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Einschaltquoten: 5,75 Millionen Zuschauer bei BVB-Pokalpleite

Das DFB-Achtelfinale dominierte den Fernsehabend am Dienstag im Ersten. Für die Rosamund-Pilcher-Verfilmung im Zweiten entschieden sich deutlich weniger Zuschauerinnen und Zuschauer.

Das Aus für Borussia Dortmund im Achtelfinale des DFB-Pokals war am Dienstagabend das wichtigste Fernseh-Ereignis. 5,75 Millionen Menschen (19,9 Prozent) verfolgten ab 20.45 Uhr im Ersten, wie der Titelverteidiger auswärts mit 1:2 am FC St. Pauli scheiterte.

Für die ZDF-Romanze «Rosamunde Pilcher: Nanny verzweifelt gesucht» mit Ruby O. Fee und Marc Schöttner konnten sich 4,43 Millionen (14,5 Prozent) begeistern. Beim Prominenten-Quiz «Wer stiehlt mir die Show?» jagte Anke Engelke Joko Winterscheidt den Quizmasterjob ab, das schauten sich auf ProSieben 1,77 Millionen (6,5 Prozent) an.

Sat.1 strahlte die US-Krimiserie «Navy CIS» aus, 1,72 Millionen (5,5 Prozent) waren am Bildschirm dabei. Der Krimi «Die Toten vom Bodensee: Fluch aus der Tiefe» mit Matthias Koeberlin und Nora von Waldstätten auf ZDFneo lockte 1,56 Millionen (5,0 Prozent) an.

Die RTL-Berufsdoku «Undercover Boss» sahen 1,44 Millionen (4,8 Prozent). Mit der RTLzwei-Realityreihe «Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken» verbrachten 970.000 Leute (3,2 Prozent) den Abend. Das Musik-Quiz «Die Hitwisser» auf Vox holten sich 770.000 Menschen (3,1 Prozent) ins Haus. Die Komödie «Der Ja-Sager» mit Jim Carrey und Zooey Deschanel auf Kabel eins hatte 540.000 Zuschauer (1,8 Prozent).

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St. Pauli besiegt Dortmund im Pokal: So feiern die Promifans ihren Kiez-Klub

Ausgerechnet Zweitligist FC St. Pauli stellte Dortmund im DFB-Pokal ein Bein. Prominente Fans wie Elton können das noch immer nicht fassen.

Gerade die ersten Runden des DFB-Pokals sind auch immer das Duell David gegen Goliath. Überraschend setzte sich auch im gestrigen Achtelfinale (18. Januar) der Underdog FC St. Pauli gegen den haushohen Favoriten Borussia Dortmund mit 2:1 durch. Nach dem frühen Ausscheiden von Rekordmeister FC Bayern München galt der Titelverteidiger BVB eigentlich als erster Anwärter auf den Titel. Umso euphorischer zeigen sich die prominenten Fans des Kiez-Klubs in den sozialen Netzwerken angesichts des Coups.

Als glühender Anhänger von St. Pauli gilt der ewige „TV total“-Praktikant Elton (50). In einer Instagram-Story feiert der Moderator den Sieg seines Teams, zeigt sich „am Morgen danach“ – wohl vor lauter Party am Vorabend – recht müde dreinblickend und will ganz nebenbei die sportliche Zukunft von BVB-Superstar Erling Haaland kennen: „Haaland spricht endlich Klartext über seine Zukunft. ‚Ich will bei St Pauli spielen.'“

Liebe für die „Boys in Brown“

Moderator Steffen Hallaschka (50) drückte mit einem Bild eines braunen und eines weißen Herzens sowie einigen Hashtags seine Begeisterung aus. Mit „Danke Boys in Brown“ und „Niemand siegt am Millerntor“ bejubelte er den Erfolg.

Der FC St. Pauli kann eine Vielzahl an prominenten Fans vorweisen. Neben Elton und Hallaschka schlagen auch die Herzen von Ärzte-Schlagzeuger Bela B. (59), Moderator Reinhold Beckmann (65, Dragqueen Olivia Jones (52), „Tatort“-Star Axel Prahl (61) und Musiker Thees Uhlmann (47) für die Kiez-Kicker.

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BVB DFB-Pokal Eintracht Frankfurt FC St. Pauli Fußball-Bundesliga Hamburg Marco Rose SC Freiburg St. Pauli

Coach Rose moniert Auftritt beim Pokal-K.o. bei St. Pauli

Nach dem DFB-Pokal-K.o. beim FC St. Pauli war Trainer Marco Rose vom entthronten Cupverteidiger Borussia Dortmund ratlos. Auf zwei Siege in der Fußball-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt (3:2) und gegen den SC Freiburg (5:1) folgte für den 45-Jährigen am Dienstagabend völlig unverhofft der sportliche Einbruch. Nach dem 1:2 (0:2) ist der Traum vom erneuten Pokalsieg passé. «Wir sind schwer enttäuscht, vor allem, weil wir nach den letzten zwei Spielen viel Energie hierhergebracht haben. Aber von dieser Energie war in den ersten zehn, 15 Minuten nichts zu sehen», monierte der BVB-Coach.

Nach dem DFB-Pokal-K.o. beim FC St. Pauli war Trainer Marco Rose vom entthronten Cupverteidiger Borussia Dortmund ratlos. Auf zwei Siege in der Fußball-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt (3:2) und gegen den SC Freiburg (5:1) folgte für den 45-Jährigen am Dienstagabend völlig unverhofft der sportliche Einbruch. Nach dem 1:2 (0:2) ist der Traum vom erneuten Pokalsieg passé. «Wir sind schwer enttäuscht, vor allem, weil wir nach den letzten zwei Spielen viel Energie hierhergebracht haben. Aber von dieser Energie war in den ersten zehn, 15 Minuten nichts zu sehen», monierte der BVB-Coach.

Der BVB-Treffer von Torjäger Erling Haaland (58. Minute/Handelfmeter) reichte nicht gegen den starken Zweitliga-Spitzenreiter, der durch Etienne Amenyido (4.) früh in Führung. Nach dem Eigentor von Axel Witsel (40.) verteidigte der FC St. Pauli den Vorsprung clever und engagiert. «St. Pauli hat gekämpft und gefightet. Wir sind mit dem 1:2 zwar zurückgekommen, aber wir haben es nicht geschafft, das noch endgültig zu drehen», sagte der enttäuschte Rose selbstkritisch.

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ARD Bayern Berlin Borussia Mönchengladbach BVB DFB DFB-Pokal FC St. Pauli Sky Sport1 St. Pauli

In der ARD und bei Sport1: DFB-Pokal-Achtelfinale: Drei Spiele werden im Free-TV übertragen

Das Achtelfinale des DFB-Pokal steht an und trotz des frühzeitigen Aus der Bayern können sich Fußballfans auf einige spannende Begegnungen freuen. Die Übersicht zeigt, welche Spiele Sie kostenlos empfangen.

Der DFB-Pokal schreibt seine eigenen Gesetze. Diese Fußball-Weisheit dürfte vor allem in München in den letzten Jahren geläufiger geworden sein. Nach der 0:5-Pleite gegen Borussia Mönchengladbach ist es dem FC Bayern nun bereits zum zweiten Mal in Folge nicht gelungen, im Pokalwettbewerb zu überwintern.

Umso größer sind die Chancen für Borussia Dortmund den Titel zu verteidigen. Auf dem Weg nach Berlin muss der BVB am Dienstagabend allerdings erstmal gegen den FC St. Pauli bestehen. Der Zweitliga-Spitzenreiter empfängt die Dortmunder mit viel Selbstvertrauen am Millerntor und will einer fulminanten Saison mit einem Überraschungssieg die Krone aufsetzen.

STERN PAID 02_22 Interview BierhoffDie Partie startet um 20:45 und wird in der ARD übertragen. Die Moderation übernimmt Jessy Wellmer. Experte Bastian Schweinsteiger und Kommentator Gerd Gottlob ordnen die Geschehnisse für die Zuschauer:innen ein.

Auch Köln-HSV und Hauptstadtderby im Free-TV

Bereits um 18:30 Uhr wird auf Sport1 ein weiteres Traditionsduell im Free-TV zu sehen sein. Die Überraschungsmannschaft der Bundesliga-Saison, der 1. FC Köln, empfängt im Rhein-Energie-Stadion den Hamburger SV. Moderator Thomas Helmer und Experte Stefan Effenberg führen hier durch den Abend.

Am Mittwoch steht dann das Hauptstadtderby zwischen Hertha BSC und Union Berlin im Fokus. Auch dieses wird in der ARD übertragen. Genau wie das Spiel am Vorabend kann auch das Derby ohne Anmeldung in der ARD-Mediathek gestreamt werden. Anpfiff im Berliner Olympiastadion ist um 20:45 Uhr.  

One-Football bietet Pay-Per-View-System an

Darüber hinaus zeigt der Bezahlsender Sky wie gewohnt alle acht Partien separat sowie in einer Konferenz. Betroffen sind unter anderem die Begegnung zwischen Bayern-Bezwinger Gladbach und Hannover 96 sowie das Ost-Duell zwischen Leipzig und Rostock. Wer ein langfristiges Abonnement abgeschlossen hat, empfängt alle Spiele über die Senderauswahl von Sky Sport HD. Im Live-Stream sind diese auch über die „Sky Go“-App live abrufbar.FS Rassistische Vorfälle der vergangenen Jahre 16.31

Für Fußball Fans, die sich nicht länger binden möchten, bietet Sky zudem ein „Supersport-Ticket“ an. Für 29,99 Euro kann man neben dem DFB-Pokal 30 Tage lang auch die 1. und 2. Bundesliga sowie die englische Premier League verfolgen.

Die Fußball-Plattform One-Football bietet in diesem Jahr durch eine Partnerschaft mit Sky zudem eine Pay-Per-View-Option an. Für 3,99 Euro erhält man das Zugangsrecht für den Sky-Stream der ausgewählten Partie. Nach Abpfiff endet die Berechtigung ohne weitere Abo-Fallen.

Quellen:Kicker, T-Online, Goal

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AC Florenz Alvaro Morata Barcelona BVB Erling Haaland FC Barcelona Fokus Juventus Turin Real Sociedad Sport

BVB: FC Barcelona nimmt offenbar zwei Alternativen für Erling Haaland ins Visier

BVB-Star Erling Haaland bleibt Barcas Top-Transferziel für den nächsten Sommer. Nun bereiten sich die Katalanen wohl für den Fall einer Absage vor.

Der FC Barcelona hat bei seiner Suche nach einem neuen Stürmer für die kommende Saison offenbar neben Erling Haaland zwei Alternativen ins Visier genommen. Wie die katalanische Zeitung Sport berichtet, stehen auch Alexander Isak von Real Sociedad und Dusan Vlahovic von der AC Florenz auf der Liste der Blaugrana.

So könnten die beiden Stürmer in den Fokus rücken, sollte eine Verpflichtung von Top-Transferziel Haaland nicht zustande kommen. Eine Entscheidung des Norwegers erwartet man in Barcelona dem Bericht zufolge bis Ende März oder Anfang April.

FC Barcelona: Mögliche Haaland-Alternativen auch bei Arsenal im Gespräch

Zuletzt wurde Ex-BVB-Profi Isak von England-Legende Rio Ferdinand beim FC Arsenal ins Gespräch gebracht. Auch im Poker um Vlahovic würde es Barca wohl mit den Gunners zu tun bekommen. Der Klub aus Nordlondon gilt bereits seit vergangenem Jahr als Interessent.

Juventus-Angreifer Alvaro Morata könnte die Katalanen derweil nach Informationen von GOAL und SPOX bereits in dieser Transferperiode verstärken. Der Spanier ist derzeit von Atletico Madrid an die Alte Dame ausgeliehen, möchte aber bereits ab der Rückrunde für Barca auflaufen.

Dabei soll einzig Juventus dem Deal wohl noch im Weg stehen. So wollen die Turiner Morata laut Informationen des Transferexperten Fabrizio Romano erst ziehen lassen, wenn ein adäquater Ersatz gefunden ist.

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Bayern BVB Dortmund FC BAyern Hasan Salihamidzic München Sparta Prag Sturmtalent Topklub Transfermarkt

FC Bayern und BVB offenbar an Sturmtalent Adam Hlozek von Sparta Prag interessiert

Gibt es zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund demnächst auch ein Duell auf dem Transfermarkt? Beide Klubs sollen an Adam Hlozek dran sein.

Die beiden deutschen Topklubs FC Bayern München und Borussia Dortmund hegen offenbar Interesse an Sturmtalent Adam Hlozek von Sparta Prag. Das berichtet die Bild.

Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll sich dem Bericht zufolge bereits intensiv mit dem 19-jährigen Tschechen beschäftigt haben. Beim FCB wäre Hlozek jedoch zunächst als Backup hinter Weltfußballer Robert Lewandowski eingeplant.

Adam Hlozek: Rosicky als Pluspunkt für den BVB?

Der BVB fasst Hlozek indes wohl als möglichen Ersatz für Erling Haaland ins Auge, sollte der Norweger die Dortmunder im Sommer verlassen. Neben der besseren Aussicht auf Spielzeit könnte auch ein Ex-Star den Westfalen einen Pluspunkt verschaffen: Tomas Rosicky, von 2001 bis 2006 Spieler in Dortmund, ist aktuell Sportdirektor von Hlozek-Klub Sparta Prag.

Hlozek gilt bereits seit längerem als eines der größten Sturmtalente Europas. An Ablöse müssten dem Vernehmen nach rund 25 Millionen Euro in die tschechische Hauptstadt überwiesen werden.

In der laufenden Saison steht Hlozek aktuell bei sechs Toren und zwölf Vorlagen in 27 Pflichtspieleinsätzen. Der zwölfmalige tschechische Nationalspieler kann nicht nur als Nummer neun, sondern auch als hängende Spitze eingesetzt werden.

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1. FC Köln ARD BVB DFB-Pokal FC St. Pauli Hamburg Hamburger SV HSV Millerntor-Stadion Sky Sport St. Pauli Tabellenführer Tim Walter

FC St. Pauli und HSV vor hohen Pokal-Hürden

Die Hamburger Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli und Hamburger SV wollen ins Viertelfinale des DFB-Pokals einziehen. Dazu müssen sie am Dienstag gewinnen. Die kompliziertere Aufgabe hat Tabellenführer St. Pauli um 20.45 Uhr (ARD und Sky) gegen Cupverteidiger Borussia Dortmund zu lösen. Die Kiezkicker haben vor 2000 Zuschauern Heimrecht im Millerntor-Stadion. Stadtrivale HSV hat es ebenfalls mit einem Bundesligisten zu tun. Das Team von Trainer Tim Walter tritt um 18.30 Uhr (Sport 1 und Sky) beim 1. FC Köln an. Wer das Viertelfinale erreicht, erhält weitere 1,004 Millionen Euro als Prämie. Für die Runden zuvor gab es bereits 901.000 Euro.

Die Hamburger Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli und Hamburger SV wollen ins Viertelfinale des DFB-Pokals einziehen. Dazu müssen sie am Dienstag gewinnen. Die kompliziertere Aufgabe hat Tabellenführer St. Pauli um 20.45 Uhr (ARD und Sky) gegen Cupverteidiger Borussia Dortmund zu lösen. Die Kiezkicker haben vor 2000 Zuschauern Heimrecht im Millerntor-Stadion. Stadtrivale HSV hat es ebenfalls mit einem Bundesligisten zu tun. Das Team von Trainer Tim Walter tritt um 18.30 Uhr (Sport 1 und Sky) beim 1. FC Köln an. Wer das Viertelfinale erreicht, erhält weitere 1,004 Millionen Euro als Prämie. Für die Runden zuvor gab es bereits 901.000 Euro.

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Traumtor und Elfer: Waldhof unterliegt BVB II

Der SV Waldhof Mannheim ist mit einer Niederlage in die Restsaison der 3. Fußball-Liga gestartet. Das Team von Trainer Patrick Glöckner unterlag Borussia Dortmund II am Montagabend nach langer Führung und durch späte Gegentore noch mit 1:3 (1:0). Marc Schnatterer hatte in der 9. Minute das 1:0 für den Waldhof erzielt, Dominik Martinovic kurz vor der Pause zwei Chancen ausgelassen. Nach dem Ausgleich durch Ole Pohlmann (73.) drehten Immanuel Pherai mit einem traumhaften Schuss aus über 40 Metern (90.) und Tobias Raschl per Elfmeter (90.+4) die Partie zugunsten der Gäste. In der Tabelle liegen die Mannheimer mit 34 Punkten aus 21 Spielen auf Platz fünf.

Der SV Waldhof Mannheim ist mit einer Niederlage in die Restsaison der 3. Fußball-Liga gestartet. Das Team von Trainer Patrick Glöckner unterlag Borussia Dortmund II am Montagabend nach langer Führung und durch späte Gegentore noch mit 1:3 (1:0). Marc Schnatterer hatte in der 9. Minute das 1:0 für den Waldhof erzielt, Dominik Martinovic kurz vor der Pause zwei Chancen ausgelassen. Nach dem Ausgleich durch Ole Pohlmann (73.) drehten Immanuel Pherai mit einem traumhaften Schuss aus über 40 Metern (90.) und Tobias Raschl per Elfmeter (90.+4) die Partie zugunsten der Gäste. In der Tabelle liegen die Mannheimer mit 34 Punkten aus 21 Spielen auf Platz fünf.

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1. FC Köln Adi Hütter Bayer 04 Leverkusen Bayern Borussia Mönchengladbach BVB Erling Haaland FC BAyern Gladbach Kamera Köln Krise Lothar Matthäus Marvin Friedrich Matthias Ginter Sky

Bundesliga im stern-Check: Die miesen Methoden im Profi-Fußball: Wie Gladbach Ginter kaltstellt, um ihn loszuwerden

Robert Lewandowski und die Bayern lassen beim Sieg in Köln nichts anbrennen, Erling Haaland stänkert trotz des Sieges gegen Freiburg gegen seinen eigenen Klub und Borussia Mönchengladbach betreibt Verkaufspolitik auf die rüde Art.

So lief der Spieltag

Alle Ergebnisse des 19. Spieltags, die Tabelle und Statistiken zum Nachlesen finden Sie hier im stern-Ticker.

Aufreger des Spieltags

Borussia Mönchengladbach hat sein Spiel gegen Bayer Leverkusen verloren. Das ist sehr ärgerlich, weil sie in Gladbach darauf gehofft haben, nach dem Erfolg gegen Lieblingsgegner FC Bayern den nächsten Schritt aus der Krise zu machen. Stattdessen herrschen weiterhin Tristesse, Ärger, Krise. Zur miesen Stimmung rund um die Borussia trug aber nicht nur die maue Mannschaftsleistung bei, sondern auch die Verwunderung über die Aufstellung von Trainer Adi Hütter. Der hatte Nationalverteidiger Matthias Ginter draußen gelassen und dafür Neuverpflichtung Marvin Friedrich aufgeboten. Im Laufe des Spiels verzichtete er auf eine Einwechslung, als er es gekonnt hätte, und ließ Ginter auf der Bank schmoren. Das verwunderte den TV-Experten Lothar Matthäus sehr. Der Rekordnationalspieler legte den Finger nach dem Spiel mitten in die Gladbacher Wunde und grillte Hütter live bei Sky. Matthäus sagte, starr an Hütter vorbeiblickend, unter anderem: „(…) Deswegen müssen wir uns schon die Frage stellen, was ist das Ziel mit Ginter in den nächsten Wochen und Monaten. Will man ihn auf der Bank verhungern lassen? Oder plant man noch mit ihm? (…).“ Hütter, etwas blass um die Nase, konterte matt: „Ihr macht es euch viel zu einfach meiner Meinung nach. Ich werde nie einen einzelnen Spieler vor der Kamera kritisieren. Matthias Ginter ist ein guter Spieler. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass die Tür zu ist.“

Hintergrund ist, dass Ginter den Verein im Sommer ablösefrei verlassen wird. Manager Eberl hatte zuvor keinen Hehl daraus gemacht, dass er den Verteidiger am liebsten sofort veräußern würde, um noch ein bisschen Ablöse zu kassieren für einen Spieler, für den er vor viereinhalb Jahren 17 Millionen an den BVB überwiesen hat. In der Pandemie sind die Zeiten besonders finanziell hart. Dass Vereine Profis loswerden wollen, ist ihr gutes Recht. Aber das Gladbach derart robuste Methoden wählt und einen Spieler aus rein verkaufstaktischen Gründen kaltstellt und sportlichen Schaden in Kauf nimmt, kommt in dieser Offenheit doch eher selten vor. Noch blöder wird es, wenn der Manager selbst ein gerüttelt Maß an Verantwortung für die Lage trägt. Aber das ist eine andere Geschichte.STERN PAID 02_22 Interview Bierhoff

Gewinner des Spieltags

Das ist Bayer Leverkusen. Nach vier sieglosen Spielen in Folge hat das Team durch den Sieg gegen Gladbach den Sprung auf den dritten Platz geschafft. Das ist umso bemerkenswerter, weil das Team das unglaubliche Kunststück vollbrachte, zwei Elfmeter zu vergeben. Die Schützen Patrik Schick und Kerem Demibay schossen beide platziert flach in die Ecke, doch Sommer war in beiden Fällen schnell da. Wer so einen Chancenwucher betreibt, gewinnt normalerweise nicht.

Verlierer des Spieltags

Was erlaube Haaland, um es mit den Worten des einstigen Bayern-Trainers Giovanni Trapattoni zu sagen. Macht ein super Spiel, schießt zwei Tore beim 5:1-Sieg gegen den SC Freiburg, stellt sich aber nach dem Spiel hin und meckert beim norwegischen TV-Sender Viaplay, dass Dortmund ihn „unter Druck“ setze. Er solle sich bis März entscheiden, ob er den Verein im Sommer verlässt oder bleibt. Was soll man dazu sagen? Nur so viel: Das Interview war mutmaßlich kaum die spontane Äußerung eines sensiblen Jungprofis, dem übel mitgespielt wird. Der Verdacht liegt nahe, dass es eine kalkulierte Äußerung war. Sie passt nur zu gut zur Methode des Haaland-Beraters Mio Raiola, der es schon seit Jahren für wahnsinnig tricky hält, öffentlichen Rabbatz zu verursachen, um möglichst viel Kohle für seine Klienten heurauszuholen. Zuletzt hatte er eine öffentlichkeitswirksame Reise mit Haalands Vater Alf-Inge nach Barcelona und Madrid unternommen. Die BVB-Verantwortlichen mussten danach zwei Wochen lang in jedem Interview Fragen nach dem Wechselwunsch ihres Power-Torjägers beantworten. Kann ja auch mal nerven. Dass der BVB wegen Planungssicherheit bis März gern eine Entscheidung von Haaland hätte, klingt eigentlich sehr verständlich.STERN PAID Volker Struth 12.08

Dieses Tor sollten Sie (nochmal) sehen

Robert Lewandowski hat gegen den 1. FC Köln drei der vier Tore erzielt, aber die Treffer waren eher von durchschnittlicher Schönheit, auch wenn er die 300er Bundesliga-Marke knackte. Nein, das schönste Ding erzielte Corentin Tolisso, der nach Vorlage von Thomas Müller den Ball aus 15 Metern in den Winkel hämmerte, wie es sich gehört.

Bild des Spieltages

Steffen Baumgart gehört sicherlich zu den charismatischeren Trainern der Liga. Der Kölner Coach spricht gern und viel und hat immer eine starke Meinung parat. Sein Markenzeichen ist seit seinem Amtsantritt in Köln im vergangenen Sommer die Schiebermütze mit der Zahl 72 (sein Geburtsjahr). Nach dem Spiel schnappte sich Bayern-Keeper eben diese Mütze als besondere Trophäe, im Gegenzug schenkte er Baumgart sein Trikot, was ja auch üblich ist. Aber eine Mütze, wer hat die schon?

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Bundesliga im stern-Check: Die miesen Methoden im Profi-Fußball: Wie Gladbach Ginter kaltstellt, um ihn loszuwerden

Robert Lewandowski und die Bayern lassen beim Sieg in Köln nichts anbrennen, Erling Haaland stänkert trotz des Sieges gegen Freiburg gegen seinen eigenen Klub und Borussia Mönchengladbach betreibt Verkaufspolitik auf die rüde Art.

So lief der Spieltag

Alle Ergebnisse des 19. Spieltags, die Tabelle und Statistiken zum Nachlesen finden Sie hier im stern-Ticker.

Aufreger des Spieltags

Borussia Mönchengladbach hat sein Spiel gegen Bayer Leverkusen verloren. Das ist sehr ärgerlich, weil sie in Gladbach darauf gehofft haben, nach dem Erfolg gegen Lieblingsgegner FC Bayern den nächsten Schritt aus der Krise zu machen. Stattdessen herrschen weiterhin Tristesse, Ärger, Krise. Zur miesen Stimmung rund um die Borussia trug aber nicht nur die maue Mannschaftsleistung bei, sondern auch die Verwunderung über die Aufstellung von Trainer Adi Hütter. Der hatte Nationalverteidiger Matthias Ginter draußen gelassen und dafür Neuverpflichtung Marvin Friedrich aufgeboten. Im Laufe des Spiels verzichtete er auf eine Einwechslung, als er es gekonnt hätte, und ließ Ginter auf der Bank schmoren. Das verwunderte den TV-Experten Lothar Matthäus sehr. Der Rekordnationalspieler legte den Finger nach dem Spiel mitten in die Gladbacher Wunde und grillte Hütter live bei Sky. Matthäus sagte, starr an Hütter vorbeiblickend, unter anderem: „(…) Deswegen müssen wir uns schon die Frage stellen, was ist das Ziel mit Ginter in den nächsten Wochen und Monaten. Will man ihn auf der Bank verhungern lassen? Oder plant man noch mit ihm? (…).“ Hütter, etwas blass um die Nase, konterte matt: „Ihr macht es euch viel zu einfach meiner Meinung nach. Ich werde nie einen einzelnen Spieler vor der Kamera kritisieren. Matthias Ginter ist ein guter Spieler. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass die Tür zu ist.“

Hintergrund ist, dass Ginter den Verein im Sommer ablösefrei verlassen wird. Manager Eberl hatte zuvor keinen Hehl daraus gemacht, dass er den Verteidiger am liebsten sofort veräußern würde, um noch ein bisschen Ablöse zu kassieren für einen Spieler, für den er vor viereinhalb Jahren 17 Millionen an den BVB überwiesen hat. In der Pandemie sind die Zeiten besonders finanziell hart. Dass Vereine Profis loswerden wollen, ist ihr gutes Recht. Aber das Gladbach derart robuste Methoden wählt und einen Spieler aus rein verkaufstaktischen Gründen kaltstellt und sportlichen Schaden in Kauf nimmt, kommt in dieser Offenheit doch eher selten vor. Noch blöder wird es, wenn der Manager selbst ein gerüttelt Maß an Verantwortung für die Lage trägt. Aber das ist eine andere Geschichte.STERN PAID 02_22 Interview Bierhoff

Gewinner des Spieltags

Das ist Bayer Leverkusen. Nach vier sieglosen Spielen in Folge hat das Team durch den Sieg gegen Gladbach den Sprung auf den dritten Platz geschafft. Das ist umso bemerkenswerter, weil das Team das unglaubliche Kunststück vollbrachte, zwei Elfmeter zu vergeben. Die Schützen Patrik Schick und Kerem Demibay schossen beide platziert flach in die Ecke, doch Sommer war in beiden Fällen schnell da. Wer so einen Chancenwucher betreibt, gewinnt normalerweise nicht.

Verlierer des Spieltags

Was erlaube Haaland, um es mit den Worten des einstigen Bayern-Trainers Giovanni Trapattoni zu sagen. Macht ein super Spiel, schießt zwei Tore beim 5:1-Sieg gegen den SC Freiburg, stellt sich aber nach dem Spiel hin und meckert beim norwegischen TV-Sender Viaplay, dass Dortmund ihn „unter Druck“ setze. Er solle sich bis März entscheiden, ob er den Verein im Sommer verlässt oder bleibt. Was soll man dazu sagen? Nur so viel: Das Interview war mutmaßlich kaum die spontane Äußerung eines sensiblen Jungprofis, dem übel mitgespielt wird. Der Verdacht liegt nahe, dass es eine kalkulierte Äußerung war. Sie passt nur zu gut zur Methode des Haaland-Beraters Mio Raiola, der es schon seit Jahren für wahnsinnig tricky hält, öffentlichen Rabbatz zu verursachen, um möglichst viel Kohle für seine Klienten heurauszuholen. Zuletzt hatte er eine öffentlichkeitswirksame Reise mit Haalands Vater Alf-Inge nach Barcelona und Madrid unternommen. Die BVB-Verantwortlichen mussten danach zwei Wochen lang in jedem Interview Fragen nach dem Wechselwunsch ihres Power-Torjägers beantworten. Kann ja auch mal nerven. Dass der BVB wegen Planungssicherheit bis März gern eine Entscheidung von Haaland hätte, klingt eigentlich sehr verständlich.STERN PAID Volker Struth 12.08

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Robert Lewandowski hat gegen den 1. FC Köln drei der vier Tore erzielt, aber die Treffer waren eher von durchschnittlicher Schönheit, auch wenn er die 300er Bundesliga-Marke knackte. Nein, das schönste Ding erzielte Corentin Tolisso, der nach Vorlage von Thomas Müller den Ball aus 15 Metern in den Winkel hämmerte, wie es sich gehört.

Bild des Spieltages

Steffen Baumgart gehört sicherlich zu den charismatischeren Trainern der Liga. Der Kölner Coach spricht gern und viel und hat immer eine starke Meinung parat. Sein Markenzeichen ist seit seinem Amtsantritt in Köln im vergangenen Sommer die Schiebermütze mit der Zahl 72 (sein Geburtsjahr). Nach dem Spiel schnappte sich Bayern-Keeper eben diese Mütze als besondere Trophäe, im Gegenzug schenkte er Baumgart sein Trikot, was ja auch üblich ist. Aber eine Mütze, wer hat die schon?

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