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1. FC Köln Bayern Borussia Dortmund Bundesliga BVB Dortmund Edin Terzic Erling Haaland FC BAyern Julian Brandt Köln Mats Hummels München Westfalen

Bundesliga: Alte BVB-Leier: „Diese Dinge passieren immer wieder“

Es war der dritte System-Ausfall am 8. Spieltag. So wird Borussia Dortmund wieder nicht deutscher Meister. Im Hit gegen die Bayern können sie das Gegenteil beweisen. Doch dafür muss sich viel ändern.

Im Endeffekt ist es immer dieselbe Leier. „Heute war wieder einmal sehr sichtbar, woran es seit Jahren hapert, um konstant oben anzuklopfen“, sagte Trainer Edin Terzic nach der 2:3 (1:0)-Niederlage von Borussia Dortmund beim 1. FC Köln.

Nach jedem Sieg werde der hochtalentierten Mannschaft die Frage gestellt, „was diese Saison drin ist“, ergänzte der sichtlich enttäuschte Terzic, „Spiele wie diese zeigen, dass wir darüber nicht nachdenken müssen. Weil uns diese Dinge immer wieder passieren“.

Mit einem Sieg hätte der BVB als Tabellenführer in den Liga-Gipfel am Samstag gegen den FC Bayern München gehen können. Nach der dritten Niederlage im achten Saisonspiel rutschten die Westfalen hinter die punktgleichen Bayern zurück. Terzic erklärte zwar, er habe „keine Zweifel“ an der in Dortmund so oft diskutierten Mentalität. Seine Aussagen im Detail stellten aber genau diese infrage. „In einer sehr wichtigen Phase des Spiels waren wir nicht bereit, unser Tor zu verteidigen“, kritisierte der Coach. Und auf die Frage, ob das die Euphorie vor dem Top-Spiel nun bremse, antwortete Terzic: „Wir treten selber auf die Euphoriebremse – genau wegen Spielen wie heute.“

Fehlt Haalands Power?

Auch wenn die ständigen Verweise der Dortmunder auf das sportlich wie finanziell größere Potenzial der Münchner zweifellos richtig sind – dass die Bayern seit einer Dekade ausnahmslos Meister wurden, liegt auch daran, dass der einzig ernsthafte Verfolger seit Jahren immer in wichtigen Momenten einen kompletten System-Ausfall hinlegt. Dass wichtige Spieler wie Kapitän Marco Reus und Abwehrchef Mats Hummels in Köln fehlten, taugt bestenfalls zur Erklärung, aber nicht zur Ausrede.

In dieser Saison wird deutlich: Ohne Erling Haaland, der in den ersten acht Liga-Spielen für Manchester City mit elf Treffern genauso viele erzielte wie die gesamte Mannschaft des BVB, können die Dortmunder die Gegner nicht überrollen. Es geht nur über Disziplin. Das beweist auch die Tatsache, dass vier der fünf Siege mit 1:0 errungen wurden. So stand es in Köln nach dem Treffer von Julian Brandt (31.) auch zur Pause. Das Auftreten danach, so stellte es Torhüter Alexander Meyer fest, „geht gar nicht. Es fehlte, dass wir als Team zusammen dagegenhalten. Man muss sich dagegenstemmen, auch Körpersprache zeigen. So holt man keine Punkte.“ Der Grund sei, „dass viele mit sich selbst beschäftigt sind“. Was Brandt unfreiwillig und auf skurrile Art und Weise bestätigte: „Da habe ich nicht drauf geachtet. Ich war natürlich erst mal mit meiner Leistung beschäftigt.“

Auffallend auch: Während der BVB in 512 Liga-Minuten mit Hummels nur einen Gegentreffer kassierte, waren es in 218 Minuten ohne den Routinier unglaubliche neun. Die Neuzugänge Niklas Süle und vor allem Nico Schlotterbeck zeigen viele Unsicherheiten. Fakten, die auch Bundestrainer Hansi Flick nicht verborgen bleiben dürften. 

Und noch eines wurde am Samstag schmerzhaft klar: Das Experiment mit Anthony Modeste ist wohl vorerst gescheitert. Auch in seinem alten Wohnzimmer im Kölner Stadion, wo er bis Sommer zahlreiche Tore mit seinem Brillenjubel gefeiert hatte, fehlte dem 34 Jahre alten Franzosen jegliche Bindung zum Spiel. Keine einzige nennenswerte Torchance sprang für ihn heraus. 

„Es war nie der Spielstil von Borussia Dortmund, sich über Flanken zu definieren. Aber das ist ein gegenseitiges Entgegenkommen“, sagte Brandt. Doch dass der BVB extra für Modeste ein unliebsames System spielt, ist angesichts seiner Rückzahlung in Leistung und Toren aktuell nicht mehr zu rechtfertigen. Zumal U21-Nationalspieler Youssoufa Moukoko nach seinem Siegtor im Derby gegen Schalke auch diesmal nach seiner Einwechslung gleich deutlich präsenter und torgefährlicher war. 

In der Champions League nun gegen Sevilla

Vor dem Spiel in München steht noch das Duell in der Champions League beim FC Sevilla, das in diesem Wettbewerb ebenfalls wegweisend ist. Und dazwischen wird Terzic seine Spieler immer wieder ins Gebet nehmen. „Wir werden es wieder ansprechen“, sagte er: „Wir werden wieder versuchen, unsere Lehren daraus zu ziehen. Dann werden wir wieder darüber reden, dass wir eine Reaktion zeigen müssen.“ Das Wort „wieder“ ist in Dortmund gerade ein häufig benutztes. 

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1. FC Köln Bayern Borussia Dortmund BVB Dortmund Edin Terzic FC BAyern Julian Brandt Köln Mats Hummels München Westfalen

Bundesliga: Alte BVB-Leier vor Gipfel: „Dinge passieren immer wieder“

Es war der dritte System-Ausfall am 8. Spieltag. So wird Borussia Dortmund wieder nicht deutscher Meister. Im Hit gegen die Bayern können sie das Gegenteil beweisen. Doch dafür muss sich viel ändern.

Im Endeffekt ist es immer dieselbe Leier. „Heute war wieder einmal sehr sichtbar, woran es seit Jahren hapert, um konstant oben anzuklopfen“, sagte Trainer Edin Terzic nach dem 2:3 (1:0) von Borussia Dortmund beim 1. FC Köln. Nach jedem Sieg werde der hochtalentierten Mannschaft die Frage gestellt, „was diese Saison drin ist“, ergänzte der sichtlich enttäuschte Terzic, „Spiele wie diese zeigen, dass wir darüber nicht nachdenken müssen. Weil uns diese Dinge immer wieder passieren“.

Mit einem Sieg hätte der BVB als Tabellenführer in den Liga-Gipfel am Samstag gegen den FC Bayern München gehen können. Nach der dritten Niederlage im achten Saisonspiel rutschten die Westfalen hinter die punktgleichen Bayern zurück. Terzic erklärte zwar, er habe „keine Zweifel“ an der in Dortmund so oft diskutierten Mentalität. Seine Aussagen im Detail stellten aber genau diese infrage. „In einer sehr wichtigen Phase des Spiels waren wir nicht bereit, unser Tor zu verteidigen“, kritisierte der Coach. Und auf die Frage, ob das die Euphorie vor dem Top-Spiel nun bremse, antwortete Terzic: „Wir treten selber auf die Euphoriebremse – genau wegen Spielen wie heute.“

Auch wenn die ständigen Verweise der Dortmunder auf das sportlich wie finanziell größere Potenzial der Münchner zweifellos richtig sind – dass die Bayern seit einer Dekade ausnahmslos Meister wurden, liegt auch daran, dass der einzig ernsthafte Verfolger seit Jahren immer in wichtigen Momenten einen kompletten System-Ausfall hinlegt. Dass wichtige Spieler wie Kapitän Marco Reus und Abwehrchef Mats Hummels in Köln fehlten, taugt bestenfalls zur Erklärung, aber nicht zur Ausrede.

In dieser Saison wird deutlich: Ohne Erling Haaland, der in den ersten acht Liga-Spielen für Manchester City mit elf Treffern genauso viele erzielte wie die gesamte Mannschaft des BVB, können die Dortmunder die Gegner nicht überrollen. Es geht nur über Disziplin. Das beweist auch die Tatsache, dass vier der fünf Siege mit 1:0 errungen wurden. So stand es in Köln nach dem Treffer von Julian Brandt (31.) auch zur Pause. Das Auftreten danach, so stellte es Torhüter Alexander Meyer fest, „geht gar nicht. Es fehlte, dass wir als Team zusammen dagegenhalten. Man muss sich dagegenstemmen, auch Körpersprache zeigen. So holt man keine Punkte.“ Der Grund sei, „dass viele mit sich selbst beschäftigt sind“. Was Brandt unfreiwillig und auf skurrile Art und Weise bestätigte: „Da habe ich nicht drauf geachtet. Ich war natürlich erst mal mit meiner Leistung beschäftigt.“

Auffallend auch: Während der BVB in 512 Liga-Minuten mit Hummels nur einen Gegentreffer kassierte, waren es in 218 Minuten ohne den Routinier unglaubliche neun. Die Neuzugänge Niklas Süle und vor allem Nico Schlotterbeck zeigen viele Unsicherheiten. Fakten, die auch Bundestrainer Hansi Flick nicht verborgen bleiben dürften.

Und noch eines wurde am Samstag schmerzhaft klar: Das Experiment mit Anthony Modeste ist wohl vorerst gescheitert. Auch in seinem alten Wohnzimmer im Kölner Stadion, wo er bis Sommer zahlreiche Tore mit seinem Brillenjubel gefeiert hatte, fehlte dem 34 Jahre alten Franzosen jegliche Bindung zum Spiel. Keine einzige nennenswerte Torchance sprang für ihn heraus.

„Es war nie der Spielstil von Borussia Dortmund, sich über Flanken zu definieren. Aber das ist ein gegenseitiges Entgegenkommen“, sagte Brandt. Doch dass der BVB extra für Modeste ein unliebsames System spielt, ist angesichts seiner Rückzahlung in Leistung und Toren aktuell nicht mehr zu rechtfertigen. Zumal U21-Nationalspieler Youssoufa Moukoko nach seinem Siegtor im Derby gegen Schalke auch diesmal nach seiner Einwechslung gleich deutlich präsenter und torgefährlicher war.

Vor dem Spiel in München steht noch das Duell in der Champions League beim FC Sevilla, das in diesem Wettbewerb ebenfalls wegweisend ist. Und dazwischen wird Terzic seine Spieler immer wieder ins Gebet nehmen. „Wir werden es wieder ansprechen“, sagte er: „Wir werden wieder versuchen, unsere Lehren daraus zu ziehen. Dann werden wir wieder darüber reden, dass wir eine Reaktion zeigen müssen.“ Das Wort „wieder“ ist in Dortmund gerade ein häufig benutztes.

Informationen zum Spiel bei bundesliga.de

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1. FC Köln Borussia Dortmund Bundesliga BVB Giovanni Reyna Gregor Kobel Köln Mats Hummels Sky USA

Bundesliga: Sky: BVB muss in Köln auch auf Hummels verzichten

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss einem Medienbericht zufolge in der Partie beim 1. FC Köln an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) auch auf Innenverteidiger Mats Hummels verzichten. Wie der TV-Sender Sky berichtete, fehlt der 33-Jährige wegen einer Erkältung. Offensivspieler Giovanni Reyna steht dem BVB ebenfalls nicht zur Verfügung. Der Nationalspieler kehrte mit einer Verletzung von der Länderspielreise mit den USA zurück. Auch Stammtorhüter Gregor Kobel und Kapitän Marco Reus fallen neben weiteren BVB-Profis aus.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss einem Medienbericht zufolge in der Partie beim 1. FC Köln an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) auch auf Innenverteidiger Mats Hummels verzichten. Wie der TV-Sender Sky berichtete, fehlt der 33-Jährige wegen einer Erkältung. Offensivspieler Giovanni Reyna steht dem BVB ebenfalls nicht zur Verfügung. Der Nationalspieler kehrte mit einer Verletzung von der Länderspielreise mit den USA zurück. Auch Stammtorhüter Gregor Kobel und Kapitän Marco Reus fallen neben weiteren BVB-Profis aus.

Info bei Sky

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1. FC Köln Borussia Dortmund BVB Gio Reyna Katar Köln Marco Reus Mats Hummels Nico Schlotterbeck Niklas Süle Sky

BVB muss gegen Köln wohl auf Mats Hummels verzichten

Borussia Dortmund muss zum Auftakt der englischen Wochen gegen den 1. FC Köln wohl ohne Mats Hummels auskommen. Neben dem Innenverteidiger fallen auch Kapitän Marco Reus und Gio Reyna aus.

Borussia Dortmund muss zum Auftakt der englischen Wochen gegen den 1. FC Köln wohl ohne Mats Hummels auskommen. Neben dem Innenverteidiger fallen auch Kapitän Marco Reus und Gio Reyna aus.

Einer Meldung von Sky zufolge fällt Mats Hummels in Köln wegen einer Erkältung aus. Demnach würden Nico Schlotterbeck und Niklas Süle gegen die Geißböcke die Innenverteidigung bilden. Hummels hatte zuletzt mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und gilt sogar wieder als ernsthafter Kandidat für die Weltmeisterschaft in Katar.

Neben Hummels und den langzeitverletzten Mo Dahoud, Jamie Bynoe-Gittens (beide Schulterverletzung), Sebastien Haller (Hodentumor) und Mateu Morey (Knieverletzung) muss Trainer Edin Terzic auch auf Marco Reus (Bänderverletzung im Sprunggelenk), Giovanni Reyna (Zerrung) sowie weiterhin auf Stammtorwart Gregor Kobel (Muskelfaserriss) verzichten. Außerdem wird der Ex-Kölner Salih Özcan aufgrund von Fußproblemen voraussichtlich nur auf der Bank Platz nehmen und von Emre Can vertreten.

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Absprache Antonio Rüdiger BVB DFB-Auswahl Hansi Flick Katar Mats Hummels Nico Schlotterbeck Niklas Süle

Absprache mit Flick: Hummels als Reservist zur WM?

Hansi Flick und Mats Hummels haben eine Absprache getroffen: Der BVB-Verteidiger darf als Reservist mit der DFB-Auswahl zur WM nach Katar fahren.

Im Hinblick auf den WM-Kader der deutschen Nationalmannschaft wird es wohl noch die ein oder andere Änderung geben. Womöglich überdenkt Hansi Flick eine Rolle für Mats Hummels. Der BVB-Verteidiger würde auch als Reservist mit nach Katar kommen.

Neben der Thematik um die Besetzung des Sturms gilt insbesondere die Verteidigung als Problemstelle in der deutschen Nationalmannschaft. Zwar gibt es mit Spielern wie Antonio Rüdiger, Niklas Süle, Nico Schlotterbeck und Co. zweifelsohne starke Spieler, doch scheint die Zusammenarbeit noch nicht richtig zu sitzen.

Entsprechend wurden über die nun ausklingende Länderspielpause wieder Stimmen laut, die eine Nominierung von Mats Hummels fordern. Der Abwehrspieler des BVB hat sich zu Saisonstart in sehr guter Form gezeigt.

Nicht wenige denken, der Routinier könnte mit dieser Form und seiner Erfahrung dazu beitragen, die Defensive zu stabilisieren. Zu häufig muss die DFB-Elf (vermeidbare) Gegentore ausgleichen, um Spiele gewinnen zu können. Weil dieser Spielraum bei der Weltmeisterschaft sehr begrenzt sein wird, müssen die Fehler begrenzt werden.

Kontakt zwischen Flick und Hummels: BVB-Verteidiger als Reservist zur WM?

Und offenbar überlegt es sich auch Hansi Flick noch, ob Hummels mitfahren sollte. Die Bild möchte von einer geheimen Absprache zwischen Coach und Spieler erfahren haben: Demnach gibt es die Zusage des Spielers, dass er sich auch einer etwaigen Reservisten-Rolle hingeben würde.

Zwischen beiden soll es immer wieder regelmäßigen Kontakt gegeben haben. Da Flick ihn aber vermutlich eher auf der Bank als in der Startelf einplanen würde, hat er sich von Hummels eben jenes Versprechen abgeholt: Falls er zur WM mitfahren sollte, gibt es keinen Unmut und keinen Ärger. Der Dortmunder würde eine Rolle als Reservist voll und ganz akzeptieren und aushelfen, insofern nötig.

Den Kontakt bestätigte Hummels gegenüber der Bild: „Wir sind in einem regelmäßigen Austausch und besprechen immer wieder, wie wir die Lage sehen.“

Dass er aktuell auch auf hohem Niveau bestehen und überzeugen kann, hat er in den letzten Wochen unter Beweis gestellt. Flick wird die gute Form selbst mitbekommen und sich seine Gedanken gemacht haben.

So scheint es aktuell noch möglich zu sein, dass mit Süle, Schlotterbeck und Hummels gleich drei BVB-Verteidiger mit zur WM kommen.

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BVB Edin Terzic Eis Mats Hummels Nico Schlotterbeck Niklas Süle Saisonverlauf Sport1

Mit „Foodballs“: „Naschkatze“ Hummels erklärt Ernährungstrick für Topform

Mats Hummels überzeugt aktuell durch seine Topform. Die hat er durch neue „Foodballs“ und weitere Ernährungstrick erreichen können.

Mats Hummels hat sich im bisherigen Saisonverlauf in sehr guter Form gezeigt. Der Innenverteidiger hat seine Ernährung umgestellt, um seiner Karriere noch einmal einen neuen Anschwung zu geben.

Wenn die Konkurrenz Niklas Süle und Nico Schlotterbeck heißt, ist es längst nicht garantiert, dass man regelmäßig in der Startelf steht. Doch genau das hat Mats Hummels in dieser noch jungen Saison zuhauf geschafft.

Der Abwehrspieler zeigt sich in sehr guter Form – womöglich die beste Form der letzten zwei, drei Jahre. Während Edin Terzic beim BVB sehr gerne auf ihn setzt, was der Mannschaft bereits sechs wettbewerbs-übergreifende Siege gänzlich ohne Gegentor eingebracht hat, fordern einige Stimmen bereits seine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft.

Wenig verwunderlich, immerhin präsentiert sich Hummels rundherum gut. Sowohl die spielerischen Auftritte auf der einen, sowie seine Form – auch auf die Fitness bezogen – auf der anderen Seite.

Gegenüber Sport1hat der 33-Jährige den Hintergrund verraten. Primär geht es dabei um die Ernährung.

„Foodballs“ statt Eis und Schokolade: Hummels mit weiterer Ernährungsumstellung

„Vor einiger Zeit habe ich gemerkt, dass ich im Bereich Ernährung noch einiges rausholen kann, deswegen habe ich angefangen, mit Nahni zu arbeiten“, erklärte er. Nahni Franke, die auch mit anderen Top-Athleten wie Gina Lückenkemper arbeitet, unterstützt den Verteidiger inzwischen seit etwa zwei Jahren.

Mittlerweile zeigt sich der Umschwung recht deutlich. Normalerweise, betonte sie, würde sie den Sportlern dazu raten, über die Sommerpausen auch mal etwas weniger auf die gesunde Ernährung zu achten. Bei Hummels hingegen habe sie auf das Gegenteil bestehen müssen. „Ich habe ihm, bei allem Respekt vor seiner großen Karriere, gesagt: ‚Entweder du änderst jetzt was oder es kann schneller vorbei sein als es dir lieb ist!'“, so Franke.

Ein Satz, der ihn direkt gepackt habe. „Dass sich jemand, der eher auf das Ende seiner Karriere hinsteuert, noch mal so sehr für das Thema Ernährung begeistert, hat auch mich angefixt“, erinnerte sich die Ernährungsexpertin.

Die größte Baustelle, die die beiden zusammen angehen mussten: Süßigkeiten. Allen voran bei Eis und Schokolade habe „die richtige Naschkatze“ Hummels nur sehr schwer nein sagen können.

Stattdessen haben sie zusammen sogenannte „Foodballs“ entwickelt. Die Erklärung dahinter: „Man hat das Gefühl, dass man etwas Süßes nascht und sündigt, aber im Endeffekt sind nur gute Sachen drin, die dem Körper helfen und als leckere Energielieferanten dienen.“

Seitdem könne er „deutlich besser auf Süßigkeiten verzichten“, so der Dortmunder. Dazu verzichtet er häufiger auf Fisch und Fleisch, während Weizen gar nicht mehr gegessen wird. Primär stehen vegane Gerichte auf dem Speiseplan.

Eine weitere Umstellung, die sichtbar ihre Früchte trägt. Immerhin sei er nun in einem Fußballer-Alter, „in dem ich alle Möglichkeiten ausschöpfen möchte, um die beste Version von mir tagtäglich auf den Platz zu stellen“, erklärte er seine Motivation. Das wird nicht nur ihn persönlich freuen, sondern auch seinen Verein. Und Hansi Flick dürfte im Hinblick auf die Weltmeisterschaft vielleicht doch nochmal ins Grübeln geraten…

Alles zum BVB bei 90min:

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BVB Edin Terzic Eis Mats Hummels Nico Schlotterbeck Niklas Süle Saisonverlauf Sport1

Mit „Foodballs“: „Naschkatze“ Hummels erklärt Ernährungstrick für Topform

Mats Hummels überzeugt aktuell durch seine Topform. Die hat er durch neue „Foodballs“ und weitere Ernährungstrick erreichen können.

Mats Hummels hat sich im bisherigen Saisonverlauf in sehr guter Form gezeigt. Der Innenverteidiger hat seine Ernährung umgestellt, um seiner Karriere noch einmal einen neuen Anschwung zu geben.

Wenn die Konkurrenz Niklas Süle und Nico Schlotterbeck heißt, ist es längst nicht garantiert, dass man regelmäßig in der Startelf steht. Doch genau das hat Mats Hummels in dieser noch jungen Saison zuhauf geschafft.

Der Abwehrspieler zeigt sich in sehr guter Form – womöglich die beste Form der letzten zwei, drei Jahre. Während Edin Terzic beim BVB sehr gerne auf ihn setzt, was der Mannschaft bereits sechs wettbewerbs-übergreifende Siege gänzlich ohne Gegentor eingebracht hat, fordern einige Stimmen bereits seine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft.

Wenig verwunderlich, immerhin präsentiert sich Hummels rundherum gut. Sowohl die spielerischen Auftritte auf der einen, sowie seine Form – auch auf die Fitness bezogen – auf der anderen Seite.

Gegenüber Sport1hat der 33-Jährige den Hintergrund verraten. Primär geht es dabei um die Ernährung.

„Foodballs“ statt Eis und Schokolade: Hummels mit weiterer Ernährungsumstellung

„Vor einiger Zeit habe ich gemerkt, dass ich im Bereich Ernährung noch einiges rausholen kann, deswegen habe ich angefangen, mit Nahni zu arbeiten“, erklärte er. Nahni Franke, die auch mit anderen Top-Athleten wie Gina Lückenkemper arbeitet, unterstützt den Verteidiger inzwischen seit etwa zwei Jahren.

Mittlerweile zeigt sich der Umschwung recht deutlich. Normalerweise, betonte sie, würde sie den Sportlern dazu raten, über die Sommerpausen auch mal etwas weniger auf die gesunde Ernährung zu achten. Bei Hummels hingegen habe sie auf das Gegenteil bestehen müssen. „Ich habe ihm, bei allem Respekt vor seiner großen Karriere, gesagt: ‚Entweder du änderst jetzt was oder es kann schneller vorbei sein als es dir lieb ist!'“, so Franke.

Ein Satz, der ihn direkt gepackt habe. „Dass sich jemand, der eher auf das Ende seiner Karriere hinsteuert, noch mal so sehr für das Thema Ernährung begeistert, hat auch mich angefixt“, erinnerte sich die Ernährungsexpertin.

Die größte Baustelle, die die beiden zusammen angehen mussten: Süßigkeiten. Allen voran bei Eis und Schokolade habe „die richtige Naschkatze“ Hummels nur sehr schwer nein sagen können.

Stattdessen haben sie zusammen sogenannte „Foodballs“ entwickelt. Die Erklärung dahinter: „Man hat das Gefühl, dass man etwas Süßes nascht und sündigt, aber im Endeffekt sind nur gute Sachen drin, die dem Körper helfen und als leckere Energielieferanten dienen.“

Seitdem könne er „deutlich besser auf Süßigkeiten verzichten“, so der Dortmunder. Dazu verzichtet er häufiger auf Fisch und Fleisch, während Weizen gar nicht mehr gegessen wird. Primär stehen vegane Gerichte auf dem Speiseplan.

Eine weitere Umstellung, die sichtbar ihre Früchte trägt. Immerhin sei er nun in einem Fußballer-Alter, „in dem ich alle Möglichkeiten ausschöpfen möchte, um die beste Version von mir tagtäglich auf den Platz zu stellen“, erklärte er seine Motivation. Das wird nicht nur ihn persönlich freuen, sondern auch seinen Verein. Und Hansi Flick dürfte im Hinblick auf die Weltmeisterschaft vielleicht doch nochmal ins Grübeln geraten…

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Alexander Meyer BVB Dortmund Einzelkritik Freiburg Karim Adeyemi Länderspielpause Mats Hummels München Nico Schlotterbeck Niklas Süle Salih Özcan Transfermarkt Zwischenfazit

BVB-Neuzugänge im Check: Bestnoten für Özcan, Schlotterbeck und Co.

Noten und Einzelkritik: So schlagen sich die Neuzugänge beim BVB bisher.

Die erste Länderspielpause der Saison bietet nicht nur die Möglichkeit, einmal kräftig durchzuatmen, sondern auch ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

Der BVB hat im Sommer ordentlich investiert und einige Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt gesetzt. Wir haben die ersten Monate der Neuen in Schwarz und Gelb genauer unter die Lupe genommen.

1. Nico Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck hat in Dortmund eine Punktlandung hingelegt. Der Neuzugang aus Freiburg (kam für 20 Millionen Euro) ist etablierter Stammspieler und wirkt so, als würde er diese Mannschaft schon seit Jahren anführen.

In Schlotterbeck hat der BVB nicht nur einen Innenverteidiger verpflichtet, der auf Sicht einer der besten deutschen Verteidiger überhaupt sein wird, sondern die Massen in Dortmund auch mitreißen und begeistern kann. Schlotterbeck kann die feine Klinge, ja, aber auch die Brechstange, sofern nötig. Und diese Qualitäten zeigt der Nationalspieler beim BVB von Sekunde Eins an.

Bewertung: 10/10

2. Niklas Süle

Erst drei Pflichtspiele von Beginn an hat Niklas Süle für den BVB absolviert. Das liegt weniger an schwachen Leistungen, als an einer Muskelverletzung, die Süle weite Teile der Vorbereitung und den Auftakt in die Saison kosteten. So langsam schüttelt der Neuzugang aus München (kam ablösefrei) seine Fitnessprobleme ab.

Wenn Süle spielt, ist er ein absoluter Gewinn für den BVB. Sowohl im Spiel mit, als auch gegen den Ball zeigt der 27-Jährige, warum man in der Bundesliga und im Nationalteam seit Jahren ganz hohe Stücke auf ihn hält. Süle macht den BVB schlichtweg besser – muss sich aktuell aber noch ein wenig hinter Schlotterbeck und dem formstarken Mats Hummels einsortieren. In den anstehenden englischen Wochen wird Süle aber vermehrt zum Einsatz kommen.

Bewertung: 8/10

3. Salih Özcan

Es ist noch früh in der Saison, gewiss, doch bis zu diesem Zeitpunkt kann Salih Özcan als einer der Steals schlechthin auf dem Transfermarkt bezeichnet werden. Für schlappe fünf Millionen Euro aus Köln gekommen, ist der türkische Nationalspieler schon jetzt auf dem Weg, sich beim BVB zu etablieren und zu zeigen, dass er mehr als ein Ergänzungsspieler sein kann.

Aufgrund der akuten Verletzungsprobleme im Dortmunder Kader ist Özcan derzeit zwar zwangsweise gesetzt, seine Leistungen würden ihm derzeit aber so oder so einen Platz von Beginn an bescheren. Özcan ist das Verbindungsstück zwischen Defensive und Offensive, dass dem BVB in den vergangenen Jahren gefehlt hat und einer der Gründe dafür, warum die schwarz-gelbe Defensive in diesem Jahr so stabil ist. Bemerkenswert ist nicht nur, dass Özcan mit 24 Jahren noch viel Luft nach oben hat, sondern auch die gesamte Vorbereitung verletzt verpasst hat!

Bewertung: 10/10

4. Alexander Meyer

In Alexander Meyer hat der BVB als Ersatz für Marwin Hitz eine glasklare Nummer Zwei verpflichtet. Der 31-Jährige kam ablösefrei von Jahn Regensburg und erfüllte sich mit seinem Wechsel nach Dortmund einen Lebenstraum. Die beidseitige Erwartungshaltung an das Arbeitsverhältnis war und ist angenehm überschaubar.

Dass Meyer gleich eine so große Rolle in Dortmund spielen würde, kam völlig überraschend. Der 31-Jährige musste zuletzt für den verletzten Gregor Kobel in die Bresche springen und tat dies mit Bravour. Meyer kam in den Genuss eines Revierderbys und Top-Spielen gegen RB Leipzig, Manchester City und zu seinem Bundesliga- sowie Champions League-Debüt. Im Tor der Borussia machte Meyer einen abgeklärten und souveränen Eindruck und beeindruckte vor allem durch sein Spiel mit dem Ball am Fuß. Eine tolle Nummer Zwei, die der BVB da verpflichtet hat.

Bewertung: 9/10

5. Karim Adeyemi

In Karim Adeyemi hat der BVB ein Versprechen für die Zukunft verpflichtet. Der 20-jährige deutsche Nationalspieler soll mittelfristig beim BVB zum Leistungsträger reifen und die Mannschaft auf ein neues Level heben. Seine Schnelligkeit und Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins haben der Borussia zuletzt deutlich gefehlt.

Wirklich einschlagen konnte Adeyemi, für den der BVB immerhin 30 Millionen Euro an RB Salzburg abgedrückt hat, in Dortmund noch nicht. Das liegt vor allem aber daran, dass der Youngster sich mit Verletzungsproblemen herumgeschlagen hat und erst fünf Pflichtspiele für seinen neuen Arbeitgeber absolvieren konnte. Im DFB-Pokal erzielte der Angreifer sein Debüttor in Schwarz und Gelb, hat aber definitiv noch Luft nach oben. Nach der Länderspielpause dürfte Adeyemi wieder bei 100 Prozent stehen und angreifen.

Bewertung: 7/10

6. Anthony Modeste

Als Notnagel für den an Hodenkrebs erkrankten Sebastien Haller verpflichtete der BVB Anthony Modeste. Der Franzose kam mit der Empfehlung von 20 Saisontoren vom 1. FC Köln, kostete die Borussia aber auch eine Stange Geld (rund zehn Millionen Euro Ablöse und Gehalt für ein Jahr Vertrag).

Ausgezahlt hat sich der Transfer bisher nicht. Modeste ist im Dortmunder Spiel Fremdkörper, nicht agil genug mit dem Ball und zu selten ins Spiel der Schwarz-Gelben eingebunden. Das liegt zwar mitunter auch daran, dass ihn seine Mitspieler nicht genug füttern; trotzdem hätte man sich beim BVB durchaus mehr von Modeste erwartet. Ein Tor in neun Spielen ist schlichtweg eine zu magere Bilanz. Den größten Mehrwert, den Modeste bisher für den BVB hat, ist seine Kopfballstärke bei (gegnerischen) Standards.

Bewertung: 3/10

Alles zum BVB bei 90min:

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als BVB-Neuzugänge im Check: Bestnoten für Özcan, Schlotterbeck und Co. veröffentlicht.

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Alexander Meyer BVB Dortmund Einzelkritik Freiburg Karim Adeyemi Länderspielpause Mats Hummels München Nico Schlotterbeck Niklas Süle Salih Özcan Transfermarkt Zwischenfazit

BVB-Neuzugänge im Check: Bestnoten für Özcan, Schlotterbeck und Co.

Noten und Einzelkritik: So schlagen sich die Neuzugänge beim BVB bisher.

Die erste Länderspielpause der Saison bietet nicht nur die Möglichkeit, einmal kräftig durchzuatmen, sondern auch ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

Der BVB hat im Sommer ordentlich investiert und einige Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt gesetzt. Wir haben die ersten Monate der Neuen in Schwarz und Gelb genauer unter die Lupe genommen.

1. Nico Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck hat in Dortmund eine Punktlandung hingelegt. Der Neuzugang aus Freiburg (kam für 20 Millionen Euro) ist etablierter Stammspieler und wirkt so, als würde er diese Mannschaft schon seit Jahren anführen.

In Schlotterbeck hat der BVB nicht nur einen Innenverteidiger verpflichtet, der auf Sicht einer der besten deutschen Verteidiger überhaupt sein wird, sondern die Massen in Dortmund auch mitreißen und begeistern kann. Schlotterbeck kann die feine Klinge, ja, aber auch die Brechstange, sofern nötig. Und diese Qualitäten zeigt der Nationalspieler beim BVB von Sekunde Eins an.

Bewertung: 10/10

2. Niklas Süle

Erst drei Pflichtspiele von Beginn an hat Niklas Süle für den BVB absolviert. Das liegt weniger an schwachen Leistungen, als an einer Muskelverletzung, die Süle weite Teile der Vorbereitung und den Auftakt in die Saison kosteten. So langsam schüttelt der Neuzugang aus München (kam ablösefrei) seine Fitnessprobleme ab.

Wenn Süle spielt, ist er ein absoluter Gewinn für den BVB. Sowohl im Spiel mit, als auch gegen den Ball zeigt der 27-Jährige, warum man in der Bundesliga und im Nationalteam seit Jahren ganz hohe Stücke auf ihn hält. Süle macht den BVB schlichtweg besser – muss sich aktuell aber noch ein wenig hinter Schlotterbeck und dem formstarken Mats Hummels einsortieren. In den anstehenden englischen Wochen wird Süle aber vermehrt zum Einsatz kommen.

Bewertung: 8/10

3. Salih Özcan

Es ist noch früh in der Saison, gewiss, doch bis zu diesem Zeitpunkt kann Salih Özcan als einer der Steals schlechthin auf dem Transfermarkt bezeichnet werden. Für schlappe fünf Millionen Euro aus Köln gekommen, ist der türkische Nationalspieler schon jetzt auf dem Weg, sich beim BVB zu etablieren und zu zeigen, dass er mehr als ein Ergänzungsspieler sein kann.

Aufgrund der akuten Verletzungsprobleme im Dortmunder Kader ist Özcan derzeit zwar zwangsweise gesetzt, seine Leistungen würden ihm derzeit aber so oder so einen Platz von Beginn an bescheren. Özcan ist das Verbindungsstück zwischen Defensive und Offensive, dass dem BVB in den vergangenen Jahren gefehlt hat und einer der Gründe dafür, warum die schwarz-gelbe Defensive in diesem Jahr so stabil ist. Bemerkenswert ist nicht nur, dass Özcan mit 24 Jahren noch viel Luft nach oben hat, sondern auch die gesamte Vorbereitung verletzt verpasst hat!

Bewertung: 10/10

4. Alexander Meyer

In Alexander Meyer hat der BVB als Ersatz für Marwin Hitz eine glasklare Nummer Zwei verpflichtet. Der 31-Jährige kam ablösefrei von Jahn Regensburg und erfüllte sich mit seinem Wechsel nach Dortmund einen Lebenstraum. Die beidseitige Erwartungshaltung an das Arbeitsverhältnis war und ist angenehm überschaubar.

Dass Meyer gleich eine so große Rolle in Dortmund spielen würde, kam völlig überraschend. Der 31-Jährige musste zuletzt für den verletzten Gregor Kobel in die Bresche springen und tat dies mit Bravour. Meyer kam in den Genuss eines Revierderbys und Top-Spielen gegen RB Leipzig, Manchester City und zu seinem Bundesliga- sowie Champions League-Debüt. Im Tor der Borussia machte Meyer einen abgeklärten und souveränen Eindruck und beeindruckte vor allem durch sein Spiel mit dem Ball am Fuß. Eine tolle Nummer Zwei, die der BVB da verpflichtet hat.

Bewertung: 9/10

5. Karim Adeyemi

In Karim Adeyemi hat der BVB ein Versprechen für die Zukunft verpflichtet. Der 20-jährige deutsche Nationalspieler soll mittelfristig beim BVB zum Leistungsträger reifen und die Mannschaft auf ein neues Level heben. Seine Schnelligkeit und Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins haben der Borussia zuletzt deutlich gefehlt.

Wirklich einschlagen konnte Adeyemi, für den der BVB immerhin 30 Millionen Euro an RB Salzburg abgedrückt hat, in Dortmund noch nicht. Das liegt vor allem aber daran, dass der Youngster sich mit Verletzungsproblemen herumgeschlagen hat und erst fünf Pflichtspiele für seinen neuen Arbeitgeber absolvieren konnte. Im DFB-Pokal erzielte der Angreifer sein Debüttor in Schwarz und Gelb, hat aber definitiv noch Luft nach oben. Nach der Länderspielpause dürfte Adeyemi wieder bei 100 Prozent stehen und angreifen.

Bewertung: 7/10

6. Anthony Modeste

Als Notnagel für den an Hodenkrebs erkrankten Sebastien Haller verpflichtete der BVB Anthony Modeste. Der Franzose kam mit der Empfehlung von 20 Saisontoren vom 1. FC Köln, kostete die Borussia aber auch eine Stange Geld (rund zehn Millionen Euro Ablöse und Gehalt für ein Jahr Vertrag).

Ausgezahlt hat sich der Transfer bisher nicht. Modeste ist im Dortmunder Spiel Fremdkörper, nicht agil genug mit dem Ball und zu selten ins Spiel der Schwarz-Gelben eingebunden. Das liegt zwar mitunter auch daran, dass ihn seine Mitspieler nicht genug füttern; trotzdem hätte man sich beim BVB durchaus mehr von Modeste erwartet. Ein Tor in neun Spielen ist schlichtweg eine zu magere Bilanz. Den größten Mehrwert, den Modeste bisher für den BVB hat, ist seine Kopfballstärke bei (gegnerischen) Standards.

Bewertung: 3/10

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Bier BMW Bummel Cathy Hummels Ehe Mats Hummels Oktoberfest Prominente Promis Sophia Thiel

Oktoberfest 2022: Einblicke in exklusive Events der Wiesn: BMW rief zum Armbrustschießen und Cathy Hummels lud zum Wiesn-Bummel

Ein Wiesn-Event nach dem anderen: Während Cathy Hummels zum entspannten Wiesn-Bummel ins Café Kaiserschmarrn einlud, wagten sich Gäste von BMW zum Rumballern ins Armbrustschützenzelt. 

Nichts zieht Prominente, High-Society und Politik derzeit mehr an, als die Wiesn. Auf dem Oktoberfest 2022 jagt ein Event das nächste. Nach dem Almauftrieb im Käferzelt standen Cathy Hummels‚ Wiesn-Bummel und das traditionelle BMW Armbrustschießen auf dem Plan – natürlich ohne direkten Zusammenhang, um bösen Kommentaren vorzubeugen.

Mit Cathy im Zuckerschloss

So traf sich Cathy Hummels im Zuckerschloss Café Kaiserschmarrn mit Promis wie Bloggerin Sophia Thiel, Radsportlerin Denise Schindler, Moderatorin Andrea Kaiser und zahlreichen (Ex-)Spielerfrauen, die Hummels während ihrer Ehe mit dem Fussballer Mats Hummels kennengelernt hat. Da wären zum Beispiel Lina Kimmich, Christina Ginter, Alaba-Lebensgefährtin Shalimar Heppner und Sila Sahin, die Ex von Ilkay Gündogan.STERN PAID 37_22 Interview Michael Käfer Oktoberfest 6.34

Auch eine echte „Löwin“ verirrte sich in das Café: Unternehmerin Dagmar Wöhrl mischte sich unter die Mädels und ließ sich ganz offensichtlich die Spezialität des Hauses schmecken. Sie haben’s erfasst: Es sind Kaiserschmarrn.

Bei BMW ging es auf den Schießstand

Uriger ging es derweil beim traditionellen BMW Armbrustschießen zu, zu dem der ortsansässige Autokonzern seit Jahren einlädt. Dort trifft sich oftmals Politik und Münchener Society, in diesem Jahr tummelten sich viele Sportler:innen und Medienschaffende unter den Gästen.

Und obwohl sich recht gefährliche Waffen wie Armbrüste und Bier in rauen Mengen tendenziell eher schlecht vertragen, sind keine besonderen Vorfälle bekannt. Ganz offenbar muss es wohl bestimmte Regeln gegeben haben, wann man noch auf den Schießstand durfte – und ab wie viel Bier dann Schluss war.

Laut „Exklusiv München“ war es bereits die 17. Veranstaltung dieser Art. Bei der Siegerehrung wurde Anwältin Katharina Kendziur zur Schützenkönigin erklärt, bei den Männern gewann Unternehmer Joschka Reik. Zur Belohnung gab es einen Gutschein von Münchner Trachtenpapst Markus Meindl himself, jeweils für ein Outfit im Wert von 2900 Euro.

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