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Covid-19: Gesundheitsministerin: „Corona-Sommerwelle ist gebrochen“

Die Corona-Infektionslage in Niedersachsen hat sich weiter entspannt. „Unsere derzeitigen Daten sind gut“, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Mittwoch in Hannover. Die Corona-Sommerwelle sei gebrochen. Es müssten weniger Menschen mit Corona im Krankenhaus beziehungsweise auf den Intensivstationen behandelt werden. „Mit Blick auf die kältere Jahreszeit jedoch ist jeder und jede aufgerufen, mit Covid-19-Schutzimpfungen vorzusorgen“, betonte Behrens. Wichtig sei auch der Impfschutz bei Kindern und Jugendlichen.

Die Corona-Infektionslage in Niedersachsen hat sich weiter entspannt. „Unsere derzeitigen Daten sind gut“, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Mittwoch in Hannover. Die Corona-Sommerwelle sei gebrochen. Es müssten weniger Menschen mit Corona im Krankenhaus beziehungsweise auf den Intensivstationen behandelt werden. „Mit Blick auf die kältere Jahreszeit jedoch ist jeder und jede aufgerufen, mit Covid-19-Schutzimpfungen vorzusorgen“, betonte Behrens. Wichtig sei auch der Impfschutz bei Kindern und Jugendlichen.

Am Mittwoch lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen bei 316,8 – vor einer Woche hatte das Robert Koch-Institut (RKI) den Landes-Wert noch mit 350,8 angegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden. Am 1. Juli hatte die Inzidenz im Land noch bei 980,3 gelegen.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Laut Landesregierung lag dieser Wert am Mittwoch bei 7,2 – nach 8,3 vor einer Woche. Landesweit waren 3,0 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, in der Vorwoche waren es 3,5 Prozent.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 294,1 – und damit ebenfalls etwas niedriger als vor einer Woche (311,9).

Corona-Dashboard Niedersachsen Corona-Lage in Niedersachsen Belegungsdaten Krankenhäuser und Link zu Tabelle mit Corona-Daten RKI-Dashboard alle Bundesländer

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Coronavirus Daniela Behrens Hannover Neue Osnabrücker Zeitung Niedersachsen SPD Virus

Corona-Pandemie: Gesundheitsministerin rechnet nicht mit neuen Lockdowns

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens rechnet in den nächsten Monaten nicht mehr mit gravierenden Corona-Einschränkungen. Mit Blick auf die aktuellen Daten und die sich abzeichnenden Szenarien schaue sie zuversichtlich auf Herbst und Winter, sagte die SPD-Politikerin im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag): „Lockdown-Phasen mit Ausgangsbeschränkungen, Schul- und Geschäftsschließungen kann ich mir nicht mehr vorstellen.“ Für den Fall einer veränderten Virus-Variante gehe es eher darum, bei Veranstaltungen Hygienekonzepte einzufordern, in Innenräumen auf die Personenzahl zu achten oder in Restaurants auf das Tragen von Masken zu setzen.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens rechnet in den nächsten Monaten nicht mehr mit gravierenden Corona-Einschränkungen. Mit Blick auf die aktuellen Daten und die sich abzeichnenden Szenarien schaue sie zuversichtlich auf Herbst und Winter, sagte die SPD-Politikerin im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag): „Lockdown-Phasen mit Ausgangsbeschränkungen, Schul- und Geschäftsschließungen kann ich mir nicht mehr vorstellen.“ Für den Fall einer veränderten Virus-Variante gehe es eher darum, bei Veranstaltungen Hygienekonzepte einzufordern, in Innenräumen auf die Personenzahl zu achten oder in Restaurants auf das Tragen von Masken zu setzen.

Behrens kritisierte die ständige Impfkommission (Stiko) – diese sei seit Beginn der Pandemie zu langsam und renne der dynamischen Entwicklung hinterher. „Die Empfehlung der Viertimpfung für über 60-Jährige durch die Europäische Arzneimittel-Agentur ist mittlerweile auch schon wieder vier Wochen her, und es gibt immer noch keine Reaktion der Stiko darauf“, sagte die Politikerin. In anderen europäischen Ländern – den USA und Großbritannien – würden über 60-Jährige schon längst das vierte Mal geimpft. Die Stiko als ehrenamtliches Gremium brauche dringend hauptamtliche Unterstützung, um in Krisenlagen angemessen zu reagieren.

Den Bund forderte Behrens zur Wiedereinführung kostenloser Corona-Tests auf. „Der Bund hat ja für den Fall, dass die Corona-Lage sich verschlechtert, auch wieder Testverpflichtungen beispielsweise für den Besuch von Restaurants oder Veranstaltungen vorgesehen. Insofern brauchen wir bei einer angespannteren Corona-Lage auch wieder kostenlose Bürgertests.“ Finanziell sehe sie dafür den Bund in der Verantwortung.

NOZ-Interveiw mit Behrens

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Daniela Behrens Infektionsschutzgesetz Karl Lauterbach Klärungsbedarf Krise Maskenpflicht NDR Niedersachsen Petra Grimm-Benne Rudolf Henke Sachsen-Anhalt SPD ZDF-Morgenmagazin

Länder sehen noch Klärungsbedarf beim Infektionsschutzgesetz

Die Gesundheitsminister der Länder sehen noch Klärungsbedarf bei der Anwendung des künftigen Infektionsschutzgesetzes. Vor den Beratungen der Ressortchefs mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) dem NDR, es müsse geklärt werden, welch Kriterien für eine besondere Infektionslage gelten sollen, bei der dann weitergehende Maßnahmen möglich sind. Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) verteidigte die vorgesehenen Regeln für Test- und Maskenpflichten.

„Das Infektionsschutzgesetz muss ja vor allem funktionieren, wenn es zum Beispiel eine neue Virusvariante gibt, wenn es ein besonders hohes Infektionsgeschehen gibt – es muss auf eine Krise vorbereiten“, sagte Behrens im NDR.

Grimm-Benne verteidigte die vorgesehene Regelung, derzufolge die Test- und Maskenpflicht für bestimmte Anlässe entfallen soll, wenn die letzte Impfung nicht länger als drei Monate zurückliegt. In den Entwurf sei eingeflossen, was die Evaluierung des Expertengremiums ergeben habe, sagte sie im ZDF-Morgenmagazin. Es sei noch einmal deutlich geworden, „dass nach drei Monaten der Impfschutz erheblich nachlässt“.

Nun müsse darüber diskutiert werden, wie die geplanten neuen Vorgaben umzusetzen seien. „Keiner verlangt, dass man sich jetzt alle drei Monate neu impfen lässt, aber es wäre dann zum Beispiel ein verhältnismäßiges, gutes Mittel, wenn man dann die Maske tragen würde“, sagte die Ministerin.

Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass die Bundesländer unter bestimmten Umständen eine Maskenpflicht für Innenräume erlassen können. Diese soll aber in Freizeiteinrichtungen und der Gastronomie nicht für Menschen gelten, die negativ getestet sind oder vor weniger als drei Monaten genesen sind oder geimpft wurden.

Grimm-Benne hat derzeit den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) inne, die am Dienstagnachmittag virtuell tagen soll. Dabei wollen die Ministerinnen und Minister der Länder mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) über den Entwurf sprechen.

Kritik an der Drei-Monats-Regel kam vom Präsidenten der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke. Es sei bekannt, dass Impfungen die Ausbreitung des Coronavirus nicht zuverlässig verhinderten, sagte er im Deutschlandfunk. Zudem sei fraglich, wie das überprüft werden soll. „Ich halte das nicht für praxisnah.“

Henke rief zudem Bund und Länder zu einem einheitlichen Vorgehen beim Infektionsschutz auf. Er verwies auf die Differenzen innerhalb der Ampel-Koalition, wo es bei der FDP Kritik an dem Entwurf gibt. „Diese öffentlichen Zerwürfnisse führen natürlich dazu, dass die Bevölkerung gar nicht mehr weiß, wo es lang geht.“ 

Die Vorsitzende des Ärzteverbandes Marburger Bund, Susanne Johna, verteidigte den Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz. Der Vorschlag „gibt den Ländern ausreichend Möglichkeiten, adäquat auf das Infektionsgeschehen zu reagieren“, sagte Johna der „Rheinischen Post“. „Die Länder können regional angepasst Maßnahmen zum Schutz der Menschen ergreifen, wenn die Notwendigkeit dazu besteht. Ich kann nicht verstehen, dass man dieses Konzept schon gleich wieder in Frage stellt.“

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Bundesregierung CDU Coronavirus Daniela Behrens Deutsche Presse-Agentur Deutschland FDP Hannover Infektionsschutzgesetz Karl Lauterbach Marco Buschmann Niedersachsen Schutzkonzept SPD

Infektionsschutzgesetz: Behrens: Einige Corona-Regeln gehören auf Prüfstand

Die Gesundheitsminister von Bund und Länder wollen am Dienstag über das vorgelegte Schutzkonzept für den Herbst und Winter beraten. Nach Einschätzung von Niedersachsens Gesundheitsministerin gehören einige Regeln auf den Prüfstand.

Beim Entwurf der Bundesregierung für das neue Infektionsschutzgesetz sieht Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) an einigen Stellen Nachbesserungsbedarf. Es sei zunächst einmal gut, dass der Bund frühzeitig ein Corona-Schutzkonzept vorgelegt hat, aber einige Regelungen gehörten auf den Prüfstand, sagte Behrens am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der Bund müsse an einigen Stellen konkreter auslegen, wie er sich die Umsetzung in den Ländern vorstellt.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen am Dienstag virtuell über das vergangene Woche von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) vorgestellte Schutzkonzept für den Herbst und Winter beraten. Einige Länder hatten Klärungsbedarf signalisiert. Aus Teilen der FDP und CDU gab es Kritik und Änderungswünsche.

Kritik hatte es etwa an dem Plan gegeben, Menschen von Maskenpflichten in Restaurants oder bei Kultur- und Sportveranstaltungen zu befreien, wenn ihre Impfung nicht älter als drei Monate ist. Ausnahmen soll es auch für Getestete und frisch Genesene geben.

Behrens sagte, bei dieser „Drei-Monats-Regelung“ sei mehr Klarheit notwendig. „Die aktuellen Formulierungen sind da äußert missverständlich. Das Ziel kann ja nicht sein, alle drei Monate zu impfen. Der Bund muss vorlegen, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse ihn hier bewegen.“

Optimistisch blicke sie hingegen auf den Herbst, wenn der Bedarf an Corona-Schutzimpfungen steige. Die Impf-Infrastruktur in Niedersachsen sei dafür sehr gut aufgestellt.

Behrens will indes auch beim neuen Infektionsschutzgesetz an bewährten Indikatoren wie der Krankenhausbelegung oder der Auslastung der Intensivstationen festhalten. „Ich finde, wir können auf die Indikatoren zurückgreifen, die sich bewährt haben und die wir in Deutschland haben“, sagte die Ministerin am Dienstagmorgen auf NDR Info.

Beim vom Bund im Gesetzesentwurf ins Spiel gebrachten Abwassermonitoring habe sie noch viele Fragen. Anders als in anderen Ländern gebe es in Deutschland kein flächendeckendes Abwassermonitoring.

Auch Bürgertests spielten eine wichtige Rolle bei der Pandemiebekämpfung, sagte Behrens mit Blick auf die zuletzt komplizierter gewordenen Abrechnungsmodalitäten. Die Anzahl der Tests sei sehr stark zurückgegangen. „Wenn wir die Infrastruktur für den Herbst dringend wieder brauchen, dann stellt sich die Frage, ob wir das Thema kostenlose Bürgertests nicht noch mal diskutieren müssen“, sagte Behrens.

Seit etwas mehr als einem Monat gibt es kostenlose Corona-Bürgertests nur noch für Risikogruppen und einige Ausnahmefälle. Für Tests etwa für Familienfeiern, Konzerte oder Treffen mit Menschen ab 60 werden drei Euro Zuzahlung fällig. Wer einen solchen Test will, muss unterschreiben, dass er zu diesem Zweck gemacht wird.

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Bundesregierung Coronavirus Daniela Behrens Deutsche Presse-Agentur FDP Hannover Karl Lauterbach Marco Buschmann Maskenpflicht Niedersachsen Pandemie SPD Stephan Weil

Pandemie: Gesundheitsministerin nimmt Bund in Pflicht bei Corona-Tests

Die Bundesregierung hat einen Entwurf vorgelegt, welche Corona-Maßnahmen zwischen Oktober und April 2023 gelten sollen. Dabei rücken Maske und Tests wieder stärker in den Vordergrund. Was bedeutet dies für Niedersachsen?

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens nimmt bei einem möglichen Hochfahren der Corona-Testinfrastruktur zum Herbst den Bund in die Pflicht. Wenn der Bund wieder umfangreiche Testverpflichtungen vorsehe, müsse er dies sicherstellen, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Den am Mittwoch von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) vorgelegten Entwurf eines überarbeiteten Infektionsschutzgesetzes will Niedersachsen laut Behrens nun prüfen.

Eine Testpflicht soll ab Oktober bundesweit etwa in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen gelten. Seit etwas mehr als einem Monat gibt es kostenlose Bürgertests nur noch für Risikogruppen und einige Ausnahmefälle. Für Tests etwa für Familienfeiern, Konzerte oder Treffen mit Menschen ab 60 werden drei Euro Zuzahlung fällig. Wer einen solchen Test will, muss unterschreiben, dass er zu diesem Zweck gemacht wird. Behrens und auch Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatten diese Regelung deutlich kritisiert.

Behrens begrüßte, dass der Bund frühzeitig einen Gesetzentwurf vorgelegt habe. Niedersachsen habe sich dafür stark gemacht, dass insbesondere die Maskenpflicht in Innenräumen Bestandteil eines Pandemiekonzepts sein müsse. „Wenn wir einer Herbstwelle die Stirn bieten wollen, brauchen wir wortwörtlich ein starkes Abwehrsystem, das den Ländern einen Instrumentenkasten mit angemessenen und verhältnismäßigen Schutzmaßnahmen zur Verfügung stellt.“

Die Maßnahmen sollen vom 1. Oktober 2022 bis 7. April 2023 gelten. Bis dahin muss das Gesetzgebungsverfahren für die neuen Regeln durch sein: Als erstes wird sich das Bundeskabinett mit den Vorschlägen befassen, dann ist der Bundestag am Zug.

Lauterbach veröffentlichte am Mittwoch eine Übersicht bei Twitter, aus der hervorging, dass die Länder einige Maßnahmen selbst festlegen können. Somit könnten wie in früheren Phasen der Pandemie unterschiedliche Regeln in den Bundesländern gelten.

Bundesländer können demnach etwa Maskenpflichten in Bus und Bahn oder öffentlich zugänglichen Innenräumen festlegen. In Restaurants sowie bei Kultur- und Sportveranstaltungen soll es Ausnahmen der Maskenpflicht für Menschen geben, deren Impfung oder Genesung nach einer Infektion maximal drei Monate zurückliegt.

Die derzeitige Corona-Verordnung Niedersachsens ist noch bis zum 31. August gültig. In dieser Verordnung ist beispielsweise eine Maskenpflicht im Nahverkehr oder eine Testpflicht in Kranken- und Pflegeeinrichtungen festgelegt. Wie es nach dem 31. August weitergeht und welche der Optionen ab Oktober womöglich in Niedersachsen umgesetzt wird, ist noch nicht bekannt.

Die Länder sollen indes auch die Möglichkeit bekommen, etwa Tests in Schulen vorzuschreiben. Eine Maskenpflicht in der Schule ist nur vorgesehen, wenn sonst kein geregelter Präsenzunterricht möglich wäre – und auch dann nur ab dem fünften Schuljahr.

Am 25. August ist der erste Schultag nach den Sommerferien in Niedersachsen. Das Kultusministerium hatte bereits mitgeteilt, dass rund zwei Wochen vorher feststehen soll, wie mit Corona-Tests verfahren wird. Im vergangenen Schuljahr waren nach mehreren Ferien tägliche Tests vorgeschrieben.

Corona-Verordnung Niedersachsen Tweet von Lauterbach mit Übersichts-Grafik Übersicht Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen Übersicht Corona-Regeln in Niedersachsen

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Braunschweiger Zeitung Daniela Behrens Hannover Niedersachsen SPD

Gesundheit: Ministerin fordert bessere Erfassung von „Hitzetoten“

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens plädiert für eine bessere statistische Erfassung von gesundheitlichen Schäden durch Hitze. „Momentan gibt es dazu lediglich Schätzungen“, sagte die SPD-Politikerin im Interview mit der „Braunschweiger Zeitung“ (Dienstag). Es gebe keine verbindliche Definition, welche Sterbefälle überhaupt unter „Hitzetote“ fallen. Die Ministerin betonte: „Um das Thema ernster zu nehmen, brauchen wir verbindliche Festlegungen – Was ist ein Hitzetoter? – und müssen die entsprechenden Fälle auch als solche dokumentieren.“ Auf Grundlage von Daten könnten dann Schlussfolgerungen gezogen werden. Eine bessere statistische Erfassung sogenannter Hitzetoter werde derzeit auch mit anderen Bundesländern diskutiert.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens plädiert für eine bessere statistische Erfassung von gesundheitlichen Schäden durch Hitze. „Momentan gibt es dazu lediglich Schätzungen“, sagte die SPD-Politikerin im Interview mit der „Braunschweiger Zeitung“ (Dienstag). Es gebe keine verbindliche Definition, welche Sterbefälle überhaupt unter „Hitzetote“ fallen. Die Ministerin betonte: „Um das Thema ernster zu nehmen, brauchen wir verbindliche Festlegungen – Was ist ein Hitzetoter? – und müssen die entsprechenden Fälle auch als solche dokumentieren.“ Auf Grundlage von Daten könnten dann Schlussfolgerungen gezogen werden. Eine bessere statistische Erfassung sogenannter Hitzetoter werde derzeit auch mit anderen Bundesländern diskutiert.

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Daniela Behrens Hannover Kommune Niedersachsen Rollstuhlfahrer SPD Taxi Verkehr Weser-Kurier

Verkehr: Behrens kritisiert Taxi-Aufpreise für Rollstuhlfahrer

Der in mehreren Kommunen geplante Taxi-Aufpreis für Rollstuhlfahrer stößt einem Bericht zufolge bei Niedersachsens Sozialministerin Daniela Behrens (SPD) auf Kritik. „Durch Sonderzuschläge werden jenen, die ohnehin finanziell besonders belastet sind, zusätzliche Kosten aufgebürdet und eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft verwehrt“, zitiert der Bremer „Weser-Kurier“ (Samstag) Behrens in einem Brief an ihren Kabinettskollegen, Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU).

Der in mehreren Kommunen geplante Taxi-Aufpreis für Rollstuhlfahrer stößt einem Bericht zufolge bei Niedersachsens Sozialministerin Daniela Behrens (SPD) auf Kritik. „Durch Sonderzuschläge werden jenen, die ohnehin finanziell besonders belastet sind, zusätzliche Kosten aufgebürdet und eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft verwehrt“, zitiert der Bremer „Weser-Kurier“ (Samstag) Behrens in einem Brief an ihren Kabinettskollegen, Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU).

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Coronavirus Daniela Behrens Deutsche Presse-Agentur Hannover Impfkampagne Impfung Niedersachsen Omikron SPD Virus

Corona-Pandemie: Gesundheitsministerin erwartet neue Impfkampagne im Herbst

Erst die Impfungen für die Grundimmunität, dann der Booster – und bald eine spezielle Spritze gegen Omikron: Auch in diesem Herbst werde es wieder eine Corona-Impfkampagne brauchen, sagt Niedersachsens Gesundheitsministerin Behrens.

Wer sich vor Corona schützen will, muss sich nach Worten von Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens auf eine weitere Impfung einstellen. «Bund und Länder sind sich einig, dass zu Beginn des Herbstes mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Auffrischungs-Impfkampagne für alle Bürgerinnen und Bürger ansteht», sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Der Bund werde dafür einen auf die Omikron-Varianten des Virus angepassten Impfstoff zur Verfügung stellen.

Menschen über 70 Jahre sowie mit einer Immunschwäche sollten jedoch ebenso wie Pflegekräfte und Pflegebedürftige keinesfalls abwarten, sondern «unbedingt den Sommer nutzen, um ihre Impfung jetzt schon ein zweites Mal auffrischen zu lassen», mahnte die Ministerin. Das entspreche den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Gefragt nach den Impfdurchbrüchen – also Infektionen trotz erfolgter Impfung – erklärte das Gesundheitsministerium, dass eine statistische Erhebung dieser Fälle anders als früher mittlerweile wenig sinnvoll erscheine, da die Impfung weniger Schutz vor Omikron biete als noch vor der Delta-Variante. Insofern sei zu erwarten, dass die Impfdurchbrüche zugenommen hätten. Allerdings schützten die Impfungen nach wie vor sehr gut vor einem schweren Krankheitsverlauf. Sie seien «weiterhin mit Abstand das effektivste Mittel bei der Bekämpfung der Pandemie», betonte Ministerin Behrens.

Die Impfquote in Niedersachsen stagniert seit mehreren Wochen. Bisher gelten Daten des Robert Koch-Instituts zufolge knapp 78 Prozent der Bevölkerung als vollständig geimpft.

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Coronavirus Daniela Behrens Deutsche Presse-Agentur Hannover Impfkampagne Impfung Niedersachsen Omikron SPD Virus

Corona-Pandemie: Gesundheitsministerin erwartet neue Impfkampagne im Herbst

Erst die Impfungen für die Grundimmunität, dann der Booster – und bald eine spezielle Spritze gegen Omikron: Auch in diesem Herbst werde es wieder eine Corona-Impfkampagne brauchen, sagt Niedersachsens Gesundheitsministerin Behrens.

Wer sich vor Corona schützen will, muss sich nach Worten von Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens auf eine weitere Impfung einstellen. «Bund und Länder sind sich einig, dass zu Beginn des Herbstes mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Auffrischungs-Impfkampagne für alle Bürgerinnen und Bürger ansteht», sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Der Bund werde dafür einen auf die Omikron-Varianten des Virus angepassten Impfstoff zur Verfügung stellen.

Menschen über 70 Jahre sowie mit einer Immunschwäche sollten jedoch ebenso wie Pflegekräfte und Pflegebedürftige keinesfalls abwarten, sondern «unbedingt den Sommer nutzen, um ihre Impfung jetzt schon ein zweites Mal auffrischen zu lassen», mahnte die Ministerin. Das entspreche den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Gefragt nach den Impfdurchbrüchen – also Infektionen trotz erfolgter Impfung – erklärte das Gesundheitsministerium, dass eine statistische Erhebung dieser Fälle anders als früher mittlerweile wenig sinnvoll erscheine, da die Impfung weniger Schutz vor Omikron biete als noch vor der Delta-Variante. Insofern sei zu erwarten, dass die Impfdurchbrüche zugenommen hätten. Allerdings schützten die Impfungen nach wie vor sehr gut vor einem schweren Krankheitsverlauf. Sie seien «weiterhin mit Abstand das effektivste Mittel bei der Bekämpfung der Pandemie», betonte Ministerin Behrens.

Die Impfquote in Niedersachsen stagniert seit mehreren Wochen. Bisher gelten Daten des Robert Koch-Instituts zufolge knapp 78 Prozent der Bevölkerung als vollständig geimpft.

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Coronavirus Daniela Behrens Hannover Niedersachsen SPD

Pandemie: Gesundheitsministerin wirbt für mehr Corona-Schutzmaßnahmen

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens hat sich dafür ausgesprochen, den Ländern wieder mehr Möglichkeiten für verbindliche Corona-Schutzmaßnahmen zu geben. Der Bund müsse die gesetzliche Grundlage aus Sicht der Länder so verändern, dass im Herbst und Winter als Basisschutz wieder eine allgemeine Maskenpflicht und Mindestabstände in Innenräumen gelten können, sagte die SPD-Politikerin am Freitag nach einer Konferenz mit ihren Ressortkollegen. Bei einer schwerwiegenderen Belastung des Gesundheitssystems müssten auch Zugangsbeschränkungen und Personenobergrenzen wieder möglich werden, ebenso wie die Absage von Veranstaltungen, wenn eine Überlastung der Intensivstationen drohe.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens hat sich dafür ausgesprochen, den Ländern wieder mehr Möglichkeiten für verbindliche Corona-Schutzmaßnahmen zu geben. Der Bund müsse die gesetzliche Grundlage aus Sicht der Länder so verändern, dass im Herbst und Winter als Basisschutz wieder eine allgemeine Maskenpflicht und Mindestabstände in Innenräumen gelten können, sagte die SPD-Politikerin am Freitag nach einer Konferenz mit ihren Ressortkollegen. Bei einer schwerwiegenderen Belastung des Gesundheitssystems müssten auch Zugangsbeschränkungen und Personenobergrenzen wieder möglich werden, ebenso wie die Absage von Veranstaltungen, wenn eine Überlastung der Intensivstationen drohe.

«Entscheidend ist dabei aus meiner Sicht, dass diese Maßnahmen nur dann angewandt werden, wenn klar definierte Indikatoren zur Messung der Belastung unseres Gesundheitssystems kritische Schwellenwerte überschreiten», sagte Behrens. Die Definition dieser Indikatoren und Schwellenwerte sei eine zentrale Aufgabe der nächsten Monate. Derzeit gebe es zwar wieder viele Corona-Fälle, diese belasteten das Gesundheitssystem aber nur «moderat».

Ein erneuter Lockdown drohe derzeit nicht, auch weil viele Menschen mittlerweile geimpft sind, betonte Behrens: «Die Impfungen bleiben der Schlüssel im Kampf gegen die Pandemie.» In Niedersachsen sind laut Robert Koch-Institut 77,7 Prozent der Menschen grundimmunisiert.

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