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Bayer 04 Leverkusen Bekenntnis Bundesliga DFB-Team Fernando Carro Gerardo Seoane Jonathan Tah Leverkusen

Bundesliga: Tah zu Trainer Seoane: Mannschaft „will das genau so“

Nach dem Bekenntnis von Club-Chef Fernando Carro hat sich auch Abwehrchef Jonathan Tah vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen klar für eine Zukunft mit Trainer Gerardo Seoane positioniert. „Ich kann nur sagen, dass die Mannschaft das genau so will und alles dafür gibt“, sagte der aktuell nicht fürs DFB-Team nominierte Nationalspieler in einem Interview mit dem „Kicker“.

Nach dem Bekenntnis von Club-Chef Fernando Carro hat sich auch Abwehrchef Jonathan Tah vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen klar für eine Zukunft mit Trainer Gerardo Seoane positioniert. „Ich kann nur sagen, dass die Mannschaft das genau so will und alles dafür gibt“, sagte der aktuell nicht fürs DFB-Team nominierte Nationalspieler in einem Interview mit dem „Kicker“.

Die Mannschaft stehe „hinter dem Trainer – unser gegenseitiges Vertrauen ist groß, da gibt es eine gemeinsame Linie“, sagte Tah. Er finde gut, dass der Schweizer auch selbstkritisch ist. „Dass er als Vorbild vorangeht, bei sich anfängt und erst dann auf die anderen schaut – genau so sollte das auch jeder einzelne Spieler tun“, sagte der 26-Jährige.

Interview auf kicker.de

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Atlético Madrid Bayer 04 Leverkusen Fehlstart Gerardo Seoane Leverkusen Sport

„Trainer auf Abruf“: Gerardo Seoane nur dank fehlender Optionen noch im Amt?

Weil Bayer Leverkusen keinen geeigneten Trainer findet, darf Gerardo Seoane im Amt bleiben.

Gerardo Seoane steht nach dem Fehlstart mit Bayer Leverkusen unter Druck. Das Vertrauensvotum seiner Bosse ist offenbar nur halbgar, wie die Sport Bild vermeldet.

Wer gedacht hatte, dass Bayer 04 nach dem 2:0-Sieg über Atletico Madrid endlich in die Spur finden würde, der sah sich getäuscht. In der Bundesliga gab es vor heimischem Publikum ein ernüchterndes 1:1, das der Werkself nicht weiterhilft – nach sieben Spieltagen stecken die Leverkusener mit mickrigen fünf Punkten ganz unten drin. An die anvisierte Champions-League-Teilnahme braucht man unterm Bayerkreuz derzeit nicht zu denken.

Dennoch halten die Verantwortlichen weiterhin zu Gerardo Seoane. „Wir nehmen die aktuelle sportliche Situation sehr ernst und kennen unsere Verantwortung. Deshalb analysieren wir ausführlich, wir diskutieren und wir sind kritisch miteinander. Aber wir haben die volle Überzeugung, den gemeinsamen Weg fortzusetzen“, betonte Geschäftsführer Fernando Carro am Dienstag gegenüber der dpa.

Laut Angaben der Sport Bild ist dieser Vertrauensbeweis aber nicht allein der Tatsache geschuldet, dass man weiterhin an Seoane glaubt. Sondern auch darin begründet, dass kurzfristig keine geeignete Option für die Nachfolge vorhanden ist.

Gemäß Bericht sondierten die Verantwortlichen zuletzt den Trainermarkt, sahen aber, dass keine zufriedenstellende Lösung verfügbar wäre. Domenico Tedesco und Adi Hütter werden „nicht für erfolgsversprechender erachtet“ als Seoane – bei Thomas Tuchel wäre Bayer 04 ohne Chance. Daher entschied man sich in Leverkusen, vorerst weiter mit Seoane weiterzumachen.

Dennoch soll der Schweizer nur noch ein „Trainer auf Abruf“ sein, wie es bei der Sport Bild heißt. Eine Entlassung beim nächsten Misserfolg sei immer möglich.

Alles zu Leverkusen bei 90min:

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1. FSV Mainz 05 Amine Adli Atlético Madrid Bayer 04 Leverkusen Bremen Freiburg Hoffenheim Jeremie Frimpong Jonathan Tah Leverkusen Lichtblick Mainz Mitchel Bakker Saisonstart Werkself

Leverkusens Katastrophen-Start: Die Gewinner und Verlierer von Bayer 04

Jeremie Frimpong und Karem Demirbay gehören zu den wenigen Lichtblicken bei Bayer 04 Leverkusen. Azmoun, Bakker und Tah enttäuschen hingegen.

Bayer 04 Leverkusen hat einen desaströsen Saisonstart hingelegt. Die Werkself rangiert auf Rang 15 und ist im Pokal in der ersten Runde an Elversberg gescheitert. Lediglich beim 2:0-Sieg gegen Atlético Madrid und in Mainz konnte das Team sein Können abrufen. Wir werfen einen Blick auf die wenigen Gewinner und vielen Verlierer bei Bayer 04 zum Saisonstart.

Die Gewinner des Saisonstarts

1. Jeremie Frimpong

Jeremie Frimpong ist bis jetzt der beste Leverkusener in der noch jungen Saison. Der pfeilschnelle Rechtsfuß kam sowohl rechts hinten, als auch rechts vorne zum Einsatz und belebte die Partien regelmäßig. Zudem war er mit seinem Doppelpack gegen Mainz 05 und seinen zwei Vorlagen gegen Atlético Madrid der Grund, warum die Werkself in dieser Saison überhaupt schon Spiele gewonnen hat. Der 21-jährige Niederländer konnte beweisen, dass er zu den größten Talenten auf seiner Position gehört und ist offensiv noch effizienter geworden.

2. Karem Demirbay

Karim Demirbay ist die Konstante im Spiel der Werkself und hat auch in den schwachen Bayer-Spielen regelmäßig noch eine solide Leistung gezeigt. Der Mittelfeldspieler trat zudem zuletzt häufig als Torschütze in Erscheinung und hat in den aufeinanderfolgenden Bundesliga-Spielen gegen Freiburg, Hoffenheim und Bremen jeweils ein Tor erzielt. Es sei jedoch gesagt, dass seine Leistungen in der Defensive zum Teil eher ausbaufähig waren. Auch ein Demirbay hat noch Luft nach oben, zumindest geht er aber mit Toren voran.

Die Verlierer des Saisonstarts

3. Sardar Azmoun

Der Winter-Neuzugang zeigte in der vergangenen Rückrunde bereits gute Ansätze, auch wenn seine Effektivität zu wünschen übrig ließ. Azmoun war beim Pokal-Debakel gegen Elversberg noch einer der stärksten und bereitete zwei Treffer vor, in der Bundesliga brachte er jedoch praktisch gar nichts zustande. Der Iraner ist weiterhin sehr ineffizient vor dem Tor und leistet sich viele Fehler. Schwach sind auch seine Passquote von 58 Prozent und seine Zweikampfquote von 35 Prozent. Azmoun ist in der Bundesliga noch nicht angekommen.

4. Adam Hlozek

Das tschechische Top-Talent hat ähnlich wie Azmoun noch Aklimatisierungsprobleme. Hlozek hat bislang lediglich im Pokal gegen Elversberg getroffen und ist in der Bundesliga noch ohne Torerfolg. Demnach fand er sich zuletzt auch relativ häufig auf der Bank wieder. Hlozek ist es deutlich anzumerken, dass er mit der harten Gangart und dem Tempo in der Bundesliga noch etwas überfordert ist. Entsprechend enttäuschend waren seine Leistungen, die vom kicker bestenfalls mit einer 4,5 benotet worden sind.

5. Paulinho

Der Brasilianer sollte eigentlich schon im Sommer gehen, blieb der Werkself aber letztlich erhalten, weil der Klub ihn nicht ablösefrei ziehen lassen wollte. Eine Rolle spielte der Mitteleldspieler in der laufenden Saison aber nicht. Paulinho stand zuletzt nicht mal mehr im Kader. Stattdessen klagte er über seinen Arbeitgeber und provozierte mit einem Hantel-Post auf seinen Social-Media-Kanälen. Das Verhältnis zwischen den beiden Parteien scheint zerstört zu sein.

6. Amine Adli

Adli bleibt seinem Verletzungspech treu. Der junge Franzose, der schon große Teile der vergangenen Rückrunde verpasst hatte, fehlt derzeit aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs. Die Verletzung zog er sich nur wenige Minuten nach seinem Comeback nach langwieriger Verletzung zu. So bitter kann es manchmal laufen.

7. Mitchel Bakker

Der Linksverteidiger hat derzeit kaum Chancen auf Startelfeinsätze, weil ihm sein Konkurrent Hincapie trotz mäßiger Leistungen einen klaren Schritt voraus ist. Bakker zeigt selbst wenn er mal spielt auch schlichtweg zu wenig. Nach vorne kommen keine gewinnbringende Impulse oder genaue Flanken und in der Defensive fällt der frühere Pariser mit schwachem Zweikampfverhalten (42 Prozent gewonnene Duelle) auf.

8. Jonathan Tah

Jonathan Tah sticht zwar nicht zwingend negativ aus der Mannschaft hervor, aber eben schon gar nicht positiv. Der Innenverteidiger kann an seine starke Vorsaison nicht anschließen und zeigte sich gleich zum Saisonstart gegen Dortmund in einer eher bescheidenen Form. Der Innenverteidiger gewann bisher lediglich 51 Prozent seiner Zweikämpfe, was für einen solch großen und athletischen Spieler ziemlich ernüchternd ist. Die Nichtnominierung von Hansi Flick ist eine logische Folge von Tahs Leistungen.

Ähnlich mäßig sind im Übrigen auch die Leistungen von Tapsoba, der als gefeiertes Innenverteidiger-Talent aktuell stagniert.

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Alexander Wehrle Bruder Christian Gentner Führungsriege Leverkusen Philipp Lahm Rasen Sami Khedira Schwaben Stuttgart Sven Mislintat Vertragsverlängerung VfB Stuttgart

Unstimmigkeiten beim VfB bereinigt: Sven Mislintat offen für Vertragsverlängerung

Sven Mislintat hat sich mit Alexander Wehrle ausgesprochen. Der Sportdirektor des VfB Stuttgart ist weiter offen für eine Vertragsverlängerung.

Die Führungsriege beim VfB Stuttgart hat sich ausgesprochen. Nach der unglücklichen Kommunikation um den Einstieg eines Ex-Spieler-Trios sollen die Unstimmigkeiten beiseite gelegt worden sein. Sportdirektor Sven Mislintat zeigt sich weiter offen für eine Vertragsverlängerung.

Bruder, schlag‘ den Ball lang“ – der 90min-Podcast. Dieses Mal mit Leverkusens Greenkeeper Georg Schmitz, der uns die geheimnisse der „Sonderkultur“ Bundesliga-Rasen erklärt. Unfassbar, was da alles dahinter steckt. Unbedingt reinhören!

Ohne die Kenntnis von Sven Mislintat präsentierte der VfB Stuttgart kürzlich Sami Khedira, Philipp Lahm und Christian Gentner. Während erstere als Berater tätig sein sollen, wird Gentner die Schwaben als Leiter der Lizenzspielerabteilung verstärken.

Ein Schritt, der von den VfB-Bossen zwar gefeiert wurde, der allerdings auch für Irritationen sorgte. Allen voran bei Sportdirektor Sven Mislintat. Vorstands-Boss Alexander Wehrle gab Fehler bei der Kommunikation zu. Doch wie weitreichend sind diese Fehler?

Fest steht, dass Mislintats Vertrag in Stuttgart kommenden Sommer ausläuft. Viele Fans wünschen sich einen Verbleib des „Diamantauges“. Sogar eine Online-Petition wurde ins Leben gerufen.

Wehrle und Mislintat haben sich ausgesprochen

Die Wogen wurden im Hintergrund aber offenbar geglättet. Am vergangenen Mittwoch kam es zur Aussprache zwischen Mislintat und Wehrle, der Sportdirektor kann sich eine Vertragsverlängerung weiter gut vorstellen. Er habe „definitiv“ Lust, seinen Vertrag zu verlängern. Dabei soll es auch um eine Beförderung zum Sportvorstand gehen: „Das ist Bestandteil der Gespräche. Darüber werde ich mir Gedanken machen“, so Mislintat (via kicker).

Dabei wiederholte er, dass der Titel an sich für ihn keine entscheidende Rolle spiele: „Mir ist egal, ob Sportdirektor oder Sportvorstand. Es muss halt passen. Mir reicht auch die Verlängerung als Sportdirektor, wenn alles zusammenpasst und die Gespräche gut enden.“

Eine schnelle Entscheidung werde es nicht geben. Intensive Gespräche sollen erst in der WM-Pause aufgenommen werden. „Da gibt es keinen Fußball, da können wir uns hinsetzen, alles sauber durchgehen und relativ schnell ein Ergebnis finden“, meinte Mislintat. Und fügte hinzu, dass es gut wäre, sich bis dahin „auf Fußball und Ergebnisse“ zu konzentrieren.

Angesichts von fünf Remis und zwei Pleiten zum Bundesliga-Saisonstart wäre das auch dringend nötig.

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Atlético Madrid Bayer 04 Leverkusen Bayern Champions League Gerardo Seoane Hertha BSC Berlin Länderspielpause Leverkusen Simon Rolfe SV Werder Bremen

Leverkusen will nicht den Kopf verlieren – und grundsätzlich mit Seoane weitermachen

Bayer Leverkusen hält weiterhin an Gerardo Seoane fest. Während der Länderspielpause will Simon Rolfes die Situation in Ruhe analysieren und aufarbeiten.

Ergebnistechnisch ist Bayer Leverkusen zumindest etwas in die Spur gekommen. Am Samstag hätte man sich jedoch gegen Werder Bremen mehr als einen Punkt ausgerechnet. Vor der Länderspielpause will Geschäftsführer Simon Rolfes ein wenig Wind aus den Segeln nehmen.

Zwei Unentschieden in der Liga und der fulminante Sieg in der Champions League gegen Atletico Madrid – Bayer Leverkusens Bilanz aus der englischen Woche ließt sich gar nicht so schlecht. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass gegen Hertha BSC und zuletzt gegen Werder Bremen mindestens vier, wenn nicht sechs Punkte eingeplant waren.

Seoane soll gegen die Bayern auf der Bank sitzen

Geschäftsführer Simon Rolfes kündigte nun an, die Länderspielpause zu nutzen, um die Situation genau zu analysieren. „Wir sind alle maximal unzufrieden. Wir werden die Situation klar, aber auch in Ruhe analysieren und gemeinsam nach Lösungen suchen, die uns zurück zu Stabilität und Erfolg führen werden“, erklärte Rolfes gegenüber dem kicker.

In die Analyse wird auch Cheftrainer Gerardo Seoane einbezogen, der trotz des grausigen Saisonstarts halbwegs fest im Sattel sitzt. „Das ist unsere Intention“, antwortete Rolfes auf die Frage, ob Seoane beim nächsten Spiel (gegen den FC Bayern) noch auf der Trainerbank sitzt.

Zwar kann die anstehende Analyse durchaus zu einer Trennung von Seoane führen, den Kopf verlieren will die Werkself aber nicht. Immerhin war Leverkusen unter der Führung von Seoane in der Vorsaison eine der attraktivsten Mannschaften der Liga; sollte die Werkself das Ruder mit dem Schweizer am Steuer herumreißen, könnte sich das durchweg positiv auf das Gesamtkonstrukt auswirken.

Alles zu Leverkusen bei 90min:

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Atlético Madrid Bayer 04 Leverkusen Bayern Champions League Gerardo Seoane Hertha BSC Berlin Länderspielpause Leverkusen Simon Rolfe SV Werder Bremen

Leverkusen will nicht den Kopf verlieren – und grundsätzlich mit Seoane weitermachen

Bayer Leverkusen hält weiterhin an Gerardo Seoane fest. Während der Länderspielpause will Simon Rolfes die Situation in Ruhe analysieren und aufarbeiten.

Ergebnistechnisch ist Bayer Leverkusen zumindest etwas in die Spur gekommen. Am Samstag hätte man sich jedoch gegen Werder Bremen mehr als einen Punkt ausgerechnet. Vor der Länderspielpause will Geschäftsführer Simon Rolfes ein wenig Wind aus den Segeln nehmen.

Zwei Unentschieden in der Liga und der fulminante Sieg in der Champions League gegen Atletico Madrid – Bayer Leverkusens Bilanz aus der englischen Woche ließt sich gar nicht so schlecht. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass gegen Hertha BSC und zuletzt gegen Werder Bremen mindestens vier, wenn nicht sechs Punkte eingeplant waren.

Seoane soll gegen die Bayern auf der Bank sitzen

Geschäftsführer Simon Rolfes kündigte nun an, die Länderspielpause zu nutzen, um die Situation genau zu analysieren. „Wir sind alle maximal unzufrieden. Wir werden die Situation klar, aber auch in Ruhe analysieren und gemeinsam nach Lösungen suchen, die uns zurück zu Stabilität und Erfolg führen werden“, erklärte Rolfes gegenüber dem kicker.

In die Analyse wird auch Cheftrainer Gerardo Seoane einbezogen, der trotz des grausigen Saisonstarts halbwegs fest im Sattel sitzt. „Das ist unsere Intention“, antwortete Rolfes auf die Frage, ob Seoane beim nächsten Spiel (gegen den FC Bayern) noch auf der Trainerbank sitzt.

Zwar kann die anstehende Analyse durchaus zu einer Trennung von Seoane führen, den Kopf verlieren will die Werkself aber nicht. Immerhin war Leverkusen unter der Führung von Seoane in der Vorsaison eine der attraktivsten Mannschaften der Liga; sollte die Werkself das Ruder mit dem Schweizer am Steuer herumreißen, könnte sich das durchweg positiv auf das Gesamtkonstrukt auswirken.

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Augsburg Bayern Borussia Dortmund Bundesliga FC BAyern Hasan Salihamidzic Julian Nagelsmann Krise Leverkusen München Oktoberfest Oliver Kahn Ottmar Hitzfeld Prosit Robert Lewandowski Sadio Mané Stars Thomas Müller

Bundesliga: Krisen-Wiesn für verkaterten FC Bayern

Der FC Bayern macht die Liga spannend. Nach dem vierten sieglosen Liga-Spiel geht’s verkatert aufs Oktoberfest. Ist die neue Spielidee ohne Lewandowski schon entschlüsselt?

Julian Nagelsmann geht mit einem kräftigen Kater aufs Oktoberfest. Das Prosit mit seinen Stars würde sich der 35-Jährige am liebsten geschenkt.

„Grundsätzlich habe ich keine Lust“, sagte der missmutige Münchner Trainer nach dem nächsten Liga-Frusterlebnis. Sinn mache der erste Bierzeltbesuch des FC Bayern seit 2019 nach dem 0:1 in Augsburg und vier Spielen ohne Sieg seiner Meinung nach nicht, sagte Nagelsmann zur Krisen-Wiesn des FC Bayern.

Zwölf Punkte aus sieben Spielen lautet die magere Auftakt-Ausbeute der Münchner, die zuletzt vor zwölf Jahren so schlecht starteten. Damals wurde Borussia Dortmund am Saisonende Meister. „Der Trend ist katastrophal, wenn man aus vier Spielen keines gewinnt“, sagte Thomas Müller, er war „fassungslos und bedröppelt“.

Rückendeckung von Kahn

Vorstandschef Oliver Kahn wies Spekulationen um Nagelsmann zurück. „Wir beschäftigen uns jetzt nicht mit irgendwelchen anderen Trainern. Wir sind von Julian total überzeugt“, sagte der frühere Nationaltorwart beim Besuch auf dem Oktoberfest. Es sei für den FC Bayern wichtig, in der Länderspielpause zur Ruhe zu kommen, sagte Kahn. „Natürlich sind wir alle unzufrieden, übel gelaunt“, räumte der 53-Jährige ein und kündigte eine intensive Analyse der sportlichen Situation an. „Wir müssen dem Ganzen auf den Grund gehen. Und gehen sie davon aus, dass sobald es wieder losgeht gegen Leverkusen, wir voll angreifen werden und auch voll angreifen müssen“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Sein Club habe alles, was es für weitere Erfolge brauche. „Vielleicht hat sich bei dem ein oder anderen der Glaube eingenistet, man könnte die Bundesliga so nebenbei machen. Aber das ist nicht der Fall“, sagte Kahn. Gemeinsam mit der Mannschaft wolle die Führung der Münchner nun schauen, „welche Stellhebel wir bewegen können, damit wir ganz schnell in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur kommen“.

Gereizter Nagelsmann

Vier Liga-Spiele ohne Bayern-Sieg gab es zuletzt vor über 20 Jahren, Ottmar Hitzfeld hieß da der Münchner Trainer. Die Fassung, die Hitzfeld nach Enttäuschungen wahrte, fehlt Nagelsmann noch. Grimmig und im Telegrammstil kommentierte er im Presseraum der Augsburger Arena die erste Saison-Niederlage. Was der Trend bedeute? „Nichts Gutes“. Was sich ändern müsse? „Vieles“.

Gereizt reagierte er auf die Dauerdebatte um die nach dem Abgang von Weltfußballer Robert Lewandowski fehlende Nummer 9. „Ist doch wurscht, was ich antworte“, sagte Nagelsmann. Es werde ihm ja eh schlecht ausgelegt. Lewandowski traf nach seiner persönlichen Nullnummer beim 0:2 zuletzt in der Champions League gegen die Bayern nun am Wochenende beim 3:0 von Barça gegen Elche doppelt.

Bei den Münchnern ist Zauber des bestaunten Saisonstarts mit rauschenden Siegen verflogen, der neue flexible Offensivstil um den aktuell glücklosen Superstar Sadio Mané scheint entschlüsselt. „Entschlüsselt weiß ich nicht, aber pariert schon einige Male“, sagte der zerknirschte Sportvorstand Hasan Salihamidzic. „Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, jetzt müssen Siege her.“

Bayern-Coach nimmt Profis in die Pflicht

Nagelsmann beklagte einen „Laissez-faire“-Auftritt seiner Profis, Salihamidzic nahm Trainer und Mannschaft in die Pflicht. „Wir alle sind jetzt gefragt, nicht nur Julian Nagelsmann“, sagte der 45-Jährige. Vorstandschef Oliver Kahn haderte gestenreich auf der Tribüne, als sich die Münchner zu sehr auf ihre eigene Top-Qualitäten verließen und nicht den Kampf der giftigen, ekligen und grandios kämpfenden Augsburger annahmen.

„So wie wir heute gespielt haben, kann man in der Bundesliga nicht gewinnen“, stellte Salihamidzic klar. Der Rekordmeister habe „brutale Probleme gegen Mannschaften, die körperlich gegen uns spielen, die uns sozusagen auf die Socken hauen“. In der anstehenden Länderspielpause wolle er viel nachdenken, kündigte Nagelsmann an: „Über alles denke ich nach. Über mich. Über die Situation. Über alles.“ Der mit einem Vertrag bis 2026 ausgestattete Trainer will demonstrieren, dass er der richtige Mann für den FC Bayern ist. In der Krise liegt für ihn die große Chance, Format zu beweisen.

Die Niederlage wird länger nachwirken in München. „Jetzt wird es erstmal eine ungemütliche Länderspielpause“, sagte Nationalspieler Leon Goretzka. Danach kann es aber noch unruhiger werden: Bayer Leverkusen zu Hause, Borussia Dortmund auswärts und der SC Freiburg wieder zu Hause sind die nächsten Bundesliga-Aufgaben. „Wir müssen alle mit einer besseren Mentalität zurückkommen“, sagte der als neuer Abwehrchef verpflichtete Matthijs de Ligt.

Der Niederländer ist noch nicht der große Anführer in der Abwehr, im Sturm steckt Mané nach bejubeltem Start in einer Tor-Krise. „Wir müssen das Zielwasser trinken und dann diszipliniert, fokussiert und gierig, Tore zu machen, in die Spiele gehen“, forderte Salihamidzic.

Wiedersehen mit den Augsburgern im Pokal

Eine „Mittelstürmer-Manier“, wie sie FCA-Manager Stefan Reuter dem in der Schlussphase mitangreifenden Torhüter Manuel Neuer bei dessen Kopfball bescheinigte, fehlt aktuell als Element im Münchner Spiel. Neuer scheiterte mit dem sehenswerten Kopfball am herausragenden Rafal Gikiewicz im gegnerischen Tor.

„Die Bayern sind nach wie vor Topfavorit auf den Meistertitel“, betonte Reuter aber nach dem Sieg durch das Tor von U21-Europameister Mergim Berisha. Ein schnelles Wiedersehen gibt es auch: In einem Monat treffen Augsburg und Bayern im Pokal wieder aufeinander.

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Arminia Bielefeld Bayer 04 Leverkusen Bielefeld Borussia Dortmund DFB-Pokal Dortmund Gonzalo Castro Instagram Karriereende Leverkusen Profikarriere VfB Stuttgart

Gonzalo Castro verkündet Karriereende

Gonzalo Castro hat seine Profikarriere beendet. Der fünffache deutsche Nationalspieler verabschiedete sich via Instagram.

Gonzalo Castro hat am Freitag offiziell sein Karriereende verkündet. Der fünffache deutsche A-Nationalspieler hängt seine Profi-Schuhe an den Nagel.

Der Deutsch-Spanier war in der Bundesliga in 421 Spielen für Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, den VfB Stuttgart und bis zum Sommer bei Arminia Bielefeld aktiv. 38 Tore und 80 Vorlagen gelangen Castro im deutschen Oberhaus.

Den größten Erfolg seiner Karriere feierte Castro in Schwarzgelb. 2017 gewann er mit Dortmund den DFB-Pokal. Neben seinen Einsätzen in der Bundesliga war das Eigengewächs von Bayer Leverkusen auch 28 Mal in der 2. Liga aktiv.

Auf Instagram verkündete der U21-Europameister von 2009 sein Karriereende: „Mit großer Freude, Stolz und Wehmut ist es nun auch für mich an der Zeit auf 17 Jahre Profifußball zurück zu blicken! Es war eine unglaublich emotionale Reise in der ich immer versucht habe alles zu genießen und wertzuschätzen“, teilte er mit.

Nach vielen Danksagungen beendete er sein Statement mit einem Augenzwinkern: „Ich könnte hier vermutlich noch viel mehr Leuten danken, doch bin ich wie ihr wisst nicht unbedingt der Mann der vielen Worte (eher der gelben Karten). Daher Danke für alles, es war mir eine Ehre.“

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Bayer 04 Leverkusen Deutscher Fußball-Bund DFB Fehlentscheidung Frankfurt am Main Hertha BSC Berlin Leverkusen Peter Sippel

Handspielsituationen: DFB räumt Schiedsrichter-Fehlentscheidungen ein

Der DFB hat nach den umstrittenen Handspielsituationen der vergangenen beiden Bundesliga-Wochenenden gleich vier Fehlentscheidungen der Schiedsrichter-Teams eingeräumt. „Wir haben die Situationen analysiert und werden die Ergebnisse vor dem nächsten Spieltag auch noch mal mit den Schiedsrichtern besprechen“, sagte Peter Sippel, beim Deutschen Fußball-Bund Sportlicher Leiter Bundesliga. „Ziel muss es bleiben, eine möglichst einheitliche Regelauslegung zu erreichen, um für Clubs, Fans und vor allem auch für Spieler berechenbar zu sein.“

Der DFB hat nach den umstrittenen Handspielsituationen der vergangenen beiden Bundesliga-Wochenenden gleich vier Fehlentscheidungen der Schiedsrichter-Teams eingeräumt. „Wir haben die Situationen analysiert und werden die Ergebnisse vor dem nächsten Spieltag auch noch mal mit den Schiedsrichtern besprechen“, sagte Peter Sippel, beim Deutschen Fußball-Bund Sportlicher Leiter Bundesliga. „Ziel muss es bleiben, eine möglichst einheitliche Regelauslegung zu erreichen, um für Clubs, Fans und vor allem auch für Spieler berechenbar zu sein.“

In der Schlussphase der Partie zwischen Hertha BSC und Bayer Leverkusen (2:2) hatte Leverkusens Odilon Kossounou den Ball bei einem Hertha-Schuss mit dem Arm abgewehrt – einen Elfmeter hatte es aber nicht gegeben. Laut Sippel hätte der Videoassistent „aufgrund der eindeutigen Bilder eingreifen und dem Schiedsrichter einen On-Field-Review empfehlen“ müssen.

Beim 1:0 des 1. FC Union Berlin beim 1. FC Köln hatte es in der Anfangsphase nach einem angeblichen Handspiel von Luca Kilian einen Handelfmeter gegeben. „Die Armbewegung des Abwehrspielers stellt hier keine unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche dar“, sagte Sippel. Die Entscheidung Strafstoß sei „klar und offensichtlich falsch, und der Video-Assistent hätte eingreifen müssen“. Kölns Marvin Schwäbe hatte den Strafstoß gehalten.

Den letztlich ebenso parierten Strafstoß für Werder Bremen in der Nachspielzeit des 0:1 gegen den FC Augsburg hätte es auch nicht geben dürfen. Das angebliche Handspiel kam von Maximilian Bauer. „Hier befindet sich der Abwehrspieler in einer Drehbewegung, ohne klare Orientierung zum Ball“, sagte Sippel. „Die Arme, obwohl etwas vom Körper entfernt, sind als natürliche Folge der Körperbewegung einzuordnen.“ Der Schiedsrichter habe „hier auf Strafstoß entschieden, was als klar und offensichtlich falsch einzuordnen ist“.

Beim 1:0 von Borussia Dortmund am fünften Spieltag gegen die TSG 1899 Hoffenheim hätte es laut Sippel nach einem Handspiel von Ozan Kabak einen Elfmeter für den BVB geben müssen. „Nach dem Flankenball geht der linke Unterarm nach außen, in die Flugbahn des Balles und wehrt den Ball ab. Aufgrund der Bewegung des Armes zum Ball handelt es sich um Absicht, und ein Strafstoß wäre die logische Konsequenz“, sagte Sippel. „Weil die Bilder diesen Vorgang eindeutig belegen, hätte der Video-Assistent auch eingreifen und dem Schiedsrichter die Möglichkeit geben müssen, über einen zweiten Blick auf die Situation zur richtigen Entscheidung zu kommen.“

DFB-Mitteilung

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Atlético Madrid Bayer 04 Leverkusen Brügge Champions League DFB-Pokal Gerardo Seoane Jonathan Tah Leverkusen Madrid Verunsicherung

Champions League: „Großer Sieg“ als Mutmacher: Leverkusen meldet sich zurück

Mit dem 2:0 über Atlético Madrid schöpft Bayer Leverkusen neuen Mut. Der Coup gegen den Favoriten der Champions-League-Gruppe soll nun auch in der Bundesliga zu einer Kehrtwende beitragen.

Aus Verunsicherung wurde Stolz. Nach dem 2:0 (0:0)-Coup in der Champions League über Atlético Madrid schien der in den vergangenen Wochen aufgebaute Frust der Leverkusener mit einem Mal verflogen.

Dass ausgerechnet gegen den vielleicht stärksten Gegner die bisher beste Saisonleistung gelang, werteten alle Beteiligten als Indiz für eine Trendwende. „Wir haben es überragend gemacht. Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft“, schwärmte Abwehrspieler Jonathan Tah, „das gibt sehr viel Energie“.

Anders als in den vergangenen Wochen mit dem frühen Aus im DFB-Pokal, dem Absturz auf den vorletzten Bundesliga-Tabellenplatz und dem Fehlstart in die Königsklasse in Brügge (0:1) bestach das Team zur Erleichterung von Trainer Gerardo Seoane durch konsequente Zweikampfführung und mehr Effektivität vor dem Tor – also Tugenden, die normalerweise den Gegner aus Madrid auszeichnen.

„Das tut uns richtig gut“

„Das tut uns richtig gut“, kommentierte Torschütze Robert Andrich (84. Minute). Ähnlich euphorisch ließ Moussa Diaby, der einen ansehnlichen Konter zum 2:0 (87.) abgeschlossen hatte, den erstaunlich abgeklärten Auftritt der in den Wochen zuvor wankenden Mannschaft Revue passieren: „Das war ein großer Sieg.“

Mit dem Heimerfolg zog Leverkusen in der Tabelle der Gruppe B an Favorit Atlético vorbei und rangiert hinter dem Überraschungsteam aus Brügge, das mit 4:0 beim bisher punktlosen FC Porto gewann, auf Platz zwei. Ein weiterer Erfolg am 4. Oktober beim Schlusslicht aus Portugal würde die Ausgangslage im Kampf um den Achtelfinal-Einzug weiter verbessern.

Nach dem couragierten Auftritt gegen Atlético dürfte die Kritik an Seoane vorerst verstummen. „Ich hoffe, dass uns die Energie in den nächsten Tagen tragen wird“, sagte der Coach mit Blick auf das nun anstehende wichtige Bundesligaspiel am Samstag an gleicher Stätte gegen Werder Bremen.

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