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Bundesliga: Modeste? Moukoko! Dortmunder Teenie-Trumpf im Titelkampf

Youssoufa Moukoko stiehlt Neuzugang Anthony Modeste beim BVB vorerst die Show. Der 17-Jährige könnte von dem Franzosen, der ihm im Sturm vor die Nase gesetzt wurde, sogar profitieren. Dortmunds Kampfgeist und ein weiterer „Gamechanger“ erfreuen Trainer Terzic ebenfalls.

Mit Temperament und Talent: Bei Borussia Dortmund wächst die Hoffnung, das Titelrennen in der Fußball-Bundesliga diese Saison endlich wieder spannender gestalten zu können. Auch dank eines Teenie-Trumpfs. Der erst 17-jährige Youssoufa Moukoko könnte eine entscheidende Rolle dabei spielen, den Ausfall von Mittelstürmer Sébastien Haller zu kompensieren. Eigentlich ist dafür in erster Linie Anthony Modeste vorgesehen, in der Form von Freitagabend ist aber auch Moukoko ein ganz großer Hoffnungsträger des Vizemeisters.

„Er ist ein Riesentalent“, lobte Modeste den Youngster, der beim hart erarbeiteten 3:1 (0:1)-Sieg beim SC Freiburg gerade mal 20 Minuten auf dem Platz stand, in diesen aber an allen drei Dortmunder Treffern beteiligt war. Ein Tor, zwei Vorlagen – der Joker hatte eindrucksvoll geliefert und dem doppelt so alten Modeste, der ihn aus der Startelf verdrängt und bei Anpfiff einen Großteil der Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, glatt die Show gestohlen.

Modeste, erst wenige Tage zuvor als Ersatz für den wegen eines Hodentumors noch monatelang fehlenden Haller vom 1. FC Köln geholt, wird noch etwas Zeit brauchen, um voll in Dortmund anzukommen. Coach Edin Terzic sah „einen guten ersten Schritt“ des Neuen in Freiburg. Modeste bringt Körperlichkeit ins Spiel des BVB, soll seine Wucht sowohl offensiv als auch defensiv, zum Beispiel beim Verteidigen gegnerischer Standards, einsetzen. Natürlich auch Tore schießen. Nebenbei aber auch einem wie Moukoko etwas den Druck nehmen.

„Wenn du die Nummer 9 von Borussia Dortmund oder einem anderen großen Verein bist, spielst du auch immer mit einer Stoppuhr um den Hals“, hatte Terzic kürzlich gesagt. „Es wird immer wieder gezählt, wie viele Minuten du zuletzt nicht getroffen hast.“ Diese Last kann und soll der junge Moukoko nach dem Ausfall von Haller nicht alleine tragen. Der große, bullige Modeste will seinem kleinen, quirligen neuen Mitspieler „gerne Tipps geben“ und „helfen“, wie er betonte.

„Füreinander da zu sein“ ist Trainer Terzic bei seinen Schützlingen ja auch mit das Wichtigste. Wie sie sowohl beim 1:0-Auftaktsieg gegen Leverkusen als auch in Freiburg gekämpft haben, gefiel dem 39-Jährigen – und unterscheidet die aktuelle Borussia ein Stück weit auch von der der vergangenen Jahre. „Wir haben gefightet für den Trainer, für die Fans und für uns“, sagte Moukoko, nachdem der BVB die Optimalausbeute von sechs Punkten aus den ersten beiden Liga-Partien im Sack hatte. Am Ende habe man die Emotionen gesehen.

„Wir müssen Emotionen in unser Spiel kriegen“, sagte auch Verteidiger Nico Schlotterbeck. Der Nationalspieler tritt extrem leidenschaftlich auf. Gegen Ex-Club Freiburg hatte er für ein Foul an Ritsu Doan Gelb gesehen und sich sogar kurz mit seinem früheren Coach beim SC, Christian Streich, angelegt. Typen wie Schlotterbeck, der den Funken vom Rasen auf die Ränge und wieder zurück springen lässt, hatte Dortmund zuletzt nicht viele. Künftig sollen sie wieder ein entscheidendes Element sein – neben der spielerischen Klasse.

Die bringt neben dem technisch versierten Moukoko auch der 18-jährige Jamie Bynoe-Gittens mit. Ein „Gamechanger“ mit „unglaublichen Fähigkeiten, das Spiel zu beschleunigen und enge Situationen aufzulösen“ sei der Engländer, so BVB-Trainer Terzic. Bynoe-Gittens hatte bei seinem Tor zum 1:1 in Freiburg von einem schweren Fehler des SC-Keepers Mark Flekken profitiert, das Dortmunder Spiel nach seiner Hereinnahme in der 64. Minute insgesamt aber spürbar belebt. „Wenn das so weitergeht, hat er eine große Zukunft vor sich“, sagte Terzic – und hätte damit ohne Weiteres auch Moukoko meinen können.

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Bundesliga: „Kein Problem“: Streich muntert Freiburgs Flekken auf

Für den Pechvogel gab es nach dem Schlusspfiff nur aufmunternde Worte. „Er hat einen Fehler gemacht, so wie wir alle Fehler machen. Kein Problem“, sagte Trainer Christian Streich vom SC Freiburg über seinen Torhüter Mark Flekken, nachdem dieser im Heimspiel der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund (1:3) am Freitagabend schwer gepatzt hatte. Einen vermeintlich harmlosen, weil sehr zentralen Schuss von BVB-Youngster Jamie Bynoe-Gittens hatte Flekken nicht festhalten können, stattdessen war der Ball zum 1:1 hinter ihm ins Netz geflogen. Danach drehten die Gäste die Partie komplett.

Für den Pechvogel gab es nach dem Schlusspfiff nur aufmunternde Worte. „Er hat einen Fehler gemacht, so wie wir alle Fehler machen. Kein Problem“, sagte Trainer Christian Streich vom SC Freiburg über seinen Torhüter Mark Flekken, nachdem dieser im Heimspiel der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund (1:3) am Freitagabend schwer gepatzt hatte. Einen vermeintlich harmlosen, weil sehr zentralen Schuss von BVB-Youngster Jamie Bynoe-Gittens hatte Flekken nicht festhalten können, stattdessen war der Ball zum 1:1 hinter ihm ins Netz geflogen. Danach drehten die Gäste die Partie komplett.

„Das ist natürlich schade, das passiert dem Flekki normalerweise nicht“, sagte Stürmer Michael Gregoritsch, der den Sport-Club zuvor in Führung gebracht hatte, bei DAZN. „Da machen wir ihm keinen Vorwurf, er hat uns schon oft genug gute Bälle gehalten. Das passiert.“ Bitter war’s für den Niederländer natürlich trotzdem.

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Bundesliga: Moukoko stiehlt Modeste die Show: Teenie als BVB-Matchwinner

Zunächst sind beim Auftritt des BVB in Freiburg alle Augen auf die neue Sturmhoffnung Anthony Modeste gerichtet. Doch dann rollen die Joker um Youssoufa Moukoko los. Modeste nennt ihn ein „Riesentalent“.

Am Ende war Youssoufa Moukoko wieder mittendrin. Von Neuzugang Anthony Modeste aus der Startelf verdrängt, drehte der Youngster eben als Joker so richtig auf – und Borussia Dortmund den 0:1-Rückstand beim SC Freiburg noch in einen 3:1 (0:1)-Sieg.

Gerade mal 20 Minuten stand Moukoko beim zweiten Saisonerfolg des BVB in der Fußball-Bundesliga am Freitagabend auf dem Platz. Doch die reichten ihm, dem Anfang der Woche als neue Dortmunder Sturmhoffnung vom 1. FC Köln verpflichteten Modeste die Show zu stehlen. Nach dem Abpfiff hüpften der 34 Jahre alte Modeste und der halb so alte Moukoko dann gemeinsam mit ihren Kollegen jubelnd vor dem Gäste-Block auf und ab.

„Er ist ein Riesentalent“

„Er ist ein Riesentalent“, sagte Modeste über Moukoko, der nach seiner Einwechslung erst das – durch einen schweren Fehler von SC-Keeper Mark Flekken begünstigte – 1:1 durch Jamie Bynoe-Gittens (77. Minute) vorbereitet und sieben Minuten später das Dortmunder 2:1 dann selbst erzielt hatte. Auch am Endstand durch Marius Wolf (88.) war der deutsche U21-Nationalspieler beteiligt. „Ich denke, ich kann ihm helfen“, sagte Modeste. „Ich gebe ihm gerne Tipps.“

Für den Franzosen war es kein einfaches Blitz-Debüt nur wenige Tage nach seinem Wechsel zum BVB. Man hätte gemerkt, dass er noch nicht allzu oft mit den neuen Mitspielern trainiert hatte, sagte Modeste. Er brauche noch etwas Zeit. Glücklich war er trotzdem. „Wenn du gewinnst, ist es immer gut“, betonte der Angreifer.

Auch sein Trainer Edin Terzic, dem als erstem BVB-Coach neun Bundesliga-Siege in Serie gelangen, war mit Modeste zufrieden. „Tony wurde gebraucht“, so Terzic. „Nicht nur in der Offensive, sondern auch in der Defensive.“ Unter anderem um die gefährlichen Standardsituationen der Freiburger mit zu verteidigen. „Das war ein guter erster Schritt“, lobte der 39-Jährige den Stürmer, der beim Vizemeister den wegen eines Hodentumors noch monatelang fehlenden Sébastien Haller ersetzen soll und bei seiner Premiere gleich die vollen 90 Minuten durchspielte.

Terzic freute sich aber auch „sehr“ für Moukoko, der seiner Meinung nach schon beim 1:0-Auftaktsieg gegen Bayer Leverkusen „sehr viel gearbeitet“ hatte. „Die Stärke einer Mannschaft zeigt sich nicht durch die elf Spieler, die starten, sondern durch die ganze Mannschaft“, betonte der BVB-Coach. Der Sieg in Freiburg, bei dem alle Dortmunder Tore durch Joker fielen und durch den die Borussen vorübergehend die Tabellenspitze übernommen haben, hat es gezeigt.

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Anthony Modeste Borussia Dortmund Bundesliga BVB Dazn Dortmund Edin Terzic Freiburg Fußball-Bundesliga Matthias Ginter Michael Gregoritsch Nico Schlotterbeck SC Freiburg Timo Werner Urs Meier Wolf

Bundesliga: Sieg nach Rückstand: BVB-Joker schießen Freiburg ab

Der SC Freiburg überzeugte mit Laufbereitschaft und Aggressivität – und ging gegen den BVB in Führung. Doch drei Jokertore bringen die Dortmunder vorerst an die Tabellenspitze.

Drei späte Jokertore haben Borussia Dortmund vor einem fast schon traditionell frühen Rückschlag in der Fußball-Bundesliga bewahrt und den Vizemeister an die Tabellenspitze gebracht. Die eingewechselten Jamie Bynoe-Gittens (77.), Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.) drehten das Bundesliga-Auswärtsspiel am Freitagabend beim SC Freiburg nach einem 0:1-Rückstand noch in einen 3:1 (0:1)-Sieg für den BVB.

Was macht eigentlich Urs Meier? 18.40Trainer Edin Terzic feierte damit den neunten Sieg in Serie – das ist bisher noch keinem BVB-Coach gelungen. Zudem setzten sich die Gäste mit der Optimalausbeute von sechs Punkten aus den ersten beiden Liga-Spielen vorübergehend an die Tabellenspitze.

SC Freiburg anfangs besser

„Freiburg hat uns alles abverlangt, und man muss ehrlich sagen: Bis zum 1:1 waren sie einfach besser“, sagte BVB-Innenverteidiger Nico Schlotterbeck nach seiner Rückkehr an alter Wirkungsstätte bei DAZN. „Das ist extrem bitter, wir haben in der ersten Halbzeit wahnsinnig viel investiert“, sagte Freiburgs Nationalspieler Matthias Ginter.FS Transfers der Bundesliga Timo Werner 18.44

Der 18-jährige Bynoe-Gittens profitierte bei seinem Ausgleichstor von einem schweren Patzer von SC-Torhüter Mark Flekken. Zuvor hatte Michael Gregoritsch (35.) die lange Zeit starken Freiburger vor 34 700 Zuschauern in Führung geschossen. Bei den Gästen stand der erst Anfang der Woche verpflichtete Anthony Modeste direkt in der Startelf.

BVB setzt gleich auf Modeste

Neben Modeste vertraute BVB-Trainer Edin Terzic auch Thorgan Hazard einen Platz in der Startelf an, der Belgier lief offensiv für den verletzten Nationalspieler Karim Adeyemi auf. Freiburgs Trainer Christian Streich schickte die gleiche Anfangself aufs Feld, die am vergangenen Wochenende beim FC Augsburg 4:0 gewonnen hatte.

Intrigenstadl beim HSV: Investor Kühne mit mit 120-Millionen-Euro-Angebot die Macht übernehmen 18.00Terzic erhoffte sich von Modeste schon gegen den SC „richtige Impulse“. Der Neuzugang vom 1. FC Köln, der den wegen eines Hodentumors noch monatelang fehlenden Stürmer Sébastien Haller ersetzen soll, vergab jedoch in der 22. Minute seine erste Chance im BVB-Trikot. Vorausgegangen war ein schöner Doppelpass mit Marco Reus.

Freiburg mit Laufbereitschaft und Aggressivität

Die Bindung zu seinen neuen Teamkollegen war also vorhanden – trotzdem geriet Freiburg zunächst nicht stark in Bedrängnis. Die Breisgauer begannen selbst sehr engagiert und störten die Angriffsbemühungen der Gäste mit großer Laufbereitschaft und Aggressivität. Außerdem suchten sie selbst den Weg nach vorne, was zu frühen Chancen führte.

Bei einem direkten Freistoß des sehr agilen Vincenzo Grifo war Gregor Kobel noch auf dem Posten (34.), beim Gegentor eine Minute später war der BVB-Torhüter aber machtlos. Gregoritsch, der erneut den Vorzug vor Nils Petersen erhalten hatte, köpfte den Ball nach Vorarbeit von Matthias Ginter gekonnt gegen die Laufrichtung. Rio-Weltmeister Mats Hummels kam gegen den Torschützen zu spät.

BVB-Defensive unter Druck

Nach dem 0:1 geriet die Dortmunder Defensive um Hummels und Nico Schlotterbeck, der vor der Saison aus Freiburg zum BVB gewechselt war, noch stärker unter Druck. Der etwas überforderte Thomas Meunier, der zuvor schon die Gelbe Karte wegen eines taktischen Fouls gesehen hatte, erzielte beinahe ein Eigentor zum 0:2 (43.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Dortmund mit jeder Spielminute den Druck und kam auch zu guten Chancen. Die Freiburger verstärkten ihre Defensive und wagten sich etwas seltener nach vorne. Sallai hatte dennoch die gute Möglichkeit zum 2:0 (65.). Doch danach drehte der BVB auf – und wie!

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Bundesliga: Sieg nach Rückstand: BVB-Joker schießen Freiburg ab

Der SC Freiburg überzeugte mit Laufbereitschaft und Aggressivität – und ging gegen den BVB in Führung. Doch drei Jokertore bringen die Dortmunder vorerst an die Tabellenspitze.

Drei späte Jokertore haben Borussia Dortmund vor einem fast schon traditionell frühen Rückschlag in der Fußball-Bundesliga bewahrt und den Vizemeister an die Tabellenspitze gebracht. Die eingewechselten Jamie Bynoe-Gittens (77.), Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.) drehten das Bundesliga-Auswärtsspiel am Freitagabend beim SC Freiburg nach einem 0:1-Rückstand noch in einen 3:1 (0:1)-Sieg für den BVB.

Was macht eigentlich Urs Meier? 18.40Trainer Edin Terzic feierte damit den neunten Sieg in Serie – das ist bisher noch keinem BVB-Coach gelungen. Zudem setzten sich die Gäste mit der Optimalausbeute von sechs Punkten aus den ersten beiden Liga-Spielen vorübergehend an die Tabellenspitze.

SC Freiburg anfangs besser

„Freiburg hat uns alles abverlangt, und man muss ehrlich sagen: Bis zum 1:1 waren sie einfach besser“, sagte BVB-Innenverteidiger Nico Schlotterbeck nach seiner Rückkehr an alter Wirkungsstätte bei DAZN. „Das ist extrem bitter, wir haben in der ersten Halbzeit wahnsinnig viel investiert“, sagte Freiburgs Nationalspieler Matthias Ginter.FS Transfers der Bundesliga Timo Werner 18.44

Der 18-jährige Bynoe-Gittens profitierte bei seinem Ausgleichstor von einem schweren Patzer von SC-Torhüter Mark Flekken. Zuvor hatte Michael Gregoritsch (35.) die lange Zeit starken Freiburger vor 34 700 Zuschauern in Führung geschossen. Bei den Gästen stand der erst Anfang der Woche verpflichtete Anthony Modeste direkt in der Startelf.

BVB setzt gleich auf Modeste

Neben Modeste vertraute BVB-Trainer Edin Terzic auch Thorgan Hazard einen Platz in der Startelf an, der Belgier lief offensiv für den verletzten Nationalspieler Karim Adeyemi auf. Freiburgs Trainer Christian Streich schickte die gleiche Anfangself aufs Feld, die am vergangenen Wochenende beim FC Augsburg 4:0 gewonnen hatte.

Intrigenstadl beim HSV: Investor Kühne mit mit 120-Millionen-Euro-Angebot die Macht übernehmen 18.00Terzic erhoffte sich von Modeste schon gegen den SC „richtige Impulse“. Der Neuzugang vom 1. FC Köln, der den wegen eines Hodentumors noch monatelang fehlenden Stürmer Sébastien Haller ersetzen soll, vergab jedoch in der 22. Minute seine erste Chance im BVB-Trikot. Vorausgegangen war ein schöner Doppelpass mit Marco Reus.

Freiburg mit Laufbereitschaft und Aggressivität

Die Bindung zu seinen neuen Teamkollegen war also vorhanden – trotzdem geriet Freiburg zunächst nicht stark in Bedrängnis. Die Breisgauer begannen selbst sehr engagiert und störten die Angriffsbemühungen der Gäste mit großer Laufbereitschaft und Aggressivität. Außerdem suchten sie selbst den Weg nach vorne, was zu frühen Chancen führte.

Bei einem direkten Freistoß des sehr agilen Vincenzo Grifo war Gregor Kobel noch auf dem Posten (34.), beim Gegentor eine Minute später war der BVB-Torhüter aber machtlos. Gregoritsch, der erneut den Vorzug vor Nils Petersen erhalten hatte, köpfte den Ball nach Vorarbeit von Matthias Ginter gekonnt gegen die Laufrichtung. Rio-Weltmeister Mats Hummels kam gegen den Torschützen zu spät.

BVB-Defensive unter Druck

Nach dem 0:1 geriet die Dortmunder Defensive um Hummels und Nico Schlotterbeck, der vor der Saison aus Freiburg zum BVB gewechselt war, noch stärker unter Druck. Der etwas überforderte Thomas Meunier, der zuvor schon die Gelbe Karte wegen eines taktischen Fouls gesehen hatte, erzielte beinahe ein Eigentor zum 0:2 (43.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Dortmund mit jeder Spielminute den Druck und kam auch zu guten Chancen. Die Freiburger verstärkten ihre Defensive und wagten sich etwas seltener nach vorne. Sallai hatte dennoch die gute Möglichkeit zum 2:0 (65.). Doch danach drehte der BVB auf – und wie!

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2. Spieltag: BVB gewinnt bei Modeste-Debüt und erobert Tabellenspitze

Anthony Modeste hatte bei seinem Debüt für Borussia Dortmund seine Chancen, für den zweiten Saisonsieg gegen Freiburg waren aber andere zuständig.

Drei späte Jokertore haben Borussia Dortmund vor einem fast schon traditionell frühen Rückschlag in der Fußball-Bundesliga bewahrt und den Vizemeister an die Tabellenspitze gebracht.

Die eingewechselten Jamie Bynoe Gittens (77.), Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.) drehten das Auswärtsspiel beim SC Freiburg nach einem 0:1-Rückstand noch in einen 2:1 (0:1)-Sieg für den BVB.

Trainer Edin Terzic feierte damit den neunten Sieg in Serie – das ist bisher noch keinem BVB-Coach gelungen. Zudem setzten sich die Gäste mit der Optimalausbeute von sechs Punkten aus den ersten beiden Liga-Spielen vorübergehend an die Tabellenspitze.

Der 18-jährige Bynoe-Gittens profitierte von einem schweren Patzer von SC-Torhüter Mark Flekken. Zuvor hatte Michael Gregoritsch (35.) die lange Zeit starken Freiburger vor 34 700 Zuschauern in Führung geschossen. Bei den Gästen stand der erst Anfang der Woche verpflichtete Anthony Modeste direkt in der Startelf.

Neben Modeste vertraute BVB-Trainer Edin Terzic auch Thorgan Hazard einen Platz in der Startelf an, der Belgier lief offensiv für den verletzten Nationalspieler Karim Adeyemi auf. Freiburgs Trainer Christian Streich schickte die gleiche Anfangself aufs Feld, die am vergangenen Wochenende beim FC Augsburg 4:0 gewonnen hatte.

Terzic erhoffte sich von Modeste schon gegen den SC „richtige Impulse“. Der Neuzugang vom 1. FC Köln, der den wegen eines Hodentumors noch monatelang fehlenden Stürmer Sébastien Haller ersetzen soll, vergab jedoch in der 22. Minute seine erste Chance im BVB-Trikot. Vorausgegangen war ein schöner Doppelpass mit Marco Reus.

Die Bindung zu seinen neuen Teamkollegen war also vorhanden – trotzdem geriet Freiburg zunächst nicht stark in Bedrängnis. Die Breisgauer begannen selbst sehr engagiert und störten die Angriffsbemühungen der Gäste mit großer Laufbereitschaft und Aggressivität. Außerdem suchten sie selbst den Weg nach vorne, was zu frühen Chancen führte.

Bei einem direkten Freistoß des sehr agilen Vincenzo Grifo war Gregor Kobel noch auf dem Posten (34.), beim Gegentor eine Minute später war der BVB-Torhüter aber machtlos. Gregoritsch, der erneut den Vorzug vor Nils Petersen erhalten hatte, köpfte den Ball nach Vorarbeit von Matthias Ginter gekonnt gegen die Laufrichtung. Rio-Weltmeister Mats Hummels kam gegen den Torschützen zu spät.

Nach dem 0:1 geriet die Dortmunder Defensive um Hummels und Nico Schlotterbeck, der vor der Saison aus Freiburg zum BVB gewechselt war, noch stärker unter Druck. Der etwas überforderte Thomas Meunier, der zuvor schon die Gelbe Karte wegen eines taktischen Fouls gesehen hatte, erzielte beinahe ein Eigentor zum 0:2 (43.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Dortmund mit jeder Spielminute den Druck und kam auch zu guten Chancen. Die Freiburger verstärkten ihre Defensive und wagten sich etwas seltener nach vorne. Sallai hatte dennoch die gute Möglichkeit zum 2:0 (65.). Doch danach drehte der BVb auf – und wie!

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Bundesliga: Drei Tore in der Schlussphase: BVB dreht Spiel in Freiburg

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat nach späten Toren seinen zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel geholt. Der BVB siegte beim SC Freiburg am Freitag 3:1 (0:1). Dabei drehten Jamie Bynoe-Gittens (77.), Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.) mit ihren Toren in der Schlussphase das Spiel. Die Freiburger waren im ersten Durchgang durch Michael Gregoritsch in Führung gegangen (35.). Der Dortmunder Ausgleich wurde allerdings durch einen schweren Fehler von Freiburgs Keeper Mark Flekken begünstigt. Beim BVB stand Neuzugang Anthony Modeste in der Startelf.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat nach späten Toren seinen zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel geholt. Der BVB siegte beim SC Freiburg am Freitag 3:1 (0:1). Dabei drehten Jamie Bynoe-Gittens (77.), Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.) mit ihren Toren in der Schlussphase das Spiel. Die Freiburger waren im ersten Durchgang durch Michael Gregoritsch in Führung gegangen (35.). Der Dortmunder Ausgleich wurde allerdings durch einen schweren Fehler von Freiburgs Keeper Mark Flekken begünstigt. Beim BVB stand Neuzugang Anthony Modeste in der Startelf.

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Sommer 2022: Offiziell: Leipzig holt Timo Werner zurück – die wichtigsten Transfers in der Bundesliga

Der BVB hat Ersatz für seinen erkrankten Top-Transfer Sebastien Haller beim 1. FC Köln gefunden. Der spektakulärste Transfer der Sommerpause gelang dem FC Bayern, der Sadio Mané vom FC Liverpool verpflichtete. Die wichtigsten Bundesliga-Einkäufe – und ein Abgang.

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Fußball: Modeste verabschiedet sich: Gehe nicht wegen des Geldes

Mit emotionalen Worten hat sich Anthony Modeste nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln zu Borussia Dortmund von den Anhängern seines bisherigen Clubs verabschiedet. Der 34 Jahre alte Fußballprofi hatte beim BVB am Montag einen Einjahresvertrag unterschrieben und soll dort Neuzugang Sébastien Haller ersetzen, der wegen eines Hodentumors lange ausfallen wird.

Mit emotionalen Worten hat sich Anthony Modeste nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln zu Borussia Dortmund von den Anhängern seines bisherigen Clubs verabschiedet. Der 34 Jahre alte Fußballprofi hatte beim BVB am Montag einen Einjahresvertrag unterschrieben und soll dort Neuzugang Sébastien Haller ersetzen, der wegen eines Hodentumors lange ausfallen wird.

Modeste schrieb bei Instagram zum Abschied, er habe gewusst, dass dieser Tag kommen würde und immer gehofft, dass er so spät wie möglich kommen würde. „Aber bestimmte Gegebenheiten des Fußballs bedeuten, dass man das Schicksal nicht kontrollieren kann“, erklärte er und meinte zu seiner Zeit in Köln: „7 Jahre im Leben kann man nicht vergessen. Ich habe am Tag der Geburt meines Sohnes beim FC unterschrieben. Das wird für immer in meinem Herzen eingraviert sein.“

Modeste betonte, er bleibe ein glühender Anhänger des 1. FC Köln und hob die sportliche Perspektive in Dortmund als Motiv für seinen Wechsel hervor. „Wie viele vielleicht denken, gehe ich nicht wegen des Geldes. Ich habe große Angebote aus den Golfländern abgelehnt“, schrieb der Franzose. „Ich hatte schon immer den Traum, die Champions League zu erleben, und diese Gelegenheit hat sich mir jetzt geboten. Ich glaube nicht, dass sie noch einmal kommen wird.“

Schon 2017 bei seinem ersten Abschied aus Köln – damals nach China – hatte es Misstöne und Kritik gegeben. In der vergangenen Saison hatte Modeste mit 20 Toren erheblichen Anteil am Einzug des 1. FC Köln in die Conference League.

Mitteilung von Borussia Dortmund Mitteilung des 1. FC Köln Post von Modeste bei Instagram

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Bundesliga: Modeste verabschiedet sich von Köln-Fans

Mit emotionalen Worten hat sich Anthony Modeste nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln zu Borussia Dortmund von den Anhängern seines bisherigen Clubs verabschiedet.

Mit emotionalen Worten hat sich Anthony Modeste nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln zu Borussia Dortmund von den Anhängern seines bisherigen Clubs verabschiedet.

Der 34 Jahre alte Fußballprofi hatte beim BVB am Vortag einen Einjahresvertrag unterschrieben und soll dort Neuzugang Sébastien Haller ersetzen, der wegen eines Hodentumors lange ausfallen wird.

Modeste schrieb bei Instagram zum Abschied, er habe gewusst, dass dieser Tag kommen würde und immer gehofft, dass er so spät wie möglich kommen würde. „Aber bestimmte Gegebenheiten des Fußballs bedeuten, dass man das Schicksal nicht kontrollieren kann“, erklärte er und meinte zu seiner Zeit in Köln: „7 Jahre im Leben kann man nicht vergessen. Ich habe am Tag der Geburt meines Sohnes beim FC unterschrieben. Das wird für immer in meinem Herzen eingraviert sein.“

Modeste betonte, er bleibe ein glühender Anhänger des 1. FC Köln und hob die sportliche Perspektive in Dortmund als Motiv für seinen Wechsel hervor. „Wie viele vielleicht denken, gehe ich nicht wegen des Geldes. Ich habe große Angebote aus den Golfländern abgelehnt“, schrieb der Franzose. „Ich hatte schon immer den Traum, die Champions League zu erleben, und diese Gelegenheit hat sich mir jetzt geboten. Ich glaube nicht, dass sie noch einmal kommen wird.“

Schon 2017 bei seinem ersten Abschied aus Köln – damals nach China – hatte es Misstöne und Kritik gegeben. In der vergangenen Saison hatte Modeste mit 20 Toren erheblichen Anteil am Einzug des 1. FC Köln in die Conference League.

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