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Christian Lindner Ehe FDP Franca Lehfeldt Keitum Nikolas Häckel Olaf Scholz Prominente Sylt

Hochzeit: Finanzminister Lindner heiratet standesamtlich

Prominenter Besuch auf Sylt: Bundesfinanzminister Christian Lindner ist diese Tage auf der Nordseeinsel. Nicht aus beruflichen Gründen, sondern um dort die Journalistin Franca Lehfeldt zu heiraten.

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) und seine Partnerin Franca Lehfeldt wollen heute standesamtlich auf Sylt heiraten. Der Bürgermeister der Gemeinde Sylt, Nikolas Häckel (parteilos), wird das Paar trauen, wie er der dpa sagte.

Auch in den kommenden Tagen wird weiter auf Sylt gefeiert: Wie die dpa aus FDP-Kreisen erfuhr, soll es am Freitag einen Polterabend geben und am Samstag wollen sich Lindner und Lehfeldt in einer Kirche das Jawort geben. Medienberichten zufolge sollen zahlreiche Prominente auf der Gästeliste stehen – darunter auch Bundeskanzler Olaf Scholz. Das Paar selbst machte bislang keine Angaben zu der bevorstehenden Trauung.

Zweite Ehe für Lindner

Lehfeldt arbeitet als Politik-Reporterin für den Nachrichtensender Welt, der zum Medienkonzern Axel Springer gehört. Im vergangenen Oktober war bekanntgeworden, dass sie und Lindner sich verlobt haben. «Wir sind überglücklich», sagte Lehfeldt dem Sender RTL, für den sie damals noch arbeitete. Für den 43-jährigen Lindner wird es die zweite Ehe sein, er war bereits mit der Journalistin Dagmar Rosenfeld verheiratet. Die heutige Chefredakteurin der Tageszeitung «Die Welt» und Lindner waren seit 2011 verheiratet. Im April 2018 wurde ihre Trennung bekannt.

Familienpläne

Im vergangenen Jahr hatte Lindner im Interview mit der Zeitschrift «Bunte» auch Privates ausgeplaudert. So sei ihm die Gründung einer Familie mit seiner Partnerin Lehfeldt sehr wichtig. «Ja, den Wunsch haben Franca und ich», antwortete er auf die Frage, wie es mit dem Thema einer eigenen Familie aussehe. Sein größter Wunsch an das Leben sei es, «bald zwei, drei oder vier Mädchen oder Jungs zu haben.»

Sylt ist als Hochzeitslocation sehr beliebt – nicht nur bei den Insulanern selbst, sondern auch bei vielen Gästen. «Vor Corona hatten wir jährlich etwa 800 Trauungen mit unterschiedlicher Gästezahl», sagte Häckel. Es gibt auf der Insel vier feste Standesbeamte sowie drei «Aushilfen». Letztere sind Standesbeamte, die aber fest in einem anderen Fachbereich arbeiten.

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Hochzeit: Finanzminister Lindner heiratet standesamtlich

Prominenter Besuch auf Sylt: Bundesfinanzminister Christian Lindner ist diese Tage auf der Nordseeinsel. Nicht aus beruflichen Gründen, sondern um dort die Journalistin Franca Lehfeldt zu heiraten.

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) und seine Partnerin Franca Lehfeldt wollen heute standesamtlich auf Sylt heiraten. Der Bürgermeister der Gemeinde Sylt, Nikolas Häckel (parteilos), wird das Paar trauen, wie er der dpa sagte.

Auch in den kommenden Tagen wird weiter auf Sylt gefeiert: Wie die dpa aus FDP-Kreisen erfuhr, soll es am Freitag einen Polterabend geben und am Samstag wollen sich Lindner und Lehfeldt in einer Kirche das Jawort geben. Medienberichten zufolge sollen zahlreiche Prominente auf der Gästeliste stehen – darunter auch Bundeskanzler Olaf Scholz. Das Paar selbst machte bislang keine Angaben zu der bevorstehenden Trauung.

Zweite Ehe für Lindner

Lehfeldt arbeitet als Politik-Reporterin für den Nachrichtensender Welt, der zum Medienkonzern Axel Springer gehört. Im vergangenen Oktober war bekanntgeworden, dass sie und Lindner sich verlobt haben. «Wir sind überglücklich», sagte Lehfeldt dem Sender RTL, für den sie damals noch arbeitete. Für den 43-jährigen Lindner wird es die zweite Ehe sein, er war bereits mit der Journalistin Dagmar Rosenfeld verheiratet. Die heutige Chefredakteurin der Tageszeitung «Die Welt» und Lindner waren seit 2011 verheiratet. Im April 2018 wurde ihre Trennung bekannt.

Familienpläne

Im vergangenen Jahr hatte Lindner im Interview mit der Zeitschrift «Bunte» auch Privates ausgeplaudert. So sei ihm die Gründung einer Familie mit seiner Partnerin Lehfeldt sehr wichtig. «Ja, den Wunsch haben Franca und ich», antwortete er auf die Frage, wie es mit dem Thema einer eigenen Familie aussehe. Sein größter Wunsch an das Leben sei es, «bald zwei, drei oder vier Mädchen oder Jungs zu haben.»

Sylt ist als Hochzeitslocation sehr beliebt – nicht nur bei den Insulanern selbst, sondern auch bei vielen Gästen. «Vor Corona hatten wir jährlich etwa 800 Trauungen mit unterschiedlicher Gästezahl», sagte Häckel. Es gibt auf der Insel vier feste Standesbeamte sowie drei «Aushilfen». Letztere sind Standesbeamte, die aber fest in einem anderen Fachbereich arbeiten.

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Asien Auto Automobilbau Batteriezelle Deutschland Europa Herbert Diess Niedersachsen Olaf Scholz Salzgitter SPD Stahl Standort Deutschland Stephan Weil Sucht Umwälzung Volkswagen VW

E-Mobilität: VW startet Bau seines ersten deutschen Zellwerks

Akkus statt Zylinder – VW führt seine Verbrennungsmotoren-Hauptfabrik in die neue Zeit. In Salzgitter wird es jetzt ernst mit ergänzenden Batteriezellen, auch der Kanzler kommt.

Sucht man einen Ort, an dem die Umwälzungen im Automobilbau besonders drastisch zu sehen sind, ist Salzgitter sicher ein Top-Favorit.

Volkswagen hat die Stahl- und Industriestadt in Südostniedersachsen ausgewählt, um hier ein Zentrum der europäischen Produktion von Batteriezellen zu installieren – gleich neben dem bestehenden Motorenwerk, aus dem seit Jahrzehnten viele Konzernmarken Benzin- und Dieselantriebe bekommen. Am Donnerstag beginnt nun eine Etappe, die für die zweitgrößte Autogruppe von großer Bedeutung ist. Und diese könnte noch weit über VW und über Europa hinaus reichen.

Diess: «Meilenstein für den Standort Deutschland»

Rasch haben sie zur Grundsteinlegung einige der üblichen Superlative parat. Vorstandschef Herbert Diess spricht von einem «Meilenstein für den Standort Deutschland», die Eröffnungssause heißt hip «Mission SalzGiga», mal wieder raunt die Branche über ein «Leuchtturmprojekt». Aber in der Tat markiert dieser Tag – abgesehen von allerlei Technik-Pathos und Marketing-Jubel – einen entscheidenden Schritt.

Denn Volkswagens erste deutsche «Gigafactory», wie man die Fabrik in Anspielung auf den Erzrivalen Tesla nennt, steht gleichermaßen für den Aufbruch in die elektrische Massenfertigung wie für das recht späte Erwachen der Autobauer, den dominanten Batteriemächten vor allem aus Asien etwas entgegenzusetzen. Bislang ist die Abhängigkeit hoch. Die brüchigen globalen Lieferketten bei Chips und Rohstoffen wie Lithium oder Kobalt sind ebenso ein Grund, warum sich Europas Wirtschaft mehr auf heimische Ressourcen besinnen will. Darauf wiesen zuletzt auch die deutsche Industrie und die Bundesbehörde BGR hin.

E-Mobilität und Verkehrswende

Die strategische Rolle, die E-Mobilität und Verkehrswende spielen, dürften Kanzler Olaf Scholz und Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (beide SPD) in Salzgitter ansprechen. Daneben haben sich Diess, Technikvorstand Thomas Schmall und Betriebsratschefin Daniela Cavallo angesagt. Im Zellkomplex wird es weniger nach Metall und Maschinenöl riechen. Stattdessen gibt es Reinräume und automatisierte Anlagen, die eher an einen Mix aus Chipfabrik und Chemielabor erinnern.

Möglichst viele Beschäftigte sollen vom klassischen Motorenbau für die Batteriezell- und -modulherstellung weiterqualifiziert werden. Doch es ist auch nicht einfach, genügend zusätzliche Experten von außen zu gewinnen. Seit einiger Zeit betreibt VW eine Pilotlinie, in der bereits hausgemachte Batteriezellen für Probeserien entstehen.

Angedockt ist ein Forschungszentrum, perspektivisch soll ein Großteil des Batteriegeschäfts aus der Stammregion gesteuert werden. Ausgehend von einer elektrischen Gesamtenergie von 20 Gigawattstunden (GWh) ab 2025 peilt man in Salzgitter über mehrere Schritte eine Jahresmenge von 40 GWh an. Dabei geht es um die «Einheitszelle» – also einen Typ, der nicht für Oberklasse-, sondern für preiswertere Modelle gedacht ist und dank großer Volumina kostengünstiger produziert werden soll.

Sechs Fabriken bis 2030

Europaweit errichtet Volkswagen bis 2030 sechs solcher Fabriken, jede davon soll etwa eine halbe Million E-Autos pro Jahr ausrüsten können. Im nordschwedischen Skellefteå, wo man bei Northvolt eingestiegen ist, wird auch schon gebaut. Die Schweden ziehen außerdem in Schleswig-Holstein ein eigenes Zellwerk hoch. VW selbst hat außer Salzgitter Valencia in Spanien genannt. Die übrigen drei Orte sind noch offen, es gibt Interessenten aus Deutschland und Osteuropa.

Das ganze Zell-Netzwerk soll auf dem Kontinent Jobs in fünfstelliger Höhe schaffen. Beinahe scheint Diess das Schaulaufen der Politik vor der Festlegung auf die nächsten Fabriken zu genießen. Man könne sich «vor Bewerbungen kaum retten». Vor der Belegschaft erklärte er: «Von der Rohstoff-Beschaffung bis zum Batterie-Recycling wollen wir alles in der Hand behalten.» Auch externe Kunden wie der US-Autobauer Ford oder Mahindra in Indien sollen mit Elektro-Plattformtechnik beliefert werden. Ein Börsengang der VW-Batteriesparte könnte folgen.

Darüber hinaus bildet der Konzern eine Subfirma, die unter anderem für Forschung, Rohstoffeinkauf und Entwicklung der Anlagenkonzepte zuständig ist. Zusammen mit Bosch will VW komplette Standardfabriken ausstatten. Für die USA werden ebenso weitere Pläne vorangetrieben.

Ob die derzeit veranschlagten Zahlen ausreichen, wenn der E-Mobilität der Durchbruch gelingen soll, hält manch einer indes für fraglich. «Neben dem dringlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine deutlich breitere Produktpalette im Einstiegssegment notwendig», sagt Marcus Hoffmann vom Beratungsunternehmen PwC Strategy&. Diess sieht eher die Zellen als möglichen Mangelfaktor, nicht mehr so sehr die Ladepunkte.

E-Kleinwagen ab 2025

Hier wie da bleibt viel zu tun. Die von Klimaschützern vermissten E-Kleinwagen für 20.000 Euro sollen ab 2025 kommen, bisher boten die VW-Marken reine Stromer bevorzugt im Ober-, Mittel- oder bestenfalls oberen Kompaktsegment an. Ein ID.2 im Polo-Format wird diskutiert.

Stefan Reindl, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) in Geislingen, verweist wie auch einige VW-Stimmen darauf, dass das Tempo bei der Erweiterung der Kapazitäten jetzt nicht nachlassen dürfe. Mercedes, BMW oder Opel investieren in Deutschland ebenso in leistungsstarke Auto-Akkus. Der Grad der Eigeninitiative sowie die Beteiligungs- und Finanzierungsmodelle sind aber unterschiedlich.

Strebe man allein für die Bundesrepublik im Jahr 2025 eine Zahl von gut 600.000 im Inland verkauften und etwa 3 Millionen produzierten E-Autos an, dann könnte eine anteilige Energiemenge von etwas mehr als 220 GWh genügen, schätzt Reindl. In der Zeit danach müsse wohl einiges nachkommen: «In der Langfristperspektive wären mehr als 600 GWh nach den vorliegenden Daten möglich.» Die Investitionen sind also gewaltig. Doch er findet, das Risiko sollten die Anbieter eingehen.

Schließlich nehme der Hunger nach Batteriezellen weltweit zu, betont der IfA-Chef: «Insgesamt sind zur Deckung der Nachfrage, die relativ dynamisch wächst, zusätzliche Produktionsstätten notwendig.» Ganz zu schweigen von Lerneffekten und neuer Arbeit für die neue Auto-Ära.

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Berlin Bundesregierung Bundestag Bundesverteidigungsministerium Bundeswehr Deutschland Griechenland Olaf Scholz Ringtausch Slowenien SPD Tschechien Ukraine Waffenlieferung

Ringtausch: Scholz kündigt weitere Waffenlieferungen

Die ersten schweren Waffen aus Deutschland sind in der Ukraine angekommen. Panzer werden bisher aber nicht direkt dorthin geliefert. Dafür gibt es den sogenannten Ringtausch, der nach Angaben von Kanzler Scholz nun Fahrt aufnimmt.

Bundeskanzler Olaf Scholz hat weitere Waffenlieferungen in die Ukraine im Zuge des sogenannten Ringtauschs für die kommenden Wochen angekündigt. Die Bundesregierung habe «mit mehreren Ländern diese Vereinbarungen jetzt soweit konkretisiert, dass sie unmittelbar mit Auslieferung verbunden sein werden», sagte der SPD-Politiker in Bundestag. Einzelheiten nannte er aber nicht.

Ringtausch bedeutet, dass osteuropäische Bündnispartner Waffen sowjetischer Bauart in die Ukraine liefern und dafür Waffen aus Deutschland als Ausgleich erhalten. Die Waffen sowjetischer Bauart können von den ukrainischen Soldaten leichter bedient werden als Geräte aus westlicher Produktion, die für sie neu sind.

Umsetzung in den nächsten Wochen

Zum Ringtausch hat die Bundesregierung mit Ländern wie Tschechien, Griechenland, Polen und Slowenien Gespräche geführt. «Wir haben sehr viel Energie darein investiert, dass das auch passiert», sagte Scholz im Bundestag. In den nächsten Wochen werde nun die Umsetzung folgen.

Mit Tschechien gibt es bereits seit längerem eine Vereinbarung. Das Bundesverteidigungsministerium hatte im Mai mitgeteilt, dass das Land für die Abgabe von 20 Kampfpanzern des Typs T-72 aus eigenen Beständen an die Ukraine 14 Leopard 2 A4 Kampfpanzer und einen Bergepanzer auf Leopard 2 Basis erhalten soll.

Zu der Forderung der Union, Transport- und Schützenpanzer direkt aus Deutschland in die Ukraine zu liefern, äußerte Scholz sich nicht. Er bekräftigte aber, dass Deutschland nur das liefern werde, was auch die Verbündeten der Ukraine bereitstellen. «Es ist eine Führungsentscheidung, die wir gemeinsam getroffen haben, dass wir keine Alleingänge machen», betonte er.

Diskussion um Transportpanzer Fuchs

Die CDU/CSU-Fraktion will im Bundestag über die Lieferung von 200 Transportpanzern vom Typ Fuchs abstimmen lassen. Der Krieg sei in einer kritische Phase, in der eine fortschreitende Abnutzung der Ukraine schwerwiegende strategische Folgen hätte, heißt es zur Begründung in einem Entschließungsantrag, der nach Angaben eines Fraktionssprechers am Donnerstag ins Parlament eingebracht werden soll.

Die Fraktion verweist darin auch auf einen gemeinsam mit der Ampel-Koalition im Bundestag Ende April gefassten Beschluss zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. «Für die ukrainische Armee geht es um die rasche Zusendung verlässlichen Materials, das unverzüglich an der Frontlinie eingesetzt werden kann. Solches Material befindet sich im Bestand der Bundeswehr und soll aus der Nutzung der Bundeswehr herausgenommen werden: der Transportpanzer Fuchs», heißt es in dem Antrag.

Am Vortag hatte Generalinspekteur Eberhard Zorn erklärt, er sehe keinen Spielraum für eine solche Abgabe. «Die Bundeswehr verfügt über 825 Transportpanzer Fuchs, aber in unterschiedlichen Ausführungen: Radarträger, Funkstörpanzer, Mannschaftstransporter, ABC-Spürpanzer bis hin zu Sanitätsvarianten, um nur einige aufzuzählen. Der Fuchs ist dafür die Plattform», sagte Zorn. Und: «Wir brauchen diese Fahrzeuge. Eine Möglichkeit zur Abgabe dieser Fahrzeuge beziehungsweise eines Teils davon sehe ich derzeit nicht.»

Zuvor war auch aus den Reihen der Ampel-Koalitionäre Grüne und FDP die Forderung laut worden, der Ukraine den Transportpanzer als Hilfe gegen den russischen Angriff zu überlassen.

Die Bundesregierung hatte sich unmittelbar nach Kriegsbeginn entscheiden, die Ukraine in ihrem Kampf gegen die russischen Angreifer mit Waffen zu unterstützen. Inzwischen sind mit sieben Artilleriegeschützen vom Typ Panzerhaubitze 2000 auch die ersten schweren Waffen geliefert worden.

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Bundesregierung Bundestag Bundeswehr Olaf Scholz SPD Ukraine Verzögerung Waffenlieferung

Scholz kündigt Waffen-Ringtausch zugunsten der Ukraine in Kürze an

Nach Verzögerungen bei der Vorbereitung sollen die geplanten deutschen Waffenlieferungen im Ringtausch-Verfahren zugunsten der Ukraine nun in Kürze anlaufen.

Nach Verzögerungen bei der Vorbereitung sollen die geplanten deutschen Waffenlieferungen im Ringtausch-Verfahren zugunsten der Ukraine nun in Kürze anlaufen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte am Mittwoch im Bundestag, die Vereinbarungen mit mehreren Partnerländern hätten sich „jetzt so weit konkretisiert, dass sie unmittelbar mit Auslieferungen verbunden sein werden“. 

Die Bundeswehr werde den beteiligten osteuropäischen Verbündeten „modernisierte Waffen aus deutschen Beständen“ zur Verfügung stellen, damit diese eigene Waffen sowjetischer Bauart an die Ukraine liefern könne, sagte Scholz in der Fragestunde im Bundestagsplenum. Mit diesen sowjetischen Waffen seien die ukrainischen Soldaten besonders vertraut. Der Kanzler sagte den Abgeordneten zu, sie „den nächsten Wochen“ über die Umsetzung dieser Maßnahme zu informieren.

Scholz äußerte sich nicht dazu, mit welchen Ländern der Ringtausch zuerst ausgeführt wird. Die Bundesregierung führt seit mehreren Wochen Gespräche über solche Tauschgeschäfte mit Tschechien, der Slowakei, Polen, Slowenien und auch Griechenland. 

Ausgeführt wurden die Pläne bislang nicht – im Verteidigungsausschuss wurde vermutet, dass dies zum einen am Umfang der Forderungen der Partnerländer nach deutschen Waffen liegt und zum anderen daran, dass die deutschen Waffen – etwa ältere Panzer – vor der Auslieferung erst noch auf Vordermann gebracht werden müssten.

Scholz wies im Bundestag darauf hin, dass Deutschland bereits in erheblichem Umfang Waffen direkt an die Ukraine geliefert habe – „und mit dieser Linie werden wir auch immer weitermachen, da können Sie sich drauf verlassen“, sagte er. So werde Deutschland „modernste und auch sehr teure Technik“ auf den Weg bringen, „die dazu in der Lage ist, ganze Städte zu schützen gegen Angriffe aus der Luft“.

Scholz äußerte sich im Bundestag auf eine Frage des CDU-Außenexperten Jürgen Hardt. Dieser hatte der Bundesregierung eine „Hinhaltetaktik“ bei der Bereitstellung von Panzern zugunsten der Ukraine vorgeworfen.

pw/bk

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Annalena Baerbock Berlin Cem Özdemir Hajo Schumacher Karl Lauterbach Michel Abdollahi Olaf Scholz Robert Habeck Sommerpause

„heute wichtig“: Sommerpause in Berlin: Wie sich Olaf, Annalena & Co. bisher geschlagen haben

Kurz vor der Sommerpause gibt’s eine erste Bilanz der Ampel. Wie Bundeskanzler Olaf Scholz kommuniziert, warum Robert Habeck der lachende Gewinner ist und wer zum politischen Ampel-Viereck gehört.

„Am Anfang dachten die, die könnten mit der sparsamen Merkel-Kommunikation durchkommen, die Lage ist aber eine andere“, sagt der Journalist Hajo Schumacher in der 311. Folge des Podcasts “heute wichtig” über das Team rund um Olaf Scholz.  

Vieles müsse sich erst einspielen, schließlich müssten nach 16 Jahren Merkel-Regierung viele Ministerien erst auf einen neuen Sound eingeschworen werden, so Schumacher im Gespräch mit Moderator Michel Abdollahi.PAID Kommentar Konzertierte Aktion, 18.15

Für Lob ist es noch zu früh  

Robert Habeck und Annalena Baerbock haben viel Lob bekommen, doch eigentlich ist es noch zu früh, für eine Analyse. Auch ein anderer Minister bekommt Vorschusslorbeeren, so Hajo Schumacher: „Journalisten lieben Cem Özdemir, das ist son bisschen so der Karl Lauterbach der Grünen. Ist das ein guter Landwirtschaftsminister? Ich habe keine Ahnung. Eine Regierung braucht mal locker ein Jahr, um sich mal einzuspielen, das ist wie eine Nationalmannschaft.“

Für eine Spielanalyse ist es also noch zu früh, dafür kann man aber die Spieleraufstellung bewerten: “Ich finde es ganz interessant, wenn man sich dieses Viereck anguckt: Scholz, Habeck, Lindner und Baerbock, Außenministerin ist auch immer wichtig. Wenn man die so als Team sieht, dann ist das gar nicht so schlecht, weil der Habeck natürlich ein unglaubliches Kommunikations-Genie ist, er ist alles das, was Olaf Scholz nicht hat. Annalena Baerbock hat so eine unglaubliche Comeback-Geschichte hingelegt, die war vor einem Jahr mausetot”, sagt Hajo Schumacher bei “heute wichtig”.

Der schüchterne Bundeskanzler  

Beim G-7-Gipfel hat Bundeskanzler Olaf Scholz eher anderen den Vortritt gelassen und sich selbst zurückgenommen. Hajo Schumacher sagt: der Bundeskanzler sei einfach schüchtern.Infobox „Heute wichtig“

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Emmanuel Macron Krieg Lugano Olaf Scholz Russland Ukraine Wiederaufbau Wladimir Putin Wolodymyr Selenskyj

Krieg in der Ukraine: Melnyk wehrt sich gegen Vorwurf der Holocaust-Verharmlosung – Slowjansk unter „massivem“ Beschuss

Selenskyj fordert schnellen Beginn des Wiederaufbaus +++ Scholz und Macron beraten Ukraine-Lage +++ Geber-Konferenz geht zu Ende +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dazu aufgerufen, rasch mit dem Wiederaufbau des Landes zu beginnen und nicht bis zu einem Ende des russischen Angriffskriegs zu warten. Allein in den Gebieten, aus denen russische Truppen wieder vertrieben worden seien, gebe es Zehntausende zerstörte Häuser. In Lugano in der Schweiz läuft gerade eine erste große Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine. Der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal schätzte dort am Montag, dass hierfür mindestens 750 Milliarden Dollar (knapp 720 Milliarden Euro) notwendig seien.

Unterdessen wurde in der Nacht zum Dienstag in fast der gesamten Ukraine erneut Luftalarm ausgelöst. Aus dem nordöstlichen Gebiet Sumy wurde Beschuss mit Raketen und Granaten gemeldet, der mehrere Menschen verletzt habe. In der Ostukraine verlagerte sich nach dem ukrainischen Rückzug aus Lyssytschansk der Schwerpunkt der Kämpfe ins benachbarte Gebiet Donezk.

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Krieg in der Ukraine: Melnyk wehrt sich gegen Vorwurf der Holocaust-Verharmlosung – Slowjansk unter „massivem“ Beschuss

Selenskyj fordert schnellen Beginn des Wiederaufbaus +++ Scholz und Macron beraten Ukraine-Lage +++ Geber-Konferenz geht zu Ende +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dazu aufgerufen, rasch mit dem Wiederaufbau des Landes zu beginnen und nicht bis zu einem Ende des russischen Angriffskriegs zu warten. Allein in den Gebieten, aus denen russische Truppen wieder vertrieben worden seien, gebe es Zehntausende zerstörte Häuser. In Lugano in der Schweiz läuft gerade eine erste große Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine. Der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal schätzte dort am Montag, dass hierfür mindestens 750 Milliarden Dollar (knapp 720 Milliarden Euro) notwendig seien.

Unterdessen wurde in der Nacht zum Dienstag in fast der gesamten Ukraine erneut Luftalarm ausgelöst. Aus dem nordöstlichen Gebiet Sumy wurde Beschuss mit Raketen und Granaten gemeldet, der mehrere Menschen verletzt habe. In der Ostukraine verlagerte sich nach dem ukrainischen Rückzug aus Lyssytschansk der Schwerpunkt der Kämpfe ins benachbarte Gebiet Donezk.

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Krieg in der Ukraine: Ukraine-Konferenz legt Prinzipien für Wiederaufbau fest

Selenskyj fordert schnellen Beginn des Wiederaufbaus +++ Scholz und Macron beraten Ukraine-Lage +++ Geber-Konferenz geht zu Ende +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

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Unterdessen wurde in der Nacht zum Dienstag in fast der gesamten Ukraine erneut Luftalarm ausgelöst. Aus dem nordöstlichen Gebiet Sumy wurde Beschuss mit Raketen und Granaten gemeldet, der mehrere Menschen verletzt habe. In der Ostukraine verlagerte sich nach dem ukrainischen Rückzug aus Lyssytschansk der Schwerpunkt der Kämpfe ins benachbarte Gebiet Donezk.

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Krieg in der Ukraine: Selenskyj fordert Wiederaufbau trotz Angriffen – Rückzug könnte Ukraine Vorteil bringen

Selenskyj fordert schnellen Beginn des Wiederaufbaus +++ Scholz und Macron beraten Ukraine-Lage +++ Geber-Konferenz geht zu Ende +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dazu aufgerufen, rasch mit dem Wiederaufbau des Landes zu beginnen und nicht bis zu einem Ende des russischen Angriffskriegs zu warten. Allein in den Gebieten, aus denen russische Truppen wieder vertrieben worden seien, gebe es Zehntausende zerstörte Häuser. In Lugano in der Schweiz läuft gerade eine erste große Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine. Der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal schätzte dort am Montag, dass hierfür mindestens 750 Milliarden Dollar (knapp 720 Milliarden Euro) notwendig seien.

Unterdessen wurde in der Nacht zum Dienstag in fast der gesamten Ukraine erneut Luftalarm ausgelöst. Aus dem nordöstlichen Gebiet Sumy wurde Beschuss mit Raketen und Granaten gemeldet, der mehrere Menschen verletzt habe. In der Ostukraine verlagerte sich nach dem ukrainischen Rückzug aus Lyssytschansk der Schwerpunkt der Kämpfe ins benachbarte Gebiet Donezk.

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