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Bundesliga: BVB-Coach: Dortmund wird Meister, „ich weiß nur nicht, wann“

Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund hat zumindest eine vorsichtige Meister-Ansage formuliert. „Ihr könnt euch sicher sein, dass wir uns nichts mehr wünschen, als deutscher Meister zu werden“, sagt er bei einem Talk der „Ruhr Nachrichten“. Er sei sich auch sicher, dass der BVB Meister werde. „Ich weiß nur nicht, wann“, fügte Terzic lächelnd an. Aktuell belegt der Vize-Meister Rang zwei hinter Union Berlin, aber drei Punkte vor Serienmeister FC Bayern, der im übernächsten Spiel nach Dortmund kommt.

Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund hat zumindest eine vorsichtige Meister-Ansage formuliert. „Ihr könnt euch sicher sein, dass wir uns nichts mehr wünschen, als deutscher Meister zu werden“, sagt er bei einem Talk der „Ruhr Nachrichten“. Er sei sich auch sicher, dass der BVB Meister werde. „Ich weiß nur nicht, wann“, fügte Terzic lächelnd an. Aktuell belegt der Vize-Meister Rang zwei hinter Union Berlin, aber drei Punkte vor Serienmeister FC Bayern, der im übernächsten Spiel nach Dortmund kommt.

Grundsätzlich wolle er aber nicht zu weit in die Zukunft schauen, sagte der 39-Jährige am Mittwochabend, „wenn ich nicht mal weiß, wer in zehn Tagen in Köln spielen kann“. Auch auf die gerade schwächelnden Bayern schaue er nicht zu sehr. „Wir vergleichen uns nur mit uns selbst am gestrigen Tag“, sagte er ausweichend.

Er selbst sei auf jeden Fall „BVB-Fan, das kann und will ich gar nicht verheimlichen“, sagte Terzic. Aber genau deshalb habe er gezögert, als er gefragt wurde, nach der Interimszeit 20/21 fest Cheftrainer der Profis zu werden. „Warum jetzt?“, habe er sich gefragt. Und sei sich bewusst gewesen: „Ich unterschreibe den Vertrag als der nächste Ex-Trainer.“ Er sei eben als Trainer „immer nur so gut wie das Ergebnis vom Samstag.“

Artikel bei ruhrnachrichten.de

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1. FC Union Berlin Berlin Bundesliga Erfolgsserie Fußball-Bundesliga Kaiserslautern Meistertitel Michael Ballack

Bundesliga: Ballack über Unions Erfolgsserie: „Träumen ist erlaubt“

Ex-Fußball-Profi Michael Ballack schließt ein Fußball-Märchen des 1. FC Union Berlin mit dem Gewinn des Meistertitels in der Fußball-Bundesliga nicht aus. „Im Fußball ist immer alles möglich, die Vergangenheit hat das gezeigt“, sagte Ballack, „ich habe das mit Kaiserslautern 1998 erlebt, als wir als Aufsteiger Meister wurden“, sagte er. „Man kann sich schon in einen Rausch spielen, der dich während der gesamten Saison trägt“, so Ballack.

Ex-Fußball-Profi Michael Ballack schließt ein Fußball-Märchen des 1. FC Union Berlin mit dem Gewinn des Meistertitels in der Fußball-Bundesliga nicht aus. „Im Fußball ist immer alles möglich, die Vergangenheit hat das gezeigt“, sagte Ballack, „ich habe das mit Kaiserslautern 1998 erlebt, als wir als Aufsteiger Meister wurden“, sagte er. „Man kann sich schon in einen Rausch spielen, der dich während der gesamten Saison trägt“, so Ballack.

Die Eisernen stehen mit 17 Punkten und fünf gewonnenen Spielen an der Tabellenspitze, fünf Punkte vor dem FC Bayern. Vergangenen Sonntag verteidigten sie ihren Platz mit einem 2:0 gegen den VfL Wolfsburg. Trotzdem bleiben die Köpenicker bei ihrem Saisonziel Klassenerhalt.

„Die Berliner haben in den vergangenen drei, vier Jahren mit ihren Möglichkeiten sehr gute Saisons gehabt, sie haben sich jedes Mal verbessert. Daran knüpfen sie an. Das setzt Kräfte frei. Vor allem, wenn man oben steht“, sagte der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.

Allerdings kann der 45-Jährige nachvollziehen, dass der 1. FC Union Berlin die aktuelle Tabellenführung in der Bundesliga nicht zu forsch bewerten will. „Grundsätzlich wäre es vermessen, öffentlich von der Meisterschaft zu sprechen. Gerade bei einem so starken Gegner wie Bayern München, der die Bundesliga seit Jahren dominiert“, sagte Ballack der „Sport Bild“. „Aber träumen ist erlaubt. Warum nicht?“

Sport-Bild-Interview mit Michael Ballack

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1. FC Union Berlin Comeback Krebserkrankung Pflichtspiel Timo Baumgartl VfL Wolfsburg

Erster Einsatz nach Krebserkrankung: Timo Baumgartl mit beachtlichem Comeback

Timo Baumgartl hat beim Sieg von Union Berlin gegen den VfL Wolfsburg sein Comeback nach seiner Krebserkrankung gefeiert.

Timo Baumgartl ist zurück! Der Union-Verteidiger, der zuletzt monatelang wegen einer Hodenkrebs-Erkrankung gefehlt hatte, gab gegen den VfL Wolfsburg sein Pflichtspiel-Comeback. Beim 2:0-Sieg stand der 26-Jährige in der Startelf und zeigte bis zu seiner Auswechslung in der 61. Minute angesichts der Umstände eine bemerkenswerte Leistung.

Dieser Tag dürfte Timo Baumgartl für immer in Erinnerung bleiben. Der Innenverteidiger hat nicht nur seine Krebserkrankung gut überstanden, sondern ist auch wieder als Fußball-Profi mittendrin im Geschehen. Wenn der eigene Klub dann auch noch mit einem 2:0-Erfolg die Tabellenspitze übernimmt, gibt es wenig, dass das noch toppen kann.

Baumgartl freut sich über Comeback: „Rundum gelungener Tag“

Der Innenverteidiger zeigte sich nach seinem Comeback dementsprechend glücklich. „Es ist einfach schön, wieder hier zu sein. Es war ein rundum gelungener Tag“, erklärte er. Der Gedanke an ein solches Mega-Comeback war für den Spieler auch in den schwierigsten Zeiten ein Licht am Ende des Tunnels und ein wichtiger Motivator. „Ich habe mir das während der Chemotherapie, während den schwersten Momenten meines Lebens ausgemalt, für diesen Augenblick zurück zu sein“, erinnerte sich der Union-Spieler.

Baumgartl bestritt sein letztes Pflichtspiel am 14. April, zeigte aber trotz der dramatischen Geschehnisse und der langen Ausfallzeit nur zu Beginn leichte Startschwierigkeiten. Mit fortlaufender Spielzeit fand der Innenverteidiger zu mehr Sicherheit und verteidigte stark im Verbund mit seinen Nebenmännern.

„Er hat ein gutes Spiel gemacht, auch wenn der ein oder andere Wackler mit drin war“, lobte auch Trainer Urs Fischer, der sich „unglaublich für ihn“ freute, weil er sich sein Comeback „so hart erarbeitet hat“. Diese Freude dürften alle Fußball-Fans teilen.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Erster Einsatz nach Krebserkrankung: Timo Baumgartl mit beachtlichem Comeback veröffentlicht.

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1. FC Union Berlin Berlin Köpenick Spielpraxis Timo Baumgartl Urs Fischer VfL Wolfsburg

1. FC Union Berlin: Ehrgeiziger Baumgartl wünscht sich viel Spielpraxis

An einem ansonsten rundum gelungenen Tag gab es für Union Berlins Timo Baumgartl nur einen kleinen Makel. „Von mir aus hätte ich länger spielen können, auch von den Kräften her. Ich bin ein ehrgeiziger Spieler“, sagte der Innenverteidiger nach dem 2:0 vom Bundesliga-Tabellenführer aus Köpenick gegen den VfL Wolfsburg, seinem ersten Einsatz nach Bekanntwerden seiner Hodenkrebserkrankung vor etwas mehr als vier Monaten.

An einem ansonsten rundum gelungenen Tag gab es für Union Berlins Timo Baumgartl nur einen kleinen Makel. „Von mir aus hätte ich länger spielen können, auch von den Kräften her. Ich bin ein ehrgeiziger Spieler“, sagte der Innenverteidiger nach dem 2:0 vom Bundesliga-Tabellenführer aus Köpenick gegen den VfL Wolfsburg, seinem ersten Einsatz nach Bekanntwerden seiner Hodenkrebserkrankung vor etwas mehr als vier Monaten.

Aber Trainer Urs Fischer wolle es wohl langsam angehen lassen. „Alles gut. Ich bin ihm da überhaupt nicht böse. Ich bin einfach nur froh“, sagte der 26-Jährige, der von den Fans der Eisernen ausgiebig gefeiert wurde.

Kapitän Christopher Trimmel freute sich über den Rückkehrer: „Wir haben ihn vermisst.“ Alle Unioner hätten das Spiel für Baumgartl gewinnen wollen. „Seine Augen haben gestrahlt“, sagte Fischer über den Moment, als Baumgartl erfuhr, dass er von Anfang an spielen würde. Er freue sich unglaublich für den Abwehrspieler, sagte der Schweizer: „Er hat sich das hart erarbeitet.“

Zu hundertprozentiger Fitness brauche er noch mehr Spielpraxis, sagte Baumgartl. Die dürfte er in den kommenden Wochen bekommen. Union geht als Tabellenführer in die Länderspielpause, doch danach geht es Schlag auf Schlag. „Jetzt haben wir 14 Tage Pause. Und dann kommen sechs Wochen, die hat es in dieser Form im Fußball noch nie gegeben“, sagte Fischer. 13 Spiele stehen in dieser Zeit an. „Ich bin überzeugt, dass wir am Ende jeden Einzelnen brauchen, um das bestmöglich zu überstehen.“

Union hat nach der Pause drei Auswärtsspiele in Folge: Bei Eintracht Frankfurt (1. Oktober), in der Europa League bei Malmö (6. Oktober) und dann beim VfB Stuttgart (9. Oktober). „Das hat es dann schon in sich“, sagte Fischer.

Infos zum Spiel auf bundesliga.de Tabelle Bundesliga Union bei Twitter Kader Union Berlin Kader VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg bei Twitter

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1. FC Union Berlin Aufarbeitung Bayern FC Augsburg FC BAyern Länderspielpause München Oliver Kahn Sonntag Stars

FC Bayern München: Kahn: Keiner gönnt uns den Titel – Stars in Verantwortung

Es gab schon fröhlichere Oktoberfestbesuche des FC Bayern, auch wenn es in den vergangenen Jahren oft mit Frust auf die Wiesn ging. Vorstandschef Oliver Kahn will die Länderspielpause zur Aufarbeitung nutzen. Er appelliert an die Stars.

Oliver Kahn will die Länderspielpause beim FC Bayern München für eine gründliche Aufarbeitung der Bundesliga-Misere nutzen. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, einmal 14 Tage in die Analyse zu gehen, uns kritisch miteinander auseinanderzusetzen, viele Gespräche zu führen und dann wieder gestärkt den nächsten Saisonabschnitt anzugehen“, sagte der Vorstandschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Rahmen des Oktoberfestbesuchs am Sonntag.

Die Münchner sind in der Königsklasse mit zwei Siegen auf Kurs, in der Bundesliga belegen sie nach einem 0:1 beim FC Augsburg mit einem Rückstand von fünf Punkten auf Tabellenführer Union Berlin nur Rang fünf. Entsprechend gedrückt war die Stimmung am Sonntag, als es nach der pandemiebedingten Oktoberfestpause wieder ins Bierzelt ging.

Krisen-Wiesn erlebten die Bayern-Stars in den vergangenen Jahren allerdings wiederholt. Unter Trainer Niko Kovac ging es für die Mannschaft 2018 und 2019 ebenfalls nach Niederlagen ins Festzelt. Trainer Carlo Ancelotti musste wenige Tage nach seinem Oktoberfestbesuch 2017 den Posten räumen. In seiner Amtszeit zeigte sich das Team jeweils nach einem Remis auf dem weltgrößten Volksfest. Letztmals nach einem Sieg hieß es unter Pep Guardiola im Jahr 2015 „Die Krüge hoch“.

„Die Mannschaft muss spätestens jetzt erkannt haben, dass es außer unseren eigenen Fans da draußen keinen gibt, der uns jetzt noch mal einen Meistertitel gönnen würde“, sagte Kahn nach zuletzt zehn Meisterschaften am Stück.

Nach der Länderspielpause geht es in der Bundesliga weiter mit einem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. Danach folgen der Liga-Gipfel bei Borussia Dortmund und ein Heimspiel gegen den SC Freiburg. Zwischendrin wollen die Münchner in der Champions League mit zwei Spielen gegen Viktoria Pilsen das Achtelfinal-Ticket buchen.

„Es geht nicht um Durchhalte-Parolen. Wir stehen Gott sei Dank noch relativ am Anfang der Saison. Wir haben jederzeit die Stärke, wieder ganz nach vorne zu kommen“, sagte Kahn.

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1. FC Union Berlin André Breitenreiter Borussia Dortmund Bundesliga Christian Günter Christian Streich Dazn Erfolgsserie Freiburg Hoffenheim Länderspiel Oliver Baumann SC Freiburg Sinsheim Streaming TSG 1899 Hoffenheim

Bundesliga: 0:0 in Hoffenheim: Freiburg als Tabellendritter in die Pause

Die badischen Bundesliga-Clubs stehen vor der Länderspiel-Pause in der Spitzengruppe. Bei direkten Aufeinandertreffen in Sinsheim gibt es keinen Sieger.

Der SC Freiburg und sein Trainer Christian Streich nehmen ihre Erfolgsserie mit in die zweiwöchige Bundesliga-Pause. Der Europa-League-Teilnehmer ist nach dem 0:0 am Sonntagabend im verregneten Baden-Duell bei der TSG 1899 Hoffenheim nun wettbewerbsübergreifend seit sieben Spielen ungeschlagen und setzte sich auf dem dritten Tabellenplatz hinter dem 1. FC Union Berlin und Borussia Dortmund fest. Das TSG-Team von Chefcoach André Breitenreiter belegt einen Punkt hinter dem Landesrivalen Rang vier.

Zum Abschluss des siebten Spieltages vor 24.233 Zuschauern in Sinsheim verpassten die Freiburger allerdings ihren vierten Auswärtssieg in dieser Saison genauso wie die Hoffenheimer ihren vierten Heimerfolg.

„Ich hätte gern gewonnen, aber es war schon ziemlich ausgeglichen. Viel Kampf, beide Mannschaften haben sich viel abverlangt. Wir wollten heute gewinnen, aber am Ende ist es okay“, sagte Hoffenheims Kapitän Oliver Baumann im Streamingdienst DAZN und bilanzierte: „Der Saisonstart ist gut. Da baut sich ganz schön was auf.“ Und Breitenreiter urteilte: „Es ist ein gerechtes Ergebnis.“

Drei Tage nach 3:0 in der Europa League bei Olympiakos Piräus setzte Streich („Wir können ja auswechseln“) auf die gleiche Startelf um Kapitän Christian Günter wie zuletzt beim griechischen Meister und beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach. „Das war das fünfte Spiel in 14 Tagen. Wir haben trotzdem eine Wahnsinnsenergie gezeigt“, sagte Kapitän Christian Günter. Er bemängelte die schwache Chancenverwertung, relativierte aber: „Insgesamt mit Donnerstag mit der Reise war es eine gute Leistung.“

Bei den Hoffenheimern kehrte der Ex-Leipziger Angelino zurück auf die linke Außenbahn, auch weil Robert Skov angeschlagen fehlte. In einer putzmunteren Anfangsphase konnten sich erstmal die beiden Torhüter auszeichnen: Freiburgs Schlussmann Mark Flekken rettete zweimal gegen Grischa Prömel (11./20.). TSG-Keeper Oliver Baumann verhinderte gegen Ritsu Doan und seinen früheren Club einen frühen Rückstand (16.).

Es war das 400. Bundesliga-Spiel des 32-Jährigen – mehr Bundesliga-Einsätze haben unter den aktuellen Spielern nur die Bayern-Asse Manuel Neuer (472) und Thomas Müller (421) vorzuweisen. Am Ende blieb Baumann dabei zum 100. Mal ohne Gegentor. „Ja, endlich“, sagte Baumann.

Die Breisgauer schossen eifrig bei jeder Gelegenheit: So zischte der Ball bei Versuchen von Daniel Kofi Kyereh und Günter nur knapp am Hoffenheimer Gehäuse vorbei. Immer wieder erweckten die Freiburger den Eindruck, dass sie ihre Laufwege sehr gut kennen und gewannen dadurch auch im Mittelfeld mehr und mehr an Übergewicht. So musste sich auch Hoffenheims Spielgestalter Christoph Baumgartner immer wieder weit zurückfallen lassen, um zum Zug zu kommen.

Ein Check von Günter gegen den österreichischen Nationalspieler sorgte zu Beginn des zweiten Durchgangs für Aufregung, hatte für den SC-Spielführer aber nur eine Gelbe Karte zur Folge. Beide Teams lieferten sich weiter einen intensiven Abnutzungskampf, spielten sich aber kaum Chancen heraus.

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1. FC Union Berlin Abstiegsplatz Berlin Bundesliga Jörg Schmadtke Niedersachsen Niko Kovac VfL Wolfsburg Wolfsburg

Bundesliga: Frustrierter Kovac: Wolfsburg auf dem Abstiegsplatz

Nach sieben Spieltagen steht der VfL Wolfsburg auf Platz 17. Im Spiel bei Union Berlin fehlt es an fast allem. Trainer Kovac brodelt – und geht mit seinen Profis hart ins Gericht.

Das Auftreten seiner Mannschaft hinterließ Niko Kovac zum wiederholten Male in dieser Saison äußerst frustriert. „Wir haben es von der ersten Minute an nicht verstanden, dort mehr Kampf, mehr Leidenschaft an den Tag zu bringen“, sagte der 50-Jährige nach der 0:2-Niederlage der Wolfsburger bei Tabellenführer Union Berlin. Der Coach war sichtlich um Fassung bemüht, sparte aber nicht an klaren Worten für seine Spieler: „Wir sind einfach nicht bereit, die Basics, die man im Fußball braucht, Leidenschaft, Kameradschaft, die Mentalität, die Aufopferung an den Tag zu legen. Das fehlt mir.“

Mit der Niederlage rutschte der VfL im Tabellenkeller auf Platz 17 ab. Kovac hatte in der Vorwoche nach der Ausbootung von Angreifer Max Kruse mit dem 1:0 in Frankfurt erstmals mit den Niedersachsen einen Dreier gelandet. Nur eine Woche später stehen die Zeichen wieder auf Krise.

Schmadtke sieht alle gefordert

Geschäftsführer Jörg Schmadtke stärkte Kovac nach dem Spiel den Rücken. Auf die Frage, wie groß das Vertrauen in den Coach sei, sagte Schmadtke ohne zu zögern: „Groß. Wir stellen den Trainer nicht in Frage. Und wir stellen ihn auch nicht in den Wind.“ In der aktuellen Lage des Clubs sieht der Manager alle gefordert. „Wir müssen da gemeinschaftlich rauskommen. Deswegen gibt es da keine Diskussion.“

Die erste Halbzeit spielte der VfL noch „ganz ordentlich“, sagte Verteidiger Ridle Baku. Für die generellen Offensivbemühungen der Niedersachsen ist das eine eigentlich zu generöse Umschreibung. In der zweiten Halbzeit fand Union dann auch immer häufiger die Lücken in der VfL-Defensive.

Kovac will schnellstens Konsequenzen ziehen

Nach sieben Spieltagen sei noch keiner abgestiegen und noch keiner Meister geworden, Konsequenzen müssten daraus aber gezogen werden und das schnellstens, meinte Kovac. Von dem Auftreten von Union Berlin könne man sich da eine Scheibe abschneiden.

Es gelte, das Wesentliche, was man im Fußball braucht, zu zeigen, sagte Kovac. „Und das nicht nur ein Mal in einem Monat, sondern das muss Woche für Woche passieren.“ Am Ende ist es aber seine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass seine Mannschaft dies abruft. „Wir werden gemeinsam das auch hinkriegen“, sagte der gebürtige Berliner. „Wir müssen – das weiß ich – sicherlich auch das ein oder andere in der Mentalität ändern.“

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1. FC Union Berlin André Breitenreiter Borussia Dortmund Christian Günter Christian Streich Erfolgsserie Freiburg Hoffenheim Länderspiel Oliver Baumann SC Freiburg Sinsheim Streaming TSG 1899 Hoffenheim

7. Spieltag: 0:0 in Hoffenheim: Freiburg als Dritter in die Liga-Pause

Die badischen Bundesliga-Clubs stehen vor der Länderspiel-Pause in der Spitzengruppe. Bei direkten Aufeinandertreffen in Sinsheim gibt es keinen Sieger.

Der SC Freiburg und sein Trainer Christian Streich nehmen ihre Erfolgsserie mit in die zweiwöchige Bundesliga-Pause.

Der Europa-League-Teilnehmer ist nach dem 0:0 im verregneten Baden-Duell bei der TSG 1899 Hoffenheim nun wettbewerbsübergreifend seit sieben Spielen ungeschlagen und setzte sich auf dem dritten Tabellenplatz hinter dem 1. FC Union Berlin und Borussia Dortmund fest. Das TSG-Team von Chefcoach André Breitenreiter belegt einen Punkt hinter dem Landesrivalen Rang vier.

Zum Abschluss des siebten Spieltages vor 24.233 Zuschauern in Sinsheim verpassten die Freiburger allerdings ihren vierten Auswärtssieg in dieser Saison genauso wie die Hoffenheimer ihren vierten Heimerfolg.

Breitenreiter: „Gerechtes Ergebnis“

„Ich hätte gern gewonnen, aber es war schon ziemlich ausgeglichen. Viel Kampf, beide Mannschaften haben sich viel abverlangt. Wir wollten heute gewinnen, aber am Ende ist es okay“, sagte Hoffenheims Kapitän Oliver Baumann im Streamingdienst DAZN und bilanzierte: „Der Saisonstart ist gut. Da baut sich ganz schön was auf.“ Und Breitenreiter urteilte: „Es ist ein gerechtes Ergebnis.“

Drei Tage nach 3:0 in der Europa League bei Olympiakos Piräus setzte Streich („Wir können ja auswechseln“) auf die gleiche Startelf um Kapitän Christian Günter wie zuletzt beim griechischen Meister und beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach. „Das war das fünfte Spiel in 14 Tagen. Wir haben trotzdem eine Wahnsinnsenergie gezeigt“, sagte Kapitän Christian Günter. Er bemängelte die schwache Chancenverwertung, relativierte aber: „Insgesamt mit Donnerstag mit der Reise war es eine gute Leistung.“

Bei den Hoffenheimern kehrte der Ex-Leipziger Angelino zurück auf die linke Außenbahn, auch weil Robert Skov angeschlagen fehlte. In einer putzmunteren Anfangsphase konnten sich erstmal die beiden Torhüter auszeichnen: Freiburgs Schlussmann Mark Flekken rettete zweimal gegen Grischa Prömel (11./20.). TSG-Keeper Oliver Baumann verhinderte gegen Ritsu Doan und seinen früheren Club einen frühen Rückstand (16.).

TSG-Torwart Baumann zum 100. Mal ohne Gegentor

Es war das 400. Bundesliga-Spiel des 32-Jährigen – mehr Bundesliga-Einsätze haben unter den aktuellen Spielern nur die Bayern-Asse Manuel Neuer (472) und Thomas Müller (421) vorzuweisen. Am Ende blieb Baumann dabei zum 100. Mal ohne Gegentor. „Ja, endlich“, sagte Baumann.

Die Breisgauer schossen eifrig bei jeder Gelegenheit: So zischte der Ball bei Versuchen von Daniel Kofi Kyereh und Günter nur knapp am Hoffenheimer Gehäuse vorbei. Immer wieder erweckten die Freiburger den Eindruck, dass sie ihre Laufwege sehr gut kennen und gewannen dadurch auch im Mittelfeld mehr und mehr an Übergewicht. So musste sich auch Hoffenheims Spielgestalter Christoph Baumgartner immer wieder weit zurückfallen lassen, um zum Zug zu kommen.

Ein Check von Günter gegen den österreichischen Nationalspieler sorgte zu Beginn des zweiten Durchgangs für Aufregung, hatte für den SC-Spielführer aber nur eine Gelbe Karte zur Folge. Beide Teams lieferten sich weiter einen intensiven Abnutzungskampf, spielten sich aber kaum Chancen heraus.

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1. FC Union Berlin André Breitenreiter Borussia Dortmund Bundesliga Christian Günter Christian Streich Dazn Erfolgsserie Freiburg Hoffenheim Länderspiel Oliver Baumann SC Freiburg Sinsheim Streaming TSG 1899 Hoffenheim

Bundesliga: 0:0 in Hoffenheim: Freiburg als Tabellendritter in die Pause

Die badischen Bundesliga-Clubs stehen vor der Länderspiel-Pause in der Spitzengruppe. Bei direkten Aufeinandertreffen in Sinsheim gibt es keinen Sieger.

Der SC Freiburg und sein Trainer Christian Streich nehmen ihre Erfolgsserie mit in die zweiwöchige Bundesliga-Pause mit. Der Europa-League-Teilnehmer ist nach dem 0:0 am Sonntagabend im verregneten Baden-Duell bei der TSG 1899 Hoffenheim nun wettbewerbsübergreifend seit sieben Spielen ungeschlagen und setzte sich auf dem dritten Tabellenplatz hinter dem 1. FC Union Berlin und Borussia Dortmund fest. Das TSG-Team von Chefcoach André Breitenreiter belegt einen Punkt hinter dem Landesrivalen Rang vier.

Zum Abschluss des siebten Spieltages vor 24.233 Zuschauern in Sinsheim verpassten die Freiburger allerdings ihren vierten Auswärtssieg in dieser Saison genauso wie die Hoffenheimer ihren vierten Heimerfolg.

„Ich hätte gern gewonnen, aber es war schon ziemlich ausgeglichen. Viel Kampf, beide Mannschaften haben sich viel abverlangt. Wir wollten heute gewinnen, aber am Ende ist es okay“, sagte Hoffenheims Kapitän Oliver Baumann im Streamingdienst DAZN und bilanzierte: „Der Saisonstart ist gut. Da baut sich ganz schön was auf.“ Und Breitenreiter urteilte: „Es ist ein gerechtes Ergebnis.“

Drei Tage nach 3:0 in der Europa League bei Olympiakos Piräus setzte Streich („Wir können ja auswechseln“) auf die gleiche Startelf um Kapitän Christian Günter wie zuletzt beim griechischen Meister und beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach. „Das war das fünfte Spiel in 14 Tagen. Wir haben trotzdem eine Wahnsinnsenergie gezeigt“, sagte Kapitän Christian Günter. Er bemängelte die schwache Chancenverwertung, relativierte aber: „Insgesamt mit Donnerstag mit der Reise war es eine gute Leistung.“

Bei den Hoffenheimern kehrte der Ex-Leipziger Angelino zurück auf die linke Außenbahn, auch weil Robert Skov angeschlagen fehlte. In einer putzmunteren Anfangsphase konnten sich erstmal die beiden Torhüter auszeichnen: Freiburgs Schlussmann Mark Flekken rettete zweimal gegen Grischa Prömel (11./20.). TSG-Keeper Oliver Baumann verhinderte gegen Ritsu Doan und seinen früheren Club einen frühen Rückstand (16.).

Es war das 400. Bundesliga-Spiel des 32-Jährigen – mehr Bundesliga-Einsätze haben unter den aktuellen Spielern nur die Bayern-Asse Manuel Neuer (472) und Thomas Müller (421) vorzuweisen. Am Ende blieb Baumann dabei zum 100. Mal ohne Gegentor. „Ja, endlich“, sagte Baumann.

Die Breisgauer schossen eifrig bei jeder Gelegenheit: So zischte der Ball bei Versuchen von Daniel Kofi Kyereh und Günter nur knapp am Hoffenheimer Gehäuse vorbei. Immer wieder erweckten die Freiburger den Eindruck, dass sie ihre Laufwege sehr gut kennen und gewannen dadurch auch im Mittelfeld mehr und mehr an Übergewicht. So musste sich auch Hoffenheims Spielgestalter Christoph Baumgartner immer wieder weit zurückfallen lassen, um zum Zug zu kommen.

Ein Check von Günter gegen den österreichischen Nationalspieler sorgte zu Beginn des zweiten Durchgangs für Aufregung, hatte für den SC-Spielführer aber nur eine Gelbe Karte zur Folge. Beide Teams lieferten sich weiter einen intensiven Abnutzungskampf, spielten sich aber kaum Chancen heraus.

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1. FC Union Berlin Bayern Job-Garantie Jörg Schmadtke Krise Marcel Schäfer Max Kruse Niko Kovac VfL Wolfsburg Wolfsburg

Pleite gegen Union Berlin: Wolfsburg macht mit Kovac weiter

Der VfL Wolfsburg wird Niko Kovac vorerst nicht entlassen. Geschäftsführer Jörg Schmadtke forderte nach der Niederlage gegen Union Berlin, geschlossen aus der Krise herauszukommen.

Der VfL Wolfsburg steckt nach der 2:0-Niederlage bei Union Berlin ganz tief im Tabellenkeller. War’s das jetzt für Niko Kovac? Geschäftsführer Jörg Schmadtke schloss eine Entlassung des Trainers vorerst aus.

Mit Niko Kovac angelte sich der VfL Wolfsburg vor der Saison einen prominenten Namen. Der ehemalige Frankfurt-, Bayern- und Monaco-Trainer wurde mit dem Ziel verpflichtet, endlich das große Potenzial des VfL zu entfalten. Bis dato ist dieser Plan grundlegend gescheitert.

Schmadtke gibt Kovac vorerst Job-Garantie

Nach sieben Bundesliga-Spielen unter Kovac hat Wolfsburg gerade einmal fünf Punkte auf dem Konto und krümelt im Abstiegskampf der Liga herum. Die Ausbootung von Max Kruse ist die Art Nebenschauplatz, die es in dieser Situation nicht braucht. Es kriselt gehörig in der Autostadt.

Die Wende brachte auch nicht das Auswärtsspiel beim neuen Tabellenführer der Bundesliga: gegen Union Berlin ließ die Mannschaft laut Cheftrainer Kovac „Leidenschaft und Kampf“ (via Bild) vermissen und verlor verdient mit 2:0.

Der VfL hat über die Länderspielpause viele Fragen zu beantworten. Eine Antwort konnte Geschäftsführer Jörg Schmadtke aber bereits geben: der Trainer bleibt vorerst im Amt. „Es gibt keine Trainer-Diskussion. Wir müssen da gemeinschaftlich rauskommen“, forderte Schmadtke.

Wolfsburgs Talfahrt: wann werden Schmadtke und Schäfer angezählt?

Nach zuletzt zwei katastrophalen Trainer-Fehlbesetzungen (Mark van Bommel und Florian Kohfeldt) und einer teuren Kaderpolitik, die sportlich kaum Resultate liefert, gilt es in Wolfsburg nicht mehr nur noch die Personalie auf der Trainerbank zu diskutieren. Auch Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer müssen sich warm anziehen, wenn Wolfsburg nicht bald das Ruder herumreißt.

Alles zu Wolfsburg bei 90min:

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Pleite gegen Union Berlin: Wolfsburg macht mit Kovac weiter veröffentlicht.

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