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Formel 1: Verstappen vor Titelrennen: „Brauche auch bisschen Glück“

Max Verstappen will seine Herangehensweise vor dem möglicherweise entscheidenden Rennen um seinen zweiten WM-Titel nicht ändern. Mit einem Sieg beim Großen Preis von Singapur am 2. Oktober kann der 24 Jahre alte Red-Bull-Pilot unter Umständen seinen zweiten Formel-1-Triumph perfekt machen.

Max Verstappen will seine Herangehensweise vor dem möglicherweise entscheidenden Rennen um seinen zweiten WM-Titel nicht ändern. Mit einem Sieg beim Großen Preis von Singapur am 2. Oktober kann der 24 Jahre alte Red-Bull-Pilot unter Umständen seinen zweiten Formel-1-Triumph perfekt machen.

„Dazu brauche ich auch ein bisschen Glück„, sagte der Niederländer. Mit 116 Punkten vor Ferrari-Pilot Charles Leclerc wird er in das 17. Saisonrennen starten. 138 Zähler braucht er mehr vor seinem ersten Verfolger nach dem Nachtrennen im asiatischen Stadtstaat. Sechs Grand Prix‘ stehen insgesamt noch an.

„Ich denke darüber nicht nach“, betonte Verstappen: „Ich will nur nach Singapur reisen und versuchen, auch dieses Rennen zu gewinnen.“ Es wäre sein zwölfter Saisonerfolg, nachdem er zuletzt mit den Großen Preisen von Belgien, den Niederlanden und Italien drei Rennen an drei aufeinanderfolgenden Sonntagen gewonnen hatte. „Wir haben eine großartige Saison“, betonte Verstappen in Monza. „Wir sollten das auch schätzen und den Moment genießen.“

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Bundesliga: Matthäus: Bayerns Spiel gegen Mönchengladbach eine Drohung

Für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus droht der Fußball-Bundesliga trotz des jüngsten Dämpfers für den FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach wieder ein höchst einseitiges Titelrennen. „Dieses Spiel macht keine Hoffnung auf eine enge Meisterschaft, sondern war eher eine Drohung dahingehend, dass die Bayern mit einem noch nie da gewesenen Abstand Meister werden“, schrieb der 61-Jährige in seiner Kolumne für den TV-Sender Sky. Sollten die Münchner in jeder Partie so auftreten wie beim 1:1 gegen Gladbach, sei für sie „der größte Start-Ziel-Sieg der letzten 15 Jahre“ möglich, urteilte Matthäus.

Für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus droht der Fußball-Bundesliga trotz des jüngsten Dämpfers für den FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach wieder ein höchst einseitiges Titelrennen. „Dieses Spiel macht keine Hoffnung auf eine enge Meisterschaft, sondern war eher eine Drohung dahingehend, dass die Bayern mit einem noch nie da gewesenen Abstand Meister werden“, schrieb der 61-Jährige in seiner Kolumne für den TV-Sender Sky. Sollten die Münchner in jeder Partie so auftreten wie beim 1:1 gegen Gladbach, sei für sie „der größte Start-Ziel-Sieg der letzten 15 Jahre“ möglich, urteilte Matthäus.

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann könne angesichts der Stärke seines Teams ruhig schlafen und sich zudem große Hoffnungen auf weitere Titel machen. „Wenn die Bayern diese Art beibehalten, dann werden sie nicht nur mit unzähligen Punkten Vorsprung Meister und holen den DFB-Pokal, sondern dann sind sie für mich auch endlich wieder ein ganz, ganz großer Favorit auf den Titel, den sie unbedingt gewinnen wollen – nämlich die Champions League“, versicherte Matthäus.

Gegen Gladbach war der deutsche Rekordmeister über fast das gesamte Spiel drückend überlegen gewesen, hatte aber zahlreiche Chancen ausgelassen. Gäste-Torwart Yann Sommer zeigte zudem eine Glanzleistung. Die Tabelle führen die Münchner derzeit punktgleich vor dem 1. FC Union Berlin an. Am Samstag (15.30 Uhr) kommt es in der Hauptstadt zum Duell der beiden Teams.

Matthäus-Kolumne

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Formel 1: Die Lehren aus dem Großen Preis von Belgien

Die erdrückende Übermacht von Max Verstappen lässt die Konkurrenz in der Formel 1 ratlos zurück. Jetzt winkt dem Weltmeister nicht nur der Titel im Eiltempo, sondern auch ein besonderer Rekord.

Wer nach der Formel-1-Sommerpause noch auf ein spannendes Titelrennen gehofft hatte, ist von Max Verstappen eines Besseren belehrt worden.

In Spa-Francorchamps raste der Weltmeister am Sonntag spielerisch von Startplatz 14 zum Sieg und führt in der Gesamtwertung jetzt schon mit 93 Punkten Vorsprung. Der zweite Titel ist für den Niederländer nur noch Formsache.

Max Verstappen fährt in einer eigenen Liga:

„Wie von einem anderen Planeten“ sei der Red-Bull-Pilot in Belgien unterwegs gewesen, befand der abgehängte Ferrari-Fahrer Carlos Sainz. Verstappen war teils mehr als zwei Sekunden schneller pro Runde als die schnellsten Verfolger, das sind Welten in der Formel 1. „Das ist eine Leichtigkeit, mit der er momentan diese Leistungen bringt, das ist unwahrscheinlich“, sagte Red-Bull-Berater Helmut Marko bei Sky. Neun Siege in 14 Rennen hat der Niederländer schon gesammelt. In dieser Form könnte Verstappen den Rekord von 13 Saisonsiegen von Michael Schumacher und Sebastian Vettel in den verbleibenden acht Rennen knacken.

Ferrari ist ratlos:

Die Scuderia wurde in Spa schon wieder vorgeführt. Der Abstand zu Red Bull erschütterte Fahrer und Verantwortliche. „Wir müssen verstehen, was wir für die nächsten Rennen verbessern können“, dozierte Teamchef Mattia Binotto. Was genau das sein könnte, vermochte aber zunächst keiner der Roten so genau zu sagen. Schließlich war Red Bull in allen Belangen überlegen gewesen. „Ich denke nicht, dass es nächste Woche ein paar Wunder geben wird, dass wir ganz nah an Red Bull sind“, bekannte der WM-Dritte Charles Leclerc vor der Weiterreise nach Zandvoort – zu Verstappens Heimspiel.

Mick Schumacher gehen die Chancen aus:

Der Haas-Pilot braucht dringend ein paar gute Argumente, warum sein Team oder ein anderer Rennstall ihm nächstes Jahr ein Cockpit geben sollte. Da hilft es wenig, dass sein Auto trotz eines Pakets von Neuerungen in Belgien wohl das langsamste im Feld war. Und dann glühte auch noch der Popo des 23-Jährigen, weil sich sein Sitz wegen eines Defekts während des Rennens kräftig aufheizte. „Gutes Training für Singapur“, scherzte Schumacher mit Blick auf das Schwitzrennen in fünf Wochen.

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1. FC Köln Anthony Modeste Borussia Dortmund Bundesliga BVB Dortmund Edin Terzic Freiburg Fußball-Bundesliga SC Freiburg Sébastien Haller Titelkampf Titelrennen Trump

Bundesliga: Modeste? Moukoko! Dortmunder Teenie-Trumpf im Titelkampf

Youssoufa Moukoko stiehlt Neuzugang Anthony Modeste beim BVB vorerst die Show. Der 17-Jährige könnte von dem Franzosen, der ihm im Sturm vor die Nase gesetzt wurde, sogar profitieren. Dortmunds Kampfgeist und ein weiterer „Gamechanger“ erfreuen Trainer Terzic ebenfalls.

Mit Temperament und Talent: Bei Borussia Dortmund wächst die Hoffnung, das Titelrennen in der Fußball-Bundesliga diese Saison endlich wieder spannender gestalten zu können. Auch dank eines Teenie-Trumpfs. Der erst 17-jährige Youssoufa Moukoko könnte eine entscheidende Rolle dabei spielen, den Ausfall von Mittelstürmer Sébastien Haller zu kompensieren. Eigentlich ist dafür in erster Linie Anthony Modeste vorgesehen, in der Form von Freitagabend ist aber auch Moukoko ein ganz großer Hoffnungsträger des Vizemeisters.

„Er ist ein Riesentalent“, lobte Modeste den Youngster, der beim hart erarbeiteten 3:1 (0:1)-Sieg beim SC Freiburg gerade mal 20 Minuten auf dem Platz stand, in diesen aber an allen drei Dortmunder Treffern beteiligt war. Ein Tor, zwei Vorlagen – der Joker hatte eindrucksvoll geliefert und dem doppelt so alten Modeste, der ihn aus der Startelf verdrängt und bei Anpfiff einen Großteil der Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, glatt die Show gestohlen.

Modeste, erst wenige Tage zuvor als Ersatz für den wegen eines Hodentumors noch monatelang fehlenden Haller vom 1. FC Köln geholt, wird noch etwas Zeit brauchen, um voll in Dortmund anzukommen. Coach Edin Terzic sah „einen guten ersten Schritt“ des Neuen in Freiburg. Modeste bringt Körperlichkeit ins Spiel des BVB, soll seine Wucht sowohl offensiv als auch defensiv, zum Beispiel beim Verteidigen gegnerischer Standards, einsetzen. Natürlich auch Tore schießen. Nebenbei aber auch einem wie Moukoko etwas den Druck nehmen.

„Wenn du die Nummer 9 von Borussia Dortmund oder einem anderen großen Verein bist, spielst du auch immer mit einer Stoppuhr um den Hals“, hatte Terzic kürzlich gesagt. „Es wird immer wieder gezählt, wie viele Minuten du zuletzt nicht getroffen hast.“ Diese Last kann und soll der junge Moukoko nach dem Ausfall von Haller nicht alleine tragen. Der große, bullige Modeste will seinem kleinen, quirligen neuen Mitspieler „gerne Tipps geben“ und „helfen“, wie er betonte.

„Füreinander da zu sein“ ist Trainer Terzic bei seinen Schützlingen ja auch mit das Wichtigste. Wie sie sowohl beim 1:0-Auftaktsieg gegen Leverkusen als auch in Freiburg gekämpft haben, gefiel dem 39-Jährigen – und unterscheidet die aktuelle Borussia ein Stück weit auch von der der vergangenen Jahre. „Wir haben gefightet für den Trainer, für die Fans und für uns“, sagte Moukoko, nachdem der BVB die Optimalausbeute von sechs Punkten aus den ersten beiden Liga-Partien im Sack hatte. Am Ende habe man die Emotionen gesehen.

„Wir müssen Emotionen in unser Spiel kriegen“, sagte auch Verteidiger Nico Schlotterbeck. Der Nationalspieler tritt extrem leidenschaftlich auf. Gegen Ex-Club Freiburg hatte er für ein Foul an Ritsu Doan Gelb gesehen und sich sogar kurz mit seinem früheren Coach beim SC, Christian Streich, angelegt. Typen wie Schlotterbeck, der den Funken vom Rasen auf die Ränge und wieder zurück springen lässt, hatte Dortmund zuletzt nicht viele. Künftig sollen sie wieder ein entscheidendes Element sein – neben der spielerischen Klasse.

Die bringt neben dem technisch versierten Moukoko auch der 18-jährige Jamie Bynoe-Gittens mit. Ein „Gamechanger“ mit „unglaublichen Fähigkeiten, das Spiel zu beschleunigen und enge Situationen aufzulösen“ sei der Engländer, so BVB-Trainer Terzic. Bynoe-Gittens hatte bei seinem Tor zum 1:1 in Freiburg von einem schweren Fehler des SC-Keepers Mark Flekken profitiert, das Dortmunder Spiel nach seiner Hereinnahme in der 64. Minute insgesamt aber spürbar belebt. „Wenn das so weitergeht, hat er eine große Zukunft vor sich“, sagte Terzic – und hätte damit ohne Weiteres auch Moukoko meinen können.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Bayern Borussia Dortmund BVB Dortmund Erling Haaland Europa FC BAyern Fußball-Bundesliga Jude Bellingham Köln München Nico Schulz Raphaël Guerreiro Sebastian Andersson Titelrennen Wolf

27. Spieltag: BVB patzt in Köln: Sechs Punkte Rückstand auf die Bayern

Nur ein Unentschieden. Borussia Dortmund büßt Punkte ein im Kampf gegen die Bayern. Gastgeber Köln macht es dem BVB schwer. Haaland – torlos.

Da waren’s wieder sechs: Borussia Dortmund hat im nie so recht in Gang gekommenen Titelrennen der Fußball-Bundesliga den vielleicht entscheidenden Rückschlag hinnehmen müssen.

Am Ende einer bis dahin zumindest ergebnistechnisch perfekten Englischen Woche kam der BVB nur zu einem 1:1 (1:1) beim 1. FC Köln und hat nun wieder sechs Punkte Rückstand auf den FC Bayern München. Der Serienmeister hatte am Samstag 4:0 gegen Union Berlin gewonnen. Sieben Spiele stehen noch an, darunter am viertletzten Spieltag das direkte Duell in München.

Der im Vorjahr noch an Köln ausgeliehene Marius Wolf (8.) hatte Dortmund vor 50.000 Zuschauern eigentlich einen Start nach Maß beschert. Doch der FC kam durch Sebastian Andersson zum verdienten Ausgleich (36.) und darf als Siebter – und angesichts solcher Leistungen zurecht – weiter vom Einzug in die Europa oder Conference League träumen. Beim BVB blieb Torjäger Erling Haaland dagegen beim Startelf-Comeback nach 57 Tagen der 17. Saisontreffer wie nach seinen beiden Einwechslungen bei den 1:0-Siegen gegen Bielefeld und in Mainz verwehrt.

Schulz verletzt

Die erste Chance der Partie hatte der BVB, aber nicht Haaland, sondern der Minuten vor dem Anpfiff für den beim Aufwärmen verletzten Nico Schulz ins Team gerückte Raphael Guerreiro. Dessen Schuss aus dem Rückraum nach einer Ecke parierte FC-Keeper Marvin Schwäbe aber mit zwei Fäusten. Wenige Sekunden später nutzte der BVB eine sich bietende Gelegenheit eiskalt aus: Kölns Rechtsverteidiger Benno Schmitz wurde behandelt, und direkt nach Spielaufnahme passte Jude Bellingham über dessen Seite zu Wolf, der setzte sich gegen Timo Hübers durch und ließ Schwäbe keine Chance. Schmitz musste anschließend ausgewechselt werden.

Eine Viertelstunde später hatte Haaland seine erste Gelegenheit, wieder nach Pass des starken Bellingham verzog er knapp (24.). Aber Köln spielte wie fast immer unter Trainer Steffen Baumgart energisch nach vorne. Nach 20 Minuten flog Anthony Modeste knapp an einer Flanke von Mark Uth vorbei, beim Ausgleich hatte der Franzose dann aber doch den Kopf im Spiel: Eine Flanke von Jannes Horn verlängerte er auf Sturmpartner Andersson, der Guerreiro entwischt war und aus vier Metern einschoss. Sechs Minuten später köpfte der Schwede nach Flanke von Horn knapp drüber.

Zehn Minuten nach der Pause hatte Haaland die Riesenmöglichkeit zum 2:1, als er frei vor Schwäbe auftauchte, doch der Kölner Keeper parierte großartig mit dem linken Fuß. Eine solche Chance lässt der von europäischen Großclubs umworbene Torjäger, dessen Zukunft weiter offen ist, normalerweise nicht liegen. In der 87. Minute wurde Haaland ausgewechselt. Insgesamt entstanden Dortmunder Chancen zu sehr aus einzelnen guten Aktionen, richtig Druck aufzubauen gelang dem BVB über die meiste Zeit des Spiels nicht.

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1. FC Köln 1. FC Union Berlin Bayern Borussia Dortmund BVB Dortmund Erling Haaland Europa FC BAyern Fußball-Bundesliga Jude Bellingham Köln München Raphaël Guerreiro Sebastian Andersson Titelrennen Wolf

Bundesliga: BVB patzt in Köln: Wieder sechs Punkte Rückstand auf Bayern

Nur ein Unentschieden. Borussia Dortmund büßt Punkte ein im Kampf gegen die Bayern. Gastgeber Köln macht es dem BVB schwer. Haaland – torlos.

Da waren’s wieder sechs: Borussia Dortmund hat im nie so recht in Gang gekommenen Titelrennen der Fußball-Bundesliga den vielleicht entscheidenden Rückschlag hinnehmen müssen. Am Ende einer bis dahin zumindest ergebnistechnisch perfekten Englischen Woche kam der BVB nur zu einem 1:1 (1:1) beim 1. FC Köln und hat nun wieder sechs Punkte Rückstand auf den FC Bayern München. Der Serienmeister hatte am Samstag 4:0 gegen Union Berlin gewonnen. Sieben Spiele stehen noch an, darunter am viertletzten Spieltag das direkte Duell in München.

Der im Vorjahr noch an Köln ausgeliehene Marius Wolf (8.) hatte Dortmund vor 50.000 Zuschauern eigentlich einen Start nach Maß beschert. Doch der FC kam durch Sebastian Andersson zum verdienten Ausgleich (36.) und darf als Siebter – und angesichts solcher Leistungen zurecht – weiter vom Einzug in die Europa oder Conference League träumen. Beim BVB blieb Torjäger Erling Haaland dagegen beim Startelf-Comeback nach 57 Tagen der 17. Saisontreffer wie nach seinen beiden Einwechslungen bei den 1:0-Siegen gegen Bielefeld und in Mainz verwehrt.

Die erste Chance der Partie hatte der BVB, aber nicht Haaland, sondern der Minuten vor dem Anpfiff für den beim Aufwärmen verletzten Nico Schulz ins Team gerückte Raphael Guerreiro. Dessen Schuss aus dem Rückraum nach einer Ecke parierte FC-Keeper Marvin Schwäbe aber mit zwei Fäusten. Wenige Sekunden später nutzte der BVB eine sich bietende Gelegenheit eiskalt aus: Kölns Rechtsverteidiger Benno Schmitz wurde behandelt, und direkt nach Spielaufnahme passte Jude Bellingham über dessen Seite zu Wolf, der setzte sich gegen Timo Hübers durch und ließ Schwäbe keine Chance. Schmitz musste anschließend ausgewechselt werden.

Eine Viertelstunde später hatte Haaland seine erste Gelegenheit, wieder nach Pass des starken Bellingham verzog er knapp (24.). Aber Köln spielte wie fast immer unter Trainer Steffen Baumgart energisch nach vorne. Nach 20 Minuten flog Anthony Modeste knapp an einer Flanke von Mark Uth vorbei, beim Ausgleich hatte der Franzose dann aber doch den Kopf im Spiel: Eine Flanke von Jannes Horn verlängerte er auf Sturmpartner Andersson, der Guerreiro entwischt war und aus vier Metern einschoss. Sechs Minuten später köpfte der Schwede nach Flanke von Horn knapp drüber.

Zehn Minuten nach der Pause hatte Haaland die Riesenmöglichkeit zum 2:1, als er frei vor Schwäbe auftauchte, doch der Kölner Keeper parierte großartig mit dem linken Fuß. Eine solche Chance lässt der von europäischen Großclubs umworbene Torjäger, dessen Zukunft weiter offen ist, normalerweise nicht liegen. In der 87. Minute wurde Haaland ausgewechselt. Insgesamt entstanden Dortmunder Chancen zu sehr aus einzelnen guten Aktionen, richtig Druck aufzubauen gelang dem BVB über die meiste Zeit des Spiels nicht.

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1. FC Union Berlin Allianz Arena Bayern Borussia Dortmund BVB Dortmund FC BAyern Fußball-Bundesliga Julian Nagelsmann Kingsley Coman Köln München Niklas Süle Robert Lewandowski SV Werder Bremen Titelrennen

Bundesliga: Bayern liefern unter Druck: Lewy-Doppelpack beim 4:0-Erfolg

«Wir können zeigen, dass uns eine gewisse Spannung guttut», sagt Bayern-Coach Nagelsmann vorm Anpfiff gegen Union Berlin. Prompt gewinnt sein Team 4:0 – und bringt so Dortmund wieder in Zugzwang.

Angespornt vom neuen Druck durch Borussia Dortmund im Titelrennen hat Serienmeister FC Bayern in der Fußball-Bundesliga mal wieder seine große Offensivkraft demonstriert. Die Münchner besiegten am Samstagabend den im Abschluss glücklosen und nicht effektiven 1. FC Union Berlin mit 4:0 (3:0). Damit vergrößerte der Spitzenreiter den Vorsprung auf den erst am Sonntagabend in Köln geforderten BVB wieder auf sieben Punkte.

Kunstschütze Kingsley Coman (16. Minute), Premieren-Torschütze Tanguy Nianzou (25.) und der vom Elfmeterpunkt gewohnt sichere Torjäger Robert Lewandowski (45.+1) klärten die Frage nach dem Sieger schon in der ersten Hälfte. Vor 37.000 Zuschauern in der Allianz Arena legte der unter der Woche noch leicht verletzte Weltfußballer Lewandowski direkt nach dem Wiederanpfiff sein 31. Saisontor nach (47.). Das 1935. Bundesligaspiel der Bayern, die Werder Bremen (1934) als alleiniger Rekordhalter übertrafen, verlief damit nach zuletzt zwei Unentschieden wunschgemäß.

Union wurde aber etwas unter Wert geschlagen: Gegen die nach den Ausfällen von Niklas Süle (Muskelfaserriss) und Benjamin Pavard (Corona-Infektion) umformierte Bayern-Abwehr gab es gerade in der ersten Hälfte mehrere ungenutzte Großchancen durch die schnellen Angreifer Sheraldo Becker (6.) und Taiwo Awoniyi (22.). Einen Schuss von Abwehrspieler Robin Knoche parierte zudem Nationaltorwart Manuel Neuer mit einem klasse Reflex (21.). Es wäre das 1:1 gewesen.

«Wir können zeigen, dass uns eine gewisse Spannung guttut», sagte Bayern-Coach Julian Nagelsmann vor dem Anpfiff. Seine Elf trat dann vor der zweiwöchigen Länderspielpause den Beweis auf dem Platz an. Für die Initialzündung sorgte dabei Coman: Der als «King» bekannte Franzose versetzte mit einer flinken Bewegung Verteidiger Paul Jaeckel und zog fulminant ab. Sein Distanzschuss überraschte den ins Union-Tor zurückgekehrten Andreas Luthe, der ebenso wie Jaeckel mehrmals schlecht aussah.

In der Szene, die zum Elfmeter führte, missglückte Jaeckel eine Kopfball-Rückgabe zu Luthe, der aus dem Tor herauslaufen musste und Lewandowski umrammte. Beim ersten Pflichtspieltor des 19 Jahre alten Franzosen Nianzou im FC Bayern-Trikot war es ebenfalls Jaeckel, der den Bayern-Verteidiger nach einer Ecke von Joshua Kimmich nicht am Kopfball hindern konnte.

Wenn die Bayern ihre individuelle Klasse ausspielten, war Union defensiv überfordert. Nationalspieler Musiala trieb das Münchner Spiel immer wieder mit Dribblings aus dem Mittelfeld an. Er legte Lewandowski nach der Pause gleich mal das 4:0 auf. Das Torfestival übertünchte manche Münchner Defensivschwäche. Nianzou machte seine Sache insgesamt ordentlich, Süle-Vertreter Dayot Upamecano gefiel in seiner Kernkompetenz als Zweikämpfer. Aber am Ball streute der 23 Jahre alte Franzose auch mal wieder eine Konzentrationsschwäche ein.

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Bundesliga: Bayern liefern unter Druck: Lewy-Doppelpack beim 4:0-Erfolg

«Wir können zeigen, dass uns eine gewisse Spannung guttut», sagt Bayern-Coach Nagelsmann vorm Anpfiff gegen Union Berlin. Prompt gewinnt sein Team 4:0 – und bringt so Dortmund wieder in Zugzwang.

Angespornt vom neuen Druck durch Borussia Dortmund im Titelrennen hat Serienmeister FC Bayern in der Fußball-Bundesliga mal wieder seine große Offensivkraft demonstriert. Die Münchner besiegten am Samstagabend den im Abschluss glücklosen und nicht effektiven 1. FC Union Berlin mit 4:0 (3:0). Damit vergrößerte der Spitzenreiter den Vorsprung auf den erst am Sonntagabend in Köln geforderten BVB wieder auf sieben Punkte.

Kunstschütze Kingsley Coman (16. Minute), Premieren-Torschütze Tanguy Nianzou (25.) und der vom Elfmeterpunkt gewohnt sichere Torjäger Robert Lewandowski (45.+1) klärten die Frage nach dem Sieger schon in der ersten Hälfte. Vor 37.000 Zuschauern in der Allianz Arena legte der unter der Woche noch leicht verletzte Weltfußballer Lewandowski direkt nach dem Wiederanpfiff sein 31. Saisontor nach (47.). Das 1935. Bundesligaspiel der Bayern, die Werder Bremen (1934) als alleiniger Rekordhalter übertrafen, verlief damit nach zuletzt zwei Unentschieden wunschgemäß.

Union wurde aber etwas unter Wert geschlagen: Gegen die nach den Ausfällen von Niklas Süle (Muskelfaserriss) und Benjamin Pavard (Corona-Infektion) umformierte Bayern-Abwehr gab es gerade in der ersten Hälfte mehrere ungenutzte Großchancen durch die schnellen Angreifer Sheraldo Becker (6.) und Taiwo Awoniyi (22.). Einen Schuss von Abwehrspieler Robin Knoche parierte zudem Nationaltorwart Manuel Neuer mit einem klasse Reflex (21.). Es wäre das 1:1 gewesen.

«Wir können zeigen, dass uns eine gewisse Spannung guttut», sagte Bayern-Coach Julian Nagelsmann vor dem Anpfiff. Seine Elf trat dann vor der zweiwöchigen Länderspielpause den Beweis auf dem Platz an. Für die Initialzündung sorgte dabei Coman: Der als «King» bekannte Franzose versetzte mit einer flinken Bewegung Verteidiger Paul Jaeckel und zog fulminant ab. Sein Distanzschuss überraschte den ins Union-Tor zurückgekehrten Andreas Luthe, der ebenso wie Jaeckel mehrmals schlecht aussah.

In der Szene, die zum Elfmeter führte, missglückte Jaeckel eine Kopfball-Rückgabe zu Luthe, der aus dem Tor herauslaufen musste und Lewandowski umrammte. Beim ersten Pflichtspieltor des 19 Jahre alten Franzosen Nianzou im FC Bayern-Trikot war es ebenfalls Jaeckel, der den Bayern-Verteidiger nach einer Ecke von Joshua Kimmich nicht am Kopfball hindern konnte.

Wenn die Bayern ihre individuelle Klasse ausspielten, war Union defensiv überfordert. Nationalspieler Musiala trieb das Münchner Spiel immer wieder mit Dribblings aus dem Mittelfeld an. Er legte Lewandowski nach der Pause gleich mal das 4:0 auf. Das Torfestival übertünchte manche Münchner Defensivschwäche. Nianzou machte seine Sache insgesamt ordentlich, Süle-Vertreter Dayot Upamecano gefiel in seiner Kernkompetenz als Zweikämpfer. Aber am Ball streute der 23 Jahre alte Franzose auch mal wieder eine Konzentrationsschwäche ein.

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Anlaufschwierigkeit Bayern Borussia Dortmund Borussia Mönchengladbach BVB Eric-Maxim Choupo-Moting FC BAyern Fürth Fußball-Bundesliga München Robert Lewandowski Sonntag SpVgg Greuther Fürth Titelrennen

FC Bayern legt mit 4:1-Sieg gegen Fürth im Titelrennen vor

Der FC Bayern hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga nach Anlaufschwierigkeiten vorgelegt. Die Münchner siegten am Sonntag gegen Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth 4:1 (0:1) und liegen damit wieder neun Punkte vor Verfolger Borussia Dortmund. Der BVB bekommt es anschließend im West-Duell mit Borussia Mönchengladbach zu tun. Robert Lewandowski (46. Minute, 82.) und Eric Maxim Choupo-Moting (90.+1) sowie ein Eigentor von Sebastian Griesbeck (61.) drehten für die Bayern das Spiel. Fürth war durch einen abgefälschten Freistoß von Branimir Hrgota in Führung gegangen (42.).

Der FC Bayern hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga nach Anlaufschwierigkeiten vorgelegt. Die Münchner siegten am Sonntag gegen Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth 4:1 (0:1) und liegen damit wieder neun Punkte vor Verfolger Borussia Dortmund. Der BVB bekommt es anschließend im West-Duell mit Borussia Mönchengladbach zu tun. Robert Lewandowski (46. Minute, 82.) und Eric Maxim Choupo-Moting (90.+1) sowie ein Eigentor von Sebastian Griesbeck (61.) drehten für die Bayern das Spiel. Fürth war durch einen abgefälschten Freistoß von Branimir Hrgota in Führung gegangen (42.).

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Anlaufschwierigkeit Bayern Borussia Dortmund Borussia Mönchengladbach BVB Eric-Maxim Choupo-Moting FC BAyern Fürth Fußball-Bundesliga München Robert Lewandowski Sonntag SpVgg Greuther Fürth Titelrennen

FC Bayern legt mit 4:1-Sieg gegen Fürth im Titelrennen vor

Der FC Bayern hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga nach Anlaufschwierigkeiten vorgelegt. Die Münchner siegten am Sonntag gegen Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth 4:1 (0:1) und liegen damit wieder neun Punkte vor Verfolger Borussia Dortmund. Der BVB bekommt es anschließend im West-Duell mit Borussia Mönchengladbach zu tun. Robert Lewandowski (46. Minute, 82.) und Eric Maxim Choupo-Moting (90.+1) sowie ein Eigentor von Sebastian Griesbeck (61.) drehten für die Bayern das Spiel. Fürth war durch einen abgefälschten Freistoß von Branimir Hrgota in Führung gegangen (42.).

Der FC Bayern hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga nach Anlaufschwierigkeiten vorgelegt. Die Münchner siegten am Sonntag gegen Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth 4:1 (0:1) und liegen damit wieder neun Punkte vor Verfolger Borussia Dortmund. Der BVB bekommt es anschließend im West-Duell mit Borussia Mönchengladbach zu tun. Robert Lewandowski (46. Minute, 82.) und Eric Maxim Choupo-Moting (90.+1) sowie ein Eigentor von Sebastian Griesbeck (61.) drehten für die Bayern das Spiel. Fürth war durch einen abgefälschten Freistoß von Branimir Hrgota in Führung gegangen (42.).

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