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Nationalmannschaft: DFB-Abflug nach Wembley: Bierhoff schwelgt in Erinnerungen

Das DFB-Team trifft in der Nations League im Londoner Wembley-Stadion auf England. Einer hat an den Fußball-Tempel ganz besondere Erinnerungen.

Oliver Bierhoff hat mittlerweile ein ganzes Sammelsurium an Wembley-Erinnerungen. Sein legendäres Golden Goal zum 2:1-Triumph im EM-Finale 1996 gegen Tschechien überstrahlt natürlich immer noch alles.

Doch bei der erneuten Rückkehr in den Fußball-Tempel für das letzte Gruppenspiel am Montag (20.45 Uhr/RTL) in der Nations League gegen England ist auch noch eine Rechnung offen.

„Es ist immer noch so, dass es eine spezielle Erfahrung, eine spezielle Atmosphäre ist, mit der Nationalmannschaft nach London zurückzukehren“, sagte der DFB-Sportdirektor. Im Juni 2021 schied die DFB-Elf im EM-Achtelfinale mit 0:2 gegen die Three Lions aus. Die Ära von Bundestrainer Joachim Löw war zu Ende. „Leider ist die jüngste Erinnerung an die EM im letzten Jahr nicht gut. Die würden wir gerne vergessen machen“, sagte Bierhoff.

Doch auch das Scheitern im Vorjahr ist für Bierhoff letztlich schon Fußball-Geschichte. Die deutsche 0:1-Niederlage gegen Ungarn und das englische 0:1 in Italien am Freitagabend, das den Abstieg der Auswahl von Trainer Gareth Southgate in die B-Liga besiegelte, machen das Aufeinandertreffen zu einem Duell der Frustrierten. Und das acht Wochen vor dem WM-Anpfiff in Katar. „Für beide Mannschaften kann das nach den Niederlage wichtig sein“, hob Bierhoff die Bedeutung hervor. Weltmeister wollen am 18. Dezember in Doha schließlich beide werden.

London für Musiala ein „zweites Zuhause“

Die Vorbereitung in London hält Bundestrainer Hansi Flick knapp. Heute (10.30 Uhr) findet das Abschlusstraining noch in der Arena in Leipzig statt. Erst am späten Nachmittag geht es nach London. Dort werden Flick und Jamal Musiala am Abend (19.30 Uhr) bei der Pressekonferenz Fragen zum Wembley-Klassiker beantworten.

Für Musiala ist die Partie etwas Besonderes. Er wuchs in London auf, hätte auch für Englands Nationalteam spielen können. England ist sein „zweites Zuhause“. Gegen Ungarn kam der 19-Jährige erst in der Schlussphase. Gegen England dürfte der Bayern-Profi von Beginn an spielen. Anders als beim EM-Aus vor gut einem Jahr. Erst in der Nachspielzeit schickte Löw den Hochtalentierten damals aufs Feld. Flick hat nun andere Pläne.

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DFB-Junioren: U21 stimmt sich auf England ein: „Sind auch eine Topnation“

Nach einem Reisetag geht der Fokus der deutschen U21-Nationalmannschaft auf den nächsten Härtetest gegen England. „Ich glaube, dass wir es gegen England besser machen werden“, sagte der Dortmunder Youssoufa Moukoko vor der Aufgabe am Dienstag (20.45 Uhr/ProSiebenMaxx) in Sheffield.

Nach einem Reisetag geht der Fokus der deutschen U21-Nationalmannschaft auf den nächsten Härtetest gegen England. „Ich glaube, dass wir es gegen England besser machen werden“, sagte der Dortmunder Youssoufa Moukoko vor der Aufgabe am Dienstag (20.45 Uhr/ProSiebenMaxx) in Sheffield.

Die deutsche Auswahl hatte zum Start in die EM-Saison in Magdeburg gegen Frankreich mit 0:1 verloren. Am Samstag stand die Reise nach England an.

Auf dem Weg zur EM-Endrunde vom 9. Juni bis 2. Juli 2023 in Rumänien und Georgien will Trainer Antonio Di Salvo sehen, wie weit sein Team für diese Aufgabe ist. Deutschland geht dann als Titelverteidiger an den Start.

„Jetzt wissen wir, wo wir stehen“, sagte der Schalker Tom Krauß nach dem Frankreich-Spiel. „Wir können gegen so eine Topnation mithalten und können auch in Führung gehen. Das ist für uns wichtig, dass wir nicht sagen, wir sind das kleine Deutschland, sondern wir sind auch eine Topnation.“ Das gilt es auch gegen die Briten zu beweisen.

Anstelle des verletzten Mainzers Jonathan Burkardt führte der Hoffenheimer Angelo Stiller die Mannschaft gegen Frankreich als Kapitän an. „So was ist geil“, sagte der Mittelfeldakteur zum Kräftemessen mit den Franzosen. „Man will ja Druck haben und zeigen, das wir zocken können und mutig sind.“ England wird da der nächste wichtige Prüfstein.

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DFB England Länderspiel Nationalmannschaft Ungarn Wolfsburg

DFB-Stürmer Lukas Nmecha reist verletzungsbedingt zurück nach Wolfsburg

Lukas Nmecha verletzt sich im Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft.

Lukas Nmecha, der beim gestrigen 0:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn in der Schlussphase eingewechselt wurde, muss nach Angaben des deutschen Fußballverbands nun wieder verletzt abreisen.

Der 23-jährige Stürmer laboriert demnach an Kniegelenksbeschwerden und wird deshalb beim nächsten Länderspiel am Montag gegen England nicht zum Einsatz kommen. Genauere Untersuchungen werden wohl in Wolfsburg folgen.

Nmecha bestritt am Freitagabend sein sechstes Länderspiel. Der gebürtige Hamburger ist mit vier Torbeteiligungen in sieben Liga-Partien der mit Abstand torgefährlichste Wolfsburger in der bisherigen Saison.

Alles zur DFB-Auswahl bei 90min:

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als DFB-Stürmer Lukas Nmecha reist verletzungsbedingt zurück nach Wolfsburg veröffentlicht.

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DFB-Auswahl England Jules Kounde Länderspiel Länderspielpause Österreich Rasen Ronald Araujo

Verletzungssorgen bei Barça: Jules Koundé und Ronald Araújo fallen wochenlang aus

Im letzten Nations-League-Gruppenspiel trifft die DFB-Auswahl auf England. Alle Infos zur Partie am Montagabend gibt es hier auf einen Blick.

Der FC Barcelona muss kurz nach dem Beginn der Länderspielpause bereits zwei schwerwiegende Ausfälle in der Abwehr hinnehmen. Sowohl Jules Koundé als auch Ronald Araújo wurden im Verlaufe ihrer letzten Länderspiel-Einsätze verletzungsbedingt ausgewechselt.

Koundé musste im Länderspiel der Franzosen gegen Österreich am Donnerstag nach 23 Minuten den Rasen verlassen. Nach Angaben der Katalanen hat sich der 23-jährige Defensiv-Allrounder eine Oberschenkelverletzung im linken Bein zugezogen. Laut Cadena COPE wird er dadurch zwei bis drei Wochen ausfallen, weshalb auch sein Einsatz im El Clásico in drei Wochen stark gefährdet ist.

Noch schlimmer hat es Araújo getroffen, der ebenfalls an einer muskulären Verletzung im Oberschenkel laboriert. Laut AS wird der Uruguayer mindestens sechs Wochen pausieren müssen, wodurch sogar sein WM-Einsatz gefährdet ist. Zur genauen Ausfallzeit wurden aber noch keine offiziellen Angaben gemacht.

Alles zu Barca bei 90min:

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Verletzungssorgen bei Barça: Jules Koundé und Ronald Araújo fallen wochenlang aus veröffentlicht.

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DFB-Stürmer Lukas Nmecha reist verletzungsbedingt zurück nach Wolfsburg

Lukas Nmecha verletzt sich im Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft.

Lukas Nmecha, der beim gestrigen 0:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn in der Schlussphase eingewechselt wurde, muss nach Angaben des deutschen Fußballverbands nun wieder verletzt abreisen.

Der 23-jährige Stürmer laboriert demnach an Kniegelenksbeschwerden und wird deshalb beim nächsten Länderspiel am Montag gegen England nicht zum Einsatz kommen. Genauere Untersuchungen werden wohl in Wolfsburg folgen.

Nmecha bestritt am Freitagabend sein sechstes Länderspiel. Der gebürtige Hamburger ist mit vier Torbeteiligungen in sieben Liga-Partien der mit Abstand torgefährlichste Wolfsburger in der bisherigen Saison.

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Verletzungssorgen bei Barça: Jules Koundé und Ronald Araújo fallen wochenlang aus

Im letzten Nations-League-Gruppenspiel trifft die DFB-Auswahl auf England. Alle Infos zur Partie am Montagabend gibt es hier auf einen Blick.

Der FC Barcelona muss kurz nach dem Beginn der Länderspielpause bereits zwei schwerwiegende Ausfälle in der Abwehr hinnehmen. Sowohl Jules Koundé als auch Ronald Araújo wurden im Verlaufe ihrer letzten Länderspiel-Einsätze verletzungsbedingt ausgewechselt.

Koundé musste im Länderspiel der Franzosen gegen Österreich am Donnerstag nach 23 Minuten den Rasen verlassen. Nach Angaben der Katalanen hat sich der 23-jährige Defensiv-Allrounder eine Oberschenkelverletzung im linken Bein zugezogen. Laut Cadena COPE wird er dadurch zwei bis drei Wochen ausfallen, weshalb auch sein Einsatz im El Clásico in drei Wochen stark gefährdet ist.

Noch schlimmer hat es Araújo getroffen, der ebenfalls an einer muskulären Verletzung im Oberschenkel laboriert. Laut AS wird der Uruguayer mindestens sechs Wochen pausieren müssen, wodurch sogar sein WM-Einsatz gefährdet ist. Zur genauen Ausfallzeit wurden aber noch keine offiziellen Angaben gemacht.

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Bundestrainer DFB England Fokus Fußball-Nation Hansi Flick Katar Krise Leipzig Nations League Oliver Bierhoff RTL Ungarn Wembley

0:1 gegen Ungarn: Flick im Ich-Modus gegen WM-Zweifel

Diese Situation kennt Hansi Flick als Chefcoach nicht. Der einstige Alles-Gewinner muss nach dem 0:1 gegen Ungarn eine Krisenstimmung abwenden. In England soll die Trendwende schnell gelingen.

Nach seiner frustrierenden Premieren-Niederlage schaltete Hansi Flick in den Ich-Modus. Der Bundestrainer als Egoist? Nein. Ganz im Gegenteil.

Bei allem Ärger über das 0:1 gegen Ungarn als radikalem WM-Stimmungsdämpfer lenkte Flick, der im Erfolgsfall immer im „Wir“ von sich und seinem Team spricht, den Fokus auf sein Fehlverhalten. „Ich will keine Ausreden suchen“, sagte der 57-Jährige. Und: „Ich bin natürlich schon enttäuscht, absolut, weil man nie gerne verliert.“ Die Aufstellung habe nicht funktioniert. „Deswegen muss ich einen Teil des Ganzen auf meine Kappe nehmen.“

Das verbale Schutzschild, das Flick aufbaute, erfüllte einen Zweck. Der plötzliche Negativ-Fokus soll sich bloß nicht auf die Mannschaft richten. Das letzte Spiel vor der Bekanntgabe seines WM-Personals gegen A-Liga-Absteiger England am Montag (20.45 Uhr/RTL) in Wembley hat für die Nations League keine Relevanz mehr. Aber für Flick ist es jetzt das maximal wichtige Barometer für die Gefühlslage der Fußball-Nation nur 49 Tage vor dem Abflug an den Arabischen Golf.

Blutleerer Auftritt gegen Ungarn

Flick spürte nach dem verpassten Gruppensieg in der Nations League genau, wie schnell sich die Fußball-Großwetterlage um die Nationalmannschaft drehen kann. Acht Siege in Serie, 13 Spiele ungeschlagen. Die Statistiken seines als Verheißung registrierten ersten Jahres als DFB-Chefcoach sind plötzlich nichts mehr wert.

Jetzt heißt die Bilanz: Nur ein Sieg aus den vergangenen sechs Spielen und ein blutleerer Auftritt gegen beherzte Ungarn, die nicht einmal für Katar qualifiziert sind. Oliver Bierhoffs Vorgabe: „Zurück in die Weltspitze“ darf nicht in der Sackgasse enden.

Zwei Monate vor dem WM-Anpfiff mit dem Ungarn-ähnlich kniffligen Auftaktgegner Japan sieht sich Flick massiven Zweifeln ausgesetzt. Erstmals muss sich der einstige Sieben-Titel-Trainer des FC Bayern München als Chefcoach mit einem Negativtrend auseinandersetzen. Eine Niederlage in England – und das Wort Krise wird fallen.

Bierhoff hält an WM-Ziel fest

Der fünfte WM-Titel kurz vor Weihnachten erscheint jetzt schon als großspuriges Ziel. Auch wenn Bierhoff trotzig an den Ambitionen festhält. „Das Ziel bleibt. Na klar, wird man nach diesem Spiel sagen, wie kann man das sagen. Aber wir fangen auch bei dem Turnier bei Null an“, sagte der DFB-Direktor für die Nationalmannschaften.

Doch auch Bierhoff hat das WM-Debakel von Russland vor vier Jahren nicht vergessen. Seine Turnierwarnung: „Wir haben es 2018 gesehen, sobald du dir eine Schwäche erlaubst bei einem Turnier, läufst du hinterher. Dann kommt die Psyche mit rein, dann wird es schwer. Insofern müssen wir gewappnet sein“, mahnte der 54-Jährige.

Aus dem Hotel-Koloss im Herzen von Leipzig konnte Flick am Samstag noch einmal hinabschauen bis hinaus zur Arena, wo am Vorabend ziemlich viel ziemlich schief gelaufen war. „Die erste Halbzeit war mit Sicherheit die schlechteste in den 14 Länderspielen. Wenig Mut, wenig Vertrauen, wenig Dynamik, wenig Intensität – viele Fehler“, zählte der Bundestrainer rügend auf.

Flick kann bei der Aufarbeitung zumindest auf selbstkritische Spieler zählen. „Wir haben definitiv sehr viel zu tun. Wir müssen mehr machen“, sagte der nach seiner zweiten Gelben Karte im Wettbewerb in England gesperrte Antonio Rüdiger. Ilkay Gündogan beschrieb es ähnlich: „Insgesamt sehr langsam, sehr behäbig, kaum flexibel und viele 50:50-Duelle einfach abgegeben.“ Und Thomas Müller räumte ein: „Wir stehen relativ argumentlos da.“

Umbau vor Wembley-Spiel

Statt am Montag in Wembley gegen England als Tabellenführer um den angepeilten Gruppensieg in der Nations League zu spielen, muss der Bundestrainer seinen Spielern wie den enttäuschten Fans im Land erklären, wie es beim Turnier in Katar wieder besser laufen kann. „Die Niederlage ist vielleicht zur rechten Zeit gekommen, das ist mir lieber, als wenn es bei der WM ist“, sagte Flick. „Die Niederlage wirft uns nicht um“, sagte er trotzig.

Alles wird der Bundestrainer nicht über den Haufen werfen. In England wird er aber zumindest partiell umbauen müssen. Für den gesperrten Rüdiger dürfte Nico Schlotterbeck in die Abwehrkette rücken. Jonas Hofmann wird nach dem Taktikfehler-Eingeständnis von Flick nicht mehr als rechter Außenverteidiger auflaufen.

Auf der linken Außenbahn sollte Robin Gosens nach einem Jahr wieder eine Bewährungschance für den Neu-Leipziger David Raum erhalten, der weit entfernt ist von Flicks WM-Level. Jamal Musiala, in London aufgewachsen und ein großer Wembley-Fan, ist der Hoffnungsträger für offensive Leichtigkeit und zwar für mehr als 20 Joker-Minuten wie gegen Ungarn. „Jamal ist ein toller Fußballer“, sagte Flick über den Bayern-Teenager. Er habe „das gewisse Etwas“. Das braucht er jetzt.

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Antonio Di Salvo DFB Di Salvo England Flug Frankreich Länderspiel Magdeburg Sheffield Stefan Kuntz Vorfreude

DFB-Junioren: England als nächster U21-Kracher

Das U21-Team will es gegen England besser machen. Trainer Di Salvo und seine Spieler wollen Lehren aus dem Frankreich-Spiel ziehen. Eine unterhaltsame Zahlenspielerei ist für sie nur ein Randaspekt.

Auf dem Flug nach England hatten Youssoufa Moukoko & Co. bei aller Vorfreude auf den nächsten Länderspiel-Klassiker für die U21 nochmal Zeit, die wertvollen Erkenntnisse aus dem Frankreich-Test sacken zu lassen.

„Schade, dass wir verloren haben. Aber so können wir uns mit den Besten messen. Bis zur EM haben wir noch Zeit und am Ende werden wir eine richtig gute Mannschaft auf dem Weg zur EM“, sagte das 17 Jahre junge Dortmunder Sturmjuwel nach dem 0:1 gegen Frankreich.

Beim Start in die EM-Saison musste sich die Auswahl des Deutschen Fußbal-Bundes in Magdeburg vor 5427 Zuschauern gegen einen Gegner mit großer individueller Klasse knapp geschlagen geben. „Wir haben gesehen, wir können mithalten. Wir haben Dinge, die wir zu besprechen haben, die wir verbessern müssen. Damit fangen wir hoffentlich in England an“, sagte Trainer Antonio Di Salvo vor dem nächsten wegweisenden Auftritt am Dienstag (20.45 Uhr/ProSiebenMaxx) in Sheffield.

„Wir wollen diese Tests, wir wollen gegen diese Topnationen schauen, wo wir stehen und wir wollen zur EM hin wissen, wo wir uns verbessern müssen“, sagte der Nachfolger von Stefan Kuntz, der als langjähriger Assistent nun ein Jahr als Cheftrainer im Amt ist.

Zu viele Ballverluste gegen Frankreich

Die deutsche Delegation nannte bei einer Reihe guter Aktionen zu viele einfache Ballverluste, mitunter fehlenden Mut oder verlorene Zweikämpfe als Gründe für die Niederlage durch ein sehenswertes Tor von Amine Gouiri von Stade Rennes (53. Minute). „Wir müssen nicht niedergeschlagen sein. Wenn wir an den Kleinigkeiten arbeiten, dann bin ich mir sicher, dass wir im Hinblick auf die EM topvorbereitet sein werden“, sagte Verteidiger Yann-Aurel Bisseck, der für Aarhus in Dänemark spielt.

Die EM-Endrunde findet vom 9. Juni bis 2. Juli 2023 in Rumänien und Georgien statt. Und wie bei den drei Endspiel-Teilnahmen in den vergangenen drei Auflagen sowie den Triumphen 2017 und 2021 unter Kuntz geht auch die Auswahl von Di Salvo mit einer Mannschaft auf Titeljagd, die gemessen an den Marktwerten nicht das Top-Niveau von Frankreich oder England erreicht. Die Werte dieser Kader werden auf weit über 300 Millionen Euro taxiert, der des deutschen Teams auf knapp unter 100 Millionen.

Marktwerte gewinnen keine Titel

Diese unterhaltsamen Zahlenspielereien haben auf die Arbeit von Di Salvo keinen Einfluss. Zumal er als langjähriger Vertrauter von Kuntz bestens weiß, dass Marktwerte keine Titel gewinnen. „Wir wissen alle, dass sie einen höheren Marktwert haben. Aber mir ging es nur um unser Spiel und unsere Mannschaft. Wir haben auch Qualität, die haben wir auch auf dem Platz gezeigt“, sagte der 43-Jährige. „Letztendlich sind das alles nur Zahlen und Zahlen kann man im Kollektiv besiegen. Das ist uns leider heute nicht gelungen.“

Der 21-Jährige Bisseck schmunzelte bei diesem Thema. „Es ist natürlich interessant zu wissen, man spielt jetzt gegen einen 90-Millionen-Innenverteidiger, weil die Summe einfach astronomisch hoch ist“, sagte der Innenverteidiger. „Aber sobald das Spiel angepfiffen wird, ist es auch egal.“ Am Ende müsse das Team funktionieren.

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Antonio Di Salvo DFB Di Salvo England Frankreich Magdeburg

DFB-Junioren: U21 nach 0:1 im Härtetest: „Haben Dinge zu besprechen“

Die deutsche U21-Nationalmannschaft blickt nach der Niederlage zum Start in die EM-Saison gegen Frankreich gleich der nächsten schwierigen Aufgabe entgegen.

Die deutsche U21-Nationalmannschaft blickt nach der Niederlage zum Start in die EM-Saison gegen Frankreich gleich der nächsten schwierigen Aufgabe entgegen.

England werde „die gleiche Kragenweite“ sein, sagte Trainer Antonio Di Salvo. „Wir wollen diese Tests, wir wollen gegen diese Topnationen schauen, wo wir stehen und wir wollen zur EM hin wissen, wo wir uns verbessern müssen.“ Am Freitag hatte seine Auswahl mit 0:1 gegen die Franzosen verloren. Der nächste hochkarätige Test steht für Europameister Deutschland am Dienstag (20.45 Uhr/ProSiebenMaxx) in Sheffield an.

„Ich freue mich auf das Spiel, weil das einfach ein Gradmesser ist“, sagte der Trainer: „Wir haben gesehen, wir können mithalten. Wir haben Dinge, die wir zu besprechen haben, die wir verbessern müssen. Damit fangen wir hoffentlich in England an.“

Zu viele Ballverluste gegen Frankreich

Di Salvo, der vor einem Jahr die Nachfolge des als Nationaltrainer in die Türkei abgewanderten Stefan Kuntz angetreten hatte, bemängelte zu viele einfache Ballverluste. Dazu habe die französische Auswahl reifer agiert. Vor 5427 Zuschauern in Magdeburg sorgte Amine Gouiri mit einem feinen Schlenzer für den entscheidenden Treffer (53. Minute). Unter Di Salvo war es die zweite Niederlage bei sieben Siegen in neun Spielen.

„Schade, dass wir verloren haben, aber wir können uns mit den Besten messen“, sagte der 17-jährige Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund. „Bis zur EM haben wir noch Zeit, und am Ende werden wir eine richtig gute Mannschaft auf dem Weg zur EM.“

Die EM-Endrunde findet vom 9. Juni bis 2. Juli 2023 in Rumänien und Georgien statt. „Wenn wir an den Kleinigkeiten arbeiten, bin ich mir sicher, dass wir im Hinblick auf die EM topvorbereitet sein werden“, sagte Verteidiger Yann-Aurel Bisseck, der für Aarhus in Dänemark spielt.

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0:1 gegen Ungarn: DFB-Team auf der Suche nach WM-Selbstvertrauen

Nach der schlechtesten Leistung unter Hansi Flick ist der Nationalmannschaft gegen Ungarn das Selbstvertrauen abhanden gekommen. Nun muss der Bundestrainer Aufbauarbeit für die WM in Katar leisten.

Hansi Flick sprang als Letzter in den zur Abfahrt längst bereitstehenden schwarz-rot-goldenen Mannschaftsbus. Ein leichtes Lächeln flog über das Gesicht des Bundestrainers.

Man hätte ihn in der Nacht zum Samstag doch wohl nicht einfach stehen lassen, in den Katakomben des Leipziger Fußballstadions? Ein solches Malheur hätte noch gefehlt, am Abend der ersten Niederlage für ihn als Chefcoach der Fußball-Nationalmannschaft. Das 0:1 gegen Ungarn exakt zwei Monate vor dem WM-Start gegen Japan war als Ärgernis schon groß genug.

„Die erste Halbzeit war mit Sicherheit die schlechteste in den 14 Länderspielen. Wenig Mut, wenig Vertrauen, wenig Dynamik, wenig Intensität – viele Fehler“, lautete Flicks schonungsloses Fazit. Statt am Montag in Wembley gegen England als Tabellenführer um den angepeilten Gruppensieg in der Nations League zu spielen, muss der Bundestrainer seinen Spielern wie den enttäuschten Fans im Land erklären, wie es beim Turnier in Katar wieder besser laufen kann.

Flick: Niederlage zur richtigen Zeit gekommen

„Die Niederlage ist vielleicht zur rechten Zeit gekommen, das ist mir lieber, als wenn es bei der WM ist“, sagte Flick. Die Zeit für harte Urteile sieht er trotz der von Ilkay Gündogan als „sehr langsam, sehr behäbig, kaum flexibel“ beschriebenen Leistung nicht gekommen. Nach einem ohnehin schlechten Start hatte das sehenswerte Hackentor von Adam Szalai (17. Minute) das DFB-Team aus dem Konzept gebracht.

„Ich bin natürlich schon enttäuscht, absolut, weil man nie gerne verliert. Aber man muss auch ab und zu mal nicht ganz so die Emotionen rauslassen. Für mich geht es einfach darum, dass wir aus diesem Spiel etwas mitnehmen. Das erwarten wir von uns als Trainerteam, aber auch von den Spielern“, sagte Flick.

Bierhoff: WM-Titel bleibt Ziel

Zeitgleich stand Oliver Bierhoff in der Tiefgarage der Leipziger Arena und schwankte in seiner Beurteilung zwischen WM-Sorge und Titel-Trotz. Natürlich bleibe für ihn der Finalsieg am 18. Dezember das große Ziel, versicherte der DFB-Direktor. Auch wenn das im Lichte des Auftritts seltsam klinge. „Na klar, wird man nach dem Spiel sagen, wie kann man das sagen? Aber wir fangen auch bei dem Turnier bei Null an“, argumentierte Bierhoff.

Flick kann bei der Aufarbeitung zumindest auf selbstkritische Spieler zählen. „Wir haben definitiv sehr viel zu tun. Wir müssen mehr machen“, sagte der nach seiner zweiten Gelben Karte im Wettbewerb in England gesperrte Antonio Rüdiger. Für ihn dürfte in Wembley Nico Schlotterbeck in die Abwehrkette rücken. „Mit unserem Maßstab wissen wir, dass wir mehr können und auch zeigen müssen“, sagte Gündogan nach „45 oder auch 90 Minuten zum Vergessen“.

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