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Bremen Coronavirus COVID - 19 Hannover Inzidenz Neuinfektion Niedersachsen RKI

RKI-Werte: Corona-Zahlen in Niedersachsen und Bremen steigen weiter

Die Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen steigen weiter an. Am Samstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 492,3, am Vortag hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) den Wert für das Bundesland mit 471,3 angegeben. Die Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden. Landesweit wurden 6962 bestätigte Neuinfektionen registriert. Außerdem starben 22 weitere Menschen an oder mit Covid-19.

Die Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen steigen weiter an. Am Samstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 492,3, am Vortag hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) den Wert für das Bundesland mit 471,3 angegeben. Die Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden. Landesweit wurden 6962 bestätigte Neuinfektionen registriert. Außerdem starben 22 weitere Menschen an oder mit Covid-19.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Laut Landesregierung lag dieser Wert am Freitag bei 9,4. Am Samstag war die Statistik noch nicht aktualisiert. Landesweit waren 3,0 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt.

Im Vergleich der Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Celle mit 655,3 vor dem Lankreis Schaumburg (651,5) die höchste Inzidenz. Den niedrigsten Wert verzeichnete die Stadt Wolfsburg mit 292,9.

Im kleinsten Bundesland Bremen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz im Wochenvergleich auf 497,9 nach 449,4 am Freitag. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen stieg um 563, weitere Todesfälle kamen nicht hinzu.

Corona-Dashboard Niedersachsen Corona-Lage in Niedersachsen Belegungsdaten Krankenhäuser und Link zu Tabelle mit Corona-Daten RKI-Dashboard alle Bundesländer

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Coronavirus COVID - 19 Deutsche Presse-Agentur Hamburg Hausarztpraxis Impfstoff

Covid-19: Geringe Nachfrage nach neuem Impfstoff in Hausarztpraxen

Trotz wieder steigender Corona-Zahlen hält sich das Interesse der Hamburgerinnen und Hamburger an den neuen an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffen in Grenzen. „Seit dieser Woche ist der Impfstoff eingetroffen, die Nachfrage ist bisher nicht hoch“, sagte Jana Husemann, Vorsitzende des Hausärzteverbands Hamburg der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf den an die Omikronvarianten BA.4/5 angepassten Impfstoff.

Trotz wieder steigender Corona-Zahlen hält sich das Interesse der Hamburgerinnen und Hamburger an den neuen an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffen in Grenzen. „Seit dieser Woche ist der Impfstoff eingetroffen, die Nachfrage ist bisher nicht hoch“, sagte Jana Husemann, Vorsitzende des Hausärzteverbands Hamburg der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf den an die Omikronvarianten BA.4/5 angepassten Impfstoff.

Unter den wenigen Nachfragenden seien auch viele junge Patienten, „die keine harte Indikation nach Stiko-Kriterien haben.“ Die Ständige Impfkommission des Bundes (Stiko) hat den neuen Impfstoff bisher nur über 60-Jährigen zur Auffrischungsimpfung empfohlen.

Die Infektsprechstunden seien dennoch voll, sagte Husemann, Allgemeinmedizinerin auf St. Pauli. „Bisher ist die Positivrate bei den Testungen aber nicht angestiegen, wir sehen viele Infekte der Atemwege mit anderen Erregern und hatten auch eine kleine Magen-Darm-Welle zu verzeichnen.“

Nach lange sinkenden Corona-Infektionszahlen war die Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen beiden Wochen in Hamburg wieder gestiegen, jedoch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab sie am Sonnabend mit 238,3 an – der niedrigste Wert unter der Bundesländern. Bundesweit lag die Inzidenz demnach bei 497,0.

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Berlin Biontech Coronavirus COVID - 19 DGGG Frauen Impfung Mutter Muttermilch New York Pfizer

Corona-Impfung: Impfstoff-mRNA in Muttermilch: Experten ohne Bedenken

Spuren der Covid-19-Impfstoffe in der Muttermilch seien kein Grund zur Besorgnis, so die Wissenschaftler. Stillen sei auch nach der Impfung sicher.

Mediziner haben kurz nach der Corona-Impfung bei stillenden Müttern Spuren des mRNA-Präparats in Muttermilch nachgewiesen – sowohl die Forscher selbst als auch deutsche Experten raten aber Stillenden weiterhin zu einer Immunisierung. Ein Team um den Neonatologen Nazeeh Hanna vom NYU Langone Hospital in New York hatte in einer kleinen Studie Milchproben von elf Frauen analysiert, die zuvor die mRNA-Präparate entweder von Moderna oder von Biontech/Pfizer erhalten hatten.

Das Team untersuchte mit einem sehr empfindlichen Verfahren insgesamt 131 Milchproben der Frauen, die aus einem Zeitraum von bis zu fünf Tagen nach der Impfung stammten. Spuren der Impfstoffe fanden die Forscher in insgesamt sieben Proben von fünf Teilnehmerinnen. Dabei war keine der positiv auf mRNA-Spuren getesteten Milchproben mehr als 45 Stunden nach der Impfung genommen worden.

Möglicherweise würden Nanopartikel, die die mRNA enthalten, über die Blutbahn oder das Lymphsystem zu den Brustdrüsen gelangen, spekulieren die Forscher. Ob die mRNA noch aktiv war, also theoretisch zur Bildung von Proteinen führen könnte, prüfte die Studie nicht. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) betont auf Anfrage, dass mRNA „nach oraler Aufnahme im Magen degradiert, also zersetzt“ werde und nicht die Blutbahn des Neugeborenen erreiche.

Sicherheitsbedenken leiten die Mediziner um Hanna aus dem Nachweis nicht ab. Stillen sei auch nach einer mRNA-Impfung gegen Covid-19 sicher, schreiben sie im Fachblatt „JAMA Pediatrics“. Sie raten aber dazu, bei Kindern im Alter bis sechs Monaten in den ersten 48 Stunden nach der Impfung vorsichtig zu sein, bis weitere Studiendaten zur Sicherheit vorlägen. Mögliche Auswirkungen von Impfstoff-mRNA auf Neugeborene sind bislang nicht ausreichend untersucht.

Die DGGG verweist darauf, dass die Impfung nicht nur die Mutter vor einem schweren Covid-19-Verlauf schützt, sondern auch beim Kind das Risiko für eine Sars-CoV-2-Infektion senkt. „Aus diesen Überlegungen heraus erscheint es nicht sinnvoll, die Empfehlung für die Vakzination von stillenden Müttern einzuschränken“, betont die Fachgesellschaft.

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Coronavirus COVID - 19 Hessen Inzidenz Neuansteckung RKI Wiesbaden

Covid-19: Corona-Inzidenz in Hessen steigt über 500

Der ansteigende Trend bei den bestätigten Corona-Infektionen in Hessen hält an. Die Inzidenz, also die Zahl der gemeldeten Neuansteckungen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, lag am Freitag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 586,8. Eine Woche zuvor hatte der Wert bei 400,2 gelegen. Seit Beginn der Pandemie wurden mehr als 2,5 Millionen Corona-Infektionen im Bundesland registriert, was einen Anstieg von 36 938 Fällen binnen einer Woche bedeutet.

Der ansteigende Trend bei den bestätigten Corona-Infektionen in Hessen hält an. Die Inzidenz, also die Zahl der gemeldeten Neuansteckungen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, lag am Freitag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 586,8. Eine Woche zuvor hatte der Wert bei 400,2 gelegen. Seit Beginn der Pandemie wurden mehr als 2,5 Millionen Corona-Infektionen im Bundesland registriert, was einen Anstieg von 36 938 Fällen binnen einer Woche bedeutet.

Bei den Daten ist zu beachten, dass die Inzidenz derzeit kein vollständiges Bild der Infektionslage liefert. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Zahl der Todesfälle in Hessen im Zusammenhang mit Covid-19 lag laut RKI am Freitag bei insgesamt 11 093. Das waren 36 mehr als in der Vorwoche. In welchen Fällen Covid-19 die Haupttodesursache war und in welchen die Patienten an anderen Krankheiten starben, aber auch mit dem Coronavirus infiziert waren, geht aus den Angaben der Krankenhäuser in der Regel nicht hervor.

Auch die Hospitalisierungsinzidenz stieg an: Sie lag nach Angaben des hessischen Sozialministeriums am Freitag bei 6,56 – nach 4,42 vor einer Woche. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen bezogen auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden.

Auf den Intensivstationen der hessischen Kliniken lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 68 erwachsene Patienten mit Covid-19. Von ihnen mussten 24 beatmet werden.

Sozialministerium Hessen DIVI RKI

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Atemwegserkrankung Berlin Coronavirus COVID - 19 Deutschland Erkältung Husten Karl Lauterbach RKI Sars-Cov-2 SPD Todesfall

Corona und Erkältungen: RKI: Derzeit mehr Atemwegserkrankungen als im Vorjahr

Es kommt mit Ansage: Mit dem Herbst zieht die Zahl der Corona-Ansteckungen wieder an. Auch Rhinoviren sind auf dem Vormarsch – und sorgen verbreitet für Schnupfen, Husten und Heiserkeit.

Akute Atemwegserkrankungen wie Covid-19 machen nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit mehr Menschen in Deutschland zu schaffen als in Vorjahren zur gleichen Zeit.

„Der Infektionsdruck nimmt jetzt im Herbst in allen Altersgruppen der Allgemeinbevölkerung wieder deutlich zu“, heißt es im Covid-19-Wochenbericht, der sich teilweise auch auf andere Erkrankungen der Atemwege bezieht. Darin wird die Zahl der Corona-Infizierten für vorige Woche auf 500.000 bis 1,2 Millionen geschätzt.

Am Freitagmorgen gibt das RKI die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 466,0 an. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche noch bei 409,9 gelegen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen zieht an: Die Gesundheitsämter melden 96.367 Neuansteckungen (Vorwoche: 50.800), außerdem 140 Todesfälle (Vorwoche: 93).

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik.

Um 10 Uhr wollen sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und RKI-Chef Lothar zur Corona-Lage im Herbst äußern.

Rhinoviren auf dem Vormarsch

Laut RKI-Wochenbericht gehören Rhinoviren neben Sars-CoV-2 zu den vorherrschenden Viren, die etwa zu Hausarztbesuchen führen. Diese Erreger lösen Erkältungen aus. Bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Atemwege hingegen – gemeint sind Krankenhausbehandlungen -, sei noch kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, hält das RKI mit Blick auf die vergangene Woche fest.

Weil sich Menschen im Herbst wieder vermehrt drinnen aufhalten und mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungen gerechnet werden müsse, erinnert das RKI: „Regelmäßiges richtiges Lüften (Stoßlüften) mit hohem Luftaustausch und geringem Wärmeverlust“ sei sehr wichtig, um das Risiko von Ansteckungen zu verringern.

Hintergrund ist, dass man sich in geschlossenen Räumen leichter als im Freien durch Tröpfchen anstecken kann, die Kranke etwa beim Niesen oder Husten ausstoßen. Generell mahnte das RKI, zum Schutz gefährdeter Gruppen die Empfehlungen zum Vermeiden von Infektionen weiterhin einzuhalten.

BA.2.75 wohl eher kein großes Risiko für Herbst und Winter

Wie schon in den Wochen zuvor dürften laut einer Stichprobe fast alle Corona-Ansteckungen hierzulande auf die Omikron-Sublinie BA.5 zurückgehen. Die wegen einiger Mutationen unter Beobachtung stehende Sublinie BA.2.75 hingegen kommt laut RKI nach jüngsten Daten von vorvergangener Woche bisher nur auf einen sehr kleinen Anteil: Er liege unter ein Prozent.

Mehrere Wissenschaftler äußerten in der jüngsten Zeit die Einschätzung, dass diese Variante wohl eher kein großes Risiko für Herbst und Winter darstellen dürfte – es könnten jedoch noch neue auftauchen.

Immunologen sind der Ansicht, dass in Deutschland mittlerweile eine gute Basisimmunität besteht. Das bedeutet nicht unbedingt dauerhaften Schutz vor einer Corona-Ansteckung – der Großteil der Menschen dürfte in dem Fall aber durch Impfungen und/oder Infektion über Gedächtniszellen verfügen, die Schlimmeres verhindern.

Man könne vielleicht zwei, drei Tage Fieber haben oder sich eventuell auch richtig schlecht fühlen, aber am Ende sehr gut mit der Infektion zurechtkommen, sagte Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko), kürzlich. „Das würden wir jetzt nicht als schwere Infektion bezeichnen.“

Es sei bei einem Virus wie Sars-CoV-2 nicht möglich, durch weitere Impfungen auch diese harmloseren Infektionen zu verhindern, betonte der Wissenschaftler. Auch das Senken von Inzidenzen sei kein Impfziel: „Es geht nicht darum, dass wir jetzt irgendwie dieses Zahlenspiel der Inzidenzen weiter betreiben“, sagte Bogdan.

Stiko empfiehlt zweiten Booster bislang nur ab 60

Der Fokus liege vielmehr auf dem Vermeiden schwerer Erkrankung bei gefährdeten Menschen wie Älteren und Vorerkrankten. Entsprechend empfiehlt die Stiko zweite Auffrischungsimpfungen bislang nicht der gesamten Bevölkerung, sondern zum Beispiel den ab 60-Jährigen.

Dies ist momentan auch die einzige Gruppe, bei der laut einem weiteren RKI-Bericht von Donnerstag derzeit noch ein relevanter Zuwachs bei Covid-19-Impfungen verzeichnet wird. Der generelle Abwärtstrend setzte sich vielmehr auch nach dem Hochsommer fort: „Im September 2022 wurde mit rund 636.400 Impfungen in rund 24.900 impfenden Stellen der bisherige Tiefststand des Covid-19-Impfgeschehens erreicht“, heißt es in dem monatlichen Impfreport.

Das RKI appellierte, dass in Langzeitpflegeeinrichtungen „unbedingt“ die anstehenden Grippe-Impfungen zum Anlass genommen werden müssten, um den Covid-19-Impfschutz zu vervollständigen.

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Atemwegserkrankung Atemwegsinfekt Berlin Coronavirus COVID - 19 Deutschland Husten Karl Lauterbach Lothar Wieler RKI Sars-Cov-2 SPD

RKI: Atemwegsinfekte stärker verbreitet – Anstieg erwartet

Es kommt mit Ansage: Mit dem Herbst zieht die Zahl der Corona-Ansteckungen wieder an. Aber auch bei Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Co. verzeichnet das RKI ein erhöhtes Niveau.

Akute Atemwegserkrankungen wie Covid-19 machen nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit mehr Menschen in Deutschland zu schaffen als in Vorjahren zur gleichen Zeit.

„Der Infektionsdruck nimmt jetzt im Herbst in allen Altersgruppen der Allgemeinbevölkerung wieder deutlich zu“, heißt es im Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend, der sich teilweise auch auf andere Erkrankungen der Atemwege bezieht. Zur Corona-Lage im Herbst wollen sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und RKI-Chef Lothar Wieler heute in Berlin äußern.

Im RKI-Wochenbericht wird die Zahl der Corona-Infizierten für vorige Woche auf 500.000 bis 1,2 Millionen geschätzt. Steigende Werte werden demnach auch bei anderen Indikatoren wie der Inzidenz verzeichnet. Neben Sars-CoV-2 gehörten Rhinoviren zu den vorherrschenden Viren, die etwa zu Hausarztbesuchen führen, hieß es. Diese Erreger lösen Erkältungen aus. Bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Atemwege hingegen – gemeint sind Krankenhausbehandlungen -, sei noch kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, hält das RKI mit Blick auf die vergangene Woche fest.

RKI gibt Tipps

Weil sich Menschen im Herbst wieder vermehrt drinnen aufhalten und mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungen gerechnet werden müsse, erinnert das RKI: „Regelmäßiges richtiges Lüften (Stoßlüften) mit hohem Luftaustausch und geringem Wärmeverlust“ sei sehr wichtig, um das Risiko von Ansteckungen zu verringern. Hintergrund ist, dass man sich in geschlossenen Räumen leichter als im Freien durch Tröpfchen anstecken kann, die Kranke etwa beim Niesen oder Husten ausstoßen. Generell mahnte das RKI, zum Schutz gefährdeter Gruppen die Empfehlungen zum Vermeiden von Infektionen weiterhin einzuhalten.

Wie schon in den Wochen zuvor dürften laut einer Stichprobe fast alle Corona-Ansteckungen hierzulande auf die Omikron-Sublinie BA.5 zurückgehen. Die wegen einiger Mutationen unter Beobachtung stehende Sublinie BA.2.75 hingegen kommt laut RKI nach jüngsten Daten von vorvergangener Woche bisher nur auf einen sehr kleinen Anteil: Er liege unter ein Prozent. Mehrere Wissenschaftler äußerten in der jüngsten Zeit die Einschätzung, dass diese Variante wohl eher kein großes Risiko für Herbst und Winter darstellen dürfte – es könnten jedoch noch neue auftauchen.

Basisimmunität

Immunologen sind der Ansicht, dass in Deutschland mittlerweile eine gute Basisimmunität besteht. Das bedeutet nicht unbedingt dauerhaften Schutz vor einer Corona-Ansteckung – der Großteil der Menschen dürfte in dem Fall aber durch Impfungen und/oder Infektion über Gedächtniszellen verfügen, die Schlimmeres verhindern. Man könne vielleicht zwei, drei Tage Fieber haben oder sich eventuell auch richtig schlecht fühlen, aber am Ende sehr gut mit der Infektion zurechtkommen, sagte Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko), kürzlich. „Das würden wir jetzt nicht als schwere Infektion bezeichnen.“

Es sei bei einem Virus wie Sars-CoV-2 nicht möglich, durch weitere Impfungen auch diese harmloseren Infektionen zu verhindern, betonte der Wissenschaftler. Auch das Senken von Inzidenzen sei kein Impfziel: „Es geht nicht darum, dass wir jetzt irgendwie dieses Zahlenspiel der Inzidenzen weiter betreiben“, sagte Bogdan. Der Fokus liege vielmehr auf dem Vermeiden schwerer Erkrankung bei gefährdeten Menschen wie Älteren und Vorerkrankten. Entsprechend empfiehlt die Stiko zweite Auffrischungsimpfungen bislang nicht der gesamten Bevölkerung, sondern zum Beispiel den ab 60-Jährigen.

Dies ist momentan auch die einzige Gruppe, bei der laut einem weiteren RKI-Bericht von Donnerstag derzeit noch ein relevanter Zuwachs bei Covid-19-Impfungen verzeichnet wird. Der generelle Abwärtstrend setzte sich vielmehr auch nach dem Hochsommer fort: „Im September 2022 wurde mit rund 636.400 Impfungen in rund 24.900 impfenden Stellen der bisherige Tiefststand des Covid-19-Impfgeschehens erreicht“, heißt es in dem monatlichen Impfreport. Das RKI appellierte, dass in Langzeitpflegeeinrichtungen „unbedingt“ die anstehenden Grippe-Impfungen zum Anlass genommen werden müssten, um den Covid-19-Impfschutz zu vervollständigen.

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Atemwegserkrankung Atemwegsinfekt Berlin Coronavirus COVID - 19 Deutschland Husten Karl Lauterbach Lothar Wieler RKI Sars-Cov-2 SPD

RKI: Atemwegsinfekte stärker verbreitet – Anstieg erwartet

Es kommt mit Ansage: Mit dem Herbst zieht die Zahl der Corona-Ansteckungen wieder an. Aber auch bei Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Co. verzeichnet das RKI ein erhöhtes Niveau.

Akute Atemwegserkrankungen wie Covid-19 machen nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit mehr Menschen in Deutschland zu schaffen als in Vorjahren zur gleichen Zeit.

„Der Infektionsdruck nimmt jetzt im Herbst in allen Altersgruppen der Allgemeinbevölkerung wieder deutlich zu“, heißt es im Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend, der sich teilweise auch auf andere Erkrankungen der Atemwege bezieht. Zur Corona-Lage im Herbst wollen sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und RKI-Chef Lothar Wieler heute in Berlin äußern.

Im RKI-Wochenbericht wird die Zahl der Corona-Infizierten für vorige Woche auf 500.000 bis 1,2 Millionen geschätzt. Steigende Werte werden demnach auch bei anderen Indikatoren wie der Inzidenz verzeichnet. Neben Sars-CoV-2 gehörten Rhinoviren zu den vorherrschenden Viren, die etwa zu Hausarztbesuchen führen, hieß es. Diese Erreger lösen Erkältungen aus. Bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Atemwege hingegen – gemeint sind Krankenhausbehandlungen -, sei noch kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, hält das RKI mit Blick auf die vergangene Woche fest.

RKI gibt Tipps

Weil sich Menschen im Herbst wieder vermehrt drinnen aufhalten und mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungen gerechnet werden müsse, erinnert das RKI: „Regelmäßiges richtiges Lüften (Stoßlüften) mit hohem Luftaustausch und geringem Wärmeverlust“ sei sehr wichtig, um das Risiko von Ansteckungen zu verringern. Hintergrund ist, dass man sich in geschlossenen Räumen leichter als im Freien durch Tröpfchen anstecken kann, die Kranke etwa beim Niesen oder Husten ausstoßen. Generell mahnte das RKI, zum Schutz gefährdeter Gruppen die Empfehlungen zum Vermeiden von Infektionen weiterhin einzuhalten.

Wie schon in den Wochen zuvor dürften laut einer Stichprobe fast alle Corona-Ansteckungen hierzulande auf die Omikron-Sublinie BA.5 zurückgehen. Die wegen einiger Mutationen unter Beobachtung stehende Sublinie BA.2.75 hingegen kommt laut RKI nach jüngsten Daten von vorvergangener Woche bisher nur auf einen sehr kleinen Anteil: Er liege unter ein Prozent. Mehrere Wissenschaftler äußerten in der jüngsten Zeit die Einschätzung, dass diese Variante wohl eher kein großes Risiko für Herbst und Winter darstellen dürfte – es könnten jedoch noch neue auftauchen.

Basisimmunität

Immunologen sind der Ansicht, dass in Deutschland mittlerweile eine gute Basisimmunität besteht. Das bedeutet nicht unbedingt dauerhaften Schutz vor einer Corona-Ansteckung – der Großteil der Menschen dürfte in dem Fall aber durch Impfungen und/oder Infektion über Gedächtniszellen verfügen, die Schlimmeres verhindern. Man könne vielleicht zwei, drei Tage Fieber haben oder sich eventuell auch richtig schlecht fühlen, aber am Ende sehr gut mit der Infektion zurechtkommen, sagte Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko), kürzlich. „Das würden wir jetzt nicht als schwere Infektion bezeichnen.“

Es sei bei einem Virus wie Sars-CoV-2 nicht möglich, durch weitere Impfungen auch diese harmloseren Infektionen zu verhindern, betonte der Wissenschaftler. Auch das Senken von Inzidenzen sei kein Impfziel: „Es geht nicht darum, dass wir jetzt irgendwie dieses Zahlenspiel der Inzidenzen weiter betreiben“, sagte Bogdan. Der Fokus liege vielmehr auf dem Vermeiden schwerer Erkrankung bei gefährdeten Menschen wie Älteren und Vorerkrankten. Entsprechend empfiehlt die Stiko zweite Auffrischungsimpfungen bislang nicht der gesamten Bevölkerung, sondern zum Beispiel den ab 60-Jährigen.

Dies ist momentan auch die einzige Gruppe, bei der laut einem weiteren RKI-Bericht von Donnerstag derzeit noch ein relevanter Zuwachs bei Covid-19-Impfungen verzeichnet wird. Der generelle Abwärtstrend setzte sich vielmehr auch nach dem Hochsommer fort: „Im September 2022 wurde mit rund 636.400 Impfungen in rund 24.900 impfenden Stellen der bisherige Tiefststand des Covid-19-Impfgeschehens erreicht“, heißt es in dem monatlichen Impfreport. Das RKI appellierte, dass in Langzeitpflegeeinrichtungen „unbedingt“ die anstehenden Grippe-Impfungen zum Anlass genommen werden müssten, um den Covid-19-Impfschutz zu vervollständigen.

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Atemwegserkrankung Atemwegsinfekt Berlin Coronavirus COVID - 19 Deutschland Husten Karl Lauterbach Lothar Wieler RKI Sars-Cov-2 SPD

RKI: Atemwegsinfekte stärker verbreitet – Anstieg erwartet

Es kommt mit Ansage: Mit dem Herbst zieht die Zahl der Corona-Ansteckungen wieder an. Aber auch bei Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Co. verzeichnet das RKI ein erhöhtes Niveau.

Akute Atemwegserkrankungen wie Covid-19 machen nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit mehr Menschen in Deutschland zu schaffen als in Vorjahren zur gleichen Zeit.

„Der Infektionsdruck nimmt jetzt im Herbst in allen Altersgruppen der Allgemeinbevölkerung wieder deutlich zu“, heißt es im Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend, der sich teilweise auch auf andere Erkrankungen der Atemwege bezieht. Zur Corona-Lage im Herbst wollen sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und RKI-Chef Lothar Wieler heute in Berlin äußern.

Im RKI-Wochenbericht wird die Zahl der Corona-Infizierten für vorige Woche auf 500.000 bis 1,2 Millionen geschätzt. Steigende Werte werden demnach auch bei anderen Indikatoren wie der Inzidenz verzeichnet. Neben Sars-CoV-2 gehörten Rhinoviren zu den vorherrschenden Viren, die etwa zu Hausarztbesuchen führen, hieß es. Diese Erreger lösen Erkältungen aus. Bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Atemwege hingegen – gemeint sind Krankenhausbehandlungen -, sei noch kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, hält das RKI mit Blick auf die vergangene Woche fest.

RKI gibt Tipps

Weil sich Menschen im Herbst wieder vermehrt drinnen aufhalten und mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungen gerechnet werden müsse, erinnert das RKI: „Regelmäßiges richtiges Lüften (Stoßlüften) mit hohem Luftaustausch und geringem Wärmeverlust“ sei sehr wichtig, um das Risiko von Ansteckungen zu verringern. Hintergrund ist, dass man sich in geschlossenen Räumen leichter als im Freien durch Tröpfchen anstecken kann, die Kranke etwa beim Niesen oder Husten ausstoßen. Generell mahnte das RKI, zum Schutz gefährdeter Gruppen die Empfehlungen zum Vermeiden von Infektionen weiterhin einzuhalten.

Wie schon in den Wochen zuvor dürften laut einer Stichprobe fast alle Corona-Ansteckungen hierzulande auf die Omikron-Sublinie BA.5 zurückgehen. Die wegen einiger Mutationen unter Beobachtung stehende Sublinie BA.2.75 hingegen kommt laut RKI nach jüngsten Daten von vorvergangener Woche bisher nur auf einen sehr kleinen Anteil: Er liege unter ein Prozent. Mehrere Wissenschaftler äußerten in der jüngsten Zeit die Einschätzung, dass diese Variante wohl eher kein großes Risiko für Herbst und Winter darstellen dürfte – es könnten jedoch noch neue auftauchen.

Basisimmunität

Immunologen sind der Ansicht, dass in Deutschland mittlerweile eine gute Basisimmunität besteht. Das bedeutet nicht unbedingt dauerhaften Schutz vor einer Corona-Ansteckung – der Großteil der Menschen dürfte in dem Fall aber durch Impfungen und/oder Infektion über Gedächtniszellen verfügen, die Schlimmeres verhindern. Man könne vielleicht zwei, drei Tage Fieber haben oder sich eventuell auch richtig schlecht fühlen, aber am Ende sehr gut mit der Infektion zurechtkommen, sagte Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko), kürzlich. „Das würden wir jetzt nicht als schwere Infektion bezeichnen.“

Es sei bei einem Virus wie Sars-CoV-2 nicht möglich, durch weitere Impfungen auch diese harmloseren Infektionen zu verhindern, betonte der Wissenschaftler. Auch das Senken von Inzidenzen sei kein Impfziel: „Es geht nicht darum, dass wir jetzt irgendwie dieses Zahlenspiel der Inzidenzen weiter betreiben“, sagte Bogdan. Der Fokus liege vielmehr auf dem Vermeiden schwerer Erkrankung bei gefährdeten Menschen wie Älteren und Vorerkrankten. Entsprechend empfiehlt die Stiko zweite Auffrischungsimpfungen bislang nicht der gesamten Bevölkerung, sondern zum Beispiel den ab 60-Jährigen.

Dies ist momentan auch die einzige Gruppe, bei der laut einem weiteren RKI-Bericht von Donnerstag derzeit noch ein relevanter Zuwachs bei Covid-19-Impfungen verzeichnet wird. Der generelle Abwärtstrend setzte sich vielmehr auch nach dem Hochsommer fort: „Im September 2022 wurde mit rund 636.400 Impfungen in rund 24.900 impfenden Stellen der bisherige Tiefststand des Covid-19-Impfgeschehens erreicht“, heißt es in dem monatlichen Impfreport. Das RKI appellierte, dass in Langzeitpflegeeinrichtungen „unbedingt“ die anstehenden Grippe-Impfungen zum Anlass genommen werden müssten, um den Covid-19-Impfschutz zu vervollständigen.

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BMG COVID - 19 Erfurt Gastronomie Maskenpflicht Nahverkehr Testpflicht Thüringen

Covid-19: Weiter moderate Masken- und Testpflichten in Thüringen

In Thüringen treten ab Samstag neue Infektionsregeln in Kraft. Danach besteht die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr fort, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Allerdings muss nicht zwingend eine FFP2-Maske getragen werden, es reicht auch eine medizinische Maske. Eine Ausweitung der Maskenpflicht auf Verkaufs- und Veranstaltungsräume sowie auf die Gastronomie wird es nicht geben. Die Verordnung gilt bis zum 12. November.

In Thüringen treten ab Samstag neue Infektionsregeln in Kraft. Danach besteht die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr fort, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Allerdings muss nicht zwingend eine FFP2-Maske getragen werden, es reicht auch eine medizinische Maske. Eine Ausweitung der Maskenpflicht auf Verkaufs- und Veranstaltungsräume sowie auf die Gastronomie wird es nicht geben. Die Verordnung gilt bis zum 12. November.

Auch bei der Testpflicht nutzt der Freistaat die vom Bund gegebene Möglichkeit für Ausnahmen. So bleiben Geimpfte und Genesene in Krankenhäusern und Pflegeheimen und die dort Beschäftigten von der Testpflicht befreit. Das gilt auch für Menschen, die sich in diesen Einrichtungen zeitlich nur sehr kurz aufhalten.

Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen, die weder geimpft noch genesen sind, können ihrer dreimaligen Testpflicht pro Woche auch durch Selbsttests nachkommen. Die Aufsichtspflicht dafür entfällt.

Mit der neuen Verordnung passt der Freistaat die Landesregeln an das geänderte Infektionsschutzgesetz des Bundes an, das generell wieder schärfere Vorgaben zu Masken und Tests ermöglicht.

„Soweit die Infektionslage, die Belastungsdaten des Gesundheitssystems und das überarbeitete Infektionsschutzgesetz es zulassen, wollen wir die bisherigen Schutzmaßnahmen in Thüringen fortführen“, sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke). Zwar seien seit Mitte September wieder steigende Fallzahlen und Hospitalisierungsraten zu verzeichnen. Im Bundesvergleich sei Thüringen allerdings nach wie vor eines der Länder mit den niedrigsten Werten.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag für Thüringen mit 373,4 an. In der Vorwoche lag der Wert noch bei 187,5. Bundesweit stieg die Sieben-Tage-Inzidenz im Wochenvergleich von 281,4 auf 409,9.

Die höchste Inzidenz in Thüringen meldete der Kreis Schmalkalden-Meiningen (513,8) – die niedrigste die Stadt Weimar (171,9). Experten gehen seit geraumer Zeit aber davon aus, dass die Angaben die Infektionslage nicht vollständig abbildet, weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen und in der Statistik nur solche zählen.

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Coronavirus COVID - 19 Dresden Inzidenz Neuinfektion RKI Robert-Koch-Institut Sachsen

Covid-19: Gemeldete Corona-Zahlen gehen in Sachsen weiter hoch

Die offiziell gemeldeten Corona-Infektionen nehmen in Sachsen weiter zu. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen lag am Donnerstag laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 419,5. In der Vorwoche hatte das Institut die Inzidenz noch auf 300,4 beziffert. Auch bundesweit kletterte der Wert im Wochenvergleich – von 281,4 auf 409,9.

Die offiziell gemeldeten Corona-Infektionen nehmen in Sachsen weiter zu. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen lag am Donnerstag laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 419,5. In der Vorwoche hatte das Institut die Inzidenz noch auf 300,4 beziffert. Auch bundesweit kletterte der Wert im Wochenvergleich – von 281,4 auf 409,9.

Von den 13 Regionen in Sachsen meldete der Erzgebirgskreis mit 547,9 die höchste Inzidenz gefolgt von der Stadt Chemnitz mit 525,3. Der niedrigste Wert wurde für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 347,9 angegeben. Experten gehen seit geraumer Zeit davon aus, dass der Wert die Infektionslage nicht vollständig abbildet, weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen und in der Statistik nur solche zählen.

Landesweit wurden seit Pandemiebeginn März 2020 nach RKI-Angaben knapp 1,76 Millionen Infektionen registriert – bei rund vier Millionen Einwohnern. 16.030 Menschen starben bisher an oder mit einer Sars-CoV-2-Infektion.

RKI Dashboard

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