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Affenpocken China Covid-19-Pandemie Gesundheitsamt Peking Weibo

Chefepidemiologe: Affenpocken in China: Vermeidet „Hautkontakt mit Ausländern“

Affenpocken werden durch Hautkontakt übertragen. Weil zuletzt der erste Fall in China aufgetaucht ist, hat der Chefepidemiologe des nationalen Gesundheitsamtes nun eine umstrittene Warnung ausgesprochen.

Nach der Entdeckung des ersten Falls von Affenpocken in China hat der Chefepidemiologe des nationalen Gesundheitsamtes die Bevölkerung davor gewarnt, in Hautkontakt mit Ausländern zu kommen. „Habt keinen Hautkontakt mit Ausländern“, schrieb Wu Zunyou im Kurznachrichtendienst Weibo als ersten Ratschlag zur Vermeidung einer Ansteckung. Die Empfehlung löste im chinesischen Internet heftige Reaktionen aus. Nutzer sahen Diskriminierung und kritisierten die Hinweise als wenig wissenschaftlich.

Der nationalistische Kommentator Sima Nan meinte allerdings: „Es ist gut, das Land zu öffnen, aber wir können nicht alles reinlassen.“ Wie das Gesundheitsamt berichtete, war ein Affenpocken-Fall bei einer „internationalen Ankunft“ in Chongqing festgestellt worden. Es wurde nicht gesagt, ob es sich um einen chinesischen Staatsbürger oder einen Ausländer handelte. China vergibt wegen der Covid-19-Pandemie allerdings nur extrem wenig Visa. Da alle Einreisenden in China mindestens eine Woche Quarantäne machen müssen, war die Krankheit in Isolation festgestellt worden, als die Person Symptome zeigte.

„Es macht mich krank, solche Worte zu lesen“, schrieb ein Nutzer. Andere beklagten Panikmache. Es wurde daran erinnert, wie Chinesen oder andere Asiaten im Ausland nach dem anfänglichen Ausbruch der Covid-19-Pandemie in Zentralchina diskriminiert worden waren. Ein ausländischer Sprachlehrer wies darauf hin, dass er seit zwölf Jahren in China lebe, ständiges Aufenthaltsrecht besitze und das Land wegen der Pandemie seit drei Jahren nicht mehr verlassen habe: „Was soll ich von dem ersten Satz halten?“

Die Übertragung des Virus erfolgt durch den direkten Kontakt von Haut oder Schleimhaut mit Körperflüssigkeiten oder den typischen Hautveränderungen. Analysen zufolge hatten sich beim aktuellen Ausbruch etwa 95 Prozent der Erkrankten bei sexuellen Aktivitäten angesteckt, betroffen waren vor allem Männer, die Sex mit Männern hatten. Im stark betroffenen Deutschland war die Zahl erfasster Infektionen zuletzt gesunken.

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Affenpocken Affenpockenfall Landesamt Sachsen-Anhalt Susan Sziborra-Seidlitz Verbraucherschutz Virus

Virus: Bislang 14 Affenpocken-Fälle in Sachsen-Anhalt bekannt

Die Zahl der Affenpockenfälle in Sachsen-Anhalt bleibt weiter gering. Laut dem Landesamt für Verbraucherschutz waren mit Stand vom Mittwoch 14 Infektionen gemeldet worden. In einer kürzlich veröffentlichten Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Susan Sziborra-Seidlitz heißt es, aktuell werde die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung als gering eingeschätzt. Affenpocken seien nicht hoch ansteckend.

Die Zahl der Affenpockenfälle in Sachsen-Anhalt bleibt weiter gering. Laut dem Landesamt für Verbraucherschutz waren mit Stand vom Mittwoch 14 Infektionen gemeldet worden. In einer kürzlich veröffentlichten Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Susan Sziborra-Seidlitz heißt es, aktuell werde die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung als gering eingeschätzt. Affenpocken seien nicht hoch ansteckend.

Für eine Übertragung sei ein enger Kontakt zu einer infektiösen Person etwa über intime Kontakte oder längeren Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt erforderlich. „Gemessen an der Bevölkerungszahl gibt es hierzulande vergleichsweise wenige Affenpockenfälle„, hieß es. Laut Robert Koch-Institut waren bis Freitag bundesweit 3530 Affenpockenfälle aus allen 16 Bundesländern registriert worden. Die Zahl der wöchentlich übermittelten Fälle sei seit Anfang August rückläufig.

In der Antwort auf die Kleine Anfrage war mit Stand vom 24. August noch von 13 gemeldeten Fällen die Rede gewesen, drunter seien 11 Männer gewesen. Die Infizierten seien überwiegend mit typischen Symptomen einer Affenpockeninfektion erkrankt wie Hautläsionen in Form von Pickeln, Blasen, Ausschlag und Wunden. Teilweise sei von unspezifischen Krankheitszeichen wie Fieber-, Kopf- und Muskel-, sowie Rückenschmerzen und geschwollenen Lymphknoten berichtet worden.

Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt zu Affenpocken Kleine Anfrage zu Affenpocken RKI zu Affenpocken

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Affenpocken Christoph Spinner Coronavirus Grippe Infektionsgefahr Isar Johannes Bogner LMU München Oktoberfest Straubing TU München

Wiesn: Corona, Grippe, Affenpocken: Wie hoch ist die Infektionsgefahr auf dem Oktoberfest?

Am 17. September starten die Wiesn in München nach der Pandemiepause wieder. Voraussichtlich sechs Millionen Besucher:innen aus der ganzen Welt wollen das Oktoberfest besuchen. Zwischen dicht gedrängten Menschen haben Krankheitserreger leichtes Spiel.

Ein paar Tage nach dem Wiesnstart begann in München regelmäßig das Gehuste: Wiesn-Grippe. Das war immer so, das gehörte dazu. Dann kam Corona – und jetzt auch noch die Affenpocken. Seit der letzten Wiesn 2019 hat sich die Welt verändert. Millionen Gäste aus aller Welt werden nun erstmals nach zwei abgesagten Oktoberfesten wieder in München erwartet – und mit ihnen auch diverse Erreger.

„Wir wissen seit langem, dass die erste Welle der grippalen Erkrankungen im Herbst sehr stark mit der Wiesn zusammenhängt“, sagte kürzlich Johannes Bogner, Leiter der Sektion Klinische Infektiologie am LMU-Klinikum der Universität München. Das Phänomen sei seit über 100 Jahren bekannt. „Die erste Herbstgrippe, die holt man sich auf dem Oktoberfest.“

Corona-Welle nach der Wiesn

Ärzte registrieren folglich erhöhte Zahlen von grippalen Infekten – und zwar früher als in anderen Teilen des Landes. Für die Influenza ist das Volksfest hingegen fast zu früh, denn die „echte“ Grippe grassiert meist erst nach dem Jahreswechsel bis in den März hinein.

Und Corona? Dass es eine Wiesn-Welle geben wird, daran zweifeln Mediziner nicht. „Natürlich wird es dazu führen, dass eine Erhöhung der Fallzahlen auftreten wird“, sagte Bogner. Auch der Pandemie-Beauftragte des Klinikums rechts der Isar der TU München, Christoph Spinner, hat klargestellt: „Für diejenigen, die auf die Wiesn gehen: Die Übertragungswahrscheinlichkeit dort ist hoch.“

In der Vergangenheit zeigte sich bereits mehrfach, dass nach Volksfesten die Infektionszahlen nach oben schnellten (mehr dazu lesen Sie hier). Zuletzt stiegen die Inzidenzen nach dem Ende des Straubinger Gäubodenvolksfestes: Straubing wies am Montag – zwei Wochen nach Ende des Festes – laut Robert Koch-Institut (RKI) mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 667,9 bundesweit deutlich den höchsten Wert auf, an zweiter Stelle folgte der Landkreis Straubing-Bogen mit 650,6.

Absage des Oktoberfests auch bei vergangenen Pandemien

Trotzdem sehen auch Mediziner keinen Grund, das größte Volksfest der Welt abzusagen, das wegen seiner Internationalität noch eine größere Verbreitungswirkung haben könnte. „Wir brauchen wieder mehr Normalität und können uns das auch leisten“, sagt Bogner. Allerdings sei das Oktoberfest nicht „normal“, sondern seit jeher ein Ausnahmezustand. „Schon wegen der Menschenmassen, die dort zusammenkommen, ist es natürlich ein Ort, an dem Infektionskrankheiten grassieren können.“

Nicht umsonst waren zur Eindämmung der Corona-Pandemie Veranstaltungen mit größeren Menschenmengen verboten. Auch vor fast 170 Jahren wurde die Wiesn wegen einer Pandemie abgesagt. Obwohl die Cholera in der Welt wütete, hatte zuvor in München am 5. Juli 1854 die erste deutsche Industrie-Ausstellung geöffnet. Um sie nicht zu gefährden, wurde die Gefahr eines Cholera-Ausbruchs als Gerücht dargestellt. Die Schau wurde an einzelnen Tagen von 5000 und mehr Menschen besucht. Gleich am ersten Tag brach die Krankheit aus – obwohl die Ansteckung in der Regel nicht von Mensch zu Mensch erfolgt, sondern über kontaminiertes Wasser und Nahrungsmittel.

Der Seuche fiel im Oktober auch die Frau Ludwigs I., Therese, zum Opfer, zu deren Hochzeit 44 Jahre zuvor die Wiesn zum ersten Mal stattfand und nach der die Theresienwiese benannt ist. 1873 wurde die Wiesn erneut wegen der Cholera abgesagt.

Keine große Besorgnis wegen Affenpocken

Heute droht nicht die Cholera, aber neben Corona kursieren auch die Affenpocken. Gesundheitsexperten sind sich dennoch einig: Die Affenpockengefahr ist auf dem Volksfest gering, wenn man sich nicht sehr nahe kommt: Die überwiegende Mehrheit aller Infektionen trat bisher nach sexuellen Kontakten auf. Ein gewisses Risiko birgt die Wiesn durch ihre meist bierbedingte Enthemmung freilich schon.

Trotz dicht gedrängter Massen wurden jenseits der Wiesn-Grippe Infektionserreger bisher offenbar eher selten ausgetauscht. Magen-Darm-Erkrankungen, Herpes, Krätze, Läuse – all das spielte zumindest keine größere Rolle. Erbrechen ist zwar ein typisches Wiesn-Phänomen, aber meist als Folge übermäßigen Alkoholgenusses.

Wiesn-Sanitäter müssen meist Verletzungen behandeln

Es gebe immer mal Patienten, die sich mit Durchfall und Erbrechen auf der Sanitätsstation meldeten, sagt Michel Belcijan, Betriebsleiter der Aicher Ambulanz, die seit einigen Jahren den Wiesn-Sanitätsdienst betreibt. Vor allem wenn mehrere Gäste betroffen waren, sei man alarmiert und denke etwa auch an das Norovirus, einen typischen Durchfall-Erreger. Bei Verdacht auf eine Infektionskrankheit würden die Patienten isoliert, medizinisch behandelt und der Fall den Behörden gemeldet. Aber: „Einen „Ausbruch“ während der letzten Veranstaltungen, die wir sanitätsdienstlich betreut haben, gab es nicht.“

Das „Hauptgeschäft“ für die Wiesn-Ärzte, aber auch für umliegende Kliniken, sind Verletzungen durch Schlägereien oder Maßkrug-Scherben und Alkoholräusche. Vereinzelt gibt es auch andere Erkrankungen – etwa Schlaganfälle und Herzinfarkte. „Alles das, was in einer mittelgroßen Stadt passiert – und das ist die Wiesn mit ihrer täglich sechsstelligen Besucherzahl – passiert auch hier“, sagt Belcijan.

Das Aicher-Team bereitet sich derzeit auf die Wiesn vor – und plant auch Corona-Maßnahmen. Voraussichtlich werde für die Mitarbeitenden der Sanitätsstation eine FFP-2-Masken-Pflicht gelten, von Patienten werde wahrscheinlich das Tragen einer medizinischen Maske verlangt. Regelmäßige Händedesinfektion und Lüftung seien generell Standard.

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Affenpocken CDC Gesundheitsbehörde Tod Todesfall US-Gesundheitsbehörde USA

Erster Todesfall im Zusammenhang mit Affenpocken in den USA

Die USA haben ihren ersten Todesfall im Zusammenhang mit den Affenpocken registriert. Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates Texas bestätigten am Dienstag den Tod eines mit den Affenpocken infizierten Patienten. Der Erwachsene, dessen Geschlecht nicht genannt wurde, war demnach bereits zuvor stark immungeschwächt. Die Behörden wollen nun nach eigenen Angaben untersuchen, „welche Rolle die Affenpocken bei dem Todesfall spielten“.

Auch Jennifer McQuiston von der US-Gesundheitsbehörde CDC erklärte, es müsse nun geprüft werden, ob die Affenpocken bei dem Todesfall eine Rolle gespielt hätten oder nicht. „Es ist wichtig zu betonten, dass Todesfälle aufgrund der Affenpocken zwar möglich, aber sehr selten sind.“ Bei mehr als 40.000 Infektionsfällen des derzeitigen Ausbruchs weltweit habe es nur eine „Handvoll“ Tote gegeben, sagte McQuiston.

Bei den Affenpocken handelt sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken. Die Krankheit trat jahrzehntelang vor allem in manchen west- und zentralafrikanischen Ländern auf. Seit Mai aber wurde sie auch außerhalb Afrikas vermehrt registriert. Allein in den USA sind bislang mehr als 18.000 Fälle gemeldet worden.

Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Windpocken-ähnliche Pusteln. Übertragen wird die Krankheit durch engen Körper- und Hautkontakt.

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Affenpocken CDC Gesundheitsbehörde Tod Todesfall US-Gesundheitsbehörde USA

Erster Todesfall im Zusammenhang mit Affenpocken in den USA

Die USA haben ihren ersten Todesfall im Zusammenhang mit den Affenpocken registriert. Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates Texas bestätigten am Dienstag den Tod eines mit den Affenpocken infizierten Patienten. Der Erwachsene, dessen Geschlecht nicht genannt wurde, war demnach bereits zuvor stark immungeschwächt. Die Behörden wollen nun nach eigenen Angaben untersuchen, „welche Rolle die Affenpocken bei dem Todesfall spielten“.

Auch Jennifer McQuiston von der US-Gesundheitsbehörde CDC erklärte, es müsse nun geprüft werden, ob die Affenpocken bei dem Todesfall eine Rolle gespielt hätten oder nicht. „Es ist wichtig zu betonten, dass Todesfälle aufgrund der Affenpocken zwar möglich, aber sehr selten sind.“ Bei mehr als 40.000 Infektionsfällen des derzeitigen Ausbruchs weltweit habe es nur eine „Handvoll“ Tote gegeben, sagte McQuiston.

Bei den Affenpocken handelt sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken. Die Krankheit trat jahrzehntelang vor allem in manchen west- und zentralafrikanischen Ländern auf. Seit Mai aber wurde sie auch außerhalb Afrikas vermehrt registriert. Allein in den USA sind bislang mehr als 18.000 Fälle gemeldet worden.

Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Windpocken-ähnliche Pusteln. Übertragen wird die Krankheit durch engen Körper- und Hautkontakt.

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Affenpocken CDC Gesundheitsbehörde Tod Todesfall US-Gesundheitsbehörde USA

Erster Todesfall im Zusammenhang mit Affenpocken in den USA

Die USA haben ihren ersten Todesfall im Zusammenhang mit den Affenpocken registriert. Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates Texas bestätigten am Dienstag den Tod eines mit den Affenpocken infizierten Patienten. Der Erwachsene, dessen Geschlecht nicht genannt wurde, war demnach bereits zuvor stark immungeschwächt. Die Behörden wollen nun nach eigenen Angaben untersuchen, „welche Rolle die Affenpocken bei dem Todesfall spielten“.

Auch Jennifer McQuiston von der US-Gesundheitsbehörde CDC erklärte, es müsse nun geprüft werden, ob die Affenpocken bei dem Todesfall eine Rolle gespielt hätten oder nicht. „Es ist wichtig zu betonten, dass Todesfälle aufgrund der Affenpocken zwar möglich, aber sehr selten sind.“ Bei mehr als 40.000 Infektionsfällen des derzeitigen Ausbruchs weltweit habe es nur eine „Handvoll“ Tote gegeben, sagte McQuiston.

Bei den Affenpocken handelt sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken. Die Krankheit trat jahrzehntelang vor allem in manchen west- und zentralafrikanischen Ländern auf. Seit Mai aber wurde sie auch außerhalb Afrikas vermehrt registriert. Allein in den USA sind bislang mehr als 18.000 Fälle gemeldet worden.

Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Windpocken-ähnliche Pusteln. Übertragen wird die Krankheit durch engen Körper- und Hautkontakt.

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Affenpocken Berlin BMG Deutschland Hotspot Impfstoff Impfstoffdose Sven Lehmann

Krankheiten: Bund bestellt mehr Impfstoff-Dosen gegen Affenpocken

Mehrere Tausend Menschen in Deutschland sind bereits mit Affenpocken infiziert. In Hotspots übersteigt die Nachfrage nach Impfstoff das Angebot. Nun kommt Nachschub.

Im Kampf gegen die Affenpocken sollen in der kommenden Woche 19.500 Impfstoffdosen in Deutschland verteilt werden. Der Affenpocken-Impfstoff soll an die Länder ausgeliefert werden, wie es im Bundesgesundheitsministerium in Berlin hieß. Vor allem in Hotspots reicht der zur Verfügung stehende Impfstoff zur Deckung der Nachfrage in den Praxen laut Regierung derzeit nicht aus.

Bereits im Juni hat der Bund 40.000 und im Juli noch einmal 5300 Dosen an die Länder geliefert. Weitere Lieferungen wurden im Laufe des Jahres erwartet. In Verträgen hatte der Bund insgesamt 240.000 Dosen des Impfstoffs bestellt.

Die Ausbreitung der Krankheit soll laut Minister Karl Lauterbach (SPD) mit allen Mitteln verhindert werden. „Dazu gehören eine gute Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter, eine umfassende Aufklärung und eben auch die Impfung besonders gefährdeter Menschen.“ Mit der Beschaffung des Impfstoffs und der gezielten Information besonders gefährdeter Gruppen stehe Deutschland im europäischen Vergleich vorn.

Der Queer-Beauftragte der Regierung, Sven Lehmann, sagte: „Die Impfbereitschaft gerade bei Männern, die Sex mit Männern haben, ist hoch.“ Gerade viele Schwerpunktpraxen würden seit Wochen impfen und aufklären. „Vor allem in den Hotspots ist die Nachfrage aber deutlich höher als das Angebot“, sagte Lehmann. In manchen Städten erhielten Impfwillige nur schwer Termine. Lehmann forderte die Länder auf, die neuen Dosen schnell zu verteilen.

Nach dem internationalen Affenpocken-Ausbruch im Mai 2022 wurden bislang 3405 Infektionsfälle in Deutschland gemeldet. Ende Juni empfahl die Ständige Impfkommission den Pockenimpfstoff Imvanex unter anderem für Personen mit einem erhöhten Risiko.

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Affenpocken Berlin BMG Deutschland Impfstoff STIKO

Deutschland soll in kommender Woche mehr Impfstoff gegen Affenpocken erhalten

In Deutschland soll in der kommenden Woche mehr Impfstoff gegen Affenpocken zur Verfügung stehen. Nach 45.300 Dosen im Juni und Juli sollten nun weitere 19.500 Dosen an die Länder ausgeliefert werden, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Samstag in Berlin mit. Insgesamt bestellte der Bund bislang 240.000 Dosen des Impfstoffs. Weitere Lieferungen werden im Lauf des Jahres erwartet.

Bis Freitag wurden in Deutschland 3405 Infektionen mit Affenpocken gemeldet. Übertragungen erfolgen bislang in erster Linie beim Sex unter Männern. Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und windpockenähnliche Pusteln. Im Gegensatz zu den seit 1980 ausgerotteten Menschenpocken verlaufen Affenpocken in der Regel deutlich milder.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung derzeit Risikogruppen und Menschen, die engen Kontakt mit Infizierten hatten. Geimpft wird mit dem Pockenimpfstoff Imvanex, nötig sind zwei Dosen. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts haben etwa 130.000 Menschen in Deutschland eine Indikation für eine Impfung. Die Deutsche Aidshilfe forderte kürzlich eine Million Impfdosen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erklärte am Samstag: „Wir wollen eine weitere Ausbreitung der Affenpocken mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern.“ Dazu gehörten „eine gute Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter, eine umfassende Aufklärung und eben auch die Impfung besonders gefährdeter Menschen“.

Der Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne), erklärte, Deutschland sei bei der Impfstoffbeschaffung „europaweit an der Spitze“. „Die Impfbereitschaft gerade bei Männern, die Sex mit Männern haben, ist hoch – vor allem in den Hotspots ist die Nachfrage aber deutlich höher als das Angebot.“ Die Bundesländer sollten die neuen Dosen nun schnell abrufen und verteilen.

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Affenpocken Berlin BMG Deutschland Hotspot Impfstoff Impfstoffdose Sven Lehmann

Krankheiten: Bund bestellt mehr Impfstoff-Dosen gegen Affenpocken

Mehrere tausend Menschen in Deutschland sind bereits mit Affenpocken infiziert. In Hotspots übersteigt die Nachfrage nach Impfstoff das Angebot. Nun kommt Nachschub.

Im Kampf gegen die Affenpocken sollen in der kommenden Woche 19.500 Impfstoffdosen in Deutschland verteilt werden. Der Affenpocken-Impfstoff soll an die Länder ausgeliefert werden, wie es im Bundesgesundheitsministerium in Berlin hieß. Vor allem in Hotspots reicht der zur Verfügung stehende Impfstoff zur Deckung der Nachfrage in den Praxen laut Regierung derzeit nicht aus.

Bereits im Juni hat der Bund 40.000 und im Juli noch einmal 5300 Dosen an die Länder geliefert. Weitere Lieferungen wurden im Laufe des Jahres erwartet. In Verträgen hatte der Bund insgesamt 240.000 Dosen des Impfstoffs bestellt.

Die Ausbreitung der Krankheit soll laut Minister Karl Lauterbach (SPD) mit allen Mitteln verhindert werden. „Dazu gehören eine gute Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter, eine umfassende Aufklärung und eben auch die Impfung besonders gefährdeter Menschen.“ Mit der Beschaffung des Impfstoffs und der gezielten Information besonders gefährdeter Gruppen stehe Deutschland im europäischen Vergleich vorn.

Der Queer-Beauftragte der Regierung, Sven Lehmann, sagte: „Die Impfbereitschaft gerade bei Männern, die Sex mit Männern haben, ist hoch.“ Gerade viele Schwerpunktpraxen würden seit Wochen impfen und aufklären. „Vor allem in den Hotspots ist die Nachfrage aber deutlich höher als das Angebot“, sagte Lehmann. In manchen Städten erhielten Impfwillige nur schwer Termine. Lehmann forderte die Länder auf, die neuen Dosen schnell zu verteilen.

Nach dem internationalen Affenpocken-Ausbruch im Mai 2022 wurden bislang 3405 Infektionsfälle in Deutschland gemeldet. Ende Juni empfahl die Ständige Impfkommission den Pockenimpfstoff Imvanex unter anderem für Personen mit einem erhöhten Risiko.

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Affenpocken Berlin BMG Deutschland Hotspot Impfstoff Impfstoffdose Sven Lehmann

Krankheiten: Bund bestellt mehr Impfstoff-Dosen gegen Affenpocken

Mehrere tausend Menschen in Deutschland sind bereits mit Affenpocken infiziert. In Hotspots übersteigt die Nachfrage nach Impfstoff das Angebot. Nun kommt Nachschub.

Im Kampf gegen die Affenpocken sollen in der kommenden Woche 19.500 Impfstoffdosen in Deutschland verteilt werden. Der Affenpocken-Impfstoff soll an die Länder ausgeliefert werden, wie es im Bundesgesundheitsministerium in Berlin hieß. Vor allem in Hotspots reicht der zur Verfügung stehende Impfstoff zur Deckung der Nachfrage in den Praxen laut Regierung derzeit nicht aus.

Bereits im Juni hat der Bund 40.000 und im Juli noch einmal 5300 Dosen an die Länder geliefert. Weitere Lieferungen wurden im Laufe des Jahres erwartet. In Verträgen hatte der Bund insgesamt 240.000 Dosen des Impfstoffs bestellt.

Die Ausbreitung der Krankheit soll laut Minister Karl Lauterbach (SPD) mit allen Mitteln verhindert werden. „Dazu gehören eine gute Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter, eine umfassende Aufklärung und eben auch die Impfung besonders gefährdeter Menschen.“ Mit der Beschaffung des Impfstoffs und der gezielten Information besonders gefährdeter Gruppen stehe Deutschland im europäischen Vergleich vorn.

Der Queer-Beauftragte der Regierung, Sven Lehmann, sagte: „Die Impfbereitschaft gerade bei Männern, die Sex mit Männern haben, ist hoch.“ Gerade viele Schwerpunktpraxen würden seit Wochen impfen und aufklären. „Vor allem in den Hotspots ist die Nachfrage aber deutlich höher als das Angebot“, sagte Lehmann. In manchen Städten erhielten Impfwillige nur schwer Termine. Lehmann forderte die Länder auf, die neuen Dosen schnell zu verteilen.

Nach dem internationalen Affenpocken-Ausbruch im Mai 2022 wurden bislang 3405 Infektionsfälle in Deutschland gemeldet. Ende Juni empfahl die Ständige Impfkommission den Pockenimpfstoff Imvanex unter anderem für Personen mit einem erhöhten Risiko.

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