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Champions League: Mané kontra Lewandowski: „Ihm fehlt so ein Dosenöffner“

Bayern gegen Barcelona heißt auch Mané kontra Lewandowski. Der neue Stürmerstar soll in München den Ex-Torjäger vergessen lassen. Die Mittelstürmer-Debatte bietet laut Müller „eine Angriffsfläche“.

Beim Wiedersehen mit Robert Lewandowski in der Champions League steht beim FC Bayern München automatisch auch Sadio Mané besonders im Fokus.

Die Mittelstürmer-Debatte beim deutschen Fußball-Meister ist gerade mit dem vom FC Liverpool verpflichteten Stürmerstar verbunden, der den Ex-Torjäger vergessen machen soll.

Der 30-jährige Mané erwischte in München einen Topstart mit drei Toren in der Bundesliga sowie weiteren Treffern im Supercup und DFB-Pokal. Doch vor dem direkten Vergleich mit Weltfußballer Lewandowski auf dem Rasen der Allianz Arena beim Gruppen-Gipfel zwischen dem FC Bayern und dem FC Barcelona stockt es bei Mané. Der Anfangsschwung ist dahin. „Ich glaube, ihm fehlt so ein Dosenöffner“, sagte Trainer Julian Nagelsmann vor dem Spiel dazu.

Nagelsmann: Mané „manchmal vielleicht auch zu kritisch“

Der pfeilschnelle Senegalese habe „viele Situationen gehabt, wo er im Abseits stand, wo er Abseitstore gemacht hat, die so ein bisschen ein Stimmungskiller sind, wenn du dich über ein Tor freust“, schilderte Nagelsmann. Vor dem Barça-Spiel erörterte er darum auch die Situation im Gespräch mit Afrikas Fußballer des Jahres. „Sadio ist kritisch, manchmal vielleicht auch zu kritisch. Er denkt einen Tick zu viel nach“, sagte Nagelsmann. Er rät Mané, auf dem Platz selbstbewusster aufzutreten und in seine Fähigkeiten als Führungsfigur zu vertrauen: „Er darf gerne ein Stück positiv arrogant auftreten. Seine selbstlose Art habe ich schon gelobt, zu viel davon ist dann auch nicht gut.“

Mané ist kein Egoist auf dem Platz, sondern er hat immer auch den Blick für die Nebenleute. „Ich sehe seine Leistung nicht kritisch. Ich glaube, dass er seinen Peak noch nicht erreicht hat“, sagte Nagelsmann. Auf diesen Leistungshöhepunkt freue er sich aber: „Ich bin grundsätzlich zufrieden mit seinem Job bis hierhin.“

Thomas Müller glaubt, dass es noch etwas dauern werde, bis der „überragende Torjäger“ Lewandowski Vergangenheit in München ist. „Wir haben eine neue Situation bei uns“, sagte der Offensivspieler, der am Spieltag 33 Jahre alt wird: „Wir haben nicht den einen klaren Mittelstürmer. Wir sind vorne meist vier Offensive, die theoretisch auf allen Positionen spielen können. Wenn wir dann kein gutes Ergebnis liefern, ist das eine Angriffsfläche, die wir bieten. Da kann immer Kritik ansetzen: Wo ist der klare Zielspieler?“

Man habe auch in Spielen mit vielen Toren schon davon profitiert, „dass unser Gegner nicht weiß, wo ist denn der klare Zielspieler“. Mit der Mittelstürmerdebatte werde man in den kommenden Wochen und Monaten noch häufiger konfrontiert werden, glaubt Müller.

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Champions League: Stürmerduell Mané kontra Lewandowski

Bayern gegen Barcelona heißt auch Mané kontra Lewandowski. Der neue Stürmerstar soll in München den Ex-Torjäger vergessen lassen. Die Mittelstürmer-Debatte bietet laut Müller „eine Angriffsfläche“.

Beim Wiedersehen mit Robert Lewandowski in der Champions League steht beim FC Bayern München automatisch auch Sadio Mané besonders im Fokus. Die Mittelstürmer-Debatte beim deutschen Fußball-Meister ist gerade mit dem vom FC Liverpool verpflichteten Stürmerstar verbunden, der den Ex-Torjäger vergessen machen soll.

Der 30-jährige Mané erwischte in München einen Topstart mit drei Toren in der Bundesliga sowie weiteren Treffern im Supercup und DFB-Pokal. Doch vor dem direkten Vergleich mit Weltfußballer Lewandowski am Dienstagabend auf dem Rasen der Allianz Arena beim Gruppen-Gipfel zwischen dem FC Bayern und dem FC Barcelona stockt es bei Mané. Der Anfangsschwung ist dahin. „Ich glaube, ihm fehlt so ein Dosenöffner“, sagte Trainer Julian Nagelsmann vor dem Spiel dazu.

Der pfeilschnelle Senegalese habe „viele Situationen gehabt, wo er im Abseits stand, wo er Abseitstore gemacht hat, die so ein bisschen ein Stimmungskiller sind, wenn du dich über ein Tor freust“, schilderte Nagelsmann. Vor dem Barça-Spiel erörterte er darum auch die Situation im Gespräch mit Afrikas Fußballer des Jahres. „Sadio ist kritisch, manchmal vielleicht auch zu kritisch. Er denkt einen Tick zu viel nach“, sagte Nagelsmann. Er rät Mané, auf dem Platz selbstbewusster aufzutreten und in seine Fähigkeiten als Führungsfigur zu vertrauen: „Er darf gerne ein Stück positiv arrogant auftreten. Seine selbstlose Art habe ich schon gelobt, zu viel davon ist dann auch nicht gut.“

Mané ist kein Egoist auf dem Platz, sondern er hat immer auch den Blick für die Nebenleute. „Ich sehe seine Leistung nicht kritisch. Ich glaube, dass er seinen Peak noch nicht erreicht hat“, sagte Nagelsmann. Auf diesen Leistungshöhepunkt freue er sich aber: „Ich bin grundsätzlich zufrieden mit seinem Job bis hierhin.“

Thomas Müller glaubt, dass es noch etwas dauern werde, bis der „überragende Torjäger“ Lewandowski Vergangenheit in München ist. „Wir haben eine neue Situation bei uns“, sagte der Offensivspieler, der am Spieltag 33 Jahre alt wird: „Wir haben nicht den einen klaren Mittelstürmer. Wir sind vorne meist vier Offensive, die theoretisch auf allen Positionen spielen können. Wenn wir dann kein gutes Ergebnis liefern, ist das eine Angriffsfläche, die wir bieten. Da kann immer Kritik ansetzen: Wo ist der klare Zielspieler?“

Man habe auch in Spielen mit vielen Toren schon davon profitiert, „dass unser Gegner nicht weiß, wo ist denn der klare Zielspieler“. Mit der Mittelstürmerdebatte werde man in den kommenden Wochen und Monaten noch häufiger konfrontiert werden, glaubt Müller.

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Fußball: Ex-Bayern-Spieler Badstuber beendet aktive Laufbahn

Der frühere Fußball-Nationalspieler Holger Badstuber beendet seine aktive Laufbahn. Das teilte der 33-Jährige am Montagvormittag im Internet auf seinem Twitter-Kanal mit. Zuletzt spielte Badstuber, der beim FC Bayern München ausgebildet wurde, beim FC Luzern in der Schweiz. Seit Mitte Dezember 2021 war er vereinslos.

Der frühere Fußball-Nationalspieler Holger Badstuber beendet seine aktive Laufbahn. Das teilte der 33-Jährige am Montagvormittag im Internet auf seinem Twitter-Kanal mit. Zuletzt spielte Badstuber, der beim FC Bayern München ausgebildet wurde, beim FC Luzern in der Schweiz. Seit Mitte Dezember 2021 war er vereinslos.

Badstuber bestritt 31 Spiele für die deutsche Nationalmannschaft, wurde aber immer wieder von schweren Verletzungen zurückgeworfen. Er gewann mit dem FC Bayern einmal die Champions League und sechs Mal die deutsche Meisterschaft. Zudem holte er vier Mal den DFB-Pokal mit den Münchnern, je einmal die FIFA-Club-Weltmeisterschaft und den UEFA-Supercup sowie drei Mal den deutschen Supercup. Weitere Stationen in der Bundesliga waren der VfB Stuttgart und der FC Schalke 04.

„Natürlich hätte ich mir ein paar schwere Verletzungen weniger gewünscht. Aber die Freude über das Erreichte ist sehr groß. Ich bin dankbar für alles“, schrieb Badstuber, der eine Trainer-Ausbildung anstrebt. „Dem Fußball, meiner Leidenschaft, werde ich treu bleiben. Ich werde in die Fußstapfen meines Vaters treten.“

Twitter-Kanal von Holger Badstuber

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Auftaktpartie: Kiels Handballer starten in die Bundesliga-Spielzeit

Rekordmeister THW Kiel startet am Sonntag in die neue Saison in der Handball-Bundesliga. Zu Gast in der Wunderino-Arena (16.05 Uhr/Sky) ist der TVB Stuttgart. Die „Zebras“ von Trainer Filip Jicha wollen den Schwung des Supercup-Siegs gegen den SC Magdeburg mit in die Auftaktpartie nehmen.

Rekordmeister THW Kiel startet am Sonntag in die neue Saison in der Handball-Bundesliga. Zu Gast in der Wunderino-Arena (16.05 Uhr/Sky) ist der TVB Stuttgart. Die „Zebras“ von Trainer Filip Jicha wollen den Schwung des Supercup-Siegs gegen den SC Magdeburg mit in die Auftaktpartie nehmen.

Gegen den Tabellen-15. aus der vergangenen Saison sind die Kieler klarer Favorit, doch die Stuttgarter haben sich in der spielfreien Zeit gut verstärkt. So wechselte der frühere Nationalkeeper Silvio Heinevetter ebenso zum TVB wie der Schwede Oscar Bergendahl, der bei der vergangenen Europameisterschaft als bester Abwehrspieler ausgezeichnet wurde. Fehlen werden bei den Kielern die beiden Dauerverletzten Hendrik Pekeler und Sander Sagosen. Harald Reinkind hat noch Ellenbogen-Probleme.

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Weniger Lichtwerbung: „Schockiert“: Handball kritisiert Energieeinsparverordnung

Die Handball-Bundesliga befindet sich wegen Energieeinsparverordnung der Bundesregierung in heller Aufregung und fürchtet schwerwiegende Konsequenzen.

Die Handball-Bundesliga befindet sich wegen Energieeinsparverordnung der Bundesregierung in heller Aufregung und fürchtet schwerwiegende Konsequenzen.

Manager fürchten finanzielle Einbußen durch eingeschränkte Werbemöglichkeiten. Die Verordnung betrifft aber auch andere Sportarten. „Wir sind schockiert. Es war vorgesehen, dass Lichtwerbung zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr morgens abzuschalten ist. In Berlin ist aber offensichtlich ein redaktioneller Fehler passiert, denn jetzt steht in der Verordnung, dass von 22.00 Uhr bis 16.00 Uhr des Folgetages keine Lichtwerbung stattzufinden hat“, kritisierte Marc-Henrik Schmedt, Geschäftsführer des deutschen Handball-Meisters SC Magdeburg, am Mittwochabend nach dem Supercup gegen den THW Kiel. In einem früheren Entwurf der Verordnung war nur eine Beschränkung bis 6.00 Uhr vorgesehen.

Ausnahmen nur bei Gefahren

Die Einschränkungen betreffen die Werbung bei Spielen am Nachmittag, die vor 16.00 Uhr beginnen. In der Verordnung heißt es: „Der Betrieb beleuchteter oder lichtemittierender Werbeanlagen ist von 22.00 Uhr bis 16.00 Uhr des Folgetages untersagt.“ Es gibt eine Ausnahme: „Dies gilt nicht, wenn die Beleuchtung zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit oder zur Abwehr anderer Gefahren erforderlich ist und nicht kurzfristig durch andere Maßnahmen ersetzt werden kann.“

Aus Sicht des Magdeburg-Geschäftsführers handelt es sich um einen „redaktionellen Fehler“. Die Politik sei „augenscheinlich nicht Willens, diesen zu korrigieren, was dazu führen würde, dass alle unsere Dienstleister über Nacht insolvent wären“. Schmedt fügte hinzu: „Auch der Fußball ist in heller Aufregung, dass die Werbung in den Arenen, die unsere wirtschaftliche Grundlage bietet“ zwischen 22.00 und 16.00 Uhr abgeschaltet bleiben müsse.

Handball abhängig von Sponsoring

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann ist ebenfalls in Sorge, denn die Werbung in den Stadien und Hallen wird in allen großen Profiligen per LED-Technik geschaltet. „Das ist eine Geschichte aus dem Tollhaus. Die Handball-Bundesliga finanziert sich zu zwei Dritteln aus Sponsoring. Das geht natürlich gar nicht“, kritisierte er die Verordnung in ihrer jetzigen Fassung. „Ich hoffe, dass die Messe noch nicht gelesen ist. Wir arbeiten daran und haben uns mit allen anderen großen Verbänden solidarisiert. Nicht nur aus dem Sport, sondern auch der Industrie“, sagte Bohmann.

Selbst wenn die Regelung nur von 22.00 bis 6.00 Uhr gelten würde, könnte das gravierende Auswirkungen auf die Werbeeinnahmen haben – vor allem im Fußball. Die meisten Partien in der Champions League, die Länderspiele der DFB-Auswahl oder die Freitagsspiele in der Bundesliga enden alle erst nach 22.00 Uhr. „Der Handball, der Fußball, Eishockey, Basketball – alle sind betroffen“, sagte Schmedt.

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Bennet Wiegert DHB Düsseldorf Feuerwerk Konfettiregen Magdeburg Österreich Patrick Wiencek SC Magdeburg Sky Supercup THW THW Kiel

Handball-Topfavoriten: Zwölfter Sieg: Kiel triumphiert im Supercup gegen Magdeburg

Im Supercup setzt sich Kiel gegen Magdeburg durch und damit kurz vor dem Bundesliga-Start ein erstes Zeichen. Beide Handball-Teams gelten im Titelkampf als die Topfavoriten.

Im Konfettiregen und vor Feuerwerk reckten die Handballer des THW Kiel immer wieder den Supercup in die Höhe und genossen jubelnd den Prestigesieg im Duell mit Meister SC Magdeburg.

Durch das 36:33 (16:16) vor 5900 Zuschauern in Düsseldorf sicherte sich der Rekord-Champion und DHB-Pokalsieger zum zwölften Mal die Trophäe und machte damit kurz vor dem Auftakt der Bundesliga-Saison eine deutliche Kampfansage für den Titelkampf.

Nikola Bilyk mit acht Toren und Patrick Wiencek (7) waren in einem dramatischen Spiel beste Werfer beim Sieger. „Wir sind ein Team. Es geht nicht darum, wer die Tore macht. Wir wollen zusammen Titel gewinnen“, sagte Österreichs Rückraum-Ass Bilyk im TV-Sender Sky, „ich freue mich irrsinnig auf diese Liga dieses Jahr. Es wird unglaublich spannend und die Vorfreude ist riesengroß.“

Der THW erwischte den besseren Start

Die Magdeburger, bei denen Omar Ingi Magnusson sechsmal traf, verließen das Parkett mit hängenden Köpfen. „Ich bin superenttäuscht, weil wir viel investiert haben. Wir wollten dieses Spiel unbedingt gern gewinnen. Das war für uns alles andere als ein Vorbereitungsspiel. Dafür haben wir heute doch ein paar Sachen vermissen lassen“, sagte Trainer Bennet Wiegert.

Der THW, der noch einige Monate ohne seine verletzten Leistungsträger Hendrik Pekeler und Sander Sagosen auskommen muss, erwischte den besseren Start und erarbeitete sich einen früheren Drei-Tore-Vorsprung (5:2/7.). Der Meister aus Magdeburg kam zunächst überhaupt nicht in sein gefürchtetes Tempospiel und zeigte im Abschluss einige Schwächen. Beim Stand von 3:8 nahm Wiegert eine erste Auszeit, in der er sein Team lautstark aufrüttelte.

Der Vereinsweltmeister konnte den Rückstand danach zwar ein wenig verkürzen, der Anschluss gelang zunächst aber nicht. Das lag vor allem an THW-Torwart Niklas Landin, der ein gewohnt starker Rückhalt seines Teams war und die Magdeburger mit zahlreichen Paraden entzauberte.

Die Kieler hatten auch das bessere Ende für sich

Zudem hatte die Kieler Abwehr das isländische Rückraum-Duo Gisli Kristjansson und Magnusson gut im Griff. Beide brachten es in der ersten Halbzeit zusammen auf gerade einmal fünf Tore. Trotzdem kam der SCM gegen Ende der ersten Halbzeit besser ins Spiel und drei Minuten vor der Pause beim 14:14 zum Ausgleich. Kurz darauf gelang sogar die erstmalige Führung, die aber nicht Bestand hatte.

Nach dem Wechsel blieb es eng. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Ball und jedes Tor. Teilweise ging es auf und neben dem Parkett äußerst hektisch zu. Mitte der zweiten Halbzeit schien das Pendel dann zugunsten der Kieler auszuschlagen, die sich zehn Minuten vor Schluss wieder auf drei Tore absetzen konnten.

Doch Magdeburg gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich erneut heran. In der packenden Schlussphase hatte dann aber der Pokalsieger das bessere Ende für sich und bejubelte ausgelassen den Prestigesieg.

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Handball: Sieg gegen Meister Magdeburg: Kiel gewinnt Supercup

Der THW Kiel hat den Handball-Supercup gewonnen. Der DHB-Pokalsieger setzte sich am Mittwoch in Düsseldorf gegen den deutschen Meister SC Magdeburg mit 36 :33(16:16) durch. Für den THW war es der zwölfte Triumph in dem seit 1994 ausgetragenen Wettbewerb. Vor 5900 Zuschauern war Nikola Bilyk mit acht Toren bester Werfer beim Sieger. Für Magdeburg traf Omar Ingi Magnussen sechsmal.

Der THW Kiel hat den Handball-Supercup gewonnen. Der DHB-Pokalsieger setzte sich am Mittwoch in Düsseldorf gegen den deutschen Meister SC Magdeburg mit 36 :33(16:16) durch. Für den THW war es der zwölfte Triumph in dem seit 1994 ausgetragenen Wettbewerb. Vor 5900 Zuschauern war Nikola Bilyk mit acht Toren bester Werfer beim Sieger. Für Magdeburg traf Omar Ingi Magnussen sechsmal.

Liveticker zum Spiel

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Düsseldorf Hendrik Pekeler Kampfansage Magdeburg Patrick Wiencek SC Magdeburg Supercup THW THW Kiel

Handball-Topfavoriten: THW Kiel triumphiert im Supercup gegen SC Magdeburg

Im Supercup setzt sich Kiel gegen Magdeburg durch und damit kurz vor dem Bundesliga-Start ein erstes Zeichen. Beide Handball-Teams gelten im Titelkampf als die Topfavoriten.

Mit dem zwölften Triumph im Supercup hat der THW Kiel den ersten Saison-Titel gewonnen und eine deutliche Kampfansage an den SC Magdeburg gemacht. Der Pokalsieger setzte sich in einem dramatischen Handball-Krimi gegen den deutschen Meister mit 36:33 (16:16) durch.

Vor 5900 Zuschauern waren Nikola Bilyk mit acht Toren und Patrick Wiencek (7) beste Werfer beim Sieger. Für Magdeburg traf Omar Ingi Magnusson sechsmal. Der THW, der noch einige Monate ohne seine verletzten Leistungsträger Hendrik Pekeler und Sander Sagosen auskommen muss, erwischte den besseren Start und erarbeitete sich einen früheren Drei-Tore-Vorsprung (5:2/7.). Der Meister aus Magdeburg kam zunächst überhaupt nicht in sein gefürchtetes Tempospiel und zeigte im Abschluss einige Schwächen. Beim Stand von 3:8 nahm Trainer Bennet Wiegert eine erste Auszeit, in der er sein Team lautstark aufrüttelte.

Der Vereinsweltmeister konnte den Rückstand danach zwar ein wenig verkürzen, der Anschluss gelang zunächst aber nicht. Das lag vor allem an THW-Torwart Niklas Landin, der ein gewohnt starker Rückhalt seines Teams war und die Magdeburger mit zahlreichen Paraden entzauberte.

Zudem hatte die Kieler Abwehr das isländische Rückraum-Duo Gisli Kristjansson und Magnusson gut im Griff. Beide brachten es in der ersten Halbzeit zusammen auf gerade einmal fünf Tore. Trotzdem kam der SCM gegen Ende der ersten Halbzeit besser ins Spiel und drei Minuten vor der Pause beim 14:14 zum Ausgleich. Kurz darauf gelang sogar die erstmalige Führung, die aber nicht Bestand hatte.

Nach dem Wechsel blieb es eng. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Ball und jedes Tor. Teilweise ging es auf und neben dem Parkett äußerst hektisch zu. Mitte der zweiten Halbzeit schien das Pendel dann zugunsten der Kieler auszuschlagen, die sich zehn Minuten vor Schluss wieder auf drei Tore absetzen konnten.

Doch Magdeburg gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich erneut heran. In der packenden Schlussphase hatte dann aber der Pokalsieger das bessere Ende für sich und bejubelte ausgelassen den Prestigesieg.

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Bundesliga: Ginters Gänsehaut und Freiburger Lust auf Europapokal-Abende

Der SC Freiburg holt den dritten Sieg im vierten Bundesliga-Spiel. Die Gedanken kreisen auch um die Auslosung der Gruppenphase in der Europa League. Denn die Ansprüche der Freiburger sind gestiegen.

Mark Flekken ließ sich nicht zweimal bitten. Der Torwart des SC Freiburg folgte den Forderungen der eigenen Fans. Er kletterte zu ihnen hinauf auf den Zaun, nahm das Megafon in die Hand und löste so ein Kribbeln am Körper von Teamkollege Matthias Ginter aus.

„Ich hatte ehrlicherweise Gänsehaut am Ende“, sagte der Abwehrspieler des Fußball-Bundesligisten, der sich nach dem dritten Sieg im vierten Spiel von den eigenen Anhängern feiern ließ.

Dabei durfte Ginter in seiner Karriere schon ganz andere Erinnerungen sammeln. Er stand im Kader, als Deutschland 2014 den Titel bei der Weltmeisterschaft in Brasilien holte. Den DFB-Pokal und den Supercup gewann er mit Borussia Dortmund, und in den Anfangsjahren seiner Laufbahn sicherte sich Ginter mit den Freiburgern gleich zweimal den Pokalsieg mit der A-Jugend.

Freiburg stark, Bochum weiter punktlos

Ein 1:0 (0:0) gegen das weiterhin sieg- und punktlose Schlusslicht VfL Bochum sollte da doch eigentlich keine allzu großen Emotionen hervorrufen. Ginter widersprach. Denn die Breisgauer krönten einen ereignisreichen Freitag mit der bestmöglichen Ausbeute.

Noch am Mittag war die Gruppenphase der Europa League, in der Freiburg erstmals vertreten ist, ausgelost worden. Der Sport-Club trifft auf den FC Nantes, Olympiakos Piräus und Karabach Agdam. Gegen den Club aus Aserbaidschan geht es am 8. September mit einem Heimspiel los, wie die zeitgenaue Ansetzung am Samstag ergab.

Dass der Anspruch beim Pokalfinalisten gestiegen ist, unterstrich Angreifer Michael Gregoritsch. „Wir wollen weiterkommen“, machte der Österreicher unmissverständlich klar.

Gegen den im Vergleich zum 0:7 gegen den FC Bayern München stark verbesserten VfL agierte er glücklos. Gregoritsch scheiterte wie auch der eingewechselte Nils Petersen am Pfosten. Dennoch reichte es zu drei Zählern, weil Vincenzo Grifo nach einem verschossenen Elfmeter mit dem zweiten Nachschuss doch noch traf (48.) und auch Bochum zweifach Aluminium-Pech hatte.

Streich: „Wollen uns international beweisen“

„Neun Punkte aus vier Spielen – das hilft uns“, sagte Trainer Christian Streich, der bereits an das straffe Programm bis zum Ende der Gruppenphase Anfang November dachte. Zufrieden war aber auch er. Seine Mannschaft blieb zum dritten Mal ohne Gegentor. Nur bei der bitteren 1:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund, als in der Schlussphase eine Führung aus der Hand gegeben worden war, kassierten die Freiburger in dieser Saison Gegentreffer.

Einen großen Anteil daran hat auch Rückkehrer Ginter. Zusammen mit Philipp Lienhart sorgt der 28-Jährige, der in der Sommerpause von Borussia Mönchengladbach zurück an die Dreisam wechselte, für Ordnung. Er ist ein wichtiger Baustein, um die Ziele in dieser Saison zu erreichen. „Wir sind die Vertreter von Deutschland in der Europa League. Dort wollen wir uns beweisen, und das finden wir cool“, sagte Streich.

Einen Vorgeschmack, wie die Englischen Wochen unter Flutlicht in Freiburg aussehen könnten, bekamen die SC-Anhänger. Und Ginter und seine Mitspieler scheinen auf Anhieb Gefallen daran gefunden zu haben. „Natürlich hoffen wir, dass die Europapokal-Nächte ähnlich verlaufen“, sagte er.

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Bundesliga: Ginters Gänsehaut und Freiburger Lust auf Europapokal-Abende

Der SC Freiburg krönt einen ereignisreichen Tag mit dem dritten Sieg im vierten Bundesliga-Spiel. Die Gedanken kreisen auch um die Auslosung der Gruppenphase in der Europa League. Denn die Ansprüche der immer selbstbewusster auftretenden Freiburger sind gestiegen.

Mark Flekken ließ sich nicht zweimal bitten. Der Torwart des SC Freiburg folgte den Forderungen der eigenen Fans. Er kletterte zu ihnen hinauf auf den Zaun, nahm das Megafon in die Hand und löste so ein Kribbeln am Körper von Teamkollege Matthias Ginter aus. „Ich hatte ehrlicherweise Gänsehaut am Ende“, sagte der Abwehrspieler des Fußball-Bundesligisten, der sich nach dem dritten Sieg im vierten Spiel von den eigenen Anhängern feiern ließ.

Dabei durfte Ginter in seiner Karriere schon ganz andere Erinnerungen sammeln. Er stand im Kader, als Deutschland 2014 den Titel bei der Weltmeisterschaft in Brasilien holte. Den DFB-Pokal und den Supercup gewann er mit Borussia Dortmund, und in den Anfangsjahren seiner Laufbahn sicherte sich Ginter mit den Freiburgern gleich zweimal den Pokalsieg mit der A-Jugend.

Ein 1:0 (0:0) gegen das weiterhin sieg- und punktlose Schlusslicht VfL Bochum sollte da doch eigentlich keine allzu großen Emotionen hervorrufen. Ginter widersprach. Denn die Breisgauer krönten einen ereignisreichen Freitag mit der bestmöglichen Ausbeute.

Noch am Mittag war die Gruppenphase der Europa League, in der Freiburg erstmals vertreten ist, ausgelost worden. Der Sport-Club trifft auf den FC Nantes, Olympiakos Piräus und Karabach Agdam. Gegen den Club aus Aserbaidschan geht es am 8. September mit einem Heimspiel los, wie die zeitgenaue Ansetzung am Samstag ergab.

Dass der Anspruch beim Pokalfinalisten gestiegen ist, unterstrich Angreifer Michael Gregoritsch. „Wir wollen weiterkommen“, machte der Österreicher unmissverständlich klar.

Gegen den im Vergleich zum 0:7 gegen den FC Bayern München stark verbesserten VfL agierte er glücklos. Gregoritsch scheiterte wie auch der eingewechselte Nils Petersen am Pfosten. Dennoch reichte es zu drei Zählern, weil Vincenzo Grifo nach einem verschossenen Elfmeter mit dem zweiten Nachschuss doch noch traf (48.) und auch Bochum zweifach Aluminium-Pech hatte.

„Neun Punkte aus vier Spielen – das hilft uns“, sagte Trainer Christian Streich, der bereits an das straffe Programm bis zum Ende der Gruppenphase Anfang November dachte. Zufrieden war aber auch er. Seine Mannschaft blieb zum dritten Mal ohne Gegentor. Nur bei der bitteren 1:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund, als in der Schlussphase eine Führung aus der Hand gegeben worden war, kassierten die Freiburger in dieser Saison Gegentreffer.

Einen großen Anteil daran hat auch Rückkehrer Ginter. Zusammen mit Philipp Lienhart sorgt der 28-Jährige, der in der Sommerpause von Borussia Mönchengladbach zurück an die Dreisam wechselte, für Ordnung. Er ist ein wichtiger Baustein, um die Ziele in dieser Saison zu erreichen. „Wir sind die Vertreter von Deutschland in der Europa League. Dort wollen wir uns beweisen, und das finden wir cool“, sagte Streich.

Einen Vorgeschmack, wie die Englischen Wochen unter Flutlicht in Freiburg aussehen könnten, bekamen die SC-Anhänger. Und Ginter und seine Mitspieler scheinen auf Anhieb Gefallen daran gefunden zu haben. „Natürlich hoffen wir, dass die Europapokal-Nächte ähnlich verlaufen“, sagte er.

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