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Europa League: Braga zu abgezockt: Union Berlin verliert nächstes Spiel

Union Berlin verliert auch sein zweites Spiel in der Europa League. Eigentlich legen die Eisernen bei Sporting Braga gut los, am Ende aber sind die Portugiesen cleverer.

In der Bundesliga ganz oben, in Europa droht das frühe Aus: Der 1. FC Union Berlin hat den Auftakt in seine Premierensaison in der Europa League endgültig verpatzt. Eine Woche nach der 0:1-Niederlage gegen den belgischen Erstligisten Union Saint-Gilloise verlor das Team von Trainer Urs Fischer auch das zweite Gruppenspiel bei Sporting Braga mit 0:1 (0:0).

„Wir sind natürlich enttäuscht. Das Resultat am Schluss spiegelt nicht unsere Leistung wider“, sagte Union-Trainer Urs Fischer. „Wir hatten selbst genug Möglichkeiten in einem Auswärtsspiel. Der einzige Vorwurf ist, dass wir aus den Möglichkeiten keine Tore machen.“

Nach einer unglücklichen Abwehraktion von Berlins Torhüter Frederik Rönnow erzielte Vitinho (77. Minute) vor 17.782 Zuschauern am Donnerstag den entscheidenden Treffer für die Portugiesen. Der Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga bleibt in der Gruppe D ohne Punkte, während Braga mit sechs Zählern die optimale Ausbeute aus den ersten beiden Spielen holte.

„Wir waren ganz gut im Spiel, haben dann durch einen blöden Konter den Treffer kassiert. Jetzt müssen wir das schnell abhaken“, sagte Mittelfeldspieler Rani Khedira.

Union fehlten Ideen und Genauigkeit

Vor ihren rund 3000 mitgereisten Fans legten die Berliner zunächst gut los. Die Anhänger sangen im Estádio Municipal mit seiner beeindruckenden Felswand praktisch durch, auch die Mannschaft gab auf dem Rasen alles. Sheraldo Becker hätte nach knapp einer Viertelstunde fast die frühe Führung erzielt, seinen Lupfer aus spitzem Winkel wehrte der portugiesische Torhüter aber zur Ecke ab. Der anschließende Kopfball von Diogo Leite, der vergangene Saison noch für Braga gespielt hatte, ging an den Außenpfosten.

Union war die aktivere Mannschaft, aber es fehlte oft die letzte Idee. Und was nach vorne kam, wehrte Braga meist clever ab. Der Tabellenzweite der portugiesischen Liga war stark mit fünf Siegen und einem Remis in die heimische Saison gestartet. Was Sporting auszeichnet: eine geschlossene Defensive und schnelle Konter. Kurz vor der Pause wären die Gastgeber fast in Führung gegangen. Rönnow klärte gegen Banza in höchster Not per Fußabwehr.

Union fehlten Ideen und Genauigkeit. Zwar ging es auch nach dem Seitenwechsel wieder ordentlich los. Aber auch Julian Ryerson zielte nicht genau genug, sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. So entwickelte sich eine Partie, deren spielerisches Niveau immer stärker abnahm. Es gab Fouls und Gelbe Karten, nur sehenswerte Aktionen gab es immer weniger.

Je länger das Spiel dauerte, desto mehr legte Union den Fokus auf die Defensive. Und das ging nicht gut. Braga drängte immer mehr auf den Ausgleich – und wurde belohnt. Einen Distanzschuss wehrte Rönnow zwar zur Seite, aber auch genau vor die Füße von Vitinho ab. Der erzielte den Siegtreffer für die abgezockten Portugiesen.

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Europa League: Unions Leite freut sich auf „großes Spektakel“ in Braga

Die Rückkehr in die Heimat ist für Union Berlins Diogo Leite erst einmal nebensächlich. Nach dem 0:1 zum Auftakt der Europa League gegen den belgischen Erstligisten Royal Union Saint-Gilloise wollen die Köpenicker vom heutigen Spiel (21.00 Uhr/RTL+) bei Sporting Braga mehr mitnehmen.

Die Rückkehr in die Heimat ist für Union Berlins Diogo Leite erst einmal nebensächlich. Nach dem 0:1 zum Auftakt der Europa League gegen den belgischen Erstligisten Royal Union Saint-Gilloise wollen die Köpenicker vom heutigen Spiel (21.00 Uhr/RTL+) bei Sporting Braga mehr mitnehmen.

„Beide Teams funktionieren sehr gut als Mannschaft. Es wird ein großes Spektakel werden, weil wir uns gut vorbereitet haben“, sagte der 23 Jahre alte Innenverteidiger.

In der Rückserie der vergangenen Saison trug die Leihgabe des FC Porto in 23 Spielen noch selbst das Trikot der Nord-Portugiesen, die mit einem Sieg gegen die Berliner den Vorsprung in der Gruppe D auf sechs Punkte ausbauen würden. „Braga ist stark geworden und hat viele Tore gemacht“, warnt Leite vor dem noch ungeschlagenen Tabellenzweiten der portugiesischen Liga, der auch im internationalen Geschäft mit einem 2:0 bei Malmö FF einen Top-Auftakt feiern konnte.

Leite, der vor der Partie im Estadio Municipal den Kontakt zu seinen ehemaligen Mannschaftskameraden mied, ist mit Union-Trainer Urs Fischer die Stärken und Schwächen der Gastgeber durchgegangen. „Wir haben besprochen, was wir machen können“, sagte Leite. Allerdings herrscht beim 1,88 Meter langen Abwehrspieler, der im rund 60 Kilometer entfernten Porto geboren wurde, auch Vorfreude vor: „Es fühlt sich gut an und ich bin glücklich, im Heimatland zu spielen.“

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1. FC Union Berlin CDU/CSU Europa League Spektakel Sporting Braga

Europa League: Schnelle Rückkehr: Leite freut sich auf „großes Spektakel“

Die Rückkehr in die Heimat ist für Union Berlins Diogo Leite erst einmal nebensächlich. Nach dem 0:1 zum Auftakt der Europa League gegen den belgischen Erstligisten Royal Union Saint-Gilloise wollen die Köpenicker vom heutigen Spiel bei Sporting Braga mehr mitnehmen. „Beide Teams funktionieren sehr gut als Mannschaft. Es wird ein großes Spektakel werden, weil wir uns gut vorbereitet haben“, sagte der 23 Jahre alte Innenverteidiger.

Die Rückkehr in die Heimat ist für Union Berlins Diogo Leite erst einmal nebensächlich. Nach dem 0:1 zum Auftakt der Europa League gegen den belgischen Erstligisten Royal Union Saint-Gilloise wollen die Köpenicker vom heutigen Spiel bei Sporting Braga mehr mitnehmen. „Beide Teams funktionieren sehr gut als Mannschaft. Es wird ein großes Spektakel werden, weil wir uns gut vorbereitet haben“, sagte der 23 Jahre alte Innenverteidiger.

In der Rückserie der vergangenen Saison trug die Leihgabe des FC Porto in 23 Spielen noch selbst das Trikot der Nord-Portugiesen, die mit einem Sieg gegen die Berliner den Vorsprung in der Gruppe D auf sechs Punkte ausbauen würden. „Braga ist stark geworden und hat viele Tore gemacht“, warnt Leite vor dem noch ungeschlagenen Tabellenzweiten der portugiesischen Liga, der auch im internationalen Geschäft mit einem 2:0 bei Malmö FF einen Top-Auftakt feiern konnte.

Leite, der vor der Partie im Estadio Municipal den Kontakt zu seinen ehemaligen Mannschaftskameraden mied, ist mit Union-Trainer Urs Fischer die Stärken und Schwächen der Gastgeber durchgegangen. „Wir haben besprochen, was wir machen können“, sagte Leite. Allerdings herrscht beim 1,88 Meter langen Abwehrspieler, der im rund 60 Kilometer entfernten Porto geboren wurde, auch Vorfreude vor: „Es fühlt sich gut an und ich bin glücklich, im Heimatland zu spielen.“

Webseite von Union Berlin Webseite von Sporting Braga

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6. Spieltag: Union erstmals Tabellenführer – Mitglied Baumgart schwärmt

Union Berlin bleibt in der Bundesliga weiter das Überraschungs-Team. Die Eisernen gewannen auch beim bis dahin ungeschlagenen 1. FC Köln. Steffen Baumgart schimpft über die Schiedsrichterleistung.

Die Berliner Fans sangen „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ und „Deutscher Meister wird nur der FCU“ und auch der zuvor noch leidenschaftlich über die Schiedsrichter zeternde Union-Sympathisant Steffen Baumgart kam bei der Analyse des neuen Tabellenführers ins Schwärmen.

„So gut wie sie in der ersten halben Stunde gespielt haben, habe ich lange keine Mannschaft hier spielen sehen“, sagte der Trainer des 1. FC Köln nach der 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den Club, in dem er Mitglied ist und in der Traditions-Mannschaft spielt.

„Sie sind viel weiter als wir. Wir waren in allen Belangen unterlegen“, sagte Baumgart, der Union seit seiner Zeit als Profi eng verbunden ist und dessen Frau im Berliner Fan-Shop arbeitete: „Dass sie Tabellenführer sind, ist überraschend. Die grundsätzliche Entwicklung aber nicht. Ein bisschen überraschend ist nur, wie gut die Abläufe funktionieren, obwohl es einen großen Umbruch gab.“

Unions Trimmel: „Wir haben einen Lauf“

Nun ist Union erstmals Tabellenführer der Bundesliga, obwohl der FC Bayern München oder RB Leipzig an den ersten sechs Spieltagen schon zu den Gegnern zählten. „Wir haben einen Lauf“, sagte Berlins Kapitän Christopher Trimmel: „Wenn es im Verbund passt, wenn das Verschieben passt, dann hat es jeder Gegner schwer gegen uns. Im Endeffekt passt das unter dem Strich fast immer. Deshalb stehen wir da, wo wir grad stehen.“

Trainer Urs Fischer verließ den Pfad der Sachlichkeit aber auch an diesem bemerkenswerten 11. September 2022 nicht. „Die Fans dürfen feiern“, sagte er: „Ich schaue etwas anders auf das Ganze. Aber was mich beim Blick auf die Tabelle freut, sind die 14 Punkte, die wir haben.“ Platz eins sei aber „eine Momentaufnahme“.

Für Kollege Baumgart sind die Leistungen der Schiedsrichter derweil ein Dauer-Ärgernis. Und so redete er sich fast in Rage. Er habe Schiedsrichter Benjamin Cortus nicht per Handschlag verabschiedet, „weil ich diese Leistungen nicht mehr akzeptieren will“, sagte er: „Weil mir das auf die Eier geht.“

Baumgart ärgerte sich über Foul-Bewertungen und über den Handelfmeter, den Jordan Siebatcheu gegen FC-Keeper Marvin Schwäbe verschoss (10.). Luca Kilian, der mit dem Rücken zum Ball am Oberarm angeköpft wurde, sah für die Aktion Gelb und neun Minuten vor dem Schluss sogar Gelb-Rot. „Lächerlich“ sei das, schimpfte Baumgart: „Irgendwann habe ich die Schnauze voll. Das kotzt mich an.“ Die Schiedsrichter würden immer „von Respekt und so einem Scheiß“ reden: „Es wäre schön, wenn man auch vor unserer Arbeit Respekt hat.“

Die Köpenicker, die am Donnerstag eine 0:1-Heimniederlage gegen Royale Union Saint-Gilloise kassiert hatten, siegten durch ein Eigentor von Timo Hübers (3.). Positiv für die Hauptstädter zudem: Timo Baumgartl stand erstmals seit seiner im April diagnostizierten Hodenkrebs-Erkrankung im Kader, eingewechselt wurde er allerdings nicht.

Köln-Trainer Baumgart in seinem Element

Die Konzentration auf dieses Spiel war Baumgart schwer gefallen. Im Vorfeld hatte er erklärt, man könne nach den Ausschreitungen vor dem Conference-League-Spiel in Nizza am Donnerstag (1:1) „nicht zur Tagesordnung übergehen“. Der Coach hatte die Vorfälle im Gegensatz zu seinen da noch in der Kabine befindlichen Spielern aus nächster Nähe verfolgt, da er gesperrt auf der Tribüne saß. Die Gefühlslage sei „wieder in Ordnung“, sagte Baumgart vor dem Spiel bei DAZN. Es seien trotzdem „Bilder, die wirst du nicht vergessen“.

Sportlich war der FC-Coach am Spielfeldrand in der hektischen und ereignisreichen Anfangsphase dann gleich wieder auf 180. Als Hübers einen Schuss von Becker unhaltbar für Schwäbe ins eigene Netz ablenkte, war er erst einmal fassungslos. Als Luca Kilian einen Kopfball mit dem Rücken zu Schütze Robin Knoche stehend gegen den Oberarm bekam und Schiedsrichter Benjamin Cortus Elfmeter pfiff, echauffierte er sich mächtig. Und als der in den vergangenen Wochen schon überragende Schwäbe gegen den nach Muskelverletzung wieder ins Team gerückten Siebatcheu hielt, feierte Baumgart dies wild gestikulierend in Richtung des vierten Offiziellen Thomas Gorniak. Anschließend erklärte er warum.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Berlin Borussia Mönchengladbach CDU/CSU Christopher Trimmel Dazn Fankurve Florian Kainz Fußball-Bundesliga Herzensclub Köln Marvin Schwäbe Mittelkreis SC Freiburg Sonntag Spitzenreiter Steffen Baumgart Timo Hübers Urs Fischer

6. Spieltag: Union an der Spitze – Baumgart verliert gegen Herzensclub

Union Berlin bleibt in der Fußball-Bundesliga weiter das Überraschungs-Team. Die Eisernen gewannen am Sonntag auch beim bis dahin ungeschlagenen 1. FC Köln.

Aus der Fankurve erklangen die „Spitzenreiter, Spitzenreiter“-Rufe, am Mittelkreis gratulierte Steffen Baumgart nach der Niederlage gegen seinen Herzensclub seinem Trainer-Kollegen Urs Fischer.

Union Berlin schwimmt auch nach dem misslungenen Europa-League-Debüt in der Fußball-Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle und hat nach dem 1:0 (1:0) beim 1. FC Köln die Tabellenführung übernommen. Vor dem Spätspiel des bisherigen Spitzenreiters SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach gewannen die Eisernen das Duell der bis dahin ungeschlagenen Überraschungsteams und standen zumindest vorübergehend an der Spitze.

Unions Trimmel: „Wir haben einen Lauf“

„Wir haben einen Lauf“, sagte Berlins Kapitän Christopher Trimmel nach dem Abpfiff bei DAZN. Seine Mannschaft habe es „phasenweise gut gemacht, aber im Spiel mit dem Ball müssen wir zulegen“. Kölns Angreifer Florian Kainz ärgerte sich: „In der ersten Halbzeit war es viel zu wenig.“

Die Köpenicker, die am Donnerstag eine 0:1-Heimniederlage gegen Royale Union Saint-Gilloise aus Belgien kassiert hatten, siegten durch ein Eigentor von Timo Hübers (3.). „Das war super unglücklich“, sagte der Pechvogel nach dem Spiel.

Mehr Tore für Union waren möglich, doch erst scheiterte Jordan Siebatcheu mit einem fragwürdigen Handelfmeter an FC-Keeper Marvin Schwäbe (10.), dann wurde ein Tor von Sheraldo Becker wegen Abseits aberkannt (13.). Positiv für die Hauptstädter: Timo Baumgartl stand erstmals seit seiner im April diagnostizierten Hodenkrebs-Erkrankung im Kader, eingewechselt wurde er allerdings nicht.

Kölns Trainer Steffen Baumgart kassierte die erste Saison-Niederlage somit ausgerechnet gegen seinen Herzensclub. Union ist er seit seiner Profi-Zeit von 2002 bis 2004 nämlich eng verbunden. Die Familie wohnt in Stadionnähe, er ist Vereinsmitglied und spielt in der Traditionsmannschaft, seine Frau arbeitete im Berliner Fanshop.

Doch die Konzentration auf dieses Spiel war Baumgart schwer gefallen. Im Vorfeld hatte er erklärt, man könne nach den Ausschreitungen vor dem Conference-League-Spiel in Nizza am Donnerstag (1:1) „nicht zur Tagesordnung übergehen“. Der Coach hatte die Vorfälle im Gegensatz zu seinen da noch in der Kabine befindlichen Spielern aus nächster Nähe verfolgt, da er gesperrt auf der Tribüne saß. Die Gefühlslage sei „wieder in Ordnung“, sagte Baumgart vor dem Spiel bei DAZN. Es seien trotzdem „Bilder, die wirst du nicht vergessen“.

Kölns Baumgart in seinem Element

Sportlich war der FC-Coach am Spielfeldrand in der hektischen und ereignisreichen Anfangsphase dann gleich wieder auf 180. Als Hübers einen Schuss von Becker unhaltbar für Schwäbe ins eigene Netz ablenkte, war er erst einmal fassungslos. Als Luca Kilian einen Kopfball mit dem Rücken zu Schütze Robin Knoche stehend gegen den Oberarm bekam und Schiedsrichter Benjamin Cortus Elfmeter pfiff, echauffierte er sich mächtig. Und als der in den vergangenen Wochen schon überragende Schwäbe gegen den nach Muskelverletzung wieder ins Team gerückten Siebatcheu hielt, feierte Baumgart dies wild gestikulierend in Richtung des vierten Offiziellen Thomas Gorniak.

Die Kölner agierten dennoch weiter konfus, die Berliner gaben klar den Ton an. Als die Leverkusener Leihgabe Lennart Grill, die für den angeschlagenen Frederik Rönnow erstmals im Tor stand, zum ersten Mal eingreifen musste (29. gegen Linton Maina), hätte es schon gut und gerne 0:3 oder 0:4 stehen können. So blieb das Spiel offen, und nach einer halben Stunde fing sich der FC. Direkt nach der Pause hatte Maina dann die Großchance zum Ausgleich, er scheiterte aber am stark reagierenden Grill (47.). Auf der Gegenseite schlenzte Union-Kapitän Christopher Trimmel den Ball an den Pfosten (58.). In der 81. Minute sah Kölns Kilian noch die Gelb-Rote Karte.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Belgien Borussia Mönchengladbach CDU/CSU Erfolgswelle Fußball-Bundesliga Herzensclub Köln Luca Kilian Marvin Schwäbe SC Freiburg Sonntag Timo Baumgartl Timo Hübers

Bundesliga: Union an der Spitze: Baumgart verliert gegen Herzensclub

Union Berlin bleibt in der Fußball-Bundesliga weiter das Überraschungs-Team. Die Eisernen gewannen am Sonntag auch beim bis dahin ungeschlagenen 1. FC Köln.

Union Berlin schwimmt auch nach dem misslungenen Europa-League-Debüt in der Fußball-Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle und hat für mindestens zwei Stunden die Tabellenführung übernommen. Die Eisernen gewannen das Duell der bis dahin ungeschlagenen Überraschungs-Teams beim 1. FC Köln verdient mit 1:0 (1:0) und übernahmen vor dem Spätspiel des bisherigen Spitzenreiters SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach zumindest vorübergehend die Tabellenspitze.

Die Köpenicker, die am Donnerstag eine 0:1-Heimniederlage gegen Royale Union Saint-Gilloise aus Belgien kassiert hatten, waren durch ein Eigentor von Timo Hübers in Führung gegangen (3.). Eine frühere Vorentscheidung für Union war möglich, doch erst scheiterte Jordan Siebatcheu mit einem fragwürdigen Handelfmeter an FC-Keeper Marvin Schwäbe (10.), dann wurde ein Tor von Sheraldo Becker wegen Abseits aberkannt (13.). Positiv für die Hauptstädter: Timo Baumgartl stand erstmals seit seiner im April diagnostizierten Hodenkrebs-Erkrankung im Kader, eingewechselt wurde er allerdings nicht.

Kölns Trainer Steffen Baumgart kassierte die erste Saison-Niederlage somit ausgerechnet gegen seinen Herzensclub. Union ist er seit seiner Profi-Zeit von 2002 bis 2004 nämlich eng verbunden. Die Familie wohnt in Stadionnähe, er ist Vereinsmitglied und spielt in der Traditionsmannschaft, seine Frau arbeitete im Berliner Fanshop.

Doch die Konzentration auf dieses Spiel war Baumgart schwer gefallen. Im Vorfeld hatte er erklärt, man könne nach den Ausschreitungen vor dem Conference-League-Spiel in Nizza am Donnerstag (1:1) „nicht zur Tagesordnung übergehen“. Der Coach hatte die Vorfälle im Gegensatz zu seinen da noch in der Kabine befindlichen Spielern aus nächster Nähe verfolgt, da er gesperrt auf der Tribüne saß. Die Gefühlslage sei „wieder in Ordnung“, sagte Baumgart vor dem Spiel bei DAZN. Es seien trotzdem „Bilder, die wirst du nicht vergessen“.

Sportlich war der FC-Coach am Spielfeldrand in der hektischen und ereignisreichen Anfangsphase dann gleich wieder auf 180. Als Hübers einen Schuss von Becker unhaltbar für Schwäbe ins eigene Netz ablenkte, war er erst einmal fassungslos. Als Luca Kilian einen Kopfball mit dem Rücken zu Schütze Robin Knoche stehend gegen den Oberarm bekam und Schiedsrichter Benjamin Cortus Elfmeter pfiff, echauffierte er sich mächtig. Und als der in den vergangenen Wochen schon überragende Schwäbe gegen den nach Muskelverletzung wieder ins Team gerückten Siebatcheu hielt, feierte Baumgart dies wild gestikulierend in Richtung des vierten Offiziellen Thomas Gorniak.

Die Kölner agierten dennoch weiter konfus, die Berliner gaben klar den Ton an. Als die Leverkusener Leihgabe Lennart Grill, die für den angeschlagenen Frederik Rönnow erstmals im Tor stand, zum ersten Mal eingreifen musste (29. gegen Linton Maina), hätte es schon gut und gerne 0:3 oder 0:4 stehen können. So blieb das Spiel offen, und nach einer halben Stunde fing sich der FC. Direkt nach der Pause hatte Maina dann die Großchance zum Ausgleich, er scheiterte aber am stark reagierenden Grill (47.). Auf der Gegenseite schlenzte Union-Kapitän Christopher Trimmel den Ball an den Pfosten (58.). In der 81. Minute sah Kölns Kilian noch die Gelb-Rote Karte.

Informationen zum Spiel bei bundesliga.de

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Berlin Borussia Mönchengladbach CDU/CSU Christopher Trimmel Dazn Fankurve Florian Kainz Fußball-Bundesliga Herzensclub Köln Marvin Schwäbe Mittelkreis SC Freiburg Sonntag Spitzenreiter Steffen Baumgart Timo Hübers Urs Fischer

6. Spieltag: Union an der Spitze – Baumgart verliert gegen Herzensclub

Union Berlin bleibt in der Fußball-Bundesliga weiter das Überraschungs-Team. Die Eisernen gewannen am Sonntag auch beim bis dahin ungeschlagenen 1. FC Köln.

Aus der Fankurve erklangen die „Spitzenreiter, Spitzenreiter“-Rufe, am Mittelkreis gratulierte Steffen Baumgart nach der Niederlage gegen seinen Herzensclub seinem Trainer-Kollegen Urs Fischer.

Union Berlin schwimmt auch nach dem misslungenen Europa-League-Debüt in der Fußball-Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle und hat nach dem 1:0 (1:0) beim 1. FC Köln die Tabellenführung übernommen. Vor dem Spätspiel des bisherigen Spitzenreiters SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach gewannen die Eisernen das Duell der bis dahin ungeschlagenen Überraschungsteams und standen zumindest vorübergehend an der Spitze.

Unions Trimmel: „Wir haben einen Lauf“

„Wir haben einen Lauf“, sagte Berlins Kapitän Christopher Trimmel nach dem Abpfiff bei DAZN. Seine Mannschaft habe es „phasenweise gut gemacht, aber im Spiel mit dem Ball müssen wir zulegen“. Kölns Angreifer Florian Kainz ärgerte sich: „In der ersten Halbzeit war es viel zu wenig.“

Die Köpenicker, die am Donnerstag eine 0:1-Heimniederlage gegen Royale Union Saint-Gilloise aus Belgien kassiert hatten, siegten durch ein Eigentor von Timo Hübers (3.). „Das war super unglücklich“, sagte der Pechvogel nach dem Spiel.

Mehr Tore für Union waren möglich, doch erst scheiterte Jordan Siebatcheu mit einem fragwürdigen Handelfmeter an FC-Keeper Marvin Schwäbe (10.), dann wurde ein Tor von Sheraldo Becker wegen Abseits aberkannt (13.). Positiv für die Hauptstädter: Timo Baumgartl stand erstmals seit seiner im April diagnostizierten Hodenkrebs-Erkrankung im Kader, eingewechselt wurde er allerdings nicht.

Kölns Trainer Steffen Baumgart kassierte die erste Saison-Niederlage somit ausgerechnet gegen seinen Herzensclub. Union ist er seit seiner Profi-Zeit von 2002 bis 2004 nämlich eng verbunden. Die Familie wohnt in Stadionnähe, er ist Vereinsmitglied und spielt in der Traditionsmannschaft, seine Frau arbeitete im Berliner Fanshop.

Doch die Konzentration auf dieses Spiel war Baumgart schwer gefallen. Im Vorfeld hatte er erklärt, man könne nach den Ausschreitungen vor dem Conference-League-Spiel in Nizza am Donnerstag (1:1) „nicht zur Tagesordnung übergehen“. Der Coach hatte die Vorfälle im Gegensatz zu seinen da noch in der Kabine befindlichen Spielern aus nächster Nähe verfolgt, da er gesperrt auf der Tribüne saß. Die Gefühlslage sei „wieder in Ordnung“, sagte Baumgart vor dem Spiel bei DAZN. Es seien trotzdem „Bilder, die wirst du nicht vergessen“.

Kölns Baumgart in seinem Element

Sportlich war der FC-Coach am Spielfeldrand in der hektischen und ereignisreichen Anfangsphase dann gleich wieder auf 180. Als Hübers einen Schuss von Becker unhaltbar für Schwäbe ins eigene Netz ablenkte, war er erst einmal fassungslos. Als Luca Kilian einen Kopfball mit dem Rücken zu Schütze Robin Knoche stehend gegen den Oberarm bekam und Schiedsrichter Benjamin Cortus Elfmeter pfiff, echauffierte er sich mächtig. Und als der in den vergangenen Wochen schon überragende Schwäbe gegen den nach Muskelverletzung wieder ins Team gerückten Siebatcheu hielt, feierte Baumgart dies wild gestikulierend in Richtung des vierten Offiziellen Thomas Gorniak.

Die Kölner agierten dennoch weiter konfus, die Berliner gaben klar den Ton an. Als die Leverkusener Leihgabe Lennart Grill, die für den angeschlagenen Frederik Rönnow erstmals im Tor stand, zum ersten Mal eingreifen musste (29. gegen Linton Maina), hätte es schon gut und gerne 0:3 oder 0:4 stehen können. So blieb das Spiel offen, und nach einer halben Stunde fing sich der FC. Direkt nach der Pause hatte Maina dann die Großchance zum Ausgleich, er scheiterte aber am stark reagierenden Grill (47.). Auf der Gegenseite schlenzte Union-Kapitän Christopher Trimmel den Ball an den Pfosten (58.). In der 81. Minute sah Kölns Kilian noch die Gelb-Rote Karte.

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Bundesliga: Union an der Spitze: Baumgart verliert gegen Herzensclub

Union Berlin bleibt in der Fußball-Bundesliga weiter das Überraschungs-Team. Die Eisernen gewannen am Sonntag auch beim bis dahin ungeschlagenen 1. FC Köln.

Union Berlin schwimmt auch nach dem misslungenen Europa-League-Debüt in der Fußball-Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle und hat für mindestens zwei Stunden die Tabellenführung übernommen. Die Eisernen gewannen das Duell der bis dahin ungeschlagenen Überraschungs-Teams beim 1. FC Köln verdient mit 1:0 (1:0) und übernahmen vor dem Spätspiel des bisherigen Spitzenreiters SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach zumindest vorübergehend die Tabellenspitze.

Die Köpenicker, die am Donnerstag eine 0:1-Heimniederlage gegen Royale Union Saint-Gilloise aus Belgien kassiert hatten, waren durch ein Eigentor von Timo Hübers in Führung gegangen (3.). Eine frühere Vorentscheidung für Union war möglich, doch erst scheiterte Jordan Siebatcheu mit einem fragwürdigen Handelfmeter an FC-Keeper Marvin Schwäbe (10.), dann wurde ein Tor von Sheraldo Becker wegen Abseits aberkannt (13.). Positiv für die Hauptstädter: Timo Baumgartl stand erstmals seit seiner im April diagnostizierten Hodenkrebs-Erkrankung im Kader, eingewechselt wurde er allerdings nicht.

Kölns Trainer Steffen Baumgart kassierte die erste Saison-Niederlage somit ausgerechnet gegen seinen Herzensclub. Union ist er seit seiner Profi-Zeit von 2002 bis 2004 nämlich eng verbunden. Die Familie wohnt in Stadionnähe, er ist Vereinsmitglied und spielt in der Traditionsmannschaft, seine Frau arbeitete im Berliner Fanshop.

Doch die Konzentration auf dieses Spiel war Baumgart schwer gefallen. Im Vorfeld hatte er erklärt, man könne nach den Ausschreitungen vor dem Conference-League-Spiel in Nizza am Donnerstag (1:1) „nicht zur Tagesordnung übergehen“. Der Coach hatte die Vorfälle im Gegensatz zu seinen da noch in der Kabine befindlichen Spielern aus nächster Nähe verfolgt, da er gesperrt auf der Tribüne saß. Die Gefühlslage sei „wieder in Ordnung“, sagte Baumgart vor dem Spiel bei DAZN. Es seien trotzdem „Bilder, die wirst du nicht vergessen“.

Sportlich war der FC-Coach am Spielfeldrand in der hektischen und ereignisreichen Anfangsphase dann gleich wieder auf 180. Als Hübers einen Schuss von Becker unhaltbar für Schwäbe ins eigene Netz ablenkte, war er erst einmal fassungslos. Als Luca Kilian einen Kopfball mit dem Rücken zu Schütze Robin Knoche stehend gegen den Oberarm bekam und Schiedsrichter Benjamin Cortus Elfmeter pfiff, echauffierte er sich mächtig. Und als der in den vergangenen Wochen schon überragende Schwäbe gegen den nach Muskelverletzung wieder ins Team gerückten Siebatcheu hielt, feierte Baumgart dies wild gestikulierend in Richtung des vierten Offiziellen Thomas Gorniak.

Die Kölner agierten dennoch weiter konfus, die Berliner gaben klar den Ton an. Als die Leverkusener Leihgabe Lennart Grill, die für den angeschlagenen Frederik Rönnow erstmals im Tor stand, zum ersten Mal eingreifen musste (29. gegen Linton Maina), hätte es schon gut und gerne 0:3 oder 0:4 stehen können. So blieb das Spiel offen, und nach einer halben Stunde fing sich der FC. Direkt nach der Pause hatte Maina dann die Großchance zum Ausgleich, er scheiterte aber am stark reagierenden Grill (47.). Auf der Gegenseite schlenzte Union-Kapitän Christopher Trimmel den Ball an den Pfosten (58.). In der 81. Minute sah Kölns Kilian noch die Gelb-Rote Karte.

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1. FC Union Berlin Berlin Bundesliga CDU/CSU Max Kruse Niko Kovac Oliver Ruhnert Verstärkung VfL Wolfsburg Wolfsburg ZDF

Bundesliga: Union-Manager Ruhnert: Man kann Max Kruse hinbekommen

Manager Oliver Ruhnert vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union würde den beim VfL Wolfsburg in Ungnade gefallenen Max Kruse als Verstärkung im Team der Berliner ansehen. Er sei ein Spieler, der auf dem Platz Lösungen finde, sagte Ruhnert in „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF. Der 34-Jährige Offensivspieler Kruse war im Januar von Union nach Wolfsburg gewechselt.

Manager Oliver Ruhnert vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union würde den beim VfL Wolfsburg in Ungnade gefallenen Max Kruse als Verstärkung im Team der Berliner ansehen. Er sei ein Spieler, der auf dem Platz Lösungen finde, sagte Ruhnert in „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF. Der 34-Jährige Offensivspieler Kruse war im Januar von Union nach Wolfsburg gewechselt.

Am Samstag hatte VfL-Trainer Niko Kovac verkündet, dass Kruse bei den Niedersachsen nicht mehr zum Einsatz kommen werde. „Er wird kein Spiel mehr machen“, erklärte Kovac und hatte dies mit dessen mangelnder Identifikation mit dem Club begründet. Kruses Vertrag in Wolfsburg läuft noch bis 2023. Am Training darf er weiter teilnehmen.

Ruhnert hält den als eigenwillig geltenden Offensivspieler jedoch für integrierbar. „Ich glaube schon, dass man Max Kruse hinbekommen kann“, sagte der Manager. Man müsse aber wissen, dass Kruse ein Spieler sei, der seinen eigenen Charakter, seinen eigenen Kopf habe.

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Bundesliga: Union-Manager Ruhnert: Man kann Max Kruse hinbekommen

Manager Oliver Ruhnert vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union würde den beim VfL Wolfsburg in Ungnade gefallenen Max Kruse als Verstärkung im Team der Berliner ansehen. Er sei ein Spieler, der auf dem Platz Lösungen finde, sagte Ruhnert in „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF. Der 34-Jährige Offensivspieler Kruse war im Januar von Union nach Wolfsburg gewechselt.

Manager Oliver Ruhnert vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union würde den beim VfL Wolfsburg in Ungnade gefallenen Max Kruse als Verstärkung im Team der Berliner ansehen. Er sei ein Spieler, der auf dem Platz Lösungen finde, sagte Ruhnert in „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF. Der 34-Jährige Offensivspieler Kruse war im Januar von Union nach Wolfsburg gewechselt.

Am Samstag hatte VfL-Trainer Niko Kovac verkündet, dass Kruse bei den Niedersachsen nicht mehr zum Einsatz kommen werde. „Er wird kein Spiel mehr machen“, erklärte Kovac und hatte dies mit dessen mangelnder Identifikation mit dem Club begründet. Kruses Vertrag in Wolfsburg läuft noch bis 2023. Am Training darf er weiter teilnehmen.

Ruhnert hält den als eigenwillig geltenden Offensivspieler jedoch für integrierbar. „Ich glaube schon, dass man Max Kruse hinbekommen kann“, sagte der Manager. Man müsse aber wissen, dass Kruse ein Spieler sei, der seinen eigenen Charakter, seinen eigenen Kopf habe.

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