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ADAC Autoclub Berlin Brandenburg Coronavirus Nordsee Ostsee Sommerferien Tourismus Wochenende

Tourismus: Beginn der Sommerferien: Staus ab Freitag erwartet

Mit Beginn der Sommerferien in Berlin und Brandenburg am Donnerstag starten Hunderttausende Menschen am Wochenende in den Urlaub. Der Autoclub ADAC warnt vor vollen Straßen und Staus vor allem am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. «Wer flexibel ist, sollte über ruhigere Alternativrouten nachdenken oder auf einen anderen Reisetag, zum Beispiel Montag oder Dienstag, ausweichen.» Dieser Reisesommer dürfte laut ADAC wieder so staureich werden wie vor Beginn der Corona-Pandemie. Volle Straßen drohen den Berlinern auf dem Autobahnring rund um die Hauptstadt, auf dem Weg zur Ostsee und Nordsee sowie Richtung Süden.

Mit Beginn der Sommerferien in Berlin und Brandenburg am Donnerstag starten Hunderttausende Menschen am Wochenende in den Urlaub. Der Autoclub ADAC warnt vor vollen Straßen und Staus vor allem am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. «Wer flexibel ist, sollte über ruhigere Alternativrouten nachdenken oder auf einen anderen Reisetag, zum Beispiel Montag oder Dienstag, ausweichen.» Dieser Reisesommer dürfte laut ADAC wieder so staureich werden wie vor Beginn der Corona-Pandemie. Volle Straßen drohen den Berlinern auf dem Autobahnring rund um die Hauptstadt, auf dem Weg zur Ostsee und Nordsee sowie Richtung Süden.

Voll werden laut der Bahn auch die Züge in Richtung der Urlaubsgebiete. Auf dem Berliner Flughafen soll es am Freitag besonders voll werden, 80.000 Passagiere werden erwartet. Der Flughafen empfiehlt, mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug dort zu sein.

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Ajax Amsterdam Bayern Berlin Coronavirus FC BAyern Juventus Turin Konrad Laimer Lothar Matthäus München Sadio Mané Transferbemühung

Transferbemühungen: Matthäus über Bayern: Wundere mich, woher das Geld kommt

Lothar Matthäus ist über die Transferbemühungen seines Ex-Clubs FC Bayern München etwas überrascht. «Ich wundere mich, woher plötzlich das viele Geld kommt», sagte der Rekord-Nationalspieler der «Bild». «Es hieß zuletzt immer, man habe weniger zur Verfügung, auch wegen der Corona-Einbußen. Man findet auch deswegen mit Lewandowski keine Einigung über eine Verlängerung. Gnabrys Situation ist ungeklärt. Und dann kommt Mané für bis zu 41 Mio. Euro, soll Laimer kommen für 25, 30 Mio. Euro, soll de Ligt kommen für 60, 70 oder 80 Mio. Euro. Die anderen Spieler beobachten das», meinte der 61-Jährige.

Lothar Matthäus ist über die Transferbemühungen seines Ex-Clubs FC Bayern München etwas überrascht. «Ich wundere mich, woher plötzlich das viele Geld kommt», sagte der Rekord-Nationalspieler der «Bild». «Es hieß zuletzt immer, man habe weniger zur Verfügung, auch wegen der Corona-Einbußen. Man findet auch deswegen mit Lewandowski keine Einigung über eine Verlängerung. Gnabrys Situation ist ungeklärt. Und dann kommt Mané für bis zu 41 Mio. Euro, soll Laimer kommen für 25, 30 Mio. Euro, soll de Ligt kommen für 60, 70 oder 80 Mio. Euro. Die anderen Spieler beobachten das», meinte der 61-Jährige.

Die Bayern-Bosse hatten vorher immer wieder betont, dass Transfers in dieser Größenordnung vor allem auch wegen der Einbußen durch die Corona-Pandemie kaum finanzierbar seien.

Der 22 Jahre alte niederländische Fußball-Nationalspieler Matthijs de Ligt (Matthäus: «Ein Super-Transfer, wenn es klappt») soll Medienberichten zufolge bei Juventus Turin seinen Wechselwunsch nach München hinterlegt haben. Der Abwehrspieler (Vertrag bis 2024) soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Millionen Euro haben. Juve zahlte 2019 85,5 Millionen Euro für den Innenverteidiger an Ajax Amsterdam und dürfte wohl mindestens 60 Millionen Euro fordern.

Bisher haben die Bayern die Mittelfeldspieler Sadio Mané und Ryan Gravenberch sowie Außenverteidiger Noussair Mazraoui verpflichtet. Dem Vernehmen nach haben die Münchner 32 Millionen Euro als Ablösesumme für den 30-jährigen Mané an den FC Liverpool gezahlt. Der Betrag könnte durch Zusatzleistungen auf 41 Millionen ansteigen.

Für den 20 Jahre alten Gravenberch von Ajax Amsterdam war eine Ablöse von 18,5 Millionen Euro fällig, die sich durch Bonuszahlungen noch um bis zu 5,5 Millionen Euro erhöhen kann. Noussair Mazraoui (Ajax) war ablösefrei. Auch RB Leipzigs Konrad Laimer wollen die Bayern wohl holen, die Kosten könnten sich um die 25 Millionen Euro belaufen.

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Coesfeld Coronavirus Düsseldorf Fallzahl Neuinfektion Nordrhein-Westfalen RKI Robert-Koch-Institut

Fallzahlen: Corona-Inzidenz bei 714,2: Auffällig hoher Wert in Coesfeld

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Sieben-Tage-Inzidenz für Nordrhein-Westfalen am Donnerstagmorgen mit 714,2 angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche liegt damit niedriger als am Donnerstag vor einer Woche (782,4). Am Vortag betrug der Wert noch 721,1. Bundesweit registrierte das RKI am Donnerstag einen Wert von 690,6.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Sieben-Tage-Inzidenz für Nordrhein-Westfalen am Donnerstagmorgen mit 714,2 angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche liegt damit niedriger als am Donnerstag vor einer Woche (782,4). Am Vortag betrug der Wert noch 721,1. Bundesweit registrierte das RKI am Donnerstag einen Wert von 690,6.

Das RKI meldete am Donnerstag 28.640 neue Covid-19-Fälle im bevölkerungsreichsten Bundesland. 27 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona kamen hinzu. Die höchste Inzidenz wurde mit 1168,9 in Coesfeld gemeldet, die niedrigste Inzidenz mit 267 im Rhein-Sieg-Kreis.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst wurden – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

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Coronavirus Düsseldorf Finanzen Kommune Nordrhein-Westfalen NRW

Finanzen: Pro-Kopf-Verschuldung der NRW-Kommunen in 2021 unverändert

Trotz der Corona-Pandemie sind die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände Nordrhein-Westfalens im vergangenen Jahr kaum gestiegen. Mit rund 60,1 Milliarden Euro lagen sie Ende 2021 nur 26 Millionen Euro oder 0,04 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Rein rechnerisch ergab sich damit für jede Einwohnerin und jeden Einwohner des Landes eine Verschuldung von 3359 Euro (2020: 3353 Euro).

Trotz der Corona-Pandemie sind die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände Nordrhein-Westfalens im vergangenen Jahr kaum gestiegen. Mit rund 60,1 Milliarden Euro lagen sie Ende 2021 nur 26 Millionen Euro oder 0,04 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Rein rechnerisch ergab sich damit für jede Einwohnerin und jeden Einwohner des Landes eine Verschuldung von 3359 Euro (2020: 3353 Euro).

Zum Vergleich: Im Jahr 2001 hatte der Schuldenstand der NRW-Kommunen lediglich 36,1 Milliarden Euro betragen. Die Statistiker berücksichtigen bei ihren Berechnungen neben den Schulden der Kernhaushalte auch die Schulden der kommunalen Eigenbetriebe, der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und der kommunalen Anstalten öffentlichen Rechts.

Die höchste Pro-Kopf-Verschuldung der kreisangehörigen Gemeinden in NRW hatten Ende 2021 Siegburg im Rhein-Sieg-Kreis mit 11.577,31 Euro und Velbert im Kreis Mettmann mit 6525,47 Euro. In Salzkotten im Kreis Paderborn betrug die Pro-Kopf-Verschuldung dagegen nur 6,62 Euro. Die Stadt Velen im Kreis Borken war als einzige Kommune in NRW schuldenfrei.

Von den kreisfreien Städten im Land wiesen Ende 2021 Mülheim an der Ruhr (10 006,25 Euro) und Oberhausen (9555,67 Euro) die höchsten Pro-Kopf-Verschuldungen auf; die niedrigsten Werte hatten hier Düsseldorf (1870,15 Euro) und Hamm (2035,00 Euro).

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Coronavirus Deutschland Frauen Geschenk Glück Hochzeit Hochzeitstag Jochen Schweizer Kupfer Männer

Suchen & Finden: Geschenke zur Silbernen Hochzeit: Zehn romantische Ideen zum Verschenken

Zinn, Kupfer oder Blech: Wussten Sie, dass jeder Hochzeitstag einem Jubiläum zugeordnet werden kann? Tatsächlich gibt es jedes Jahr einen Grund zu feiern – allerdings konzentrieren sich die meisten Paare auf ihre großen Jubiläen, wie etwa den 25. oder den 50. Hochzeitstag.

Statistisch gesehen sind die meisten Männer in Deutschland bereits über 34 Jahre alt, wenn sie heiraten, und Frauen über 32. Dadurch nimmt die Wahrscheinlichkeit, eine Goldene Hochzeit (also 50 gemeinsame Ehejahre) zu feiern, leider ab. Wesentlich einfacher hingegen ist es, nach 25 Jahren ein anderes Jubiläum zu feiern: die Silberne Hochzeit. Und auch wenn durch die anhaltende Corona-Pandemie derzeit keine groß ausgelegten Familienfeiern stattfinden dürfen, so können trotzdem Geschenke ausgetauscht werden – unter den Paaren selbst oder auch per Post, wenn Freunde oder Verwandte zum 25. Hochzeitstag gratulieren wollen. Im Folgenden finden Sie eine Liste mit zehn Geschenkideen.

1. Salz- und Pfefferstreuer

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Verleihen Sie Ihrem Geschenk die nötige Würze – mit diesem Set: „Glück ist das Salz in der Suppe“ steht auf dem Salzstreuer und „Liebe gibt dem Leben Pfeffer“ auf dem Pfefferstreuer. Wenn das nicht die perfekte Symbiose aus Funktionalität und Romantik ist, wissen wir auch nicht weiter. Hier gibt es das Set.

2. Personalisierte Fußmatte

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Passend zum bevorstehenden Jubiläum gibt es diese Fußmatte, auf der nicht nur das Event selbst verewigt wurde: Sie können auch zwei personalisierte Namen darauf drucken lassen. Entweder von sich und Ihrem Ehemann oder Ihrer Ehefrau – oder aber von den zu beschenkenden Paar. Hier gibt es die Matte.

3. Käse- und Weintasting

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Gemeinsame Aktivitäten sind derzeit kaum bis gar nicht mehr möglich. Aus diesem Grund nehmen die Angebote digitaler Events stetig zu – so auch bei Jochen Schweizer: Das 90-minütige Käse- und Weintasting mit einem erfahrenen Sommelier findet einfach zu Hause statt. Hier gibt es den Gutschein.

4. Weinregal

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Wenn Sie einen edlen Tropfen verschenken oder gemeinsam mit Ihrer besseren Hälfte trinken wollen, lohnt sich die Anschaffung eines Weinregals aus Paulowniaholz. Es besitzt zwölf Fächer und bietet Platz für mindestens 20 Flaschen, die darin sachgemäß gelagert werden können. Hier gibt es das Regal.

5. Erste-Hilfe-Set

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Hierbei handelt es sich vielmehr um einen wasserabweisenden Scherzartikel als ein echtes Erste-Hilfe-Set: Darin finden sich sechs Fächer, die Sie mit kleinen Überraschungen oder Aufmerksamkeiten für das Ehepaar (oder Ihre/n Partner/in) individuell befüllen können. Hier gibt es die Tasche.

6. Hufeisen-Box

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Unter dem Motto: „Silber haben sie schon, jetzt wollen Sie Gold!“ soll diese Box (inklusive echtem Hufeisen, das von einem Pferd getragen wurde) dem Ehepaar in erster Linie Glück bringen. Denn wie jeder weiß, sind 25 gemeinsame Jahre nicht mehr selbstverständlich heutzutage. Hier gibt es das Hufeisen.

7. Hochzeitskerze

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Als Geschenk oder romantische Tisch-Deko geeignet, ziert diese Hochzeitskerze eine 25 – darunter findet sich die Anzahl der Tage, Wochen und Monate, die das Ehepaar gemeinsam verbracht hat. Laut Hersteller wurde die Kerze von Hand gemacht und mit Liebe dekoriert. Hier gibt es das Geschenk.

8. Personalisierte Sektgläser

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Weitere praktische Geschenke zur Silbernen Hochzeit sind diese Sektgläser von Leonardo, die in einer Holzbox geliefert werden. Das Besondere daran ist: Sowohl die Gläser als auch die Kiste werden mit den Namen des Brautpaares versehen – und verleihen dem Geschenk eine persönliche Note. Hier gibt es das Set.

9. Geldgeschenk

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Manch einer möchte dem Brautpaar einen Wunsch erfüllen, hat aber keine Ahnung, was es gebrauchen könnte. In dem Fall bietet sich Geld an, mit dem sich die Beschenkten einen Wunsch erfüllen können. Und damit die Übergabe nicht in einem Umschlag erfolgt, wird diese Mausefalle empfohlen. Hier gibt es das Gerät.

10. Wünsche-Buch

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Wie der Name schon suggeriert, geht es bei diesem Geschenk darum, dem Brautpaar seine besten Glückwünsche schriftlich zu übermitteln – gesammelt in einem Buch. Damit die Seiten gefüllt werden, können Sie diese gemeinsam mit Freunden und Familien bearbeiten. Hier gibt es das Gemeinschaftsgeschenk.

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Berlin Coronavirus Deutschland Fallzahl RKI Robert-Koch-Institut

Fallzahlen: Corona-Inzidenz in Berlin bei 537

Die Corona-Inzidenz in Berlin hat am Donnerstag 537 erreicht. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 423. Für ganz Deutschland wurde am Donnerstag die Zahl, die die registrierten Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in sieben Tagen angibt, mit knapp 691 angegeben.

Die Corona-Inzidenz in Berlin hat am Donnerstag 537 erreicht. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 423. Für ganz Deutschland wurde am Donnerstag die Zahl, die die registrierten Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in sieben Tagen angibt, mit knapp 691 angegeben.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik.

Laut RKI wurden für Berlin am Donnerstag 4487 neue Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Die Gesamtzahl der registrierten Fälle stieg seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 auf knapp 1.125.000. Zwei weitere Todesfälle wurden gemeldet. Nach den offiziellen Zahlen gab es seit Pandemiebeginn in Berlin damit 4658 Tote im Zusammenhang mit Corona-Infektionen.

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Coronavirus Hannover Niedersachsen Polizei

Proteste: Immer weniger Corona-Demos in Niedersachsen

Die Corona-Politik führt in Niedersachsen immer seltener zu Protesten. Während in den vergangenen Monaten Zehntausende Demos die Polizei in Atem hielten, sieht es jetzt etwas anders aus.

Die Zahl der Corona-Demonstrationen ist im vergangenen Monat in Niedersachsen weiter deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Innenministeriums gab es im Juni insgesamt 111 Demonstrationen, die sich kritisch mit den Corona-Maßnahmen beschäftigten. Im Monat zuvor waren es laut Polizei noch 191 Demos gewesen. Die Teilnehmerzahl habe sich von 13.100 auf 5860 mehr als halbiert. Im Januar hatten sogar noch etwa 90.000 Menschen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen demonstriert. Insgesamt nahmen im ersten Halbjahr rund 204.000 Menschen an den Versammlungen teil.

Mit dem Demogeschehen ging auch die Zahl der Polizeikräfte stark zurück. Im Juni waren 582 Beamte im Einsatz, im Vergleich zu rund 1500 im Mai. Die Angaben des Ministeriums umfassen Einsätze bei Demos gegen die Corona-Politik ebenso wie bei parallel stattfindenden Gegendemonstrationen. Verletzte Einsatzkräfte habe es in den vergangenen Monaten keine gegeben, hieß es vom Ministerium – im Januar waren bei den Demos noch 28 Polizisten verletzt worden.

In den vergangenen Monaten standen Demonstrationen, die eine kritische Haltung zu den Corona-Maßnahmen hatten, besonders an Samstagen und Montagen im Fokus. Viele der Versammlungen wurden nicht ordnungsgemäß angemeldet, was die Arbeit der Polizei erschwerte.

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Coronavirus Energiepreis Explosion Nahrungsmittel UN UNDP

Weltweite Armut: UN: Armut mit Geld für Betroffene lindern

Die Auswirkungen von Krieg und Corona treiben immer mehr Menschen in die Armut. Das UN-Entwicklungsprogramm sagt nun, dass direkte Geldtransfers an Betroffene besser wirken als pauschale Subventionen.

Durch die Explosion der Nahrungsmittel- und Energiepreise sind nach Angaben der Vereinten Nationen in nur drei Monaten weltweit 71 Millionen Menschen zusätzlich in Armut gerutscht.

Sie müssen mit weniger als knapp vier Euro pro Tag und Person auskommen. Hilfe nach dem Gießkannenprinzip – durch Steuersenkungen oder pauschale Energiesubventionen – seien weniger effektiv als Direktzahlungen an die am stärksten Betroffenen, um Menschen vor Armut zu bewahren, berichtete das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) am Donnerstag.

«Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass gezielte Geldtransfers gerechter und kosteneffizienter sind als pauschale Subventionen», teilte das UNDP mit. Zu pauschalen Subventionen zählt etwa eine vorübergehende Senkung der Energiesteuer zur Verbilligung des Benzins wie in Deutschland. Das helfe zwar kurzfristig, verschlimmere aber die Ungleichheit und verschärfe bei Energiesubventionen langfristig auch die Klimakrise, weil Menschen, die es sich leisten könnten, bei billigeren Benzinpreisen mehr Auto führen. Nach Angaben des UNDP profitieren von Energiesubventionen vor allem die reichsten 20 Prozent einer Bevölkerung. Gezielte finanzielle Unterstützung würde dagegen vor allem den 40 Prozent der Ärmsten zu Gute kommen.

Ursachen für steigende Armut

Ursachen der derzeitigen Krise sind nach UNDP-Angaben unter anderem die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie der russische Krieg gegen die Ukraine und die russische Blockade ukrainischer Häfen, über die kein Getreide exportiert werden kann. Stark betroffen sind etwa die ärmsten Haushalte in Ländern im westlichen Balkan, am Kaspischen Meer und südlich der Sahara.

Mit dem Anstieg der Zinsen infolge der Inflation laufen nach UNDP-Angaben Dutzende Entwicklungsländer Gefahr, zahlungsunfähig zu werden. Wenn sie keine Nahrungsmittel– oder Energieimporte mehr bezahlen könnten, drohten Unruhen, wie die Situation in Sri Lanka jüngst gezeigt habe, sagte UNDP-Chef Achim Steiner. Das UNDP fordert, das die Zinszahlungen der Entwicklungsländer auf Staatsschulden für zwei Jahre ausgesetzt werden.

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Coronavirus Einlass Justizministerium Sachsen Sicherheitskontrolle Staatsanwaltschaft

Justizministerium: Weniger Treffer bei Einlasskontrollen in Sachsens Gerichten

Die Sicherheitskontrolle ist auch an Sachsens Gerichten längst Normalität. Die Wachtmeister nehmen Gegenstände in Verwahrung, die gefährlich sind oder werden könnten – meist bis ihre Besitzer das Gebäude wieder verlassen.

Bei den Sicherheitskontrollen am Einlass der rund 50 sächsischen Gerichten und Staatsanwaltschaften sind 2021 weniger gefährliche und als Waffe nutzbare Alltagsgegenstände sichergestellt worden als im Jahr zuvor. Das Justizministerium geht davon aus, dass der eingeschränkte Besucherverkehr und Corona-Schutzregeln dafür verantwortlich sind.

Genau erklären ließ sich das nicht, sagte eine Ministeriumssprecherin. Eine Rolle könnten Zugangsbeschränkungen spielen – oder dass die Personalien erfasst werden. Vorstellbar sei aber auch, dass das Bewusstsein dafür gewachsen sei, keine gefährlichen Gegenstände beim Gang in Justizgebäude dabei zu haben.

Wie die Statistik zeigt, hat sich das Niveau 2021 gegenüber dem Vor-Pandemie-Jahr 2019 mehr als halbiert – von 16 847 auf 6688. 2020 waren es knapp 9300 Fälle, 2018 fast 16.900. Im vergangenen Jahr kamen nach Ministeriumsangaben vor allem spitze Gegenstände und Reizstoffspray aus der Kleidung oder Taschen zum Vorschein. Ihre Zahl hat sich gegenüber 2019 mehr als halbiert. Die Kontrolleure konfiszierten zudem 88 Messer, die unter das Waffengesetz fallen, und vier Elektroschocker.

Zwei Besucher verweigerten die Personenkontrolle, zudem gab es Beleidigungen, Beschimpfungen und Sachbeschädigungen, aber auch eine Bombendrohung, drei verdächtige Briefsendungen, vier Fälle versuchter Nötigung und je zehn versuchte tätliche Übergriffe und Bedrohungen. Sicherheitsrelevante Ereignisse, die Menschen gefährden oder Dienststellen und Arbeitsabläufe beeinträchtigen, werden seit 2019 erfasst – sie sind ebenfalls rückläufig, von 66 im Jahr vor der Pandemie auf 46 im ersten und 43 im zweiten Corona-Jahr. Dafür häuften sich Vorfälle mit Maskenverweigerern.

Der Freistaat hatte nach dem gewaltsamen Tod einer Zeugin 2009 im Dresdner Landgericht mehrere Millionen Euro in die Sicherheit an Gerichten investiert. Auch die Zugangskontrollen wurden verstärkt – inklusive mobiler Handsonden, Schleusen und mehr Personal. Die Ägypterin Marwa El-Sherbini war bei einer Berufungsverhandlung vom Angeklagten aus Fremdenhass erstochen worden. Die Bluttat hatte bundesweit Entsetzen, Proteste in der islamischen Welt und eine Debatte über Sicherheit an Gerichten ausgelöst.

An Landgerichten und Justizzentren wird seitdem ständig kontrolliert, an kleineren Amtsgerichten sporadisch, auch mit Metalldetektoren. Die Sicherheitskonzeption für Gerichte und Staatsanwaltschaften sei vollständig überarbeitet und erweitert, der Justizwachtmeisterdienst personell verstärkt und besser ausgestattet worden, sagte Justizstaatssekretär Mathias Weilandt. Konzepte und Handlungsleitfäden «werden regelmäßig evaluiert und bedarfsgerecht angepasst».

Sonstige gefährliche Gegenstände werden für die Dauer des Aufenthalts ihrer Besitzer bei Gericht in Verwahrung genommen, 2021 auch kleine Taschen-, Obst- oder Cutter-Messer – oder ein Hammer mit zwei 15 Zentimeter langen Nägeln am Sozialgericht Dresden.

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Coronavirus Deutsche Presse-Agentur Dresden Musikbranche Oper Wien

Dresden: Dirigent Meir Wellber sieht Musikbranche auf neuen Wegen

Die Corona-Pandemie wird nach Ansicht des Dirigenten Omer Meir Wellber den Musikbetrieb auf Dauer verändern. «Ich kann nicht genau sagen, in welche Richtung es geht. Doch neue Medien und Formate werden viel stärker berücksichtigt werden. Wir müssen auf allen Kanälen präsent sein», sagte der 40-Jährige im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Gerade für Opernhäuser mit ihren langen Planungsvorläufen sei es schwierig, auf eine Pandemie zu reagieren. «Doch viele haben etwas Neues gefunden, neue Ideen entwickelt. Man muss nicht im Koma bleiben. Ganz im Gegenteil. Das Theater muss in solchen Situationen immer ganz vorne mit dabei sein, darf nie im Tiefschlaf versinken.» Mit einem Dirigat der Verdi-Oper «Aida» verabschiedet sich Meir Wellber an diesem Samstag als 1. Gastdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden. «Ich werde wieder nach Dresden kommen, aber nicht mehr so häufig. Ich mag es, immer wieder neue Sachen zu machen und mit der Volksoper in Wien öffnet sich ein Fenster, hinter dem viel Neues liegt.» Ab September ist der Dirigent Musikdirektor an der Volksoper Wien.

Die Corona-Pandemie wird nach Ansicht des Dirigenten Omer Meir Wellber den Musikbetrieb auf Dauer verändern. «Ich kann nicht genau sagen, in welche Richtung es geht. Doch neue Medien und Formate werden viel stärker berücksichtigt werden. Wir müssen auf allen Kanälen präsent sein», sagte der 40-Jährige im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Gerade für Opernhäuser mit ihren langen Planungsvorläufen sei es schwierig, auf eine Pandemie zu reagieren. «Doch viele haben etwas Neues gefunden, neue Ideen entwickelt. Man muss nicht im Koma bleiben. Ganz im Gegenteil. Das Theater muss in solchen Situationen immer ganz vorne mit dabei sein, darf nie im Tiefschlaf versinken.» Mit einem Dirigat der Verdi-Oper «Aida» verabschiedet sich Meir Wellber an diesem Samstag als 1. Gastdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden. «Ich werde wieder nach Dresden kommen, aber nicht mehr so häufig. Ich mag es, immer wieder neue Sachen zu machen und mit der Volksoper in Wien öffnet sich ein Fenster, hinter dem viel Neues liegt.» Ab September ist der Dirigent Musikdirektor an der Volksoper Wien.

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