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Transfer: Van der Vaart: De Ligt passt «perfekt» zum FC Bayern

Aus Sicht von Rafael van der Vaart würde Innenverteidiger Matthijs de Ligt «perfekt» zum FC Bayern München passen. «Das ist eine tolle Idee von den Bayern und hier muss man Salihamidzic loben. Ich würde mich für Matthijs freuen, es wäre der richtige Schritt für ihn», sagte der frühere Bundesliga-Profi (39) bei Sport1.

Aus Sicht von Rafael van der Vaart würde Innenverteidiger Matthijs de Ligt «perfekt» zum FC Bayern München passen. «Das ist eine tolle Idee von den Bayern und hier muss man Salihamidzic loben. Ich würde mich für Matthijs freuen, es wäre der richtige Schritt für ihn», sagte der frühere Bundesliga-Profi (39) bei Sport1.

Medienberichten zufolge soll der niederländische Fußball-Nationspieler de Ligt (22) bei Juventus Turin bereits seinen Wechselwunsch nach München hinterlegt haben. Die Vereine sowie de Ligt selbst haben sich öffentlich bislang nicht geäußert. Er soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Millionen Euro haben.

Van der Vaart ist voll des Lobes über seinen Landsmann, der wie er einst bei Ajax Amsterdam spielte. «Er ist ein hervorragender Spieler, ist noch so jung und ein Top-Verteidiger, der gut am Ball ist. Er kann eins gegen eins gegen fast jeden Stürmer spielen.» Zudem sei der Juventus-Star «schnell und spielerisch stark. Und menschlich ist er ein guter Typ.»

Für van der Vaart wäre nach dem Transfer von Sadio Mané vom FC Liverpool die Verpflichtung de Ligts «einfach ideal»: «Die Bayern machen das immer sehr klug, da werden keine übertriebenen Transfers gemacht, sondern es wird klug nachgedacht. Mit Mané und de Ligt wäre das schon echt eine beeindruckende Ansage an die Bundesliga und an Europa.»

De Ligt zu holen, wäre ein Transfer für die Zukunft. Zudem würde er den Abgang von Nationalspieler Niklas Süle, der ablösefrei zu Borussia Dortmund wechselte, nahtlos kompensieren: «Wenn man jetzt de Ligt holen würde und beide vergleicht, dann würden die Bayern absolut Qualität dazu bekommen. De Ligt ist deutlich besser als Süle.»

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Transferbemühungen: Matthäus über Bayern: Wundere mich, woher das Geld kommt

Lothar Matthäus ist über die Transferbemühungen seines Ex-Clubs FC Bayern München etwas überrascht. «Ich wundere mich, woher plötzlich das viele Geld kommt», sagte der Rekord-Nationalspieler der «Bild». «Es hieß zuletzt immer, man habe weniger zur Verfügung, auch wegen der Corona-Einbußen. Man findet auch deswegen mit Lewandowski keine Einigung über eine Verlängerung. Gnabrys Situation ist ungeklärt. Und dann kommt Mané für bis zu 41 Mio. Euro, soll Laimer kommen für 25, 30 Mio. Euro, soll de Ligt kommen für 60, 70 oder 80 Mio. Euro. Die anderen Spieler beobachten das», meinte der 61-Jährige.

Lothar Matthäus ist über die Transferbemühungen seines Ex-Clubs FC Bayern München etwas überrascht. «Ich wundere mich, woher plötzlich das viele Geld kommt», sagte der Rekord-Nationalspieler der «Bild». «Es hieß zuletzt immer, man habe weniger zur Verfügung, auch wegen der Corona-Einbußen. Man findet auch deswegen mit Lewandowski keine Einigung über eine Verlängerung. Gnabrys Situation ist ungeklärt. Und dann kommt Mané für bis zu 41 Mio. Euro, soll Laimer kommen für 25, 30 Mio. Euro, soll de Ligt kommen für 60, 70 oder 80 Mio. Euro. Die anderen Spieler beobachten das», meinte der 61-Jährige.

Die Bayern-Bosse hatten vorher immer wieder betont, dass Transfers in dieser Größenordnung vor allem auch wegen der Einbußen durch die Corona-Pandemie kaum finanzierbar seien.

Der 22 Jahre alte niederländische Fußball-Nationalspieler Matthijs de Ligt (Matthäus: «Ein Super-Transfer, wenn es klappt») soll Medienberichten zufolge bei Juventus Turin seinen Wechselwunsch nach München hinterlegt haben. Der Abwehrspieler (Vertrag bis 2024) soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Millionen Euro haben. Juve zahlte 2019 85,5 Millionen Euro für den Innenverteidiger an Ajax Amsterdam und dürfte wohl mindestens 60 Millionen Euro fordern.

Bisher haben die Bayern die Mittelfeldspieler Sadio Mané und Ryan Gravenberch sowie Außenverteidiger Noussair Mazraoui verpflichtet. Dem Vernehmen nach haben die Münchner 32 Millionen Euro als Ablösesumme für den 30-jährigen Mané an den FC Liverpool gezahlt. Der Betrag könnte durch Zusatzleistungen auf 41 Millionen ansteigen.

Für den 20 Jahre alten Gravenberch von Ajax Amsterdam war eine Ablöse von 18,5 Millionen Euro fällig, die sich durch Bonuszahlungen noch um bis zu 5,5 Millionen Euro erhöhen kann. Noussair Mazraoui (Ajax) war ablösefrei. Auch RB Leipzigs Konrad Laimer wollen die Bayern wohl holen, die Kosten könnten sich um die 25 Millionen Euro belaufen.

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Bayern Dortmund München Paul Breitner Robert Lewandowski

Wechsel: Breitner zum Wirbel um Lewandowski: «Neue Entwicklung»

Der frühere Bayern-Profi Paul Breitner sieht in dem Wechselgebaren vieler Fußballer trotz laufender Verträge eine «neue Entwicklung, die sich dem allgemeinen Geschäfts- und Berufsleben angepasst hat.» Das habe «jetzt mit Lewandowski im Moment gar nicht so viel zu tun. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass zu meiner aktiven Zeit jemand versucht hat, auf Teufel komm raus aus seinem laufenden Vertrag zu kommen», sagte Breitner (70) am Mittwochabend in Dortmund.

Der frühere Bayern-Profi Paul Breitner sieht in dem Wechselgebaren vieler Fußballer trotz laufender Verträge eine «neue Entwicklung, die sich dem allgemeinen Geschäfts- und Berufsleben angepasst hat.» Das habe «jetzt mit Lewandowski im Moment gar nicht so viel zu tun. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass zu meiner aktiven Zeit jemand versucht hat, auf Teufel komm raus aus seinem laufenden Vertrag zu kommen», sagte Breitner (70) am Mittwochabend in Dortmund.

Der Transferpoker um Bayern Münchens Stürmerstar Robert Lewandowski dauert schon längere Zeit an. Der Weltfußballer, der beim Rekordmeister noch einen Kontrakt bis 30. Juni 2023 hat, will zum FC Barcelona wechseln. Bislang bestehen die Münchner auf die Einhaltung des Arbeitsvertrages. Alle bisherigen Angebote der Katalanen, die zuletzt 40 Millionen Euro Ablöse und fünf Millionen Euro Bonuszahlungen geboten haben sollen, haben sie Medienberichten zufolge abgelehnt.

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Bayern Deutsche Presse-Agentur FC Barcelona FC BAyern München Oliver Kahn Rechtslage Robert Lewandowski Thomas Summerer

FC Bayern München: Sportrechtler zum Fall Lewandowski: «Rechtslage glasklar»

Im Streit um einen Abschied von Robert Lewandowski trotz laufenden Vertrages vom FC Bayern München sieht ein Sportrechtler den deutschen Rekordmeister im Recht.

Der renommierte Sportrechtler Thomas Summerer (62) hat im Transferwirbel um Weltfußballer Robert Lewandowski Kritik am Vorgehen der Spielerseite geübt.

«Der Verein kann auf Vertragserfüllung bestehen. So ist das ‚Basta‘-Machtwort von Oliver Kahn zu verstehen. Loyalität und Vertragstreue müssen einige Spieler noch lernen. Ein Profivertrag ist keine Einbahnstraße. Spieler können nicht wie Profis kassieren und sich wie Amateure verhalten», sagte Summerer der Deutschen Presse-Agentur.

«Verträge mit fester Laufzeit sind einzuhalten»

Lewandowski will trotz laufenden Vertrags bis 2023 zum FC Barcelona wechseln. Eine Freigabe schlossen die Münchner um Vorstandschef Kahn bisher aus. Äußerungen Lewandowskis, dass seine Geschichte mit Bayern vorbei sei oder er sich eine weitere Zusammenarbeit nicht vorstellen könne, seien «ein absolutes No-Go», sagte Summerer. «Diese Äußerung, die auch noch von seinem Berater wiederholt wurde, ist eine klare Grenzüberschreitung und die Androhung eines Vertragsbruchs.»

So etwas müsse sich ein Verein nicht gefallen lassen. «Ein Verein kann in einem solchen Fall vom Spieler eine Unterlassungserklärung und ein Bekenntnis zur Vertragstreue fordern, notfalls auch in einem Eilverfahren vor dem Landgericht München», sagte Summerer, Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportrecht.

«Die Rechtslage ist glasklar: Laut FC Bayern München hat Lewandowski einen Arbeitsvertrag mit fester Laufzeit bis Mitte 2023. Mangels Ausstiegsklausel hat er diesen zu erfüllen, ohne Wenn und Aber», sagte der Rechtsanwalt. «Verträge mit fester Laufzeit sind einzuhalten, das ist ein eherner Grundsatz im deutschen Recht. Deshalb kann kein Spieler einen Wechsel erzwingen, schon gar nicht durch einen Streik. Erscheint er nicht zum Training oder verstößt er gegen Weisungen seines Trainers, drohen ihm Abmahnung und Gehaltskürzung. Spielt er absichtlich schlecht, schadet er sich selbst und seinem guten Ruf.»

Nach Umfrage 41 Prozent für Freigabe

Hingegen würden sich viele Deutsche einer Umfrage zufolge wünschen, dass der FC Bayern München einem vorzeitigen Transfer des Torjägers zustimmt. Das geht aus einer Erhebung der Meinungsforscher von YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Demnach sprachen sich 41 Prozent der Befragten für einen vorzeitigen Wechsel des Polen aus, rund ein Drittel antwortete «weiß nicht» beziehungsweise machte «keine Angabe». Lediglich 24 Prozent sind der Meinung, dass die Münchner auf die Erfüllung des Vertrags bestehen sollten.

Der Transferpoker um Lewandowski dauert nun schon Monate an. Der Weltfußballer, der in München einen Vertrag bis Sommer 2023 besitzt, will den Bundesligisten in Richtung FC Barcelona verlassen. Bislang pochen die Münchner Vereins-Bosse um Vorstandschef Oliver Kahn auf die Einhaltung des Arbeitsvertrags. Alle bisherigen Angebote der Katalanen, die zuletzt 40 Millionen Euro Ablöse und fünf Millionen Euro Bonuszahlungen geboten haben sollen, haben die Bayern Medienberichten zufolge abgelehnt.

Summerer war von 2001 bis 2007 Direktor Recht und Personal bei der Deutsche Fußball Liga und baute als Chefjustiziar dort die Rechtsabteilung auf. Sein Rat im Fall Lewandowski: «Vertragstreue bewahren, vor allem an die Adresse des Spielers. Und cooling down.»

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Bayern Coronavirus Deutscher Richterbund Deutschland Justiz Justizministerium München Untersuchungshaft

Justiz: Lange Verfahren: 25 Verdächtige in Corona-Jahren entlassen

Auch in Bayern fehlen Dutzende Richter und Staatsanwälte. Das hat Auswirkungen auf die Strafverfahren – mit teilweise schwerwiegenden Folgen.

Gefängnisse in Bayern haben in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 25 Verdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen müssen, weil ihre Verfahren zu lange dauerten. Das teilte das bayerische Justizministerium auf Anfrage mit. Anfang der Woche hatte der Deutsche Richterbund (DRB) in der «Deutschen Richterzeitung» bundesweite Zahlen veröffentlicht: 2021 wurden demnach in Deutschland mindestens 66 Tatverdächtige aus dem Grund aus der U-Haft entlassen, 2020 seien es 40 solcher Entlassungen gewesen und 2019 mit 69 sogar noch etwas mehr als 2021.

Das bayerische Justizministerium meldete für das Vor-Corona-Jahr 2019 nur zwei solcher Fälle. 2018 lag mit 10 aber auch schon auf dem Niveau des ersten Corona-Jahres.

«Die aktuellen Fälle von U-Haftentlassungen werfen erneut ein Schlaglicht auf die hohe Arbeitsbelastung vieler Gerichte und Staatsanwaltschaften», sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn. «Es fehlt der Strafjustiz nach wie vor deutlich an Staatsanwälten und Strafrichtern, so dass sie selbst vorrangige Haftsachen nicht immer mit der rechtsstaatlich gebotenen Beschleunigung erledigen kann.» Zudem würden viele Verfahren aufwendiger, weil zum Beispiel die auszuwertende Datenmenge durch die Digitalisierung sprunghaft steige.

In Bayern fehlten nach Angaben des Justizministeriums zum Stichtag 31. Dezember 2021 Dutzende Richter und Staatsanwälte. Es gebe einen zusätzlichen Bedarf von rund 110 Richterstellen sowie 169 Stellen für Staatsanwälte.

Hintergrund der Fälle von Haftentlassungen ist das Beschleunigungsgebot in Haftsachen. Dieses Gebot besagt, dass die Justiz alles tun muss, um das Hauptverfahren möglichst schnell zu beginnen. Ist das nicht der Fall, kann eine Entlassung aus der U-Haft die Folge sein.

«Das Staatsministerium der Justiz nimmt das Thema «Beschleunigungsgebot in Haftsachen» sehr ernst», teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Das Thema sei «im Juli für eine Dienstbesprechung vorgesehen».

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Bayern Deutsche Presse-Agentur FC Barcelona FC BAyern München Oliver Kahn Rechtslage Robert Lewandowski Thomas Summerer

Sportrecht: Jurist Summerer zum Fall Lewandowski: «Rechtslage glasklar»

Im Streit um einen Abschied von Robert Lewandowski trotz laufenden Vertrages vom FC Bayern München sieht ein Sportrechtler den deutschen Rekordmeister im Recht. Seine Kritik an dem polnischen Weltfußballer ist deutlich.

Der renommierte Sportrechtler Thomas Summerer (62) hat im Transferwirbel um Weltfußballer Robert Lewandowski Kritik am Vorgehen der Spielerseite geübt. «Der Verein kann auf Vertragserfüllung bestehen. So ist das ‚Basta‘-Machtwort von Oliver Kahn zu verstehen. Loyalität und Vertragstreue müssen einige Spieler noch lernen. Ein Profivertrag ist keine Einbahnstraße. Spieler können nicht wie Profis kassieren und sich wie Amateure verhalten», sagte Summerer der Deutschen Presse-Agentur.

Lewandowski will trotz laufenden Vertrags bis 2023 zum FC Barcelona wechseln. Eine Freigabe schlossen die Münchner um Vorstandschef Kahn bisher aus. Äußerungen Lewandowskis, dass seine Geschichte mit Bayern vorbei sei oder er sich eine weitere Zusammenarbeit nicht vorstellen könne, seien «ein absolutes No-Go», sagte Summerer. «Diese Äußerung, die auch noch von seinem Berater wiederholt wurde, ist eine klare Grenzüberschreitung und die Androhung eines Vertragsbruchs.»

So etwas müsse sich ein Verein nicht gefallen lassen. «Ein Verein kann in einem solchen Fall vom Spieler eine Unterlassungserklärung und ein Bekenntnis zur Vertragstreue fordern, notfalls auch in einem Eilverfahren vor dem Landgericht München», sagte Summerer, Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportrecht.

«Die Rechtslage ist glasklar: Laut FC Bayern München hat Lewandowski einen Arbeitsvertrag mit fester Laufzeit bis Mitte 2023. Mangels Ausstiegsklausel hat er diesen zu erfüllen, ohne Wenn und Aber», sagte der Rechtsanwalt. «Verträge mit fester Laufzeit sind einzuhalten, das ist ein eherner Grundsatz im deutschen Recht. Deshalb kann kein Spieler einen Wechsel erzwingen, schon gar nicht durch einen Streik. Erscheint er nicht zum Training oder verstößt er gegen Weisungen seines Trainers, drohen ihm Abmahnung und Gehaltskürzung. Spielt er absichtlich schlecht, schadet er sich selbst und seinem guten Ruf.»

Summerer war von 2001 bis 2007 Direktor Recht und Personal bei der Deutsche Fußball Liga und baute als Chefjustiziar dort die Rechtsabteilung auf. Sein Rat im Fall Lewandowski: «Vertragstreue bewahren, vor allem an die Adresse des Spielers. Und cooling down.»

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Bayern Deutsche Presse-Agentur FC BAyern FC Bayern München München Robert Lewandowski Umfrage Wechseltheater YouGov

Wechsel: Umfrage: Viele für Lewandowski-Freigabe bei Bayern München

Im Wechseltheater um Robert Lewandowski würden sich einer Umfrage zufolge viele Deutsche wünschen, dass der FC Bayern München einem vorzeitigen Transfer des Torjägers zustimmt. Das geht aus einer Erhebung der Meinungsforscher von YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Demnach sprachen sich 41 Prozent der Befragten für einen vorzeitigen Wechsel des Polen aus, rund ein Drittel antwortete «weiß nicht» beziehungsweise machte «keine Angabe». Lediglich 24 Prozent sind der Meinung, dass die Münchner auf die Erfüllung des Vertrags bestehen sollten.

Im Wechseltheater um Robert Lewandowski würden sich einer Umfrage zufolge viele Deutsche wünschen, dass der FC Bayern München einem vorzeitigen Transfer des Torjägers zustimmt. Das geht aus einer Erhebung der Meinungsforscher von YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Demnach sprachen sich 41 Prozent der Befragten für einen vorzeitigen Wechsel des Polen aus, rund ein Drittel antwortete «weiß nicht» beziehungsweise machte «keine Angabe». Lediglich 24 Prozent sind der Meinung, dass die Münchner auf die Erfüllung des Vertrags bestehen sollten.

Der Transferpoker um Lewandowski dauert nun schon Monate an. Der Weltfußballer, der in München einen Vertrag bis Sommer 2023 besitzt, will den Bundesligisten in Richtung FC Barcelona verlassen. Bislang pochen die Münchner Vereins-Bosse um Vorstandschef Oliver Kahn auf die Einhaltung des Arbeitsvertrags. Alle bisherigen Angebote der Katalanen, die zuletzt 40 Millionen Euro Ablöse und fünf Millionen Euro Bonuszahlungen geboten haben sollen, haben die Bayern Medienberichten zufolge abgelehnt.

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Bayern Berlin CSU Deutsche Presse-Agentur Deutschland Gaskraftwerk Gasmangellage Gasversorgung Markus Söder München Robert Habeck Strom

Ministerpräsident: Söder fordert von Habeck Stresstest für die Gasversorgung

In einem Brief appelliert Bayern an den Bund, weitere Schritte gegen die drohende Gasmangellage in Deutschland zu ergreifen. Dabei geht es nicht nur um die Rolle der Atommeiler als Sicherheitspuffer.

Aus Angst vor einem rapiden Abfall des Leitungsdrucks fordert Bayern vom Bund einen Stresstest für die heimische Gasversorgung. «Es wird befürchtet, dass im Falle einer Gasmangellage möglicherweise der Gasdruck nicht ausreichen könnte, um die in Bayern zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit notwendigen Gaskraftwerke ausreichend zu versorgen», heißt es in einem fünfseitigen Brief von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), der der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt.

Darüber hinaus bestehe die Befürchtung, dass in diesem Fall auch die Leitungskapazitäten nicht ausreichend seien, um Bayern mit dem erforderlichen Strom aus Kohlekraftwerken im Westen und Osten zu versorgen, heißt es weiter in dem Schreiben, welches am Dienstag von München nach Berlin versendet wurde. «Es ist in diesem Kontext irritierend, dass dieser für Mai 2022 zugesagte Stresstest trotz der sich verschärfenden Lage noch immer nicht vorgelegt wurde.» Aus der Staatskanzlei hieß es auf Nachfrage, es seien weder Ergebnisse eines Stresstests bekannt, noch ob dieser überhaupt durchgeführt wurde.

Söder bezieht sich in dem Schreiben auf Berechnungen der Bundesnetzagentur, wonach eine Gasmangellage auch dann eintreten werde, wenn die russischen Gaslieferungen über die Pipeline Nord Stream 1 auf dem aktuell gedrosselten Niveau von 40 Prozent bestehen blieben.

Neben dem Stresstest forderte Söder im Brief auch erneut die Befüllung aller für Bayern relevanten Gasspeicher. Für den Speicher im österreichischen Haidach müsse daher «schnellstens» das notwendige Abkommen mit Österreich zum Abschluss gebracht werden.

Um für den Herbst und Winter mehr Gasvorräte zu speichern, müssten, so Söder weiter, die Kohlekraftwerke in Deutschland schnellstmöglich in der Netzreserve wieder ans Netz gehen. Zwar wolle der Bundesrat dafür am 8. Juli die notwendige gesetzliche Grundlage schaffen, «jedoch kommt dieser Schritt aus Sicht der Staatsregierung leider zu spät». In der Folge sei bereits zu viel Gas «unnötig» verstromt worden. «Noch im Mai und Juni 2022 betrug die Nettostromerzeugung aus Gas jeweils über vier TWH (Terrawattstunden) Die Kraftwerke liefen damit nahe an der Volllast.»

In seinem Schreiben forderte Söder daher erneut den Weiterbetrieb der deutschen Atommeiler. Auf diese Weise könne die Verstromung von Gas reduziert, die Versorgungssicherheit erhöht und die Stabilität im Stromversorgungssystem verbessert werden. Die Staatsregierung sehe keine «stichhaltigen Argumente», die gegen eine Verlängerung der Atomlaufzeiten spreche. Die vom Bund vorgebrachten «technischen, rechtlichen und personellen Probleme» würden ausdrücklich nicht geteilt. «Aus Sicht der Staatsregierung benötigt Bayern die Kernkraft als Sicherheitspuffer, um die Stabilität des Stromnetzes in Bayern im Falle einer Gasmangellage aufrechtzuerhalten.»

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Bayern Deutsche Presse-Agentur FC BAyern FC Bayern München München Robert Lewandowski Umfrage Wechseltheater YouGov

Wechsel: Umfrage: Viele für Lewandowski-Freigabe bei Bayern München

Im Wechseltheater um Robert Lewandowski würden sich einer Umfrage zufolge viele Deutsche wünschen, dass der FC Bayern München einem vorzeitigen Transfer des Torjägers zustimmt. Das geht aus einer Erhebung der Meinungsforscher von YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Demnach sprachen sich 41 Prozent der Befragten für einen vorzeitigen Wechsel des Polen aus, rund ein Drittel antwortete «weiß nicht» beziehungsweise machte «keine Angabe». Lediglich 24 Prozent sind der Meinung, dass die Münchner auf die Erfüllung des Vertrags bestehen sollten.

Im Wechseltheater um Robert Lewandowski würden sich einer Umfrage zufolge viele Deutsche wünschen, dass der FC Bayern München einem vorzeitigen Transfer des Torjägers zustimmt. Das geht aus einer Erhebung der Meinungsforscher von YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Demnach sprachen sich 41 Prozent der Befragten für einen vorzeitigen Wechsel des Polen aus, rund ein Drittel antwortete «weiß nicht» beziehungsweise machte «keine Angabe». Lediglich 24 Prozent sind der Meinung, dass die Münchner auf die Erfüllung des Vertrags bestehen sollten.

Der Transferpoker um Lewandowski dauert nun schon Monate an. Der Weltfußballer, der in München einen Vertrag bis Sommer 2023 besitzt, will den Bundesligisten in Richtung FC Barcelona verlassen. Bislang pochen die Münchner Vereins-Bosse um Vorstandschef Oliver Kahn auf die Einhaltung des Arbeitsvertrags. Alle bisherigen Angebote der Katalanen, die zuletzt 40 Millionen Euro Ablöse und fünf Millionen Euro Bonuszahlungen geboten haben sollen, haben die Bayern Medienberichten zufolge abgelehnt.

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Ministerpräsident: Söder fordert von Habeck Stresstest für die Gasversorgung

In einem Brief appelliert Bayern an den Bund, weitere Schritte gegen die drohende Gasmangellage in Deutschland zu ergreifen. Dabei geht es nicht nur um die Rolle der Atommeiler als Sicherheitspuffer.

Aus Angst vor einem rapiden Abfall des Leitungsdrucks fordert Bayern vom Bund einen Stresstest für die heimische Gasversorgung. «Es wird befürchtet, dass im Falle einer Gasmangellage möglicherweise der Gasdruck nicht ausreichen könnte, um die in Bayern zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit notwendigen Gaskraftwerke ausreichend zu versorgen», heißt es in einem fünfseitigen Brief von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), der der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt.

Darüber hinaus bestehe die Befürchtung, dass in diesem Fall auch die Leitungskapazitäten nicht ausreichend seien, um Bayern mit dem erforderlichen Strom aus Kohlekraftwerken im Westen und Osten zu versorgen, heißt es weiter in dem Schreiben, welches am Dienstag von München nach Berlin versendet wurde. «Es ist in diesem Kontext irritierend, dass dieser für Mai 2022 zugesagte Stresstest trotz der sich verschärfenden Lage noch immer nicht vorgelegt wurde.» Aus der Staatskanzlei hieß es auf Nachfrage, es seien weder Ergebnisse eines Stresstests bekannt, noch ob dieser überhaupt durchgeführt wurde.

Söder bezieht sich in dem Schreiben auf Berechnungen der Bundesnetzagentur, wonach eine Gasmangellage auch dann eintreten werde, wenn die russischen Gaslieferungen über die Pipeline Nord Stream 1 auf dem aktuell gedrosselten Niveau von 40 Prozent bestehen blieben.

Neben dem Stresstest forderte Söder im Brief auch erneut die Befüllung aller für Bayern relevanten Gasspeicher. Für den Speicher im österreichischen Haidach müsse daher «schnellstens» das notwendige Abkommen mit Österreich zum Abschluss gebracht werden.

Um für den Herbst und Winter mehr Gasvorräte zu speichern, müssten, so Söder weiter, die Kohlekraftwerke in Deutschland schnellstmöglich in der Netzreserve wieder ans Netz gehen. Zwar wolle der Bundesrat dafür am 8. Juli die notwendige gesetzliche Grundlage schaffen, «jedoch kommt dieser Schritt aus Sicht der Staatsregierung leider zu spät». In der Folge sei bereits zu viel Gas «unnötig» verstromt worden. «Noch im Mai und Juni 2022 betrug die Nettostromerzeugung aus Gas jeweils über vier TWH (Terrawattstunden) Die Kraftwerke liefen damit nahe an der Volllast.»

In seinem Schreiben forderte Söder daher erneut den Weiterbetrieb der deutschen Atommeiler. Auf diese Weise könne die Verstromung von Gas reduziert, die Versorgungssicherheit erhöht und die Stabilität im Stromversorgungssystem verbessert werden. Die Staatsregierung sehe keine «stichhaltigen Argumente», die gegen eine Verlängerung der Atomlaufzeiten spreche. Die vom Bund vorgebrachten «technischen, rechtlichen und personellen Probleme» würden ausdrücklich nicht geteilt. «Aus Sicht der Staatsregierung benötigt Bayern die Kernkraft als Sicherheitspuffer, um die Stabilität des Stromnetzes in Bayern im Falle einer Gasmangellage aufrechtzuerhalten.»

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