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Biden CDC Pandemie US-Gesundheitsbehörde USA Virus

Video: Biden erklärt Pandemie in den USA für beendet

Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC sterben in den Vereinigten Staaten jedoch weiterhin fast 400 Menschen pro Tag an einer Infektion mit dem Virus.

Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC sterben in den Vereinigten Staaten jedoch weiterhin fast 400 Menschen pro Tag an einer Infektion mit dem Virus.

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Biontech CDC Coronavirus COVID - 19 Rochelle Walensky US-Gesundheitsbehörde USA Vakzine

Grünes Licht für Einsatz von neuen Corona-Impfstoffen in den USA

In den USA kann mit Corona-Auffrischungsimpfungen mit den neuen, auf die Omikron-Subtypen BA.4 und BA.5 abzielenden Vakzinen begonnen werden. Die US-Gesundheitsbehörde CDC sprach am Donnerstagabend (Ortszeit) eine offizielle Impfempfehlung für die entsprechenden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna aus. Zuvor hatte sich das zuständige Expertengremium bei der CDC mit klarer Mehrheit hinter die neuen Vakzine gestellt.

„Die aktualisierten Covid-19-Booster wurden so entwickelt, dass sie besser gegen die zuletzt zirkulierende Covid-19-Variante schützen“, erklärte CDC-Chefin Rochelle Walensky. „Sie können helfen, einen Schutz wiederherzustellen, der seit der vorherigen Impfung nachgelassen hat, und wurden konzipiert, um einen breiteren Schutz gegen neuere Varianten zu bieten.“

Der Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer wird ab einem Alter von zwölf Jahren empfohlen, der Impfstoff des US-Pharmaunternehmens Moderna ab 18 Jahren. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte am Mittwoch entsprechende Notfallzulassungen erteilt. Für den Beginn der Impfungen, der für Anfang kommender Woche erwartet wird, fehlte dann noch das grüne Licht der CDC, das nun erteilt wurde.

Bei den zugelassenen Vakzinen handelt es sich um sogenannte bivalente Impfstoffe, die sowohl gegen den Anfang 2020 vorherrschenden Wildtyp des Coronavirus als auch gegen die derzeit überwiegenden Omikron-Subtypen BA.4 und BA.5 gerichtet sind. Die Subvarianten BA.4 und BA.5 herrschen derzeit weltweit vor, sie hatten die jüngsten Corona-Wellen in Europa und den USA in den vergangenen Monaten verursacht.

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte am Donnerstag den auf BA.1 angepassten Corona-Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna die Zulassung erteilt. Die Zulassung des auf BA.4 und BA.5 angepassten Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer soll laut EMA voraussichtlich im Herbst erfolgen.

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Affenpocken CDC Gesundheitsbehörde Tod Todesfall US-Gesundheitsbehörde USA

Erster Todesfall im Zusammenhang mit Affenpocken in den USA

Die USA haben ihren ersten Todesfall im Zusammenhang mit den Affenpocken registriert. Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates Texas bestätigten am Dienstag den Tod eines mit den Affenpocken infizierten Patienten. Der Erwachsene, dessen Geschlecht nicht genannt wurde, war demnach bereits zuvor stark immungeschwächt. Die Behörden wollen nun nach eigenen Angaben untersuchen, „welche Rolle die Affenpocken bei dem Todesfall spielten“.

Auch Jennifer McQuiston von der US-Gesundheitsbehörde CDC erklärte, es müsse nun geprüft werden, ob die Affenpocken bei dem Todesfall eine Rolle gespielt hätten oder nicht. „Es ist wichtig zu betonten, dass Todesfälle aufgrund der Affenpocken zwar möglich, aber sehr selten sind.“ Bei mehr als 40.000 Infektionsfällen des derzeitigen Ausbruchs weltweit habe es nur eine „Handvoll“ Tote gegeben, sagte McQuiston.

Bei den Affenpocken handelt sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken. Die Krankheit trat jahrzehntelang vor allem in manchen west- und zentralafrikanischen Ländern auf. Seit Mai aber wurde sie auch außerhalb Afrikas vermehrt registriert. Allein in den USA sind bislang mehr als 18.000 Fälle gemeldet worden.

Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Windpocken-ähnliche Pusteln. Übertragen wird die Krankheit durch engen Körper- und Hautkontakt.

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Affenpocken CDC Gesundheitsbehörde Tod Todesfall US-Gesundheitsbehörde USA

Erster Todesfall im Zusammenhang mit Affenpocken in den USA

Die USA haben ihren ersten Todesfall im Zusammenhang mit den Affenpocken registriert. Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates Texas bestätigten am Dienstag den Tod eines mit den Affenpocken infizierten Patienten. Der Erwachsene, dessen Geschlecht nicht genannt wurde, war demnach bereits zuvor stark immungeschwächt. Die Behörden wollen nun nach eigenen Angaben untersuchen, „welche Rolle die Affenpocken bei dem Todesfall spielten“.

Auch Jennifer McQuiston von der US-Gesundheitsbehörde CDC erklärte, es müsse nun geprüft werden, ob die Affenpocken bei dem Todesfall eine Rolle gespielt hätten oder nicht. „Es ist wichtig zu betonten, dass Todesfälle aufgrund der Affenpocken zwar möglich, aber sehr selten sind.“ Bei mehr als 40.000 Infektionsfällen des derzeitigen Ausbruchs weltweit habe es nur eine „Handvoll“ Tote gegeben, sagte McQuiston.

Bei den Affenpocken handelt sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken. Die Krankheit trat jahrzehntelang vor allem in manchen west- und zentralafrikanischen Ländern auf. Seit Mai aber wurde sie auch außerhalb Afrikas vermehrt registriert. Allein in den USA sind bislang mehr als 18.000 Fälle gemeldet worden.

Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Windpocken-ähnliche Pusteln. Übertragen wird die Krankheit durch engen Körper- und Hautkontakt.

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Affenpocken CDC Gesundheitsbehörde Tod Todesfall US-Gesundheitsbehörde USA

Erster Todesfall im Zusammenhang mit Affenpocken in den USA

Die USA haben ihren ersten Todesfall im Zusammenhang mit den Affenpocken registriert. Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates Texas bestätigten am Dienstag den Tod eines mit den Affenpocken infizierten Patienten. Der Erwachsene, dessen Geschlecht nicht genannt wurde, war demnach bereits zuvor stark immungeschwächt. Die Behörden wollen nun nach eigenen Angaben untersuchen, „welche Rolle die Affenpocken bei dem Todesfall spielten“.

Auch Jennifer McQuiston von der US-Gesundheitsbehörde CDC erklärte, es müsse nun geprüft werden, ob die Affenpocken bei dem Todesfall eine Rolle gespielt hätten oder nicht. „Es ist wichtig zu betonten, dass Todesfälle aufgrund der Affenpocken zwar möglich, aber sehr selten sind.“ Bei mehr als 40.000 Infektionsfällen des derzeitigen Ausbruchs weltweit habe es nur eine „Handvoll“ Tote gegeben, sagte McQuiston.

Bei den Affenpocken handelt sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken. Die Krankheit trat jahrzehntelang vor allem in manchen west- und zentralafrikanischen Ländern auf. Seit Mai aber wurde sie auch außerhalb Afrikas vermehrt registriert. Allein in den USA sind bislang mehr als 18.000 Fälle gemeldet worden.

Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Windpocken-ähnliche Pusteln. Übertragen wird die Krankheit durch engen Körper- und Hautkontakt.

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CDC Coronavirus COVID - 19 Husten Omikron Robert-Koch-Institut Virus

Studien: Wie lange Infizierte mit Omikron ansteckend sind und was es für die Isolation bedeutet

Fünf Tage müssen Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, in Deutschland aktuell in Isolation. Doch wer sich mit Omikron infiziert, könnte deutlich länger ansteckend sein.

Im Laufe der Pandemie hat sich nicht nur das Coronavirus verändert, sondern auch die Quarantäneregeln für Menschen, die sich mit Covid-19 infiziert haben. In Deutschland mussten sich Menschen zu Beginn der Pandemie noch 14 Tage isolieren. Aus ihnen wurden zehn Tage mit der Option, die eigenen vier Wände bereits nach sieben Tagen durch einen negativen Test zu verlassen. Heute sind es nur noch fünf Tage. Doch sind Menschen, die sich mit der Omikron-Variante infizieren wirklich nur kurze Zeit ansteckend?

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC begründete den Schritt die Isolationszeit auf fünf Tage zu verkürzen im Dezember 2021 damit, dass diese Entscheidung auf Erkenntnissen über Erkrankungen durch Omikron beruhe. Denn: Die meisten Menschen sind vor allem ein bis zwei Tage vor Symptombeginn und zwei bis drei Tage nach Symptombeginn ansteckend.

STERN PAID Corona-Protokolle Pagel 13.04

Ansteckungsgefahr mit Omikron

Auch das Robert Koch-Institut informiert darüber, dass Infizierte dann am ansteckendsten sind, wenn sie selbst noch nicht um ihre Infektion wissen – also ein bis zwei Tage bevor Fieber, Husten oder Schnupfen einsetzen. Innerhalb von zehn Tagen nach Symptombeginn lasse die Ansteckungsgefahr deutlich nach.

Noch ansteckend oder nicht mehr ansteckend – das hört sich zunächst wie eine simple Rechenaufgabe an. Doch es ist komplizierter. Die Variante, der Impfstatus, die Immunität durch überstandene Infektionen können beeinflussen, wie schnell das Virus aus dem Körper verschwindet – und das entscheide letztendlich darüber, wie lange eine Person ansteckend ist, schilderte Benjamin Meyer, Virologe an der Universität Genf in der Schweiz gegenüber dem Fachblatt „Nature“. Ein Beispiel: Ist eine Person mit einer Immunschwäche schwer an Covid-19 erkrankt, kann sie noch deutlich länger ansteckend sein als fünf, sechs oder acht Tage.

Covid-19: Omikron-Infizierte zum Teil noch neun Tage ansteckend

Corona-Lage: Isolation aufheben 17.03h

Zwei aktuelle Studien liefern aber zumindest Hinweise. Forschende um Julie Bouceau vom Ragon Institute in Cambridge haben analysiert, wann Coronaviren nicht mehr vermehrungsfähig sind. Dazu haben sie Daten von 66 Proband:innen untersucht, die sich zwischen Juli 2021 und Januar 2022 mit dem Coronavirus infiziert hatten. 34 Teilnehmende hatten sich mit Omikron infiziert und 34 mit Delta. Die Forschenden haben untersucht wie viel Zeit zwischen dem ersten positiven PCR-Test und dem negativen PCR-Test vergangen ist. Das Ergebnis: Bei Delta-Infizierten lagen die Werte zwischen drei und fünf Tagen und bei Omikron-Infizierten zwischen drei und neun Tagen. Heißt: Ein Teil der Proband:innen in der Omikron-Gruppe sind mit unter neun Tage nach dem positiven PCR-Test noch ansteckend. Also noch vier Tage länger als die aktuelle Isolationspflicht in Deutschland.

„Die Fakten darüber, wie lange Menschen ansteckend sind, haben sich nicht wirklich geändert“, sagt Amy Barczak, Spezialistin für Infektionskrankheiten am Massachusetts General Hospital in Boston, die an der Studie beteiligt war. „Es gibt keine Daten, die fünf Tage oder eine kürzere Isolation als zehn Tage unterstützen“, sagte sie gegenüber „Nature“.

Zwei Punkte schränken die Aussagekraft der Studie ein: Es ist eine sehr kleine Zahl an Proband:innen und PCR-Tests sind sehr sensibel. Wissenschaftler:innen gehen davon aus, dass sie auch noch ein positives Ergebnis liefern, wenn jemand schon nicht mehr infektiös ist.

Besser nach Isolation noch Maske tragen

Wissenschaftler:innen aus Massachusetts haben in einer Studie die Infektiosität von 40 Proband:innen untersucht. Dabei haben die Forschenden bei Menschen Proben für Schnelltests entnommen, die sich zwischen dem 5. Januar und 11. Februar 2022 mit Omikron infiziert hatten. 36 Teilnehmende waren dreimal geimpft und niemand der Proband:innen musste im Krankenhaus behandelt werden. Ab Tag sechs nach dem ersten positiven Corona-Test wurden die Teilnehmenden täglich getestet. Das Ergebnis: Bei 75 Prozent der Proband:innen war der Schnelltest an Tag sechs noch positiv.

Die Forschenden leiten aus ihren Ergebnissen folgende Empfehlung ab: Wer sich mit Covid-19 infiziert hat, sollte nach Beendigung der fünftägigen Isolation in jedem Falle bis zu zehn Tage lang eine Maske in Innenräumen in der Öffentlichkeit eine Maske tragen. Diese Empfehlung sprechen die Forschenden auch für Menschen aus, deren Schnelltests bereits an Tag fünf negativ ist.

Der Grund: Ein Schnelltest schlägt erst ab einer gewissen Viruslast an. Was bedeutet, dass auch eine Person mit einem negativen Schnelltest möglicherweise noch ansteckend sein könnte. Doch: „Antigentests sind möglicherweise besser in der Lage als PCR-Tests, die Infektiosität zu bestimmen, da ihre Schwelle zum Nachweis von Covid-19 enger mit einer übertragbaren Virusmenge übereinstimmt“, sagte Charles Bailey, medizinischer Direktor für Infektionsprävention bei Providence Mission Hospital und Providence St. Joseph Hospital in Orange County, Kalifornien, gegenüber „Healthline“.

Long Covid im Körper 15.38

Auch wenn beide Studien durch ihre geringe Proband:innenzahl nur eine eingeschränkte Aussagekraft haben, machen die Ergebnisse deutlich, dass es wichtig ist, sich auch nach fünf Tagen der Isolation freiwillig zu testen und bei anhaltenden Symptomen und/oder einem positiven Schnelltest besser noch ein paar Tage freiwillig zu Hause zu bleiben.

Quellen: Nature, Studie New England Journals of Medicine, Studie in Jama,Healthline, RKI

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Affenpocken CDC Gesundheitsbehörde Kinder USA WHO

Krankheiten: Affenpocken bei zwei Kindern in USA festgestellt

Kinder schienen zunächst nicht Affenpocken betroffen zu sein. Aber auch sie können sich anstecken. Bei der WHO steht heute eine Entscheidung von internationalem Interesse an.

In den USA sind nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC mittlerweile zwei Fälle von Affenpocken bei Kindern bestätigt worden.

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Affenpocken Ausbreitung CDC Genf Gesundheitsnotstand Tedros Adhanom US-Gesundheitsbehörde Weltgesundheitsorganisation WHO

WHO gibt Entscheidung über möglichen Gesundheitsnotstand wegen Affenpocken bekannt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird am Samstag bekanntgeben, ob wegen der Ausbreitung der Affenpocken ein weltweiter Gesundheitsnotstand ausgerufen wird. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus wird um 15.00 Uhr (MESZ) eine virtuelle Pressekonferenz geben, wie die Organisation mit Sitz in Genf am Freitagabend mitteilte. Er wird dabei die Ergebnisse der Sitzung des WHO-Notfallkomitees vom Donnerstag bekanntgeben.

Bei ihrer ersten Dringlichkeitssitzung zu den Affenpocken im Juni hatten die Experten dem WHO-Generalsekretär noch davon abgeraten, die höchste Alarmstufe auszurufen. Seitdem haben sich die Infektionsfälle jedoch weiter ausgebreitet. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC wurden inzwischen mehr als 15.800 Fälle in 72 Ländern registriert. Tedros zeigte sich am Donnerstag bei der knapp sechsstündigen Sitzung des Notfallkomitees „besorgt“ über die Zunahme der Fälle.

Der Gesundheitsnotstand wurde bisher nur sechs Mal ausgerufen, zuletzt im Januar 2020 wegen der rasanten Ausbreitung des damals noch neuartigen Coronavirus. Eine „Notlage von internationaler Tragweite“, so der offizielle Begriff, wird bei einem „ernsten, plötzlichen, ungewöhnlichen und unerwarteten“ Gesundheitsproblem ausgerufen, das sich in andere Länder ausbreiten kann. Damit werden internationale Maßnahmen aktiviert. Die Entscheidung liegt bei WHO-Chef Tedros.

Bei den Affenpocken handelt es sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken, die üblicherweise in West- und Zentralafrika vorkommt. Seit Mai breiten sich die Affenpocken aber auch in anderen Ländern aus, vor allem in Westeuropa, darunter auch Deutschland.

Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Windpocken-ähnliche Pusteln. Übertragen wird die Krankheit durch engen Körper- und Hautkontakt. Laut einer am Donnerstag im Fachmagazin „New England Journal of Medicine“ veröffentlichten Studie gehen 95 Prozent der Fälle auf eine Infektion durch sexuelle Kontakte zurück.

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Affenpocken CDC Gesundheitsbehörde Kinder USA WHO

Krankheiten: Affenpocken bei zwei Kindern in USA festgestellt

Kinder schienen zunächst nicht Affenpocken betroffen zu sein. Aber auch sie können sich anstecken. Bei der WHO steht heute eine Entscheidung von internationalem Interesse an.

In den USA sind nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC mittlerweile zwei Fälle von Affenpocken bei Kindern bestätigt worden.

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Affenpocken Ausbreitung CDC Genf Gesundheitsnotstand Tedros Adhanom US-Gesundheitsbehörde Weltgesundheitsorganisation WHO

WHO gibt Entscheidung über möglichen Gesundheitsnotstand wegen Affenpocken bekannt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird am Samstag bekanntgeben, ob wegen der Ausbreitung der Affenpocken ein weltweiter Gesundheitsnotstand ausgerufen wird. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus wird um 15.00 Uhr (MESZ) eine virtuelle Pressekonferenz geben, wie die Organisation mit Sitz in Genf am Freitagabend mitteilte. Er wird dabei die Ergebnisse der Sitzung des WHO-Notfallkomitees vom Donnerstag bekanntgeben.

Bei ihrer ersten Dringlichkeitssitzung zu den Affenpocken im Juni hatten die Experten dem WHO-Generalsekretär noch davon abgeraten, die höchste Alarmstufe auszurufen. Seitdem haben sich die Infektionsfälle jedoch weiter ausgebreitet. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC wurden inzwischen mehr als 15.800 Fälle in 72 Ländern registriert. Tedros zeigte sich am Donnerstag bei der knapp sechsstündigen Sitzung des Notfallkomitees „besorgt“ über die Zunahme der Fälle.

Der Gesundheitsnotstand wurde bisher nur sechs Mal ausgerufen, zuletzt im Januar 2020 wegen der rasanten Ausbreitung des damals noch neuartigen Coronavirus. Eine „Notlage von internationaler Tragweite“, so der offizielle Begriff, wird bei einem „ernsten, plötzlichen, ungewöhnlichen und unerwarteten“ Gesundheitsproblem ausgerufen, das sich in andere Länder ausbreiten kann. Damit werden internationale Maßnahmen aktiviert. Die Entscheidung liegt bei WHO-Chef Tedros.

Bei den Affenpocken handelt es sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken, die üblicherweise in West- und Zentralafrika vorkommt. Seit Mai breiten sich die Affenpocken aber auch in anderen Ländern aus, vor allem in Westeuropa, darunter auch Deutschland.

Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Windpocken-ähnliche Pusteln. Übertragen wird die Krankheit durch engen Körper- und Hautkontakt. Laut einer am Donnerstag im Fachmagazin „New England Journal of Medicine“ veröffentlichten Studie gehen 95 Prozent der Fälle auf eine Infektion durch sexuelle Kontakte zurück.

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