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Borussia Dortmund: Wochen der Wahrheit: Wie fängt der BVB den Reus-Ausfall auf? Die Optionen im Check

Der BVB hat im Oktober neun Pflichtspiele. Die ersten müssen ohne den verletzten Kapitän Marco Reus bestritten werden. Wie fängt Trainer Edin Terzic den Ausfall auf? Das sind die Optionen im Check.

Der Terminkalender beim BVB ist im Oktober vollgepackt. Angehen muss Schwarzgelb zumindest die ersten der neun Pflichtspiele ohne Marco Reus. Wie fängt Trainer Edin Terzic den Ausfall des Kapitäns auf? Die Personal- und System-Optionen im Check.

Nach der Länderspielpause warten auf den BVB „Wochen der Wahrheit“ – wie man so schön sagt, wenn der Terminkalender vollgepackt und die Gegner prominent sind. Allein im Oktober warten neun Spiele auf Schwarzgelb. Mindestens fünf davon wird die Borussia ohne ihren Kapitän bestreiten müssen.Niemand will den Superstar: Die traurige Dich von Ronaldo nach einem neuen Klub 17.51

Marco Reus hatte sich im Derby am Sprunggelenk verletzt und einen Außenbandriss zugezogen. Voraussichtlich wird er aber schon Mitte Oktober wieder einsteigen können. Das Comeback des verletzungsgeplagten Spielmachers wird man aber nicht überstürzen. Realistisch ist sein erster Einsatz wohl am 22. Oktober, wenn der BVB zum 11. Bundesliga-Spieltag den VfB Stuttgart empfängt.

Der BVB-Spielplan im Oktober

  • 1.10. vs. 1. FC Köln (A) – Bundesliga
  • 5.10. vs. FC Sevilla (A) – Champions League
  • 8.10. vs. FC Bayern (H) – Bundesliga
  • 11.10. vs. FC Sevilla (H) – Champions League
  • 16.10. vs. Union Berlin (A) – Bundesliga
  • 19.10. vs. Hannover 96 (A) – DFB-Pokal
  • 22.10. vs. VfB Stuttgart (H) – Bundesliga
  • 25.10. vs. Man City (H) – Champions League
  • 29.10. vs. Eintracht Frankfurt (A) – Bundesliga

Für Trainer Edin Terzic ergibt sich die Frage, wie er seinen Kapitän bis dahin ersetzen kann und will. Die Personallage ist in Dortmund ohnehin (mal wieder) angespannt. Mit Mo Dahoud fällt ein wichtiger Spieler im Mittelfeld noch bis Jahresende aus. Offensiv verringern die langfristigen Ausfälle von Sebastien Haller und Jamie Bynoe-Gittens die Möglichkeiten.

Mit Reus muss Terzic nicht nur sieben Scorerpunkte (in zehn Pflichtspielen) ersetzen. Er muss vor allem Reus‘ Leaderrolle in der Offensive kompensieren. Im bislang praktizierten 4-2-3-1-System war der 33-Jährige der Fixpunkt im BVB-Spiel.Bloß nicht provozieren: DFB mit neuer Kapitänsbinde 14.23

Ersetzt Terzic Reus 1 zu 1?

Die naheliegende Lösung wäre Reus eins-zu-eins zu ersetzen. Infrage kämen hierfür vor allem Julian Brandt und Gio Reyna. Letzterer kam allerdings angeschlagen von der Länderspielpause zurück, auch wenn der US-Verband beim 19-Jährigen lediglich von einer Vorsichtsmaßnahme sprach. Brandt musste wegen einer Grippe vorzeitig vom DFB-Team abreisen, soll aber wieder fit sein.

Gerade bei Reyna muss man angesichts seiner Vorgeschichte sehr vorsichtig sein. Vor allem gegen Köln am Samstag würde die Wahl wohl auf Brandt als Spielmacher fallen.

Gut für Terzic: Adeyemi und Malen wieder fit

Angesichts der aktuellen Personalsituation kommt es Terzic natürlich äußerst gelegen, dass sowohl Karim Adeyemi als auch Donyell Malen wieder fit sind. Beide konnten während der Länderspielpause an ihrer Spiel-Fitness arbeiten und dürften wieder eine Option für die Startelf sein.

Beide Angreifer geben Terzic wieder deutlich mehr Tempo auf dem Flügel, das dem BVB zuletzt merklich abhanden gekommen war.

Sehr viel spricht also dafür, dass der BVB-Coach zum Start der „Wochen der Wahrheit“ auf das vertraute System baut und mit Brandt als direkten Reus-Ersatz beginnt.

Wäre ohne Reus ein Systemwechsel sinnvoll?

4-3-3

Möglich wäre aber auch ein Systemwechsel. In seiner Interimszeit als Trainer hatte Terzic meist im 4-3-3-System agieren lassen. Für diesen Plan ist der Ausfall von Dahoud natürlich bitter. Er hätte gemeinsam mit Bellingham auf der Acht agieren können, während Salih Özcan auf der Sechs auflaufen könnte. Ein Mittelfeld aus Can, Özcan und Bellingham wäre allerdings auch möglich. Jedoch ist Özcans Einsatz gegen seinen Ex-Klub noch sehr fraglich.

Insgesamt wirkt es eher nicht realistisch, dass Terzic sein System in diese Richtung verändert.

4-4-2

Auch eine Option wäre ein System mit Doppelspitze. Um Modeste herum könnten sowohl Adeyemi, Malen als auch Moukoko agieren (der ebenfalls angeschlagen ist). Mit Bellingham und Özcan/Can wäre das Zentrum besetzt, hinter der Doppelspitze würden sich Brandt, Reyna und Hazard als Flügelspieler anbieten, die gerne auch über die Halbspuren kommen.

Eine Umstellung auf ein 4-4-2 wirkt allerdings noch unrealistischer. Terzic scheint lieber nur mit einer Spitze und Außenstürmern agieren zu wollen.

3-4-3

Mit dem wiedererstarkten Mats Hummels und den beiden Neuzugängen Niklas Süle und Nico Schlotterbeck stehen Terzic drei starke Innenverteidiger zur Verfügung. Immer wieder wurde deshalb über eine Dreierkette spekuliert. Raphael Guerreiro auf der linken Seite könnte dabei ebenfalls profitieren.

Vorne könnte Terzic so weiter auf Modeste im Zentrum und zwei Flügelstürmer bauen. Im Zentrum würde die Reus-Position quasi entfallen und nur zwei Spieler auflaufen.

Die vergangenen Spiele haben jedoch gezeigt, dass dieses System derzeit keine echte Option für Terzic darstellt. Vor allem bei Manchester City hatten viele mit diesem Systemwechsel gerechnet, Terzic blieb jedoch bei der Viererkette. Erst als er kurz vor Schluss Schlotterbeck brachte, wurde mit drei Abwehrspielern im Zentrum agiert. Ob es daran lag, dass man noch zwei Gegentreffer kassierte und das Spiel trotz Führung verlor, sei an dieser Stelle dahingestellt.

Der Auftritt gegen die Skyblues hat jedenfalls gezeigt, dass Terzic dauerhaft auf eine Viererkette setzen möchte und das mutmaßlich auch ohne Reus weiter tun wird.

Terzic muss rotieren

Egal für welches System sich Terzic in den kommenden Wochen auch entscheidet: Eine gewisse Rotation wird dringend nötig sein! In der Defensive scheint das Personal hierbei ausreichend, Marius Wolf etwa ist ein starker Allrounder für beide Abwehrseiten, im Zentrum stehen zwei Plätze für das Innenverteidiger-Trio bereit.

Emre Can könnte im Mittelfeld nun häufiger zum Zug kommen. Dahoud ist verletzt, Özcan angeschlagen – und selbst Dauerläufer Bellingham würde hier und da eine Verschnaufpause gut tun.

Die Personallage in der Offensive hat sich trotz des Reus-Ausfalls ebenfalls verbessert. Mit Adeyemi, Malen und Hazard kann man auf dem Flügel rotieren, Brandt und Reyna könnten sich die Reus-Rolle teilen. Und ganz vorne in der Spitze sollte auch für Youssoufa Moukoko der ein oder andere Startelf-Einsatz im Oktober herausspringen.

Fazit: Reus-Ausfall tut weh – kann aber aufgefangen werden

Bleibt schlussendlich festzuhalten, dass der Ausfall des Kapitäns natürlich schmerzt. Wegen seiner individuellen Klasse und seiner Rolle im Team. All zu lange sollte der BVB aber nicht auf ihn verzichten müssen. Bis dahin dürfte Terzic im gewohnten 4-2-3-1 bleiben und hoffen, dass Reyna fit bleibt und Brandt viele seiner besseren Tage erwischt.

Schließlich wird der erste Teil der „Wochen der Wahrheit“ ohne Reus absolviert. Und dabei wartet bekanntlich unter anderem der Klassiker gegen die Bayern…

Alles zum BVB bei 90min:

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Wochen der Wahrheit: Wie fängt der BVB den Reus-Ausfall auf? Die Optionen im Check veröffentlicht.

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Der BVB hat im Oktober neun Pflichtspiele. Die ersten müssen ohne Kapitän Marco Reus bestritten werden. Wie fängt Trainer Edin Terzic den Ausfall auf? Die Optionen im Check.

Der Terminkalender beim BVB ist im Oktober vollgepackt. Angehen muss Schwarzgelb zumindest die ersten der neun Pflichtspiele ohne Marco Reus. Wie fängt Trainer Edin Terzic den Ausfall des Kapitäns auf? Die Personal- und System-Optionen im Check.

Nach der Länderspielpause warten auf den BVB „Wochen der Wahrheit“ – wie man so schön sagt, wenn der Terminkalender vollgepackt und die Gegner prominent sind. Allein im Oktober warten neun Spiele auf Schwarzgelb. Mindestens fünf davon wird die Borussia ohne ihren Kapitän bestreiten müssen.

Marco Reus hatte sich im Derby am Sprunggelenk verletzt und einen Außenbandriss zugezogen. Voraussichtlich wird er aber schon Mitte Oktober wieder einsteigen können. Das Comeback des verletzungsgeplagten Spielmachers wird man aber nicht überstürzen. Realistisch ist sein erster Einsatz wohl am 22. Oktober, wenn der BVB zum 11. Bundesliga-Spieltag den VfB Stuttgart empfängt.

Der BVB-Spielplan im Oktober

  • 1.10. vs. 1. FC Köln (A) – Bundesliga
  • 5.10. vs. FC Sevilla (A) – Champions League
  • 8.10. vs. FC Bayern (H) – Bundesliga
  • 11.10. vs. FC Sevilla (H) – Champions League
  • 16.10. vs. Union Berlin (A) – Bundesliga
  • 19.10. vs. Hannover 96 (A) – DFB-Pokal
  • 22.10. vs. VfB Stuttgart (H) – Bundesliga
  • 25.10. vs. Man City (H) – Champions League
  • 29.10. vs. Eintracht Frankfurt (A) – Bundesliga

Für Trainer Edin Terzic ergibt sich die Frage, wie er seinen Kapitän bis dahin ersetzen kann und will. Die Personallage ist in Dortmund ohnehin (mal wieder) angespannt. Mit Mo Dahoud fällt ein wichtiger Spieler im Mittelfeld noch bis Jahresende aus. Offensiv verringern die langfristigen Ausfälle von Sebastien Haller und Jamie Bynoe-Gittens die Möglichkeiten.

Mit Reus muss Terzic nicht nur sieben Scorerpunkte (in zehn Pflichtspielen) ersetzen. Er muss vor allem Reus‘ Leaderrolle in der Offensive kompensieren. Im bislang praktizierten 4-2-3-1-System war der 33-Jährige der Fixpunkt im BVB-Spiel.

Ersetzt Terzic Reus 1 zu 1?

Die naheliegende Lösung wäre Reus eins-zu-eins zu ersetzen. Infrage kämen hierfür vor allem Julian Brandt und Gio Reyna. Letzterer kam allerdings angeschlagen von der Länderspielpause zurück, auch wenn der US-Verband beim 19-Jährigen lediglich von einer Vorsichtsmaßnahme sprach. Brandt musste wegen einer Grippe vorzeitig vom DFB-Team abreisen, soll aber wieder fit sein.

Gerade bei Reyna muss man angesichts seiner Vorgeschichte sehr vorsichtig sein. Vor allem gegen Köln am Samstag würde die Wahl wohl auf Brandt als Spielmacher fallen.

Gut für Terzic: Adeyemi und Malen wieder fit

Angesichts der aktuellen Personalsituation kommt es Terzic natürlich äußerst gelegen, dass sowohl Karim Adeyemi als auch Donyell Malen wieder fit sind. Beide konnten während der Länderspielpause an ihrer Spiel-Fitness arbeiten und dürften wieder eine Option für die Startelf sein.

Beide Angreifer geben Terzic wieder deutlich mehr Tempo auf dem Flügel, das dem BVB zuletzt merklich abhanden gekommen war.

Sehr viel spricht also dafür, dass der BVB-Coach zum Start der „Wochen der Wahrheit“ auf das vertraute System baut und mit Brandt als direkten Reus-Ersatz beginnt.

Wäre ohne Reus ein Systemwechsel sinnvoll?

4-3-3

Möglich wäre aber auch ein Systemwechsel. In seiner Interimszeit als Trainer hatte Terzic meist im 4-3-3-System agieren lassen. Für diesen Plan ist der Ausfall von Dahoud natürlich bitter. Er hätte gemeinsam mit Bellingham auf der Acht agieren können, während Salih Özcan auf der Sechs auflaufen könnte. Ein Mittelfeld aus Can, Özcan und Bellingham wäre allerdings auch möglich. Jedoch ist Özcans Einsatz gegen seinen Ex-Klub noch sehr fraglich.

Insgesamt wirkt es eher nicht realistisch, dass Terzic sein System in diese Richtung verändert.

4-4-2

Auch eine Option wäre ein System mit Doppelspitze. Um Modeste herum könnten sowohl Adeyemi, Malen als auch Moukoko agieren (der ebenfalls angeschlagen ist). Mit Bellingham und Özcan/Can wäre das Zentrum besetzt, hinter der Doppelspitze würden sich Brandt, Reyna und Hazard als Flügelspieler anbieten, die gerne auch über die Halbspuren kommen.

Eine Umstellung auf ein 4-4-2 wirkt allerdings noch unrealistischer. Terzic scheint lieber nur mit einer Spitze und Außenstürmern agieren zu wollen.

3-4-3

Mit dem wiedererstarkten Mats Hummels und den beiden Neuzugängen Niklas Süle und Nico Schlotterbeck stehen Terzic drei starke Innenverteidiger zur Verfügung. Immer wieder wurde deshalb über eine Dreierkette spekuliert. Raphael Guerreiro auf der linken Seite könnte dabei ebenfalls profitieren.

Vorne könnte Terzic so weiter auf Modeste im Zentrum und zwei Flügelstürmer bauen. Im Zentrum würde die Reus-Position quasi entfallen und nur zwei Spieler auflaufen.

Die vergangenen Spiele haben jedoch gezeigt, dass dieses System derzeit keine echte Option für Terzic darstellt. Vor allem bei Manchester City hatten viele mit diesem Systemwechsel gerechnet, Terzic blieb jedoch bei der Viererkette. Erst als er kurz vor Schluss Schlotterbeck brachte, wurde mit drei Abwehrspielern im Zentrum agiert. Ob es daran lag, dass man noch zwei Gegentreffer kassierte und das Spiel trotz Führung verlor, sei an dieser Stelle dahingestellt.

Der Auftritt gegen die Skyblues hat jedenfalls gezeigt, dass Terzic dauerhaft auf eine Viererkette setzen möchte und das mutmaßlich auch ohne Reus weiter tun wird.

Terzic muss rotieren

Egal für welches System sich Terzic in den kommenden Wochen auch entscheidet: Eine gewisse Rotation wird dringend nötig sein! In der Defensive scheint das Personal hierbei ausreichend, Marius Wolf etwa ist ein starker Allrounder für beide Abwehrseiten, im Zentrum stehen zwei Plätze für das Innenverteidiger-Trio bereit.

Emre Can könnte im Mittelfeld nun häufiger zum Zug kommen. Dahoud ist verletzt, Özcan angeschlagen – und selbst Dauerläufer Bellingham würde hier und da eine Verschnaufpause gut tun.

Die Personallage in der Offensive hat sich trotz des Reus-Ausfalls ebenfalls verbessert. Mit Adeyemi, Malen und Hazard kann man auf dem Flügel rotieren, Brandt und Reyna könnten sich die Reus-Rolle teilen. Und ganz vorne in der Spitze sollte auch für Youssoufa Moukoko der ein oder andere Startelf-Einsatz im Oktober herausspringen.

Fazit: Reus-Ausfall tut weh – kann aber aufgefangen werden

Bleibt schlussendlich festzuhalten, dass der Ausfall des Kapitäns natürlich schmerzt. Wegen seiner individuellen Klasse und seiner Rolle im Team. All zu lange sollte der BVB aber nicht auf ihn verzichten müssen. Bis dahin dürfte Terzic im gewohnten 4-2-3-1 bleiben und hoffen, dass Reyna fit bleibt und Brandt viele seiner besseren Tage erwischt.

Schließlich wird der erste Teil der „Wochen der Wahrheit“ ohne Reus absolviert. Und dabei wartet bekanntlich unter anderem der Klassiker gegen die Bayern…

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1. FC Köln Anthony Modeste Baustelle Bayern BVB Derbysieg Dortmund Edin Terzic FC Augsburg FC BAyern Gregor Kobel Köln Mahmoud Dahoud Marco Reus Raphaël Guerreiro Revierderby Schalke Sébastien Haller Spießrutenlauf Thomas Meunier

Trotz Derbysieg und Tabellenführung: Die Baustellen beim BVB werden größer

Der BVB hat trotz Derbysieg und Tabellenführung aktuell viele Baustellen. Die nächsten Spiele und Aufgaben werden für den BVB zum echten Spießrutenlauf.

Der BVB feiert – und das völlig zurecht! Das gewonnene Revierderby katapultierte die Borussia an die Tabellenspitze, zeitgleich ließ auch noch der FC Bayern Federn gegen den FC Augsburg liegen. Und doch ist die Situation in Dortmund bedrohlich. Das Spiel gegen Schalke warf weitere Baustellen auf.

Cheftrainer Edin Terzic wird in der Länderspielpause viel zu tun haben. Angefangen mit dem Ausfall von Kapitän Marco Reus, der unter Terzic Dreh- und Angelpunkt der Dortmunder Mannschaft ist. Doch das ist nicht die einzige Baustelle, um die sich Terzic kümmern muss.

Das Personal bleibt beim BVB Kryptonit

Denn schon ohne den Ausfall von Marco Reus ging der BVB auf dem Zahnfleisch. Die Langzeitverletzten Mo Dahoud, Sebastien Haller, Mateu Morey, Jamie Bynoe-Gittens fehlen an allen Ecken und Enden. Mit Gregor Kobel und zuletzt auch Raphael Guerreiro fehlen weitere Leistungsträger.

Es ist der Mannschaft anzumerken, dass sie ans Limit gehen muss, um zu punkten. Auf Dauer wird das nicht gut gehen, zumal es die nächsten Gegner mit dem 1. FC Köln, dem FC Sevilla (Hin- und Rückspiel), dem FC Bayern und Union Berlin so richtig in sich haben. Ohne Reus, Haller, Dahoud und Co. könnte das eine ganz schöne Talfahrt werden.

Statistik zeigt: BVB die torungefährlichste Mannschaft der Bundesliga

Neben personellen Problem drückt der Schuh im Bereich der Torgefahr. In der Statistik-Erhebung der Bundesliga ist der BVB noch hinter dem VfL Bochum die ineffizienteste Mannschaft der Liga. Der Ausfall von Reus verschärft das Problem noch, auch wenn mit den wieder genesenen Donyell Malen und Karim Adeyemi endlich wieder Entlastung in das lahme Offensivspiel kommt.

Was fehlt, ist ein Vollstrecker, ist Sebastien Haller. Der als Ersatz verpflichtete Anthony Modeste ist mehr Fremdkörper als Soforthilfe, hat seinen größten Wert aktuell noch in der Lufthoheit bei (gegnerischen) Standards. Technisch ist der Franzose zu schwach, ist somit ein Stolperstein im Kombinationsspiel der Borussia. Geholt wurde Modeste ja auch eigentlich für die Verwertung von Hereingaben. In puncto Flankenhäufigkeit und -präzision ist der BVB aber schlichtweg eine Katastrophe.

Zwar würde der BVB mit Haller deutlich mehr Qualität und einen flüssigeren Ballvortrag im letzten Drittel dazu gewinnen, an der Präzision von Hereingaben muss die Borussia aber ganz dringend arbeiten.

Eine Lösung stellt Youssoufa Moukoko dar. Der Youngster wurde gegen Schalke eingewechselt, machte ordentlich Dampf und erzielte schließlich auch den Siegtreffer. Moukoko fehlt es aber an Reife in seinem Spiel, versucht es zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Mit seinen immer noch 17 Jahren ist das verständlich, aber durchaus einer der Gründe, warum das Edel-Talent Modeste nicht längst auf die Bank verdrängt hat.

Meunier wird trotz guter Leistungen zum Problem

Personell wie in puncto Torgefahr sieht es in Dortmund aktuell ganz dünn aus. Hinzu kommt für Edin Terzic noch ein drittes Problem: fehlende Optionen auf der rechten Abwehrseite. Thomas Meunier spielt zwar eine ordentliche, wenn nicht sogar sehr gute Saison, hat seine Schwächen aber im Spiel mit dem Ball am Fuß. Seine Hereingaben und Spieleröffnungen haben nicht die Qualität, die der BVB braucht. Dem Gegner wird es aktuell leicht gemacht, Verlagerungen auf die rechte BVB-Seite zu erzwingen und den Ballvortrag Meunier zu überlassen.

Dadurch, dass Marco Reus für die anstehenden Aufgaben nicht zur Verfügung steht, wird das Dortmunder Spiel zwangsläufig auf die Flügel verlagert werden. Das wird schwierig, wenn Meunier den Ballvortrag und die Hereingaben schultern muss. Denkbar wäre es, dass Terzic in den schweren Spielen gegen Köln, Sevilla, Bayern und Union auf Dreierkette umstellt und die rechte Außenbahn mit Marius Wolf oder Thorgan Hazard besetzt. Das setzt aber voraus, dass Raphael Guerreiro fit bleibt.

Der BVB holt das Maximum raus

Es ist schwierig, den Ball nach dem tollen Auftritt gegen Manchester City und dem Derbysieg flach zu halten. Und doch muss man sich beim BVB schlichtweg gewahr sein, dass die kommenden Wochen ganz schön finster werden könnten.

Und dann gilt es, die personelle Misere zu berücksichtigen und nicht den Kopf zu verlieren, denn was klar festzuhalten ist, ist dass die Mannschaft das Maximum herausholt. Und das ist es doch, was in der Vergangenheit viel zu oft gefehlt hat.

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Trotz Derbysieg und Tabellenführung: Die Baustellen beim BVB werden größer

Der BVB hat trotz Derbysieg und Tabellenführung aktuell viele Baustellen. Die nächsten Spiele und Aufgaben werden für den BVB zum echten Spießrutenlauf.

Der BVB feiert – und das völlig zurecht! Das gewonnene Revierderby katapultierte die Borussia an die Tabellenspitze, zeitgleich ließ auch noch der FC Bayern Federn gegen den FC Augsburg liegen. Und doch ist die Situation in Dortmund bedrohlich. Das Spiel gegen Schalke warf weitere Baustellen auf.

Cheftrainer Edin Terzic wird in der Länderspielpause viel zu tun haben. Angefangen mit dem Ausfall von Kapitän Marco Reus, der unter Terzic Dreh- und Angelpunkt der Dortmunder Mannschaft ist. Doch das ist nicht die einzige Baustelle, um die sich Terzic kümmern muss.

Das Personal bleibt beim BVB Kryptonit

Denn schon ohne den Ausfall von Marco Reus ging der BVB auf dem Zahnfleisch. Die Langzeitverletzten Mo Dahoud, Sebastien Haller, Mateu Morey, Jamie Bynoe-Gittens fehlen an allen Ecken und Enden. Mit Gregor Kobel und zuletzt auch Raphael Guerreiro fehlen weitere Leistungsträger.

Es ist der Mannschaft anzumerken, dass sie ans Limit gehen muss, um zu punkten. Auf Dauer wird das nicht gut gehen, zumal es die nächsten Gegner mit dem 1. FC Köln, dem FC Sevilla (Hin- und Rückspiel), dem FC Bayern und Union Berlin so richtig in sich haben. Ohne Reus, Haller, Dahoud und Co. könnte das eine ganz schöne Talfahrt werden.

Statistik zeigt: BVB die torungefährlichste Mannschaft der Bundesliga

Neben personellen Problem drückt der Schuh im Bereich der Torgefahr. In der Statistik-Erhebung der Bundesliga ist der BVB noch hinter dem VfL Bochum die ineffizienteste Mannschaft der Liga. Der Ausfall von Reus verschärft das Problem noch, auch wenn mit den wieder genesenen Donyell Malen und Karim Adeyemi endlich wieder Entlastung in das lahme Offensivspiel kommt.

Was fehlt, ist ein Vollstrecker, ist Sebastien Haller. Der als Ersatz verpflichtete Anthony Modeste ist mehr Fremdkörper als Soforthilfe, hat seinen größten Wert aktuell noch in der Lufthoheit bei (gegnerischen) Standards. Technisch ist der Franzose zu schwach, ist somit ein Stolperstein im Kombinationsspiel der Borussia. Geholt wurde Modeste ja auch eigentlich für die Verwertung von Hereingaben. In puncto Flankenhäufigkeit und -präzision ist der BVB aber schlichtweg eine Katastrophe.

Zwar würde der BVB mit Haller deutlich mehr Qualität und einen flüssigeren Ballvortrag im letzten Drittel dazu gewinnen, an der Präzision von Hereingaben muss die Borussia aber ganz dringend arbeiten.

Eine Lösung stellt Youssoufa Moukoko dar. Der Youngster wurde gegen Schalke eingewechselt, machte ordentlich Dampf und erzielte schließlich auch den Siegtreffer. Moukoko fehlt es aber an Reife in seinem Spiel, versucht es zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Mit seinen immer noch 17 Jahren ist das verständlich, aber durchaus einer der Gründe, warum das Edel-Talent Modeste nicht längst auf die Bank verdrängt hat.

Meunier wird trotz guter Leistungen zum Problem

Personell wie in puncto Torgefahr sieht es in Dortmund aktuell ganz dünn aus. Hinzu kommt für Edin Terzic noch ein drittes Problem: fehlende Optionen auf der rechten Abwehrseite. Thomas Meunier spielt zwar eine ordentliche, wenn nicht sogar sehr gute Saison, hat seine Schwächen aber im Spiel mit dem Ball am Fuß. Seine Hereingaben und Spieleröffnungen haben nicht die Qualität, die der BVB braucht. Dem Gegner wird es aktuell leicht gemacht, Verlagerungen auf die rechte BVB-Seite zu erzwingen und den Ballvortrag Meunier zu überlassen.

Dadurch, dass Marco Reus für die anstehenden Aufgaben nicht zur Verfügung steht, wird das Dortmunder Spiel zwangsläufig auf die Flügel verlagert werden. Das wird schwierig, wenn Meunier den Ballvortrag und die Hereingaben schultern muss. Denkbar wäre es, dass Terzic in den schweren Spielen gegen Köln, Sevilla, Bayern und Union auf Dreierkette umstellt und die rechte Außenbahn mit Marius Wolf oder Thorgan Hazard besetzt. Das setzt aber voraus, dass Raphael Guerreiro fit bleibt.

Der BVB holt das Maximum raus

Es ist schwierig, den Ball nach dem tollen Auftritt gegen Manchester City und dem Derbysieg flach zu halten. Und doch muss man sich beim BVB schlichtweg gewahr sein, dass die kommenden Wochen ganz schön finster werden könnten.

Und dann gilt es, die personelle Misere zu berücksichtigen und nicht den Kopf zu verlieren, denn was klar festzuhalten ist, ist dass die Mannschaft das Maximum herausholt. Und das ist es doch, was in der Vergangenheit viel zu oft gefehlt hat.

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Baustelle BVB Edin Terzic FC Schalke 04 Gregor Kobel Jude Bellingham Julian Brandt Karim Adeyemi Leipzig Mahmoud Dahoud Manchester City Marco Reus Nico Schlotterbeck Raphaël Guerreiro RB Leipzig Sébastien Haller Thomas Meunier Thorgan Hazard Verletzungsmisere

Tempo, Taktik und Personal: Die Baustellen beim BVB

Nach der Pleite in Leipzig: Beim BVB haben sich einige Baustellen und Probleme gezeigt. Und allesamt führen auf die Verletzungsmisere zurück.

Beim BVB herrscht nach der deutlichen Pleite gegen RB Leipzig gedrückte Stimmung vor. Der mutlose und über weite Strecken ideenlose Auftritt bei den Sachsen wirkt wie ein Rückfall in alte Muster und passt so gar nicht zu der Mannschaft, die wir in dieser Saison bisher sehen durften.
In der Analyse der Niederlage in Leipzig offenbaren sich beim BVB einige Baustellen, die es in den kommenden Wochen zu beheben gibt

1. Personell drückt der Schuh

Wie schon in der Vorsaison hat der BVB bislang ungehöriges Verletzungspech. Mit Sebastien Haller, Mo Dahoud, Jamie-Bynoe Gittens, Karim Adeyemi, Donny Malen, Gregor Kobel, Thorgan Hazard und Mateu Morey fehlen Edin Terzic momentan gleich acht Spieler, die allesamt nicht gerade unwichtig sind. Und die meisten fallen sogar langfristig aus.

Der BVB befindet sich inmitten englischer Wochen und ist ligaweit die Mannschaft, die vor dem Spieltag die meisten Sprints absolviert hat. Die hohe Intensität und die fehlende Rotation machten sich in Leipzig bemerkbar. Insgesamt vier Kilometer weniger lief die Mannschaft von Edin Terzic bei der 3:0-Niederlage, gemessen am Saison-Durchschnitt, mit dem der BVB ligaweit auf Platz drei steht.

Dass die Borussia gegen Leipzig kaum in die Zweikämpfe fand und überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel bekam, dürfte auch an den fehlenden Reserven liegen. Spieler wie Marco Reus, Nico Schlotterbeck, Jude Bellingham, Julian Brandt oder Raphael Guerreiro kriegen derzeit überhaupt keine Pausen und gehen auf dem Zahnfleisch.

Entspannen wird sich die Personalsituation vor den anstehenden Partien gegen Manchester City und Schalke 04 kaum. Einzig Karim Adeyemi und Donyell Malen werden in der kommenden Woche zurückerwartet. Das Sturm-Duo könnte für den BVB aber sofort wichtig werden.

2. Kein Tempo, keine Durchschlagskraft

Denn Adeyemi und Malen bringen beide genau die Eigenschaften mit, die dem BVB derzeit fehlen: Tempo und Durchschlagskraft. Mal etwas gelungenes über die Außen, sei es durch einen Sprint oder ein gewonnenes Eins-gegen-Eins; das fehlt Dortmund derzeit komplett.

Einen wirklichen Vorwurf kann man der Mannschaft oder dem Trainerteam aber nicht machen. Mit Malen und Adeyemi, aber auch mit Bynoe-Gittens und Hazard fehlen der Borussia derzeit alle Spieler, die über diese Fähigkeiten verfügen. Mit Malen und Adeyemi kommen nun zumindest zwei Tempodribbler zurück, die die Last des offensiven Ballvortrag ein wenig von den Schultern Marco Reus‘ und Julian Brandts abnehmen können.

Mit Malen und Adeyemi wird der BVB in den kommenden Wochen wieder deutlich gefährlicher sein. Nachdem die Mannschaft von Edin Terzic gegen RB Leipzig nicht einen einzigen Schuss auf das Tor zustande brachte, ist das auch bitter nötig.

3. Taktisch und qualitativ limitiert: keine Variabilität beim BVB

Die dünne Personaldecke wirkt sich auf nahezu alle Bereiche beim BVB aus, auch auf die Taktik. Cheftrainer Edin Terzic stößt derzeit an seine Grenzen, wenn es um das Thema Variabilität und Unausrechenbarkeit geht. Ohne die Tempodribbler in der Mannschaft muss Terzic improvisieren und das Spiel vermehrt auf die Außenverteidiger ziehen.

Dort sind Raphael Guerreiro und Thomas Meunier aktuell zwangsweise gesetzt (Marius Wolf muss weiter vorne aushelfen). Das ist insofern problematisch, da ein Angriffsspiel über die Seite von Meunier kaum bundesligareif ist. Der Belgier hat seine Qualitäten in der Arbeit ohne Ball, muss aber zunehmend den Ballvortrag der Mannschaft aus dem Spielaufbau heraus dirigieren.

Und das liegt an der fehlenden Variabilität. Anthony Modeste ist im Spiel außerhalb der beiden Strafräume nicht existent, ein Spiel durch die Mitte derzeit kaum möglich. Verteidigende Mannschaften können daher in aller Seelenruhe die Guerreiro-Seite beim BVB zumachen und die Borussia dazu zwingen, den Ball früher oder später auf die Meunier-Seite zu bringen. Ohne offensive Tempodribbler und einen Stürmer, der abgesehen von Torabschlüssen nicht am Spiel teilnimmt, bleibt dem BVB auch keine wirkliche Wahl – und wird dadurch komplett ausrechenbar.

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Borussia Dortmund Bremen Bundesliga Donyell Malen Dortmund Hertha BSC Berlin Karim Adeyemi Mahmoud Dahoud Salzburg Sky

Bundesliga: BVB-Training: Malen und Adeyemi fehlen, Hoffnung für Dahoud

Borussia Dortmund muss im Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Hertha BSC wohl erneut auf Donyell Malen verzichten. Der niederländische Angreifer, der schon beim 2:3 gegen Bremen nicht zur Verfügung gestanden hatte, fehlte aufgrund anhaltender muskulärer Probleme auch am Dienstag beim Training des Fußball-Bundesligisten. Ebenfalls nicht dabei war Nationalspieler Karim Adeyemi. Der Neuzugang aus Salzburg sollte eigentlich schon gegen Bremen sein Comeback feiern, kann aber wegen einer Fußverletzung noch immer nicht voll belastet werden.

Borussia Dortmund muss im Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Hertha BSC wohl erneut auf Donyell Malen verzichten. Der niederländische Angreifer, der schon beim 2:3 gegen Bremen nicht zur Verfügung gestanden hatte, fehlte aufgrund anhaltender muskulärer Probleme auch am Dienstag beim Training des Fußball-Bundesligisten. Ebenfalls nicht dabei war Nationalspieler Karim Adeyemi. Der Neuzugang aus Salzburg sollte eigentlich schon gegen Bremen sein Comeback feiern, kann aber wegen einer Fußverletzung noch immer nicht voll belastet werden.

Bei Mahmoud Dahoud stehen die Chancen auf einen Einsatz in Berlin etwas besser. Der Mittelfeldspieler, der am Samstag mit einer Schulterblessur in der Halbzeit ausgewechselt werden musste, trainierte individuell. Sollte Dahoud ausfallen, könnte der vom 1. FC Köln verpflichtete Salih Özcan erstmals in die Startelf rücken.

BVB-Tweet vom Training BVB-Kader

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1. FC Köln Borussia Dortmund Dazn Dortmund Erling Haaland Fußball-Bundesliga Köln Mahmoud Dahoud Marco Rose Nico Schulz

Bundesliga: Seit 57 Tagen: Haaland in Köln in Dortmunds Startelf

Torjäger Erling Haaland steht erstmals seit 57 Tagen wieder in der Startelf von Borussia Dortmund. Der Norweger wurde für die abschließende Partie des 27. Spieltags der Fußball-Bundesliga beim 1. FC Köln von Trainer Marco Rose in die Anfangsformation berufen. Das war zuletzt am 22. Januar der Fall. Danach verpasste Haaland wegen muskulärer Probleme vier Bundesliga-Spiele und wurde zuletzt zweimal eingewechselt. «Erling hat zweimal 30 (Minuten) gespielt in der Englischen Woche. Er hat sich Kraft geholt», sagte Rose bei DAZN. Sie müssten sehen, «wie lange die Luft reicht».

Torjäger Erling Haaland steht erstmals seit 57 Tagen wieder in der Startelf von Borussia Dortmund. Der Norweger wurde für die abschließende Partie des 27. Spieltags der Fußball-Bundesliga beim 1. FC Köln von Trainer Marco Rose in die Anfangsformation berufen. Das war zuletzt am 22. Januar der Fall. Danach verpasste Haaland wegen muskulärer Probleme vier Bundesliga-Spiele und wurde zuletzt zweimal eingewechselt. «Erling hat zweimal 30 (Minuten) gespielt in der Englischen Woche. Er hat sich Kraft geholt», sagte Rose bei DAZN. Sie müssten sehen, «wie lange die Luft reicht».

Bei 16 Einsätzen in der Liga erzielte Haaland bisher 16 Treffer, sechs weitere bereitete er vor. Dafür fehlen dem BVB, der wieder bis auf vier Punkte an den FC Bayern heranrücken will, unter anderem der erkrankte Kapitän Marco Reus und der gesperrte Mahmoud Dahoud. Nico Schulz verletzte sich beim Aufwärmen und stand kurzfristig nicht in der Startelf. Insgesamt nahm Rose gegenüber dem 1:0 im Nachholspiel unter der Woche in Mainz drei Wechsel vor: Manuel Akanji, Giovanni Reyna, Raphael Guerreiro und Haaland ersetzen Marin Pongracic, Dahoud, Schulz und Donyell Malen.

Die Kölner müssen unter anderem auf den erkrankten Kapitän Jonas Hector, Flügelspieler Florian Kainz, Dejan Ljubicic und kurzfristig auch auf den am Freitag im Training verletzten Ellyes Skhiri verzichten. Kingsley Schindler, der Siegtorschütze zum 1:0 in Derby in Leverkusen vergangene Woche, fehlt aus privaten Gründen.

Neu im Team sind gegenüber dieser Partie Jannes Horn, Louis Schaub und Mark Uth. «Es wird kein klares Köln-Spiel», sagte Trainer Steffen Baumgart bei DAZN: «Wir wollen dahin, dass wir uns mit den Mannschaften auf Augenhöhe bewegen. Wir wollen mit unserem Fußball zeigen, dass man gewinnen kann.» Sie würden wenig Zeit haben und ständig Druck bekommen, meinte Rose: «Beim Baumi weiß man, was man kriegt.»

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Bundesliga: Seit 57 Tagen: Haaland in Köln in Dortmunds Startelf

Torjäger Erling Haaland steht erstmals seit 57 Tagen wieder in der Startelf von Borussia Dortmund. Der Norweger wurde für die abschließende Partie des 27. Spieltags der Fußball-Bundesliga beim 1. FC Köln von Trainer Marco Rose in die Anfangsformation berufen. Das war zuletzt am 22. Januar der Fall. Danach verpasste Haaland wegen muskulärer Probleme vier Bundesliga-Spiele und wurde zuletzt zweimal eingewechselt. «Erling hat zweimal 30 (Minuten) gespielt in der Englischen Woche. Er hat sich Kraft geholt», sagte Rose bei DAZN. Sie müssten sehen, «wie lange die Luft reicht».

Torjäger Erling Haaland steht erstmals seit 57 Tagen wieder in der Startelf von Borussia Dortmund. Der Norweger wurde für die abschließende Partie des 27. Spieltags der Fußball-Bundesliga beim 1. FC Köln von Trainer Marco Rose in die Anfangsformation berufen. Das war zuletzt am 22. Januar der Fall. Danach verpasste Haaland wegen muskulärer Probleme vier Bundesliga-Spiele und wurde zuletzt zweimal eingewechselt. «Erling hat zweimal 30 (Minuten) gespielt in der Englischen Woche. Er hat sich Kraft geholt», sagte Rose bei DAZN. Sie müssten sehen, «wie lange die Luft reicht».

Bei 16 Einsätzen in der Liga erzielte Haaland bisher 16 Treffer, sechs weitere bereitete er vor. Dafür fehlen dem BVB, der wieder bis auf vier Punkte an den FC Bayern heranrücken will, unter anderem der erkrankte Kapitän Marco Reus und der gesperrte Mahmoud Dahoud. Insgesamt nahm Rose gegenüber dem 1:0 im Nachholspiel unter der Woche in Mainz drei Wechsel vor: Manuel Akanji, Giovanni Reyna und Haaland ersetzen Marin Pongracic, Dahoud und Donyell Malen.

Die Kölner müssen unter anderem auf den erkrankten Kapitän Jonas Hector, Flügelspieler Florian Kainz, Dejan Ljubicic und kurzfristig auch auf den am Freitag im Training verletzten Ellyes Skhiri verzichten. Kingsley Schindler, der Siegtorschütze zum 1:0 in Derby in Leverkusen vergangene Woche, fehlt aus privaten Gründen.

Neu im Team sind gegenüber dieser Partie Jannes Horn, Louis Schaub und Mark Uth. «Es wird kein klares Köln-Spiel», sagte Trainer Steffen Baumgart bei DAZN: «Wir wollen dahin, dass wir uns mit den Mannschaften auf Augenhöhe bewegen. Wir wollen mit unserem Fußball zeigen, dass man gewinnen kann.» Sie würden wenig Zeit haben und ständig Druck bekommen, meinte Rose: «Beim Baumi weiß man, was man kriegt.»

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1. FC Union Berlin Andreas Luthe Bayer 04 Leverkusen Berlin Borussia Dortmund BVB CDU/CSU Dortmund Erling Haaland FC BAyern Leverkusen Mahmoud Dahoud Marco Reus München Raphaël Guerreiro Spitzenreiter Supercup Tabellenzweite Wiedergutmachung

22. Spieltag: Dank Doppelpacker Reus: BVB zeigt in Berlin Reaktion

Gegen Bayer Leverkusen bekam Borussia Dortmund zu Hause fünf Tore eingeschenkt. Gegen Union Berlin zeigt der Tabellenzweite sein anderes Gesicht. Der Kapitän geht voran.

Angeführt von einem stark aufspielenden Marco Reus hat Borussia Dortmund Wiedergutmachung betrieben und den Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern München auf sechs Punkte verkürzt.

Der Dortmunder Kapitän erzielte beim 3:0 (2:0)-Sieg beim 1. FC Union Berlin zwei Tore (18./25. Minute) für die Borussen, die wie bei der 2:5-Niederlage gegen Bayer Leverkusen ohne Topstürmer Erling Haaland auskommen mussten. Raphael Guerreiro erhöhte in der zweiten Halbzeit auf 3:0 (71.). Vor 10.000 Zuschauern konnten die Köpenicker ihre bisher makellose Bilanz von zwei Bundesliga-Heimsiegen gegen den Tabellenzweiten nicht ausbauen und rutschten am 22. Spieltag aus den Champions-League-Rängen.

Bei Sonnenschein und blauem Himmel waren wieder deutlich mehr Fans im Stadion der Köpenicker erlaubt als zuletzt. Die Stimmung erinnerte fast an die Zeit vor der Pandemie. Mit einem Banner schossen die Anhänger von Union gegen die Idee für Meister-Playoffs und Supercup-Spiele in Saudi Arabien.

Beide Mannschaften hatten eine Niederlage vom vorherigen Wochenende wiedergutzumachen, besonders der BVB nach der deftigen Heimniederlage gegen Leverkusen. Dortmunds Trainer Marco Rose setzte auf mehr defensive Stabilität und bot den Belgier Axel Witsel als zweiten Sechser neben Mahmoud Dahoud auf. Dazu spielte mit Manuel Akanji ein nomineller Innenverteidiger rechts hinten.

Sportdirektor Michael Zorc hatte vom Team ein anderes Auftreten gefordert und das zeigte der BVB: In den entscheidenden Momenten war der Tabellenzweite hellwach und körperlich robust. Nach einem Abpraller im Strafraum der Berliner reagierte Dahoud blitzschnell, und spielte den Ball in den Lauf von Kapitän Reus, der durch die Beine von Union-Keeper Andreas Luthe zum 1:0 vollendete (18. Minute).

Reus mit Doppelpack

Sieben Minuten später war Reus wieder mit starkem Einsatz zur Stelle. Nach einem langen Ball von Dan-Axel Zagadou kam es zum Zweikampf zwischen BVB-Angreifer Donyell Malen und Unions Bastian Oczipka. Beide gingen zu Boden, Reus erlief sich den freien Ball, ging an Luthe vorbei und schob ein. Der erste Doppelpack des 32-Jährigen in dieser Saison.

Die Berliner, die auch wegen mehrerer Corona-Fälle fünf Mal umstellen mussten, taten sich von Beginn an schwer ein ähnliches Spiel am Limit zu liefern, wie in den beiden Bundesliga-Heimsiegen gegen die Westfalen zuvor. Startelf-Debütant und Neuzugang Sven Michel konnte seinen Zug zum Tor kaum zeigen. Den Gegner zu stressen, wie es sich Trainer Urs Fischer vor der Partie gewünscht hatte, gelang nur selten.

Nach der Pause gaben die Dortmunder das Heft dann aber zunächst aus der Hand. Union kam besser in die Zweikämpfe und erhöhte den Druck. Doch Grischa Prömel (47.) und Sven Michel (65.) verfehlten das Tor deutlich. In der 71. Minute spitzelte Dortmunds Jude Bellingham den Ball dann noch knapp vor der Grundlinie in die Mitte. Malens Schuss wehrt Luthe ab, doch Guerreiro schob ein. Für den BVB war es das 35. Saisontor in einer zweiten Spielhälfte – geteilter Ligahöchstwert mit dem FC Bayern. Union schaffte fast noch das 1:3 durch einen schönen Kopfball des eingewechselten Kevin Möhwald. Wegen eines Ellenbogenschiebers von Anthony Ujah gegen Ankanji wurde das Tor jedoch nicht gegeben.

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Axel Witsel Benjamin Hübner BVB DFB-Pokal Donyell Malen Hoffenheim Mahmoud Dahoud Marco Rose Sinsheim Sky Thorgan Hazard TSG 1899 Hoffenheim Wolf

Rose baut BVB nach Pokal-Aus um: Hoffenheim mit Hübner

Trainer Marco Rose hat die Mannschaft von Borussia Dortmund vier Tage nach dem DFB-Pokal-Aus auf drei Positionen umgestellt. Mahmoud Dahoud, Marius Wolf und Donyell Malen rücken für das Bundesliga-Gastspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wieder in die erste Elf. Dafür sitzen Axel Witsel und Thorgan Hazard zunächst auf der Bank.

Trainer Marco Rose hat die Mannschaft von Borussia Dortmund vier Tage nach dem DFB-Pokal-Aus auf drei Positionen umgestellt. Mahmoud Dahoud, Marius Wolf und Donyell Malen rücken für das Bundesliga-Gastspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wieder in die erste Elf. Dafür sitzen Axel Witsel und Thorgan Hazard zunächst auf der Bank.

Rechtsverteidiger Thomas Meunier fällt wegen muskulärer Beschwerden aus. Der BVB hatte am Dienstag mit 1:2 beim Zweitligisten FC St. Pauli verloren und war als Titelverteidiger überraschend ausgeschieden.

Bei Hoffenheim feiert Kapitän Benjamin Hübner nach mehr als eineinhalb Jahren und schwierigen Verletzungen sein Comeback in der Startelf. Der 32-Jährige war unter der Woche erstmals wieder eingewechselt worden. Auch der kroatische WM-Zweite Andrej Kramaric, der beim 1:4 gegen Freiburg im Pokal noch auf der Bank saß, steht wieder in der ersten Elf. Youngster Georginio Rutter sitzt dafür zunächst draußen.

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