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Coronavirus FC St. Pauli Hamburg Kiezclub Positive

Positiver Corona-Test: Matanovic fällt vorerst aus

Fußball-Profi Igor Matanovic vom Zweitligisten FC St. Pauli ist positiv auf Corona getestet worden und fällt bis auf Weiteres aus. Wie der Kiezclub dazu am Mittwoch mitteilte, befindet sich der 18 Jahre alte Stürmer bereits seit Dienstag in häuslicher Isolation. Der vollständig geimpfte Angreifer hatte sich wegen eines positiven Schnelltests bereits am Dienstagvormittag keinen Kontakt mehr zu seinen Mitspielern. Ein PCR-Test brachte dann Gewissheit über den positiven Befund, teilte der FC St. Pauli weiter mit. Matanovic hatte deshalb auch das DFB-Pokal-Achtelfinale der Kiezkicker gegen Borussia Dortmund (2:1) am Dienstagabend verpasst.

Fußball-Profi Igor Matanovic vom Zweitligisten FC St. Pauli ist positiv auf Corona getestet worden und fällt bis auf Weiteres aus. Wie der Kiezclub dazu am Mittwoch mitteilte, befindet sich der 18 Jahre alte Stürmer bereits seit Dienstag in häuslicher Isolation. Der vollständig geimpfte Angreifer hatte sich wegen eines positiven Schnelltests bereits am Dienstagvormittag keinen Kontakt mehr zu seinen Mitspielern. Ein PCR-Test brachte dann Gewissheit über den positiven Befund, teilte der FC St. Pauli weiter mit. Matanovic hatte deshalb auch das DFB-Pokal-Achtelfinale der Kiezkicker gegen Borussia Dortmund (2:1) am Dienstagabend verpasst.

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Hamburg Menschenaffe Stuttgart Tierpark Hagenbeck

Neues Gesicht bei den Menschenaffen in der Wilhelma

Die Menschenaffen in der Wilhelma haben Gesellschaft bekommen: Der Orang-Utan Batak ist seit diesem Mittwoch für Besucher zu sehen und vorübergehend in Stuttgart zu Gast. Der Affe kommt aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck und hat dort erfolgreich für Nachwuchs gesorgt, wie ein Sprecher der Wilhelma am Mittwoch mitteilte.

Die Menschenaffen in der Wilhelma haben Gesellschaft bekommen: Der Orang-Utan Batak ist seit diesem Mittwoch für Besucher zu sehen und vorübergehend in Stuttgart zu Gast. Der Affe kommt aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck und hat dort erfolgreich für Nachwuchs gesorgt, wie ein Sprecher der Wilhelma am Mittwoch mitteilte.

Doch in Hamburg gebe es zwei männliche Affen und auf Dauer könne nur ein Männchen dort den Ton angeben. Deshalb soll der Orang-Utan Batak in einem anderen Zoo seine neue Heimat finden. Bis eine langfristige Lösung gefunden ist, hat die Wilhelma angeboten, den zwölf Jahre alten Affen bei sich aufzunehmen. Nach ein paar Tagen hinter den Kulissen soll er dort schon bald auf die beiden älteren Orang-Utan-Weibchen Moni (44) und Caro (48) treffen. Sollten sich die drei vertragen, dürfen sie schon bald gemeinsam ins Gehege.

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Hamburg Menschenaffe Stuttgart Tierpark Hagenbeck

Neues Gesicht bei den Menschenaffen in der Wilhelma

Die Menschenaffen in der Wilhelma haben Gesellschaft bekommen: Der Orang-Utan Batak ist seit diesem Mittwoch für Besucher zu sehen und vorübergehend in Stuttgart zu Gast. Der Affe kommt aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck und hat dort erfolgreich für Nachwuchs gesorgt, wie ein Sprecher der Wilhelma am Mittwoch mitteilte.

Die Menschenaffen in der Wilhelma haben Gesellschaft bekommen: Der Orang-Utan Batak ist seit diesem Mittwoch für Besucher zu sehen und vorübergehend in Stuttgart zu Gast. Der Affe kommt aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck und hat dort erfolgreich für Nachwuchs gesorgt, wie ein Sprecher der Wilhelma am Mittwoch mitteilte.

Doch in Hamburg gebe es zwei männliche Affen und auf Dauer könne nur ein Männchen dort den Ton angeben. Deshalb soll der Orang-Utan Batak in einem anderen Zoo seine neue Heimat finden. Bis eine langfristige Lösung gefunden ist, hat die Wilhelma angeboten, den zwölf Jahre alten Affen bei sich aufzunehmen. Nach ein paar Tagen hinter den Kulissen soll er dort schon bald auf die beiden älteren Orang-Utan-Weibchen Moni (44) und Caro (48) treffen. Sollten sich die drei vertragen, dürfen sie schon bald gemeinsam ins Gehege.

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Belgrad Coronavirus Europa Europacup Hamburg Hamburg Towers Partizan Belgrad Selbstkritik

Selbstkritik der Hamburg Towers nach Niederlage in Belgrad

Nach dem der 77:102 (41:65) bei Partizan Belgrad zum Start der Europacup-Rückrunde haben die Basketballer der Hamburg Towers Selbstkritik geübt. «Wir haben das erste Viertel etwas verschlafen, waren zu überwältigt von der Atmosphäre in der Halle und der Qualität von Partizan», räumte Robin Christen am Dienstagabend nach der sechsten Niederlage im zehnten Spiel ein. Immerhin waren trotz Corona-Pandemie rund 5000 Fans in der Aleksandar Nikolic Hall.

Nach dem der 77:102 (41:65) bei Partizan Belgrad zum Start der Europacup-Rückrunde haben die Basketballer der Hamburg Towers Selbstkritik geübt. «Wir haben das erste Viertel etwas verschlafen, waren zu überwältigt von der Atmosphäre in der Halle und der Qualität von Partizan», räumte Robin Christen am Dienstagabend nach der sechsten Niederlage im zehnten Spiel ein. Immerhin waren trotz Corona-Pandemie rund 5000 Fans in der Aleksandar Nikolic Hall.

14:34 hieß es schon nach zehn Minuten aus Sicht der Towers. «Wir sind auf dem völlig falschen Fuß in die Partie gestartet. Haben uns zu viele Turnover geleistet, hatten zu viel Bammel», meinte Seth Hinrichs. Die Belgrader Anhänger seien sofort da gewesen.

Immerhin konnten die Towers die zweite Halbzeit nach Punkten (36:37) nahezu ausgeglichen gestalten. «Wir haben dennoch Moral bewiesen, haben nie aufgegeben und versucht, weiter hart zu spielen», sagte Christen. «Die Belgrader haben uns aber auch gezeigt, wieso sie eines der besten Teams in Europa sind.»

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BVB DFB-Pokal Eintracht Frankfurt FC St. Pauli Fußball-Bundesliga Hamburg Marco Rose SC Freiburg St. Pauli

Coach Rose moniert Auftritt beim Pokal-K.o. bei St. Pauli

Nach dem DFB-Pokal-K.o. beim FC St. Pauli war Trainer Marco Rose vom entthronten Cupverteidiger Borussia Dortmund ratlos. Auf zwei Siege in der Fußball-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt (3:2) und gegen den SC Freiburg (5:1) folgte für den 45-Jährigen am Dienstagabend völlig unverhofft der sportliche Einbruch. Nach dem 1:2 (0:2) ist der Traum vom erneuten Pokalsieg passé. «Wir sind schwer enttäuscht, vor allem, weil wir nach den letzten zwei Spielen viel Energie hierhergebracht haben. Aber von dieser Energie war in den ersten zehn, 15 Minuten nichts zu sehen», monierte der BVB-Coach.

Nach dem DFB-Pokal-K.o. beim FC St. Pauli war Trainer Marco Rose vom entthronten Cupverteidiger Borussia Dortmund ratlos. Auf zwei Siege in der Fußball-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt (3:2) und gegen den SC Freiburg (5:1) folgte für den 45-Jährigen am Dienstagabend völlig unverhofft der sportliche Einbruch. Nach dem 1:2 (0:2) ist der Traum vom erneuten Pokalsieg passé. «Wir sind schwer enttäuscht, vor allem, weil wir nach den letzten zwei Spielen viel Energie hierhergebracht haben. Aber von dieser Energie war in den ersten zehn, 15 Minuten nichts zu sehen», monierte der BVB-Coach.

Der BVB-Treffer von Torjäger Erling Haaland (58. Minute/Handelfmeter) reichte nicht gegen den starken Zweitliga-Spitzenreiter, der durch Etienne Amenyido (4.) früh in Führung. Nach dem Eigentor von Axel Witsel (40.) verteidigte der FC St. Pauli den Vorsprung clever und engagiert. «St. Pauli hat gekämpft und gefightet. Wir sind mit dem 1:2 zwar zurückgekommen, aber wir haben es nicht geschafft, das noch endgültig zu drehen», sagte der enttäuschte Rose selbstkritisch.

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Coronavirus Deutsche Presse-Agentur Ermittlungsgruppe Hamburg Impfausweis Impfpass Impfpaßfälschung Polizei Restaurantbesuch Sonderkommission Weihnachten

Polizei gründet Ermittlungsgruppe zu Impfpassfälschungen

Einkaufen, Restaurantbesuch oder Bahnfahrt – in der Corona-Pandemie geht fast nichts mehr ohne Impfausweis oder Testbescheinigung. Dokumentenfälscher haben nach Angaben der Polizei Hochkonjunktur. In Hamburg ermittelt jetzt eine Sonderkommission.

Angesichts zahlreicher Fälle von gefälschten Impfpässen hat die Hamburger Polizei eine Sonderkommission gegründet. Die Ermittlungsgruppe «Merkur» habe kurz vor Weihnachten ihre Arbeit aufgenommen, teilte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit. Bis Anfang Januar zählten die Beamten 832 Fälle im Zusammenhang mit gefälschten Gesundheitszeugnissen. Dazu zählen neben Impfausweisen auch Nachweise über eine Corona-Genesung und Testzertifikate.

Wie viele Dokumente gefälscht wurden, konnte die Polizei nicht sagen. Seit November 2021 habe die Zahl der Delikte dieser Art zugenommen, hieß es. Seit dem 24. November kann die Fälschung von Gesundheitsdokumenten härter bestraft werden. Es drohen Geldstrafen oder Haft bis zu zwei Jahren, in besonders schweren Fällen sogar bis zu fünf Jahren.

Die Hamburger Polizei ermittelt auch gegen eine Mitarbeiterin des Universitätsklinikums Eppendorf. Die 31-Jährige und eine mutmaßliche 35 Jahre alte Komplizen stehen im Verdacht, Impfpässe gefälscht zu haben. Die Wohnungen der beiden Frauen und der Arbeitsplatz der 31-Jährigen seien am vergangenen Freitag durchsucht worden. Die Polizeisprecherin bestätigte entsprechende Medienberichte.

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Berlin Coronavirus Düsseldorf Expertensicht Frankfurt Hamburg Homeoffice Köln Leipzig München Stuttgart Wohnungspreis

Wohnungspreise: Immobilien-Gutachter: Die Party geht weiter

Corona hat es für Immobilienkäufer nicht leichter gemacht. Viele brauchen mehr Platz, doch die Preise in den Städten steigen weiter – oft auch im Umland.

Wer in den Metropolen eine Wohnung sucht, muss aus Expertensicht mit weiter steigenden Preisen rechnen. In den acht größten deutschen Städten zeichnet sich keine Trendwende ab, wie Vertreter der jeweiligen amtlichen Gutachterausschüsse schilderten.

«Die Party geht weiter», sagte der Berliner Ausschussvorsitzende Reiner Rössler. Von Preisanstiegen berichteten auch Vertreter aus Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig. Eine Immobilienblase gebe es auf dem Wohnungsmarkt aber nicht.

Vielerorts sind demnach noch nicht genug Wohnungen gebaut, um den Zuzug des letzten Jahrzehnts auszugleichen. «Die Nachfrage ist ungebrochen, das Angebot ist knapp, die Preise steigen», fasste die Vizevorsitzende des Hamburger Gutachterausschusses, Sonja Andresen, zusammen. «Wir haben keinen Corona-Knick nach unten.» Die Preise in den einfachen Lagen näherten sich denen der mittleren an. Viele Menschen suchen deshalb am Stadtrand und im Umland nach Wohnungen und Häusern.

Homeoffice verändert Anforderungen

«In Frankfurt würde ich nicht mehr kaufen, aber im Umland ja», empfahl der Frankfurter Ausschusschef Michael Debus bei der Tagung der Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. In der Stadt sei der Markt zu heiß gelaufen, werde aber wohl noch weitere Preissteigerungen bringen.

Mit dem Wechsel ins Homeoffice seien Menschen bereit, längere Pendelstrecken mit Arbeitswegen von bis zu eineinhalb Stunden in Kauf zu nehmen, sagte Andresen. In München versuchten gleichzeitig viele Menschen in der Stadt selbst in größere Wohnungen zu wechseln, sagte der dortige Amtsleiter Albert Fittkau. «Deshalb ist die Nachfrage nach wie vor da.»

Gutachterausschüsse werten jährlich die notariellen Kaufverträge aus und legen unter anderem Bodenrichtwerte fest. 2020 waren nach ihren Daten mit 310 Milliarden Euro bundesweit so viel Geld in Immobilien geflossen wie nie.

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1. FC Köln Eintracht Frankfurt Frankfurt Hamburg Hamburger SV HSV Pay-TV Sky

Sportvorstand erwartet keinen vorzeitigen Alidou-Wechsel

HSV-Sportvorstand Jonas Boldt glaubt nicht, dass ein vorzeitiger Wechsel von Faride Alidou zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt zustande kommen wird. «Was Frankfurt für das halbe Jahr angeboten hat, war jetzt nicht so, dass wir nervös geworden sind», sagte Boldt am Dienstagabend dem Pay-TV-Sender Sky vor dem Pokalspiel des Hamburger SV beim 1. FC Köln. Deshalb gehe er nicht davon aus, dass ein Wechsel des 20 Jahre alten Stürmers noch bis zum Ablauf der Transferfrist am 31. Januar realisiert werde.

HSV-Sportvorstand Jonas Boldt glaubt nicht, dass ein vorzeitiger Wechsel von Faride Alidou zum Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt zustande kommen wird. «Was Frankfurt für das halbe Jahr angeboten hat, war jetzt nicht so, dass wir nervös geworden sind», sagte Boldt am Dienstagabend dem Pay-TV-Sender Sky vor dem Pokalspiel des Hamburger SV beim 1. FC Köln. Deshalb gehe er nicht davon aus, dass ein Wechsel des 20 Jahre alten Stürmers noch bis zum Ablauf der Transferfrist am 31. Januar realisiert werde.

Alidous Vertrag bei den Hanseaten läuft am 30. Juni aus. Das Talent könnte den HSV dann ablösefrei verlassen. Der Angreifer soll längst mit den Hessen handelseinig sein, was Boldt auch bestätigte: «Wir wissen, dass er im Sommer dahin geht.»

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Asien Frau Großeltern Hamburg Kinder Männer Misshandeln Philippinen Sport

J. Peirano: Der geheime Code der Liebe: Meine Eltern haben mich misshandelt und weggeschickt, als ich ein kleines Kind war

Wie jeder Mensch wollte Maricel nur von ihren Eltern geliebt werden. Stattdessen schickten sie sie in ein ihr fremdes Land. Und misshandelten sie mit Schlägen und Worten. Lässt sich der seelische Schaden noch überwinden?

Liebe Frau Peirano,

ich bin eine Studentin aus den Philippinen und seit drei Jahren in Hamburg. Ich komme nicht mit mir zurecht, ich gerate immer an die falschen Männer und habe große Angst, etwas falsch zu machen. Ich finde mich hässlich und dumm und arbeite mehr, als es mir gut tut.

Kann es sein, dass es an meiner Lebensgeschichte liegt? Meine Eltern sind nach Holland gekommen, als ich zwei Jahre alt war. Ich wurde als Kind von meinen Eltern streng erzogen und geschlagen. Als ich sechs war, wurde meine kleine Schwester geboren, und meine Eltern haben mich auf die Philippinen geschickt zu meinen Großeltern und der Familie. Ich wurde viel geschlagen, eingesperrt und angeschrien. Das ist in Asien oft so. Aber meine Familie war besonders hart zu mir.

Meine Eltern haben mir nie gesagt, warum sie mich weggeschickt haben. Sie wollten nach ein paar Jahren selbst wieder auf den Philippinen leben, aber das haben sie nie getan. Wir hatten wenig Kontakt, nur ein Telefonat jeden Monat.Peirano Januar 2 21 19.47

Ich musste immer überall die Beste sein, damit ich geliebt wurde. Mir wurden andere Kinder vor Augen gehalten, die besser in der Schule waren, besser Klavier spielen konnten, besser im Sport waren. Aber meine Familie hat mich nicht unterstützt. Ich wurde oft erst Stunden später in der Schule abgeholt. Oder bekam kein Geld für Mittagessen in der Schule oder Bücher, obwohl meine Familie genug Geld hatte. Ich habe mich oft geschämt vor der anderen Kindern.

Meine Eltern sind jetzt auch sehr hart zu mir und erwarten, dass ich so wenig wie möglich an Unterhalt brauche. Sie werfen mir vor, dass ich zu viel Geld ausgebe, obwohl ich sehr sparsam bin, und sie erwarten (wie viele asiatische Eltern), dass ich ihnen nach meinem Studium alles zurück zahle.

Ich stehe sehr unter Druck damit und bin auch sehr mutlos. Ich weiß nicht, wie ich all diesen Erwartungen gerecht werden soll.

Viele Grüße

Maricel G.

Liebe Maricel G.,

es hat mich sehr berührt und auch traurig gemacht, was Sie über Ihre Kindheit geschrieben haben. Es klingt so, als wenn Sie viele Ereignisse erlebt haben, die Ihr Selbstwertgefühl schwer beschädigt haben, und als wenn Sie heute darunter leiden. Das kann ich gut verstehen! Es ist nahezu unmöglich, solche Erfahrungen ohne Therapie hinter sich zu lassen.

Eigentlich ist es die Aufgabe der Eltern, Kindern zu zeigen, dass sie in ihrem Leben willkommen sind, dass sie liebenswert sind. Eltern sollten ihre Kinder vor Gefahren beschützen und ihnen helfen, im Leben zurecht zu kommen.

Ihre Eltern haben Ihnen durch das Verschicken in ein weit entferntes, fremdes Land im Alter von sechs Jahren eine große psychische Belastung zugefügt. Kinder brauchen den Schutz der Eltern, um sich in fremden Umgebungen zurecht zu finden und dort Fuß zu fassen. Außerdem brauchen Kinder die Bindung an die Eltern, um sich geborgen und sicher zu fühlen und Vertrauen zu entwickeln. Die Trennung von Ihren Eltern und Verschickung muss Ihr Vertrauen in Menschen generell  erschüttert haben. Bio Julia Peirano

Zudem haben Sie anscheinend bis heute den Grund dafür nicht verstanden. Wenn Eltern zum Beispiel sterben oder schwer krank sind und sich deshalb nicht kümmern können, kann sich das Kind sagen: „Meine Eltern lieben mich, aber sie können sich nicht um mich kümmern.“ Sie verlieren nicht das Vertrauen in die engsten Bezugspersonen, sondern möglicherweise in das Schicksal (weil es die Eltern krank werden oder sogar sterben ließ). Wenn die Eltern sich aber ohne verständlichen Grund trennen und ihr Kind wegschicken, aber für ein Geschwisterkind (sogar ein später geborenes) bei sich gehalten, kann das im kindlichen Denkmuster nur bedeuten: „Meine Eltern haben mich weggegeben, weil sie mich nicht wollen. Vielleicht stimmt etwas mit mir nicht.“

Ihre Eltern haben es zugelassen, dass Sie bei Familienangehörigen gelebt haben, die Sie angeschrieben, entwertet und geschlagen haben. Und ihre Eltern haben Sie selbst geschlagen, auch das ist traumatisch. Das bedeutet, dass Sie schon früh die Erfahrung gemacht haben, nicht beschützt zu werden und nicht sicher zu sein. Das ist ein wiederkehrendes und tief sitzendes traumatisches Ereignis.

Letztlich haben Sie in Ihrer Kindheit ziemlich durchgängig das Gefühl vermittelt bekommen, lästig und minderwertig zu sein. Das bedeutet nicht, dass sie in Wirklichkeit auch minderwertig sind! Aber wir Menschen lernen durch die Spiegelung der Menschen um uns herum, gerade um frühe Spiegelungen. Ich habe mal fasziniert einen (zugegebenermaßen entzückenden) türkischen Zweijährigen mit seiner Familie beobachtet. Er hatte keine ruhige Minute, weil ständig eine der vielen Tanten, Cousinen und Schwestern ihn auf den Arm nehmen, füttern und verliebt ansehen wollte. Und dann wieder zurück zur Mama, und von Arm zu Arm. Ich nehme mal an, dass dieser Junge als erwachsener Mann kein Problem mit einem zu niedrigen Selbstwertgefühl haben wird, sondern sich sicher ist, dass er liebenswert ist. 

Vergleichen Sie das bitte mal mit Ihrer eigenen Geschichte – das ist sehr traurig. Aber Selbstmitgefühl (nicht Selbstmitleid) ist auch etwas, das man durch die Beschäftigung mit der eigenen Lebensgeschichte lernen kann und das sehr hilfreich ist.

Ich schätze es so ein, dass Sie eine längere Psychotherapie benötigen, um herauszufinden und nachzufühlen, was Ihnen als Kind an traumatischen und selbstwertschädigenden Ereignissen widerfahren ist. In einer vertrauensvollen Therapie können Sie lernen, sich selbst zuzuhören und Ihre innere Kritikerin zu erkennen, die wahrscheinlich täglich wie ein Papagei auf Ihrer Schulter sitzt und Ihnen zuflüstert: Du bist nichts wert. Ich würde Ihnen eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie oder eine Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt Schematherapie oder Traumatherapie empfehlen. 

Nehmen Sie sich Zeit, um diese belastende Vergangenheit aufzuarbeiten, sonst wiederholen Sie unbewusst die Muster, verlassen und schlecht behandelt zu werden. Es geht auch darum, Beziehung so zu gestalten, wie es gut für Sie ist. Viele Menschen mit traumatischer Lebensgeschichte haben Probleme damit, Grenzen zu setzen (den Erwartungen Ihrer Eltern gegenüber) und suchen sich stattdessen Menschen, die Sie wieder ausnutzen, herabwürdigen oder verlassen und wiederholen so das Trauma.

Ich hoffe, dass Sie eine Therapeutin oder einen Therapeuten finden, bei dem/der Sie gut aufgehoben sind, und dass es Ihnen gelingt, diese destruktiven Erfahrungen zu verarbeiten.

Herzliche Grüße

Julia Peirano

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Hamburg Instagram Köln Rosamunde Pilcher Schmiererei

Schauspielerin: Anna Angelina Wolfers zeigt sich aufgelöst nach Schmierereien an ihrer Boutique

Anna Angelina Wolfers ist Schauspielerin, Influencerin und Besitzerin zweier Boutiquen. Jetzt wurde die Niederlassung in Hamburg beschmiert. Wolfers machte den Vorfall mit einem emotionalen Beitrag öffentlich. 

In den zwölf Jahren der „Goldig“-Stores und ihrer Selbstständigkeit habe sie sich noch nie so gedemütigt und verbal geohrfeigt gefühlt, schreibt Anna Angelina Wolfers bei Instagram. Fernsehzuschauer kennen die Schauspielerin aus „Sturm der Liebe“, „Alles was zählt“, „Rosamunde Pilcher“ und anderen Produktionen. Auch als Modeinfluencerin ist Wolfers aktiv und betreibt in Köln und Hamburg jeweils eine Boutique. 

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Das Schaufenster der Dependance in Hamburg wurde am Wochenende großflächig beschmiert. Wolfers hat bei Instagram ein Video geteilt, in dem die beschmierten Scheiben zu sehen sind, im Anschluss filmt sie sich selbst, in Tränen aufgelöst.

„Heute Morgen, als ich mein Handy angemacht habe und die Nachricht mit diesem Foto geöffnet habe, musste ich erst mal heulen!“, schreibt sie dazu. „Ob sich die Person(en), die das einfach so letzte Nacht an unser Schaufenster geschmiert haben, darüber im Klaren waren, wie sehr verletzend und auch respektlos so etwas mir und auch meinem Team gegenüber ist?“ 

Anna Angelina Wolfers erfährt viel Mitgefühl

Der Vorfall sei bereits bei der Polizei gemeldet worden. Anna Angelina Wolfers und ihr Team suchen jetzt nach Zeugen des Vorfalls. Wolfers bedankt sich in ihrem Beitrag bei allen, die sofort geholfen und geschrubbt und dafür gesorgt hätten, dass der Laden fast pünktlich wieder habe öffnen können. In den Kommentaren bei Instagram äußern viele ihr Entsetzen über den Vorfall. Anna Angelina Wolfers erfährt aber auch viel Mitgefühl für ihre Lage. 

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