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BVB Comeback Dortmund Edin Terzic Nico Schulz Pflichtspiel SpVgg Greuther Fürth Testspiel

Nico Schulz gibt sein BVB-Comeback: Bald fest im Kader der U23?

Nico Schulz hat sein Comeback für den BVB gegeben. In einem Testspiel der U23 spielte er von Beginn an. Bald könnte er fest zum Drittligakader gehören.

Nico Schulz hat sein Comeback für den BVB gegeben. In einem Testspiel der U23 lief der 29-Jährige von Beginn an auf. Nun könnte er bald sogar fest zum Drittliga-Kader der Borussia gehören.

Am 7. Mai absolvierte Nico Schulz sein letztes Pflichtspiel für den BVB. Am 33. Spieltag der Vorsaison wurde Schulz beim 3:1-Auswärtssieg gegen Greuther Fürth eingewechselt. Es war sein 61. Einsatz für Schwarzgelb. Weitere sollen nicht mehr hinzu kommen.

Schon zu Beginn der Sommer-Vorbereitung machte Trainer Edin Terzic Schulz klar, dass er nicht mehr mit ihm plane. Entsprechend völlig außen vor war der 29-Jährige seither. Der erhoffte Abgang des Linksverteidigers kam jedoch nicht zustande. Stattdessen läuft sein gut dotierter Vertrag in Dortmund weiter – bis 2024 ist er gültig.

Schulz bald dauerhaft im U23-Kader?

Am Donnerstagnachmittag überraschte die Borussia dann aber. Schulz stand im Testspiel der U23 gegen den niederländischen Erstligisten Go Ahead Eagles Deventer (2:3) von Beginn an auf dem Platz. Wie die Ruhrnachrichten schreiben, soll dem Einsatz beim Drittliga-Team ein „entscheidendes Gespräch“ mit Edin Terzic vorausgegangen sein.

Möglich sei nun sogar, dass Schulz nach der Länderspielpause fest zum Kader der U23 gehören wird. So soll er Spielpraxis in der 3. Liga sammeln und könnte sich für einen möglichen Wechsel im Winter empfehlen. Ein Gespräch zwischen Schulz und Sportdirektor Sebastian Kehl soll darüber zeitnah geführt werden.

Die Maßnahme könnte für beide Seiten Sinn machen. Denn bei aller finanzieller Vergütung ist es auch für den Ex-Nationalspieler nicht sonderlich befriedigend, die gesamte Spielzeit über auf der Tribüne zu versauern. Mit Einsätzen in Liga drei kann er sich zumindest spielfit halten. Im Bestfall öffnet sich so die Tür für einen Winter-Deal einen Spaltbreit mehr.

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1. FC Union Berlin Bayern Borussia Dortmund Bundesliga BVB Dortmund Edin Terzic FC BAyern Ruhr Nachrichten

Bundesliga: BVB-Coach: Dortmund wird Meister, „ich weiß nur nicht, wann“

Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund hat zumindest eine vorsichtige Meister-Ansage formuliert. „Ihr könnt euch sicher sein, dass wir uns nichts mehr wünschen, als deutscher Meister zu werden“, sagt er bei einem Talk der „Ruhr Nachrichten“. Er sei sich auch sicher, dass der BVB Meister werde. „Ich weiß nur nicht, wann“, fügte Terzic lächelnd an. Aktuell belegt der Vize-Meister Rang zwei hinter Union Berlin, aber drei Punkte vor Serienmeister FC Bayern, der im übernächsten Spiel nach Dortmund kommt.

Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund hat zumindest eine vorsichtige Meister-Ansage formuliert. „Ihr könnt euch sicher sein, dass wir uns nichts mehr wünschen, als deutscher Meister zu werden“, sagt er bei einem Talk der „Ruhr Nachrichten“. Er sei sich auch sicher, dass der BVB Meister werde. „Ich weiß nur nicht, wann“, fügte Terzic lächelnd an. Aktuell belegt der Vize-Meister Rang zwei hinter Union Berlin, aber drei Punkte vor Serienmeister FC Bayern, der im übernächsten Spiel nach Dortmund kommt.

Grundsätzlich wolle er aber nicht zu weit in die Zukunft schauen, sagte der 39-Jährige am Mittwochabend, „wenn ich nicht mal weiß, wer in zehn Tagen in Köln spielen kann“. Auch auf die gerade schwächelnden Bayern schaue er nicht zu sehr. „Wir vergleichen uns nur mit uns selbst am gestrigen Tag“, sagte er ausweichend.

Er selbst sei auf jeden Fall „BVB-Fan, das kann und will ich gar nicht verheimlichen“, sagte Terzic. Aber genau deshalb habe er gezögert, als er gefragt wurde, nach der Interimszeit 20/21 fest Cheftrainer der Profis zu werden. „Warum jetzt?“, habe er sich gefragt. Und sei sich bewusst gewesen: „Ich unterschreibe den Vertrag als der nächste Ex-Trainer.“ Er sei eben als Trainer „immer nur so gut wie das Ergebnis vom Samstag.“

Artikel bei ruhrnachrichten.de

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Arbeitsweise Befreiungsschlag Borussia Dortmund BVB Champions League Dortmund Edin Terzic Fokus Kopenhagen Man City Moukoko Revierderby Ruhr Nachrichten Saisonstart Youssoufa

Terzic über den BVB-Saisonstart – „Große Last“ bei Moukoko

Edin Terzic zieht ein positives Fazit zum Saisonstart des BVB. Dazu lobt er die Arbeitsweise des Teams und setzt auf einen Befreiungsschlag bei Youssoufa Moukoko.

Mit dem Saisonstart von Borussia Dortmund zeigt sich Edin Terzic sehr zufrieden, vor allem mit der Arbeitsweise dahinter. Die Leistungen in den ersten Spielen seien aber nicht immer wie gewünscht gewesen. Dazu sprach er von einer „großen Last“ bei Youssoufa Moukoko, die nun hoffentlich abgefallen ist.

Nach den ersten sieben Spieltagen und inmitten der ersten Länderspielpause, steht der BVB auf dem zweiten Tabellenplatz. Fünf Siege und zwei Niederlagen waren die bisherigen Resultate in der Bundesliga. In der Champions League siegte man zum Auftakt gegen Kopenhagen und kassierte eine Woche später eine knappe 1:2-Pleite bei Man City.

Ein Saisonstart, den Edin Terzic als positiv bewertet. „Wir wollten unbedingt die 15 Punkte, und wir haben sie uns auch verdient“, zeigte er sich beim Talk der Ruhr Nachrichten zufrieden. Dass sechs Punkte nicht geholt wurden, wird von ihm viel weniger beachtet, als die Zähler auf der Habensseite.

Terzic geht als Vorbild voran: Minimalismus und harte Arbeit zahlen sich für Dortmund aus

Dieses Denken hat sich bislang auch auf dem Platz gezeigt. Ein eher minimalistisches Denken, möchte man meinen. Im Revierderby wurde bereits der vierte 1:0-Sieg der Saison eingefahren. Das ist gleich im doppelten Sinn ungewöhnlich: Zum einen, weil die Borussia immer als Tormaschine bekannt war. Zum anderen, weil nur in wenigen Ausnahmefällen gänzlich ohne Gegentore gewonnen wurde.

Der Fokus, die Defensive zu stabilisieren, sei nötig gewesen, „weil wir in der vergangenen Saison oft zwei, drei Tore schießen mussten, um Spiele zu gewinnen“, so Terzic. Dennoch sei es noch immer das Ziel, den offensiven Fußball auf den Platz zu bringen, „in den wir uns alle einmal verliebt haben“.

„Mit den Leistungen war ich zu Beginn nicht zufrieden“, gab er rückblickend aber auch dazu. Manch ein Sieg in den ersten Wochen, etwa gegen Bayer Leverkusen oder auch gegen die TSG Hoffenheim, hätte wohl durchaus auch noch kippen können. Taten sie aber nicht. Auch ein Grund, weshalb Schwarz-Gelb bereits drei Zähler Vorsprung auf den FC Bayern vorzuweisen hat.

Dass viele Fans gerade deshalb auf eine Chance auf die Meisterschaft hoffen, verstehe er. „Aber wir vergleichen uns nur mit uns selbst am gestrigen Tag“, wollte Terzic nicht allzu weit in die Zukunft blicken. „Wo waren wir, wo wollen wir hin?“, so das Arbeitsmotto.

Der Coach weiter: „Ihr könnt Euch sicher sein, dass wir uns nichts mehr wünschen, als Deutscher Meister zu werden. Ich weiß nur nicht, wann!“

Terzic über Moukoko: „Werde ihm weiter sagen, was er nicht gut macht“

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war Youssoufa Moukoko gewidmet. Der junge Stürmer, der sich in den letzten Monaten der vergangenen Saison nicht gerade glücklich über die geringen Einsatzzeiten zeigte, dem gegenüber Terzic jedoch ein sehr gutes Verhältnis nachgesagt wird.

„Es ist eine große Last von ihm abgefallen“, wusste eben jener zu berichten. Gemeint war natürlich der erlösende Siegtreffer im Revierderby am letzten Wochenende. „Wir hoffen, dass Mouko daraus Kraft ziehen kann.“

Und dennoch wolle er ihm nicht immer Honig um den Mund schmieren. „Mein Job ist es aber auch ihm mit seinen jungen 17-Jahren zu sagen, was noch nicht so gut ist“, mahnte Terzic etwas. Gerade angesichts der anvisierten Vertragsverlängerung werde er sich gegenüber dem Youngster nicht ändern und „ihm immer weiter sagen, was er nicht gut macht“. Darin sieht der Trainer seine Verantwortung.

„Ich will immer nur das Beste für die jungen Spieler. Als Technischer Direktor wollte ich das Bindeglied sein. Berater wollen Geld verdienen. Ich will, dass der Junge Einsatzzeit sammelt und irgendwann im großen Stadion spielt“, beschrieb er das Entwicklungsziel. Dazu betonte er: „Aber die Spieler müssen Leistungen und diese Gier zeigen.“

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1. FC Köln Anthony Modeste Baustelle Bayern BVB Derbysieg Dortmund Edin Terzic FC Augsburg FC BAyern Gregor Kobel Köln Mahmoud Dahoud Marco Reus Raphaël Guerreiro Revierderby Schalke Sébastien Haller Spießrutenlauf Thomas Meunier

Trotz Derbysieg und Tabellenführung: Die Baustellen beim BVB werden größer

Der BVB hat trotz Derbysieg und Tabellenführung aktuell viele Baustellen. Die nächsten Spiele und Aufgaben werden für den BVB zum echten Spießrutenlauf.

Der BVB feiert – und das völlig zurecht! Das gewonnene Revierderby katapultierte die Borussia an die Tabellenspitze, zeitgleich ließ auch noch der FC Bayern Federn gegen den FC Augsburg liegen. Und doch ist die Situation in Dortmund bedrohlich. Das Spiel gegen Schalke warf weitere Baustellen auf.

Cheftrainer Edin Terzic wird in der Länderspielpause viel zu tun haben. Angefangen mit dem Ausfall von Kapitän Marco Reus, der unter Terzic Dreh- und Angelpunkt der Dortmunder Mannschaft ist. Doch das ist nicht die einzige Baustelle, um die sich Terzic kümmern muss.

Das Personal bleibt beim BVB Kryptonit

Denn schon ohne den Ausfall von Marco Reus ging der BVB auf dem Zahnfleisch. Die Langzeitverletzten Mo Dahoud, Sebastien Haller, Mateu Morey, Jamie Bynoe-Gittens fehlen an allen Ecken und Enden. Mit Gregor Kobel und zuletzt auch Raphael Guerreiro fehlen weitere Leistungsträger.

Es ist der Mannschaft anzumerken, dass sie ans Limit gehen muss, um zu punkten. Auf Dauer wird das nicht gut gehen, zumal es die nächsten Gegner mit dem 1. FC Köln, dem FC Sevilla (Hin- und Rückspiel), dem FC Bayern und Union Berlin so richtig in sich haben. Ohne Reus, Haller, Dahoud und Co. könnte das eine ganz schöne Talfahrt werden.

Statistik zeigt: BVB die torungefährlichste Mannschaft der Bundesliga

Neben personellen Problem drückt der Schuh im Bereich der Torgefahr. In der Statistik-Erhebung der Bundesliga ist der BVB noch hinter dem VfL Bochum die ineffizienteste Mannschaft der Liga. Der Ausfall von Reus verschärft das Problem noch, auch wenn mit den wieder genesenen Donyell Malen und Karim Adeyemi endlich wieder Entlastung in das lahme Offensivspiel kommt.

Was fehlt, ist ein Vollstrecker, ist Sebastien Haller. Der als Ersatz verpflichtete Anthony Modeste ist mehr Fremdkörper als Soforthilfe, hat seinen größten Wert aktuell noch in der Lufthoheit bei (gegnerischen) Standards. Technisch ist der Franzose zu schwach, ist somit ein Stolperstein im Kombinationsspiel der Borussia. Geholt wurde Modeste ja auch eigentlich für die Verwertung von Hereingaben. In puncto Flankenhäufigkeit und -präzision ist der BVB aber schlichtweg eine Katastrophe.

Zwar würde der BVB mit Haller deutlich mehr Qualität und einen flüssigeren Ballvortrag im letzten Drittel dazu gewinnen, an der Präzision von Hereingaben muss die Borussia aber ganz dringend arbeiten.

Eine Lösung stellt Youssoufa Moukoko dar. Der Youngster wurde gegen Schalke eingewechselt, machte ordentlich Dampf und erzielte schließlich auch den Siegtreffer. Moukoko fehlt es aber an Reife in seinem Spiel, versucht es zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Mit seinen immer noch 17 Jahren ist das verständlich, aber durchaus einer der Gründe, warum das Edel-Talent Modeste nicht längst auf die Bank verdrängt hat.

Meunier wird trotz guter Leistungen zum Problem

Personell wie in puncto Torgefahr sieht es in Dortmund aktuell ganz dünn aus. Hinzu kommt für Edin Terzic noch ein drittes Problem: fehlende Optionen auf der rechten Abwehrseite. Thomas Meunier spielt zwar eine ordentliche, wenn nicht sogar sehr gute Saison, hat seine Schwächen aber im Spiel mit dem Ball am Fuß. Seine Hereingaben und Spieleröffnungen haben nicht die Qualität, die der BVB braucht. Dem Gegner wird es aktuell leicht gemacht, Verlagerungen auf die rechte BVB-Seite zu erzwingen und den Ballvortrag Meunier zu überlassen.

Dadurch, dass Marco Reus für die anstehenden Aufgaben nicht zur Verfügung steht, wird das Dortmunder Spiel zwangsläufig auf die Flügel verlagert werden. Das wird schwierig, wenn Meunier den Ballvortrag und die Hereingaben schultern muss. Denkbar wäre es, dass Terzic in den schweren Spielen gegen Köln, Sevilla, Bayern und Union auf Dreierkette umstellt und die rechte Außenbahn mit Marius Wolf oder Thorgan Hazard besetzt. Das setzt aber voraus, dass Raphael Guerreiro fit bleibt.

Der BVB holt das Maximum raus

Es ist schwierig, den Ball nach dem tollen Auftritt gegen Manchester City und dem Derbysieg flach zu halten. Und doch muss man sich beim BVB schlichtweg gewahr sein, dass die kommenden Wochen ganz schön finster werden könnten.

Und dann gilt es, die personelle Misere zu berücksichtigen und nicht den Kopf zu verlieren, denn was klar festzuhalten ist, ist dass die Mannschaft das Maximum herausholt. Und das ist es doch, was in der Vergangenheit viel zu oft gefehlt hat.

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1. FC Köln Anthony Modeste Baustelle Bayern BVB Derbysieg Dortmund Edin Terzic FC Augsburg FC BAyern Gregor Kobel Köln Mahmoud Dahoud Marco Reus Raphaël Guerreiro Revierderby Schalke Sébastien Haller Spießrutenlauf Thomas Meunier

Trotz Derbysieg und Tabellenführung: Die Baustellen beim BVB werden größer

Der BVB hat trotz Derbysieg und Tabellenführung aktuell viele Baustellen. Die nächsten Spiele und Aufgaben werden für den BVB zum echten Spießrutenlauf.

Der BVB feiert – und das völlig zurecht! Das gewonnene Revierderby katapultierte die Borussia an die Tabellenspitze, zeitgleich ließ auch noch der FC Bayern Federn gegen den FC Augsburg liegen. Und doch ist die Situation in Dortmund bedrohlich. Das Spiel gegen Schalke warf weitere Baustellen auf.

Cheftrainer Edin Terzic wird in der Länderspielpause viel zu tun haben. Angefangen mit dem Ausfall von Kapitän Marco Reus, der unter Terzic Dreh- und Angelpunkt der Dortmunder Mannschaft ist. Doch das ist nicht die einzige Baustelle, um die sich Terzic kümmern muss.

Das Personal bleibt beim BVB Kryptonit

Denn schon ohne den Ausfall von Marco Reus ging der BVB auf dem Zahnfleisch. Die Langzeitverletzten Mo Dahoud, Sebastien Haller, Mateu Morey, Jamie Bynoe-Gittens fehlen an allen Ecken und Enden. Mit Gregor Kobel und zuletzt auch Raphael Guerreiro fehlen weitere Leistungsträger.

Es ist der Mannschaft anzumerken, dass sie ans Limit gehen muss, um zu punkten. Auf Dauer wird das nicht gut gehen, zumal es die nächsten Gegner mit dem 1. FC Köln, dem FC Sevilla (Hin- und Rückspiel), dem FC Bayern und Union Berlin so richtig in sich haben. Ohne Reus, Haller, Dahoud und Co. könnte das eine ganz schöne Talfahrt werden.

Statistik zeigt: BVB die torungefährlichste Mannschaft der Bundesliga

Neben personellen Problem drückt der Schuh im Bereich der Torgefahr. In der Statistik-Erhebung der Bundesliga ist der BVB noch hinter dem VfL Bochum die ineffizienteste Mannschaft der Liga. Der Ausfall von Reus verschärft das Problem noch, auch wenn mit den wieder genesenen Donyell Malen und Karim Adeyemi endlich wieder Entlastung in das lahme Offensivspiel kommt.

Was fehlt, ist ein Vollstrecker, ist Sebastien Haller. Der als Ersatz verpflichtete Anthony Modeste ist mehr Fremdkörper als Soforthilfe, hat seinen größten Wert aktuell noch in der Lufthoheit bei (gegnerischen) Standards. Technisch ist der Franzose zu schwach, ist somit ein Stolperstein im Kombinationsspiel der Borussia. Geholt wurde Modeste ja auch eigentlich für die Verwertung von Hereingaben. In puncto Flankenhäufigkeit und -präzision ist der BVB aber schlichtweg eine Katastrophe.

Zwar würde der BVB mit Haller deutlich mehr Qualität und einen flüssigeren Ballvortrag im letzten Drittel dazu gewinnen, an der Präzision von Hereingaben muss die Borussia aber ganz dringend arbeiten.

Eine Lösung stellt Youssoufa Moukoko dar. Der Youngster wurde gegen Schalke eingewechselt, machte ordentlich Dampf und erzielte schließlich auch den Siegtreffer. Moukoko fehlt es aber an Reife in seinem Spiel, versucht es zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Mit seinen immer noch 17 Jahren ist das verständlich, aber durchaus einer der Gründe, warum das Edel-Talent Modeste nicht längst auf die Bank verdrängt hat.

Meunier wird trotz guter Leistungen zum Problem

Personell wie in puncto Torgefahr sieht es in Dortmund aktuell ganz dünn aus. Hinzu kommt für Edin Terzic noch ein drittes Problem: fehlende Optionen auf der rechten Abwehrseite. Thomas Meunier spielt zwar eine ordentliche, wenn nicht sogar sehr gute Saison, hat seine Schwächen aber im Spiel mit dem Ball am Fuß. Seine Hereingaben und Spieleröffnungen haben nicht die Qualität, die der BVB braucht. Dem Gegner wird es aktuell leicht gemacht, Verlagerungen auf die rechte BVB-Seite zu erzwingen und den Ballvortrag Meunier zu überlassen.

Dadurch, dass Marco Reus für die anstehenden Aufgaben nicht zur Verfügung steht, wird das Dortmunder Spiel zwangsläufig auf die Flügel verlagert werden. Das wird schwierig, wenn Meunier den Ballvortrag und die Hereingaben schultern muss. Denkbar wäre es, dass Terzic in den schweren Spielen gegen Köln, Sevilla, Bayern und Union auf Dreierkette umstellt und die rechte Außenbahn mit Marius Wolf oder Thorgan Hazard besetzt. Das setzt aber voraus, dass Raphael Guerreiro fit bleibt.

Der BVB holt das Maximum raus

Es ist schwierig, den Ball nach dem tollen Auftritt gegen Manchester City und dem Derbysieg flach zu halten. Und doch muss man sich beim BVB schlichtweg gewahr sein, dass die kommenden Wochen ganz schön finster werden könnten.

Und dann gilt es, die personelle Misere zu berücksichtigen und nicht den Kopf zu verlieren, denn was klar festzuhalten ist, ist dass die Mannschaft das Maximum herausholt. Und das ist es doch, was in der Vergangenheit viel zu oft gefehlt hat.

Alles zum BVB bei 90min:

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Borussia Dortmund Bundesliga DFB Dortmund Edin Terzic FC Schalke 04 Hansi Flick Japan Marco Reus Nico Schlotterbeck Salih Özcan Sebastian Kehl Sky

Bundesliga: Reus schon wieder verletzt – Kehl: WM nicht in Gefahr

100 der letzten 107 Pflichtspiele für Borussia Dortmund hat Marco Reus absolviert. Für den oft verletzten Nationalspieler eine sehr lange Serie. Doch nun hat er sich wieder verletzt.

Nachdem er in langen Untersuchungen erst mal leichte Entwarnung bekommen hatte, sortierte Marco Reus kurz vor Mitternacht die vielen guten Wünsche in den sozialen Medien. Und er repostete die, die ihn offenbar am meisten bewegten.

Seine Mitspieler hatten nach dem 1:0-Derbysieg gegen den FC Schalke 04 symbolisch ein Kabinen-Foto mit seinem Trikot gemacht. Kollegen wie Nico Schlotterbeck oder Salih Özcan wünschten ihrem „Brudi“ gute Besserung.

WM für Reus in Gefahr?

Wahrscheinlich hatten einige von ihnen dasselbe gedacht wie viele Fans, als Reus nach einer halben Stunde des Derbys der Fuß umknickte und er sich sofort schmerzverzerrt das Gesicht hielt. Nicht schon wieder! Ausgerechnet im WM-Jahr, 66 Tage vor dem deutschen Auftaktspiel gegen Japan, verletzte sich einer der größten Pechvögel der DFB-Geschichte erneut. Würde Reus also das fünfte von sieben möglichen Turnieren mit der Nationalmannschaft verpassen? Trainer Edin Terzic schloss die Fragen nach Reus bei Sky und auf der Pressekonferenz mit den Worten: „Alles Gute, Capitano und bis bald!“

Auch Youssoufa Moukoko war tief bewegt. „Ich hoffe und bete, dass es nicht so schlimm ist“, sagte der Siegtorschütze und Derby-Held, mit 17 gerade mal rund halb so alt wie der 33-Jährige Reus. Reus bedankte sich via Instagram für die vielen guten Wünsche und versprach: „Ich werde bald zurück sein! Ich werde nie aufgeben!“

BVB-Sportchef gibt leichte Entwarnung

Da wusste er wohl schon, was Sportchef Sebastian Kehl im „Doppelpass“ bei Sport1 verkündete. „Ich kann ein klein wenig Entwarnung geben“, sagte Dortmunds Sportchef: „Die Untersuchungen gestern haben keinen Bruch gezeigt. Er hat eine Außenbandverletzung im Sprunggelenk, aber auch nicht so gravierend, dass die WM gefährdet ist.“ Er hoffe, „dass Marco uns in drei bis vier Wochen wieder zur Verfügung steht.“

Sollte dies aufgehen, blieben vier weitere Wochen bis zum WM-Startschuss von Bundestrainer Hansi Flick am 14. November. Und Reus hätte wohl körperlich nicht zu viel verloren. „Er war topfit, komplett gesund und einer herausragenden Form“, sagte Vereinscoach Terzic: „Und dann passiert sowas. Wie so häufig in seiner Karriere. Marco hatte schon so viele Rückschläge in seiner Karriere. Und wir hatten gehofft, dass er endlich durch ist. Gerade im WM-Jahr.“

Einsätze gegen Ungarn und England unwahrscheinlich

In jedem Fall verpasst der Offensivspieler die Nations-League-Spiele am Freitag gegen Ungarn und drei Tage später in England und damit die Chance, sich bei den letzten Härtetests vor der Kader-Nominierung nochmal zu positionieren. Nachdem er schon die letzten sieben Länderspiele allesamt verpasste. Zu WM-Beginn wird Reus dann wieder ein Jahr ohne Einsatz im DFB-Team sein, seit seiner ersten Nominierung im Mai 2010 kam er auf gerade mal 48 Partien. Das sind durchschnittlich gerade mal vier im Jahr.

Doch bei Flick steht Reus grundsätzlich hoch im Kurs. „Ich glaube, ich muss Hansi Flick nicht erklären, wie gut Marco Reus ist“, sagte Terzic noch in der vergangenen Woche: „Er hat eine sehr hohe Meinung von ihm und von seinen Qualitäten, das hat er ja auch immer wieder betont.“ In der Tat lobte der Bundestrainer Reus immer wieder als „Unterschiedsspieler“. Nach Katar mitnehmen wird er ihn aber sicher nur komplett fit.

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Borussia Dortmund BVB Derbysieg Edin Terzic FC Schalke 04 Glück Julian Brandt Marco Reus Mats Hummels Revierderby Ruhr Nachrichten Schalke Sebastian Kehl Youssoufa Moukoko

BVB zwischen „den schönsten drei Punkten“ und der „extrem bitteren“ Reus-Verletzung: Die Stimmen zum Derbysieg

Derbysieg! Dank eines hart erkämpften 1:0 gegen Schalke 04 springt Borussia Dortmund mindestens für eine Nacht an die Tabellenspitze. Die BVB-Stimmen zum Spiel mit Edin Terzic, Mats Hummels, Youssoufa Moukoko, Julian Brandt und Sebastian Kehl

Derbysieg! Dank eines hart erkämpften 1:0 springt Borussia Dortmund mindestens für eine Nacht an die Tabellenspitze. Gegen gut eingestellte Schalker wird Youngster Youssoufa Moukoko zum Mann des Tages. Kapitän Marco Reus muss verletzt ausgewechselt werden und droht lange auszufallen.

Die BVB-Stimmen zum Spiel, zitiert via Ruhr Nachrichten und bvb.de:

Edin Terzic…

… über den Derbysieg:

„Die Bedeutung dieses Spiels hat man in diesem Stadion gespürt. Da geht es auch nur um drei Punkte, aber das sind die schönsten, die man in der Saison holen kann.“

„In der ersten Halbzeit haben wir nicht so viele Torchancen herausspielen können, sind aber sehr gut ins letzte Drittel gekommen. Wir wussten, dass es sehr leidenschaftlich und sehr emotional werden würde. Dieses Spiel haben wir angenommen. Es ging um drei Punkte. Es sind die süßesten Punkte, die wir in einer Saison gewinnen können.“

… über die Verletzung von Marco Reus:

„Ich habe in der Halbzeitpause mit ihm sprechen können. Er war sehr enttäuscht, hatte große Schmerzen. Es schaut so aus, dass die Bänder verletzt sind. Er ist nicht mehr im Stadion und auf dem Weg nach Hause. Wir denken, dass es nicht ganz so lange dauern wird.“

Youssoufa Moukoko…

… über sein Siegtor:

„Der Verteidiger hat sich ein bisschen nach vorne geschoben, dahinter war ein größerer freier Raum. Dann habe ich hochgeschaut und gesehen, wie die Menschen auf der Süd durchgedreht sind. Davon träumst du als Kind. Es war sehr schön, das zu erleben. Wenn ich als Joker reinkomme, ist es für mich auch gut. Irgendwann werde ich auch mal wieder von Anfang an spielen, aber ich mache mir da keinen Druck.“

Mats Hummels…

… über das Besondere am Revierderby:

„Ein Derby ist eh schon immer etwas Spezielles, aber jetzt nach der Pause noch einmal ganz besonders. Das letzte Derby mit Fans ist drei Jahre her, alle haben sich drauf gefreut. Die Atmosphäre hier im Stadion und drumherum war großartig. Es gab viele große Augen bei uns in der Mannschaft – und meine gehörten dazu.“

Julian Brandt…

… über das Spiel:

„Für einige war es schon intensiv. Die Motivation ist aber einfach da, wenn du hier lebst und alles mitkriegst. Wir haben alle Körner rausgeholt. Die Schalker haben es uns nicht einfach gemacht, auch wir haben es uns phasenweise selbst nicht leicht gemacht. Wir wussten, dass sie versuchen, ein wildes Spiel zu spielen und wir unserer Linie treu bleiben müssen. Wir haben ihnen teilweise die Luft zum Atmen genommen. Was nicht so gut war – was uns zuletzt eigentlich ausgezeichnet hat –, dass wir keine glasklaren Chancen herausgearbeitet haben. Wir mussten das Tor etwas erzwingen, zum Glück hatten wir Jungs, die wir von der Bank bringen konnten.“

… über Marco Reus:

„Wir haben ihn in der Halbzeit schon nicht mehr gesehen. Der Knöchel war sehr dick. Aber eine Diagnose stellen kann ich nicht. Ich hoffe, dass er extrem schnell wieder gesund wird. Das Einzige, was wir für ihn tun konnten, war das Spiel zu gewinnen. Als er länger liegenblieb, wussten wir, dass es ernster ist. Es ist extrem bitter. Es ist ein absoluter Wermutstropfen.“

… über die Bedeutung des Derbysiegs:

„Es ist ein Mix aus allem: Es ist wichtig für die Stadt und die Fans, zum anderen haben wir die letzten beiden Spiele verloren und deswegen war es wichtig, heute zu gewinnen. Deswegen ist auch eine große Last abgefallen. Du nimmst das ja auch zwei Wochen mit in die Pause, wenn du hier kein gutes Resultat rausholst. So hattest du etwas Spieltagsglück.“

Nico Schlotterbeck…

… über das Spiel:

„Die ganze Woche hat sich ums Derby gedreht. Geil! Hochverdient! Und dann macht es ein Jungspund: Mouki! Das freut mich unheimlich. Die Fans tragen uns. Das hat sehr viel Bock gemacht. Und die Feier danach macht am meisten Bock. Schalke stand sehr defensiv, hat viele lange Bälle gespielt auf die großen Stürmer. Ich bin glücklich, dass wir ein Tor geschafft haben, und wenn du zu null spielst, dann reicht ein Tor.“

Karim Adeyemi…

… über das Derby:

„Wir waren heiß, wollten unbedingt gewinnen und zeigen, wer die Nummer eins ist. Es war kein normales Spiel. Es ging darum, den ersten, den zweiten Ball zu gewinnen.“

Donyell Malen…

Über den Sieg:

„Ich bin sehr glücklich. Es war ein großes Spiel, und es fühlt sich sehr gut an, es gewonnen zu haben. Wir hätten etwas klarer spielen müssen im letzten Drittel. Wir hatten viele Möglichkeiten, aber manchmal ist es so in solchen Spielen.“

Sebastian Kehl…

… über die Verletzung von Marco Reus:

„Wir müssen befürchten, dass die Bänder verletzt sind, wir hoffen für Marco und für uns, dass wir ihn schnell wieder bei uns haben. Wenn ein Spieler wie er dann nicht mehr weitermachen kann, weiß man, dass es wohl schlimmer ist. Dennoch hoffen wir, dass er Glück hatte, das hat er sich in den letzten Jahren verdient, da war er sehr stabil. Wenn man sich die Szene anschaut, ist es brutal unglücklich gelaufen.“

Alles zum BVB bei 90min:

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BVB zwischen „den schönsten drei Punkten“ und der „extrem bitteren“ Reus-Verletzung: Die Stimmen zum Derbysieg

Derbysieg! Dank eines hart erkämpften 1:0 gegen Schalke 04 springt Borussia Dortmund mindestens für eine Nacht an die Tabellenspitze. Die BVB-Stimmen zum Spiel mit Edin Terzic, Mats Hummels, Youssoufa Moukoko, Julian Brandt und Sebastian Kehl

Derbysieg! Dank eines hart erkämpften 1:0 springt Borussia Dortmund mindestens für eine Nacht an die Tabellenspitze. Gegen gut eingestellte Schalker wird Youngster Youssoufa Moukoko zum Mann des Tages. Kapitän Marco Reus muss verletzt ausgewechselt werden und droht lange auszufallen.

Die BVB-Stimmen zum Spiel, zitiert via Ruhr Nachrichten und bvb.de:

Edin Terzic…

… über den Derbysieg:

„Die Bedeutung dieses Spiels hat man in diesem Stadion gespürt. Da geht es auch nur um drei Punkte, aber das sind die schönsten, die man in der Saison holen kann.“

„In der ersten Halbzeit haben wir nicht so viele Torchancen herausspielen können, sind aber sehr gut ins letzte Drittel gekommen. Wir wussten, dass es sehr leidenschaftlich und sehr emotional werden würde. Dieses Spiel haben wir angenommen. Es ging um drei Punkte. Es sind die süßesten Punkte, die wir in einer Saison gewinnen können.“

… über die Verletzung von Marco Reus:

„Ich habe in der Halbzeitpause mit ihm sprechen können. Er war sehr enttäuscht, hatte große Schmerzen. Es schaut so aus, dass die Bänder verletzt sind. Er ist nicht mehr im Stadion und auf dem Weg nach Hause. Wir denken, dass es nicht ganz so lange dauern wird.“

Youssoufa Moukoko…

… über sein Siegtor:

„Der Verteidiger hat sich ein bisschen nach vorne geschoben, dahinter war ein größerer freier Raum. Dann habe ich hochgeschaut und gesehen, wie die Menschen auf der Süd durchgedreht sind. Davon träumst du als Kind. Es war sehr schön, das zu erleben. Wenn ich als Joker reinkomme, ist es für mich auch gut. Irgendwann werde ich auch mal wieder von Anfang an spielen, aber ich mache mir da keinen Druck.“

Mats Hummels…

… über das Besondere am Revierderby:

„Ein Derby ist eh schon immer etwas Spezielles, aber jetzt nach der Pause noch einmal ganz besonders. Das letzte Derby mit Fans ist drei Jahre her, alle haben sich drauf gefreut. Die Atmosphäre hier im Stadion und drumherum war großartig. Es gab viele große Augen bei uns in der Mannschaft – und meine gehörten dazu.“

Julian Brandt…

… über das Spiel:

„Für einige war es schon intensiv. Die Motivation ist aber einfach da, wenn du hier lebst und alles mitkriegst. Wir haben alle Körner rausgeholt. Die Schalker haben es uns nicht einfach gemacht, auch wir haben es uns phasenweise selbst nicht leicht gemacht. Wir wussten, dass sie versuchen, ein wildes Spiel zu spielen und wir unserer Linie treu bleiben müssen. Wir haben ihnen teilweise die Luft zum Atmen genommen. Was nicht so gut war – was uns zuletzt eigentlich ausgezeichnet hat –, dass wir keine glasklaren Chancen herausgearbeitet haben. Wir mussten das Tor etwas erzwingen, zum Glück hatten wir Jungs, die wir von der Bank bringen konnten.“

… über Marco Reus:

„Wir haben ihn in der Halbzeit schon nicht mehr gesehen. Der Knöchel war sehr dick. Aber eine Diagnose stellen kann ich nicht. Ich hoffe, dass er extrem schnell wieder gesund wird. Das Einzige, was wir für ihn tun konnten, war das Spiel zu gewinnen. Als er länger liegenblieb, wussten wir, dass es ernster ist. Es ist extrem bitter. Es ist ein absoluter Wermutstropfen.“

… über die Bedeutung des Derbysiegs:

„Es ist ein Mix aus allem: Es ist wichtig für die Stadt und die Fans, zum anderen haben wir die letzten beiden Spiele verloren und deswegen war es wichtig, heute zu gewinnen. Deswegen ist auch eine große Last abgefallen. Du nimmst das ja auch zwei Wochen mit in die Pause, wenn du hier kein gutes Resultat rausholst. So hattest du etwas Spieltagsglück.“

Nico Schlotterbeck…

… über das Spiel:

„Die ganze Woche hat sich ums Derby gedreht. Geil! Hochverdient! Und dann macht es ein Jungspund: Mouki! Das freut mich unheimlich. Die Fans tragen uns. Das hat sehr viel Bock gemacht. Und die Feier danach macht am meisten Bock. Schalke stand sehr defensiv, hat viele lange Bälle gespielt auf die großen Stürmer. Ich bin glücklich, dass wir ein Tor geschafft haben, und wenn du zu null spielst, dann reicht ein Tor.“

Karim Adeyemi…

… über das Derby:

„Wir waren heiß, wollten unbedingt gewinnen und zeigen, wer die Nummer eins ist. Es war kein normales Spiel. Es ging darum, den ersten, den zweiten Ball zu gewinnen.“

Donyell Malen…

Über den Sieg:

„Ich bin sehr glücklich. Es war ein großes Spiel, und es fühlt sich sehr gut an, es gewonnen zu haben. Wir hätten etwas klarer spielen müssen im letzten Drittel. Wir hatten viele Möglichkeiten, aber manchmal ist es so in solchen Spielen.“

Sebastian Kehl…

… über die Verletzung von Marco Reus:

„Wir müssen befürchten, dass die Bänder verletzt sind, wir hoffen für Marco und für uns, dass wir ihn schnell wieder bei uns haben. Wenn ein Spieler wie er dann nicht mehr weitermachen kann, weiß man, dass es wohl schlimmer ist. Dennoch hoffen wir, dass er Glück hatte, das hat er sich in den letzten Jahren verdient, da war er sehr stabil. Wenn man sich die Szene anschaut, ist es brutal unglücklich gelaufen.“

Alles zum BVB bei 90min:

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Borussia Dortmund BVB Dortmund Edin Terzic FC Schalke 04 Mutter Ralf Fährmann Revierderby Schalke Sebastian Kehl

Revierderby: Terzic und Kehl sehen BVB im Vorteil

Lediglich Ralf Fährmann hat für den FC Schalke 04 bisher ein Revierderby bestritten. BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl sieht das als Vorteil für seine Mannschaft an.

Am Samstag um 15.30 Uhr ist es wieder soweit: nach einer Saison ohne die Mutter aller Derbys ist das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 zurück. Für BVB-Trainer Edin Terizc ist es das erste Duell vor Zuschauern und für viele Knappen sogar das erste Derby der Karriere.

„Es mag vielleicht ein Vorteil sein. Ich weiß, wie stark unser Stadion sein kann. Das macht etwas mit dem Gegner, mit einer Mannschaft, die das noch nicht kennt und mit Spielern, die vielleicht neu in der Liga angekommen sind“, sagte Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl auf der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Revierderby gegen den FC Schalke 04.

Kehl, der selbst zahlreiche Derbys gespielt hat, sieht seine Mannschaft gegen die Königsblauen im Vorteil, denn lediglich Ersatztorwart Ralf Fährmann weiß aus eigener Erfahrung, was dieses Spiel für die beiden Vereine und deren Fans bedeutet.

Terzic gibt sich siegessicher – und weiß um die Bedeutung

Aber auch Kehl ist bewusst, dass in einem Derby immer alles passieren kann: „Schalke wird alles in die Waagschale werfen. Da geht es auch nicht drum, ob eine Mannschaft oben oder unten steht. Die Schalker werden sehr engagiert in unser Stadion kommen.“

In der Tabelle trennen beide Mannschaften sieben Ränge und sechs Punkte. BVB-Trainer Edin Terzic ist sich sicher, dass sein Team am Ende als Sieger vom Platz geht – ungeachtet der Tabellenplatzierung: „In einem Derby geht es nicht um den Tabellenstand, sondern es sind ganz besondere Spiele. Wenn wir das Spiel gewinnen wollen, müssen wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen und uns nicht nur auf die Emotionalität verlassen. Das müssen wir sicherlich nutzen, aber unsere Qualitäten werden dafür sorgen, dass wir das Spiel gewinnen.“

Der enormen Bedeutung des Duells ist sich Terzic vollkommen bewusst: „Glauben Sie mir: Es gibt als BVB-Trainer nichts Schlimmeres, als dem Schalker Trainer zum Sieg zu gratulieren. Wir sind uns der Verantwortung bewusst. Wir wissen, welche Bedeutung das Spiel für unsere Fans und die Region hat. Wir wissen, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen. Wir wollen das Spiel aber auch für uns gewinnen“, erklärte der 39-Jährige.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Revierderby: Terzic und Kehl sehen BVB im Vorteil veröffentlicht.

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Bundesliga: Terzic: Gratulation an Schalke-Trainer „das Schlimmste“

Trainer Edin Terzic ist vor seinem Derby mit Borussia Dortmund gegen den FC Schalke 04 vor Zuschauern hochmotiviert. „In meinem Leben als Trainer würde es nichts Schlimmeres geben, als dem Schalker Trainer zum Sieg gratulieren zu müssen“, sagte der 39-Jährige am Tag vor dem Duell am Samstag (15.30 Uhr). Terzic ist in Menden im nahen Sauerland geboren und mit Unterbrechung seit sieben Jahren im Verein.

Trainer Edin Terzic ist vor seinem Derby mit Borussia Dortmund gegen den FC Schalke 04 vor Zuschauern hochmotiviert. „In meinem Leben als Trainer würde es nichts Schlimmeres geben, als dem Schalker Trainer zum Sieg gratulieren zu müssen“, sagte der 39-Jährige am Tag vor dem Duell am Samstag (15.30 Uhr). Terzic ist in Menden im nahen Sauerland geboren und mit Unterbrechung seit sieben Jahren im Verein.

Dass die Schalker am Freitag spontan ein öffentliches Training ansetzen, um sich von den Fans euphorisieren zu lassen, kommentierte der Coach gelassen. „Wir brauchen keine Extra-Motivation. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst“, sagte er: „Es war kein Thema, vorher öffentlich zu trainieren. Vielleicht tun wir das nächste Woche, um hoffentlich mit unseren Fans den Derby-Sieg zu feiern.“

Schon seit Beginn der Woche habe er der Mannschaft gesagt: „Trotz Manchester. Das wichtigste Spiel diese Woche ist das Derby.“ Bei Manchester City in der Champions League verloren die Dortmunder am Mittwoch unglücklich 1:2 durch ein Tor des früheren BVB-Torjägers Erling Haaland.

Sportchef Sebastian Kehl setzt am Samstag auch darauf, dass die Schalker nach dem Abstieg 2021 und zwei folgenden Umbrüchen wenige Spieler mit Erfahrung in diesem Derby dabeihaben. „Ich glaube schon, dass der ein oder andere Schalker durch den Tunnel laufen und denken wird: Hoffentlich kommen wir heil wieder raus“, sagte Kehl: „Wir wollen versuchen, dem Spiel direkt unseren Stempel aufzudrücken und diese Verunsicherung vielleicht zu nutzen.“

Informationen zum Spiel bei bundesliga.de

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