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1. FC Köln Anthony Modeste Baustelle Bayern BVB Derbysieg Dortmund Edin Terzic FC Augsburg FC BAyern Gregor Kobel Köln Mahmoud Dahoud Marco Reus Raphaël Guerreiro Revierderby Schalke Sébastien Haller Spießrutenlauf Thomas Meunier

Trotz Derbysieg und Tabellenführung: Die Baustellen beim BVB werden größer

Der BVB hat trotz Derbysieg und Tabellenführung aktuell viele Baustellen. Die nächsten Spiele und Aufgaben werden für den BVB zum echten Spießrutenlauf.

Der BVB feiert – und das völlig zurecht! Das gewonnene Revierderby katapultierte die Borussia an die Tabellenspitze, zeitgleich ließ auch noch der FC Bayern Federn gegen den FC Augsburg liegen. Und doch ist die Situation in Dortmund bedrohlich. Das Spiel gegen Schalke warf weitere Baustellen auf.

Cheftrainer Edin Terzic wird in der Länderspielpause viel zu tun haben. Angefangen mit dem Ausfall von Kapitän Marco Reus, der unter Terzic Dreh- und Angelpunkt der Dortmunder Mannschaft ist. Doch das ist nicht die einzige Baustelle, um die sich Terzic kümmern muss.

Das Personal bleibt beim BVB Kryptonit

Denn schon ohne den Ausfall von Marco Reus ging der BVB auf dem Zahnfleisch. Die Langzeitverletzten Mo Dahoud, Sebastien Haller, Mateu Morey, Jamie Bynoe-Gittens fehlen an allen Ecken und Enden. Mit Gregor Kobel und zuletzt auch Raphael Guerreiro fehlen weitere Leistungsträger.

Es ist der Mannschaft anzumerken, dass sie ans Limit gehen muss, um zu punkten. Auf Dauer wird das nicht gut gehen, zumal es die nächsten Gegner mit dem 1. FC Köln, dem FC Sevilla (Hin- und Rückspiel), dem FC Bayern und Union Berlin so richtig in sich haben. Ohne Reus, Haller, Dahoud und Co. könnte das eine ganz schöne Talfahrt werden.

Statistik zeigt: BVB die torungefährlichste Mannschaft der Bundesliga

Neben personellen Problem drückt der Schuh im Bereich der Torgefahr. In der Statistik-Erhebung der Bundesliga ist der BVB noch hinter dem VfL Bochum die ineffizienteste Mannschaft der Liga. Der Ausfall von Reus verschärft das Problem noch, auch wenn mit den wieder genesenen Donyell Malen und Karim Adeyemi endlich wieder Entlastung in das lahme Offensivspiel kommt.

Was fehlt, ist ein Vollstrecker, ist Sebastien Haller. Der als Ersatz verpflichtete Anthony Modeste ist mehr Fremdkörper als Soforthilfe, hat seinen größten Wert aktuell noch in der Lufthoheit bei (gegnerischen) Standards. Technisch ist der Franzose zu schwach, ist somit ein Stolperstein im Kombinationsspiel der Borussia. Geholt wurde Modeste ja auch eigentlich für die Verwertung von Hereingaben. In puncto Flankenhäufigkeit und -präzision ist der BVB aber schlichtweg eine Katastrophe.

Zwar würde der BVB mit Haller deutlich mehr Qualität und einen flüssigeren Ballvortrag im letzten Drittel dazu gewinnen, an der Präzision von Hereingaben muss die Borussia aber ganz dringend arbeiten.

Eine Lösung stellt Youssoufa Moukoko dar. Der Youngster wurde gegen Schalke eingewechselt, machte ordentlich Dampf und erzielte schließlich auch den Siegtreffer. Moukoko fehlt es aber an Reife in seinem Spiel, versucht es zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Mit seinen immer noch 17 Jahren ist das verständlich, aber durchaus einer der Gründe, warum das Edel-Talent Modeste nicht längst auf die Bank verdrängt hat.

Meunier wird trotz guter Leistungen zum Problem

Personell wie in puncto Torgefahr sieht es in Dortmund aktuell ganz dünn aus. Hinzu kommt für Edin Terzic noch ein drittes Problem: fehlende Optionen auf der rechten Abwehrseite. Thomas Meunier spielt zwar eine ordentliche, wenn nicht sogar sehr gute Saison, hat seine Schwächen aber im Spiel mit dem Ball am Fuß. Seine Hereingaben und Spieleröffnungen haben nicht die Qualität, die der BVB braucht. Dem Gegner wird es aktuell leicht gemacht, Verlagerungen auf die rechte BVB-Seite zu erzwingen und den Ballvortrag Meunier zu überlassen.

Dadurch, dass Marco Reus für die anstehenden Aufgaben nicht zur Verfügung steht, wird das Dortmunder Spiel zwangsläufig auf die Flügel verlagert werden. Das wird schwierig, wenn Meunier den Ballvortrag und die Hereingaben schultern muss. Denkbar wäre es, dass Terzic in den schweren Spielen gegen Köln, Sevilla, Bayern und Union auf Dreierkette umstellt und die rechte Außenbahn mit Marius Wolf oder Thorgan Hazard besetzt. Das setzt aber voraus, dass Raphael Guerreiro fit bleibt.

Der BVB holt das Maximum raus

Es ist schwierig, den Ball nach dem tollen Auftritt gegen Manchester City und dem Derbysieg flach zu halten. Und doch muss man sich beim BVB schlichtweg gewahr sein, dass die kommenden Wochen ganz schön finster werden könnten.

Und dann gilt es, die personelle Misere zu berücksichtigen und nicht den Kopf zu verlieren, denn was klar festzuhalten ist, ist dass die Mannschaft das Maximum herausholt. Und das ist es doch, was in der Vergangenheit viel zu oft gefehlt hat.

Alles zum BVB bei 90min:

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Trotz Derbysieg und Tabellenführung: Die Baustellen beim BVB werden größer veröffentlicht.

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1. FC Köln Anthony Modeste Baustelle Bayern BVB Derbysieg Dortmund Edin Terzic FC Augsburg FC BAyern Gregor Kobel Köln Mahmoud Dahoud Marco Reus Raphaël Guerreiro Revierderby Schalke Sébastien Haller Spießrutenlauf Thomas Meunier

Trotz Derbysieg und Tabellenführung: Die Baustellen beim BVB werden größer

Der BVB hat trotz Derbysieg und Tabellenführung aktuell viele Baustellen. Die nächsten Spiele und Aufgaben werden für den BVB zum echten Spießrutenlauf.

Der BVB feiert – und das völlig zurecht! Das gewonnene Revierderby katapultierte die Borussia an die Tabellenspitze, zeitgleich ließ auch noch der FC Bayern Federn gegen den FC Augsburg liegen. Und doch ist die Situation in Dortmund bedrohlich. Das Spiel gegen Schalke warf weitere Baustellen auf.

Cheftrainer Edin Terzic wird in der Länderspielpause viel zu tun haben. Angefangen mit dem Ausfall von Kapitän Marco Reus, der unter Terzic Dreh- und Angelpunkt der Dortmunder Mannschaft ist. Doch das ist nicht die einzige Baustelle, um die sich Terzic kümmern muss.

Das Personal bleibt beim BVB Kryptonit

Denn schon ohne den Ausfall von Marco Reus ging der BVB auf dem Zahnfleisch. Die Langzeitverletzten Mo Dahoud, Sebastien Haller, Mateu Morey, Jamie Bynoe-Gittens fehlen an allen Ecken und Enden. Mit Gregor Kobel und zuletzt auch Raphael Guerreiro fehlen weitere Leistungsträger.

Es ist der Mannschaft anzumerken, dass sie ans Limit gehen muss, um zu punkten. Auf Dauer wird das nicht gut gehen, zumal es die nächsten Gegner mit dem 1. FC Köln, dem FC Sevilla (Hin- und Rückspiel), dem FC Bayern und Union Berlin so richtig in sich haben. Ohne Reus, Haller, Dahoud und Co. könnte das eine ganz schöne Talfahrt werden.

Statistik zeigt: BVB die torungefährlichste Mannschaft der Bundesliga

Neben personellen Problem drückt der Schuh im Bereich der Torgefahr. In der Statistik-Erhebung der Bundesliga ist der BVB noch hinter dem VfL Bochum die ineffizienteste Mannschaft der Liga. Der Ausfall von Reus verschärft das Problem noch, auch wenn mit den wieder genesenen Donyell Malen und Karim Adeyemi endlich wieder Entlastung in das lahme Offensivspiel kommt.

Was fehlt, ist ein Vollstrecker, ist Sebastien Haller. Der als Ersatz verpflichtete Anthony Modeste ist mehr Fremdkörper als Soforthilfe, hat seinen größten Wert aktuell noch in der Lufthoheit bei (gegnerischen) Standards. Technisch ist der Franzose zu schwach, ist somit ein Stolperstein im Kombinationsspiel der Borussia. Geholt wurde Modeste ja auch eigentlich für die Verwertung von Hereingaben. In puncto Flankenhäufigkeit und -präzision ist der BVB aber schlichtweg eine Katastrophe.

Zwar würde der BVB mit Haller deutlich mehr Qualität und einen flüssigeren Ballvortrag im letzten Drittel dazu gewinnen, an der Präzision von Hereingaben muss die Borussia aber ganz dringend arbeiten.

Eine Lösung stellt Youssoufa Moukoko dar. Der Youngster wurde gegen Schalke eingewechselt, machte ordentlich Dampf und erzielte schließlich auch den Siegtreffer. Moukoko fehlt es aber an Reife in seinem Spiel, versucht es zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Mit seinen immer noch 17 Jahren ist das verständlich, aber durchaus einer der Gründe, warum das Edel-Talent Modeste nicht längst auf die Bank verdrängt hat.

Meunier wird trotz guter Leistungen zum Problem

Personell wie in puncto Torgefahr sieht es in Dortmund aktuell ganz dünn aus. Hinzu kommt für Edin Terzic noch ein drittes Problem: fehlende Optionen auf der rechten Abwehrseite. Thomas Meunier spielt zwar eine ordentliche, wenn nicht sogar sehr gute Saison, hat seine Schwächen aber im Spiel mit dem Ball am Fuß. Seine Hereingaben und Spieleröffnungen haben nicht die Qualität, die der BVB braucht. Dem Gegner wird es aktuell leicht gemacht, Verlagerungen auf die rechte BVB-Seite zu erzwingen und den Ballvortrag Meunier zu überlassen.

Dadurch, dass Marco Reus für die anstehenden Aufgaben nicht zur Verfügung steht, wird das Dortmunder Spiel zwangsläufig auf die Flügel verlagert werden. Das wird schwierig, wenn Meunier den Ballvortrag und die Hereingaben schultern muss. Denkbar wäre es, dass Terzic in den schweren Spielen gegen Köln, Sevilla, Bayern und Union auf Dreierkette umstellt und die rechte Außenbahn mit Marius Wolf oder Thorgan Hazard besetzt. Das setzt aber voraus, dass Raphael Guerreiro fit bleibt.

Der BVB holt das Maximum raus

Es ist schwierig, den Ball nach dem tollen Auftritt gegen Manchester City und dem Derbysieg flach zu halten. Und doch muss man sich beim BVB schlichtweg gewahr sein, dass die kommenden Wochen ganz schön finster werden könnten.

Und dann gilt es, die personelle Misere zu berücksichtigen und nicht den Kopf zu verlieren, denn was klar festzuhalten ist, ist dass die Mannschaft das Maximum herausholt. Und das ist es doch, was in der Vergangenheit viel zu oft gefehlt hat.

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Borussia Dortmund Dazn Edin Terzic Hochachtung Lebensfreude Manchester Manchester City Sébastien Haller

Borussia Dortmund: Terzic über Haller nach OP: Unglaublich, wie positiv er ist

Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund hat mit Begeisterung und Hochachtung über die Lebensfreude seines Profis Sébastien Haller trotz dessen Krebserkrankung berichtet. „Es ist unglaublich, wie er drauf ist. Er ist so positiv. Und er arbeitet so hart“, sagte Terzic vor dem zweiten Champions-League-Gruppenspiel bei Manchester City am Mittwoch (21 Uhr/DAZN).

Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund hat mit Begeisterung und Hochachtung über die Lebensfreude seines Profis Sébastien Haller trotz dessen Krebserkrankung berichtet. „Es ist unglaublich, wie er drauf ist. Er ist so positiv. Und er arbeitet so hart“, sagte Terzic vor dem zweiten Champions-League-Gruppenspiel bei Manchester City am Mittwoch (21 Uhr/DAZN).

Beim 3:0 zum Auftakt der Königsklasse gegen den FC Kopenhagen in der Vorwoche war der Neuzugang erstmals seit seiner Hodentumor-Diagnose Mitte Juli im Stadion gewesen. „Ich konnte ihn nach dem Spiel persönlich treffen“, berichtete Terzic: „Wir haben uns 20, 30 Minuten unterhalten. In den letzten Wochen war der Kontakt vor allem über Nachrichten und Telefonate gelaufen. Es tat gut, ihn wieder im Stadion zu haben.“

Eine Prognose für ein mögliches Comeback wollte der Trainer nicht abgeben. „Wie lange das dauert, können und wollen wir nicht sagen“, sagte er: „Wir bitten da auch um etwas Privatsphäre. Es ist eine Krankheit, die man keinem Menschen auf der Welt wünscht. Das ist traurig, und wir hoffen, dass er ganz schnell wieder bei uns ist.“

Informationen zum Spiel bei uefa.com

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Baustelle BVB Edin Terzic FC Schalke 04 Gregor Kobel Jude Bellingham Julian Brandt Karim Adeyemi Leipzig Mahmoud Dahoud Manchester City Marco Reus Nico Schlotterbeck Raphaël Guerreiro RB Leipzig Sébastien Haller Thomas Meunier Thorgan Hazard Verletzungsmisere

Tempo, Taktik und Personal: Die Baustellen beim BVB

Nach der Pleite in Leipzig: Beim BVB haben sich einige Baustellen und Probleme gezeigt. Und allesamt führen auf die Verletzungsmisere zurück.

Beim BVB herrscht nach der deutlichen Pleite gegen RB Leipzig gedrückte Stimmung vor. Der mutlose und über weite Strecken ideenlose Auftritt bei den Sachsen wirkt wie ein Rückfall in alte Muster und passt so gar nicht zu der Mannschaft, die wir in dieser Saison bisher sehen durften.
In der Analyse der Niederlage in Leipzig offenbaren sich beim BVB einige Baustellen, die es in den kommenden Wochen zu beheben gibt

1. Personell drückt der Schuh

Wie schon in der Vorsaison hat der BVB bislang ungehöriges Verletzungspech. Mit Sebastien Haller, Mo Dahoud, Jamie-Bynoe Gittens, Karim Adeyemi, Donny Malen, Gregor Kobel, Thorgan Hazard und Mateu Morey fehlen Edin Terzic momentan gleich acht Spieler, die allesamt nicht gerade unwichtig sind. Und die meisten fallen sogar langfristig aus.

Der BVB befindet sich inmitten englischer Wochen und ist ligaweit die Mannschaft, die vor dem Spieltag die meisten Sprints absolviert hat. Die hohe Intensität und die fehlende Rotation machten sich in Leipzig bemerkbar. Insgesamt vier Kilometer weniger lief die Mannschaft von Edin Terzic bei der 3:0-Niederlage, gemessen am Saison-Durchschnitt, mit dem der BVB ligaweit auf Platz drei steht.

Dass die Borussia gegen Leipzig kaum in die Zweikämpfe fand und überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel bekam, dürfte auch an den fehlenden Reserven liegen. Spieler wie Marco Reus, Nico Schlotterbeck, Jude Bellingham, Julian Brandt oder Raphael Guerreiro kriegen derzeit überhaupt keine Pausen und gehen auf dem Zahnfleisch.

Entspannen wird sich die Personalsituation vor den anstehenden Partien gegen Manchester City und Schalke 04 kaum. Einzig Karim Adeyemi und Donyell Malen werden in der kommenden Woche zurückerwartet. Das Sturm-Duo könnte für den BVB aber sofort wichtig werden.

2. Kein Tempo, keine Durchschlagskraft

Denn Adeyemi und Malen bringen beide genau die Eigenschaften mit, die dem BVB derzeit fehlen: Tempo und Durchschlagskraft. Mal etwas gelungenes über die Außen, sei es durch einen Sprint oder ein gewonnenes Eins-gegen-Eins; das fehlt Dortmund derzeit komplett.

Einen wirklichen Vorwurf kann man der Mannschaft oder dem Trainerteam aber nicht machen. Mit Malen und Adeyemi, aber auch mit Bynoe-Gittens und Hazard fehlen der Borussia derzeit alle Spieler, die über diese Fähigkeiten verfügen. Mit Malen und Adeyemi kommen nun zumindest zwei Tempodribbler zurück, die die Last des offensiven Ballvortrag ein wenig von den Schultern Marco Reus‘ und Julian Brandts abnehmen können.

Mit Malen und Adeyemi wird der BVB in den kommenden Wochen wieder deutlich gefährlicher sein. Nachdem die Mannschaft von Edin Terzic gegen RB Leipzig nicht einen einzigen Schuss auf das Tor zustande brachte, ist das auch bitter nötig.

3. Taktisch und qualitativ limitiert: keine Variabilität beim BVB

Die dünne Personaldecke wirkt sich auf nahezu alle Bereiche beim BVB aus, auch auf die Taktik. Cheftrainer Edin Terzic stößt derzeit an seine Grenzen, wenn es um das Thema Variabilität und Unausrechenbarkeit geht. Ohne die Tempodribbler in der Mannschaft muss Terzic improvisieren und das Spiel vermehrt auf die Außenverteidiger ziehen.

Dort sind Raphael Guerreiro und Thomas Meunier aktuell zwangsweise gesetzt (Marius Wolf muss weiter vorne aushelfen). Das ist insofern problematisch, da ein Angriffsspiel über die Seite von Meunier kaum bundesligareif ist. Der Belgier hat seine Qualitäten in der Arbeit ohne Ball, muss aber zunehmend den Ballvortrag der Mannschaft aus dem Spielaufbau heraus dirigieren.

Und das liegt an der fehlenden Variabilität. Anthony Modeste ist im Spiel außerhalb der beiden Strafräume nicht existent, ein Spiel durch die Mitte derzeit kaum möglich. Verteidigende Mannschaften können daher in aller Seelenruhe die Guerreiro-Seite beim BVB zumachen und die Borussia dazu zwingen, den Ball früher oder später auf die Meunier-Seite zu bringen. Ohne offensive Tempodribbler und einen Stürmer, der abgesehen von Torabschlüssen nicht am Spiel teilnimmt, bleibt dem BVB auch keine wirkliche Wahl – und wird dadurch komplett ausrechenbar.

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Borussia Dortmund BVB Champions League Dortmund FC Kopenhagen Kopenhagen Marco Reus Raphaël Guerreiro Sébastien Haller

Champions League: Zur Freude von Gast Haller: BVB meistert erste Aufgabe

Borussia Dortmund hat die erste Hürde in der Champions League trotz weiter wachsender Personalnot souverän gemeistert. Das 3:0 über Kopenhagen wurde von den Fans stürmisch bejubelt.

Auch Sébastien Haller hatte sichtlich Spaß. Mit schwarz-gelbem Schal beklatschte der BVB-Neuzugang das überzeugende 3:0 (2:0) seines neuen Teams zum Champions-League-Auftakt gegen den FC Kopenhagen. Bei seinem ersten Besuch im Stadion seit seiner Tumor-Operation wurde der Torjäger von den Fans mit Ovationen empfangen.

Der emotionale Empfang vor der Dortmunder Europapokal-Rekordkulisse von 70.700 Zuschauern wenige Minuten vor dem Anpfiff ging auch Routinier Marco Reus nahe: „Als wir eingelaufen sind vor dem Spiel, hat man ihn auf dem Bildschirm gesehen, da habe ich Gänsehaut bekommen, weil die Fans gejubelt haben.“

BVB-Kapitän Reus trug dazu bei, dass sich Haller gut unterhalten gefühlt haben dürfte. Der als 1:0-Spezialist bekannte Nationalspieler knackte mit seinem Treffer in der 35. Minute nach feinem Zuspiel von Julian Brandt das Kopenhagener Bollwerk und nahm seinem Team damit die Verunsicherung. „Wie er in den letzten Spielen vorweggegangen ist, das ist herausragend. So stellen wir uns unseren Kapitän vor, so darf er gern weiter machen“, schwärmte Trainer Edin Terzic.

Reus freut sich: „Haben Must-Win-Spiel gewonnen“

Das schnelle 2:0 nur sieben Minuten später durch Raphael Guerreiro ebnete den Weg zum wichtigen Pflichtsieg, das vor den schweren Reisen zu Manchester City und dem FC Sevilla für ein Polster sorgt. „Ich freue mich in erster Linie, dass wir dieses Must-Win-Spiel gewonnen haben“, kommentierte Reus bei Amazon Prime Video.

Trotz des anhaltendes Verletzungsfluches trat die Borussia in den vergangenen drei Spielen gegen Hertha BSC (1:0), Hoffenheim (1:0) und Kopenhagen erstaunlich stabil auf. Nach der Muskelverletzung von Thorgan Hazard fällt der bereits fünfte Stürmer aus. Dass sich vor dem Anpfiff auch noch Torhüter Gregor Kobel mit einem Muskelfaserriss abgemeldet hatte, passte ins Bild. Doch sowohl Hazard-Vertreter Giovanni Reyna, der die Treffer von Guerreiro und Jude Bellingham (83.) vorbereitete, als auch Kobel-Ersatz Alexander Meyer fügten sich glänzend ein.

Mit leuchtenden Augen ließ der vom Zweitligisten Regensburg verpflichtete Keeper sein Champions-League-Debüt Revue passieren. Vor allem die volle Südtribüne, auf der erstmals seit 1998 bei internationalen Spielen wieder Stehplätze zugelassen waren, hinterließ bei ihm mächtig Eindruck: „Vor der Süd zu stehen, etwas Größeres gibt es nicht. Es war ein herausragender Tag, den ich nie vergessen werde.“

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Borussia Dortmund BVB Champions League Dortmund FC Kopenhagen Kopenhagen Marco Reus Raphaël Guerreiro Sébastien Haller

Champions League: Zur Freude von Gast Haller: BVB meistert erste Aufgabe

Borussia Dortmund hat die erste Hürde in der Champions League trotz weiter wachsender Personalnot souverän gemeistert. Das 3:0 über Kopenhagen wurde von den Fans stürmisch bejubelt.

Auch Sébastien Haller hatte sichtlich Spaß. Mit schwarz-gelbem Schal beklatschte der BVB-Neuzugang das überzeugende 3:0 (2:0) seines neuen Teams zum Champions-League-Auftakt gegen den FC Kopenhagen. Bei seinem ersten Besuch im Stadion seit seiner Tumor-Operation wurde der Torjäger von den Fans mit Ovationen empfangen.

Der emotionale Empfang vor der Dortmunder Europapokal-Rekordkulisse von 70.700 Zuschauern wenige Minuten vor dem Anpfiff ging auch Routinier Marco Reus nahe: „Als wir eingelaufen sind vor dem Spiel, hat man ihn auf dem Bildschirm gesehen, da habe ich Gänsehaut bekommen, weil die Fans gejubelt haben.“

BVB-Kapitän Reus trug dazu bei, dass sich Haller gut unterhalten gefühlt haben dürfte. Der als 1:0-Spezialist bekannte Nationalspieler knackte mit seinem Treffer in der 35. Minute nach feinem Zuspiel von Julian Brandt das Kopenhagener Bollwerk und nahm seinem Team damit die Verunsicherung. „Wie er in den letzten Spielen vorweggegangen ist, das ist herausragend. So stellen wir uns unseren Kapitän vor, so darf er gern weiter machen“, schwärmte Trainer Edin Terzic.

Reus freut sich: „Haben Must-Win-Spiel gewonnen“

Das schnelle 2:0 nur sieben Minuten später durch Raphael Guerreiro ebnete den Weg zum wichtigen Pflichtsieg, das vor den schweren Reisen zu Manchester City und dem FC Sevilla für ein Polster sorgt. „Ich freue mich in erster Linie, dass wir dieses Must-Win-Spiel gewonnen haben“, kommentierte Reus bei Amazon Prime Video.

Trotz des anhaltendes Verletzungsfluches trat die Borussia in den vergangenen drei Spielen gegen Hertha BSC (1:0), Hoffenheim (1:0) und Kopenhagen erstaunlich stabil auf. Nach der Muskelverletzung von Thorgan Hazard fällt der bereits fünfte Stürmer aus. Dass sich vor dem Anpfiff auch noch Torhüter Gregor Kobel mit einem Muskelfaserriss abgemeldet hatte, passte ins Bild. Doch sowohl Hazard-Vertreter Giovanni Reyna, der die Treffer von Guerreiro und Jude Bellingham (83.) vorbereitete, als auch Kobel-Ersatz Alexander Meyer fügten sich glänzend ein.

Mit leuchtenden Augen ließ der vom Zweitligisten Regensburg verpflichtete Keeper sein Champions-League-Debüt Revue passieren. Vor allem die volle Südtribüne, auf der erstmals seit 1998 bei internationalen Spielen wieder Stehplätze zugelassen waren, hinterließ bei ihm mächtig Eindruck: „Vor der Süd zu stehen, etwas Größeres gibt es nicht. Es war ein herausragender Tag, den ich nie vergessen werde.“

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Champions-League-Auftakt: Luft für Trainer Tedesco wird dünner: Leipzig blamiert sich – BVB siegt souverän

Zum Saisonstart der Fußball-Champions-League hat der BVB soueverän gegen den FC Kopenhagen gewonnen. Für RB Leipzig gab’s dagegen eine Klatsche.

Jubel im Westen, Enttäuschung im Osten. Am 1. Spieltag der Fußball-Champions-League-Saison gaben die deutschen Vertreter ein uneinheitliches Bild ab. Der BVB top, RB Leipzig flop. Die Spielberichte:

RB Leipzig vs. Schachtjor Donezk 1:4

it dem nächsten desolaten Auftritt hat RB Leipzig einen Fehlstart in die Champions League hingelegt – Trainer Domenico Tedesco gehen die Argumente aus. Der Pokalsieger verlor zum Auftakt der Fußball-Königsklasse mit 1:4 (0:1) gegen den ukrainischen Meister Schachtjor Donezk und verpasste den fest eingeplanten Sieg deutlich. Die Tore von Marian Schwed (16. Minute/59.), Mychajlo Mudryk (76.) und Lassina Traoré (76.) schockten den Großteil der 41.591 Fans. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Mohamed Simakan (57.) hielt nicht einmal zwei Minuten. Die Bundesligapartie am Samstag gegen Borussia Dortmund könnte schon ein Endspiel für Tedesco werden.

Die Profis des vom Krieg geplagten ukrainischen Clubs feierten ihren emotionalen Sieg in Leipzig euphorisch, für Schachtjor war es das erste internationale Pflichtspiel seit der russischen Invasion. In der heimischen Liga wird ohne Publikum und unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen gespielt.

Schon die Leipziger Generalprobe beim 0:4 in Frankfurt war ordentlich misslungen. „Der Trainer kann auch nichts dafür, wenn gar keine Laufbereitschaft vorhanden ist, und die Zweikampfbereitschaft total fehlt“, hatte Clubchef Oliver Mintzlaff kurz vor dem Anpfiff bei DAZN gesagt – und Besserung sowie eine „Reaktion“ gefordert.

FS Eintracht – Magische Nacht von Sevilla 7.24

Im für Tedesco ungewöhnlichen 4-4-2-System zeigte sich Leipzig zumindest in den ersten Minuten stabiler, aber nicht deutlich besser. Spielmacher Emil Forsberg saß überraschend zu Beginn auf der Bank, für den verletzten Dani Olmo spielte stattdessen Dominik Szoboszlai. Neuzugang Abdou Diallo kam zu seinem Debüt. Christopher Nkunku scheiterte früh an Schachtjor-Torwart Anatolij Trubin (12.), Nationalspieler Timo Werner entwickelte in der ersten Halbzeit auf der linken Seite kaum Gefahr.

Die Ukrainer waren für den Bundesligisten schwer einzuschätzen gewesen. Infolge des Angriffs der russischen Streitkräfte haben nahezu alle ausländischen Profis den Club verlassen, der neue Trainer Igor Jovicevic kam im Juli. Im Gästeblock feierten 700 Donezk-Fans das Führungstor nach einem folgenschweren Abspielfehler von Peter Gulacsi weit vor dessen Strafraum. Schwed luchste dem Torwart gedankenschnell den Ball ab und traf ins leere Tor.

RB tat sich schwer, den Rückschlag zu verarbeiten. Die Leipziger blieben das augenscheinlich überlegene Team, erspielten sich aber zu lange keine zwingenden Chancen und waren viel zu einfach zu verteidigen. Tedesco stand zeitweise stoisch an der Seitenlinie, Versuche wie von André Silva in der 29. Minute wirkten überhastet. Immerhin hatte der Bundesligist in dieser Phase auch keine Mühe mit der Gästeoffensive – das Jovicevic-Team musste allerdings auch nicht mehr tun.

In der zweiten Halbzeit – jetzt mit dem eingewechselten Nationalspieler David Raum – entwickelte sich zunächst das erwartete Spiel auf ein Tor. RB setzte Schachtjor früh unter Druck, Werner rückte mehr ins Zentrum. Simakan belohnte das Anrennen nach Vorlage von Szoboszlai – fast unmittelbar nach dem Wiederanpfiff erzielte Schwed aber sein zweites Tor. Willi Orban fälschte den Schuss des 25-Jährigen unhaltbar ab, die Schachtjor-Profis rannten jubelnd zu ihrem Trainer.

Gut zwanzig Minuten vor dem Ende wechselte Tedesco doppelt, Forsberg und Benjamin Henrichs kamen für Werner und Xaver Schlager. Die nächsten Tore kamen aber wieder von Donezk. Mudryk schloss einen Konter mustergültig ab. Traoré sorgte endgültig für die Entscheidung.

BVB vs. FV Kopenhagen 3:0

Auf der Tribüne freute sich Sébastien Haller über den erfolgreichen Start in die Champions League, auf dem Rasen ließen sich die Profis von Borussia Dortmund von der Südtribüne feiern. Dank des 3:0 (2:0)-Pflichtsiegs gegen Außenseiter FC Kopenhagen verschaffte sich der BVB ein Polster für die nun anstehenden Auswärtsspiele bei Manchester City und dem FC Sevilla. „Ich freue mich in erster Linie, dass wir dieses Must-Win-Spiel gewonnen haben“, sagte Kapitän Marco Reus bei Amazon Prime Video. „Wir wissen aber auch, dass wir uns steigern müssen nächste Woche gegen City, weil da ist eine andere Qualität auf dem Platz.“

Alle Statistiken und Tabellen zum ersten Spieltag der Champions League finden Sie hier

Vor der imposanten Kulisse von 70.700 Zuschauern im Signal Iduna Park, wo erstmals seit 1998 wieder Stehplätze zugelassen waren, sorgten der starke Reus (35.), Raphaël Guerreiro (42.) und Jude Bellingham (83.) für den verdienten Erfolg. Darüber war auch Neuzugang Haller froh, der nach seiner Tumor-Operation auf der Tribüne saß und den die Fans mit Ovationen empfingen. „Als wir eingelaufen sind vor dem Spiel, hat man ihn auf dem Bildschirm gesehen, da habe ich Gänsehaut bekommen“, sagte Reus.

Trotz immer größer werdender Verletzungssorgen kontrollierten die Dortmunder das Spiel. Schon früh in der Saison muss der BVB gleich fünf Offensivspieler ersetzen, weil gegen die Dänen auch noch Thorgan Hazard wegen Oberschenkelproblemen (23.) raus musste. Selbst Stammtorwart Gregor Kobel fällt wegen eines Muskelfaserrisses zunächst aus, sein Vertreter Alexander Meyer wurde bei seinem Königsklassen-Debüt aber nur einmal richtig gefordert. „Ich finde, dass wir eine super Leistung gezeigt haben. Das war ein super Auftakt in unsere Champions-League-Saison“, sagte Trainer Edin Terzic.

STERN PAID 02_22 Interview Bierhoff

Zunächst tat sich die Borussia gegen die tief stehenden Gäste noch schwer. Kopenhagen zwang den Bundesliga-Zweiten oft zu Verlagerungen auf die Außenbahnen, gefährlich wurde der BVB von dort aber nicht. Stattdessen sorgte eine Kombination durchs Zentrum für die Führung. Nationalspieler Niklas Süle, für den Mats Hummels auf die Bank musste, leitete den Angriff der Gastgeber stark ein und fand Julian Brandt. Wie schon beim 1:0 gegen Hoffenheim am vergangenen Freitag passte Brandt genial auf Reus, der aus kurzer Distanz vollendete. Und der BVB ließ nicht nach. Ganz im Gegenteil.

Dank aggressiver Zweikampfführung holte sich Guerreiro kurz vor Kopenhagens Strafraum den Ball und leitete ihn weiter auf Giovanni Reyna – der 19-Jährige wiederum legte zurück auf den Portugiesen, der nur noch einschieben musste. „Wir müssen erst mal zeigen, dass uns das gestört hat, was letztes Jahr passiert ist in allen Pokalwettbewerben“, hatte Terzic vor dem Anpfiff bei Amazon Prime Video gesagt.

Dass der BVB nicht schon wieder in der Gruppenphase der Königsklasse ausscheiden will, zeigte er tatsächlich. Brenzlig wurde es nur zweimal: In der 1. Minute streifte ein Schuss der Gäste den Außenpfosten, kurz nach der Halbzeitpause wehrte dann Torhüter Meyer in höchster Not gegen Lukas Lerager ab. Wenn sich die Dortmunder etwas vorwerfen konnten, dann nur die erneut schlechte Chancenverwertung.

Auch im zweiten Durchgang ließ der BVB nicht nach und spielte sich zahlreiche gute Gelegenheiten heraus – nutzte aber nur noch eine. Nach einem erneuten Fehler der Dänen im Spielaufbau schaltete Dortmund blitzschnell um und kombinierte sich in den Strafraum. Dort legte wieder Reyna quer – und fand diesmal Bellingham, der für den Endstand sorgte.

FC Bayern, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen am Mittwoch gefragt

Fortgesetzt wird der erste Spieltag der Champions League an diesem Mittwoch. Europa-league-Siger Eintracht Frankfurt empfängt dabei Sporting Lissabon (18.45 Uhr, live im stern-Ticker und bei Dazn), Bayer Leverkusen tritt um 21 Uhr in Brügge an und der FC Bayern hat zu selben Zeit sein Auswärtsspiel bei Inter Mailand.

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Champions League: BVB erfreut Tribünengast Haller: Sieg gegen Kopenhagen

Borussia Dortmund gelingt zum Auftakt der Königsklasse der angepeilte Sieg gegen den FC Kopenhagen. Beim verdienten Erfolg sieht Sébastien Haller auf der Tribüne einen starken BVB-Kapitän Marco Reus. Dabei gibt es auch mal wieder schlechte Personalnachrichten.

Auf der Tribüne freute sich Sébastien Haller über den erfolgreichen Start in die Champions League, auf dem Rasen ließen sich die Profis von Borussia Dortmund von der Südtribüne feiern. Dank des 3:0 (2:0)-Pflichtsiegs gegen Außenseiter FC Kopenhagen verschaffte sich der BVB ein Polster für die nun anstehenden Auswärtsspiele bei Manchester City und dem FC Sevilla. „Ich freue mich in erster Linie, dass wir dieses Must-Win-Spiel gewonnen haben“, sagte Kapitän Marco Reus bei Amazon Prime Video. „Wir wissen aber auch, dass wir uns steigern müssen nächste Woche gegen City, weil da ist eine andere Qualität auf dem Platz.“

Vor der imposanten Kulisse von 70.700 Zuschauern im Signal Iduna Park, wo erstmals seit 1998 wieder Stehplätze zugelassen waren, sorgten der starke Reus (35.), Raphaël Guerreiro (42.) und Jude Bellingham (83.) für den verdienten Erfolg. Darüber war auch Neuzugang Haller froh, der nach seiner Tumor-Operation auf der Tribüne saß und den die Fans mit Ovationen empfingen. „Als wir eingelaufen sind vor dem Spiel, hat man ihn auf dem Bildschirm gesehen, da habe ich Gänsehaut bekommen“, sagte Reus.

Trotz immer größer werdender Verletzungssorgen kontrollierten die Dortmunder am Dienstag das Spiel. Schon früh in der Saison muss der BVB gleich fünf Offensivspieler ersetzen, weil gegen die Dänen auch noch Thorgan Hazard wegen Oberschenkelproblemen (23.) raus musste. Selbst Stammtorwart Gregor Kobel fällt wegen eines Muskelfaserrisses zunächst aus, sein Vertreter Alexander Meyer wurde bei seinem Königsklassen-Debüt aber nur einmal richtig gefordert. „Ich finde, dass wir eine super Leistung gezeigt haben. Das war ein super Auftakt in unsere Champions-League-Saison“, sagte Trainer Edin Terzic.

Zunächst tat sich die Borussia gegen die tief stehenden Gäste noch schwer. Kopenhagen zwang den Bundesliga-Zweiten oft zu Verlagerungen auf die Außenbahnen, gefährlich wurde der BVB von dort aber nicht. Stattdessen sorgte eine Kombination durchs Zentrum für die Führung. Nationalspieler Niklas Süle, für den Mats Hummels auf die Bank musste, leitete den Angriff der Gastgeber stark ein und fand Julian Brandt. Wie schon beim 1:0 gegen Hoffenheim am vergangenen Freitag passte Brandt genial auf Reus, der aus kurzer Distanz vollendete. Und der BVB ließ nicht nach. Ganz im Gegenteil.

Dank aggressiver Zweikampfführung holte sich Guerreiro kurz vor Kopenhagens Strafraum den Ball und leitete ihn weiter auf Giovanni Reyna – der 19-Jährige wiederum legte zurück auf den Portugiesen, der nur noch einschieben musste. „Wir müssen erst mal zeigen, dass uns das gestört hat, was letztes Jahr passiert ist in allen Pokalwettbewerben“, hatte Terzic vor dem Anpfiff bei Amazon Prime Video gesagt.

Dass der BVB nicht schon wieder in der Gruppenphase der Königsklasse ausscheiden will, zeigte er tatsächlich. Brenzlig wurde es nur zweimal: In der 1. Minute streifte ein Schuss der Gäste den Außenpfosten, kurz nach der Halbzeitpause wehrte dann Torhüter Meyer in höchster Not gegen Lukas Lerager ab. Wenn sich die Dortmunder etwas vorwerfen konnten, dann nur die erneut schlechte Chancenverwertung.

Auch im zweiten Durchgang ließ der BVB nicht nach und spielte sich zahlreiche gute Gelegenheiten heraus – nutzte aber nur noch eine. Nach einem erneuten Fehler der Dänen im Spielaufbau schaltete Dortmund blitzschnell um und kombinierte sich in den Strafraum. Dort legte wieder Reyna quer – und fand diesmal Bellingham, der für den Endstand sorgte.

UEFA-Pressemappe zum Spiel Kaderlisten Aussagen zum Spiel BVB-Tweet zu Kobel

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Hodentumor: Haller nach Behandlung: „Mir geht es gut“

Der an einem bösartigen Hodentumor erkrankte Fußballprofi Sebastien Haller hat auf die Wichtigkeit von Blutuntersuchungen vor allem bei jungen Kollegen hingewiesen. „Du hast keine Symptome. Du fühlst es nicht. Darum ist es wichtig viele Tests zu machen, weil es jedem passieren kann, besonders jungen Männern“, sagte der 28-Jährige in einem Interview des amerikanischen TV-Senders ESPN.

Der an einem bösartigen Hodentumor erkrankte Fußballprofi Sebastien Haller hat auf die Wichtigkeit von Blutuntersuchungen vor allem bei jungen Kollegen hingewiesen. „Du hast keine Symptome. Du fühlst es nicht. Darum ist es wichtig viele Tests zu machen, weil es jedem passieren kann, besonders jungen Männern“, sagte der 28-Jährige in einem Interview des amerikanischen TV-Senders ESPN.

Haller hatte im Trainingslager mit seinem neuen Club Borussia Dortmund die Diagnose erhalten und ist mittlerweile nach Operation und Chemotherapie in der Rehabilitation. „Mir geht es gut. Ich konnte gut essen und kontrolliere jeden Tag meinen Körper“, sagte Haller, der auch schon im Fitnessstudio war und an seiner Kondition arbeitet. „Ich habe nach zwei Wochen nicht mehr so viel abgenommen. Ich bin sogar auf dem Niveau wie vor ein paar Monaten. Das ist ein gutes Zeichen und ich hoffe, dass es so bleibt“, sagte er.

Die Diagnose sei ein großer Schreck gewesen, erzählte der in Frankreich geborene ivorische Nationalspieler. „Aber viele Leute waren wirklich besorgt und das war für mich sehr emotional. Das war etwas, was ich von diesen Leuten in der Fußballwelt nie erwartet hätte. Das gibt dir zusätzliche Motivation, hier rauszukommen“, sagte Haller.

Die Rückkehr auf den Fußballplatz werde einige Monate dauern. Der Rehabilitationsprozess ist beschwerlich. „Wichtig ist, dass ich nicht zu viel Muskelmasse verliere. Ich muss fit bleiben. Jetzt ist das Wichtigste, dass sich mein Körper gut anfühlt. Das große Ziel sei natürlich für die Gelbe Wand zu spielen und das erste Tor zu schießen. „Das wird ein schöner und emotionaler Moment“, sagte der BVB-Profi.

Am Dienstagabend erhielt Haller in den Niederlanden den „Eredivisie Awards“ als bester Torschütze (21 Treffer/Ajax Amsterdam) der letzten Saison. Haller kämpfte bei der Ehrung auf der Bühne immer wieder mit den Tränen. „Ich habe das Glück, dass es mir okay geht. Natürlich waren die ersten drei Tage im Krankenhaus nicht leicht, und die drei Tage danach auch nicht. Aber es geht. Ich habe meinen Physio und meine Frau, das hilft mir“, sagte Haller. Der BVB twitterte: „Weiter kämpfen, Seb! Bis bald!“

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Bundesliga: Haller nach Behandlung: „Mir geht es gut“

Der an einem bösartigen Hodentumor erkrankte Fußballprofi Sebastien Haller hat auf die Wichtigkeit von Blutuntersuchungen vor allem bei jungen Kollegen hingewiesen. „Du hast keine Symptome. Du fühlst es nicht. Darum ist es wichtig viele Tests zu machen, weil es jedem passieren kann, besonders jungen Männern“, sagte der 28-Jährige in einem Interview des amerikanischen TV-Senders ESPN.

Der an einem bösartigen Hodentumor erkrankte Fußballprofi Sebastien Haller hat auf die Wichtigkeit von Blutuntersuchungen vor allem bei jungen Kollegen hingewiesen. „Du hast keine Symptome. Du fühlst es nicht. Darum ist es wichtig viele Tests zu machen, weil es jedem passieren kann, besonders jungen Männern“, sagte der 28-Jährige in einem Interview des amerikanischen TV-Senders ESPN.

Haller hatte im Trainingslager mit seinem neuen Club Borussia Dortmund die Diagnose erhalten und ist mittlerweile nach Operation und Chemotherapie in der Rehabilitation. „Mir geht es gut. Ich konnte gut essen und kontrolliere jeden Tag meinen Körper“, sagte Haller, der auch schon im Fitnessstudio war und an seiner Kondition arbeitet. „Ich habe nach zwei Wochen nicht mehr so viel abgenommen. Ich bin sogar auf dem Niveau wie vor ein paar Monaten. Das ist ein gutes Zeichen und ich hoffe, dass es so bleibt“, sagte er.

Die Diagnose sei ein großer Schreck gewesen, erzählte der in Frankreich geborene ivorische Nationalspieler. „Aber viele Leute waren wirklich besorgt und das war für mich sehr emotional. Das war etwas, was ich von diesen Leuten in der Fußballwelt nie erwartet hätte. Das gibt dir zusätzliche Motivation, hier rauszukommen“, sagte Haller.

Die Rückkehr auf den Fußballplatz werde einige Monate dauern. Der Rehabilitationsprozess ist beschwerlich. „Wichtig ist, dass ich nicht zu viel Muskelmasse verliere. Ich muss fit bleiben. Jetzt ist das Wichtigste, dass sich mein Körper gut anfühlt. Das große Ziel sei natürlich für die Gelbe Wand zu spielen und das erste Tor zu schießen. „Das wird ein schöner und emotionaler Moment“, sagte der BVB-Profi.

Beitrag ESPN (niederländisch)

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