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1&1 DAX Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main MDAX Porsche Porsche AG US-Notenbank

Börse in Frankfurt: Anleger vor Fed-Entscheid weiter defensiv

Der Dax steuert am Montag auf den fünften Verlusttag in Folge zu. Anleger reduzierten weiter ihr Risiko, bevor am Mittwoch der Zinsentscheid der US-Notenbank erwartet wird.

Der Dax steuert am Montag auf den fünften Verlusttag in Folge zu. Anleger reduzierten weiter ihr Risiko, bevor am Mittwoch der Zinsentscheid der US-Notenbank erwartet wird.

Der deutsche Leitindex verlor zur Mittagszeit 0,93 Prozent auf 12.622,37 Punkte. Während der MDax etwas milder um 0,55 Prozent auf 23.812,00 Punkte fiel, gab der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 1,3 Prozent nach.

Unternehmensseitig waren die Blicke auf den VW-Konzern gerichtet wegen Neuigkeiten zum Börsengang der Porsche AG, der nun für den 29. September angekündigt ist. Die Papiere der Konzernholding Porsche SE reagierten mit einem Anstieg um 2,1 Prozent. Die VW-Vorzüge waren mit einem Prozent ins Minus gerutscht.

Mit minus 7,6 Prozent ein auffällig großer Verlierer in der Dax-Indexfamilie waren die Papiere von Sixt. Dafür verantwortlich gemacht wurde eine Analystenabstufung auf „Underperform“ durch die französische Investmentbank Exane BNP.

Mit bis zu 2,7 Prozent unter Druck standen auch die Aktien von 1&1 und dem Mutterkonzern United Internet. Sie litten damit unter dem stockenden Ausbau des eigenen Mobilfunknetzes. Laut 1&1-Mitteilung vom Freitagabend bremsen Lieferprobleme beim wichtigsten Ausbaupartner den Prozess. Das Zwischenziel von 1000 5G-Antennenstandorten bis Ende 2022 werde nicht erreicht, hieß es.

Umgesetzt wurden am Montag noch die jüngsten Indexänderungen. Siemens Energy ist zurück im Dax. Während die Titel des Aufsteigers unter Druck standen, griffen Anleger bei dem Absteiger Hellofresh wieder zu, wie dessen Kursplus von 1,1 Prozent zeigt. Der Kochboxenlieferant hat seine neue Heimat im MDax. Dort und im SDax gab es diverse weitere Änderungen.

Mehrere neue SDax-Mitglieder kamen gehörig unter Druck, jetzt wo die Änderungen vollzogen waren. Darunter befanden sich aus dem Energiebereich die Aktien von Nordex, Uniper und Energiekontor mit Abschlägen zwischen 3,9 und 6,5 Prozent. Auch für Cropenergies ging es um 6,2 Prozent bergab. Der Bioethanol-Hersteller kündigte an, dass wegen Kostendrucks eine Kürzung der Produktion erwogen wird.

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Credit Suisse DAX Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main MDAX US-Notenbank

Börse in Frankfurt: Anleger vor Fed-Entscheid weiter defensiv

Der Dax steuert am Montagmorgen auf den fünften Verlusttag in Folge zu.

Der Dax steuert am Montagmorgen auf den fünften Verlusttag in Folge zu.

Anleger reduzierten weiter ihr Risiko, bevor am Mittwoch der Zinsentscheid der US-Notenbank erwartet wird. Der deutsche Leitindex verlor nach einer Handelsstunde 0,70 Prozent auf 12.651,52 Punkte. Während der MDax recht milde um 0,34 Prozent auf 23.861,63 Punkte fiel, gab der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um mehr als ein Prozent nach.

Eine erhoffte Stabilisierung ist damit auch zu Wochenbeginn zunächst wieder ausgeblieben. Mit hohen US-Inflationszahlen als Auslöser hatte der Dax in der Vorwoche über 2,5 Prozent verloren, nachdem er zwischenzeitlich noch deutlich auf 13.564 Punkte zugelegt hatte. Bei steigenden Rezessionssorgen seien alle Augen nun auf die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed gerichtet, hieß es bei der Credit Suisse.

Unternehmensseitig bleiben die Blicke auf den VW-Konzern gerichtet wegen Neuigkeiten zum Börsengang der Porsche AG, der nun für den 29. September angekündigt ist. Die Porsche-AG-Vorzüge werden in einem Korridor zwischen 76,50 und 82,50 Euro pro Stück angeboten, schon an diesem Dienstag soll die Zeichnungsfrist beginnen. Bei der Marktkapitalisierung des Sportwagenbauers werden damit Berechnungen zufolge bis zu 75 Milliarden Euro anvisiert, was eher am unteren Rand bisheriger Expertenschätzungen lag.

Die Papiere der Konzernholding Porsche SE reagierten mit einem Anstieg um 2,6 Prozent. Die VW-Vorzüge bewegten sich im Dax aber immerhin knapp mit 0,1 Prozent im Plus.

Ein in der Dax-Indexfamilie auffällig großer Verlierer waren am Montag die Papiere von Sixt, die im MDax um 8,2 Prozent absackten. Erstmals seit November 2020 wurden sie wieder unter der 90-Euro-Marke gehandelt. Dafür verantwortlich gemacht wurde eine Analystenabstufung auf „Underperform“ durch die Experten der französischen Investmentbank Exane BNP.

Mit bis zu drei Prozent unter Druck standen auch die Aktien von 1&1 und dem Mutterkonzern United Internet. Sie litten damit unter dem stockenden Ausbau des eigenen Mobilfunknetzes. Laut 1&1-Mitteilung vom Freitagabend bremsen Lieferprobleme beim wichtigsten Ausbaupartner den Prozess. Das Zwischenziel von 1000 5G-Antennenstandorten bis Ende 2022 werde nicht erreicht, hieß es. Allerdings wurde auch betont, dass die Probleme keine Auswirkungen auf den geplanten Netzstart haben dürften.

Umgesetzt wurden am Montag noch die jüngsten Indexänderungen. Siemens Energy ist zurück im Dax. Während die Titel des Aufsteigers unter Druck standen, griffen Anleger bei dem Absteiger Hellofresh wieder zu, wie dessen Kursplus von 2,3 Prozent zeigt. Er hat seine neue Heimat im MDax, gemeinsam mit dem Telekomausrüster Adtran sowie den Autozulieferern Stabilus und Hella. Auch im SDax gab es diverse Änderungen – unter anderem mit der Rückkehr von Nordex.

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Aktienmarkt China Euro Stoxx 50 Fokus Frankfurt Frankfurt am Main MDAX Zinssorge

Börse in Frankfurt: Dax bleibt unter Druck – Großer Verfall im Fokus

Die Inflations- und Zinssorgen der Anleger haben dem deutschen Aktienmarkt auch am Freitag zugesetzt. Zum großen Verfall an den Terminbörsen stand der Dax kurz vor dem Mittag mit 1,71 Prozent im Minus bei 12.734,63 Punkten. Seit dem Zwischenhoch bei 13.564 am Dienstag geht es am deutschen Aktienmarkt kontinuierlich abwärts. Teils positive Konjunkturdaten aus China entfalteten vor diesem Hintergrund keine Wirkung. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor zuletzt 1,95 Prozent auf 23.977,90 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 1,4 Prozent ein.

Die Inflations- und Zinssorgen der Anleger haben dem deutschen Aktienmarkt auch am Freitag zugesetzt. Zum großen Verfall an den Terminbörsen stand der Dax kurz vor dem Mittag mit 1,71 Prozent im Minus bei 12.734,63 Punkten. Seit dem Zwischenhoch bei 13.564 am Dienstag geht es am deutschen Aktienmarkt kontinuierlich abwärts. Teils positive Konjunkturdaten aus China entfalteten vor diesem Hintergrund keine Wirkung. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor zuletzt 1,95 Prozent auf 23.977,90 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 1,4 Prozent ein.

Im Fokus steht nunmehr der Verfall auf Aktien- und Indexoptionen, „was je nachdem, ob und wie sie Investoren in die Zukunft prolongieren, für Bewegung im Dax sorgen kann“, konstatierte Jürgen Molnar von CMC Markets. „Nicht selten drehte der Markt nach solchen Terminen auch wieder in die andere Richtung, was wegen des übergeordnet weiterhin bestehenden Abwärtstrends hier eher Chancen nach oben bedeuten könnte.“

Auf Unternehmensseite im deutschen Leitindex stachen die Papiere der Post mit den größten Abschlägen hervor. Sie fielen auf den tiefsten Stand seit Mitte 2020 und verloren zuletzt mehr als sechs Prozent. Für den Kursrutsch sorgten die schwachen Zahlen und eine zurückgezogene Gewinnprognose des US-Konkurrenten Fedex.

Bewegt zeigten sich auch zahlreiche Immobilienwerte nach großen Sektorstudien von Goldman Sachs, JPMorgan und Barclays. Die sehr zinsempfindliche Branche steht aktuell wegen der Aussichten auf weiter steigende Zinsen der Notenbanken unter Druck und liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Einzelhändlern um die schwächste Branche des Jahres.

TAG Immobilien jedoch kletterten gegen den Trend als einer der MDax-Favoriten um zwei Prozent nach oben – Barclays-Experte Sander Bunck hob sein Votum um zwei Stufen auf „Overweight“.

Aktien des angeschlagenen Versorgers Uniper blieben im Abwärtssog und fielen auf dem letzten MDax-Platz auf ein Rekordtief, zuletzt erholten sie sich etwas auf ein Minus von knapp zehn Prozent. Chemiewerte fielen ebenfalls mit hohen Verlusten auf

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Barclays China DAX Einzelhandel Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main JPMorgan Chase MDAX Talfahrt US-Notenbank USA Wall Street

Börse in Frankfurt: Dax im Minus – Weitere Talfahrt vor großem Verfall

Vor dem großen Verfall an den Terminbörsen hat sich auch am Freitag die jüngste Talfahrt im Dax fortgesetzt. Negative Impulse kamen von der Wall Street, die am Vorabend neuerliche Verluste insbesondere bei Technologiewerten verzeichnete. Nach dem schwachen Start sackte der deutsche Leitindex im frühen Handel weiter ab und stand zuletzt 1,70 Prozent tiefer bei 12.736,88 Zählern. Mit dem Schock durch die anhaltend hohe Teuerung in den USA und der Aussicht auf einen gravierenden Schritt der US-Notenbank Fed sind die Inflations- und Zinssorgen der Anleger in dieser Woche wieder größer geworden.

Vor dem großen Verfall an den Terminbörsen hat sich auch am Freitag die jüngste Talfahrt im Dax fortgesetzt. Negative Impulse kamen von der Wall Street, die am Vorabend neuerliche Verluste insbesondere bei Technologiewerten verzeichnete. Nach dem schwachen Start sackte der deutsche Leitindex im frühen Handel weiter ab und stand zuletzt 1,70 Prozent tiefer bei 12.736,88 Zählern. Mit dem Schock durch die anhaltend hohe Teuerung in den USA und der Aussicht auf einen gravierenden Schritt der US-Notenbank Fed sind die Inflations- und Zinssorgen der Anleger in dieser Woche wieder größer geworden.

Der MDax der mittelgroßen Werte verlor im frühen Freitagshandel 2,23 Prozent auf 23.910,89 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 1,6 Prozent ein. Teils positive Konjunkturdaten aus China, wo sich Einzelhandel und Industrie zuletzt unerwartet gut entwickelten, würden damit am Markt kaum honoriert, hieß es von Börsianern. Allerdings blieb die erdölverarbeitende Industrie des größten Ölimporteurs der Welt unter Druck.

Im weiteren Tagesverlauf könnte es noch einmal wegen des großen Verfalls zu größeren Schwankungen kommen. Anleger versuchen oft, die Kurse noch in eine für sie günstige Richtung zu bewegen

Im deutschen Leitindex gab es am Morgen nur Verlierer. Dabei stachen die Papiere der Post mit den größten Abschlägen hervor. Sie fielen auf ein Tief seit Mitte 2020 und verloren zuletzt mehr als sechs Prozent. Für den Kursrutsch sorgten die schwachen Zahlen und eine zurückgezogene Gewinnprognose des US-Konkurrenten Fedex. Zur Begründung hatten die US-Amerikaner hatten auf das eingetrübte wirtschaftliche Umfeld verwiesen.

Bewegt zeigten sich auch zahlreiche Immobilienwerte nach großen Sektorstudien von Goldman Sachs, JPMorgan und Barclays. Die sehr zinsempfindliche Branche steht aktuell wegen der Aussichten auf weiter steigende Zinsen der Notenbanken unter Druck und liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Einzelhändlern um die schwächste Branche des Jahres. Auch am letzten Handelstag der Woche zeigte sich der Sektor europaweit schwach. Hierzulande standen Vonovia, Deutsche Wohnen, LEG & Co nach den teils skeptischen Analystenstimmen allesamt im Minus.

TAG Immobilien jedoch kletterten gegen den Trend an der MDax-Spitze um zweieinhalb Prozent nach oben – Barclays-Experte Sander Bunck hob sein Votum um zwei Stufen auf „Overweight“.

Aktien des angeschlagenen Versorgers Uniper blieben im Abwärtssog und fielen mit mehr als 15 Prozent auf dem letzten MDax-Platz auf ein Rekordtief. Chemiewerte wie BASF, K+S und Wacker Chemie fielen ebenfalls mit hohen Verlusten von bis zu sieben Prozent auf – die Branche ist der größte Gasverbraucher in Deutschland und entsprechend stark von der Energiekrise betroffen.

Auch Anteile am Sportartikelhersteller Adidas setzten nach einer skeptischen Studie durch die Analysten von Cowen ihre Talfahrt fort auf ein weiteres Tief seit 2016. Hier betrug das Minus zuletzt 1,7 Prozent.

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DAX Dow-Jones-Index Euro Stoxx 50 Frankfurt am Main Inflation Kursrutsch MDAX Nasdaq Wall Street

Dax: Moderate Gewinne im Dax nach jüngstem Kursrutsch

Der Dax ist der Wall Street gefolgt und hat sich stabilisiert. Der deutsche Leitindex stieg um 0,59 Prozent auf 13.104,41 Punkte. Geschockt von der hartnäckigen US-Inflation war das Börsenbarometer zuletzt in zwei Tagen um bis zu 4,5 Prozent von seinem Erholungshoch bei 13.564 Punkten im Bereich der 100-Tage-Linie abgesackt. Diese beschreibt die langfristigste Entwicklung.

Der Dax ist der Wall Street gefolgt und hat sich stabilisiert. Der deutsche Leitindex stieg um 0,59 Prozent auf 13.104,41 Punkte. Geschockt von der hartnäckigen US-Inflation war das Börsenbarometer zuletzt in zwei Tagen um bis zu 4,5 Prozent von seinem Erholungshoch bei 13.564 Punkten im Bereich der 100-Tage-Linie abgesackt. Diese beschreibt die langfristigste Entwicklung.

Der MDax der mittelgroßen Werte legte um 0,44 Prozent auf 24.907,32 Punkte zu. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,5 Prozent nach oben.

An der Wall Street hatte sich der Dow Jones Industrial am Mittwoch nach einem Tief seit Mitte Juli fangen können und war ins Plus gedreht. Besonders deutlich erholten sich Technologiewerte an der Börse Nasdaq.

Nach dem unerwartet deutlichen Preisauftrieb für Verbraucher habe die Abschwächung auf Herstellerebene am Vortag geholfen, die Gemüter wieder etwas zu beruhigen, hieß es bei der Schweizer Investmentbank Credit Suisse. In den USA hatte sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene stärker als erwartet abgeschwächt, wie gestern bekannt wurde.

Dem aktuellen Bernecker-Börsenbrief „Bernecker-Daily“ zufolge geht „der Kampf um die Stabilisierung der Märkte gegen die Ängste einer deutlichen Zinsanhebung“ weiter. 30 Prozent aller Akteure in New York setzten bei der nächsten Zinssitzung der US-Notenbank am Mittwoch auf einen Zinsschritt von einem Prozentpunkt. Das habe es ganz selten gegeben.

Vor diesem Hintergrund waren europaweit und auch hierzulande Bankaktien gefragt, denn höhere Zinsen verbessern in der Regel die Ertragschancen der Finanzinstitute. So gewannen die Papiere der Deutschen Bank an der Dax-Spitze 2,7 Prozent. Im MDax hatten die Anteile der Commerzbank mit einem Plus von 4,2 Prozent die Nase vorn.

Unter den größten Verlierern im Dax gaben die Aktien von Munich Re um 0,3 Prozent nach. Die Papiere litten etwas unter einem skeptischen Analystenkommentar. Um den jüngsten Kursanstieg zu rechtfertigen, müsste sich unter anderem die Schaden-Unfall-Relation des Rückversicherers im kommenden Jahr verbessern, schrieb der Experte Will Hardcastle von der Schweizer Großbank UBS. Das aber sei höchst unwahrscheinlich.

Am MDax-Ende verloren die Papiere von Kion nach ihrem Kurseinbruch in Höhe von knapp 30 Prozent zur Wochenmitte nun mehr als 4 Prozent. Zwischenzeitlich waren sie auf ein Rekordtief abgesackt. Der Gabelstapler-Hersteller hatte am Mittwoch seinen Geschäftsausblick drastisch gesenkt.

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Aktienmarkt Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main Inflation MDAX

Börse in Frankfurt : Dax verliert leicht

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben den Schock der jüngsten US-Inflationsdaten am Mittwoch noch nicht ganz verdaut. Der Leitindex Dax verlor gegen Mittag zwar 0,47 Prozent auf 13.127,40 Punkte, stand damit aber etwas weniger unter Druck als am Vortag. Der MDax der mittelgroßen Börsenunternehmen sank um 0,67 Prozent auf 25.146,59 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,25 Prozent auf 3577,36 Zähler nach unten. An den US-Börsen zeichnet sich nach dem gestrigen heftigen Rückschlag eine Stabilisierung ab.

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben den Schock der jüngsten US-Inflationsdaten am Mittwoch noch nicht ganz verdaut. Der Leitindex Dax verlor gegen Mittag zwar 0,47 Prozent auf 13.127,40 Punkte, stand damit aber etwas weniger unter Druck als am Vortag. Der MDax der mittelgroßen Börsenunternehmen sank um 0,67 Prozent auf 25.146,59 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,25 Prozent auf 3577,36 Zähler nach unten. An den US-Börsen zeichnet sich nach dem gestrigen heftigen Rückschlag eine Stabilisierung ab.

Am Dienstag hatte der Dax an den freundlichen Wochenauftakt angeknüpft und war bis an seine 100-Tage-Linie herangelaufen, die den langfristigen Trend beschreibt, bevor die unerwartet beständige US-Inflation die Anleger kalt erwischte. Die für den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed so wichtige Kerninflation lag im August überraschend 0,6 Prozentpunkte über dem Vormonat und 6,3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Aus Unternehmenssicht schockte Kion die Anleger: Der Gabelstapler-Hersteller rechnet im dritten Quartal wegen gestiegener Kosten im Projektgeschäft mit einem Verlust im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Störungen in den Lieferketten und deutlich gestiegene Kosten belasteten das Geschäft schwer.

Die Aktien von Kion brachen als klares Schlusslicht im MDax um rund ein Viertel ihres Werts ein und waren so günstig wie zuletzt im Jahr 2014. Die Papiere des Wettbewerbers Jungheinrich fielen um knapp dreieinhalb Prozent.

Für die Papiere der Lufthansa ging es um dreieinhalb Prozent nach unten, nachdem der Bund seine Beteiligung an der Fluggesellschaft komplett verkauft hat. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds veräußerte seinen zuletzt verbliebenen Anteil von knapp zehn Prozent im Rahmen einer Blockplatzierung an internationale Investoren.

Der Online-Händler About You reduzierte wegen der sinkenden Konsumlaune und der Eintrübung der Konjunktur die Umsatz- und Ergebnisziele für das laufende Geschäftsjahr. Die Anteilsscheine knickten am Ende des Nebenwerteindex SDax um sechseinhalb Prozent ein.

Dagegen katapultierte eine angehobene Geschäftsprognose die Anteilsscheine des Autovermieters Sixt mit über vier Prozent Plus in die MDax-Spitzengruppe.

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Aktienmarkt Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main Inflation MDAX US-Notenbank

Börse in Frankfurt : Leichte Verluste im Dax nach Rückschlag am Vortag

Am deutschen Aktienmarkt wirkt der Schock nach den US-Inflationsdaten vom Vortag bei den Anlegern noch nach. Die wichtigsten Indizes gaben allerdings nur noch leicht nach.

Am deutschen Aktienmarkt wirkt der Schock nach den US-Inflationsdaten vom Vortag bei den Anlegern noch nach. Die wichtigsten Indizes gaben allerdings nur noch leicht nach.

Der Leitindex Dax fiel um 0,22 Prozent auf 13.159,17 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor 0,25 Prozent auf 25.255,33 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,2 Prozent nach unten.

Die für den Kurs der US-Notenbank Fed wichtige Kerninflation, die die Energie- und Lebensmittelpreise außen vor lässt, lag im August überraschend 0,6 Prozentpunkte über dem Vormonat und 6,3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

„Es ist vor allem die weiter steigende Kernrate der Inflation, aus der die volatilen Energiepreise herausgerechnet werden, die den Anlegern Sorge bereitet, weil sie zeigt, dass die Preise quer durch die gesamte Wirtschaft steigen“, schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus RoboMarkets. Die hartnäckige Teuerung dürfte die US-Notenbank Fed nicht von ihrem Kurs abbringen, die Zinsen schnell und deutlich zu erhöhen. Damit gewännen festverzinsliche Wertpapiere gegenüber Aktien an Attraktivität.

Unter den Unternehmen enttäuschte Kion die Anleger: Der Gabelstaplerhersteller rechnet im dritten Quartal wegen gestiegener Kosten im Projektgeschäft mit einem Verlust im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Störungen in den Lieferketten und deutlich gestiegene Kosten belasteten das Geschäft schwer.

Die Aktien von Kion brachen zuletzt als klares Schlusslicht im MDax um fast 21 Prozent ein. Die Papiere des Wettbewerbers Jungheinrich fielen um rund zwei Prozent.

Der Online-Händler About You reduzierte wegen der sinkenden Konsumlaune und der Eintrübung der Konjunktur die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Die Anteilsscheine knickten am Ende des Nebenwerteindex SDax um rund neun Prozent ein.

Für die Papiere der Lufthansa ging es um fast zwei Prozent nach unten. Der Bund beendete die Beteiligung an der Fluggesellschaft. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds veräußerte seine zuletzt verbliebene Beteiligung von knapp zehn Prozent im Rahmen einer Blockplatzierung an internationale Investoren.

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Euro Stoxx 50 Europa Offensive

Video: Ukrainische Offensive gibt Europas Börsen Rückenwind

Dax und EuroStoxx50 bauten ihre Gewinne am Montagvormittag aus und stiegen in der Spitze um knapp zwei Prozent.

Dax und EuroStoxx50 bauten ihre Gewinne am Montagvormittag aus und stiegen in der Spitze um knapp zwei Prozent.

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Aktienmarkt Asien Euro Stoxx 50 Frankfurt Frankfurt am Main MDAX USA

Börse in Frankfurt: Dax startet mit Plus

Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag dank positiver Vorgaben aus den USA und Asien an seinen starken Wochenausklang angeknüpft. Der Dax zog kurz nach dem Handelsstart um 0,73 Prozent auf 13.184,06 Zähler an. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann 1,00 Prozent auf 25.958,63 Punkte, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 0,45 Prozent auf 3586,23 Punkte stieg.

Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag dank positiver Vorgaben aus den USA und Asien an seinen starken Wochenausklang angeknüpft. Der Dax zog kurz nach dem Handelsstart um 0,73 Prozent auf 13.184,06 Zähler an. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann 1,00 Prozent auf 25.958,63 Punkte, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 0,45 Prozent auf 3586,23 Punkte stieg.

„Der Fakt, dass der Dax am Freitag über der psychologisch wichtigen Marke von 13 000 Punkten geschlossen hat, überstrahlt alle Risiken und Belastungsfaktoren und flößt den Börsianern neuen Mut ein“, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners. Kommentare von Notenbankern, die eine straffe Geldpolitik befürworten, ließen die Aktienanleger im Moment erstaunlich kalt. Altmann verwies auf weitere Aussagen von Notenbankern in den USA und Deutschland übers Wochenende, die für weitere Zinsschritte plädierten.

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Aktienmarkt Euro Stoxx 50 EZB Frankfurt Frankfurt am Main Kursrutsch MDAX Nord Stream Schnäppchenjäger Stabilisierung

Börse in Frankfurt: Dax stabilisiert sich nach Kursrutsch

Schnäppchenjäger haben am Dienstag nach dem Kursrutsch am Vortag für eine Stabilisierung des deutschen Aktienmarktes gesorgt. Der Dax legte bis zum Mittag um 0,94 Prozent auf 12.880,48 Punkte zu. Noch deutlicher als der Dax erholte sich der MDax der mittelgroßen Werte mit plus 1,80 Prozent auf 25.114,48 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um ein halbes Prozent nach oben.

Schnäppchenjäger haben am Dienstag nach dem Kursrutsch am Vortag für eine Stabilisierung des deutschen Aktienmarktes gesorgt. Der Dax legte bis zum Mittag um 0,94 Prozent auf 12.880,48 Punkte zu. Noch deutlicher als der Dax erholte sich der MDax der mittelgroßen Werte mit plus 1,80 Prozent auf 25.114,48 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um ein halbes Prozent nach oben.

Der Dax halte sich „erstaunlich stabil“ angesichts des mutmaßlich länger dauernden Aus der Gaspipeline Nord Stream 1 und vor der wahrscheinlich historischen Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB), kommentierte Experte Jürgen Molnar von Robomarkets.

Auf Unternehmensseite zählten zu den großen Gewinnern im Dax Volkswagen-Vorzüge mit einem Aufschlag von 2,6 Prozent. Hier gibt es endlich Klarheit beim Börsengang der Sportwagen-Tochter Porsche AG. Positive Analystenaussagen zu Internetwerten beflügelten den Modehändler Zalando mit mehr als viereinhalb Prozent Plus, für Delivery Hero im MDax ging es um mehr als neun Prozent nach oben.

Die Papiere von Hellofresh waren nach einer bekräftigten Kaufempfehlung mit 4,8 Prozent Plus Dax-Favorit. Dass der Abstieg des Kochboxenversenders aus der ersten Börsenliga zum 19. September besiegelt ist, störte kaum. Im Gegenzug kommt die erst im Frühjahr abgestiegene Siemens Energy wieder in den Dax zurück – die Papiere legten um mehr als zwei Prozent zu. Ebenfalls im MDax stemmten sich Lufthansa mit einem Aufschlag von rund eineinhalb Prozent gegen die womöglich drohende nächste Streikrunde der Piloten.

Aktien des angeschlagenen Uniper-Konzerns setzten nach anfänglicher Stabilisierung ihren Kursrutsch fort und fielen auf ein Rekordtief.

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