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1. FC Union Berlin Berlin Dazn Frankfurt Fußball-Bundesliga Köln Max Kruse Niko Kovac Spitzenreiter Stadion An der Alten Försterei Timo Baumgartl Urs Fischer VfL Wolfsburg Wochenende Wolfsburg

Bundesliga: Union bleibt nach Sieg gegen VfL Spitzenreiter

Das Wiedersehen auf dem Platz mit Max Kruse fiel für Union Berlin wie erwartet aus. Gegen den VfL Wolfsburg taten sich die Berliner lange schwer – bis zwei Angreifer beim Tabellenführer mal wieder perfekt harmonierten.

Auf Europa-Frust folgt wieder Liga-Lust: Der 1. FC Union Berlin geht nach einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg als Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga in die Länderspielpause. Die Köpenicker gewannen am Sonntagnachmittag im Stadion An der Alten Försterei mit 2:0 (0:0) und verteidigten erfolgreich ihre in der Vorwoche eroberte Tabellenführung. Das neue Traumduo der Berliner schlug wieder zu: Zuerst bereitete Sheraldo Becker das Führungstor von Jordan Siebatcheu (54. Minute) vor, dann erzielte der 27-Jährige den Treffer zum 2:0 selbst.

Die Eisernen sind nun in der Liga saisonübergreifend seit 14 Spielen ungeschlagen. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Köln fanden sie nach einer Europa-League-Niederlage am Donnerstag umgehend zurück in die Erfolgsspur. „Man merkt, dass wir Selbstvertrauen haben und uns so eine Niederlage wie im Europapokal nicht umhaut“, sagte Timo Baumgartl bei DAZN.

Der Innenverteidiger feierte etwas mehr als vier Monate nach Bekanntwerden seiner Hodenkrebserkrankung seine Rückkehr. „Das ist genau das, was ich mir nach der Chemo erträumt habe. Das sind emotionale Momente für mich.“

Die Wolfsburger erlitten im zweiten Spiel nach der Aussortierung von Angreifer Max Kruse nach dem ersten Ligasieg gegen Frankfurt zuletzt direkt wieder einen Rückschlag. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac rutschte auf einen Abstiegsplatz ab. Kruse, erst im Winter unter viel Aufsehen von Berlin nach Wolfsburg gewechselt, wurde bei der Partie gegen seinen Ex-Club nicht im Stadion gesichtet. „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“, sangen die Union-Fans spöttisch. „Es tut weh im Moment. Wir müssen uns jetzt in der Länderspielpause sammeln, und dann geht es weiter“, sagte VfL-Kapitän Maximilian Arnold.

Bei den Köpenickern sorgte die Startelf-Nominierung von Baumgartl schon vor dem Anpfiff für großen Jubel. „Es ist an der Zeit, ihn reinzuwerfen“, sagte Trainer Urs Fischer. Der Innenverteidiger wurde nach 62 Minuten unter großem Applaus ausgewechselt.

Fischer brachte zudem Kapitän Christopher Trimmel und Niko Gießelmann wieder in die erste Elf. Wolfsburg-Trainer Niko Kovac vertraute auf die gleiche Mannschaft, die gegen Frankfurt gewonnen hatte. Der gebürtige Berliner warnte schon vor der Partie vor Unions Intensität, und die Köpenicker zeigten sie früh. Schon nach 42 Sekunden prüfte Janik Haberer VfL-Keeper Koen Casteels mit einem Volley nach einem langen Ball. Kurz darauf schoss Becker nach einer Ecke von der Strafraumkante über das Tor (4.).

Auch danach behielten die Berliner die Kontrolle, die Offensivbemühungen auf beiden Seiten blieben aber zu ungenau. Die Niedersachsen versuchten, in der Angriffsreihe mit vielen Positionswechseln Lücken in die starke Abwehrreihe der Köpenicker zu reißen. Josip Brekalos Versuch aus spitzem Winkel blieb in der ersten Halbzeit aber die beste Chance für die Wölfe (32.).

Union kam wieder stark aus der Kabine – und dann schlug das Duo zu. Becker flankte vom linken Flügel, Siebatcheu platzierte seinen Kopfball perfekt ins Eck. Das dritte Ligator für den 26-Jährigen, Beckers dritte Vorlage. Becker sorgte dann nach einem schönen Pass über die Abwehrkette vom eingewechselten Paul Seguin für die Entscheidung.

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7. Spieltag: Dem Traumduo sei Dank: Union bleibt Spitzenreiter

Das Wiedersehen auf dem Platz mit Max Kruse fiel für Union Berlin wie erwartet aus. Gegen den VfL Wolfsburg taten sich die Berliner lange schwer – bis zwei Angreifer mal wieder perfekt harmonierten.

Auf Europa-Frust folgt wieder Liga-Lust: Der 1. FC Union Berlin geht nach einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg als Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga in die Länderspielpause.

Die Köpenicker gewannen im Stadion An der Alten Försterei mit 2:0 (0:0) und verteidigten erfolgreich ihre in der Vorwoche eroberte Tabellenführung. Das neue Traumduo der Berliner schlug wieder zu: Zuerst bereitete Sheraldo Becker das Führungstor von Jordan Siebatcheu (54. Minute) vor, dann erzielte der 27-Jährige den Treffer zum 2:0 selbst.

Die Eisernen sind nun in der Liga saisonübergreifend seit 14 Spielen ungeschlagen. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Köln fanden sie nach einer Europa-League-Niederlage am Donnerstag umgehend zurück in die Erfolgsspur. „Man merkt, dass wir Selbstvertrauen haben und uns so eine Niederlage wie im Europapokal nicht umhaut“, sagte Timo Baumgartl bei DAZN.

Baumgartl: „Emotionale Momente für mich“

Der Innenverteidiger feierte etwas mehr als vier Monate nach Bekanntwerden seiner Hodenkrebserkrankung seine Rückkehr. „Das ist genau das, was ich mir nach der Chemo erträumt habe. Das sind emotionale Momente für mich.“

Die Wolfsburger erlitten im zweiten Spiel nach der Aussortierung von Angreifer Max Kruse nach dem ersten Ligasieg gegen Frankfurt zuletzt direkt wieder einen Rückschlag. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac rutschte auf einen Abstiegsplatz ab. Kruse, erst im Winter unter viel Aufsehen von Berlin nach Wolfsburg gewechselt, wurde bei der Partie gegen seinen Ex-Club nicht im Stadion gesichtet. „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“, sangen die Union-Fans spöttisch. „Es tut weh im Moment. Wir müssen uns jetzt in der Länderspielpause sammeln, und dann geht es weiter“, sagte VfL-Kapitän Maximilian Arnold.

Bei den Köpenickern sorgte die Startelf-Nominierung von Baumgartl schon vor dem Anpfiff für großen Jubel. „Es ist an der Zeit, ihn reinzuwerfen“, sagte Trainer Urs Fischer. Der Innenverteidiger wurde nach 62 Minuten unter großem Applaus ausgewechselt.

Union kontrolliert und kaltschnäuzig

Fischer brachte zudem Kapitän Christopher Trimmel und Niko Gießelmann wieder in die erste Elf. Wolfsburg-Trainer Niko Kovac vertraute auf die gleiche Mannschaft, die gegen Frankfurt gewonnen hatte. Der gebürtige Berliner warnte schon vor der Partie vor Unions Intensität, und die Köpenicker zeigten sie früh. Schon nach 42 Sekunden prüfte Janik Haberer VfL-Keeper Koen Casteels mit einem Volley nach einem langen Ball. Kurz darauf schoss Becker nach einer Ecke von der Strafraumkante über das Tor (4.).

Auch danach behielten die Berliner die Kontrolle, die Offensivbemühungen auf beiden Seiten blieben aber zu ungenau. Die Niedersachsen versuchten, in der Angriffsreihe mit vielen Positionswechseln Lücken in die starke Abwehrreihe der Köpenicker zu reißen. Josip Brekalos Versuch aus spitzem Winkel blieb in der ersten Halbzeit aber die beste Chance für die Wölfe (32.).

Union kam wieder stark aus der Kabine – und dann schlug das Duo zu. Becker flankte vom linken Flügel, Siebatcheu platzierte seinen Kopfball perfekt ins Eck. Das dritte Ligator für den 26-Jährigen, Beckers dritte Vorlage. Becker sorgte dann nach einem schönen Pass über die Abwehrkette vom eingewechselten Paul Seguin für die Entscheidung.

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1. FC Union Berlin Berlin Frankfurt Fußball-Bundesliga Köln Max Kruse Niko Kovac Spitzenreiter Stadion An der Alten Försterei VfL Wolfsburg Wochenende Wolfsburg

Bundesliga: Union bleibt nach Sieg gegen VfL Spitzenreiter

Das Wiedersehen auf dem Platz mit Max Kruse fiel für Union Berlin wie erwartet aus. Gegen den VfL Wolfsburg taten sich die Berliner lange schwer – bis zwei Angreifer beim Tabellenführer mal wieder perfekt harmonierten.

Auf Europa-Frust folgt wieder Liga-Lust: Der 1. FC Union Berlin geht nach einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg als Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga in die Länderspielpause. Die Köpenicker gewannen am Sonntagnachmittag im Stadion An der Alten Försterei mit 2:0 (0:0) und verteidigten erfolgreich ihre in der Vorwoche eroberte Tabellenführung. Das neue Traumduo der Berliner schlug wieder zu: Zuerst bereitete Sheraldo Becker das Führungstor von Jordan Siebatcheu (54. Minute) vor, dann erzielte der 27-Jährige den Treffer zum 2:0 selbst.

Die Eisernen sind nun in der Liga saisonübergreifend seit 14 Spielen ungeschlagen. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Köln fanden sie nach einer Europa-League-Niederlage am Donnerstag umgehend zurück in die Erfolgsspur.

Die Wolfsburger erlitten im zweiten Spiel nach der Aussortierung von Angreifer Max Kruse nach dem ersten Ligasieg gegen Frankfurt zuletzt direkt wieder einen Rückschlag. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac rutschte auf einen Abstiegsplatz ab. Kruse, erst im Winter unter viel Aufsehen von Berlin nach Wolfsburg gewechselt, wurde bei der Partie gegen seinen Ex-Club nicht im Stadion gesichtet. „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“, sangen die Union-Fans spöttisch.

Bei den Köpenickern gab es vor dem Anpfiff eine Nachricht, die für großen Jubel sorgte: Timo Baumgartl stand etwas mehr als vier Monate nach Bekanntwerden seiner Hodenkrebserkrankung erstmals wieder in der Startelf. „Es ist an der Zeit, ihn reinzuwerfen“, sagte Fischer bei DAZN. Der Innenverteidiger wurde nach 62 Minuten unter großem Applaus ausgewechselt.

Fischer brachte zudem Kapitän Christopher Trimmel und Niko Gießelmann wieder in die erste Elf. Wolfsburg-Trainer Niko Kovac vertraute auf die gleiche Mannschaft, die gegen Frankfurt gewonnen hatte. Der gebürtige Berliner warnte schon vor der Partie vor Unions Intensität, und die Köpenicker zeigten sie früh. Schon nach 42 Sekunden prüfte Janik Haberer VfL-Keeper Koen Casteels mit einem Volley nach einem langen Ball. Kurz darauf schoss Becker nach einer Ecke von der Strafraumkante über das Tor (4.).

Auch danach behielten die Berliner die Kontrolle, die Offensivbemühungen auf beiden Seiten blieben aber zu ungenau. Es war zäh. Die Niedersachsen versuchten, in der Angriffsreihe mit vielen Positionswechseln Lücken in die starke Abwehrreihe der Köpenicker zu reißen. Zuspiele in diesen Momenten kamen selten an. Josip Brekalos Versuch aus spitzem Winkel blieb in der ersten Halbzeit die beste Chance für die Wölfe (32.).

Union kam wieder stark aus der Kabine. Kurz nach dem Wiederanpfiff setzte Andras Schäfer Siebatcheu im Strafraum schön in Szene. Sein Versuch ging knapp rechts am Tor vorbei (47.). Doch dann schlug das Duo zu. Becker flankte vom linken Flügel, Siebatcheu platzierte seinen Kopfball perfekt ins Eck. Das dritte Ligator für den 26-Jährigen, Beckers dritte Vorlage. Becker sorgte dann nach einem schönen Pass über die Abwehrkette vom eingewechselten Paul Seguin für die Entscheidung.

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1. FC Union Berlin Berlin Dazn Frankfurt Fußball-Bundesliga Köln Max Kruse Niko Kovac Spitzenreiter Stadion An der Alten Försterei Timo Baumgartl Urs Fischer VfL Wolfsburg Wochenende Wolfsburg

7. Spieltag: Dem Traumduo sei Dank: Union bleibt Spitzenreiter

Das Wiedersehen auf dem Platz mit Max Kruse fiel für Union Berlin wie erwartet aus. Gegen den VfL Wolfsburg taten sich die Berliner lange schwer – bis zwei Angreifer mal wieder perfekt harmonierten.

Auf Europa-Frust folgt wieder Liga-Lust: Der 1. FC Union Berlin geht nach einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg als Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga in die Länderspielpause.

Die Köpenicker gewannen im Stadion An der Alten Försterei mit 2:0 (0:0) und verteidigten erfolgreich ihre in der Vorwoche eroberte Tabellenführung. Das neue Traumduo der Berliner schlug wieder zu: Zuerst bereitete Sheraldo Becker das Führungstor von Jordan Siebatcheu (54. Minute) vor, dann erzielte der 27-Jährige den Treffer zum 2:0 selbst.

Die Eisernen sind nun in der Liga saisonübergreifend seit 14 Spielen ungeschlagen. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Köln fanden sie nach einer Europa-League-Niederlage am Donnerstag umgehend zurück in die Erfolgsspur. „Man merkt, dass wir Selbstvertrauen haben und uns so eine Niederlage wie im Europapokal nicht umhaut“, sagte Timo Baumgartl bei DAZN.

Baumgartl: „Emotionale Momente für mich“

Der Innenverteidiger feierte etwas mehr als vier Monate nach Bekanntwerden seiner Hodenkrebserkrankung seine Rückkehr. „Das ist genau das, was ich mir nach der Chemo erträumt habe. Das sind emotionale Momente für mich.“

Die Wolfsburger erlitten im zweiten Spiel nach der Aussortierung von Angreifer Max Kruse nach dem ersten Ligasieg gegen Frankfurt zuletzt direkt wieder einen Rückschlag. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac rutschte auf einen Abstiegsplatz ab. Kruse, erst im Winter unter viel Aufsehen von Berlin nach Wolfsburg gewechselt, wurde bei der Partie gegen seinen Ex-Club nicht im Stadion gesichtet. „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“, sangen die Union-Fans spöttisch. „Es tut weh im Moment. Wir müssen uns jetzt in der Länderspielpause sammeln, und dann geht es weiter“, sagte VfL-Kapitän Maximilian Arnold.

Bei den Köpenickern sorgte die Startelf-Nominierung von Baumgartl schon vor dem Anpfiff für großen Jubel. „Es ist an der Zeit, ihn reinzuwerfen“, sagte Trainer Urs Fischer. Der Innenverteidiger wurde nach 62 Minuten unter großem Applaus ausgewechselt.

Union kontrolliert und kaltschnäuzig

Fischer brachte zudem Kapitän Christopher Trimmel und Niko Gießelmann wieder in die erste Elf. Wolfsburg-Trainer Niko Kovac vertraute auf die gleiche Mannschaft, die gegen Frankfurt gewonnen hatte. Der gebürtige Berliner warnte schon vor der Partie vor Unions Intensität, und die Köpenicker zeigten sie früh. Schon nach 42 Sekunden prüfte Janik Haberer VfL-Keeper Koen Casteels mit einem Volley nach einem langen Ball. Kurz darauf schoss Becker nach einer Ecke von der Strafraumkante über das Tor (4.).

Auch danach behielten die Berliner die Kontrolle, die Offensivbemühungen auf beiden Seiten blieben aber zu ungenau. Die Niedersachsen versuchten, in der Angriffsreihe mit vielen Positionswechseln Lücken in die starke Abwehrreihe der Köpenicker zu reißen. Josip Brekalos Versuch aus spitzem Winkel blieb in der ersten Halbzeit aber die beste Chance für die Wölfe (32.).

Union kam wieder stark aus der Kabine – und dann schlug das Duo zu. Becker flankte vom linken Flügel, Siebatcheu platzierte seinen Kopfball perfekt ins Eck. Das dritte Ligator für den 26-Jährigen, Beckers dritte Vorlage. Becker sorgte dann nach einem schönen Pass über die Abwehrkette vom eingewechselten Paul Seguin für die Entscheidung.

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1. FC Union Berlin Berlin Frankfurt Fußball-Bundesliga Köln Max Kruse Niko Kovac Spitzenreiter Stadion An der Alten Försterei VfL Wolfsburg Wochenende Wolfsburg

Bundesliga: Union bleibt nach Sieg gegen VfL Spitzenreiter

Das Wiedersehen auf dem Platz mit Max Kruse fiel für Union Berlin wie erwartet aus. Gegen den VfL Wolfsburg taten sich die Berliner lange schwer – bis zwei Angreifer beim Tabellenführer mal wieder perfekt harmonierten.

Auf Europa-Frust folgt wieder Liga-Lust: Der 1. FC Union Berlin geht nach einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg als Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga in die Länderspielpause. Die Köpenicker gewannen am Sonntagnachmittag im Stadion An der Alten Försterei mit 2:0 (0:0) und verteidigten erfolgreich ihre in der Vorwoche eroberte Tabellenführung. Das neue Traumduo der Berliner schlug wieder zu: Zuerst bereitete Sheraldo Becker das Führungstor von Jordan Siebatcheu (54. Minute) vor, dann erzielte der 27-Jährige den Treffer zum 2:0 selbst.

Die Eisernen sind nun in der Liga saisonübergreifend seit 14 Spielen ungeschlagen. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Köln fanden sie nach einer Europa-League-Niederlage am Donnerstag umgehend zurück in die Erfolgsspur.

Die Wolfsburger erlitten im zweiten Spiel nach der Aussortierung von Angreifer Max Kruse nach dem ersten Ligasieg gegen Frankfurt zuletzt direkt wieder einen Rückschlag. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac rutschte auf einen Abstiegsplatz ab. Kruse, erst im Winter unter viel Aufsehen von Berlin nach Wolfsburg gewechselt, wurde bei der Partie gegen seinen Ex-Club nicht im Stadion gesichtet. „Ohne Kruse habt ihr keine Chance“, sangen die Union-Fans spöttisch.

Bei den Köpenickern gab es vor dem Anpfiff eine Nachricht, die für großen Jubel sorgte: Timo Baumgartl stand etwas mehr als vier Monate nach Bekanntwerden seiner Hodenkrebserkrankung erstmals wieder in der Startelf. „Es ist an der Zeit, ihn reinzuwerfen“, sagte Fischer bei DAZN. Der Innenverteidiger wurde nach 62 Minuten unter großem Applaus ausgewechselt.

Fischer brachte zudem Kapitän Christopher Trimmel und Niko Gießelmann wieder in die erste Elf. Wolfsburg-Trainer Niko Kovac vertraute auf die gleiche Mannschaft, die gegen Frankfurt gewonnen hatte. Der gebürtige Berliner warnte schon vor der Partie vor Unions Intensität, und die Köpenicker zeigten sie früh. Schon nach 42 Sekunden prüfte Janik Haberer VfL-Keeper Koen Casteels mit einem Volley nach einem langen Ball. Kurz darauf schoss Becker nach einer Ecke von der Strafraumkante über das Tor (4.).

Auch danach behielten die Berliner die Kontrolle, die Offensivbemühungen auf beiden Seiten blieben aber zu ungenau. Es war zäh. Die Niedersachsen versuchten, in der Angriffsreihe mit vielen Positionswechseln Lücken in die starke Abwehrreihe der Köpenicker zu reißen. Zuspiele in diesen Momenten kamen selten an. Josip Brekalos Versuch aus spitzem Winkel blieb in der ersten Halbzeit die beste Chance für die Wölfe (32.).

Union kam wieder stark aus der Kabine. Kurz nach dem Wiederanpfiff setzte Andras Schäfer Siebatcheu im Strafraum schön in Szene. Sein Versuch ging knapp rechts am Tor vorbei (47.). Doch dann schlug das Duo zu. Becker flankte vom linken Flügel, Siebatcheu platzierte seinen Kopfball perfekt ins Eck. Das dritte Ligator für den 26-Jährigen, Beckers dritte Vorlage. Becker sorgte dann nach einem schönen Pass über die Abwehrkette vom eingewechselten Paul Seguin für die Entscheidung.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Berlin CDU/CSU Christopher Trimmel FC BAyern Frau Köln Luca Kilian Marvin Schwäbe München RB Leipzig Spitzenreiter Steffen Baumgart Timo Hübers

6. Spieltag: Union erstmals Tabellenführer – Mitglied Baumgart schwärmt

Union Berlin bleibt in der Bundesliga weiter das Überraschungs-Team. Die Eisernen gewannen auch beim bis dahin ungeschlagenen 1. FC Köln. Steffen Baumgart schimpft über die Schiedsrichterleistung.

Die Berliner Fans sangen „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ und „Deutscher Meister wird nur der FCU“ und auch der zuvor noch leidenschaftlich über die Schiedsrichter zeternde Union-Sympathisant Steffen Baumgart kam bei der Analyse des neuen Tabellenführers ins Schwärmen.

„So gut wie sie in der ersten halben Stunde gespielt haben, habe ich lange keine Mannschaft hier spielen sehen“, sagte der Trainer des 1. FC Köln nach der 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den Club, in dem er Mitglied ist und in der Traditions-Mannschaft spielt.

„Sie sind viel weiter als wir. Wir waren in allen Belangen unterlegen“, sagte Baumgart, der Union seit seiner Zeit als Profi eng verbunden ist und dessen Frau im Berliner Fan-Shop arbeitete: „Dass sie Tabellenführer sind, ist überraschend. Die grundsätzliche Entwicklung aber nicht. Ein bisschen überraschend ist nur, wie gut die Abläufe funktionieren, obwohl es einen großen Umbruch gab.“

Unions Trimmel: „Wir haben einen Lauf“

Nun ist Union erstmals Tabellenführer der Bundesliga, obwohl der FC Bayern München oder RB Leipzig an den ersten sechs Spieltagen schon zu den Gegnern zählten. „Wir haben einen Lauf“, sagte Berlins Kapitän Christopher Trimmel: „Wenn es im Verbund passt, wenn das Verschieben passt, dann hat es jeder Gegner schwer gegen uns. Im Endeffekt passt das unter dem Strich fast immer. Deshalb stehen wir da, wo wir grad stehen.“

Trainer Urs Fischer verließ den Pfad der Sachlichkeit aber auch an diesem bemerkenswerten 11. September 2022 nicht. „Die Fans dürfen feiern“, sagte er: „Ich schaue etwas anders auf das Ganze. Aber was mich beim Blick auf die Tabelle freut, sind die 14 Punkte, die wir haben.“ Platz eins sei aber „eine Momentaufnahme“.

Für Kollege Baumgart sind die Leistungen der Schiedsrichter derweil ein Dauer-Ärgernis. Und so redete er sich fast in Rage. Er habe Schiedsrichter Benjamin Cortus nicht per Handschlag verabschiedet, „weil ich diese Leistungen nicht mehr akzeptieren will“, sagte er: „Weil mir das auf die Eier geht.“

Baumgart ärgerte sich über Foul-Bewertungen und über den Handelfmeter, den Jordan Siebatcheu gegen FC-Keeper Marvin Schwäbe verschoss (10.). Luca Kilian, der mit dem Rücken zum Ball am Oberarm angeköpft wurde, sah für die Aktion Gelb und neun Minuten vor dem Schluss sogar Gelb-Rot. „Lächerlich“ sei das, schimpfte Baumgart: „Irgendwann habe ich die Schnauze voll. Das kotzt mich an.“ Die Schiedsrichter würden immer „von Respekt und so einem Scheiß“ reden: „Es wäre schön, wenn man auch vor unserer Arbeit Respekt hat.“

Die Köpenicker, die am Donnerstag eine 0:1-Heimniederlage gegen Royale Union Saint-Gilloise kassiert hatten, siegten durch ein Eigentor von Timo Hübers (3.). Positiv für die Hauptstädter zudem: Timo Baumgartl stand erstmals seit seiner im April diagnostizierten Hodenkrebs-Erkrankung im Kader, eingewechselt wurde er allerdings nicht.

Köln-Trainer Baumgart in seinem Element

Die Konzentration auf dieses Spiel war Baumgart schwer gefallen. Im Vorfeld hatte er erklärt, man könne nach den Ausschreitungen vor dem Conference-League-Spiel in Nizza am Donnerstag (1:1) „nicht zur Tagesordnung übergehen“. Der Coach hatte die Vorfälle im Gegensatz zu seinen da noch in der Kabine befindlichen Spielern aus nächster Nähe verfolgt, da er gesperrt auf der Tribüne saß. Die Gefühlslage sei „wieder in Ordnung“, sagte Baumgart vor dem Spiel bei DAZN. Es seien trotzdem „Bilder, die wirst du nicht vergessen“.

Sportlich war der FC-Coach am Spielfeldrand in der hektischen und ereignisreichen Anfangsphase dann gleich wieder auf 180. Als Hübers einen Schuss von Becker unhaltbar für Schwäbe ins eigene Netz ablenkte, war er erst einmal fassungslos. Als Luca Kilian einen Kopfball mit dem Rücken zu Schütze Robin Knoche stehend gegen den Oberarm bekam und Schiedsrichter Benjamin Cortus Elfmeter pfiff, echauffierte er sich mächtig. Und als der in den vergangenen Wochen schon überragende Schwäbe gegen den nach Muskelverletzung wieder ins Team gerückten Siebatcheu hielt, feierte Baumgart dies wild gestikulierend in Richtung des vierten Offiziellen Thomas Gorniak. Anschließend erklärte er warum.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Berlin Borussia Mönchengladbach Bundesliga Freiburg Fußball-Bundesliga Gladbach Mönchengladbach SC Freiburg Sonntag Spitzenposition Spitzenreiter Sport

Bundesliga: Freiburg nur 0:0 gegen Gladbach: Berlin neuer Spitzenreiter

Der SC Freiburg hat seine Spitzenposition in der Fußball-Bundesliga eingebüßt. Die Breisgauer kamen am Sonntag im Heimspiel vor 34.700 Zuschauern im ausverkauften Stadion nicht über ein 0:0 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach hinaus. Der Sport-Club fiel mit 13 Punkten auf Platz zwei zurück, Mönchengladbach verbesserte sich mit jetzt neun Zählern auf Rang acht. Neuer Tabellenführer ist Union Berlin. Die Eisernen gewannen ihr Auswärtsspiel beim 1. FC Köln mit 1:0 (1:0).

Der SC Freiburg hat seine Spitzenposition in der Fußball-Bundesliga eingebüßt. Die Breisgauer kamen am Sonntag im Heimspiel vor 34.700 Zuschauern im ausverkauften Stadion nicht über ein 0:0 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach hinaus. Der Sport-Club fiel mit 13 Punkten auf Platz zwei zurück, Mönchengladbach verbesserte sich mit jetzt neun Zählern auf Rang acht. Neuer Tabellenführer ist Union Berlin. Die Eisernen gewannen ihr Auswärtsspiel beim 1. FC Köln mit 1:0 (1:0).

Kader SC Freiburg Kader Borussia Mönchengladbach Spielplan SC Freiburg Bundesliga-Tabelle

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Berlin Borussia Mönchengladbach CDU/CSU Christopher Trimmel Dazn Fankurve Florian Kainz Fußball-Bundesliga Herzensclub Köln Marvin Schwäbe Mittelkreis SC Freiburg Sonntag Spitzenreiter Steffen Baumgart Timo Hübers Urs Fischer

6. Spieltag: Union an der Spitze – Baumgart verliert gegen Herzensclub

Union Berlin bleibt in der Fußball-Bundesliga weiter das Überraschungs-Team. Die Eisernen gewannen am Sonntag auch beim bis dahin ungeschlagenen 1. FC Köln.

Aus der Fankurve erklangen die „Spitzenreiter, Spitzenreiter“-Rufe, am Mittelkreis gratulierte Steffen Baumgart nach der Niederlage gegen seinen Herzensclub seinem Trainer-Kollegen Urs Fischer.

Union Berlin schwimmt auch nach dem misslungenen Europa-League-Debüt in der Fußball-Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle und hat nach dem 1:0 (1:0) beim 1. FC Köln die Tabellenführung übernommen. Vor dem Spätspiel des bisherigen Spitzenreiters SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach gewannen die Eisernen das Duell der bis dahin ungeschlagenen Überraschungsteams und standen zumindest vorübergehend an der Spitze.

Unions Trimmel: „Wir haben einen Lauf“

„Wir haben einen Lauf“, sagte Berlins Kapitän Christopher Trimmel nach dem Abpfiff bei DAZN. Seine Mannschaft habe es „phasenweise gut gemacht, aber im Spiel mit dem Ball müssen wir zulegen“. Kölns Angreifer Florian Kainz ärgerte sich: „In der ersten Halbzeit war es viel zu wenig.“

Die Köpenicker, die am Donnerstag eine 0:1-Heimniederlage gegen Royale Union Saint-Gilloise aus Belgien kassiert hatten, siegten durch ein Eigentor von Timo Hübers (3.). „Das war super unglücklich“, sagte der Pechvogel nach dem Spiel.

Mehr Tore für Union waren möglich, doch erst scheiterte Jordan Siebatcheu mit einem fragwürdigen Handelfmeter an FC-Keeper Marvin Schwäbe (10.), dann wurde ein Tor von Sheraldo Becker wegen Abseits aberkannt (13.). Positiv für die Hauptstädter: Timo Baumgartl stand erstmals seit seiner im April diagnostizierten Hodenkrebs-Erkrankung im Kader, eingewechselt wurde er allerdings nicht.

Kölns Trainer Steffen Baumgart kassierte die erste Saison-Niederlage somit ausgerechnet gegen seinen Herzensclub. Union ist er seit seiner Profi-Zeit von 2002 bis 2004 nämlich eng verbunden. Die Familie wohnt in Stadionnähe, er ist Vereinsmitglied und spielt in der Traditionsmannschaft, seine Frau arbeitete im Berliner Fanshop.

Doch die Konzentration auf dieses Spiel war Baumgart schwer gefallen. Im Vorfeld hatte er erklärt, man könne nach den Ausschreitungen vor dem Conference-League-Spiel in Nizza am Donnerstag (1:1) „nicht zur Tagesordnung übergehen“. Der Coach hatte die Vorfälle im Gegensatz zu seinen da noch in der Kabine befindlichen Spielern aus nächster Nähe verfolgt, da er gesperrt auf der Tribüne saß. Die Gefühlslage sei „wieder in Ordnung“, sagte Baumgart vor dem Spiel bei DAZN. Es seien trotzdem „Bilder, die wirst du nicht vergessen“.

Kölns Baumgart in seinem Element

Sportlich war der FC-Coach am Spielfeldrand in der hektischen und ereignisreichen Anfangsphase dann gleich wieder auf 180. Als Hübers einen Schuss von Becker unhaltbar für Schwäbe ins eigene Netz ablenkte, war er erst einmal fassungslos. Als Luca Kilian einen Kopfball mit dem Rücken zu Schütze Robin Knoche stehend gegen den Oberarm bekam und Schiedsrichter Benjamin Cortus Elfmeter pfiff, echauffierte er sich mächtig. Und als der in den vergangenen Wochen schon überragende Schwäbe gegen den nach Muskelverletzung wieder ins Team gerückten Siebatcheu hielt, feierte Baumgart dies wild gestikulierend in Richtung des vierten Offiziellen Thomas Gorniak.

Die Kölner agierten dennoch weiter konfus, die Berliner gaben klar den Ton an. Als die Leverkusener Leihgabe Lennart Grill, die für den angeschlagenen Frederik Rönnow erstmals im Tor stand, zum ersten Mal eingreifen musste (29. gegen Linton Maina), hätte es schon gut und gerne 0:3 oder 0:4 stehen können. So blieb das Spiel offen, und nach einer halben Stunde fing sich der FC. Direkt nach der Pause hatte Maina dann die Großchance zum Ausgleich, er scheiterte aber am stark reagierenden Grill (47.). Auf der Gegenseite schlenzte Union-Kapitän Christopher Trimmel den Ball an den Pfosten (58.). In der 81. Minute sah Kölns Kilian noch die Gelb-Rote Karte.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Berlin Borussia Mönchengladbach CDU/CSU Christopher Trimmel Dazn Fankurve Florian Kainz Fußball-Bundesliga Herzensclub Köln Marvin Schwäbe Mittelkreis SC Freiburg Sonntag Spitzenreiter Steffen Baumgart Timo Hübers Urs Fischer

6. Spieltag: Union an der Spitze – Baumgart verliert gegen Herzensclub

Union Berlin bleibt in der Fußball-Bundesliga weiter das Überraschungs-Team. Die Eisernen gewannen am Sonntag auch beim bis dahin ungeschlagenen 1. FC Köln.

Aus der Fankurve erklangen die „Spitzenreiter, Spitzenreiter“-Rufe, am Mittelkreis gratulierte Steffen Baumgart nach der Niederlage gegen seinen Herzensclub seinem Trainer-Kollegen Urs Fischer.

Union Berlin schwimmt auch nach dem misslungenen Europa-League-Debüt in der Fußball-Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle und hat nach dem 1:0 (1:0) beim 1. FC Köln die Tabellenführung übernommen. Vor dem Spätspiel des bisherigen Spitzenreiters SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach gewannen die Eisernen das Duell der bis dahin ungeschlagenen Überraschungsteams und standen zumindest vorübergehend an der Spitze.

Unions Trimmel: „Wir haben einen Lauf“

„Wir haben einen Lauf“, sagte Berlins Kapitän Christopher Trimmel nach dem Abpfiff bei DAZN. Seine Mannschaft habe es „phasenweise gut gemacht, aber im Spiel mit dem Ball müssen wir zulegen“. Kölns Angreifer Florian Kainz ärgerte sich: „In der ersten Halbzeit war es viel zu wenig.“

Die Köpenicker, die am Donnerstag eine 0:1-Heimniederlage gegen Royale Union Saint-Gilloise aus Belgien kassiert hatten, siegten durch ein Eigentor von Timo Hübers (3.). „Das war super unglücklich“, sagte der Pechvogel nach dem Spiel.

Mehr Tore für Union waren möglich, doch erst scheiterte Jordan Siebatcheu mit einem fragwürdigen Handelfmeter an FC-Keeper Marvin Schwäbe (10.), dann wurde ein Tor von Sheraldo Becker wegen Abseits aberkannt (13.). Positiv für die Hauptstädter: Timo Baumgartl stand erstmals seit seiner im April diagnostizierten Hodenkrebs-Erkrankung im Kader, eingewechselt wurde er allerdings nicht.

Kölns Trainer Steffen Baumgart kassierte die erste Saison-Niederlage somit ausgerechnet gegen seinen Herzensclub. Union ist er seit seiner Profi-Zeit von 2002 bis 2004 nämlich eng verbunden. Die Familie wohnt in Stadionnähe, er ist Vereinsmitglied und spielt in der Traditionsmannschaft, seine Frau arbeitete im Berliner Fanshop.

Doch die Konzentration auf dieses Spiel war Baumgart schwer gefallen. Im Vorfeld hatte er erklärt, man könne nach den Ausschreitungen vor dem Conference-League-Spiel in Nizza am Donnerstag (1:1) „nicht zur Tagesordnung übergehen“. Der Coach hatte die Vorfälle im Gegensatz zu seinen da noch in der Kabine befindlichen Spielern aus nächster Nähe verfolgt, da er gesperrt auf der Tribüne saß. Die Gefühlslage sei „wieder in Ordnung“, sagte Baumgart vor dem Spiel bei DAZN. Es seien trotzdem „Bilder, die wirst du nicht vergessen“.

Kölns Baumgart in seinem Element

Sportlich war der FC-Coach am Spielfeldrand in der hektischen und ereignisreichen Anfangsphase dann gleich wieder auf 180. Als Hübers einen Schuss von Becker unhaltbar für Schwäbe ins eigene Netz ablenkte, war er erst einmal fassungslos. Als Luca Kilian einen Kopfball mit dem Rücken zu Schütze Robin Knoche stehend gegen den Oberarm bekam und Schiedsrichter Benjamin Cortus Elfmeter pfiff, echauffierte er sich mächtig. Und als der in den vergangenen Wochen schon überragende Schwäbe gegen den nach Muskelverletzung wieder ins Team gerückten Siebatcheu hielt, feierte Baumgart dies wild gestikulierend in Richtung des vierten Offiziellen Thomas Gorniak.

Die Kölner agierten dennoch weiter konfus, die Berliner gaben klar den Ton an. Als die Leverkusener Leihgabe Lennart Grill, die für den angeschlagenen Frederik Rönnow erstmals im Tor stand, zum ersten Mal eingreifen musste (29. gegen Linton Maina), hätte es schon gut und gerne 0:3 oder 0:4 stehen können. So blieb das Spiel offen, und nach einer halben Stunde fing sich der FC. Direkt nach der Pause hatte Maina dann die Großchance zum Ausgleich, er scheiterte aber am stark reagierenden Grill (47.). Auf der Gegenseite schlenzte Union-Kapitän Christopher Trimmel den Ball an den Pfosten (58.). In der 81. Minute sah Kölns Kilian noch die Gelb-Rote Karte.

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Bundesliga: Gladbach nach Sieg gegen Hertha vorerst Spitzenreiter

Borussia Mönchengladbach hat zumindest vorübergehend die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga erobert. Das Team von Trainer Daniel Farke gewann zum Auftakt des 3. Spieltags am Freitagabend zu Hause gegen Hertha BSC 1:0 (1:0) und kletterte mit nun sieben Punkten vorerst an Rekordmeister Bayern München vorbei auf Platz eins. Hertha wartet dagegen weiter auf den ersten Sieg in der neuen Saison und unter Trainer Sandro Schwarz.

Borussia Mönchengladbach hat zumindest vorübergehend die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga erobert. Das Team von Trainer Daniel Farke gewann zum Auftakt des 3. Spieltags am Freitagabend zu Hause gegen Hertha BSC 1:0 (1:0) und kletterte mit nun sieben Punkten vorerst an Rekordmeister Bayern München vorbei auf Platz eins. Hertha wartet dagegen weiter auf den ersten Sieg in der neuen Saison und unter Trainer Sandro Schwarz.

Stürmer Alassane Plea, der Anfang August seinen Vertrag vorzeitig bis 2025 verlängert hatte, traf mit einem verwandelten Elfmeter zum 1:0 (34.). Zuvor hatte der Berliner Defensivspieler Maximilian Mittelstädt den Ball nach einer Flanke von Jonas Hofmann im Strafraum mit der Hand berührt. Einen zweiten Handelfmeter vergab Hofmann (70.). Der Herthaner Filip Uremovic, der den zweiten Elfmeter verursachte, flog dafür mit Gelb-Rot vom Platz (69.).

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