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Unfall: Kollision auf B3 bei Bad Vilbel: Zwei Schwerverletzte

Auf der Bundesstraße 3 im Wetteraukreis sind bei einem Auffahrunfall zwei Autofahrerinnen schwer verletzt worden. Eine 43-Jährige sei zwischen Bad Vilbel und Karben mit ihrem Auto gegen den Wagen einer 37-Jährigen geprallt, die vor ihr fuhr, teilte die Polizei mit. Beide seien am Mittwochnachmittag mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen. Die B3 blieb mehrere Stunden gesperrt, beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Unfallursache soll ein Gutachter bestimmen.

Auf der Bundesstraße 3 im Wetteraukreis sind bei einem Auffahrunfall zwei Autofahrerinnen schwer verletzt worden. Eine 43-Jährige sei zwischen Bad Vilbel und Karben mit ihrem Auto gegen den Wagen einer 37-Jährigen geprallt, die vor ihr fuhr, teilte die Polizei mit. Beide seien am Mittwochnachmittag mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen. Die B3 blieb mehrere Stunden gesperrt, beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Unfallursache soll ein Gutachter bestimmen.

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USA: Centralia – Geisterstadt über einem Inferno

Die Vergangenheit Centralias ist hüfthoch unter Unkraut begraben. Ein Kohlefeuer machte den einst florierenden Ort in Pennsylvania zur Geisterstadt. Ein paar Bewohner aber harren bis heute aus.

Einen Kilometer hinter Aristes beginnt die Stimme im Radio zu rauschen. Ein Mann redet über Freiheit. Wie sie in Russland und China «getötet» wurde und nun auch in den USA. Das Programm bricht ab, als das Auto ins Tal von Centralia rollt.

Wolken hängen tief über dem Ort in Pennsylvania, der kein Ort mehr ist, nachdem im Sommer 1962 ein Kohlefeuer unter ihm ausbrach.

Es ließ die Straßen aufplatzen und machte Centralia zu einer Geisterstadt in den sanften Hügeln der amerikanischen Appalachen. 60 Jahre später schwelt der Brand noch immer und wird dies wohl noch Jahrzehnte tun. Fast alle Häuser sind abgerissen, Straßen führen ins Leere, das einst pralle Leben ist von Unkraut überwuchert. Fünf Menschen halten laut dem letztem Zensus noch an ihrer Heimat fest. Und an Erinnerungen an bessere Zeiten. Vor einem der letzten Gebäude formen Letter das Wort «Freiheit».

In der Troutwine Street steht ein Haus wie der letzte Zahn in einem ausgedienten Gebiss. Auf der kleinen Veranda blättert die Farbe von einer Hollywood-Schaukel. Nach dem Klopfen rührt sich erstmal nichts. Um das Grundstück herum zirpen die Grillen, in der Ferne bellt ein Hund unentwegt. Man will sich schon abwenden, doch dann bewegt sich drinnen etwas und die Silhouette eines Mannes zeichnet sich hinter der Glasscheibe ab.

Als das fatale Feuer im Bergbaugebiet Centralia ausbrach, war Harold Mervine noch nicht mal Teenager. Nun hat er schüttere graue Haare und tritt bedächtig aus dem Halbdunkel des Eingangs. Von der Veranda schaut er aus unergründlichen, dunklen Augen auf den Besucher hinab. Ja, fünf Minuten Zeit habe er wohl. «Ich bin wahrscheinlich der Einzige in der Stadt, der noch mit Fremden redet», sagt er.

Sogar «Die Drei ???» widmeten dem Brand eine Folge

Mervines Lebensgeschichte wird wie die von mehr als tausend weiteren Menschen aus Centralia für immer mit dem Kohlebrand verbunden sein. Die gängigste Theorie zu seinem Entstehen: Mehrere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sollten am 27. Mai 1962 eine Mülldeponie in einem ehemaligen Tagebau mit einem Feuer «reinigen». Von dort soll es dann auf andere Gruben übergesprungen sein und sich langsam durch das Labyrinth unter der Stadt gefressen haben.

Trotz zahlreicher Versuche konnte der Brand nicht gelöscht werden. Stattdessen trieb er tiefe Risse in die Straßen. Giftige Rauchschwaden stiegen aus dem Boden auf. Teilweise sackte der Boden ab. Centralia, wo man heute kaum mehr Hinweise auf das Feuer sieht oder riecht, wurde zum nationalen Desaster.

Auch in Deutschland wurde der Ort bekannt, als die Hörspielreihe «Die Drei ???» ihm die Folge «Die brennende Stadt» widmete. In den 80er-Jahren wurde Centralia schließlich evakuiert, die verlassenen Häuser gingen in Staatsbesitz über und wurden abgerissen. Doch ein paar Bewohner weigerten sich. Einer von ihnen war Mervines Vater. «Mein Vater war ein zäher Kämpfer. Er wollte bleiben, wissen sie. Und er sagte, das Feuer spiele keine Rolle», erzählt der 72-Jährige.

Nach einigen Jahren außerhalb Centralias zog Harold Mervine 2014 wieder hierher, wo er als Kind mit seinen Freunden im Wald tobte und Baseball spielte. Heute lebt er allein in dem Haus, das sein Großvater vor über 100 Jahren baute. Er hätte nicht mit ansehen können, wäre es abgerissen worden, sagt er. Sein Vater habe das Gras ums Grundstück herum über Jahre mit dem Rasenmäher des Nachbarn gebändigt. Drei, manchmal vier Tage pro Woche. Irgendwann sei er zu alt dafür geworden, die «Dinge überwucherten». Als er starb, ließ er seinen Sohn allein zurück.

Besuch von Geisterjägern

Dass heute regelmäßig Schaulustige nach Centralia kommen, dagegen habe er gar nichts, sagt Mervine. Aber die Leute würden nur das verwaiste Straßennetz abfahren, überall dort, wo sie mit dem Auto hinkämen. «Und dann gehen sie. Sie haben keine Ahnung, was sie gesehen haben. Sie sprechen mit niemandem. Sie fahren einfach herum und fahren herum und fahren herum.»

Vor einigen Wochen habe er mitten in der Nacht Geräusche gehört. Sie kamen von der anderen Seite der Bundesstraße. Mervine ging hinüber, um nach dem Rechten zu sehen. Acht oder zehn Autos zählte er. Ein Mann habe ihn gefragt, wo genau der alte Bahnhof gewesen sei. Natürlich wusste Mervine es, doch er fragte die Fremden, warum sie in tiefster Dunkelheit danach suchten. Sie waren Geisterjäger.

Heute steht Vater Francis DeRosa auf dem Asphalt auf der anderen Seite der Bundesstraße – zwischen zwei komplett zugewachsenen Grünstreifen, gerade mal drei Minuten von Harold Mervines Haus. DeRosa trägt einen weißen Kollar unter seiner schwarzen Priesterrobe. Er ist auf der Durchreise aus Virginia und durchaus etwas verängstigt von Centralia und seiner Geschichte.

«Dies hier ist eine Geisterstadt», sagt er als Erstes, noch bevor er sich vorstellt. «Hier bekommt man ein bisschen Gänsehaut.» Alle Häuser seien für immer weg, die Gegend verdammt. «Ich wäre vorsichtig. Ich meine, ich weiß es nicht. Aber denken Sie nicht, dass Sie an einem Ort wie diesem vorsichtig sein sollten?»

Schild am Friedhof warnt: «Sie werden beobachtet»

Centralia, drei Autostunden westlich von New York, gibt dem Besucher unter Tage wenig Grund zur Angst um Leib und Leben. Doch die Möglichkeit, in Paranoia zu geraten, wenn die Nacht über den Ort kommt, ist real. Auf einem der drei früheren Friedhöfe im Süden wird sichtbar, wie viele Menschen hier einst lebten – und starben. Dutzende Reihen Grabsteine tragen die Namen irischer, ukrainischer und litauischer Bewohner. Niemand ist hier, doch ein Schild am Eingang des St. Ignatius Friedhofs warnt: «Sie werden beobachtet.»

Dass auch den sonst eher Unerschrockenen der Verfolgungswahn packen kann, wird beim Weg zurück zum Mietauto deutlich. Die Tür schließt, es ist still, doch der Blick in den Rückspiegel lässt stutzen. Er muss verstellt worden sein. Vermutlich ein Versehen beim Aussteigen. Trotzdem geht der Blick wie in Hollywood auf die Rückbank. Leer. Doch unten, auf dem Boden, liegt eine unbekannte Plastikflasche. Das haben die Leute beim Wagenverleih halt beim Aufräumen vergessen. Oder?

Zwei Autominuten weiter steht Thomas McGinley vor seinem Wagen, grüßt mit einem breiten «Wie geht’s dir?» und einem Grinsen, das jegliche Gedanken an die Geister eines Kohlefeuers im Keim erstickt. Er ist ein Sohn Centralias, aber einer jener, die wegzogen. An seine Kindheit hat McGinley nur die besten Erinnerungen.

«Es war eine Kameradschaft – nicht nur von Freunden, sondern auch von Ihren Familien», schwärmt er. Ein Abziehbild des Lebens inmitten des stolzen amerikanischen Industrie-Motors, wo jeder hart arbeitete und die Gemeinschaft zusammenhielt. «Es war ein besonderer Ort. Er war es wirklich», sagt McGinley, der in der Region als Leiter eines Gefängnisses arbeitet.

Souvenirs aus der Geisterstadt

Unterdessen geht Harold Mervine die alte Hauptstraße Centralias hinunter. Er ist dünn und wirkt zerbrechlich, seine zerbeulte Jeans schlackert um die Beine. Doch seine Schritte sind sicher und nach einer Minute wendet er sich nach rechts, zu einer von niedrig hängenden Ästen und Büschen eingerahmten Treppe. Er deutet auf die angrenzende Mauer, in der Steine fehlen. «Die Leute fangen an, alles zu stehlen, was sie können», meint er nur. Souvenirs aus Centralia.

Eine abgebrochene Stufe übersteigt er und steht Sekunden später am Rand des Spielfelds, von dem er einst jede Ecke kannte. Fast jeden Tag spielte er hier mit seinen Jungs Baseball, sein bester Freund Billy meist an seiner Seite. Mervine zeigt hinüber zur Stelle, wo früher die First Base war. Seine Lieblingsposition. Und daneben hatte er als Batter den Ball so weit wie möglich in den Himmel über Pennsylvania geschlagen.

Jahrzehnte später begräbt hüfthohes Unkraut die Vergangenheit. «Es gibt eine Menge Sachen, die nicht wirklich gut sichtbar sind», räumt Mervine ein. Thomas McGinley dagegen sagt zu dem Grün, das Centralia überzogen hat: «So hoch wie diese Pflanzen auch wachsen, sie können Erinnerungen nicht verdecken.»

Das Haus von Harold Mervine wird eines Tages, wenn auch er stirbt, ebenfalls dem Boden Centralias gleich gemacht. Er meint, dass es dann sowieso keinen Unterschied mehr mache. Doch nun steigt er erstmal die Stufen hinunter und geht zurück zur Troutman Street. Er wolle noch den Rasen um sein Grundstück mähen.

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Auto Brandstiftung Fahrzeug Leipzig Polizei Schönau Totalschaden

Totalschaden: Auto brennt in Leipzig: Verdacht auf Brandstiftung

In Leipzig-Schönau hat in der Nacht zum Donnerstag aus bisher ungeklärter Ursache ein Auto gebrannt. Ermittelt wird derzeit wegen des Verdachts auf Brandstiftung, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der auf 50.000 Euro geschätzt wird. Die Feuerwehr löschte die Flammen.

In Leipzig-Schönau hat in der Nacht zum Donnerstag aus bisher ungeklärter Ursache ein Auto gebrannt. Ermittelt wird derzeit wegen des Verdachts auf Brandstiftung, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der auf 50.000 Euro geschätzt wird. Die Feuerwehr löschte die Flammen.

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E-Mobilität: VW startet Bau seines ersten deutschen Zellwerks

Akkus statt Zylinder – VW führt seine Verbrennungsmotoren-Hauptfabrik in die neue Zeit. In Salzgitter wird es jetzt ernst mit ergänzenden Batteriezellen, auch der Kanzler kommt.

Sucht man einen Ort, an dem die Umwälzungen im Automobilbau besonders drastisch zu sehen sind, ist Salzgitter sicher ein Top-Favorit.

Volkswagen hat die Stahl- und Industriestadt in Südostniedersachsen ausgewählt, um hier ein Zentrum der europäischen Produktion von Batteriezellen zu installieren – gleich neben dem bestehenden Motorenwerk, aus dem seit Jahrzehnten viele Konzernmarken Benzin- und Dieselantriebe bekommen. Am Donnerstag beginnt nun eine Etappe, die für die zweitgrößte Autogruppe von großer Bedeutung ist. Und diese könnte noch weit über VW und über Europa hinaus reichen.

Diess: «Meilenstein für den Standort Deutschland»

Rasch haben sie zur Grundsteinlegung einige der üblichen Superlative parat. Vorstandschef Herbert Diess spricht von einem «Meilenstein für den Standort Deutschland», die Eröffnungssause heißt hip «Mission SalzGiga», mal wieder raunt die Branche über ein «Leuchtturmprojekt». Aber in der Tat markiert dieser Tag – abgesehen von allerlei Technik-Pathos und Marketing-Jubel – einen entscheidenden Schritt.

Denn Volkswagens erste deutsche «Gigafactory», wie man die Fabrik in Anspielung auf den Erzrivalen Tesla nennt, steht gleichermaßen für den Aufbruch in die elektrische Massenfertigung wie für das recht späte Erwachen der Autobauer, den dominanten Batteriemächten vor allem aus Asien etwas entgegenzusetzen. Bislang ist die Abhängigkeit hoch. Die brüchigen globalen Lieferketten bei Chips und Rohstoffen wie Lithium oder Kobalt sind ebenso ein Grund, warum sich Europas Wirtschaft mehr auf heimische Ressourcen besinnen will. Darauf wiesen zuletzt auch die deutsche Industrie und die Bundesbehörde BGR hin.

E-Mobilität und Verkehrswende

Die strategische Rolle, die E-Mobilität und Verkehrswende spielen, dürften Kanzler Olaf Scholz und Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (beide SPD) in Salzgitter ansprechen. Daneben haben sich Diess, Technikvorstand Thomas Schmall und Betriebsratschefin Daniela Cavallo angesagt. Im Zellkomplex wird es weniger nach Metall und Maschinenöl riechen. Stattdessen gibt es Reinräume und automatisierte Anlagen, die eher an einen Mix aus Chipfabrik und Chemielabor erinnern.

Möglichst viele Beschäftigte sollen vom klassischen Motorenbau für die Batteriezell- und -modulherstellung weiterqualifiziert werden. Doch es ist auch nicht einfach, genügend zusätzliche Experten von außen zu gewinnen. Seit einiger Zeit betreibt VW eine Pilotlinie, in der bereits hausgemachte Batteriezellen für Probeserien entstehen.

Angedockt ist ein Forschungszentrum, perspektivisch soll ein Großteil des Batteriegeschäfts aus der Stammregion gesteuert werden. Ausgehend von einer elektrischen Gesamtenergie von 20 Gigawattstunden (GWh) ab 2025 peilt man in Salzgitter über mehrere Schritte eine Jahresmenge von 40 GWh an. Dabei geht es um die «Einheitszelle» – also einen Typ, der nicht für Oberklasse-, sondern für preiswertere Modelle gedacht ist und dank großer Volumina kostengünstiger produziert werden soll.

Sechs Fabriken bis 2030

Europaweit errichtet Volkswagen bis 2030 sechs solcher Fabriken, jede davon soll etwa eine halbe Million E-Autos pro Jahr ausrüsten können. Im nordschwedischen Skellefteå, wo man bei Northvolt eingestiegen ist, wird auch schon gebaut. Die Schweden ziehen außerdem in Schleswig-Holstein ein eigenes Zellwerk hoch. VW selbst hat außer Salzgitter Valencia in Spanien genannt. Die übrigen drei Orte sind noch offen, es gibt Interessenten aus Deutschland und Osteuropa.

Das ganze Zell-Netzwerk soll auf dem Kontinent Jobs in fünfstelliger Höhe schaffen. Beinahe scheint Diess das Schaulaufen der Politik vor der Festlegung auf die nächsten Fabriken zu genießen. Man könne sich «vor Bewerbungen kaum retten». Vor der Belegschaft erklärte er: «Von der Rohstoff-Beschaffung bis zum Batterie-Recycling wollen wir alles in der Hand behalten.» Auch externe Kunden wie der US-Autobauer Ford oder Mahindra in Indien sollen mit Elektro-Plattformtechnik beliefert werden. Ein Börsengang der VW-Batteriesparte könnte folgen.

Darüber hinaus bildet der Konzern eine Subfirma, die unter anderem für Forschung, Rohstoffeinkauf und Entwicklung der Anlagenkonzepte zuständig ist. Zusammen mit Bosch will VW komplette Standardfabriken ausstatten. Für die USA werden ebenso weitere Pläne vorangetrieben.

Ob die derzeit veranschlagten Zahlen ausreichen, wenn der E-Mobilität der Durchbruch gelingen soll, hält manch einer indes für fraglich. «Neben dem dringlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine deutlich breitere Produktpalette im Einstiegssegment notwendig», sagt Marcus Hoffmann vom Beratungsunternehmen PwC Strategy&. Diess sieht eher die Zellen als möglichen Mangelfaktor, nicht mehr so sehr die Ladepunkte.

E-Kleinwagen ab 2025

Hier wie da bleibt viel zu tun. Die von Klimaschützern vermissten E-Kleinwagen für 20.000 Euro sollen ab 2025 kommen, bisher boten die VW-Marken reine Stromer bevorzugt im Ober-, Mittel- oder bestenfalls oberen Kompaktsegment an. Ein ID.2 im Polo-Format wird diskutiert.

Stefan Reindl, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) in Geislingen, verweist wie auch einige VW-Stimmen darauf, dass das Tempo bei der Erweiterung der Kapazitäten jetzt nicht nachlassen dürfe. Mercedes, BMW oder Opel investieren in Deutschland ebenso in leistungsstarke Auto-Akkus. Der Grad der Eigeninitiative sowie die Beteiligungs- und Finanzierungsmodelle sind aber unterschiedlich.

Strebe man allein für die Bundesrepublik im Jahr 2025 eine Zahl von gut 600.000 im Inland verkauften und etwa 3 Millionen produzierten E-Autos an, dann könnte eine anteilige Energiemenge von etwas mehr als 220 GWh genügen, schätzt Reindl. In der Zeit danach müsse wohl einiges nachkommen: «In der Langfristperspektive wären mehr als 600 GWh nach den vorliegenden Daten möglich.» Die Investitionen sind also gewaltig. Doch er findet, das Risiko sollten die Anbieter eingehen.

Schließlich nehme der Hunger nach Batteriezellen weltweit zu, betont der IfA-Chef: «Insgesamt sind zur Deckung der Nachfrage, die relativ dynamisch wächst, zusätzliche Produktionsstätten notwendig.» Ganz zu schweigen von Lerneffekten und neuer Arbeit für die neue Auto-Ära.

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Auto Esslingen Kollision Landkreis Polizei

Esslingen: Nach Kollision mit Auto: Rollerfahrer schwer verletzt

Ein Autofahrer hat einen Rollerfahrer in Baltmannsweiler (Landkreis Esslingen) angefahren und schwer verletzt. Anschließend flüchtete er vom Unfallort, wie die Polizei mitteilte. Der Rollerfahrer war am späten Mittwochabend auf einer Landstraße unterwegs gewesen, als ihn das von hinten kommende Auto rammte und zu Boden schleuderte. Der 42-Jährige musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Ein Autofahrer hat einen Rollerfahrer in Baltmannsweiler (Landkreis Esslingen) angefahren und schwer verletzt. Anschließend flüchtete er vom Unfallort, wie die Polizei mitteilte. Der Rollerfahrer war am späten Mittwochabend auf einer Landstraße unterwegs gewesen, als ihn das von hinten kommende Auto rammte und zu Boden schleuderte. Der 42-Jährige musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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Auto Feuerwehr Frau Gladbeck Recklinghausen Verkehrsunfall

Recklinghausen: Frau überschlägt sich mit Auto

Eine 19-jährige Frau hat sich bei einem Verkehrsunfall in Gladbeck mit ihrem Auto überschlagen. Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich der Vorfall in der Nacht zu Donnerstag. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, hatte sich die Frau bereits aus dem Auto befreit und wurde von Passanten betreut. Obwohl sie keine offensichtlichen Verletzungen erlitt, wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

Eine 19-jährige Frau hat sich bei einem Verkehrsunfall in Gladbeck mit ihrem Auto überschlagen. Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich der Vorfall in der Nacht zu Donnerstag. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, hatte sich die Frau bereits aus dem Auto befreit und wurde von Passanten betreut. Obwohl sie keine offensichtlichen Verletzungen erlitt, wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

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Auto Feuerwehr Frau Gladbeck Recklinghausen Verkehrsunfall

Recklinghausen: Frau überschlägt sich mit Auto

Eine 19-jährige Frau hat sich bei einem Verkehrsunfall in Gladbeck mit ihrem Auto überschlagen. Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich der Vorfall in der Nacht zu Donnerstag. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, hatte sich die Frau bereits aus dem Auto befreit und wurde von Passanten betreut. Obwohl sie keine offensichtlichen Verletzungen erlitt, wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

Eine 19-jährige Frau hat sich bei einem Verkehrsunfall in Gladbeck mit ihrem Auto überschlagen. Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich der Vorfall in der Nacht zu Donnerstag. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, hatte sich die Frau bereits aus dem Auto befreit und wurde von Passanten betreut. Obwohl sie keine offensichtlichen Verletzungen erlitt, wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

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Auto Bluttat Chicago Gewalttat Highland Lake County Madison Mordanklage Polizei Straßenparade USA Waffengewalt Wisconsin

Waffengewalt: Siebenfache Mordanklage nach Bluttat bei US-Parade

Sieben Menschen sterben bei einer feierlichen Straßenparade in den USA im Kugelhagel eines Schützen. Nun gesteht der 21 Jahre alte Verdächtige die Tat – und schildert der Polizei, dass er noch über einen zweiten Anschlag nachdachte.

Nach der Gewalttat bei einer Straßenparade zum US-Nationalfeiertag in einem Vorort von Chicago hat der mutmaßliche Täter gestanden, auf die Menschenmenge geschossen zu haben. Das sagte der Staatsanwalt des Bezirks Lake County, Eric Rinehart.

Nach Angaben des Polizeisprechers Christopher Covelli hatte der 21-Jährige nach der Tat «ernsthaft in Erwägung gezogen», mit einer weiteren Waffe ein zweites Attentat in der etwa zweieinhalb Autostunden entfernten Stadt Madison im Bundesstaat Wisconsin zu begehen.

Sieben Menschen tot

In Highland Park hatte der Schütze am Montag, dem Unabhängigkeitstag der USA, das Feuer eröffnet. Nach Polizeiangaben feuerte er mit einem Sturmgewehr vom Dach eines Geschäftsgebäudes aus wahllos auf die feiernde Menschenmenge und gab etwa 70 Schüsse ab. Nachdem am Dienstag ein weiteres Opfer an seinen Verletzungen starb, stieg die Zahl der Toten auf sieben. Zudem wurden mehr als 30 Menschen verletzt. Erst Stunden nach der Tat wurde der Mann in seinem Fluchtauto gefasst. Der Mann trug bei seiner Tat Frauenkleidung, um sich zu tarnen und möglicherweise auch leichter fliehen zu können. Seine Waffe ließ er am Tatort zurück.

Der mutmaßliche Täter ist wegen Mordes in sieben Fällen angeklagt – weitere Anklagen dürften nach Aussagen des Staatsanwaltes folgen. Im Falle einer Verurteilung würden bereits die Anklagen wegen Mordes ersten Grades zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Chance auf vorzeitige Entlassung aus dem Gefängnis führen.

Staatsanwalt Rinehart sagte, das zuständige Gericht habe entschieden, den Verdächtigen in Untersuchungshaft zu nehmen – ohne die Möglichkeit, gegen Kaution bis zu einem Urteil auf freien Fuß zu kommen. Es gebe «hinreichenden Grund», den Mann zu diesem Zeitpunkt wegen siebenfachen Mordes ersten Grades festzuhalten.

Pläne für zweites Attentat wieder verworfen

Zu den Plänen eines weiteren Attentats sagte Polizeisprecher Covelli: Die Polizei gehe davon aus, dass der mutmaßliche Täter nach dem Blutbad in Highland Park mit seinem Fluchtauto herumgefahren sei, in Madison eine andere Feier entdeckt und überlegt habe, dort ein weiteres Attentat zu verüben. Die Waffe in seinem Auto habe zu diesem Zeitpunkt noch über etwa 60 Schuss verfügt. Er habe dann aber davon abgesehen, weil die Tat nicht durchdacht gewesen sei.

Dem Verbrechen gingen nach Angaben der Behörden wochenlange Planungen voraus. Der mutmaßliche Täter habe seine Waffe im Jahr 2020 legal in Illinois erworben, obwohl er der Polizei bereits bekannt gewesen sei. Insgesamt habe der Verdächtige zwischen 2020 und 2021 fünf Feuerwaffen gekauft, die nun allesamt sichergestellt worden seien. Da er bei den Waffenkäufen damals teils jünger als 21 gewesen sei, habe sein Vater für ihn gebürgt, um eine der Voraussetzungen für den Erwerb von Schusswaffen zu erfüllen.

Im September 2019 habe die Polizei nach Drohungen des Jugendlichen 16 Messer, einen Dolch und ein Schwert sichergestellt. Er habe damals laut einem Verwandten damit gedroht, «alle zu töten». «Zu diesem Zeitpunkt gab es keinen hinreichenden Grund für eine Verhaftung oder einen Haftbefehl», betonte der Sprecher. Hinweise darauf, dass sich der Anschlag gegen eine bestimmte – etwa ethnische oder religiöse – Gruppe richtete, gibt es nicht.

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Auto Chicago Gewalttat Highland Lake County Madison Polizei Straßenparade USA Wisconsin

Anschlag : Mutmaßlicher Todesschütze gesteht Schüsse bei US-Parade

Sieben Menschen sterben bei einer feierlichen Straßenparade in den USA im Kugelhagel eines Schützen. Nun gesteht der 21 Jahre alte Verdächtige die Tat – und schildert der Polizei, dass er noch über einen zweiten Anschlag nachdachte.

Nach der Gewalttat bei einer Straßenparade zum US-Nationalfeiertag in einem Vorort von Chicago hat der mutmaßliche Täter gestanden, auf die Menschenmenge geschossen zu haben. Das sagte der Staatsanwalt des Bezirks Lake County, Eric Rinehart.

Nach Angaben des Polizeisprechers Christopher Covelli hatte der 21-Jährige nach der Tat «ernsthaft in Erwägung gezogen», mit einer weiteren Waffe ein zweites Attentat in der etwa zweieinhalb Autostunden entfernten Stadt Madison im Bundesstaat Wisconsin zu begehen.

In Highland Park hatte der Schütze am Montag, dem Unabhängigkeitstag der USA, das Feuer eröffnet. Nach Polizeiangaben feuerte er mit einem Sturmgewehr vom Dach eines Geschäftsgebäudes aus wahllos auf die feiernde Menschenmenge und gab etwa 70 Schüsse ab. Nachdem am Dienstag ein weiteres Opfer an seinen Verletzungen starb, stieg die Zahl der Toten auf sieben. Zudem wurden mehr als 30 Menschen verletzt.

Er trug Frauenkleidung

Erst Stunden nach der Tat wurde der Mann in seinem Fluchtauto gefasst. Der Mann trug bei seiner Tat Frauenkleidung, um sich zu tarnen und möglicherweise auch leichter fliehen zu können. Seine Waffe ließ er am Tatort zurück.

Der mutmaßliche Täter ist wegen Mordes in sieben Fällen angeklagt – weitere Anklagen dürften nach Aussagen des Staatsanwaltes folgen. Im Falle einer Verurteilung würden bereits die Anklagen wegen Mordes ersten Grades zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Chance auf vorzeitige Entlassung aus dem Gefängnis führen.

Staatsanwalt Rinehart sagte am Mittwoch, das zuständige Gericht habe entschieden, den Verdächtigen in Untersuchungshaft zu nehmen – ohne die Möglichkeit, gegen Kaution bis zu einem Urteil auf freien Fuß zu kommen. Es gebe «hinreichenden Grund», den Mann zu diesem Zeitpunkt wegen siebenfachen Mordes ersten Grades festzuhalten.

Zu den Plänen eines weiteren Attentats sagte Polizeisprecher Covelli: Die Polizei gehe davon aus, dass der mutmaßliche Täter nach dem Blutbad in Highland Park mit seinem Fluchtauto herumgefahren sei, in Madison eine andere Feier entdeckt und überlegt habe, dort ein weiteres Attentat zu verüben. Die Waffe in seinem Auto habe zu diesem Zeitpunkt noch über etwa 60 Schuss verfügt. Er habe dann aber davon abgesehen, weil die Tat nicht durchdacht gewesen sei.

Wochenlange Planungen

Dem Verbrechen gingen nach Angaben der Behörden wochenlange Planungen voraus. Der mutmaßliche Täter habe seine Waffe im Jahr 2020 legal in Illinois erworben, obwohl er der Polizei bereits bekannt gewesen sei. Insgesamt habe der Verdächtige zwischen 2020 und 2021 fünf Feuerwaffen gekauft, die nun allesamt sichergestellt worden seien. Da er bei den Waffenkäufen damals teils jünger als 21 gewesen sei, habe sein Vater für ihn gebürgt, um eine der Voraussetzungen für den Erwerb von Schusswaffen zu erfüllen.

Im September 2019 habe die Polizei nach Drohungen des Jugendlichen 16 Messer, einen Dolch und ein Schwert sichergestellt. Er habe damals laut einem Verwandten damit gedroht, «alle zu töten». «Zu diesem Zeitpunkt gab es keinen hinreichenden Grund für eine Verhaftung oder einen Haftbefehl», betonte der Sprecher. Hinweise darauf, dass sich der Anschlag gegen eine bestimmte – etwa ethnische oder religiöse – Gruppe richtete, gibt es nicht.

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Ratgeber : Nicht nur für Elektroautos

Mit der Prämie zur Treibhausgasquote lässt sich nicht nur mit dem Elektroauto oder einem elektrischen Roller Geld verdienen. Selbst eine Ladesäule kann sich für den Inhaber auszahlen – wenn die lokalen Gegebenheiten stimmen. Besonders interessant kann die THG-Prämie auch für Gewerbetreibende sein.

Die wichtigste Voraussetzung ist dabei, dass es sich bei der Ladesäule um einen öffentlichen Ladepunkt handelt, der für jedermann zugänglich ist. Die Ladesäule muss daher zunächst installiert und dann der Bundesnetzagentur gemeldet werden, sodass diese ins offizielle Register aufgenommen werden kann. Das sorgt dafür, dass die Säule mit ihren technischen Daten wie Zugang, Ladestecker und Ladegeschwindigkeit auch in den zahlreichen Apps und Navigationssystemen angezeigt wird.

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An seine Prämie zur Treibhausgasquote kommt der Inhaber der Ladesäule dabei ähnlich einfach heran wie beim eigenen Elektrofahrzeug. Doch hier wird nicht die Zulassungsbescheinigung I mit den Fahrzeugdaten an die beauftragte Agentur und die öffentlichen Stellen übermittelt, sondern der Betreiber des Ladepunktes, der genaue Standort und die offizielle Registrierungsnummer EVSE-ID. Ähnlich wie das eigene Auto kann man so auch die eigene Ladesäule über verschiedene Serviceprovider anmelden. Entweder dieser Serviceanbieter bekommt per Netzwerk einen kompletten Zugriff auf die einzelnen Ladepunkte oder der Inhaber der Ladesäule meldet die Verbrauchsdaten einmal pro Monat / Quartal an das jeweilige Unternehmen, die diese Daten schließlich an das zuständige Umweltbundesamt weitergibt. Aktuell gibt es pro Kilowattstunde eine Vergütung von mindestens 15 Cent. Wird die Ladesäule komplett oder anteilig lokal mit Wind- und /oder Solarenergie betrieben, steigt die Vergütung pro Kilowattstunde auf bis zu 35 Cent. Aktuell dauert es von der Beantragung bis zur Genehmigung zwei bis drei Monate. Die Prämien werden quartalsweise ausgezahlt.

Die gleichen Zahlungsmodalitäten gelten auch für Firmen, die ihren Mitarbeitern Dienstwagen zur Verfügung stellen. Mit der THG-Prämie will die Regierung nicht allein Privatkunden dazu bringen, auf Elektroautos umzusteigen, sondern gerade auch dafür sorgen, dass Firmen ihre Fuhrparks umstellen. Dabei ist es zunächst einmal unbeachtlich, ob die einzelnen Fahrzeuge gekauft, (dauer-) gemietet oder geleast werden. Ebenso wie Privatpersonen können sich auch Firmen die Emissionsminderungs-Zertifikate für ihre Firmenwagen über eine entsprechende Serviceagentur auszahlen lassen. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug handelt, denn Hybriden oder Plug-in-Hybriden werden von der Regelung nicht erfasst.

Bleibt die Frage, ob die Firma selbst profitiert oder der einzelne Dienstwagen- / Firmenwagenfahrer. Entscheidend für die Auszahlung der Prämie ist, wer als Halter im Fahrzeugschein / in der Zulassungsbescheinigung I eingetragen ist, denn nur er kann seine Daten bei einem der zahlreichen Serviceunternehmen online hochladen, was die Grundlage für die Zuteilung der THG-Prämie darstellt. Der Anspruchsteller muss seinen Fahrzeugschein / die Zulassungsbescheinigung I zusammen mit seinen persönlichen Daten oder eben den Daten der Firma über das Serviceportal hochladen.

Die Prämie selbst kann von der jeweiligen Firma einmal pro Jahr und einmal pro Fahrzeug beantragt werden. Angemeldet werden jedes vollelektrische Fahrzeug, somit ein PKW, LKW, Pedelec, Elektroroller oder ähnliches. Während der jährliche Auszahlungsbetrag pro Jahr bei einem PKW bei eben 250 bis 350 Euro liegt, sind es aufgrund der deutlich größeren CO2-Einsparungen bei einem LKW bis zu 1.000 Euro oder bei einem vollelektrischen Bus mitunter sogar einige tausend Euro, was sich mit zunehmender Größe des Fuhrparks nennenswert in der Buchhaltung bemerkbar macht. Dabei sollte es jedoch nicht nur darum gehen, die Prämien selbst einzustreichen, sondern ggf. in Zukunftstechnologien wie Ladesäulen, Elektrofahrräder oder E-Roller zu investieren.

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