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Aktion gegen Bandenkriminalität: Blutiger Polizei-Einsatz: Mindestens 18 Menschen sterben in Armenviertel von Rio

Erneut kommt es in einer Favela in Rio zu einer polizeilichen Operation mit vielen Toten. Es ist der dritte blutige Einsatz in rund einem Jahr – seit der Amtseinführung von Gouverneur Cláudio Castro, einem Verbündeten des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro.

Bei einem Polizei-Einsatz in einem der größten Armenviertel der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Davon seien 16 mutmaßliche Kriminelle gewesen, teilte die Polizei am Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Bei einem der beiden anderen Opfer handelte es sich demnach um einen Polizisten. Das brasilianische Nachrichtenportal „G1“ berichtete zudem von einer getöteten Bewohnerin des „Complexo do Alemão“ im Norden Rios. Ziel der Aktion in dem aus mehreren Favelas bestehenden Komplex mit rund 70.000 Bewohnern war demnach eine Bande, die Fahrzeug- und Frachtdiebstähle begangen sowie Banken überfallen haben soll. Es wäre ihm „lieber gewesen, sie hätten nicht reagiert, aber leider haben sie es bevorzugt, die Polizei anzugreifen“, sagte Polizeisprecher Ronaldo Oliveira bei einer Pressekonferenz.STERN PAID 19_22 LulavsBolsonaro 12.57

Rio: Große Aktion gegen Bandenkriminalität

Zudem hätten Kriminelle mit Barrikaden versucht, die Polizei zu behindern. Der Einsatz hatte am frühen Morgen begonnen, an die 400 Polizisten – unterstützt von vier Helikoptern und zehn gepanzerten Fahrzeugen – waren beteiligt. Augenzeugen berichteten in sozialen Medien von heftigen Schusswechseln. In einem Video der auf Nachrichten aus den Favelas spezialisierten „Voz das Comunidades“ war zu sehen, wie Bewohner weiße Tücher schwenkten. Im Juli 2020 hatte der Oberste Gerichtshof in Brasília Polizei-Einsätze in Favelas während der Corona-Pandemie ausgesetzt. Diese sind nur in „absoluten Ausnahmefällen“ erlaubt. Der oberste Gerichtshof in Brasília entschied, dass die Regierung von Rio de Janeiro Maßnahmen ergreifen müsse, um die Tödlichkeit von Polizeieinsätzen zu verringern.Haus Dona Carmen Menino Chorão

Bolsonaro-Verbündeter verantwortlich für blutige Einsätze

Der im Mai vergangenen Jahres ins Amt eingeführte Gouverneur Claudio Castro ist ein Verbündeter von Jair Bolsonaro. Brasiliens rechter Präsident spricht sich dafür aus, dass Polizisten nicht juristisch belangt werden können, wenn sie im Einsatz Menschen töten. Drei der vier Polizeieinsätze in Rio mit den meisten Toten ereigneten sich in den vergangenen 14 Monaten. Im Mai waren bei einem Polizei-Einsatz in dem Armenviertel Vila Cruzeiro in Rio 24 Menschen ums Leben gekommen. Vor mehr als einem Jahr hatten Polizisten beim blutigsten Einsatz in Rios Geschichte in der Favela Jacarezinho sogar mindestens 28 mutmaßliche Mitglieder von Drogenbanden getötet.

Gewalt in Rio fordert Tausende Tote

Mächtige Banden ringen in den Armenvierteln um Kontrolle bei Drogenhandel und Schutzgeldgeschäften. Die Gewalt schwappt immer wieder auch auf andere Teile Rios über und trifft Unbeteiligte. 2021 töteten Sicherheitskräfte in dem südamerikanischen Land mehr als 6000 Menschen, wie aus einem Gewaltmonitor hervorgeht, der vom Nachrichtenportal „G1“, dem Brasilianischen Forum für öffentliche Sicherheit und der Universität von São Paulo betrieben wird.

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Abstimmung Ausnahmezustand Bandenkriminalität El Salvador San Salvador Twitter

Bandenkriminalität: Ausnahmezustand in El Salvador verlängert

Nach einer Mordwelle mit mehr als 60 Opfern an einem Tag hatte die Regierung Ende März einen 30-tägigen Ausnahmezustand erklärt. Dieser wurde nun erneut verlängert. Bisher gibt es rund 35.000 Festnahmen.

Im sogenannten Krieg gegen Banden in El Salvador ist der Ausnahmezustand um einen dritten Monat verlängert worden. Bei der Abstimmung im Parlament des mittelamerikanischen Landes wurden 67 Ja- und 16 Nein-Stimmen abgegeben, wie das Parlament auf Twitter mitteilte.

Nach einer Mordwelle mit 62 Opfern allein an einem Tag hatte die Regierung am 27. März einen 30-tägigen Ausnahmezustand erklärt und das Parlament diesen um weitere 30 Tage verlängert. Seitdem wurden nach Polizeiangaben mehr als 34.500 mutmaßliche Mitglieder der mächtigen Banden festgenommen.

Durch den Ausnahmezustand wurde eine Reihe von Grundrechten ausgesetzt, etwa die Versammlungsfreiheit und das Fernmeldegeheimnis. Zudem wurden die Gesetze verschärft. So wurden die Strafmaße für von Bandenmitgliedern verübte Verbrechen erhöht. Menschenrechtsaktivisten kritisierten den Ausnahmezustand. Amnesty International etwa sprach von willkürlichen Massenverhaftungen und der schlechten Behandlung von Gefangenen.

Das Land mit etwa 6 Millionen Einwohnern hatte vor wenigen Jahren die höchste Mordrate der Welt. Die Zahl der Morde pro 100.000 Einwohner lag 2015 noch bei 103, im vergangenen Jahr waren es laut Regierung 18.

Nach Berichten des Portals «El Faro» und Angaben der US-Regierung geht der Rückgang unter anderem auf eine geheime Vereinbarung von Präsident Nayib Bukele mit den Banden zurück – das wies der autoritär regierende Konservative zurück. Die Mordwelle deuteten manche Beobachter als Zeichen, dass die Banden mit dem angeblichen Deal mit der Regierung nicht mehr zufrieden seien.

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Abstimmung Ausnahmezustand Bandenkriminalität El Salvador San Salvador Twitter

Bandenkriminalität: Ausnahmezustand in El Salvador verlängert

Nach einer Mordwelle mit mehr als 60 Opfern an einem Tag hatte die Regierung Ende März einen 30-tägigen Ausnahmezustand erklärt. Dieser wurde nun erneut verlängert. Bisher gibt es rund 35.000 Festnahmen.

Im sogenannten Krieg gegen Banden in El Salvador ist der Ausnahmezustand um einen dritten Monat verlängert worden. Bei der Abstimmung im Parlament des mittelamerikanischen Landes wurden 67 Ja- und 16 Nein-Stimmen abgegeben, wie das Parlament auf Twitter mitteilte.

Nach einer Mordwelle mit 62 Opfern allein an einem Tag hatte die Regierung am 27. März einen 30-tägigen Ausnahmezustand erklärt und das Parlament diesen um weitere 30 Tage verlängert. Seitdem wurden nach Polizeiangaben mehr als 34.500 mutmaßliche Mitglieder der mächtigen Banden festgenommen.

Durch den Ausnahmezustand wurde eine Reihe von Grundrechten ausgesetzt, etwa die Versammlungsfreiheit und das Fernmeldegeheimnis. Zudem wurden die Gesetze verschärft. So wurden die Strafmaße für von Bandenmitgliedern verübte Verbrechen erhöht. Menschenrechtsaktivisten kritisierten den Ausnahmezustand. Amnesty International etwa sprach von willkürlichen Massenverhaftungen und der schlechten Behandlung von Gefangenen.

Das Land mit etwa 6 Millionen Einwohnern hatte vor wenigen Jahren die höchste Mordrate der Welt. Die Zahl der Morde pro 100.000 Einwohner lag 2015 noch bei 103, im vergangenen Jahr waren es laut Regierung 18.

Nach Berichten des Portals «El Faro» und Angaben der US-Regierung geht der Rückgang unter anderem auf eine geheime Vereinbarung von Präsident Nayib Bukele mit den Banden zurück – das wies der autoritär regierende Konservative zurück. Die Mordwelle deuteten manche Beobachter als Zeichen, dass die Banden mit dem angeblichen Deal mit der Regierung nicht mehr zufrieden seien.

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Auseinandersetzung Bandenkriminalität Blutbad Ecuador Gefängnis Guillermo Lasso Haftanstalten Santo Domingo Twitter

Bandenkriminalität: Blutbad hinter Gittern: 44 Tote in Gefängnis in Ecuador

Die Gewalt in Ecuadors Haftanstalten nimmt kein Ende: Wieder liefern sich verfeindete Banden in einem Gefängnis des südamerikanischen Landes blutige Auseinandersetzungen.

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Banden in einem Gefängnis in Ecuador sind mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes mit.

Die meisten Opfer in der Haftanstalt von Santo Domingo seien mit Hieb- und Stichwaffen getötet worden, sagte Innenminister Patricio Carrillo. «Was am heutigen Morgen in dem Gefängnis von Santo Domingo geschah, ist eine Grausamkeit.»

Das Gefängnis sei mittlerweile wieder unter der Kontrolle der Sicherheitskräfte, sagte Polizeichef Fausto Salinas. Rund 350 Einsatzkräfte durchsuchten über Stunden die Haftanstalt. Die Beamten hätten Schusswaffen, Munition und Granaten sichergestellt. Rund 220 Häftlinge flohen während der Krawalle aus der Haftanstalt. Nach Angaben der Behörden wurden 112 Insassen mittlerweile wieder festgenommen, nach den übrigen wird weiter gefahndet.

Vor den Toren des Gefängnisses im Nordwesten des Landes versammelten sich zahlreiche Angehörige von Insassen und verlangten Informationen über das Schicksal ihrer Verwandten. «Mein Beileid gilt den Familien und Angehörigen jener, die bei den Unruhen im Gefängnis von Santo Domingo ums Leben gekommen sind», schrieb Präsident Guillermo Lasso auf Twitter. «Das ist das bedauerliche Ergebnis der Gewalt zwischen Banden.»

Auseinandersetzung zwischen Bandenmitgliedern

Hintergrund der blutigen Kämpfe waren Medienberichten zufolge Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der Gang Los Lobos und deren Splittergruppe R7. Demnach war ein Mitglied von R7 aus einem anderen Gefängnis in die Haftanstalt von Santo Domingo verlegt worden. Das soll die Krawalle ausgelöst haben. Am Montag wurden erneut sechs Bandenchefs in andere Gefängnisse gebracht, wie das Innenministerium mitteilte.

In Ecuador kommt es immer wieder zu Gefangenen-Meutereien und Kämpfen zwischen verfeindeten Banden. Im vergangenen Jahr kamen dabei über 200 Menschen ums Leben. Daraufhin übernahmen Bundespolizei und Streitkräfte die Kontrolle über die Haftanstalten des südamerikanischen Landes. «Wir werden vor den Mafias nicht kapitulieren», schrieb Staatschefs Lasso auf Twitter. «Wir sind fest entschlossen, die Ordnung in den Gefängnissen wieder herzustellen.»

Wie fast überall in Lateinamerika sind die Gefängnisse in Ecuador überfüllt. Viele Haftanstalten werden von Verbrechersyndikaten kontrolliert. Oftmals sorgen die Sicherheitskräfte lediglich dafür, dass die Gefangenen in den Haftanstalten bleiben. Innerhalb der Mauern bleiben sich die Häftlinge weitgehend selbst überlassen. Zahlreiche inhaftierte Gang-Bosse steuern die Geschäfte ihrer kriminellen Organisationen aus dem Gefängnis heraus.

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Bandenkriminalität Schweden Stockholm SVT

Bericht: Bandenkriminalität: 18 Tote durch Schüsse in Schweden

Schweden ringt seit Jahren mit Bandenkriminalität. Dabei scheint es keineswegs besser, sondern eher schlimmer zu werden – zumindest was die Zahl der Getöteten angeht.

In Schweden sind einem Medienbericht zufolge in diesem Jahr bislang deutlich mehr Menschen durch Schüsse getötet worden als in den Vergleichszeiträumen der Vorjahre.

18 Menschen wurden in dem skandinavischen Land bisher 2022 erschossen, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunksender SVT unter Berufung auf Polizeistatistiken und eigene Zusammenstellungen berichtete. Die meisten der Taten hingen demnach mit dem kriminellen Bandenmilieu zusammen.

Im Vorjahr hatte es von Januar bis März nur fünf solcher Todesfälle gegeben, in den Jahren zuvor zwölf (2020), zehn (2019) und acht (2018). Zuletzt war ein Mann Ende 50 am Mittwoch seinen Verletzungen erlegen, die er sich zugezogen hatte, als am Montag mitten am Tag in einem Fitnessstudio in Stockholm auf ihn geschossen wurde.

Schweden ringt seit Jahren mit einer um sich greifenden Bandenkriminalität. Sie betrifft längst nicht mehr nur die Großstädte Stockholm, Göteborg und Malmö, sondern auch kleinere Städte und Orte. In dem Zuge kommt es immer wieder zu Schießereien und vorsätzlich herbeigeführten Explosionen.

Wie die kriminalpräventive Beratungsbehörde Brå am Donnerstag mitteilte, ist die Zahl der tödlichen Schusswaffentaten gegen Männer und Jungen im Gesamtjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr von 41 auf 43 gestiegen. Die Zahl der bei solchen Taten getöteten Frauen und Mädchen sank dagegen von sieben auf zwei. Die Gesamtzahl der bei Gewalttaten getöteten Menschen ging im abgelaufenen Jahr auf 113 Fälle zurück, verglichen mit 124 im Rekordjahr 2020.

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Bandenkriminalität Schweden Stockholm SVT

Bericht: Bandenkriminalität: 18 Tote durch Schüsse in Schweden

Schweden ringt seit Jahren mit Bandenkriminalität. Dabei scheint es keineswegs besser, sondern eher schlimmer zu werden – zumindest was die Zahl der Getöteten angeht.

In Schweden sind einem Medienbericht zufolge in diesem Jahr bislang deutlich mehr Menschen durch Schüsse getötet worden als in den Vergleichszeiträumen der Vorjahre.

18 Menschen wurden in dem skandinavischen Land bisher 2022 erschossen, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunksender SVT unter Berufung auf Polizeistatistiken und eigene Zusammenstellungen berichtete. Die meisten der Taten hingen demnach mit dem kriminellen Bandenmilieu zusammen.

Im Vorjahr hatte es von Januar bis März nur fünf solcher Todesfälle gegeben, in den Jahren zuvor zwölf (2020), zehn (2019) und acht (2018). Zuletzt war ein Mann Ende 50 am Mittwoch seinen Verletzungen erlegen, die er sich zugezogen hatte, als am Montag mitten am Tag in einem Fitnessstudio in Stockholm auf ihn geschossen wurde.

Schweden ringt seit Jahren mit einer um sich greifenden Bandenkriminalität. Sie betrifft längst nicht mehr nur die Großstädte Stockholm, Göteborg und Malmö, sondern auch kleinere Städte und Orte. In dem Zuge kommt es immer wieder zu Schießereien und vorsätzlich herbeigeführten Explosionen.

Wie die kriminalpräventive Beratungsbehörde Brå am Donnerstag mitteilte, ist die Zahl der tödlichen Schusswaffentaten gegen Männer und Jungen im Gesamtjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr von 41 auf 43 gestiegen. Die Zahl der bei solchen Taten getöteten Frauen und Mädchen sank dagegen von sieben auf zwei. Die Gesamtzahl der bei Gewalttaten getöteten Menschen ging im abgelaufenen Jahr auf 113 Fälle zurück, verglichen mit 124 im Rekordjahr 2020.

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Bandenkriminalität Drogenbande Drogenkrieg Entdeckung Mafia Mexiko Mordrate

Berüchtigter Bundesstaat in Mexiko: Beängstigende Entdeckung: Zehn Leichen in SUV vor Gouverneurspalast gefunden

Vor den Amtsräumen des Gouverneurs des Bundesstaates Zacatecas haben die Behörden einen SUV mit zehn toten Menschen an Bord gefunden. Zacatecas gilt als einer der am stärksten von Gewalt betroffenen Bundesstaaten Mexikos.

Vor den Amtsräumen des Gouverneurs des Bundesstaates Zacatecas haben die Behörden einen SUV mit zehn toten Menschen an Bord gefunden. Zacatecas gilt als einer der am stärksten von Gewalt betroffenen Bundesstaaten Mexikos.

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Bandenkriminalität Mexiko

Video: Mexiko: Zehn Leichen in SUV vor Gouverneurspalast gefunden

Zacatecas gilt als einer der am stärksten von Gewalt betroffenen Bundesstaaten Mexikos. Bandenkriminalität stellt ein großes Problem dar.

Zacatecas gilt als einer der am stärksten von Gewalt betroffenen Bundesstaaten Mexikos. Bandenkriminalität stellt ein großes Problem dar.

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