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Coesfeld Coronavirus Düsseldorf Fallzahl Neuinfektion Nordrhein-Westfalen RKI Robert-Koch-Institut

Fallzahlen: Corona-Inzidenz bei 714,2: Auffällig hoher Wert in Coesfeld

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Sieben-Tage-Inzidenz für Nordrhein-Westfalen am Donnerstagmorgen mit 714,2 angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche liegt damit niedriger als am Donnerstag vor einer Woche (782,4). Am Vortag betrug der Wert noch 721,1. Bundesweit registrierte das RKI am Donnerstag einen Wert von 690,6.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Sieben-Tage-Inzidenz für Nordrhein-Westfalen am Donnerstagmorgen mit 714,2 angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche liegt damit niedriger als am Donnerstag vor einer Woche (782,4). Am Vortag betrug der Wert noch 721,1. Bundesweit registrierte das RKI am Donnerstag einen Wert von 690,6.

Das RKI meldete am Donnerstag 28.640 neue Covid-19-Fälle im bevölkerungsreichsten Bundesland. 27 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona kamen hinzu. Die höchste Inzidenz wurde mit 1168,9 in Coesfeld gemeldet, die niedrigste Inzidenz mit 267 im Rhein-Sieg-Kreis.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst wurden – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

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Berlin Coronavirus Deutschland Fallzahl RKI Robert-Koch-Institut

Fallzahlen: Corona-Inzidenz in Berlin bei 537

Die Corona-Inzidenz in Berlin hat am Donnerstag 537 erreicht. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 423. Für ganz Deutschland wurde am Donnerstag die Zahl, die die registrierten Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in sieben Tagen angibt, mit knapp 691 angegeben.

Die Corona-Inzidenz in Berlin hat am Donnerstag 537 erreicht. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 423. Für ganz Deutschland wurde am Donnerstag die Zahl, die die registrierten Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in sieben Tagen angibt, mit knapp 691 angegeben.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik.

Laut RKI wurden für Berlin am Donnerstag 4487 neue Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Die Gesamtzahl der registrierten Fälle stieg seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 auf knapp 1.125.000. Zwei weitere Todesfälle wurden gemeldet. Nach den offiziellen Zahlen gab es seit Pandemiebeginn in Berlin damit 4658 Tote im Zusammenhang mit Corona-Infektionen.

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Berlin Coronavirus Infektionslage Inzidenz RKI Robert-Koch-Institut Todesfall

RKI-Zahlen: 135.402 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 690,6

Die Inzidenz ist bundesweit wieder etwas angestiegen. Allerdings liefert der Wert kein vollständiges Bild der Infektionslage.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 690,6 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben.

Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 678,8 gelegen (Vorwoche: 668,6; Vormonat: 199,9). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen. Der Vormonatstag (7. Juni) war der Dienstag nach Pfingsten mit vergleichsweise wenigen angegebenen Fällen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 135.402 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 132.671) und 108 Todesfälle (Vorwoche: 83) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 28.808.614 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Coronavirus Inzidenz Landesmeldestelle RKI Schleswig-Holstein

Pandemie: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein fällt unter 1000

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein liegt erstmals seit rund einer Woche wieder unter dem Wert 1000. Das geht aus den Angaben der Landesmeldestelle vom Mittwoch hervor (Stand: 18.13 Uhr). Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen lag demnach bei 961,3. Eine Woche zuvor hatte die Inzidenz bei 1032,8 gelegen – und war nach langer Zeit damit über die 1000 geklettert.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein liegt erstmals seit rund einer Woche wieder unter dem Wert 1000. Das geht aus den Angaben der Landesmeldestelle vom Mittwoch hervor (Stand: 18.13 Uhr). Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen lag demnach bei 961,3. Eine Woche zuvor hatte die Inzidenz bei 1032,8 gelegen – und war nach langer Zeit damit über die 1000 geklettert.

Im bundesweiten Vergleich ist Schleswig-Holstein den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge weiterhin das Land mit der höchsten Corona-Inzidenz. Die durchschnittliche Inzidenz in Deutschland lag am Mittwochmorgen bei 678,8.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

6665 neue Corona-Fälle wurden am Mittwoch in Schleswig-Holstein gemeldet, eine Woche zuvor waren es 6800. In den Krankenhäusern wurden 482 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus behandelt – vor einer Woche 411. Auf einer Intensivstation lagen 32 Corona-Patienten – 29 waren es am Mittwoch zuvor. 13 Intensivpatienten wurden beatmet.

Die Gesamtzahl derjenigen, die seit Beginn der Pandemie in Schleswig-Holstein im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, stieg um 2 auf 2621.

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen meldeten wieder die Kreise Plön (1519,0) und Rendsburg-Eckernförde (1346,5) sowie Segeberg (1148,0). Die niedrigste Inzidenz verzeichnete erneut der Kreis Stormarn mit einem Wert von 600,2.

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Coronavirus Hannover Niedersachsen Pandemie RKI Schleswig-Holstein

Pandemie: Corona-Inzidenz leicht gesunken

Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich leicht abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz für das Land wurde am Mittwoch mit 915,8 angegeben nach 966,7 am Vortag. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 917,8 gelegen, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Sieben-Tages-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche an. Niedersachsen hatte hinter Schleswig-Holstein weiterhin den zweithöchsten Wert im Vergleich der Bundesländer.

Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich leicht abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz für das Land wurde am Mittwoch mit 915,8 angegeben nach 966,7 am Vortag. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 917,8 gelegen, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Sieben-Tages-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche an. Niedersachsen hatte hinter Schleswig-Holstein weiterhin den zweithöchsten Wert im Vergleich der Bundesländer.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Mittwoch mit 10,4 an, am Dienstag hatte er noch bei 10,7 gelegen. Die Zahl beschreibt, wie viele Patientinnen und Patienten binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren am Mittwoch 2,9 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, ebenfalls ein Rückgang im Vergleich zum Vortag. Ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums äußerte die Hoffnung, dass der Höhepunkt der Sommerwelle bereits erreicht sein könnte.

Der Landkreis Göttingen lag mit einer Inzidenz von 1222,9 an der Spitze im Vergleich der niedersächsischen Kommunen. Dahinter folgten der Landkreis Peine (1193,3) und der Landkreis Northeim (1193,0). Die Stadt Wilhelmshaven hatte mit 571,9 die niedrigste Inzidenz.

Das kleinste Bundesland Bremen verzeichnete am Mittwoch eine Sieben-Tage-Inzidenz von 732,7, eine Woche zuvor lag sie mit 779,7 etwas höher.

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Borken Coesfeld Coronavirus Düsseldorf Neuinfektion Nordrhein-Westfalen NRW Pandemie RKI Robert-Koch-Institut

Pandemie: Corona-Inzidenz bei 721,1: Auffällig hoher Wert in Coesfeld

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Sieben-Tage-Inzidenz für Nordrhein-Westfalen am Mittwochmorgen mit 721,1 angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche liegt damit etwas niedriger als am Mittwoch vor einer Woche (774). Auffällig hoch ist dabei der Wert in Coesfeld, der mit 1555,9 deutlich über dem zweithöchsten Wert in NRW (Borken – 992,2) liegt.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Sieben-Tage-Inzidenz für Nordrhein-Westfalen am Mittwochmorgen mit 721,1 angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche liegt damit etwas niedriger als am Mittwoch vor einer Woche (774). Auffällig hoch ist dabei der Wert in Coesfeld, der mit 1555,9 deutlich über dem zweithöchsten Wert in NRW (Borken – 992,2) liegt.

Das RKI meldete am Mittwoch 27.106 neue Covid-19-Fälle. 29 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona kamen hinzu. Die niedrigste Inzidenz wurde am Mittwoch im Rhein-Sieg-Kreis (258,8) gemeldet.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst wurden – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

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Berlin Coronavirus COVID - 19 Inzidenz RKI Robert-Koch-Institut Todesfall

RKI-Zahlen: 130.728 Corona-Neuinfektionen, Inzidenz bei 678,8

Innerhalb eines Tages wurden 122 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Die Inzidenz sinkt im Vergleich zum Vortag, ist aber nur bedingt aussagekräftig.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 678,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben.

Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 687,7 gelegen (Vorwoche: 646,3; Vormonat: 253,8). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 130.728 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 133.950) und 122 Todesfälle (Vorwoche: 175) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 28 673.212 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Affenpockenfall Affenpockenvirus Bayern Deutschland Freistaat Infektion Landesamt München RKI Virus

Krankheiten: Bislang 70 Affenpockenfälle in Bayern

70 Fälle von Infektionen mit dem Affenpockenvirus sind im Freistaat bisher registriert worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen am Dienstag mit. Alle 70 Personen zeigten typische, aber keine schwerwiegenden Symptome. Minderjährige Betroffene seien bislang nicht festgestellt worden. Wie viele Kontaktpersonen es im Umfeld der Infizierten gibt, ist nicht bekannt, da Kontaktpersonen gemäß Infektionsschutzgesetz nicht meldepflichtig sind.

70 Fälle von Infektionen mit dem Affenpockenvirus sind im Freistaat bisher registriert worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen am Dienstag mit. Alle 70 Personen zeigten typische, aber keine schwerwiegenden Symptome. Minderjährige Betroffene seien bislang nicht festgestellt worden. Wie viele Kontaktpersonen es im Umfeld der Infizierten gibt, ist nicht bekannt, da Kontaktpersonen gemäß Infektionsschutzgesetz nicht meldepflichtig sind.

Deutschlandweit sind dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge seit Mai 1242 Infektionen mit dem Affenpockenvirus gemeldet worden (Stand 5. Juli). Der erste Fall wurde am 20. Mai bekannt. Das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München hatte bei einem aus Brasilien kommenden Patienten mit charakteristischen Hautveränderungen das Virus nachgewiesen. Rund zwei Wochen später wurde der 26-Jährige symptomfrei aus dem Krankenhaus entlassen.

Die in Deutschland bekannten Fälle stehen laut RKI in Zusammenhang mit Fällen in Ländern außerhalb Afrikas. Die Betroffenen waren demnach nicht – wie bei Infektionen in der Vergangenheit – in west- und zentralafrikanische Länder gereist, in denen das Virus endemisch ist. Viele der jetzt gemeldeten Übertragungen seien offenbar bei sexuellen Aktivitäten erfolgt, so das RKI.

Das Affenpocken-Virus ruft meist milde Symptome hervor, die gewöhnlich innerhalb weniger Wochen verschwinden. Es kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen. Das RKI rechnet nach eigenen Angaben mit weiteren Fällen in Deutschland, schätzt die Gefährdung der Gesundheit der breiten Bevölkerung aber als gering ein.

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Coronavirus Gesundheitsbehörde Hamburg Neuinfektion RKI Wochenvergleich

Pandemie: Corona-Inzidenz in Hamburg wieder gesunken

Die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz ist in Hamburg im Wochenvergleich gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Dienstag mit 825,3 an. In der vergangenen Woche hatte der Wert noch 887,7 betragen, in der Woche davor 662,6. Den Angaben zufolge kamen in der zurückliegenden Woche 15.717 neue Infektionen hinzu, in der Woche davor waren es 16.905.

Die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz ist in Hamburg im Wochenvergleich gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Dienstag mit 825,3 an. In der vergangenen Woche hatte der Wert noch 887,7 betragen, in der Woche davor 662,6. Den Angaben zufolge kamen in der zurückliegenden Woche 15.717 neue Infektionen hinzu, in der Woche davor waren es 16.905.

Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen liegt die von der Hamburger Behörde angegebene Inzidenz über der des Robert Koch-Instituts (RKI). Das Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz für die Hansestadt am Dienstag mit 687,2 an. Bundesweit lag der Wert demnach bei 687,7.

Die Zahlen liefern jedoch kein vollständiges Bild des Infektionsgeschehens. Da verpflichtende Tests weggefallen sind und nicht alle Infizierten eine PCR-Test machen lassen, ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die Gesundheitsbehörde hatte deshalb bereits zum Mai die tägliche Veröffentlichung der Zahlen eingestellt und gibt seither nur noch wöchentliche Überblicke.

409 Infizierte wurden laut Gesundheitsbehörde mit Stand Montag in Hamburger Krankenhäusern auf einer Normalstation behandelt, 27 auf Intensivstationen. In der Vorwoche waren es 349 beziehungsweise 20.

Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden nach RKI-Angaben in Hamburg mindestens 644.540 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der Genesenen wurde mit 600.100 angegeben. Laut RKI starben in Hamburg bisher 2731 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19, das sind 10 mehr als in der Woche zuvor.

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Berlin Bundesregierung Coronavirus COVID - 19 Deutschland Intensivstation RKI

Corona-Pandemie: Zahl der Covid-19-Intensivpatienten wieder vierstellig

So hoch war die Zahl der an Corona schwer Erkrankten seit Wochen nicht mehr. Doch Intensivmediziner sehen bislang nur ein insgesamt moderates Wachstum bei der Belegung in den Krankenhäusern.

Die Zahl der Schwerkranken, die auf Intensivstationen in Deutschland mit Covid-19 behandelt werden, ist auf 1000 gestiegen. Das geht aus dem Tagesreport des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

So hoch war diese Patientenzahl demnach seit Mitte Mai nicht mehr. Zum Vergleich: Im Dezember 2021 waren noch knapp 4900 schwer erkrankte Covid-19-Fälle zeitgleich behandelt worden, danach sanken die Werte mit zwischenzeitlichen Plateauphasen ab.

Christian Karagiannidis, Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung, erklärte auf Anfrage, auf den Intensivstationen sehe man zwar tendenziell einen Anstieg der täglichen Neuaufnahmen und eine Zunahme der Belegung auf nun 1000 – «allerdings ist die Zunahme bisher insgesamt moderat». Von den intensivpflichtigen Patientinnen und Patienten bräuchten etwa 50 Prozent respiratorische Unterstützung in Form von Sauerstoff oder Beatmung, so der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters. In der Spitze seien das vor Ausbreitung der Omikron-Variante über 80 Prozent gewesen.

Sieben-Tage-Inzidenz ebenfalls erhöht

Die offizielle bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit 696,5 an. Vor einer Woche waren es 632,9 Neuinfektionen binnen sieben Tagen und 100.000 Einwohner. Allerdings gehen Experten von sehr vielen nicht erfassten Fällen aus – wegen Nachmeldungen, Übermittlungsproblemen und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen, mit dem sie statistisch erfasst werden.

Karagiannidis sagte, derzeit sei eine sehr hohe Infektionslast der Bevölkerung zu sehen, die über die Sieben-Tage-Inzidenz aber deutlich unterschätzt werde. So zeigten etwa Proben aus dem Abwasser-Monitoring einzelner Städte einen viel stärkeren Anstieg als die Inzidenz. «Parallel hierzu steigt die Hospitalisierungsinzidenz, wir wissen jedoch nicht, ob Covid-19 die Haupt- oder Nebendiagnose der Patienten und Patientinnen ist», so der Experte.

Einige Kliniken berichteten Karagiannidis zufolge von mehr Lungenentzündungen auf den Normalstationen unter dem Einfluss des seit einiger Zeit dominierenden Omikron-Subtypen BA.5 und der Sublinie BA.4. Dies passe zu tierexperimentellen Untersuchungen, nach denen die beiden Linien etwas mehr die Lunge beträfen als die vorher vorherrschenden Subtypen BA.1 und BA.2.

Kein Sommereffekt wegen Variante BA.5

«Die Verbreitung der sehr ansteckenden Omikron-Untervariante BA.5 hebt momentan den saisonalen Sommereffekt auf, so dass wir in Deutschland und vielen weiteren europäischen Ländern eine hohe Infektionslast sehen», erklärte auch Intensivmediziner Stefan Kluge vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf Anfrage. Auch er verwies auf eine hohe Dunkelziffer. Die Krankenhausbelastung durch schwerkranke Covid-19 Patienten ist aus seiner Sicht «trotzdem noch moderat».

Hauptproblem für die Krankenhäuser sei aktuell aber der relativ hohe Ausfall von Personal durch Sars-CoV-2-infizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so Kluge. «Durch die bereits bestehenden Personalengpässe müssen bereits jetzt wieder in einigen Krankenhäusern mehr Betten gesperrt und Leistungen eingeschränkt werden.» Mit noch größerer Sorge blicke er aber auf Herbst und Winter: «Hier wird es entscheidend sein, wie viele der Risikopatienten sich noch impfen lassen und wie sich das Virus weiter im Hinblick auf mögliche neue Varianten entwickelt.»

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