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Absturz Boeing Börsenaufsicht SEC Dennis Muilenburg SEC Unglücksjet US-Dollar

Luftfahrtkonzern: Boeing einigt sich mit SEC auf 200 Millionen Dollar Strafe

Die US-Börsenaufsicht SEC hatte dem Flugzeugbauer vorgeworfen, Investoren in die Irre geführt und ihnen Sicherheitsbedenken vorenthalten zu haben. Ein Fehlverhalten gibt Boeing bisher nicht zu.

Der Luftfahrtkonzern Boeing wird im Streit mit der US-Börsenaufsicht SEC nach den zwei Abstürzen des Unglücksjets 737 Max eine hohe Millionensumme zahlen. Die SEC hatte dem Konzern und dem damaligen Boeing-Chef Dennis Muilenburg vorgeworfen, Investoren über die Sicherheit seiner 737 Max getäuscht zu haben. Die Börsenaufsicht teilte mit, dass Boeing 200 Millionen US-Dollar (rund 203 Millionen Euro) Strafe zahlen müsse und Muilenburg eine Million US-Dollar Strafe. Weder Boeing noch Muilenburg haben ein Fehlverhalten zugegeben, beide stimmten der Zahlung aber zu.

„In Zeiten von Krisen und Tragödien ist es besonders wichtig, dass börsennotierte Unternehmen und Führungskräfte den Märkten vollständige, faire und wahrheitsgemäße Informationen zur Verfügung stellen“, teilte SEC-Chef Gary Gensler mit. Boeing und Muilenburg hätten die Anleger in die Irre geführt, indem sie die Sicherheit der 737 Max zugesichert hätten, obwohl sie von ernsthaften Sicherheitsbedenken gewusst hätten. Boeing erklärte in einer Stellungnahme, dass mit dem Vergleich die Untersuchung der Börsenaufsicht abgeschlossen sei und der Konzern die Vorwürfe „weder zugeben noch bestreiten wird“.

Der Airbus-Rivale hatte sich mit dem Justizministerium Anfang 2021 wegen Betrugs- und Verschwörungsvorwürfen im Zusammenhang mit dem Skandal auf Strafzahlungen von mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar geeinigt. Boeing war nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten schwer in die Kritik geraten – der Konzern rutschte in eine Krise. Der Problemflieger 737 Max war nach den nach zwei Abstürzen lange mit Startverboten belegt.

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Luftfahrtkonzern: Boeing einigt sich mit SEC auf 200 Millionen Dollar Strafe

Die US-Börsenaufsicht SEC hatte dem Flugzeugbauer vorgeworfen, Investoren in die Irre geführt und ihnen Sicherheitsbedenken vorenthalten zu haben. Ein Fehlverhalten gibt Boeing bisher nicht zu.

Der Luftfahrtkonzern Boeing wird im Streit mit der US-Börsenaufsicht SEC nach den zwei Abstürzen des Unglücksjets 737 Max eine hohe Millionensumme zahlen. Die SEC hatte dem Konzern und dem damaligen Boeing-Chef Dennis Muilenburg vorgeworfen, Investoren über die Sicherheit seiner 737 Max getäuscht zu haben. Die Börsenaufsicht teilte mit, dass Boeing 200 Millionen US-Dollar (rund 203 Millionen Euro) Strafe zahlen müsse und Muilenburg eine Million US-Dollar Strafe. Weder Boeing noch Muilenburg haben ein Fehlverhalten zugegeben, beide stimmten der Zahlung aber zu.

„In Zeiten von Krisen und Tragödien ist es besonders wichtig, dass börsennotierte Unternehmen und Führungskräfte den Märkten vollständige, faire und wahrheitsgemäße Informationen zur Verfügung stellen“, teilte SEC-Chef Gary Gensler mit. Boeing und Muilenburg hätten die Anleger in die Irre geführt, indem sie die Sicherheit der 737 Max zugesichert hätten, obwohl sie von ernsthaften Sicherheitsbedenken gewusst hätten. Boeing erklärte in einer Stellungnahme, dass mit dem Vergleich die Untersuchung der Börsenaufsicht abgeschlossen sei und der Konzern die Vorwürfe „weder zugeben noch bestreiten wird“.

Der Airbus-Rivale hatte sich mit dem Justizministerium Anfang 2021 wegen Betrugs- und Verschwörungsvorwürfen im Zusammenhang mit dem Skandal auf Strafzahlungen von mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar geeinigt. Boeing war nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten schwer in die Kritik geraten – der Konzern rutschte in eine Krise. Der Problemflieger 737 Max war nach den nach zwei Abstürzen lange mit Startverboten belegt.

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Absturz Flug Flugzeugabsturz Kleinflugzeug Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Roth Mittelfranken München Polizei Sonntag Thalmässing Unterfranken

Landkreis Roth: 53-Jähriger stirbt bei Flugzeugabsturz in Mittelfranken

Ein Münchner Pilot wollte mit dem Flugzeug von Oberbayern nach Unterfranken. Doch der Flug endete tödlich.

Ein 53 Jahre alter Pilot aus München ist beim Absturz eines Kleinflugzeuges in Mittelfranken gestorben. Der Mann sei am Samstagvormittag um etwa 11.30 Uhr im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn mit einem Ziel in Unterfranken gestartet, teile die Polizei am Sonntag mit. Allerdings sei die Maschine etwa auf halber Strecke bei Thalmässing-Waizenhofen (Landkreis Roth) abgestürzt. Der Grund dafür war zunächst unklar.

Ein Passant beobachtete das Unglück und wählte den Notruf, wie es hieß. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Pilot bereits tot. Weitere Passagiere waren nicht an Bord. Die Beamten sperrten die Absturzstelle auf einem Feld nahe dem Flugplatz Thalmässing-Waizenhofen großräumig ab. Nach Angaben des Sprechers, wurden mehrere Flugzeugteile in einem Radius von knapp einem Kilometer gefunden. Demnach habe der Mann keinen Kurs auf den nahe gelegenen Flugplatz gelegt.

Zur Ursache des Absturzes ermitteln nun sowohl die Polizei als auch Experten für Flugunfälle. Ob das regnerische Wetter in Zusammenhang mit dem Absturz steht, werde noch geklärt.

Pressemitteilung

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Landkreis Roth: 53-Jähriger stirbt bei Flugzeugabsturz in Mittelfranken

Ein Münchner Pilot wollte mit dem Flugzeug von Oberbayern nach Unterfranken. Doch der Flug endete tödlich.

Ein 53 Jahre alter Pilot aus München ist beim Absturz eines Kleinflugzeuges in Mittelfranken gestorben. Der Mann sei am Samstagvormittag in Oberbayern mit einem Ziel in Unterfranken gestartet, teile die Polizei am Sonntag mit. Allerdings sei die Maschine etwa auf halber Strecke bei Thalmässing-Waizenhofen (Landkreis Roth) abgestürzt. Der Grund dafür war zunächst unklar.

Ein Passant beobachtete das Unglück und wählte den Notruf, wie es hieß. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Pilot bereits tot. Weitere Passagiere waren nicht an Bord. Die Beamten sperrten die Absturzstelle auf einem Feld nahe dem Flugplatz Thalmässing-Waizenhofen großräumig ab. Nach Angaben des Sprechers, wurden mehrere Flugzeugteile in einem Radius von knapp einem Kilometer gefunden. Demnach habe der Mann keinen Kurs auf den nahe gelegenen Flugplatz gelegt.

Zur Ursache des Absturzes ermitteln nun sowohl die Polizei als auch Experten für Flugunfälle. Ob das regnerische Wetter in Zusammenhang mit dem Absturz steht, werde noch geklärt.

Pressemitteilung

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Absturz Flugzeugabsturz Kempten Kleinflugzeug Ostallgäu Staatsanwaltschaft Unfall

Unfälle: Ostallgäu: Ursache für tödlichen Flugzeugabsturz steht fest

Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs im Ostallgäu steht die Ursache für das Unglück fest. Zum einen sei die Maschine zu schwer gewesen, zum anderen sei eine „Notlandeübung ohne vorige Ankündigung und über ungeeignetem Gelände eingeleitet worden“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kempten am Freitag. Zunächst hatte die „Allgäuer Zeitung“ berichtet.

Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs im Ostallgäu steht die Ursache für das Unglück fest. Zum einen sei die Maschine zu schwer gewesen, zum anderen sei eine „Notlandeübung ohne vorige Ankündigung und über ungeeignetem Gelände eingeleitet worden“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kempten am Freitag. Zunächst hatte die „Allgäuer Zeitung“ berichtet.

Nach Auffassung der Ermittler war der Fluglehrer für den Absturz im September 2021 bei der Gemeinde Wald verantwortlich. Der 65-Jährige war in Folge des Unglücks während eines Übungsflugs gestorben, der 53 Jahre alte Pilot des Kleinflugzeugs wurde schwer verletzt. Ihr Ermittlungsverfahren hat die Staatsanwaltschaft Kempten nach Angaben eines Sprechers schon Anfang des Jahres eingestellt.

Artikel „Allgäuer Zeitung“ (kostenpflichtig)

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Absturz Flugzeugabsturz Kempten Kleinflugzeug Ostallgäu Staatsanwaltschaft Unfall

Unfälle: Ostallgäu: Ursache für tödlichen Flugzeugabsturz steht fest

Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs im Ostallgäu steht die Ursache für das Unglück fest. Zum einen sei die Maschine zu schwer gewesen, zum anderen sei eine „Notlandeübung ohne vorige Ankündigung und über ungeeignetem Gelände eingeleitet worden“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kempten am Freitag. Zunächst hatte die „Allgäuer Zeitung“ berichtet.

Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs im Ostallgäu steht die Ursache für das Unglück fest. Zum einen sei die Maschine zu schwer gewesen, zum anderen sei eine „Notlandeübung ohne vorige Ankündigung und über ungeeignetem Gelände eingeleitet worden“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kempten am Freitag. Zunächst hatte die „Allgäuer Zeitung“ berichtet.

Nach Auffassung der Ermittler war der Fluglehrer für den Absturz im September 2021 bei der Gemeinde Wald verantwortlich. Der 65-Jährige war in Folge des Unglücks während eines Übungsflugs gestorben, der 53 Jahre alte Pilot des Kleinflugzeugs wurde schwer verletzt. Ihr Ermittlungsverfahren hat die Staatsanwaltschaft Kempten nach Angaben eines Sprechers schon Anfang des Jahres eingestellt.

Artikel „Allgäuer Zeitung“ (kostenpflichtig)

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Absturz Köln Liva Veita Ostsee Rettungskraft Riga Unfall Unglücksmaschine Wrackteil

Unfall: Flugzeugabsturz in Ostsee: Weitere Wrackteile entdeckt

Lettische Rettungskräfte haben nach dem rätselhaften Absturz eines Flugzeugs in der Ostsee weitere Überreste der Unglücksmaschine und persönliche Gegenstände der Insassen gefunden. Die Funde seien am Mittwoch mit Hilfe eines Roboters auf dem Meeresboden entdeckt worden, sagte die Sprecherin der lettischen Marine, Liva Veita, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Leta. Die Filmaufnahmen des Roboters seien demnach an die zuständigen Behörden übergeben worden, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Nach Angaben von Veita ist die Suchaktion der Marine damit abgeschlossen.

Lettische Rettungskräfte haben nach dem rätselhaften Absturz eines Flugzeugs in der Ostsee weitere Überreste der Unglücksmaschine und persönliche Gegenstände der Insassen gefunden. Die Funde seien am Mittwoch mit Hilfe eines Roboters auf dem Meeresboden entdeckt worden, sagte die Sprecherin der lettischen Marine, Liva Veita, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Leta. Die Filmaufnahmen des Roboters seien demnach an die zuständigen Behörden übergeben worden, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Nach Angaben von Veita ist die Suchaktion der Marine damit abgeschlossen.

Das Privatflugzeug war am Sonntag auf dem Weg von Spanien nach Köln bis über die Ostsee geflogen. Dort stürzte es am Abend vor der Küste westlich der lettischen Hafenstadt Ventspils ins Meer. Die Kommunikation mit der Cessna 551 mit vier Menschen an Bord sei vor dem Unfall für lange Zeit unterbrochen gewesen. Hoffnung auf Überlebende gibt es lettischen Behörden zufolge keine mehr.

Die Identität der Passagiere wurde noch nicht offiziell bestätigt. Die Anlagentechnik-Firma Griesemann aus Wesseling bei Köln hatte mitgeteilt, dass es sich bei den vier Vermissten um den Unternehmensgründer Peter Griesemann sowie zwei Familienmitglieder und eine weitere Person handele. Die Nachricht vom möglichen Tod des auch als Karnevalist aktiven Griesemann löste in Köln Trauer und Entsetzen aus.

Die weitere Untersuchung des Flugzeugabsturzes wird nach Angaben der lettischen Unfalluntersuchungsbehörde nun von deutschen Behörden übernommen. „Wir sind eine Art unterstützende Stelle aus Lettland, aber Deutschland wird alle weiteren Informationen haben“, sagte Behördenleiterin Anita Skinuma.

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Absturz Berlin Feuerwehr Friedrichstadtpalast Friedrichstraße Unfall

Unfall: Absturz im Friedrichstadtpalast: Zwei Menschen verletzt

Während einer Vorstellung im Friedrichstadtpalast in Berlin-Mitte ist es am Bühneneingang zu einem Unfall mit einem Absturz gekommen. Zwei Menschen wurden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Der Absturz in dem Haus in der Friedrichstraße sei am Dienstagabend aus großer Höhe erfolgt, hieß es. Weitere Angaben zum Unfallhergang wurden bisher nicht gemacht.

Während einer Vorstellung im Friedrichstadtpalast in Berlin-Mitte ist es am Bühneneingang zu einem Unfall mit einem Absturz gekommen. Zwei Menschen wurden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Der Absturz in dem Haus in der Friedrichstraße sei am Dienstagabend aus großer Höhe erfolgt, hieß es. Weitere Angaben zum Unfallhergang wurden bisher nicht gemacht.

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Absturz Einsatzkraft Fernsehen Flugzeugabsturz Köln Körperteil Kripo Ostsee Riga Schiff Unfall

Unfall: Flugzeugabsturz in Ostsee: Einsatzkräfte finden Körperteile

Nach dem Absturz eines Flugzeugs in die Ostsee haben Retter bei ihrer Suchaktion menschliche Überreste gefunden. Kam ein deutscher Unternehmer mit seiner Familie bei dem Unglück ums Leben? Hoffnung auf Überlebende gibt es lettischen Behörden zufolge keine mehr.

Beim rätselhaften Absturz eines Flugzeugs in der Ostsee sind nach Einschätzung der lettischen Behörden alle Insassen der verunglückten Maschine ums Leben gekommen. „Es ist nun klar, dass keine Hoffnung mehr besteht, Überlebende zu finden“, sagte der Leiter des lettischen Seerettungskoordinationszentrums, Peteris Subbota, am Dienstagabend im lettischen Fernsehen. Dies lasse sich nach den bisherigen Funden bei der Suchaktion im Meer als erste Schlussfolgerung über den Moment des Aufpralls ziehen. „Die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Aufpralls war sehr hoch und das Flugzeug ist in viele kleine Teile zerbrochen.“

Nachdem bereits mehrere Wrackteile und Trümmer der verunglückten Maschine aus dem Meer geborgen wurden, fanden die Retter nun auch menschliche Körperteile nahe der Absturzstelle. Die Überreste wurden der Kriminalpolizei zur weiteren Ermittlung übergeben. Sie seien am Montagabend in der Ostsee vor Einbruch der Dunkelheit entdeckt worden. Viele Fragen zum Unglück und dessen Ursache blieben aber weiter offen.

Das Privatflugzeug war am Sonntag auf dem Weg von Spanien nach Köln bis über die Ostsee geflogen. Dort stürzte es am Abend vor der Küste westlich der lettischen Hafenstadt Ventspils ins Meer. Die Kommunikation mit der Cessna 551 mit vier Menschen an Bord sei vor dem Unfall für lange Zeit unterbrochen gewesen. Die Identität der Passagiere wurde noch nicht offiziell bestätigt. Die Anlagentechnik-Firma Griesemann aus Wesseling bei Köln hatte mitgeteilt, dass es sich bei den vier Vermissten um den Unternehmensgründer Peter Griesemann sowie zwei Familienmitglieder und eine weitere Person handele.

Zur Suche auf See werden Schiffe der lettischen Marine und des Grenzschutzes eingesetzt. Mit Hilfe von Spezialausrüstung wurde die Suche am Dienstag auch unter Wasser fortgesetzt. Zum Einsatz gekommen sei „ein autonomer Roboter, der den Meeresboden entlang einer vorprogrammierten Route scannt. Und wenn er zum Schiff zurückkehrt, werden die Informationen analysiert“, sagte Subbota. Ziel sei, so viele Anhaltspunkte wie möglich zu erhalten.

Unklar sei, wie häufig der Roboter dazu noch in die an dieser Stelle etwa 60 Meter tiefe Ostsee abtauchen muss. Die Arbeiten sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden, sagte Subbota. Nach seinen Angaben verfügt das Flugzeug, das auf eine der Griesemann-Familie gehörende Luftfahrtfirma zugelassen war, möglicherweise nicht über eine Blackbox. Dies könnte die Ermittlung der bislang nicht geklärten Absturzursache erschweren. Der Absturzort befindet sich rund 35 Kilometer vor der lettischen Küste in neutralen Gewässern.

Griesemann ist ein rheinischer Mittelständler, der nach eigenen Angaben mehr als 1600 Beschäftigte in Deutschland, Österreich und den Niederlanden hat und der unter anderem im Blitzschutz tätig ist. Der jetzige Firmenchef ist der Sohn des Gründers, der 2015 in den Ruhestand getreten war. Die Nachrichten vom möglichen Tod des auch als Karnevalist aktiven Griesemann löste in Köln Trauer und Entsetzen aus. Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich in einer Mitteilung an die Familie bestürzt über das „tragische Unglück“.

Rundfunkbericht, Lettisch

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Lettland: Flugzeugabsturz in Ostsee: Keine Hoffnung auf Überlebende

Nach dem Absturz eines Flugzeugs in die Ostsee haben Retter bei ihrer Suchaktion menschliche Überreste gefunden. Nach Einschätzung lettischer Behörden starben alle Insassen. Viele Fragen sind noch offen.

Beim rätselhaften Absturz eines Flugzeugs in der Ostsee sind nach Einschätzung der lettischen Behörden alle Insassen der verunglückten Maschine ums Leben gekommen. „Es ist nun klar, dass keine Hoffnung mehr besteht, Überlebende zu finden“, sagte der Leiter des lettischen Seerettungskoordinationszentrums, Peteris Subbota, am Dienstagabend im lettischen Fernsehen.

Dies lasse sich nach den bisherigen Funden bei der Suchaktion im Meer als erste Schlussfolgerung über den Moment des Aufpralls ziehen. „Die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Aufpralls war sehr hoch und das Flugzeug ist in viele kleine Teile zerbrochen.“  

Retter finden menschliche Körperteile

Nachdem bereits mehrere Wrackteile und Trümmer der verunglückten Maschine aus dem Meer geborgen wurden, fanden die Retter nun auch menschliche Körperteile nahe der Absturzstelle. Die Überreste wurden der Kriminalpolizei zur weiteren Ermittlung übergeben. Sie seien am Montagabend in der Ostsee vor Einbruch der Dunkelheit entdeckt worden. Viele Fragen zum Unglück und dessen Ursache blieben aber weiter offen. 

Das Privatflugzeug war am Sonntag auf dem Weg von Spanien nach Köln bis über die Ostsee geflogen. Dort stürzte es am Abend vor der Küste westlich der lettischen Hafenstadt Ventspils ins Meer. Die Kommunikation mit der Cessna 551 mit vier Menschen an Bord sei vor dem Unfall für lange Zeit unterbrochen gewesen. Die Identität der Passagiere wurde noch nicht offiziell bestätigt. Die Anlagentechnik-Firma Griesemann aus Wesseling bei Köln hatte mitgeteilt, dass es sich bei den vier Vermissten um den Unternehmensgründer Peter Griesemann sowie zwei Familienmitglieder und eine weitere Person handele.

Autonomer Roboter im Einsatz

Zur Suche auf See werden Schiffe der lettischen Marine und des Grenzschutzes eingesetzt. Mit Hilfe von Spezialausrüstung wurde die Suche am Dienstag auch unter Wasser fortgesetzt. Zum Einsatz gekommen sei „ein autonomer Roboter, der den Meeresboden entlang einer vorprogrammierten Route scannt. Und wenn er zum Schiff zurückkehrt, werden die Informationen analysiert“, sagte Subbota. Ziel sei, so viele Anhaltspunkte wie möglich zu erhalten. 

Unklar sei, wie häufig der Roboter dazu noch in die an dieser Stelle etwa 60 Meter tiefe Ostsee abtauchen muss. Die Arbeiten sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden, sagte Subbota. Nach seinen Angaben verfügt das Flugzeug, das auf eine der Griesemann-Familie gehörende Luftfahrtfirma zugelassen war, möglicherweise nicht über eine Blackbox. Dies könnte die Ermittlung der bislang nicht geklärten Absturzursache erschweren. Der Absturzort befindet sich rund 35 Kilometer vor der lettischen Küste in neutralen Gewässern. 

Griesemann ist ein rheinischer Mittelständler, der nach eigenen Angaben mehr als 1600 Beschäftigte in Deutschland, Österreich und den Niederlanden hat und der unter anderem im Blitzschutz tätig ist. Der jetzige Firmenchef ist der Sohn des Gründers, der 2015 in den Ruhestand getreten war. Die Nachrichten vom möglichen Tod des auch als Karnevalist aktiven Griesemann löste in Köln Trauer und Entsetzen aus. Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich in einer Mitteilung an die Familie bestürzt über das „tragische Unglück“.

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