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Bundesliga: Freiburg-Keeper Flekken kritisiert Europa-League-Ball

Torhüter Mark Flekken vom SC Freiburg kritisiert den Ball, mit dem in der Europa League gespielt wird. „Die Bälle werden dafür gemacht, damit viele Tore fallen“, sagte er nach dem torlosen Remis der Breisgauer in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach. „Der Ball flattert wesentlich mehr als der Bundesliga-Ball, wenn der Schütze ihn richtig trifft. Es ist kein Tankstellen-Ball, aber es sollen halt immer mehr und mehr Tore fallen. So werden die Bälle entwickelt.“ Das mache es für die Torhüter schwieriger, sagte Flekken. „Aber wir entwickeln uns auch“, sagte der Nationaltorwart der Niederlande am Sonntag.

Torhüter Mark Flekken vom SC Freiburg kritisiert den Ball, mit dem in der Europa League gespielt wird. „Die Bälle werden dafür gemacht, damit viele Tore fallen“, sagte er nach dem torlosen Remis der Breisgauer in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach. „Der Ball flattert wesentlich mehr als der Bundesliga-Ball, wenn der Schütze ihn richtig trifft. Es ist kein Tankstellen-Ball, aber es sollen halt immer mehr und mehr Tore fallen. So werden die Bälle entwickelt.“ Das mache es für die Torhüter schwieriger, sagte Flekken. „Aber wir entwickeln uns auch“, sagte der Nationaltorwart der Niederlande am Sonntag.

Der Sport-Club hatte das Auftaktspiel der Europa League gegen Karabach Agdam am vergangenen Donnerstag mit 2:1 gewonnen. Bei Olympiakos Piräus in Athen geht es für die Mannschaft von Trainer Christian Streich am Donnerstag weiter.

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Borussia Dortmund BVB DFB Dortmund Freiburg Fußball Jochen Drees Mark Flekken SC Freiburg Wolf Youssoufa Moukoko

Fußball: Bei Dortmunds Sieg: Drittes Tor hätte nicht zählen dürfen

Das dritte Tor beim 3:1-Sieg von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund beim SC Freiburg am vergangenen Freitag hätte nicht zählen dürfen. Laut DFB-Projektleiter Jochen Drees hätte der Video-Schiedsrichter einschreiten müssen, da eine Abseitsposition von BVB-Angreifer Youssoufa Moukoko beim Schuss des Torschützen Marius Wolf vorgelegen habe. Demnach habe Moukoko den Freiburger Torhüter Mark Flekken in dessen Bewegungsfreiheit beeinträchtigt, als es fast zum Zusammenstoß gekommen war.

Das dritte Tor beim 3:1-Sieg von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund beim SC Freiburg am vergangenen Freitag hätte nicht zählen dürfen. Laut DFB-Projektleiter Jochen Drees hätte der Video-Schiedsrichter einschreiten müssen, da eine Abseitsposition von BVB-Angreifer Youssoufa Moukoko beim Schuss des Torschützen Marius Wolf vorgelegen habe. Demnach habe Moukoko den Freiburger Torhüter Mark Flekken in dessen Bewegungsfreiheit beeinträchtigt, als es fast zum Zusammenstoß gekommen war.

„Letztlich handelt es sich in diesem Fall um eine fachliche Fehlbeurteilung der Situation“, sagte Drees dem „Kicker“. „Unsere Erwartung wäre gewesen, dass das VAR-Team die Szene richtig beurteilt und wegen der Deutungshoheit dem Schiedsrichter einen On-Field-Review empfiehlt. Der hätte dort dann zu dem Schluss kommen müssen, dass der Treffer wegen einer strafbaren Abseitsstellung nicht zählen darf.“

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Borussia Dortmund Bundesliga BVB Christian Streich Freiburg Fußball-Bundesliga Mark Flekken SC Freiburg Schlusspfiff

Bundesliga: „Kein Problem“: Streich muntert Freiburgs Flekken auf

Für den Pechvogel gab es nach dem Schlusspfiff nur aufmunternde Worte. „Er hat einen Fehler gemacht, so wie wir alle Fehler machen. Kein Problem“, sagte Trainer Christian Streich vom SC Freiburg über seinen Torhüter Mark Flekken, nachdem dieser im Heimspiel der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund (1:3) am Freitagabend schwer gepatzt hatte. Einen vermeintlich harmlosen, weil sehr zentralen Schuss von BVB-Youngster Jamie Bynoe-Gittens hatte Flekken nicht festhalten können, stattdessen war der Ball zum 1:1 hinter ihm ins Netz geflogen. Danach drehten die Gäste die Partie komplett.

Für den Pechvogel gab es nach dem Schlusspfiff nur aufmunternde Worte. „Er hat einen Fehler gemacht, so wie wir alle Fehler machen. Kein Problem“, sagte Trainer Christian Streich vom SC Freiburg über seinen Torhüter Mark Flekken, nachdem dieser im Heimspiel der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund (1:3) am Freitagabend schwer gepatzt hatte. Einen vermeintlich harmlosen, weil sehr zentralen Schuss von BVB-Youngster Jamie Bynoe-Gittens hatte Flekken nicht festhalten können, stattdessen war der Ball zum 1:1 hinter ihm ins Netz geflogen. Danach drehten die Gäste die Partie komplett.

„Das ist natürlich schade, das passiert dem Flekki normalerweise nicht“, sagte Stürmer Michael Gregoritsch, der den Sport-Club zuvor in Führung gebracht hatte, bei DAZN. „Da machen wir ihm keinen Vorwurf, er hat uns schon oft genug gute Bälle gehalten. Das passiert.“ Bitter war’s für den Niederländer natürlich trotzdem.

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1. FC Köln Anthony Modeste Borussia Dortmund Bundesliga BVB Edin Terzic Freiburg Fußball-Bundesliga Mark Flekken Neuzugang

Bundesliga: Moukoko stiehlt Modeste die Show: Teenie als BVB-Matchwinner

Zunächst sind beim Auftritt des BVB in Freiburg alle Augen auf die neue Sturmhoffnung Anthony Modeste gerichtet. Doch dann rollen die Joker um Youssoufa Moukoko los. Modeste nennt ihn ein „Riesentalent“.

Am Ende war Youssoufa Moukoko wieder mittendrin. Von Neuzugang Anthony Modeste aus der Startelf verdrängt, drehte der Youngster eben als Joker so richtig auf – und Borussia Dortmund den 0:1-Rückstand beim SC Freiburg noch in einen 3:1 (0:1)-Sieg.

Gerade mal 20 Minuten stand Moukoko beim zweiten Saisonerfolg des BVB in der Fußball-Bundesliga am Freitagabend auf dem Platz. Doch die reichten ihm, dem Anfang der Woche als neue Dortmunder Sturmhoffnung vom 1. FC Köln verpflichteten Modeste die Show zu stehlen. Nach dem Abpfiff hüpften der 34 Jahre alte Modeste und der halb so alte Moukoko dann gemeinsam mit ihren Kollegen jubelnd vor dem Gäste-Block auf und ab.

„Er ist ein Riesentalent“

„Er ist ein Riesentalent“, sagte Modeste über Moukoko, der nach seiner Einwechslung erst das – durch einen schweren Fehler von SC-Keeper Mark Flekken begünstigte – 1:1 durch Jamie Bynoe-Gittens (77. Minute) vorbereitet und sieben Minuten später das Dortmunder 2:1 dann selbst erzielt hatte. Auch am Endstand durch Marius Wolf (88.) war der deutsche U21-Nationalspieler beteiligt. „Ich denke, ich kann ihm helfen“, sagte Modeste. „Ich gebe ihm gerne Tipps.“

Für den Franzosen war es kein einfaches Blitz-Debüt nur wenige Tage nach seinem Wechsel zum BVB. Man hätte gemerkt, dass er noch nicht allzu oft mit den neuen Mitspielern trainiert hatte, sagte Modeste. Er brauche noch etwas Zeit. Glücklich war er trotzdem. „Wenn du gewinnst, ist es immer gut“, betonte der Angreifer.

Auch sein Trainer Edin Terzic, dem als erstem BVB-Coach neun Bundesliga-Siege in Serie gelangen, war mit Modeste zufrieden. „Tony wurde gebraucht“, so Terzic. „Nicht nur in der Offensive, sondern auch in der Defensive.“ Unter anderem um die gefährlichen Standardsituationen der Freiburger mit zu verteidigen. „Das war ein guter erster Schritt“, lobte der 39-Jährige den Stürmer, der beim Vizemeister den wegen eines Hodentumors noch monatelang fehlenden Sébastien Haller ersetzen soll und bei seiner Premiere gleich die vollen 90 Minuten durchspielte.

Terzic freute sich aber auch „sehr“ für Moukoko, der seiner Meinung nach schon beim 1:0-Auftaktsieg gegen Bayer Leverkusen „sehr viel gearbeitet“ hatte. „Die Stärke einer Mannschaft zeigt sich nicht durch die elf Spieler, die starten, sondern durch die ganze Mannschaft“, betonte der BVB-Coach. Der Sieg in Freiburg, bei dem alle Dortmunder Tore durch Joker fielen und durch den die Borussen vorübergehend die Tabellenspitze übernommen haben, hat es gezeigt.

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Anthony Modeste Borussia Dortmund BVB Dortmund Edin Terzic Freiburg Fußball-Bundesliga Mark Flekken Michael Gregoritsch SC Freiburg Wolf

2. Spieltag: BVB gewinnt bei Modeste-Debüt und erobert Tabellenspitze

Anthony Modeste hatte bei seinem Debüt für Borussia Dortmund seine Chancen, für den zweiten Saisonsieg gegen Freiburg waren aber andere zuständig.

Drei späte Jokertore haben Borussia Dortmund vor einem fast schon traditionell frühen Rückschlag in der Fußball-Bundesliga bewahrt und den Vizemeister an die Tabellenspitze gebracht.

Die eingewechselten Jamie Bynoe Gittens (77.), Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.) drehten das Auswärtsspiel beim SC Freiburg nach einem 0:1-Rückstand noch in einen 2:1 (0:1)-Sieg für den BVB.

Trainer Edin Terzic feierte damit den neunten Sieg in Serie – das ist bisher noch keinem BVB-Coach gelungen. Zudem setzten sich die Gäste mit der Optimalausbeute von sechs Punkten aus den ersten beiden Liga-Spielen vorübergehend an die Tabellenspitze.

Der 18-jährige Bynoe-Gittens profitierte von einem schweren Patzer von SC-Torhüter Mark Flekken. Zuvor hatte Michael Gregoritsch (35.) die lange Zeit starken Freiburger vor 34 700 Zuschauern in Führung geschossen. Bei den Gästen stand der erst Anfang der Woche verpflichtete Anthony Modeste direkt in der Startelf.

Neben Modeste vertraute BVB-Trainer Edin Terzic auch Thorgan Hazard einen Platz in der Startelf an, der Belgier lief offensiv für den verletzten Nationalspieler Karim Adeyemi auf. Freiburgs Trainer Christian Streich schickte die gleiche Anfangself aufs Feld, die am vergangenen Wochenende beim FC Augsburg 4:0 gewonnen hatte.

Terzic erhoffte sich von Modeste schon gegen den SC „richtige Impulse“. Der Neuzugang vom 1. FC Köln, der den wegen eines Hodentumors noch monatelang fehlenden Stürmer Sébastien Haller ersetzen soll, vergab jedoch in der 22. Minute seine erste Chance im BVB-Trikot. Vorausgegangen war ein schöner Doppelpass mit Marco Reus.

Die Bindung zu seinen neuen Teamkollegen war also vorhanden – trotzdem geriet Freiburg zunächst nicht stark in Bedrängnis. Die Breisgauer begannen selbst sehr engagiert und störten die Angriffsbemühungen der Gäste mit großer Laufbereitschaft und Aggressivität. Außerdem suchten sie selbst den Weg nach vorne, was zu frühen Chancen führte.

Bei einem direkten Freistoß des sehr agilen Vincenzo Grifo war Gregor Kobel noch auf dem Posten (34.), beim Gegentor eine Minute später war der BVB-Torhüter aber machtlos. Gregoritsch, der erneut den Vorzug vor Nils Petersen erhalten hatte, köpfte den Ball nach Vorarbeit von Matthias Ginter gekonnt gegen die Laufrichtung. Rio-Weltmeister Mats Hummels kam gegen den Torschützen zu spät.

Nach dem 0:1 geriet die Dortmunder Defensive um Hummels und Nico Schlotterbeck, der vor der Saison aus Freiburg zum BVB gewechselt war, noch stärker unter Druck. Der etwas überforderte Thomas Meunier, der zuvor schon die Gelbe Karte wegen eines taktischen Fouls gesehen hatte, erzielte beinahe ein Eigentor zum 0:2 (43.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Dortmund mit jeder Spielminute den Druck und kam auch zu guten Chancen. Die Freiburger verstärkten ihre Defensive und wagten sich etwas seltener nach vorne. Sallai hatte dennoch die gute Möglichkeit zum 2:0 (65.). Doch danach drehte der BVb auf – und wie!

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Anthony Modeste Borussia Dortmund BVB Freiburg Mark Flekken Michael Gregoritsch Saisonspiel SC Freiburg Schlussphase Wolf

Bundesliga: Drei Tore in der Schlussphase: BVB dreht Spiel in Freiburg

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat nach späten Toren seinen zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel geholt. Der BVB siegte beim SC Freiburg am Freitag 3:1 (0:1). Dabei drehten Jamie Bynoe-Gittens (77.), Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.) mit ihren Toren in der Schlussphase das Spiel. Die Freiburger waren im ersten Durchgang durch Michael Gregoritsch in Führung gegangen (35.). Der Dortmunder Ausgleich wurde allerdings durch einen schweren Fehler von Freiburgs Keeper Mark Flekken begünstigt. Beim BVB stand Neuzugang Anthony Modeste in der Startelf.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat nach späten Toren seinen zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel geholt. Der BVB siegte beim SC Freiburg am Freitag 3:1 (0:1). Dabei drehten Jamie Bynoe-Gittens (77.), Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.) mit ihren Toren in der Schlussphase das Spiel. Die Freiburger waren im ersten Durchgang durch Michael Gregoritsch in Führung gegangen (35.). Der Dortmunder Ausgleich wurde allerdings durch einen schweren Fehler von Freiburgs Keeper Mark Flekken begünstigt. Beim BVB stand Neuzugang Anthony Modeste in der Startelf.

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Christian Günter Fußball Jonathan Schmid Mark Flekken Nils Petersen SC Freiburg Schruns

Fußball: Urgestein Günter erneut zum Freiburger Kapitän gewählt

Linksverteidiger Christian Günter wird den SC Freiburg auch in der kommenden Saison anführen. Seine Mitspieler wählten den 29-Jährigen im Trainingslager im österreichischen Schruns am Montagabend erneut zum Kapitän, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Die Stellvertreter des sechsmaligen Nationalspielers sind Torhüter Mark Flekken und Rechtsverteidiger Jonathan Schmid. Stürmer Nils Petersen und Offensivmann Vincenzo Grifo komplettieren den Mannschaftsrat. Günter ist ein Eigengewächs der Badener und spielt bereits seit 2006 für den Sport-Club.

Linksverteidiger Christian Günter wird den SC Freiburg auch in der kommenden Saison anführen. Seine Mitspieler wählten den 29-Jährigen im Trainingslager im österreichischen Schruns am Montagabend erneut zum Kapitän, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Die Stellvertreter des sechsmaligen Nationalspielers sind Torhüter Mark Flekken und Rechtsverteidiger Jonathan Schmid. Stürmer Nils Petersen und Offensivmann Vincenzo Grifo komplettieren den Mannschaftsrat. Günter ist ein Eigengewächs der Badener und spielt bereits seit 2006 für den Sport-Club.

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1. FC Union Berlin Bayer 04 Leverkusen Berlin Borussia Mönchengladbach Champions League Christian Günter Defensive Freiburg Fußball-Bundesliga Hoffenheim Leverkusen Mark Flekken Nico Schlotterbeck RB Leipzig SC Freiburg Sky Tabellendritte

Fußball-Bundesliga: Freiburg vor heißem Finale einer «Top-Saison»

Nach dem 1:4 zuletzt gegen Union Berlin will Trainer Streich mit dem SC Freiburg am letzten Bundesliga-Spieltag ein positives Erlebnis beim Tabellendritten Bayer Leverkusen einfahren – gleich aus zwei Gründen. Dazu bedarf es einer wieder stärkeren Defensive.

Noch vor wenigen Wochen ist der SC Freiburg für seine stabile Defensive gelobt worden. Nach dem 30. Spieltag hatten die Breisgauer mit 34 noch die drittwenigsten Gegentore aller Fußball-Bundesligisten. Die Abwehr um die deutschen Nationalspieler Nico Schlotterbeck und Christian Günter sowie den österreichischen Nationalspieler Philipp Lienhart galt zusammen mit dem niederländischen Nationaltorwart Mark Flekken als eine der sichersten. Doch nach zehn Gegentoren gegen Borussia Mönchengladbach (3:3), beim Sieg in Hoffenheim (4:3) und der Heimniederlage gegen Union Berlin (1:4) hat sich dieser Eindruck gewandelt.

Das Defensivverhalten gegen Berlin sei «inakzeptabel» gewesen, meinte Streich direkt nach der Partie. Nun, vor dem letzten Bundesliga-Spiel der Saison am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Tabellendritten und sicheren Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen ließ Streich seine Profis im Training üben, den Gegner wieder besser zu kontrollieren. Um das Timing beim Anlaufen ging es, darum, auf die Abstände zu achten oder bei Ballbesitz auf die Restverteidigung.

Denn Streich will verhindern, dass seine Elf in Leverkusen einen weiteren Nackenschlag kassiert und danach mit einem Negativerlebnis zum DFB-Pokalfinale am 21. Mai gegen RB Leipzig fährt. «Es geht auch darum, dass Du mit einem positiven Gefühl und positiver Energie in ein weiteres Highlight gehst eine Woche später in Berlin.»

Die Frage vor der Reise ins Rheinland ist aber auch: In welchem Europapokal spielt der Sport-Club in der kommenden Saison? Nach der hohen Niederlage gegen Union qualifiziert sich Freiburg nur noch dann für die Champions League, wenn es gegen Bayer gewinnt und der Tabellenvierte RB Leipzig beim fast sicheren Absteiger Arminia Bielefeld verliert. Die Teilnahme an der Europa League ist dagegen fast perfekt. Freiburg würde sie nur dann verpassen, wenn bei einer SC-Niederlage der 1. FC Köln beim VfB Stuttgart gewinnt und gleichzeitig neun Treffer beim Torverhältnis aufholt. Zudem müsste Union wohl gegen den VfL Bochum gewinnen. Nur dann würde die Perspektive der Freiburger «Conference League» lauten.

Wahrscheinlich ist die Kölner Aufholjagd nicht, aber am letzten Spieltag sind schon andere Dinge passiert, die niemand für möglich gehalten hatte. «Wir können wahnsinnig viel gewinnen und wahnsinnig viel verlieren», sagte Streich zum Leverkusen-Spiel. Es gehe dort und im Pokalendspiel um «total viel. Mehr geht nicht.» Zudem wollten er und seine Spieler noch mal «zeigen, dass wir absolut verdient dort stehen, wo wir jetzt sind». Es sei so oder so eine «Top-Saison».

Streich war anzumerken, dass ihn die wahrscheinlich verpasste Chance auf die Champions League wurmt. Dennoch will er die Freiburger Spielweise nicht ändern. «Wir versuchen, Fußball zu spielen und auch mit Risiko Fußball zu spielen.» Auch wenn er die Defensive kritisiert hat und wieder mehr von ihr erwartet als gegen Union: An der grundsätzlich offensiven Ausrichtung soll sich nichts ändern.

In Leverkusen soll sein Team, das außer dem weiter angeschlagenen Offensivspieler Kevin Schade in Bestbesetzung antritt, «mit erhobenem Haupt und mit dem Glauben an sich selbst ins Spiel gehen», sagte Streich. Denn ein gutes Ergebnis wäre mental auch besser für die Vorbereitung auf den Pokal. Wie sagte der 56-Jährige: «Endspiele verlieren ist scheiße, Endspiele gewinnen ist super.»

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Andrej Kramaric Baden-Württemberg Champions League Christian Günter Christoph Baumgartner Freiburg Hoffenheim Mark Flekken RB Leipzig SC Freiburg Sebastian Hoeneß Sebastian Rudy Sinsheim TSG 1899 Hoffenheim

Bundesliga: 4:3 nach 1:2: Freiburg schlägt auch Hoffenheim: Und träumt

Der SC Freiburg darf weiter von der erstmaligen Qualifikation für die Champions League träumen. Nach dem 4:3 (1:1) am Samstagabend im Baden-Württemberg-Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim belegen die Breisgauer zumindest vorerst den vierten Platz, der zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigt. RB Leipzig könnte am Montag wieder vorbeiziehen. Die Hoffenheimer warten dagegen seit nun sieben Spielen auf einen Sieg.

Der SC Freiburg darf weiter von der erstmaligen Qualifikation für die Champions League träumen. Nach dem 4:3 (1:1) am Samstagabend im Baden-Württemberg-Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim belegen die Breisgauer zumindest vorerst den vierten Platz, der zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigt. RB Leipzig könnte am Montag wieder vorbeiziehen. Die Hoffenheimer warten dagegen seit nun sieben Spielen auf einen Sieg.

Roland Sallai brachte den SC in der 23. Minute vor 23 627 Zuschauern in Führung, ehe Andrej Kramaric nur neun Minuten später zunächst ausglich. Nach der Pause traf Angelo Stiller (49.) für die TSG, doch Freiburg drehte die Partie erneut dank der Treffer von Christian Günter (50.), Lucas Höler (70.) und Woo-Yeong Jeong (73.). Das Tor von Sebastian Rudy (84.) für Hoffenheim kam zu spät.

Die Kraichgauer starteten besser in die Partie. Sie agierten giftig in den Zweikämpfen und setzten Freiburg immer wieder früh unter Druck. Höler verlor im Spielaufbau zwei Mal den Ball, aber SC-Schlussmann Mark Flekken rettete gegen Kramaric (16.)

TSG-Trainer Sebastian Hoeneß hatte die schwierige Aufgabe zu meistern, die personellen Probleme in der Defensive zu beheben. Stefan Posch fehlte in der Innenverteidigung gelbgesperrt. Hoeneß, der trotz Negativlauf unter der Woche Rückendeckung von Sportchef Alexander Rosen erhalten hatte, entschied sich für Pavel Kaderabek als Nachrücker. Zudem ersetzte Christoph Baumgartner Jacob Bruun Larsen.

Ebenfalls zwei Veränderungen gab es beim Sport-Club. Lucas Höler und Manuel Gulde spielten anstelle von Ermedin Demirovic und Jeong. Edel-Reservist Nils Petersen kehrte nach überstandener Krankheit in den Kader zurück und wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt.

Sallai erzielte nach einem Querpass von Höler die Führung. Die Antwort der Hoffenheimer ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von David Raum erzielte Kramaric das 1:1. Baumgartner vergab vor der Pause die Chance, das Spiel schon zu drehen (39.).

Das gelang nach dem Seitenwechsel Stiller, der einen Steckpass von Kramaric vollendete. Aber nur Augenblicke später stand es durch den Treffer von SC-Kapitän Günter wieder unentschieden. Das Landesduell verlor auch danach nicht an Tempo. Höler bugsierte einen Freistoß über die Linie – und Jeong traf nur 68 Sekunden nach seiner Einwechslung. Der Treffer von Rudy reichte der TSG am Ende nicht mehr. SC-Keeper Flekken rette noch einmal stark gegen Kasim Adams (90.+2).

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1. FSV Mainz 05 Alexander Hack Berlin Christian Streich Corona Freiburg Hansi Flick Jonathan Burkardt Mainz Mark Flekken Nils Petersen Robin Zentner SC Freiburg Sonntag Sport

Rekordjoker Petersen rettet Freiburg Remis gegen Mainz

Dank Topjoker Nils Petersen hat sich der SC Freiburg ein Remis gegen den FSV Mainz 05 erkämpft. Der Stürmer erzielte am Samstag für seine Breisgauer nur kurz nach seiner Einwechslung das Tor zum 1:1-Endstand (0:1). Lange waren die Badener den zuvor wochenlang auswärtsschwachen Mainzern unterlegen gewesen, dann aber kam Petersen und staubte nach einer Ecke von Vincenzo Grifo mit dem Fuß ab (69. Minute). Alexander Hack (31.) hatte die Gäste vor laut der Corona-Regeln zugelassenen 10.000 Zuschauern in Führung gebracht.

Dank Topjoker Nils Petersen hat sich der SC Freiburg ein Remis gegen den FSV Mainz 05 erkämpft. Der Stürmer erzielte am Samstag für seine Breisgauer nur kurz nach seiner Einwechslung das Tor zum 1:1-Endstand (0:1). Lange waren die Badener den zuvor wochenlang auswärtsschwachen Mainzern unterlegen gewesen, dann aber kam Petersen und staubte nach einer Ecke von Vincenzo Grifo mit dem Fuß ab (69. Minute). Alexander Hack (31.) hatte die Gäste vor laut der Corona-Regeln zugelassenen 10.000 Zuschauern in Führung gebracht.

Die Breisgauer belohnten sich mit dem Ausgleich auch für die klare Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und verhinderten einen schlimmeren Dämpfer für ihre Europapokal-Ambitionen. Ohne den erhofften Sieg wird Trainer Christian Streich nun die Reise zur Wahl des Bundespräsidenten nach Berlin antreten. Der 56-Jährige hat wie Bundestrainer Hansi Flick die Ehre, am Sonntag in Berlin mit abzustimmen, bevor in der kommenden Wochen die Vorbereitung auf das nächste Auswärtsspiel beim FC Augsburg beginnt.

Der Mainzer Trainer Bo Svensson hatte Wiedergutmachung für die fünf Auswärtsniederlagen nacheinander gefordert – und durfte in der ersten Halbzeit zufrieden sein. Allerdings raufte sich der Coach zunächst die Haare, als Freiburgs Torhüter Mark Flekken die bis dahin beste Chance gegen den auf ihn zustürmenden Jonathan Burkardt (14.) vereitelte. Der Keeper war beim Freistoß von Anton Stach gleich wieder gefordert.

Die Rheinhessen waren die überlegene sowie gefährlichere Mannschaft und bestätigten, warum ihre Defensive zu denen gehört, die in der Liga die wenigsten Gegentore zulässt. Der Sport-Club fand in der Offensive zunächst keine Wege. Torhüter Robin Zentner war in seinem 100. Bundesligaspiel in der ersten Halbzeit lange beschäftigungslos.

Folgerichtig gingen die Mainzer verdient in Führung, mussten aber den Videobeweis abwarten, ehe das 1:0 zählte: Einen Kopfball aus kurzer Distanz wehrte Flekken ab, dann setzte Verteidiger Hack erfolgreich nach. Der agile Burkardt vergab die große Chance zum 2:0, als er aus der Drehung daneben schoss (41.). Auf der Gegenseite intensivierten die Freiburger nach dem Rückstand ihre Angriffsbemühungen, Grifo probierte es zweimal erfolglos per Freistoß (34./39.).

Mit mehr Tempo kamen die Freiburger aus der Kabine – und waren bissiger: Roland Sallai scheiterte jedoch an Zentner (52.). Im Gegenzug traf Burkardt gleich wieder das Außennetz. Der Sport-Club war bemüht um den Ausgleich und kam zu besseren Abschlüssen als in Halbzeit eins. Lucas Höler köpfte nach einem Eckball noch knapp drüber (61.). In der 67. Minute schickte Streich dann mit Petersen, Kevin Schade und Janik Haberer drei frische Kräfte auf einmal auf den Rasen. Die Zuschauer skandierten «Jetzt geht es los» – und sogleich sorgte Petersen für Jubel. Der Stürmer erzielte das 31. Jokertor seiner Bundesliga-Karriere und baute damit seinen Bundesliga-Rekord aus.

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