen der Republikaner im US-Bundesstaat Georgia am Dienstag haben die vom ehemaligen US-Präsidenten unterstützten Kandidaten David Perdue und Jody Hice deutlich gegen Gouverneur Brian Kemp und seinen Staatssekretär Brad Raffensperger verloren.

In den USA finden im November Zwischenwahlen zum Kongress und eine Reihe von Gouverneurswahlen statt. Bei den parteiinternen Vorwahlen dazu testet der bei der konservativen Basis nach wie vor sehr beliebte Trump seine Macht und rührt für seine Kandidaten kräftig die Werbetrommel, während er zugleich über ihre Gegner herzieht.

Noch am Wahltag hatte er den 75-jährigen Perdue, für dessen Wahlkampf er 2,5 Millionen Dollar gespendete hatte, als „einen konservativen Kämpfer, der keine Angst vor der radikalen Linken hat“ bezeichnet. Kemp dagegen habe Georgia „im Stich gelassen“ und „massiven Wahlbetrug“ zugelassen. „Kemp ist ein sehr schwacher Gouverneur“, schrieb Trump in einer Erklärung.

Ein gewaltiger Dämpfer für Donald Trump

Trump hatte gehofft, an Kemp und Raffensperger ein Exempel zu statuieren: Er wollte allen anderen Republikanern mit politischen Ambitionen zeigen, was passiert, wenn sie sich ihm widersetzen. Denn der Gouverneur hatte sich nach der Präsidentschaftswahl im November 2020, die Trump gegen den Demokraten Joe Biden verloren hatte, geweigert, die Ergebnisse in Georgia zu ignorieren und den damaligen Präsidenten zum dortigen Sieger zu erklären. Und Raffensperger war 2020 als „Secretary of State“ auch Wahlleiter in Georgia und hatte trotz Trumps persönlicher telefonischer Intervention die Wahlergebnisse nach dreimaliger Auszählung endgültig ratifiziert. Perdue dagegen hatte sich in seiner Kampagne gegen Kemp als enger Trump-Verbündeter gegeben und immer wieder dessen Lüge von der „gestohlenen Wahl“ wiederholt.STERN PAID Trump und die Republikaner

Doch zu Trumps Leidwesen belegen Kemp und Raffensperger nun, dass republikanische Kandidaten offenbar nicht so viel von ihm zu befürchten haben, wie er es gerne hätte. „Es ist ein deutliches Warnzeichen dafür, wie republikanische Wähler den Kreuzzug des ehemaligen Präsidenten betrachten, mit dem er diejenigen bestrafen will, die nicht bereit waren, den Willen der Wähler im Jahr 2020 umzustoßen“, bewertet die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) den Wahlausgang.

Und die US-Nachrichtenseite „Politico“ schreibt: „Man kann gar nicht genug betonen, wie schlecht Georgia für Donald Trump war.“ Jody Hice habe so weit hinter Raffensperger zurückgelegen, dass es ihm nicht einmal gelungen sei, den Amtsinhaber in eine Stichwahl zu zwingen. Weiter unten auf dem Wahlzettel sei es für Trump sogar „noch hässlicher“ geworden. Trumps Favoriten für die Ämter des Generalstaatsanwalts und des Versicherungs-Kommissars, John Gordon und Patrick Witt, seien haushoch geschlagen worden. Ganz zu schweigen von den beiden vom Ex-Präsidenten unterstützten Kandidaten für das Repräsentantenhaus, Vernon Jones und Jake Evans, die in ihren jeweiligen Vorwahlen auf dem zweiten Platz landeten.Kapitol Sturm FS-Jubiläumsausgabe 14.13

„Georgia unterstreicht eines von Trumps großen Problemen, wenn er wieder kandidiert“, twitterte der republikanische Kommunikationsstratege Brendan Buck. „Er wird natürlich nicht in der Lage sein, den Unsinn von 2020 loszulassen, und niemand will sein Gejammer darüber mehr hören.“

„Das ist die Rache aller Rachen“

Für die noch verbliebenen Trump-Kritiker unter den Republikanern sind die Resultate aus Georgia ein gutes Zeichen: „Wenn es ein kosmisches politisches Karma gibt, dann hat Brian Kemp jedes bisschen davon verdient. Das ist die Rache aller Rachen“, zitiert „Politico“ John Watson, ehemals GOP-Vorsitzender in Georgia. Und Jason Shepherd, früherer Parteichef in Georgias Bezirk Cobb County, nannte die Wahlergebnisse „eine umfassende Ablehnung von Donald Trumps Art von Politik“.

„Er war durchweg erfolglos“, verurteilte der ehemalige Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, Trumps „Vendetta-Tour“ gegen republikanische Gouverneurskandidaten, wie er sie nannte. „Er ist sieglos.“

Am Dienstag fanden auch republikanische Vorwahlen in den Bundesstaaten Alabama, Arkansas, Minnesota und Texas statt. Bei Vorwahlen in anderen Bundesstaaten in den vergangenen Wochen hatten von Trump unterstützte Kandidaten teilweise Erfolge erzielen können, es gab aber auch Niederlagen für das Lager des Ex-Präsidenten.

Umfragen zufolge glaubt eine große Mehrheit der Republikaner immer noch, dass die Wahl 2020 manipuliert wurde. Der große Erfolg von Kemp und Raffensperger in Georgia zeigt jedoch, dass Trumps Lieblingsthema für sie möglicherweise kein besonders wichtiges Wahlanliegen ist.

Quellen: „Politico“, Associated Press, Brendan Buck auf Twitter

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Amber Heard Johnny Depp Trump

Depp versus Heard: Kate Moss soll vor Gericht aussagen – und könnte zu Depps Trumpf im Prozess werden

Es wurde bereits spekuliert, am heutigen Mittwoch soll es so weit sein. Berichten zufolge wird Topmodel und Ex-Freundin von Johnny Depp vor Gericht aussagen. Der Schauspieler selbst hingegen darf zu den Vorwürfen schweigen.

Es war eine der  prägnantesten Szenen im Verleumdungsprozess zwischen den Hollywoodstars bisher: Als Amber Heard vor Gericht bei ihrer Aussage Kate Moss ins Spiel brachte, reckte Johnny Depps Anwalt die Faust in die Höhe und lächelte, als habe er nur darauf gewartet. Schnell wurde darüber spekuliert, dass Heard mit der Erwähnung von Depps Ex-Freundin einen Fehler gemacht hatte. Statt der eigenen Aussage, sie sei nur aus Notwehr gewalttätig geworden, mehr Kraft verliehen zu haben, dem Gegenteam in die Karten gespielt habe. Und dass Moss möglicherweise zu einem Trumpf des Anwaltsteams von Depp im Prozess werden könnte, sollte sie zu Gunsten des Schauspielers in den Zeugenstand treten. Spekulationen, die sich nun zu erhärten scheinen.

Laut einem Bericht der „New York Post“ soll Moss heute vor Gericht aussagen, dafür per Video zugeschalten werden. Die 48-Jährige war Mitte der 90er mehrere Jahre mit dem Hollywoodbeau liiert. Es handelte sich um eine turbulente Beziehung mit vielen Tiefen. Dennoch sollen Depp und Moss auch nach der Trennung jahrelang ein freundschaftliches Verhältnis zueinander gehabt haben. Moss ist bekannt dafür, ihr Privatleben äußerst privat zu halten. Sollte sie dies für Depp nun tatsächlich ändern und aussagen, könnte das für den Fall entscheidend werden.STERN PAID Johnny Depp Portrait 06.16

Es wird erwartet, dass Moss dann Heards Behauptung, Depp habe das Model während der damaligen Beziehung bei einem Streit die Treppe hinuntergestoßen, widerspricht und damit den Gerüchten den Wind aus den Segeln nimmt. Eine Gelegenheit, die sich den Anwälten von Depp nicht geboten hätte, wenn Heard das Model nicht selbst erneut ins Spiel gebracht hätte. Depps Anwälte hatten der 36-Jährigen Heard ohnehin bereits vorgeworfen, sich den Vorfall nur ausgedacht zu haben.

Bringt Kate Moss im Johnny Depp Prozess die Wende?

Ursprünglich plante Heards Anwaltsteam, Johnny Depp erneut zu einer Aussage vor Gericht aufzufordern. Dieses Vorhaben scheint inzwischen passé zu sein. Zumindest berichtet dies das „People“-Magazin. Demnach habe eine Quelle aus Heards Umfeld dem Magazin bestätigt, dass die Anwälte diesbezüglich nun zurückgerudert seien, da sie eine weitere Aussage von Depp nun für „irrelevant“ halten würden.Johnny Depp Frauen16.20

Johnny Depp hat Amber Heard auf 50 Millionen Dollar (46 Mio. Euro) verklagt – wegen eines Beitrags, den sie 2018 in der „Washington Post“ veröffentlichte. Darin behauptete sie, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Ihren Ex-Mann hat sie nicht namentlich erwähnt. Depp behauptet, der Beitrag habe dennoch seine Karriere ruiniert, seinen Ruf beschädigt und dadurch viel Geld gekostet. Heard hat eine Gegenklage gegen ihren Ex in Höhe von 100 Millionen Dollar (92 Mio. Euro) eingereicht.

Am 27. Mai sind die Schlussplädoyers angesetzt. Im Anschluss müssen die Geschworenen ein Urteil fällen. 

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BMF Donald Trump George W. Bush Pennsylvania Trump US-Präsident US-Senat USA

Dr. Mehmet Oz: Das Trump-Lager konkurriert gegen sich selbst: Donald Trumps Ex-Leibarzt will Senator werden

In einer bizarren TV-Show untersuchte Mehmet Oz einst Donald Trump und flunkerte dabei reichlich. Nun tritt der Herzchirurg bei den Vorwahlen für den Senat an – mit Hilfe des Ex-Präsidenten. Sein Gegner kommt ebenfalls aus dem Trump-Lager. 

Alle zwei Jahren stehen in den USA Wahlen an, und wer auf den Stimmzetteln landen will, muss zunächst die innerparteilichen Vorwahlen gewinnen. Und die finden derzeit statt. Diese Abstimmungen geben auch immer ein ersten Eindruck über die Stimmung im Land – und bei der führt immer noch kein Weg an Donald Trump vorbei. Obwohl längst nicht mehr im Amt als US-Präsident, gilt er immer noch als Königsmacher in der republikanischen Partei. Was wiederum direkt zu seinem früheren Leibarzt Mehmet Oz führt.

Trump-Lager tritt gegen sich selbst an

Der 61-jährige Mediziner will im Herbst für den Bundesstaat Pennsylvania in den US-Senat einziehen. Dazu aber muss er zunächst die Vorwahl bestehen. Sein Konkurrent Dave McCormick war früher Hedgefondsmanager und hatte unter George W. Bush im Finanzministerium gearbeitet. Politisch hat er eindeutig mehr Erfahrung als Dr. Oz, der als Herzchirurg berührt wurde. Sein Problem ist nur: Er hat zwar die Unterstützung von zahlreichen Vertrauten Donald Trumps, nur leider nicht vom Ex-Präsidenten persönlich. Der hat sich auf die Seite seines alten Arzts geschlagen.

PAID STERN 2019_46 Der Wilde Westen wird weiblich 14.30

Bei den Republikanern in Pennsylvania konkurriert das Trump-Lager gewissermaßen gerade mit sich selbst. Wenig überraschend liegen die beiden Kandidaten fast gleich auf: Nach ersten Auszählungen führte McCormick (31,2 Prozent) vor Mehmet Oz (31,1 Prozent). Das Verhältnis kehrte sich aber im Verlauf des Wahlabends um, nun liegt der Mediziner hauchzart vorne. Die Statuten des Ostküsten-Bundesstaat sehen allerdings eine Neuauszählung vor, wenn die Stimmdifferenz zwischen zwei Kandidaten weniger als 0,5 Prozent beträgt. Das kann allerdings noch dauern, da nicht alle Wahlbriefe zugestellt wurden.

Medizin-Check-up im Fernsehen

Dr. Mehmet Oz hatte lange Zeit eigentlich eine hervorragende Reputation, die er allerdings mit Fernsehauftritten und fragwürdigen Heilmittelempfehlungen ruinierte. Kurz vor seiner Zeit im Weißen Haus hatte sich Trump bei eben diesem Dr. Oz einen Check-up-Termin geben lassen – und diese Zusammenkunft als TV-Show inszeniert. Vor laufenden Kameras attestierte der Trump-Fan seinem Präsidentschaftskandidaten einen (überraschenden) Body-Mass-Index von 29,6, einen Hang zu Fastfood sowie ganz generell eine pralle Lebenskraft: „Er wird der gesündeste Präsident aller Zeiten sein“, sagte Oz damals. Die Schmeicheleien jedenfalls könnten sich nun für ihn auszahlen.

Quellen: „Post-Gazette„, Deadline.com

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Donald Trump Fox News Trump USA Washington Weißes Haus

Melania Trump: Rückkehr ins Weiße Haus nicht ausgeschlossen

„Sag niemals nie!“ Melania Trump hat in ihrem ersten Interview als ehemalige First Lady eine Rückkehr ins Weiße Haus nicht ausgeschlossen.

Die ehemalige First Lady der USA, Melania Trump (52), hat sich auf der großen Bühne der Öffentlichkeit zurückgemeldet. In ihrem ersten längeren Interview seit dem Auszug aus dem Weißen Haus sprach die Ehefrau von Ex-Präsident Donald Trump (75) mit dem US-Sender Fox News auch über ihr derzeitiges Leben und über ihre mögliche Zukunft. Eine Rückkehr nach Washington wollte sie dabei nicht ausschließen. Auf die Frage des Moderators, ob sie sich einen Wiedereinzug in die Machtzentrale der USA vorstellen könne, sagte Trump: „Sag niemals nie!“

„Ich mag Washington, D.C.“, erzählt Melania. Es sei dort vollkommen anders als in jeder anderen Stadt. Sie habe es geliebt, First Lady zu sein und sich um das Weiße Haus zu kümmern. Dies sei die größte Ehre in ihrem bisherigen Leben gewesen. Sie habe dieses Haus immer als die Heimat des ganzen Volkes empfunden, aber in dieser Zeit sei es auch ihre ganz private Heimat gewesen.

Melania Trump: „Allen geht es sehr gut“

Seit dem Machtwechsel hin zum derzeitigen US-Präsidenten Joe Biden (79) im Januar 2021 hatte Trump kein größeres Interview mehr gegeben. „Das Leben ist großartig“, verriet Trump nun in dem Gespräch über ihre Zeit nach dem Rückzug aus Washington. Sie sei derzeit sehr beschäftigt und die Zeit würde extrem schnell vergehen. Im Hinblick auf ihre Familie sagte Melania Trump: „Allen geht es sehr gut.“

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CNBC CNN Donald Trump Herausgabe Justiz Letitia James New York New York Times Rechtsstreit Trump Trump Organization US-Justiz

US-Justiz: Medien: Trump muss in Rechtsstreit Strafe zahlen

Die Generalstaatsanwältin von New York ermittelt gegen Donald Trumps Firmenimperium. Per Strafandrohung hat sie Dokumente angefordert. Die wird vor Gericht gekippt, aber aus dem Schneider ist der Ex-Präsident damit nicht.

Im Rechtsstreit um die Herausgabe von Dokumenten hat ein New Yorker Gericht eine Verfügung gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump wegen Missachtung der Justiz aufgehoben.

Die «New York Times» sowie die Sender CNN und CNBC meldeten übereinstimmend, Richter Arthur Engoron habe aber eine Geldstrafe von 110.000 Dollar (knapp 105.000 Euro) verhängt. Trumps Anwälte müssten außerdem bis zum 20. Mai Informationen über die Suche von Dokumenten vorlegen, die die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James per Strafandrohung angefordert hatte. Ansonsten werde die Verfügung wieder in Kraft gesetzt – einschließlich einer Geldstrafe von 10.000 Dollar pro Tag wegen Missachtung des Gerichts.

Hintergrund sind zivilrechtliche Ermittlungen der demokratischen Generalstaatsanwältin gegen das Firmenimperium des Republikaners Trump wegen möglicherweise betrügerischer Geschäftspraktiken. Trump und die Trump Organization haben James zufolge betrügerische und irreführende Finanzberichte verwendet, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen. Es geht auch um den Verdacht, dass Trumps Firma falsche Angaben zum Wert von Immobilien gemacht hat. Trumps Konzern weist die Vorwürfe zurück. CNBC berichtete, Trumps Anwälte hätten angegeben, sie könnten die von James angeforderten Dokumente nicht finden.

Ein Richter in New York hatte Mitte Februar in dem Zivilverfahren entschieden, dass der 75-Jährige Ex-Präsident sowie seine beiden Kinder sich binnen 21 Tagen einer Vernehmung stellen müssen. Trump – der sich als Opfer einer «Hexenjagd» sieht – geht juristisch gegen diese Entscheidung vor. Donald Trump ist Gründer der Trump Organization, seine beiden Söhne Donald Trump Jr. und Eric Trump sind die Vizepräsidenten des vor allem im Immobilienbereich tätigen Firmen-Konglomerats. Gleichzeitig laufen in New York auch strafrechtliche Ermittlungen gegen Trump und sein Imperium.

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US-Justiz: Medien: Trump muss in Rechtsstreit Strafe zahlen

Die Generalstaatsanwältin von New York ermittelt gegen Donald Trumps Firmenimperium. Per Strafandrohung hat sie Dokumente angefordert. Die wird vor Gericht gekippt, aber aus dem Schneider ist der Ex-Präsident damit nicht.

Im Rechtsstreit um die Herausgabe von Dokumenten hat ein New Yorker Gericht eine Verfügung gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump wegen Missachtung der Justiz aufgehoben.

Die «New York Times» sowie die Sender CNN und CNBC meldeten übereinstimmend, Richter Arthur Engoron habe aber eine Geldstrafe von 110.000 Dollar (knapp 105.000 Euro) verhängt. Trumps Anwälte müssten außerdem bis zum 20. Mai Informationen über die Suche von Dokumenten vorlegen, die die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James per Strafandrohung angefordert hatte. Ansonsten werde die Verfügung wieder in Kraft gesetzt – einschließlich einer Geldstrafe von 10.000 Dollar pro Tag wegen Missachtung des Gerichts.

Hintergrund sind zivilrechtliche Ermittlungen der demokratischen Generalstaatsanwältin gegen das Firmenimperium des Republikaners Trump wegen möglicherweise betrügerischer Geschäftspraktiken. Trump und die Trump Organization haben James zufolge betrügerische und irreführende Finanzberichte verwendet, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen. Es geht auch um den Verdacht, dass Trumps Firma falsche Angaben zum Wert von Immobilien gemacht hat. Trumps Konzern weist die Vorwürfe zurück. CNBC berichtete, Trumps Anwälte hätten angegeben, sie könnten die von James angeforderten Dokumente nicht finden.

Ein Richter in New York hatte Mitte Februar in dem Zivilverfahren entschieden, dass der 75-Jährige Ex-Präsident sowie seine beiden Kinder sich binnen 21 Tagen einer Vernehmung stellen müssen. Trump – der sich als Opfer einer «Hexenjagd» sieht – geht juristisch gegen diese Entscheidung vor. Donald Trump ist Gründer der Trump Organization, seine beiden Söhne Donald Trump Jr. und Eric Trump sind die Vizepräsidenten des vor allem im Immobilienbereich tätigen Firmen-Konglomerats. Gleichzeitig laufen in New York auch strafrechtliche Ermittlungen gegen Trump und sein Imperium.

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Donald Trump Nebraska Trump US-Kongress US-Medien USA Vorwahl West Virginia

Trump-Lager erleidet bei Vorwahl in Nebraska Niederlage

Wenige Monate vor den wichtigen Kongress-Zwischenwahlen in den USA hat das Lager des früheren Präsidenten Donald Trump im US-Bundesstaat Nebraska eine Niederlage erlitten.

Wenige Monate vor den wichtigen Kongress-Zwischenwahlen in den USA hat das Lager des früheren Präsidenten Donald Trump im US-Bundesstaat Nebraska eine Niederlage erlitten. Der von Trump unterstütze republikanische Multimillionär Charles Herbster unterlag in einer parteiinternen Vorwahl seinem Rivalen Jim Pillen, wie US-Medien am Dienstag nach der Auszählung von 95 Prozent der Stimmen berichteten. Der Bundesstaat West Virginia schickt dagegen den Trump-nahen Kandidaten Alex Mooney ins Rennen um einen Sitz im US-Kongress.

Herbster ist der erste von Trump unterstützte Kandidat, der in einer der republikanischen Vorwahlen in diesem Jahr einem parteiinternen Rivalen unterlag. Im April war bekannt geworden, dass acht Frauen dem 67-Jährigen sexuelle Übergriffe vorwerfen. Herbster weist die Anschuldigungen zurück. In der Vorwahl lag der Multimillionär nun mit mehr als drei Prozentpunkten hinter seinem Kontrahenten Pillen.

In West Virginia folgten die republikanischen Wähler dagegen der Empfehlung Trumps und bestimmten den Abgeordneten Mooney zu ihrem Kandidaten für die sogenannten Midterm-Wahlen im November. „Ich liebe West Virgina. Gratulation an Alex Mooney für seinen großen Sieg“, schrieb Trump auf seiner neuen Online-Plattform Truth Social.

In seiner Siegesrede dankte Mooney dem Ex-Präsidenten ausdrücklich für seine Unterstützung. „Wenn Donald Trump sich auf etwas konzentriert, dann sollten Sie besser aufpassen“, sagte er laut dem Sender CNN.

Trumps Einfluss in der republikanischen Wählerbasis ist weiterhin hoch. Die Kongress-Zwischenwahlen im Herbst gelten als wichtiger Stimmungstest auch für den Ex-Präsidenten, der offen mit einer erneuten Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2024 liebäugelt.

Bei den Kongress-Zwischenwahlen im November werden das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt. Die Demokraten müssen dabei um ihre hauchdünne Mehrheit in beiden Kammern fürchten.

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Sperre Trump

Video: Musk will Sperre für Trump aufheben

Die damalige Entscheidung sei „moralisch falsch und schlicht dumm“ gewesen und hätte Trumps Ansichten im rechten politischen Spektrum nur mehr Gehör verschafft, so der Tesla-Chef.

Die damalige Entscheidung sei „moralisch falsch und schlicht dumm“ gewesen und hätte Trumps Ansichten im rechten politischen Spektrum nur mehr Gehör verschafft, so der Tesla-Chef.

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Donald Trump Elon Musk Financial Times Sperre Trump Twitter Übernahme US-Dollar

Elon Musk: Er will Donald Trumps Twitter-Sperre aufheben

Im Januar 2021 wurde Donald Trump von Twitter verbannt. Elon Musk möchte die Sperre nach einer möglichen Übernahme rückgängig machen.

Könnte Donald Trump (75) bald wieder zu Twitter zurückkehren? Wenn es nach Elon Musk (50) ginge, dann ja. Für 44 Milliarden US-Dollar will Musk den Kurznachrichtendienst kaufen. Bei der „Future of the Car“-Konferenz der „Financial Times“ sprach der Unternehmer nun erstmals öffentlich von der Übernahme und über den Twitter-Ausschluss des ehemaligen US-Präsidenten. Wie CNN berichtet, nannte Musk die Sperre Trumps einen „Fehler“. „Ich denke, es war nicht richtig, Trump zu verbannen. Ich denke, es war ein Fehler. Ich würde den permanenten Ausschluss rückgängig machen“, kündigte der 50-Jährige an.

Donald Trump wurde Anfang 2021 permanent von dem Kurznachrichtendienst ausgeschlossen. Auch andere Social-Media-Dienste wie Facebook zogen nach und sperrten die Accounts des damaligen Präsidenten. Trump wurde vorgeworfen, mit offenbar aufstachelnden Kurznachrichten zur gewaltsamen Stürmung des Kapitols am 6. Januar 2021 beigetragen zu haben. Eine Klage des 75-Jährigen gegen Twitter wurde erst kürzlich vor einem Gericht in San Francisco abgewiesen. Mittlerweile betreibt er seine eigene Social-Media-Plattform „Truth Social“.

Musk: Trumps Twitter-Sperre ist „total bescheuert“

„Trump von Twitter zu verbannen, hat seine Stimme nicht zum Schweigen gebracht, sondern wird sie unter den Rechten verstärken und das ist der Grund, weshalb es moralisch falsch und total bescheuert ist“, erklärte Musk sein Vorhaben dem Bericht zufolge auf der Konferenz. Twitter hat sich bislang noch nicht zu Musks Vorhaben geäußert.

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Donald Trump Elon Musk Financial Times Trump Twitter Übernahme Verbannung

Musk will nach Übernahme von Twitter Verbannung Trumps aufheben

Der Technologie-Milliardär Elon Musk will die Verbannung des früheren US-Präsidenten Donald Trump von Twitter nach der anvisierten Übernahme des Kurzbotschaftendienstes rückgängig machen.

Der Technologie-Milliardär Elon Musk will die Verbannung des früheren US-Präsidenten Donald Trump von Twitter nach der anvisierten Übernahme des Kurzbotschaftendienstes rückgängig machen. „Ich würde das dauerhafte Verbot aufheben“, sagte Musk am Dienstag bei einer von der „Financial Times“ organisierten Konferenz. Der Rauswurf sei eine „moralisch schlechte“ Entscheidung und ein „Fehler“ gewesen. Twitter hatte Trump nach der Erstürmung des US-Kapitols durch radikale Anhänger des abgewählten Präsidenten am 6. Januar 2021 verbannt.

Musk will den Kurzbotschaftendienst für 44 Milliarden Dollar (rund 42 Milliarden Euro) übernehmen. Der Gründer des Elektroautobauers Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX hob nun hervor, noch gehöre ihm Twitter nicht. Mit Blick auf eine mögliche Rückkehr Trumps auf Twitter sagte er deswegen: „Das ist keine Sache, die definitiv passieren wird.“

Trump hatte im April gesagt, er plane keine Rückkehr zu Twitter, sollte ihm dies erlaubt werden. Er werde sich vielmehr auf die von ihm gegründete Online-Plattform Truth Social konzentrieren.

Allerdings gibt es große Zweifel, dass der frühere Präsident der Versuchung widerstehen könnte, die für Politiker in den USA mutmaßlich wichtigste Online-Plattform wieder zu nutzen. Der 75-jährige Trump hat wiederholt eine mögliche Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2024 ins Spiel gebracht.

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