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Bundesverteidigungsministerin : Lambrecht: Keine Lieferung von Transportpanzer Fuchs

Während die Unionsfraktion eine kurzfristige Lieferung von 200 der Transportpanzer an die Ukraine fordert, kommt von der Verteidigungsminsiterium eine klare Absage.

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat einer Lieferung von Transportpanzern des Typs Fuchs an die Ukraine mit Hinweis auf eigene Sicherheitsinteressen Deutschlands eine Absage erteilt. «Wir unterstützen die Ukraine mit allem, was möglich und verantwortbar ist. Aber wir müssen die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands gewährleisten», teilte die SPD-Ministerin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur mit und reagierte auf Forderungen der Union.

Lambrecht erklärte weiter: «Deshalb ist es unverantwortlich, die Bundeswehr gerade in diesen Zeiten ausplündern zu wollen und sich dabei sogar über den militärischen Ratschlag des Generalinspekteurs ignorant hinwegsetzen zu wollen.» Zuvor hatte bereits Generalinspekteur Eberhard Zorn – Deutschlands ranghöchster Soldat – erklärt, er sehe keinen Spielraum dafür, der Ukraine die Panzer zu überlassen.

Die Unionsfraktion will noch am Donnerstag mit einem Beschluss des Bundestags eine kurzfristige Lieferung von 200 der Transportpanzer an die Ukraine fordern. Die Fraktion verweist darin auch auf einen gemeinsam mit der Ampel-Koalition im Bundestag Ende April gefassten Beschluss zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine.

«Für die ukrainische Armee geht es um die rasche Zusendung verlässlichen Materials, das unverzüglich an der Frontlinie eingesetzt werden kann. Solches Material befindet sich im Bestand der Bundeswehr und soll aus der Nutzung der Bundeswehr herausgenommen werden: der Transportpanzer Fuchs», heißt es in dem Antrag.

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Berlin Frau Innenstadt Notfall Staatsanwaltschaft Todesfahrt

Notfall: Nach Todesfahrt in Berlin noch ein Opfer im Krankenhaus

Einen Monat nach der Todesfahrt in der Berliner Innenstadt wird noch ein Opfer im Krankenhaus behandelt. Das teilte eine Sprecherin der Gesundheitsverwaltung am Donnerstag auf Anfrage mit, ohne weitere Details zu nennen. Bei der mutmaßlichen Amoktat am 8. Juni waren eine Frau getötet und laut Staatsanwaltschaft 32 Menschen verletzt worden. Bei der Zentralen Anlaufstelle, die bei der Senatsjustizverwaltung angesiedelt ist und das Hilfsangebot für Verletzte, Ersthelfende oder Augenzeugen koordinieren soll, sind nach Angaben eines Justizsprechers derzeit 139 Betroffene registriert.

Einen Monat nach der Todesfahrt in der Berliner Innenstadt wird noch ein Opfer im Krankenhaus behandelt. Das teilte eine Sprecherin der Gesundheitsverwaltung am Donnerstag auf Anfrage mit, ohne weitere Details zu nennen. Bei der mutmaßlichen Amoktat am 8. Juni waren eine Frau getötet und laut Staatsanwaltschaft 32 Menschen verletzt worden. Bei der Zentralen Anlaufstelle, die bei der Senatsjustizverwaltung angesiedelt ist und das Hilfsangebot für Verletzte, Ersthelfende oder Augenzeugen koordinieren soll, sind nach Angaben eines Justizsprechers derzeit 139 Betroffene registriert.

Der 29 Jahre alte Fahrer befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft weiterhin in einem psychiatrischen Krankenhaus. Die Behörde wirft dem Deutsch-Armenier Mord in einem Fall und versuchten Mord in 17 Fällen vor.

Der Mann war auf dem Ku’damm und der Tauentzienstraße in der westlichen Berliner Innenstadt mit einem Auto in zwei Menschengruppen gefahren. Besonders betroffen von der Tat war eine Schulklasse aus Hessen, die in der Hauptstadt zu Gast war. Die Lehrerin starb, ein Lehrer und sieben Schüler kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser.

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Berlin Frau Polizei Straßenbahn Unfall

Unfall: 81-jährige Frau von Straßenbahn eingeklemmt und getötet

Eine 81-jährige Frau ist am Mittwochabend bei einem Unfall mit einer Straßenbahn in Berlin-Marzahn getötet worden. Die Frau stürzte auf dem Bahnsteig und geriet zwischen das Treppengeländer einer Unterführung und eine abfahrende Straßenbahn, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie wurde dabei eingeklemmt und so schwer verletzt, dass sie vor Ort starb. Der Ehemann der Frau und der Straßenbahnfahrer wurden von Rettungskräften versorgt.

Eine 81-jährige Frau ist am Mittwochabend bei einem Unfall mit einer Straßenbahn in Berlin-Marzahn getötet worden. Die Frau stürzte auf dem Bahnsteig und geriet zwischen das Treppengeländer einer Unterführung und eine abfahrende Straßenbahn, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie wurde dabei eingeklemmt und so schwer verletzt, dass sie vor Ort starb. Der Ehemann der Frau und der Straßenbahnfahrer wurden von Rettungskräften versorgt.

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Artenvielfalt Berlin California Dokumentarfilm Kinofilm Ostberlin

Kinofilm: «Everything Will Change»: Doku-Drama rund um Artenvielfalt

Einen unvergesslichen (teils fiktionalen) Dokumentarfilm hat der Regisseur Marten Persiel im Jahr 2012 vorgelegt. «This ain’t California» erzählte in verrückt-sympathischer Manier von der Skateboard-Szene im Ostberlin der Vorwendejahre. In seinem neuen Werk blickt der aus Berlin kommende Regisseur nicht zurück, sondern in die Zukunft unseres Planeten. Es geht um das Artensterben.

Einen unvergesslichen (teils fiktionalen) Dokumentarfilm hat der Regisseur Marten Persiel im Jahr 2012 vorgelegt. «This ain’t California» erzählte in verrückt-sympathischer Manier von der Skateboard-Szene im Ostberlin der Vorwendejahre. In seinem neuen Werk blickt der aus Berlin kommende Regisseur nicht zurück, sondern in die Zukunft unseres Planeten. Es geht um das Artensterben.

«Everything will Change» spielt im Jahr 2054. Flora und Fauna sind während des sogenannten 6. Massensterbens weitgehend von unserem Planeten verschwunden. Um eben diesen aber doch noch zu retten, begeben sich drei Antihelden auf einen wild-aufregenden Road-Trip in die Vergangenheit.

Science-Fiction und wissenschaftliche Fakten amalgamiert dieser Film zu einem Nachdenken übers Menschsein. Naturbilder und Infrarotaufnahmen, Unterredungen mit renommierten Wissenschaftlern und Künstlern: Eine Reise durch die Geschichte von Flora und Fauna, bei der sich Kinobesucherinnen mit wichtigen, aufrüttelnden, vielleicht sogar überlebensnotwendigen Fragen konfrontiert sehen.

Ist die Jetztzeit, unsere Gegenwart, vielleicht wirklich die letzte Periode, in der noch etwas gerettet werden kann? Und: Was ist der Ursprung unseres zerstörerischen Verhaltens? Nebst einem Darsteller wie Noah Saavedra, den man kennen könnte aus Kinowerken wie «Und morgen die ganze Welt» oder «Egon Schiele – Tod und Mädchen», ist hier unter anderem auch Kultregisseur Wim Wenders in einer kleinen Rolle mit von der Partie.

Persiel teilte zu seinem Film mit: «Das Artensterben des frühen 21. Jahrhunderts ist naturgeschichtlich einzigartig. Es wird sich nie wieder in dem Ausmaß wiederholen können – was weg ist, ist weg. Es ist das größte Thema unserer Zeit.» Unlängst gewann «Everything will Change» den Publikumspreis (in der Sparte Spielfilm) beim Filmfestival Max Ophüls Preis.

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Berlin Blockade Charlottenburg Iris Spranger Polizei Stadtautobahn Straßenblockade

Klimaschutz-Aktivisten: Blockaden der Stadtautobahn durch Demonstranten: Staus

Klimaschutz-Aktivisten haben auch am Donnerstag ihre illegalen Straßenblockaden in Berlin fortgesetzt. Die Verkehrsinformationszentrale twitterte am Morgen von einem langen Stau und «massiver Verkehrsstörung» auf der Stadtautobahn im Norden zwischen Charlottenburg und Seestraße. Auch der Busverkehr sei dort unterbrochen. Auch an weiteren Stellen an der Seestraße und am Siemensdamm wurde blockiert, sagte eine Polizeisprecherin. Insgesamt beteiligten sich mindestens 30 Demonstranten.

Klimaschutz-Aktivisten haben auch am Donnerstag ihre illegalen Straßenblockaden in Berlin fortgesetzt. Die Verkehrsinformationszentrale twitterte am Morgen von einem langen Stau und «massiver Verkehrsstörung» auf der Stadtautobahn im Norden zwischen Charlottenburg und Seestraße. Auch der Busverkehr sei dort unterbrochen. Auch an weiteren Stellen an der Seestraße und am Siemensdamm wurde blockiert, sagte eine Polizeisprecherin. Insgesamt beteiligten sich mindestens 30 Demonstranten.

Die Gruppe «Letzte Generation» blockiert seit knapp drei Wochen fast jeden Morgen Autobahnausfahrten im Berliner Stadtgebiet. Viele Demonstranten kleben ihre Hände an der Straße fest, um zu verhindern, dass die Polizei sie schnell wegräumt. Bereits von Januar bis März hatten die Demonstranten immer wieder Autobahnausfahrten blockiert.

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Innensenatorin Iris Spranger (beide SPD) hatten die Blockaden mehrfach kritisiert und von Straftaten gesprochen. Spranger hatte gesagt, sie erwarte, dass die Justiz zu Anklagen und Verurteilungen komme.

Polizei und Justiz tun sich aber mit der Strafverfolgung schwer. Die Polizei nahm seit Januar zwar Hunderte Anzeigen wegen Nötigung und Widerstands auf, bei der Staatsanwaltschaft werden bislang 73 Ermittlungsverfahren bearbeitet. Bisher gibt es aber noch keine Anklagen gegen Blockierer. Die Staatsanwaltschaft werde wohl für den Großteil der Taten eine Bestrafung per Strafbefehl – also ohne mündliche Verhandlung vor dem Amtsgericht – beantragen, hieß es.

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Berlin Bundesregierung Deutschland EZB Gasversorgung Markus Lanz Robert Habeck

Energie: Habeck: Gasversorgung sichern – «Whatever it takes»

Wirtschaftsminister Habeck will mit allen Mitteln den Zusammenbruch des Energiemarkts verhindern. Für die Bürger wird es jedoch deutlich teurer – «bis zu einem Monatseinkommen für eine Familie».

Die Bundesregierung wird nach Worten von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Gasversorgung in Deutschland mit allen Mitteln sicherstellen.

Angesprochen auf einen möglichen Zusammenbruch des Marktes, sagte Habeck am Mittwochabend in der ZDF-Sendung «Markus Lanz», das werde nicht passieren. «Das ist jetzt dieser Moment von «Whatever it takes», es wird nicht passieren», sagte er in Anlehnung an Äußerungen des ehemaligen Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi. Der Italiener hatte mit diesem «Was auch immer notwendig ist» einst die Rettung des Euro versprochen.

Habeck: Teurer Winter

Mit Blick auf einen drohenden Totalausfall russischer Gaslieferungen betonte Habeck: «Wir sind nicht nur passiv. Wir müssen nicht staunend daneben stehen, was da passiert.» Es sei schließlich auch gelungen, trotz um 60 Prozent abgesenkter Gaslieferungen die Versorgungssicherheit in Deutschland aufrechtzuerhalten. Allerdings müssten sich die Bürger auf einen teuren Winter einstellen. Die Preiserhöhungen im Herbst und Winter 2022/23 würden pro Haushalt «im vierstelligen Bereich liegen. Und das kann dann eben auch mal ein Monatseinkommen für eine Familie sein.» Sparen bleibt nach Ansicht des Grünen-Politikers daher das Gebot der Stunde.

Um angesichts der Drosselung russischer Lieferungen Gas einzusparen, soll auch weniger Gas zur Stromproduktion genutzt werden – stattdessen sollen wieder mehr Kohlekraftwerke zum Einsatz kommen. Der Bundestag will dazu voraussichtlich am späten Donnerstagabend über entsprechende Gesetzesänderungen abstimmen.

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Energie: Habeck: Gasversorgung sichern – «Whatever it takes»

Wirtschaftsminister Habeck will mit allen Mitteln den Zusammenbruch des Energiemarkts verhindern. Für die Bürger wird es jedoch deutlich teurer – «bis zu einem Monatseinkommen für eine Familie».

Die Bundesregierung wird nach Worten von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Gasversorgung in Deutschland mit allen Mitteln sicherstellen.

Angesprochen auf einen möglichen Zusammenbruch des Marktes, sagte Habeck am Mittwochabend in der ZDF-Sendung «Markus Lanz», das werde nicht passieren. «Das ist jetzt dieser Moment von «Whatever it takes», es wird nicht passieren», sagte er in Anlehnung an Äußerungen des ehemaligen Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi. Der Italiener hatte mit diesem «Was auch immer notwendig ist» einst die Rettung des Euro versprochen.

Habeck: Teurer Winter

Mit Blick auf einen drohenden Totalausfall russischer Gaslieferungen betonte Habeck: «Wir sind nicht nur passiv. Wir müssen nicht staunend daneben stehen, was da passiert.» Es sei schließlich auch gelungen, trotz um 60 Prozent abgesenkter Gaslieferungen die Versorgungssicherheit in Deutschland aufrechtzuerhalten. Allerdings müssten sich die Bürger auf einen teuren Winter einstellen. Die Preiserhöhungen im Herbst und Winter 2022/23 würden pro Haushalt «im vierstelligen Bereich liegen. Und das kann dann eben auch mal ein Monatseinkommen für eine Familie sein.» Sparen bleibt nach Ansicht des Grünen-Politikers daher das Gebot der Stunde.

Um angesichts der Drosselung russischer Lieferungen Gas einzusparen, soll auch weniger Gas zur Stromproduktion genutzt werden – stattdessen sollen wieder mehr Kohlekraftwerke zum Einsatz kommen. Der Bundestag will dazu voraussichtlich am späten Donnerstagabend über entsprechende Gesetzesänderungen abstimmen.

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Bayern Berlin FC BAyern Juventus Turin München Rafael van der Vaart Sadio Mané Sport1

Transfer: Van der Vaart: De Ligt passt «perfekt» zum FC Bayern

Aus Sicht von Rafael van der Vaart würde Innenverteidiger Matthijs de Ligt «perfekt» zum FC Bayern München passen. «Das ist eine tolle Idee von den Bayern und hier muss man Salihamidzic loben. Ich würde mich für Matthijs freuen, es wäre der richtige Schritt für ihn», sagte der frühere Bundesliga-Profi (39) bei Sport1.

Aus Sicht von Rafael van der Vaart würde Innenverteidiger Matthijs de Ligt «perfekt» zum FC Bayern München passen. «Das ist eine tolle Idee von den Bayern und hier muss man Salihamidzic loben. Ich würde mich für Matthijs freuen, es wäre der richtige Schritt für ihn», sagte der frühere Bundesliga-Profi (39) bei Sport1.

Medienberichten zufolge soll der niederländische Fußball-Nationspieler de Ligt (22) bei Juventus Turin bereits seinen Wechselwunsch nach München hinterlegt haben. Die Vereine sowie de Ligt selbst haben sich öffentlich bislang nicht geäußert. Er soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Millionen Euro haben.

Van der Vaart ist voll des Lobes über seinen Landsmann, der wie er einst bei Ajax Amsterdam spielte. «Er ist ein hervorragender Spieler, ist noch so jung und ein Top-Verteidiger, der gut am Ball ist. Er kann eins gegen eins gegen fast jeden Stürmer spielen.» Zudem sei der Juventus-Star «schnell und spielerisch stark. Und menschlich ist er ein guter Typ.»

Für van der Vaart wäre nach dem Transfer von Sadio Mané vom FC Liverpool die Verpflichtung de Ligts «einfach ideal»: «Die Bayern machen das immer sehr klug, da werden keine übertriebenen Transfers gemacht, sondern es wird klug nachgedacht. Mit Mané und de Ligt wäre das schon echt eine beeindruckende Ansage an die Bundesliga und an Europa.»

De Ligt zu holen, wäre ein Transfer für die Zukunft. Zudem würde er den Abgang von Nationalspieler Niklas Süle, der ablösefrei zu Borussia Dortmund wechselte, nahtlos kompensieren: «Wenn man jetzt de Ligt holen würde und beide vergleicht, dann würden die Bayern absolut Qualität dazu bekommen. De Ligt ist deutlich besser als Süle.»

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ADAC Autoclub Berlin Brandenburg Coronavirus Nordsee Ostsee Sommerferien Tourismus Wochenende

Tourismus: Beginn der Sommerferien: Staus ab Freitag erwartet

Mit Beginn der Sommerferien in Berlin und Brandenburg am Donnerstag starten Hunderttausende Menschen am Wochenende in den Urlaub. Der Autoclub ADAC warnt vor vollen Straßen und Staus vor allem am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. «Wer flexibel ist, sollte über ruhigere Alternativrouten nachdenken oder auf einen anderen Reisetag, zum Beispiel Montag oder Dienstag, ausweichen.» Dieser Reisesommer dürfte laut ADAC wieder so staureich werden wie vor Beginn der Corona-Pandemie. Volle Straßen drohen den Berlinern auf dem Autobahnring rund um die Hauptstadt, auf dem Weg zur Ostsee und Nordsee sowie Richtung Süden.

Mit Beginn der Sommerferien in Berlin und Brandenburg am Donnerstag starten Hunderttausende Menschen am Wochenende in den Urlaub. Der Autoclub ADAC warnt vor vollen Straßen und Staus vor allem am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. «Wer flexibel ist, sollte über ruhigere Alternativrouten nachdenken oder auf einen anderen Reisetag, zum Beispiel Montag oder Dienstag, ausweichen.» Dieser Reisesommer dürfte laut ADAC wieder so staureich werden wie vor Beginn der Corona-Pandemie. Volle Straßen drohen den Berlinern auf dem Autobahnring rund um die Hauptstadt, auf dem Weg zur Ostsee und Nordsee sowie Richtung Süden.

Voll werden laut der Bahn auch die Züge in Richtung der Urlaubsgebiete. Auf dem Berliner Flughafen soll es am Freitag besonders voll werden, 80.000 Passagiere werden erwartet. Der Flughafen empfiehlt, mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug dort zu sein.

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Ajax Amsterdam Bayern Berlin Coronavirus FC BAyern Juventus Turin Konrad Laimer Lothar Matthäus München Sadio Mané Transferbemühung

Transferbemühungen: Matthäus über Bayern: Wundere mich, woher das Geld kommt

Lothar Matthäus ist über die Transferbemühungen seines Ex-Clubs FC Bayern München etwas überrascht. «Ich wundere mich, woher plötzlich das viele Geld kommt», sagte der Rekord-Nationalspieler der «Bild». «Es hieß zuletzt immer, man habe weniger zur Verfügung, auch wegen der Corona-Einbußen. Man findet auch deswegen mit Lewandowski keine Einigung über eine Verlängerung. Gnabrys Situation ist ungeklärt. Und dann kommt Mané für bis zu 41 Mio. Euro, soll Laimer kommen für 25, 30 Mio. Euro, soll de Ligt kommen für 60, 70 oder 80 Mio. Euro. Die anderen Spieler beobachten das», meinte der 61-Jährige.

Lothar Matthäus ist über die Transferbemühungen seines Ex-Clubs FC Bayern München etwas überrascht. «Ich wundere mich, woher plötzlich das viele Geld kommt», sagte der Rekord-Nationalspieler der «Bild». «Es hieß zuletzt immer, man habe weniger zur Verfügung, auch wegen der Corona-Einbußen. Man findet auch deswegen mit Lewandowski keine Einigung über eine Verlängerung. Gnabrys Situation ist ungeklärt. Und dann kommt Mané für bis zu 41 Mio. Euro, soll Laimer kommen für 25, 30 Mio. Euro, soll de Ligt kommen für 60, 70 oder 80 Mio. Euro. Die anderen Spieler beobachten das», meinte der 61-Jährige.

Die Bayern-Bosse hatten vorher immer wieder betont, dass Transfers in dieser Größenordnung vor allem auch wegen der Einbußen durch die Corona-Pandemie kaum finanzierbar seien.

Der 22 Jahre alte niederländische Fußball-Nationalspieler Matthijs de Ligt (Matthäus: «Ein Super-Transfer, wenn es klappt») soll Medienberichten zufolge bei Juventus Turin seinen Wechselwunsch nach München hinterlegt haben. Der Abwehrspieler (Vertrag bis 2024) soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Millionen Euro haben. Juve zahlte 2019 85,5 Millionen Euro für den Innenverteidiger an Ajax Amsterdam und dürfte wohl mindestens 60 Millionen Euro fordern.

Bisher haben die Bayern die Mittelfeldspieler Sadio Mané und Ryan Gravenberch sowie Außenverteidiger Noussair Mazraoui verpflichtet. Dem Vernehmen nach haben die Münchner 32 Millionen Euro als Ablösesumme für den 30-jährigen Mané an den FC Liverpool gezahlt. Der Betrag könnte durch Zusatzleistungen auf 41 Millionen ansteigen.

Für den 20 Jahre alten Gravenberch von Ajax Amsterdam war eine Ablöse von 18,5 Millionen Euro fällig, die sich durch Bonuszahlungen noch um bis zu 5,5 Millionen Euro erhöhen kann. Noussair Mazraoui (Ajax) war ablösefrei. Auch RB Leipzigs Konrad Laimer wollen die Bayern wohl holen, die Kosten könnten sich um die 25 Millionen Euro belaufen.

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