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Leverkusen-Boss erhöht Druck auf Seoane: „Wir sind vorbereitet“

Leverkusen-Boss Fernando Carro setzt Gerardo Seoane deutlich unter Druck. Im Fall der Fälle sei man „nicht unvorbereitet“.

Nach acht Spieltagen befindet sich Bayer Leverkusen im frühen Abstiegskampf. Klub-Geschäftsführer Fernando Carro hat nun öffentlich den Druck auf Trainer Gerardo Seaone massiv erhöht.

Die 0:4-Pleite gegen den FC Bayern am Freitagabend bedeutete für Leverkusen bereits die fünfte Niederlage nach den ersten acht Spielen. Gerade einmal ein Sieg und zwei Remis stehen diesem für die Werkself desolaten Verlauf gegenüber.

Die Realität heißt: Tabellenplatz 17, frühzeitiger Abstiegskampf. Der eigentliche Anspruch und eben jene Realität liegen so weit auseinander, wie derzeit bei keinem anderen Bundesliga-Verein. War vor der Saison die Champions League als klares Ziel ausgegeben und aufgrund der gehaltenen Leistungsträger sogar etwas auf mögliche Titel geschielt worden, müssen nun alle Beteiligten mit einer gänzlich anderen Situation umgehen.

Entsprechend steht dieser Tage auch die Führungsetage des Vereins im Fokus. Passenderweise war Fernando Carro am Sonntagmittag im Sport1-Doppelpass zu Gast. Der Vorsitzende der Geschäftsführung äußerte sich auch zu aufkommenden Trainer-Fragen.

Carro will „mit Seoano den Turnaround schaffen“ – Aber: Leverkusen ist „nicht unvorbereitet“

„Wir haben mit Gerardo Seoane einen Trainer, der wirklich sehr, sehr gut ist und auch Fähigkeiten hat, die wir auch letztes Jahr gesehen haben, die wir auch immer noch in ihm sehen“, fing er mit einem Lob an. Immerhin habe man vor wenigen Wochen noch betont, wie groß das Vertrauen in ihn sei.

„Aber“, so Carro weiter: „Wir sind nicht blauäugig. Sie können davon ausgehen, dass wir nicht unvorbereitet sind. Und mehr kann ich dazu auch nicht sagen.“

Ein Statement, das deutlich mehr Aussagekraft hatte, als der Leverkusen-Funktionär zunächst ahnte, was sich auch in den Reaktionen der anderen Gäste zeigte.

So sehr er auch den Wunsch beteuerte, den Turnaround mit Seoane zu schaffen: Mit seinen Aussagen hat Carro den Druck auf den Trainer immens erhöht. „Wir müssen jetzt punkten“, betonte er weiter. Im Hinblick auf den nächsten Spieltag ergänzte er bereits mit Nachdruck: „Gegen Schalke 04 müssen wir gewinnen.“

Dass Leverkusen „nicht unvorbereitet“ ist, kann zudem nur eines heißen: Im Hintergrund beschäftigt man sich bereits mit anderen Trainern, die nach einer potenziellen Freistellung nachfolgen könnten.

Dieser Vorgang ist zwar gewiss nicht unüblich und viel eher notwendig in diesem so schnelllebigen Business. Doch die öffentliche Betonung seitens Carro hat dann doch – in der TV-Runde sowie im Netz – verständlicherweise für Verwunderung gesorgt. Schließlich sorgt man so nicht dafür, dass Seoane weiter das volle Vertrauen spürt.

Generell machte der 58-Jährige eine recht unglückliche Figur. Auf Nachfragen zur Leverkusen-Krise reagierte er teils angefasst und nicht gerade souverän. Schon zu Beginn des Talks hatte er mit seiner Meinung, Foulspiele müssten je nach Spielminute unterschiedlich bewertet werden, für Verwunderung gesorgt.

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Bayer 04 Leverkusen Bundesliga Düsseldorf FC BAyern Fernando Carro Gerardo Seoane München Sonntag Sport1 Thomas Tuchel

Bundesliga: Bayer-Boss Carro: „Wir sind nicht unvorbereitet“

Die Situation für Trainer Gerardo Seoane wird beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen brenzliger. Nach dem 0:4 beim FC Bayern München am Freitagabend und dem Sturz auf einen Abstiegsplatz benötigt der Schweizer Coach dringend ein Erfolgserlebnis, sonst könnte sein Engagement unter dem Bayer-Kreuz schon nach der nächsten Niederlage beendet sein. „Wir wollen den Turnaround mit ihm schaffen, aber wir sind nicht blauäugig. Und wir sind auch nicht unvorbereitet“, sagte Bayer-Clubchef Fernando Carro am Sonntag im „Doppelpass“ beim TV-Sender Sport1.

Die Situation für Trainer Gerardo Seoane wird beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen brenzliger. Nach dem 0:4 beim FC Bayern München am Freitagabend und dem Sturz auf einen Abstiegsplatz benötigt der Schweizer Coach dringend ein Erfolgserlebnis, sonst könnte sein Engagement unter dem Bayer-Kreuz schon nach der nächsten Niederlage beendet sein. „Wir wollen den Turnaround mit ihm schaffen, aber wir sind nicht blauäugig. Und wir sind auch nicht unvorbereitet“, sagte Bayer-Clubchef Fernando Carro am Sonntag im „Doppelpass“ beim TV-Sender Sport1.

Es sei doch ein Armutszeugnis, wenn Seoane nur Trainer bliebe, weil der Club keine Alternative auf dem Markt habe, betonte Carro. Auf die Frage, ob der ehemalige Chelsea-Coach Thomas Tuchel ein Kandidat sei, antworte der 58-Jährige: „Thomas Tuchel ist ein exzellenter Trainer, mit dem Rudi Völler schon vor Jahren Kontakt hatte.“

Grundsätzlich sei man mit Seoane zufrieden. „Wir glauben an ihn und sind von seinen Fähigkeiten überzeugt. Aber wir benötigen Ergebnisse – schon am Dienstag in der Champions League beim FC Porto. Und am Samstag gegen Schalke musst du die drei Punkte holen“, forderte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Bayer 04 „So wie in München kann es nicht weitergehen. Das kann man nicht akzeptieren“, betonte Carro.

Kader Bayer Leverkusen

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Bayer 04 Leverkusen Bayern Bundesliga IQ München Thomas Müller

Bundesliga: Musiala schwärmt von Müllers Fußball-IQ: „Richtig groß“

Bayern Münchens junger Fußball-Magier Jamal Musiala sieht in Thomas Müller einen Lehrmeister, von dem er noch einiges lernen kann. Der Teenager und der Ü30-Profi harmonieren auf dem Platz prächtig miteinander, wie beim 4:0 des deutschen Meisters im Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Freitagabend nicht nur bei ihrer Kombination zu sehen war, die Musiala mit dem 2:0 vollendete. „Ja, es wächst schon“, bemerkte der 19-jährige Musiala zum inzwischen teilweise blinden Verständnis bei Lauf- und Passwegen mit dem 14 Jahre alten Müller, zu dem er nach wie vor aufschaut.

Bayern Münchens junger Fußball-Magier Jamal Musiala sieht in Thomas Müller einen Lehrmeister, von dem er noch einiges lernen kann. Der Teenager und der Ü30-Profi harmonieren auf dem Platz prächtig miteinander, wie beim 4:0 des deutschen Meisters im Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Freitagabend nicht nur bei ihrer Kombination zu sehen war, die Musiala mit dem 2:0 vollendete. „Ja, es wächst schon“, bemerkte der 19-jährige Musiala zum inzwischen teilweise blinden Verständnis bei Lauf- und Passwegen mit dem 14 Jahre alten Müller, zu dem er nach wie vor aufschaut.

„Sein IQ ist richtig groß im Fußball. Er versteht Sachen, die ich nicht mal sehe manchmal“, sagte Musiala, der allerdings mit seinem Spielwitz und seinen schlangenhaften Bewegungen im Dribbling selbst die Teamkollegen regelmäßig verblüfft. „Ich versuche, mit ihm mitzuhalten und mit ihm zu kombinieren. Aber das geht immer noch besser“, sagte Musiala. Auf die Fähigkeiten Müllers müssen die Münchner aber zumindest vorerst verzichten, der 33-Jährige wurde eine Woche vor dem Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund positiv auf das Coronavirus getestet.

Angesprochen auf seinen Fußball-IQ reagierte Müller in der Allianz Arena noch mit einer scherzhaften Replik: „Ich habe natürlich Zeit, mir die Situation anzuschauen, während Jamal im Getümmel gegen drei Gegenspieler unterwegs ist.“ Müller spielt gerne mit dem jungen Kollegen zusammen. Denn Musiala ist für jeden Mitspieler auf dem Platz stets ein hervorragender Ball-Adressat: „Es ist schon so, dass man ihm den Ball in gewissen Situationen gerne gibt, weil man sagt: ‚Okay, jetzt spiele ich den Jamal an, weil ich weiß, was er am Ball kann.'“

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Bayer 04 Leverkusen Bayern Coronavirus DFB-Team FC BAyern Joshua Kimmich Leon Goretzka Manuel Neuer Thomas Müller Viktoria Pilsen

Positive Corona-Tests: Thomas Müller und Joshua Kimmich müssen pausieren

Joshua Kimmich und Thomas Müller fallen mit dem Corona-Virus aus.

Nachdem kürzlich Manuel Neuer und Leon Goretzka im Kreise des DFB-Teams positiv auf das Coronavirus getestet wurden, haben sich laut Angaben des FC Bayern nun zwei weitere Spieler infiziert.

Joshua Kimmich und Thomas Müller sind demnach am Samstag positiv auf das Coronavirus getestet worden und befinden sich nun in häuslicher Isolation. Beide Spieler sind symptomfrei und kamen am gestrigen Freitagabend beim 4:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen von Beginn an zum Einsatz.

Durch die Erkrankungen sind die Einsätze der beiden Stammkräfte am Dienstag gegen Viktoria Pilsen stark gefährdet. Für die Bayern ist es das dritte Spiel im Rahmen der Gruppenphase der Champions League.

Dass man sich in München vor weiteren Corona-Infektionen fürchtet, zeigte bereits eine beim heutigen Samstagstraining getätigte Maßnahme. Laut Bild teilte ein Ordner den Fans vor Trainingsbeginn mit, dass die Spieler bei öffentlichen Einheiten keine Autogramme mehr verteilen dürfen.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin 1. FSV Mainz 05 Auswärtsspiel Bayer 04 Leverkusen Bayern Berlin Bochum Borussia Dortmund Bundesliga BVB Dortmund Edin Terzic Eintracht Frankfurt FC BAyern Fußball-Bundesliga Köln Mainz München SC Freiburg

Bundesliga: Die Bayern freut’s: Union und Dortmund verlieren

Der FC Bayern München wird sich freuen: Sowohl Spitzenreiter Union Berlin als auch Borussia Dortmund kassieren am Samstag Niederlagen. Das Debüt von Bochums neuem Trainer missglückt gründlich.

Borussia Dortmund hat den Sprung an die Spitze der Fußball-Bundesliga verpasst. Das Team von Trainer Edin Terzic musste sich im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln trotz einer 1:0-Führung am Ende mit 2:3 (1:0) geschlagen geben.

Bei einem Sieg wäre der BVB auf Platz eins geklettert, weil sich zeitgleich auch Tabellenführer 1. FC Union Berlin einen Ausrutscher leistete. Das Überraschungsteam der bisherigen Saison kassierte durch das verdiente 0:2 (0:2) bei Eintracht Frankfurt nach zuvor 14 ungeschlagenen Spielen wieder eine Niederlage.

Der SC Freiburg schloss durch das 2:1 (2:0) gegen den FSV Mainz 05 nach Punkten mit Union gleich und ist neuer Tabellenzweiter vor dem FC Bayern München, der bereits am Freitag mit dem 4:0 gegen Bayer Leverkusen seine Ergebniskrise beendet hatte. Das Debüt von Thomas Letsch als Trainer des VfL Bochum ging derweil gründlich schief. Der weiter sieglose Tabellenletzte verlor sein Auswärtsspiel bei RB Leipzig deutlich mit 0:4 (0:2). Im Kellerduell gewann der VfL Wolfsburg mit 3:2 (2:2) gegen den VfB Stuttgart.

BVB verspielt Führung

Die Dortmunder gingen nach einer halben Stunde durch Julian Brandt in Führung. Die Vorlage gab der 19-jährige Jude Bellingham, der in Vertretung der verletzten Marco Reus und Mats Hummels die Kapitänsbinde tragen durfte. In der zweiten Hälfte kam Köln verstärkt auf und drehte durch einen Doppelschlag von Florian Kainz (53.) und Steffen Tigges (56.) die Partie. Dejan Ljubicic (71.) sorgte für das 3:1, der eingewechselte Tom Rothe (78.) verkürzte für Dortmund.

Bei den Unionern war das Fehlen von Abwehrchef Robin Knoche, der laut Trainer Urs Fischer wegen „privater Umstände“ nicht zur Startelf gehörte, deutlich zu spüren. Bei den Gegentreffern von Mario Götze (12.) und Jesper Lindström (42.) agierte die Verteidigung der Gäste fehlerhaft.

Die Freiburger erwischten durch das frühe 1:0 durch Michael Gregoritsch (3.), der seinen vierten Saisontreffer erzielte, einen Start nach Maß. Der Österreicher hatte auch beim 2:0 seine Füße im Spiel, als er den Ball an die Latte schoss. Den Abpraller köpfte Daniel-Kofi Kyereh (27.) aus kürzester Distanz ins Tor. Aaron Martin Caricol (52.) traf zum Anschluss für Mainz.

Bochum klar unterlegen

Die Leipziger legten von Beginn an ein hohes Tempo vor, dem die Bochumer nur schwer folgen konnten. Nachdem Timo Werner zunächst am Pfosten gescheitert war (7.), traf der Nationalspieler acht Minuten später zum 1:0. Sturmpartner Christopher Nkunku legte mit einem verwandelten Foulelfmeter (23.) nach. In der zweiten Halbzeit waren erneut Werner (53.) und Nkunku (85.) erfolgreich.

In einer munteren Partie in Wolfsburg trafen in der ersten Halbzeit Serhou Guirassy (22.) und Konstantinos Mavropanos (45.+1) für Stuttgart, beim VfL waren Omar Marmoush (23.) und Maximilian Arnold (38.) erfolgreich. Bei Arnolds Treffer aus etwa 22 Metern machte VfB-Torhüter Florian Müller, der den Ball über die Fäuste rutschen ließ, eine unglückliche Figur. Für den Wolfsburger Siegtreffer sorgte Yannick Gerhardt in der Nachspielzeit (90.+1).

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Bayer 04 Leverkusen Bayern Coronavirus DFB-Team FC BAyern Joshua Kimmich Leon Goretzka Manuel Neuer Thomas Müller Viktoria Pilsen

Positive Corona-Tests: Thomas Müller und Joshua Kimmich müssen pausieren

Joshua Kimmich und Thomas Müller fallen mit dem Corona-Virus aus.

Nachdem kürzlich Manuel Neuer und Leon Goretzka im Kreise des DFB-Teams positiv auf das Coronavirus getestet wurden, haben sich laut Angaben des FC Bayern nun zwei weitere Spieler infiziert.

Joshua Kimmich und Thomas Müller sind demnach am Samstag positiv auf das Coronavirus getestet worden und befinden sich nun in häuslicher Isolation. Beide Spieler sind symptomfrei und kamen am gestrigen Freitagabend beim 4:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen von Beginn an zum Einsatz.

Durch die Erkrankungen sind die Einsätze der beiden Stammkräfte am Dienstag gegen Viktoria Pilsen stark gefährdet. Für die Bayern ist es das dritte Spiel im Rahmen der Gruppenphase der Champions League.

Dass man sich in München vor weiteren Corona-Infektionen fürchtet, zeigte bereits eine beim heutigen Samstagstraining getätigte Maßnahme. Laut Bild teilte ein Ordner den Fans vor Trainingsbeginn mit, dass die Spieler bei öffentlichen Einheiten keine Autogramme mehr verteilen dürfen.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin 1. FSV Mainz 05 Auswärtsspiel Bayer 04 Leverkusen Bayern Berlin Bochum Borussia Dortmund Bundesliga BVB Dortmund Edin Terzic Eintracht Frankfurt FC BAyern Fußball-Bundesliga Köln Mainz München SC Freiburg

Bundesliga: Die Bayern freut’s: Union und Dortmund verlieren

Der FC Bayern München wird sich freuen: Sowohl Spitzenreiter Union Berlin als auch Borussia Dortmund kassieren am Samstag Niederlagen. Das Debüt von Bochums neuem Trainer missglückt gründlich.

Borussia Dortmund hat den Sprung an die Spitze der Fußball-Bundesliga verpasst. Das Team von Trainer Edin Terzic musste sich im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln trotz einer 1:0-Führung am Ende mit 2:3 (1:0) geschlagen geben.

Bei einem Sieg wäre der BVB auf Platz eins geklettert, weil sich zeitgleich auch Tabellenführer 1. FC Union Berlin einen Ausrutscher leistete. Das Überraschungsteam der bisherigen Saison kassierte durch das verdiente 0:2 (0:2) bei Eintracht Frankfurt nach zuvor 14 ungeschlagenen Spielen wieder eine Niederlage.

Der SC Freiburg schloss durch das 2:1 (2:0) gegen den FSV Mainz 05 nach Punkten mit Union gleich und ist neuer Tabellenzweiter vor dem FC Bayern München, der bereits am Freitag mit dem 4:0 gegen Bayer Leverkusen seine Ergebniskrise beendet hatte. Das Debüt von Thomas Letsch als Trainer des VfL Bochum ging derweil gründlich schief. Der weiter sieglose Tabellenletzte verlor sein Auswärtsspiel bei RB Leipzig deutlich mit 0:4 (0:2). Im Kellerduell gewann der VfL Wolfsburg mit 3:2 (2:2) gegen den VfB Stuttgart.

BVB verspielt Führung

Die Dortmunder gingen nach einer halben Stunde durch Julian Brandt in Führung. Die Vorlage gab der 19-jährige Jude Bellingham, der in Vertretung der verletzten Marco Reus und Mats Hummels die Kapitänsbinde tragen durfte. In der zweiten Hälfte kam Köln verstärkt auf und drehte durch einen Doppelschlag von Florian Kainz (53.) und Steffen Tigges (56.) die Partie. Dejan Ljubicic (71.) sorgte für das 3:1, der eingewechselte Tom Rothe (78.) verkürzte für Dortmund.

Bei den Unionern war das Fehlen von Abwehrchef Robin Knoche, der laut Trainer Urs Fischer wegen „privater Umstände“ nicht zur Startelf gehörte, deutlich zu spüren. Bei den Gegentreffern von Mario Götze (12.) und Jesper Lindström (42.) agierte die Verteidigung der Gäste fehlerhaft.

Die Freiburger erwischten durch das frühe 1:0 durch Michael Gregoritsch (3.), der seinen vierten Saisontreffer erzielte, einen Start nach Maß. Der Österreicher hatte auch beim 2:0 seine Füße im Spiel, als er den Ball an die Latte schoss. Den Abpraller köpfte Daniel-Kofi Kyereh (27.) aus kürzester Distanz ins Tor. Aaron Martin Caricol (52.) traf zum Anschluss für Mainz.

Bochum klar unterlegen

Die Leipziger legten von Beginn an ein hohes Tempo vor, dem die Bochumer nur schwer folgen konnten. Nachdem Timo Werner zunächst am Pfosten gescheitert war (7.), traf der Nationalspieler acht Minuten später zum 1:0. Sturmpartner Christopher Nkunku legte mit einem verwandelten Foulelfmeter (23.) nach. In der zweiten Halbzeit waren erneut Werner (53.) und Nkunku (85.) erfolgreich.

In einer munteren Partie in Wolfsburg trafen in der ersten Halbzeit Serhou Guirassy (22.) und Konstantinos Mavropanos (45.+1) für Stuttgart, beim VfL waren Omar Marmoush (23.) und Maximilian Arnold (38.) erfolgreich. Bei Arnolds Treffer aus etwa 22 Metern machte VfB-Torhüter Florian Müller, der den Ball über die Fäuste rutschen ließ, eine unglückliche Figur. Für den Wolfsburger Siegtreffer sorgte Yannick Gerhardt in der Nachspielzeit (90.+1).

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Bayer 04 Leverkusen Bayern Dortmund Euphorie FC BAyern Jamal Musiala Julian Nagelsmann Kerem Demirbay Krise Leverkusen München

Nagelsmann nach Bayern-Sieg gegen Leverkusen erleichtert – Musiala bremst Euphorie

Der FC Bayern hat Bayer 04 Leverkusen eine Woche vor dem Dortmund-Spiel mit 4:0 besiegt: Nagelsmann und Musiala haben sich zum Spiel geäußert

Der FC Bayern hat eine Woche vor dem Klassiker gegen Dortmund ein Ausrufezeichen gesetzt und Bayer 04 Leverkusen mit 4:0 vom Platz gefegt. Während in München wieder ein wenig Ruhe einkehren sollte, dürfte insbesondere in Leverkusen der Baum brennen. Wir werfen einen Blick auf die Stimmen zum Spiel.

Der zuletzt in den Medien heftig angezählte Julian Nagelsmann zeigte sich nach dem Erfolg erleichtert. „Ein Sieg ist immer wichtig, heute war er mit Blick auf die letzten Ergebnisse besonders wichtig. In letzter Zeit ist viel geschrieben worden – auch über das Verhältnis zwischen dem Trainerstab und der Mannschaft“, erklärte der Coach. „Aber man hat ein gutes Gefühl dabei, ob die Spieler einen mögen oder respektieren, denn nicht jeder muss mich mögen. Wenn ich sehe, wie wir heute gespielt haben, bin ich sehr zufrieden“, fügte er hinzu.

Ausschlaggebend für den Erfolg war unter anderem der frühe Dosenöffner durch Sané und eine aggressiv auftretende Bayern-Mannschaft. „Natürlich hat uns das frühe Tor geholfen, das war auch zu Beginn der Saison der Fall. Dann muss man nicht so viel über die Situation nachdenken. Unser Gegenpressing war heute sehr stark“, merkte er zudem an.

Nagelsmann lobt de Ligt, Upamecano und Mané

Gefreut hat sich Nagelsmann jedoch insbesondere über die starke Defensiv-Leistung seines Teams. „Upa und Matthijs haben heute sehr gut verteidigt. Wir haben nur eine große Chance zugelassen. Wenn ich sehe, wie die Jungs ihre Defensivaktionen feiern, ist das cool. Diese Aktionen sind für mich fast wichtiger als Tore“, stellte er klar.

Doch auch die Offensive zündete am Freitag endlich wieder, was unter anderem auf den zuletzt kritisierten Mané zutraf. „Wir haben ihn in den letzten Spielen auf der linken Seite spielen lassen, um ihm etwas mehr Rhythmus zu geben. Er hat heute ein Tor erzielt und gut gespielt“, freute sich der Coach.

Musiala bremst die Euphorie: „Noch nicht komplett zurück“

Matchwinner war jedoch einmal mehr Youngster Jamal Musiala, der ein Tor erzielte und zwei Treffer vorbereitete. „Ich habe mir zum Ziel gesetzt, in bessere Positionen zu kommen und mehr Tore zu schießen – und in dieser Saison läuft es bisher sehr gut“, freute sich der Offensivspieler.

Trotz des Gala-Auftritts trat Musiala jedoch ein wenig auf die Euphorie-Bremse. „Ich glaube nicht, dass wir schon sagen können, dass wir komplett zurück sind. Wir müssen jetzt das Niveau halten und in den nächsten Spielen so auftreten. Wir müssen mehr Tiefe in unser Spiel bekommen, wir müssen die Läufe machen, denn das schafft die Räume, die wir brauchen“, erklärte er.

Demirbay geknickt: „Würde gerne in einer Krise wie Bayern stecken“

Klar ist jedenfalls, dass der BVB am nächsten Spieltag mehr Gegenwehr leisten wird, als das wahrlich unterirdisch agierende Bayer 04 Leverkusen. Die Werkself hat jegliche Gegenwehr vermissen lassen und ist inzwischen richtig dick im Schlamassel. Folglich zeigte sich Mittelfeld-Leader Kerem Demirbay auch ordentlich geknickt. „Bayern war uns in allen Bereichen überlegen und hat dominiert. Hut ab dafür, in einer Krise wie dieser. Ich würde auch gerne in einer Krise stecken wie die der Bayern. Sie haben hervorragende Spieler und einen hervorragenden Trainer. Wir sind im Moment sehr negativ“, erklärte er.

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Atlético Madrid Bayer 04 Leverkusen Bayern Champions League FC BAyern Gerardo Seoane Kredit Leverkusen Mainz Werkself Wolfsburg

Leverkusen geht in München unter: Hat Gerardo Seoane seinen Kredit aufgebraucht?

Bundesliga-Krisenklub Bayer 04 Leverkusen gerät auch in München unter die Räder: War es das für Coach Gerardo Seoane?

Bayer 04 Leverkusen hat sich für den FC Bayern als perfekter Aufbaugegner herausgestellt. Die Werkself machte zahlreiche individuelle Fehler und ließ jegliches Aufbäumen vermissen. Für Trainer Gerardo Seoane wird die Luft nach der 0:4-Pleite sehr dünn.

Mit Spielern wie Schick, Diaby, Tah, Tapsoba, Demirbay etc. müsste Bayer 04 Leverkusen eigentlich um die CL-Plätze mitspielen. Nach knapp einem Viertel der Saison findet sich die Werkself jedoch auf dem indiskutabelen 16. Tabellenplatz wieder und könnte diesen bei einem Punktgewinn von Wolfsburg gar verlieren.

Bayer 04 Leverkusen ist bislang die ganz große Enttäuschung der Saison. Das Unheil nahm eigentlich schon mit der peinlichen Pokal-Pleite gegen Elversberg seinen Lauf. Im Anschluss folgten lediglich Siege gegen Mainz in der Bundesliga und ausgerechnet Atlético Madrid in der Champions League. Klar ist aber, dass auch das nicht über mickrige fünf Punkte in acht Spielen hinwegtäuschen kann.

Bayer verliert gegen Bayern: Art und Weise inakzeptabel

Bislang hat Bayer Leverkusen dem Coach Gerardo Seoane stets den Rücken gestärkt. Kann dieser Kredit so schnell nach einer wohl einkalkulierten Niederlage gegen den FC Bayern aufgebraucht sein? Letztlich sei gesagt, dass der Trainer wenig für die vielen individuellen Patzer von Hradecky und Co. gegen die Münchner kann. Nach dem Spiel muss man aber bezweifeln, ob Seoane noch das Feuer in der Truppe erwecken kann.

Bei der 0:4-Niederlage ließ die Werkself jegliches Aufbäumen vermissen und gab sich ihrem Schicksal widerstandslos hin. Dies ist eigentlich ein viel fataleres Zeichen für Seoane. Man hatte nicht das Gefühl, dass die Mannschaft für den Trainer gespielt hat. Sieht man sich an, wie Augsburg, Stuttgart oder Union gegen die Bayern gekämpft haben, war der Auftritt der Werkself mehr als kritikwürdig.

Seoane kritisiert seine Spieler: „Ist vor allem eine Willensfrage“

Der Leverkusen-Coach merkte zwar nach dem Spiel an, dass sich die Bayern „in einen Rausch gespielt“ haben, machte aber auch sein Team für das klare Resultat verantwortlich. Dabei stellte er auch die Einstellung seiner Elf infrage.

„Wir haben unseren Teil nicht gemacht. Obwohl wir zwar nicht oft in Unterzahl waren, sind wir nicht in die Zweikämpfe gekommen. Und das gleiche mit dem Ball, wenn du die Zweikämpfe nicht annimmst, behältst du ihn nicht“, erklärte er und knöpfte sich seine Spieler vor. „Das ist vor allem eine Willensfrage: Bin ich bereit, diesen letzten Meter in höchstem Tempo zu gehen? Habe ich diese letzte Bissigkeit? Und die hatten wir heute auf jeden Fall nicht. Das gehört in jedem Sport mit gleicher Spieleranzahl zu den Basics, sich gegen Gegenspielern zu behaupten“, wetterte der erboste Coach im Interview mit DAZN.

Rolfes weicht Trainer-Frage aus: Endspiele gegen Porto und Schalke

Für Bayer 04 Leverkusen bleibt nicht viel Zeit, um die Wunden zu verarzten. Bereits unter der Woche geht es mit dem CL-Spiel gegen Porto weiter, ehe man in der Liga auf Schalke 04 trifft. Für Seoane werden dies Endspiele sein, sollte er nicht schon vorzeitig vor die Tür gesetzt werden. Sportdirektor Simon Rolfes wich der Frage über die Zukunft des Trainers jedenfalls aus. „Wir brauchen kurzfristig Erfolge, kurzfristig ein anderes Auftreten. Das ist das Entscheidende, womit wir uns beschäftigen sollten – und nicht mit anderen Dingen. Das ist nicht zu akzeptieren, wie wir gespielt haben“, kritisierte Rolfes.

Ein vorzeitiges Seoane-Aus kann demnach nicht mehr ausgeschlossen werden. Bei der katastrophalen Bilanz wahrlich kein Wunder.

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Bayer 04 Leverkusen Bayern Bundesliga FC BAyern Fußball-Bundesliga Gerardo Seoane Leverkusen München

Bundesliga: Leverkusens Trainer Seoane: „Momentane Lage sehr ernst“

Trainer Gerardo Seoane hat die Situation von Bayer 04 Leverkusen nach der deutlichen Niederlage beim FC Bayern München nicht verharmlost. Der Champions-League-Teilnehmer ist in der Fußball-Bundesliga nach dem 0:4 am Freitagabend in München auf Platz 16 abgerutscht und damit in der Abstiegszone angekommen. „Die Tabelle zeigt immer die momentane Lage – und die ist sehr ernst zu nehmen“, sagte der Schweizer in der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Trainer Gerardo Seoane hat die Situation von Bayer 04 Leverkusen nach der deutlichen Niederlage beim FC Bayern München nicht verharmlost. Der Champions-League-Teilnehmer ist in der Fußball-Bundesliga nach dem 0:4 am Freitagabend in München auf Platz 16 abgerutscht und damit in der Abstiegszone angekommen. „Die Tabelle zeigt immer die momentane Lage – und die ist sehr ernst zu nehmen“, sagte der Schweizer in der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Mit nur einem Sieg und fünf Punkten aus den ersten acht Saisonspielen habe man „unterperformt“, sagte der 43-Jährige. Nicht nur das Resultat gegen die Bayern sei korrekt, sondern ein klarer Leistungsunterschied sei auch zu sehen gewesen. Als größte Schwachstelle bezeichnete der Trainer „die Zweikampfschwäche mit und gegen den Ball“. Trotzdem wirkte er nicht entmutigt: „Wir vertrauen unseren Qualitäten.“

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