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Beerdigung Bruder Charles III. Deutschland Elisabeth II. London Mutter Ostwestfalen Paderborn Prinz Edward Queen Elizabeth II Tod Trauerfeier Wessex

Adel: Ein Prinz in Ostwestfalen: Mitgefühl und eine Rose

Vor einem Milliarden-Publikum war Prinz Edward Anfang der Woche Teil der großen Trauerfeier für seine Mutter. Noch in der Trauerzeit besucht der Graf von Wessex jetzt Ostwestfalen – und freute sich über Mitgefühl zum Tod der Queen.

Am Montag schauten Milliarden Menschen bei der Beerdigung seiner Mutter nach London, vier Tage später zeigt sich der trauernde jüngste Sohn von Queen Elisabeth II. in Deutschland ganz volksnah. Im ostwestfälischen Paderborn schüttelt der Prinz aus dem englischen Königshaus viele Hände an den Absperrungen und nimmt eine Rose als Zeichen des Mitgefühls entgegen. Ganz in Schwarz gratuliert Edward, Graf von Wessex, vor dem Paderborner Rathaus einem gerade frisch vermählten Paar zur Hochzeit – mit einem freudigen Lachen im Gesicht.

In welcher Sprache wurde gesprochen? „Englisch“, freut sich der Bräutigam und spricht von einem ganz besonderen Moment. Vor der Fahrt ins Rathaus, wo sich der Prinz ins Goldene Buch der Stadt eintrug, hatte Edward sein in Ostwestfalen stationiertes Regiment, die Royal Wessex Yeomanry, besucht. Bei dem Gespräch des Ehrenoberst am Morgen mit den britischen Soldaten in Paderborn-Sennelager war die Öffentlichkeit nicht zugelassen. Sein Besuch war Teil der Königlichen Trauerzeit für die verstorbene Königin.

Sonst steht der jüngste Sohn von Queen Elizabeth II. eher selten im Rampenlicht. Sein ältester Bruder Charles war schon als Thronfolger jahrzehntelang im Fokus. Als neuer König dürfte ihm noch mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden. Und auch über Bruder Prinz Andrew, wegen Missbrauchsvorwürfen das schwarze Schaf der Familie, ist deutlich häufiger in den Medien zu lesen. In der Corona-Pandemie nahm vor allem Edwards Ehefrau Gräfin Sophie – über Videoschalte – viele royale Termine wahr. Sie forderte mehr Offenheit über Probleme von Frauen in den Wechseljahren oder plauderte, natürlich in gebotener Zurückhaltung, über die Trauer in der Familie um Queen-Gatte Prinz Philip. Die Königin, so war zu hören, sei sehr angetan gewesen von Sophie.

Doch nun fällt dem Grafen von Wessex, wie Edwards offizieller Titel lautet, die Ehre der ersten royalen Auslandsreise nach dem Tod der Queen zu. Ihm könnte ohnehin nach dem Tod seiner Mutter eine wichtigere Rolle zukommen. Denn König Charles III. will das Königshaus verschlanken. Wie die konservative Boulevardzeitung „Daily Express“ jüngst berichtete, sollen noch sieben Royals die Monarchie aktiv vertreten: Außer dem Regenten und seiner Königsgemahlin Camilla seien dies Thronfolger Prinz William und dessen Ehefrau Prinzessin Kate sowie Prinzessin Anne – und eben Edward und Sophie.

Das Paar, das mit Lady Louise (18) und James (14), bekannt als Viscount Severn, zwei Kinder hat, gilt als bodenständig und ist seit vielen Jahren skandalfrei. Prinz Edward ist das einzige Kind der Queen, das sich nicht hat scheiden lassen. Sophie stammt aus einer Mittelschichtsfamilie, längst hat sie sich den Respekt der Royals erarbeitet und gilt auch in der Bevölkerung als beliebt. Das sind nach Einschätzung von Experten genau die Eigenschaften, die die Royal Family braucht, um auch in der modernen Zeit als Institution akzeptiert zu werden.

Warum Paderborn, warum der Besuch in Ostwestfalen? Die Mutter von Prinz Edward hatte Paderborn 1965, 1977 und 1985 besucht und sich dabei ebenfalls ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. Königin Elizabeth II. war am 8. September im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral gestorben. Die Briten hatten Nordrhein-Westfalen als Besatzer nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Bis heute sind Soldaten in dem Bundesland stationiert – als Teil der Nato-Truppen am Rande des Teutoburger Waldes.

Nordrhein-Westfalens Landtagspräsident André Kuper wiederholte am Freitag den in NRW geflügelten Satz im Zusammenhang mit den britischen Streitkräften: „Aus Besatzern wurden Freunde.“

Presse Landtag NRW

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Beerdigung Elisabeth II. Monarchie Mutter Ostwestfalen Paderborn Prinz Edward

Monarchie: Prinz Edward trägt sich in Goldenes Buch in Paderborn ein

Der jüngste Sohn der kürzlich verstorbenen Queen, Prinz Edward, hat sich in das Goldene Buch der Stadt Paderborn eingetragen. Damit hat er es seiner Mutter gleichgetan.

Vier Tage nach der Beerdigung der britischen Königin Elisabeth II. hat sich ihr jüngster Sohn Prinz Edward am Freitag ins Goldene Buch der Stadt Paderborn eingetragen.

Zuvor hatte der Prinz sein in Ostwestfalen stationiertes Regiment, die Royal Wessex Yeomanry, besucht. Bei dem Gespräch des Ehrenoberst am Morgen mit den britischen Soldaten in Paderborn-Sennelager war die Öffentlichkeit nicht zugelassen.

Prinz Edward wurde von Bürgermeister Michael Dreier (CDU) und dem Präsidenten des nordrhein-westfälischen Landtags, André Kuper, im Rathaus empfangen.

Die Queen hatte Paderborn 1965, 1977 und 1985 besucht und sich dabei ebenfalls ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. Königin Elizabeth II. war am 8. September im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral gestorben.

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Beerdigung Herzogin Kate Portsmouth Prinz William Prinzessin Anne Queen Elizabeth II

Prinzessin Anne: Erster Auftritt nach Beerdigung der Queen

Die Royals zeigen sich nach dem Queen-Begräbnis gefasst. Nach William und Kate hat auch Prinzessin Anne wieder einen Termin wahrgenommen.

Nicht nur Prinz William (40) und Herzogin Kate (40) haben erstmals wieder einen öffentlichen Termin nach dem Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. (1926-2022) wahrgenommen. Auch die Tochter der verstorbenen Königin, Prinzessin Anne (72), hat am Donnerstag wieder ein Treffen in der Öffentlichkeit absolviert.

Als Oberbefehlshaberin von Portsmouth stattete sie dem Marinestützpunkt Portsmouth einen Besuch ab, um den Angehörigen der Royal Navy zu danken, die am Trauerzug mit dem Sarg von Queen Elizabeth II. teilgenommen haben.

Fotos zeigen Anne in einem schwarzen Hosenanzug gekleidet. Gefasst schüttelt sie die Hände der Angehörigen und schenkt ihnen zum Teil auch ein kleines Lächeln.

Zeit der königlichen Trauer

Die britische Königsfamilie hat sich nach dem Staatsbegräbnis der Königin am vergangenen Montag (19. September) im Rahmen einer Trauerzeit für eine Woche zurückgezogen. Experten zufolge sei es unwahrscheinlich, dass die Royals in der Zeit der königlichen Trauer öffentliche Auftritte absolvieren. Kleine Besuche, um den Menschen zu danken, die an den Zeremonien teilgenommen haben, seien jedoch möglich.

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Beerdigung Charles III. ITV Königsfamilie Queen Elizabeth II Ruhestätte Tod Windsor

König Charles III. und seine Familie: Wie geht es nach Beerdigung der Queen weiter?

Die Queen hat ihre letzte Ruhestätte gefunden. Wie geht es nun für die royale Familie und König Charles III. weiter?

Queen Elizabeth II. (1926-2022) hat elf Tage nach ihrem Tod ihre letzte Ruhestätte in der König-George-VI.-Seitenkapelle in Windsor gefunden. Die Welt hat Abschied von ihr genommen, für ihre Familie war das Staatsbegräbnis mit tausenden Trauernden am 19. September ein anstrengender und trauriger Tag. Wie geht es nun für König Charles III. (73) und seine Angehörigen weiter?

König Charles III. hat eine royale Trauerzeit angeordnet, die noch bis sieben Tage nach dem Begräbnis der Queen andauert. Die zehntägige offizielle Trauerzeit hingegen ist mit der Beerdigung nun vorbei. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Royals in den bevorstehenden sieben Tagen öffentliche Auftritte wahrnehmen werden.

„Unglaublich intensive“ Tage liegen hinter den Royals

Royal-Expertin Emily Nash erklärte dem „Hello!“-Magazin, dass nach dem Begräbnis und der für die Königsfamilie arbeitsreichen und emotionalen vergangenen Woche eine „Zeit der Reflexion“ und „Erholung“ folge. Die Royals besuchten in den letzten Tagen viele Gedenkgottesdienste, schüttelten die Hände zahlreicher trauernder Royal-Fans, nahmen Blumen entgegen und hielten Wache am Sarg der Königin.

„Die letzten zehn Tage waren unglaublich intensiv, insbesondere für den König, aber auch für die gesamte königliche Familie, und obwohl die Beerdigung nun vorbei ist, werden wir weitere sieben Tage der königlichen Trauer erleben“, erklärt Nash. „Das heißt, wir werden sie nicht sehen, wie sie ihren gewohnten Geschäften nachgehen, Termine wahrnehmen und öffentliche Auftritte absolvieren.“ Stattdessen stünde den Royals nun eine „Zeit des Nachdenkens“ bevor, „in der sie sich von einem sehr schwierigen persönlichen Moment in ihrem Leben erholen können“.

Nach der Trauer in aller Öffentlichkeit folgen nun also einige ruhige Tage für die Königsfamilie. Wie das britische Fernsehnetzwerk „ITV“ berichtet, sind offizielle Auftritte der Royals in dieser Zeit nur mit ausdrücklicher Erlaubnis von König Charles III. möglich.

Krönung und erste Auslandsreise als König

Der nächste große Termin für den Monarchen ist seine Krönung. Wann diese stattfinden wird, ist noch nicht bekannt. Emily Nash mutmaßt, dass diese bereits in den nächsten sechs Monaten anstehen könnte. Andere Medien gehen von einer längeren Zeit zwischen dem Tod der Queen und der Krönung Charles III. aus. Dass es so lange dauern wird wie bei der Krönung von Queen Elizabeth II., gilt jedoch als unwahrscheinlich. Nach dem Tod ihres Vaters, König Georg VI. (1895-1952), im Februar 1952 vergingen 16 Monate bis zur Krönung im Juni 1953.

Die Krönung wird – gemäß der Tradition – voraussichtlich in der Westminster Abbey erfolgen. Dort fand auch der Trauergottesdienst für die Queen am 19. September statt. Neben Charles III. wird wohl auch seine Ehefrau, Königsgemahlin Camilla (75), gekrönt.

Laut ITV wird einer der Schwerpunkte für Charles III. die Zukunft des Commonwealth sein. Eine seiner ersten Auslandsreisen als König wird ihn deswegen wohl in eines der Länder führen, in denen er Staatsoberhaupt ist. Queen Elizabeth II. unternahm mit ihrem Ehemann, Prinz Philip (1921-2021), nach ihrer Krönung eine sechsmonatige Weltreise.

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ARD Beerdigung Demokratie London Phoenix Queen Elizabeth II Tod Trauerfeier ZDF

Queen-Trauerfeier: Parallel-Übertragung aus London: ARD und ZDF fehlt es an Demut

Die Kritik an den Öffentlich-Rechtlichen wird immer lauter. Trotzdem übertragen ARD und ZDF mit reichlich Zusatzpersonal parallel die Trauerfeier und Beerdigung der Queen. Offenbar ist die Kritik an den Sendern noch nicht laut genug.

ARD, ZDF, Tageschau24 und Phoenix übertragen zeitgleich und über Stunden die Trauerfeier und die Beerdigung für Queen Elizabeth II. Dutzende Mitarbeiter sind dafür teilweise zusätzlich vor Ort – kein Wunder, dass den Öffentlich-Rechtlichen Unverständnis entgegenschlägt. 

PAID Queen Begräbnis, 21.00Warum schaffen es ARD und ZDF nicht, sich besser abzusprechen? Einer der Sender überträgt, der andere widmet sich seinem regulären Programm? Das spart Kosten für Personal und Übertragungsrechte und trotzdem kommen die gebührenfinanzierten Sender ihrem Informationsauftrag nach. Auf stern-Anfrage antwortet die ARD-Programmdirektion: ARD und ZDF seien sich einig gewesen, „dass der Tod von Queen Elizabeth II. ein Ereignis von so überragender journalistischer und zeithistorischer Bedeutung ist, dass in diesem einen Sonderfall eine Parallelübertragung stattfinden kann und sollte.“

ARD und ZDF fehlt es an Kostenbewusstsein

Ich halte das für eine Fehleinschätzung. Offenbar sind in den Chefetagen beider Sender die Eitelkeiten größer als der Sparwille. Im konkreten Fall hätte etwa ARD die Trauerfeier für Queen Elizabeth II. zeigen können und das ZDF dafür die Krönungszeremonie für Charles III. – oder eben umgekehrt.

Queen ARD ZDF

Während viele Menschen in Deutschland fürchten, ihre nächste Strom- oder Gasrechnung nicht zahlen zu können, hört man aus den Sendern immer wieder Forderungen nach Erhöhung der Rundfunkgebühren – und dann fällen die Sender so eine verschwenderische Entscheidung.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk wichtig für Demokratie

Der öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist meiner Meinung nach ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Immerhin haben ihn die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg nach britischem Vorbild gegründet, damit er durch freie und unabhängige Berichterstattung zum Aufbau einer demokratischen Öffentlichkeit beiträgt. Diesen Auftrag erfüllen die Sender in meinen Augen meist gut – trotz des Skandals um das NDR-Landesfunkhaus in Kiel, wo offenbar nach Gutsherrenart zugunsten der Landesregierung berichtet wurde.

Aber wenn die gebührenfinanzierten Sender sich trotz ihrer Parallelstruktur nicht einigen können, wer ein – zugegebenermaßen historisches – Ereignis überträgt, dann haben die Chefetagen die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Sie kippen Wasser auf die Mühlen der Kritiker, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt abschaffen möchten. Doch diese Tragweite hat man offenbar weder in der Mainzer ZDF-Zentrale noch in der ARD-Programmdirektion in München begriffen.

Weitere Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung.

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Beerdigung Königin Elizabeth II Prinz George Queen Elizabeth II Trauerfeier Westminster Abbey

Trauerfeier für Queen Elizabeth II.: Dieses Bild geht zu Herzen: Prinzessin Charlotte weint um ihre Urgroßmutter

Es war ein anrührender Moment an einem vom höfischen Zeremoniell geprägten Tag: Nach der Trauerfeier für ihre Urgroßmutter Queen Elizabeth II. kamen Prinzessin Charlotte die Tränen. Ein kurzer, wohltuender Ausbruch inmitten von Gefasstheit.

Ein ganzes Land steht unter Trauer: Am 8. September ist die englische Königin Elizabeth II. im Alter von 96 Jahren verstorben und es wurde eine zehntägige Staatstrauer verhängt. An diesem Montag sagen Millionen Briten ihrer Queen Lebewohl. Zu Hunderttausenden haben die Menschen die Straßen gesäumt, um einen letzten Blick auf den Sarg mit den sterblichen Überresten der Monarchin zu werfen. 

In der Westminster Abbey hatten am Vormittag Familie und geladene Gäste Abschied genommen von der Rekordkönigin, die 70 Jahre lang auf dem englischen Thron saß und erst im Juni mit einem mehrtägigen Spektakel ihr Platin-Jubiläum zelebriert hat. Auf der Trauerfeier mit dabei waren auch ihre beiden Urenkelkinder Prinz George, 9, und seine zwei Jahre jüngere Schwester Prinzessin Charlotte.

Prinzessin Charlotte weint um ihre Uroma

Beobachtet von den Kameras der TV-Sender und vor den Augen von geschätzt vier Milliarden Fernsehzuschauern weltweit wohnten die beiden dem einstündigen Gottesdienst zu Ehren ihrer Urgroßmutter bei. George trug einen dunkelblauen Anzug mit schwarzer Krawatte, Charlotte einen schwarzen Mantel mit schwarzem Hut. Beide schlugen sich tapfer und verfolgten still und andächtig die Predigt des Erzbischofs von Canterbury.

Doch nach dem Verlassen der Kirche war Prinzessin Charlotte die Spannung und vor allem die Trauer sichtlich anzumerken. Als die Siebenjährige mit ihrer Mutter, Prinzessin Kate, Bruder George, Stiefoma Camilla und Herzogin Meghan am Wellington Arch der Ankunft des Sarges beiwohnte, kamen ihr die Tränen.

queen staatsbegräbnis fotostrecke

Ein ergreifender Moment, der rührt und noch einmal vergegenwärtigt, dass hier nicht nur ein Staatsoberhaupt, eine Regentin gestorben ist, sondern zuallererst eine liebevolle Mutter, Großmutter und Uroma. Prinzessin Charlotte bringt mit ihren Tränen etwas Menschlichkeit in diesen von höfischem Zeremoniell geprägten Tag.

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Beerdigung Deutschland Downing Street Elizabeth Bowes-Lyon Großbritannien Instagram Königin Elizabeth II Queen Elizabeth II Sowjetunion Winston Churchill

Königin Elizabeth II.: Ein Jahrhundertleben: Der Palast ehrt die Queen mit einem bewegenden Video

Am Tag ihrer Beerdigung hat der Palast ein Video veröffentlicht. Darin wird das Leben der Queen noch einmal Revue passiert. Ein ergreifender Film, der die zeitlichen Dimensionen ihres Daseins greifbar macht.

Als sie geboren wurde, war Großbritannien noch ein Weltreich, die Sowjetunion keine zehn Jahre alt und in Deutschland galt die Weimarer Verfassung. Als sie den Thron bestieg, hielt Stalin den Ostblock fest im Griff und in 10 Downing Street residierte Winston Churchill. Wenn das inflationär verwendete Wort „Jahrhundertleben“ auf jemanden zutrifft, dann wohl auf Queen Elizabeth II.

Kein anderer Monarch saß länger auf dem Thron als sie. Am 8. September verstarb die Rekordkönigin im Alter von 96 Jahren auf Schloss Balmoral. Am heutigen Montag wird sie beigesetzt. Aus diesem Anlass hat der Palast auf Instagram ein Video veröffentlich, das die gewaltigen Ausmaße ihres Lebens spürbar werden lässt.

Der Clip beginnt mit einem aktuellen Foto von 2022, dann springt er zurück ins Jahr 1926 und zeigt die kleine Elizabeth als Baby. Es folgen Fotos, die sie mit ihrer Mutter Elizabeth Bowes-Lyon, später allen als „Queen Mum“ bekannt, ihrem Vater, dem späteren King George VI., sowie ihrer Schwester Margaret zeigen.

Die junge Elizabeth wächst unbeschwert auf

Wir sehen ein fröhliches Mädchen, das unbeschwert heranwächst. Denn es ist zunächst nicht vorgesehen, dass Elizabeth einmal Königin wird. Erst durch die Abdankung ihres Onkels Edward VIII. wird ihr eigener Vater König – und sie selbst damit Thronfolgerin. 

Wir sehen im weiteren Verlauf eine junge Frau mit ihren geliebten Tieren – und dann mit der Liebe ihres Lebens, Prinz Philip von Griechenland und Dänemark. Auf Bilder von ihrer Hochzeit 1947 folgen Impressionen aus ihrer Ära als Königin. Denn durch den plötzlichen Tod ihres Vaters, King George VI., musste sie bereits 1952 den Thron besteigen und regierte fortan als Queen Elizabeth II.

queen staatsbegräbnis fotostrecke

Die Bildergalerie beschränkt sich im Wesentlichen auf die private Seite der Queen: Elizabeth mit ihren Kindern, ihren Enkeln – und immer wieder zusammen mit Prinz Philip, der bereits im vergangenen Jahr verstarb.

Nun ist ihm die Queen gefolgt, keine 18 Monate später. Mit diesem anrührenden Video werden sie viele Menschen in aller Welt in würdiger Erinnerung behalten.

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Beerdigung Königin Elizabeth II Prinz George Queen Elizabeth II Trauerfeier Westminster Abbey

Trauerfeier für Queen Elizabeth II.: Dieses Bild geht zu Herzen: Prinzessin Charlotte weint um ihre Urgroßmutter

Es war ein anrührender Moment an einem vom höfischen Zeremoniell geprägten Tag: Nach der Trauerfeier für ihre Urgroßmutter Queen Elizabeth II. kamen Prinzessin Charlotte die Tränen. Ein kurzer, wohltuender Ausbruch inmitten von Gefasstheit.

Ein ganzes Land steht unter Trauer: Am 8. September ist die englische Königin Elizabeth II. im Alter von 96 Jahren verstorben und es wurde eine zehntägige Staatstrauer verhängt. An diesem Montag sagen Millionen Briten ihrer Queen Lebewohl. Zu Hunderttausenden haben die Menschen die Straßen gesäumt, um einen letzten Blick auf den Sarg mit den sterblichen Überresten der Monarchin zu werfen. 

In der Westminster Abbey hatten am Vormittag Familie und geladene Gäste Abschied genommen von der Rekordkönigin, die 70 Jahre lang auf dem englischen Thron saß und erst im Juni mit einem mehrtägigen Spektakel ihr Platin-Jubiläum zelebriert hat. Auf der Trauerfeier mit dabei waren auch ihre beiden Urenkelkinder Prinz George, 9, und seine zwei Jahre jüngere Schwester Prinzessin Charlotte.

Prinzessin Charlotte weint um ihre Uroma

Beobachtet von den Kameras der TV-Sender und vor den Augen von geschätzt vier Milliarden Fernsehzuschauern weltweit wohnten die beiden dem einstündigen Gottesdienst zu Ehren ihrer Urgroßmutter bei. George trug einen dunkelblauen Anzug mit schwarzer Krawatte, Charlotte einen schwarzen Mantel mit schwarzem Hut. Beide schlugen sich tapfer und verfolgten still und andächtig die Predigt des Erzbischofs von Canterbury.

Doch nach dem Verlassen der Kirche war Prinzessin Charlotte die Spannung und vor allem die Trauer sichtlich anzumerken. Als die Siebenjährige mit ihrer Mutter, Prinzessin Kate, Bruder George, Stiefoma Camilla und Herzogin Meghan am Wellington Arch der Ankunft des Sarges beiwohnte, kamen ihr die Tränen.

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Ein ergreifender Moment, der rührt und noch einmal vergegenwärtigt, dass hier nicht nur ein Staatsoberhaupt, eine Regentin gestorben ist, sondern zuallererst eine liebevolle Mutter, Großmutter und Uroma. Prinzessin Charlotte bringt mit ihren Tränen etwas Menschlichkeit in diesen von höfischem Zeremoniell geprägten Tag.

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Beerdigung Herzogin Kate Kinder Prinz George Prinz William Queen Elizabeth II Trauerzug Westminster Abbey

Beerdigung von Queen Elizabeth II.: George und Charlotte, jetzt habt ihr eure royale Pflicht früh gespürt

Sie sind erst neun und sieben Jahre alt, aber Prinz George und Prinzessin Charlotte gehörten trotzdem zum Trauerzug für Queen Elizabeth II. Der Grund sei die dynastische Pflicht.

Prinz William und Prinzessin Kate sind gerade erst nach Windsor gezogen, weil sie ihren drei Kindern ein möglichst normales Leben ermöglichen wollten. Und dann stirbt Queen Elizabeth II. und wirft die behütete Kindheit von Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis um. So gehörten die beiden ältesten Kindern zum Trauerzug, der den Sarg von der Ankunft am Eingangstor der Westminster Abbey zum Altar geleitete. 2000 geladene Gäste, Staats- und Regierungschefs sowie gekrönte Häupter aus der ganzen Welt beobachteten den Windsor-Nachwuchs. 

Die große Aufmerksamkeit ist nichts Neues für George und Charlotte. Schon als Babys haben ihre Eltern sie zu „Trooping the Colour“, der offiziellen Geburtstagsparade der Monarchin, mitgebracht. Aber da sind die Mini-Royals geschützt auf dem Balkon, haben engen Körperkontakt mit den Eltern, können sich unterhalten, winken und sind gleichzeitig viele Meter weg von Fremden. In der Westminster Abbey war es anders – und der Abschied von ihrer „Gan Gan“ ein trauriger Höhepunkt.

Doch öffentliches Trauern in jungem Alter gehört zur dynastischen Pflicht von Königskindern.FS Queen Beerdigung Prozession

Prinz George und Prinzessin Charlotte im Trauerzug: Dienst für die Krone

Das berühmteste Beispiel ist gar nicht so weit von George und Charlotte entfernt. Ihr Vater und ihr Onkel marschierten im Alter von 12 und 15 Jahren hinter dem Sarg ihrer Mutter Diana. Später sprachen William und Harry von diesem furchtbaren Tag und stellten infrage, ob man ihnen das hätte antun müssen. Dieselbe Frage müssen sich nun der Prinz und die Prinzessin von Wales gefallen lassen. 

Im Vorfeld war berichtet worden, dass Palastmitarbeiter das Paar gebeten hätten, seine Kinder mitzubringen, um zu demonstrieren, dass die Dynastie lebe und fortbestehe. Es ist die altbekannte Frage: Dienst für die Allgemeinheit vor dem Wohl des Individuums? Klar, jetzt kann noch niemand absehen, ob und welche Folgen dieser Tag und ihre hervorgehobene Rolle für die Kinder haben wird. Aber wenn sie in einigen Jahren resümieren, dass dieser Auftritt zu früh kam, wäre es höchst bedauerlich. Denn gerade William hätte aus seiner eigenen Erfahrung Rückschlüsse für seine Kinder ableiten können. Liveblog Queen Beerdigung

Balance zwischen Kindheit und royalem Leben: Kate und William müssen besonnen entscheiden

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die drei Wales-Kinder die einzigen echten Mitglieder des Königshauses ihrer Generation sind. Ihre Cousins und Cousinen sind zwar in der Thronfolge vertreten, aber übernehmen keine offiziellen Termine mit ihren Eltern. In den folgenden Jahren werden wir George, Charlotte und Louis daher sehr viel öfter sehen. Der Neunjährige ist mit dem Tod der Queen auf Platz zwei der Thronfolge gerutscht. Die Aufmerksamkeit und die Neugier werden also nur noch wachsen. Eine ruhige, behütete, möglichst normale Kindheit ist damit passé.

Es ist nun an Kate und William, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kindsein und royalem öffentlichen Leben zu finden. Bisher haben sie das wunderbar hinbekommen, aber der Druck auf sie wächst natürlich auch. Es wird damit gerechnet, dass die Waleses 2023 nach Australien reisen werden. Gut möglich, dass sie ihre Kinder dorthin mitnehmen werden. Das Gute ist, dass das Prinzenpaar trotz allen Pflichtbewusstseins seine Kinder an erste Stelle setzt und wenn es wüsste, dass sie litten, aus der Öffentlichkeit zurückzöge. Darauf können sich George, Charlotte und Louis immer verlassen.

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Beerdigung Deutschland Downing Street Elizabeth Bowes-Lyon Großbritannien Instagram Königin Elizabeth II Queen Elizabeth II Sowjetunion Winston Churchill

Königin Elizabeth II.: Ein Jahrhundertleben: Der Palast ehrt die Queen mit einem bewegenden Video

Am Tag ihrer Beerdigung hat der Palast ein Video veröffentlicht. Darin wird das Leben der Queen noch einmal Revue passiert. Ein ergreifender Film, der die zeitlichen Dimensionen ihres Daseins greifbar macht.

Als sie geboren wurde, war Großbritannien noch ein Weltreich, die Sowjetunion keine zehn Jahre alt und in Deutschland galt die Weimarer Verfassung. Als sie den Thron bestieg, hielt Stalin den Ostblock fest im Griff und in 10 Downing Street residierte Winston Churchill. Wenn das inflationär verwendete Wort „Jahrhundertleben“ auf jemanden zutrifft, dann wohl auf Queen Elizabeth II.

Kein anderer Monarch saß länger auf dem Thron als sie. Am 8. September verstarb die Rekordkönigin im Alter von 96 Jahren auf Schloss Balmoral. Am heutigen Montag wird sie beigesetzt. Aus diesem Anlass hat der Palast auf Instagram ein Video veröffentlich, das die gewaltigen Ausmaße ihres Lebens spürbar werden lässt.

Der Clip beginnt mit einem aktuellen Foto von 2022, dann springt er zurück ins Jahr 1926 und zeigt die kleine Elizabeth als Baby. Es folgen Fotos, die sie mit ihrer Mutter Elizabeth Bowes-Lyon, später allen als „Queen Mum“ bekannt, ihrem Vater, dem späteren King George VI., sowie ihrer Schwester Margaret zeigen.

Die junge Elizabeth wächst unbeschwert auf

Wir sehen ein fröhliches Mädchen, das unbeschwert heranwächst. Denn es ist zunächst nicht vorgesehen, dass Elizabeth einmal Königin wird. Erst durch die Abdankung ihres Onkels Edward VIII. wird ihr eigener Vater König – und sie selbst damit Thronfolgerin. 

Wir sehen im weiteren Verlauf eine junge Frau mit ihren geliebten Tieren – und dann mit der Liebe ihres Lebens, Prinz Philip von Griechenland und Dänemark. Auf Bilder von ihrer Hochzeit 1947 folgen Impressionen aus ihrer Ära als Königin. Denn durch den plötzlichen Tod ihres Vaters, King George VI., musste sie bereits 1952 den Thron besteigen und regierte fortan als Queen Elizabeth II.

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Die Bildergalerie beschränkt sich im Wesentlichen auf die private Seite der Queen: Elizabeth mit ihren Kindern, ihren Enkeln – und immer wieder zusammen mit Prinz Philip, der bereits im vergangenen Jahr verstarb.

Nun ist ihm die Queen gefolgt, keine 18 Monate später. Mit diesem anrührenden Video werden sie viele Menschen in aller Welt in würdiger Erinnerung behalten.

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