Kategorien
Deutschland DFB Frankfurt Frankfurt am Main Fußball Großveranstaltung Katar Minden Rückgrat Sport Sportverband

Fußball: Veranstaltung zur WM: „Sport muss Rückgrat entwickeln“

Fan-Vertreter Dario Minden hat die Sportverbände bei der künftigen Vergabe von Großveranstaltungen in die Pflicht genommen. „Der Sport muss ein Rückgrat entwickeln. Der Sport an sich muss sich fragen: Vor welchen Karren lasse ich mich spannen?“, sagte der stellvertretende Vorsitzer des Fan-Bündnisses „Unsere Kurve“ bei der Veranstaltung „Katar 2022. Nicht unsere WM!“ am Samstagabend in Frankfurt.

Fan-Vertreter Dario Minden hat die Sportverbände bei der künftigen Vergabe von Großveranstaltungen in die Pflicht genommen. „Der Sport muss ein Rückgrat entwickeln. Der Sport an sich muss sich fragen: Vor welchen Karren lasse ich mich spannen?“, sagte der stellvertretende Vorsitzer des Fan-Bündnisses „Unsere Kurve“ bei der Veranstaltung „Katar 2022. Nicht unsere WM!“ am Samstagabend in Frankfurt.

„Die Verbände müssen langsam mal in die Richtung kommen, nicht jeden Euro aufzunehmen, egal wie blutig er ist“, sagte Minden. Der Jurist aus Frankfurt hatte diese Woche für Aufsehen gesorgt, als er bei einem Kongress des Deutsche Fußball-Bundes (DFB) Abdulla Mohammed al Thani, den Botschafter Katars in Deutschland, direkt ansprach mit den Worten: „Ich bin ein Mann, und ich liebe Männer. Ich habe Sex mit anderen Männern. Das ist normal. Gewöhnen Sie sich daran oder verschwinden Sie aus dem Fußball.“

Vertreter der LGBTIQ*-Community raten bislang von einer Reise nach Katar ab. Die englische Abkürzung steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans-Menschen, intergeschlechtliche sowie queere Menschen. Das Sternchen ist Platzhalter für weitere Identitäten und Geschlechter.

Ausrichter der Veranstaltung in Frankfurt waren das Netzwerk von „Nie wieder!“, „Unsere Kurve“, der Verein Gesellschaftsspiele aus Berlin und die Initiative „Boycott Qatar“. Dabei berichteten auch ein ehemaliger und aktueller Arbeiter aus dem Land des WM-Gastgebers.

Katar steht vor dem WM-Turnier vom 20. November bis 18. Dezember wegen Menschrechtsverstößen und des Umgangs mit Arbeiterinnen und Arbeitern aus anderen Ländern schon lange in der Kritik. In der Vergangenheit war es auch zu tödlichen Unfällen auf den Baustellen gekommen. Die Regierung des Emirats verweist auf eigene Reformen und weist Teile der Kritik zurück.

Livestream der Veranstaltung auf Youtube Infos von „Unsere Kurve“ zu Katar-Aktionen Veranstaltungs-Infos des Bündnisses „boykott-qatar“ FIFA-Infos zur EM in Katar Initiative „Back2Bolzen“ DFB-Mitteilung zum Katar-Kongress des Verbandes FIFA-Mitteilung zum Fan-Festival Video-Szene mit Dario Minden bei der DFB-Veranstaltung im Tweet der Deutschen Welle

Go to Source

Kategorien
Deutschland DFB Frankfurt Frankfurt am Main Fußball Großveranstaltung Katar Minden Rückgrat Sport Sportverband

Fußball: Veranstaltung zur WM: „Sport muss Rückgrat entwickeln“

Fan-Vertreter Dario Minden hat die Sportverbände bei der künftigen Vergabe von Großveranstaltungen in die Pflicht genommen. „Der Sport muss ein Rückgrat entwickeln. Der Sport an sich muss sich fragen: Vor welchen Karren lasse ich mich spannen?“, sagte der stellvertretende Vorsitzer des Fan-Bündnisses „Unsere Kurve“ bei der Veranstaltung „Katar 2022. Nicht unsere WM!“ am Samstagabend in Frankfurt.

Fan-Vertreter Dario Minden hat die Sportverbände bei der künftigen Vergabe von Großveranstaltungen in die Pflicht genommen. „Der Sport muss ein Rückgrat entwickeln. Der Sport an sich muss sich fragen: Vor welchen Karren lasse ich mich spannen?“, sagte der stellvertretende Vorsitzer des Fan-Bündnisses „Unsere Kurve“ bei der Veranstaltung „Katar 2022. Nicht unsere WM!“ am Samstagabend in Frankfurt.

„Die Verbände müssen langsam mal in die Richtung kommen, nicht jeden Euro aufzunehmen, egal wie blutig er ist“, sagte Minden. Der Jurist aus Frankfurt hatte diese Woche für Aufsehen gesorgt, als er bei einem Kongress des Deutsche Fußball-Bundes (DFB) Abdulla Mohammed al Thani, den Botschafter Katars in Deutschland, direkt ansprach mit den Worten: „Ich bin ein Mann, und ich liebe Männer. Ich habe Sex mit anderen Männern. Das ist normal. Gewöhnen Sie sich daran oder verschwinden Sie aus dem Fußball.“

Vertreter der LGBTIQ*-Community raten bislang von einer Reise nach Katar ab. Die englische Abkürzung steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans-Menschen, intergeschlechtliche sowie queere Menschen. Das Sternchen ist Platzhalter für weitere Identitäten und Geschlechter.

Ausrichter der Veranstaltung in Frankfurt waren das Netzwerk von „Nie wieder!“, „Unsere Kurve“, der Verein Gesellschaftsspiele aus Berlin und die Initiative „Boycott Qatar“. Dabei berichteten auch ein ehemaliger und aktueller Arbeiter aus dem Land des WM-Gastgebers.

Katar steht vor dem WM-Turnier vom 20. November bis 18. Dezember wegen Menschrechtsverstößen und des Umgangs mit Arbeiterinnen und Arbeitern aus anderen Ländern schon lange in der Kritik. In der Vergangenheit war es auch zu tödlichen Unfällen auf den Baustellen gekommen. Die Regierung des Emirats verweist auf eigene Reformen und weist Teile der Kritik zurück.

Livestream der Veranstaltung auf Youtube Infos von „Unsere Kurve“ zu Katar-Aktionen Veranstaltungs-Infos des Bündnisses „boykott-qatar“ FIFA-Infos zur EM in Katar Initiative „Back2Bolzen“ DFB-Mitteilung zum Katar-Kongress des Verbandes FIFA-Mitteilung zum Fan-Festival Video-Szene mit Dario Minden bei der DFB-Veranstaltung im Tweet der Deutschen Welle

Go to Source

Kategorien
Apps Fahrzeug Flug Flughafen Frankfurt Frankfurt am Main Schwarzarbeit Taxi Taxibranche Zollkontrolle

Arbeit: Zollkontrolle gegen Schwarzarbeit in Taxibranche

Mehrere Dutzend Zollbeamte haben am Samstag am Frankfurter Flughafen Taxis und Fahrzeuge von Fahrdiensten, die über Apps gebucht werden können, überprüft. Der Einsatz war Teil einer bundesweiten Aktion der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls in der Taxi- und Mietwagenbranche.

Mehrere Dutzend Zollbeamte haben am Samstag am Frankfurter Flughafen Taxis und Fahrzeuge von Fahrdiensten, die über Apps gebucht werden können, überprüft. Der Einsatz war Teil einer bundesweiten Aktion der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls in der Taxi- und Mietwagenbranche.

Für den Zoll ging es bei der Kontrolle etwa um die Feststellung, ob die Unternehmen sozialversicherungsrechtliche Pflichten einhalten oder Fahrer unrechtmäßig Sozialleistungen beziehen, tatsächlich aber einen Job als Fahrer haben. Auch wurde geprüft, ob Unternehmen Menschen ohne Arbeitserlaubnis beschäftigten. Bei den Auswertungen der Unterlagen soll zudem die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns überprüft werden, so eine Zollsprecherin. Die Auswertung der Kontrolle werde wohl erst Mitte kommender Woche vorliegen.

Unterstützt wurden die Zöllnerinnen und Zöllner in der Mainmetropole von der Stadtpolizei und der Wachpolizei am Frankfurter Flughafen sowie von Beamten des Hessischen Eichamts, die insbesondere die Wegstreckenzähler und Taxameter überprüften.

Bei ähnlichen Überprüfungen in der Vergangenheit sei beispielsweise festgestellt worden, dass Arbeitgeber das Warten auf neue Fahrgäste als Pause berechneten und nicht als Arbeitszeit. So könne es durchaus zu Verzerrungen beim Lohn kommen.

Dass die Kontrolle am Flughafen stattfand, sei der hohen Taxidichte am größten deutschen Verkehrsflughafen geschuldet, hieß es. Der Einsatzleiter des Zolls versicherte, niemand werde wegen der Kontrolle einen Flug verpassen: Herausgewunken wurden nur Fahrzeuge, die ihre Passagiere bereits am Terminalgebäude abgesetzt hatten.

Go to Source

Kategorien
Deutscher Fußball-Bund DFB Frankfurt am Main Freizeit Galopprennbahn Pferderennen Wochenende

Freizeit: Frankfurter bekommen neues Naherholungsgebiet

Wo früher Pferderennen und Golf wenigen Menschen vorbehalten war, gibt es jetzt ein Naherholungsgebiet für alle: Der neun Hektar große Rennbahnpark im Frankfurter Stadtteil Niederrad wird an diesem Wochenende für Besucher geöffnet. Mehr als fünf Millionen Euro hat die Stadt in den vergangenen drei Jahren in den neuen Park investiert.

Wo früher Pferderennen und Golf wenigen Menschen vorbehalten war, gibt es jetzt ein Naherholungsgebiet für alle: Der neun Hektar große Rennbahnpark im Frankfurter Stadtteil Niederrad wird an diesem Wochenende für Besucher geöffnet. Mehr als fünf Millionen Euro hat die Stadt in den vergangenen drei Jahren in den neuen Park investiert.

Um das Gelände war jahrelang erbittert gestritten worden. 2014 hatte die Stadt es dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) für sein neues Leistungszentrum angeboten. Doch der Frankfurter Renn-Klub wollte seine Galopprennbahn nicht aufgeben. Ein Bürgerentscheid bekam 2015 nicht genug Unterschriften. Danach folgte ein juristisches Tauziehen mit rund zwei Dutzend Einzelverfahren. 2018 entschied der Bundesgerichtshof, dass der Renn-Klub das Gelände herausgeben muss. Der DFB baute seine Akademie und die Stadt auf dem Rest des Geländes ihren Park.

Die Gestaltung des Parks nimmt Bezug auf die Vorgeschichte. Auf einem Kinderspielplatz gibt es Holzpferde. Wo die Schiedsrichter saßen, können sich Besucher auf einer Stahltreppe sonnen. Der Teich des Golfplatzes in der Mitte der Rennbahn blieb erhalten. Auch die Sandbahn, auf der die Rennen liefen, findet sich wieder: Sie trennt die zu intensiver Nutzung freigegebenen Bereiche am oberen Rand des hufeisenförmigen Geländes vom Landschaftsschutzgebiet in der Mitte. Innen gibt es sogenannten Sandmagerrasen, der von Schafen geweidet werden soll, Dünen und ein naturbelassenes Ufer – außen Kinderspielplätze und eine Calisthenics-Anlage für Köpersportler.

Der Rennbahnpark sei „eine echte Attraktion“, fand Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) bei einer Baustellenbegehung im März, als noch nicht mal alles fertig war. Zuletzt wurden der sogenannte Skyline View gepflastert, der Teich bepflanzt und der Bolzplatz geschottert. Dabei wurden, so die verantwortliche Landschaftsarchitektin Susanne Gonsior-Hahmann, so wenig Flächen wie möglich versiegelt. Die gepflanzten Bäume seien besonders hitzeresistent, der Park vorbildlich in Bezug aus „ökologische Nachhaltigkeit mit viel naturnahem Raum und Platz für wildes Pflanzenwachstum“.

Rennbahnpark

Go to Source

Kategorien
Deutscher Fußball-Bund DFB Frankfurt am Main Freizeit Galopprennbahn Pferderennen Wochenende

Freizeit: Frankfurter bekommen neues Naherholungsgebiet

Wo früher Pferderennen und Golf wenigen Menschen vorbehalten war, gibt es jetzt ein Naherholungsgebiet für alle: Der neun Hektar große Rennbahnpark im Frankfurter Stadtteil Niederrad wird an diesem Wochenende für Besucher geöffnet. Mehr als fünf Millionen Euro hat die Stadt in den vergangenen drei Jahren in den neuen Park investiert.

Wo früher Pferderennen und Golf wenigen Menschen vorbehalten war, gibt es jetzt ein Naherholungsgebiet für alle: Der neun Hektar große Rennbahnpark im Frankfurter Stadtteil Niederrad wird an diesem Wochenende für Besucher geöffnet. Mehr als fünf Millionen Euro hat die Stadt in den vergangenen drei Jahren in den neuen Park investiert.

Um das Gelände war jahrelang erbittert gestritten worden. 2014 hatte die Stadt es dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) für sein neues Leistungszentrum angeboten. Doch der Frankfurter Renn-Klub wollte seine Galopprennbahn nicht aufgeben. Ein Bürgerentscheid bekam 2015 nicht genug Unterschriften. Danach folgte ein juristisches Tauziehen mit rund zwei Dutzend Einzelverfahren. 2018 entschied der Bundesgerichtshof, dass der Renn-Klub das Gelände herausgeben muss. Der DFB baute seine Akademie und die Stadt auf dem Rest des Geländes ihren Park.

Die Gestaltung des Parks nimmt Bezug auf die Vorgeschichte. Auf einem Kinderspielplatz gibt es Holzpferde. Wo die Schiedsrichter saßen, können sich Besucher auf einer Stahltreppe sonnen. Der Teich des Golfplatzes in der Mitte der Rennbahn blieb erhalten. Auch die Sandbahn, auf der die Rennen liefen, findet sich wieder: Sie trennt die zu intensiver Nutzung freigegebenen Bereiche am oberen Rand des hufeisenförmigen Geländes vom Landschaftsschutzgebiet in der Mitte. Innen gibt es sogenannten Sandmagerrasen, der von Schafen geweidet werden soll, Dünen und ein naturbelassenes Ufer – außen Kinderspielplätze und eine Calisthenics-Anlage für Köpersportler.

Der Rennbahnpark sei „eine echte Attraktion“, fand Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) bei einer Baustellenbegehung im März, als noch nicht mal alles fertig war. Zuletzt wurden der sogenannte Skyline View gepflastert, der Teich bepflanzt und der Bolzplatz geschottert. Dabei wurden, so die verantwortliche Landschaftsarchitektin Susanne Gonsior-Hahmann, so wenig Flächen wie möglich versiegelt. Die gepflanzten Bäume seien besonders hitzeresistent, der Park vorbildlich in Bezug aus „ökologische Nachhaltigkeit mit viel naturnahem Raum und Platz für wildes Pflanzenwachstum“.

Rennbahnpark

Go to Source

Kategorien
Deutscher Fußball-Bund DFB Frankfurt am Main Galopprennbahn Pferderennen Wochenende

Frankfurter bekommen neues Naherholungsgebiet

Wo früher Pferderennen und Golf wenigen Menschen vorbehalten war, gibt es jetzt ein Naherholungsgebiet für alle: Der neun Hektar große Rennbahnpark im Frankfurter Stadtteil Niederrad wird an diesem Wochenende für Besucher geöffnet. Mehr als fünf Millionen Euro hat die Stadt in den vergangenen drei Jahren in den neuen Park investiert.

Wo früher Pferderennen und Golf wenigen Menschen vorbehalten war, gibt es jetzt ein Naherholungsgebiet für alle: Der neun Hektar große Rennbahnpark im Frankfurter Stadtteil Niederrad wird an diesem Wochenende für Besucher geöffnet. Mehr als fünf Millionen Euro hat die Stadt in den vergangenen drei Jahren in den neuen Park investiert.

Um das Gelände war jahrelang erbittert gestritten worden. 2014 hatte die Stadt es dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) für sein neues Leistungszentrum angeboten. Doch der Frankfurter Renn-Klub wollte seine Galopprennbahn nicht aufgeben. Ein Bürgerentscheid bekam 2015 nicht genug Unterschriften. Danach folgte ein juristisches Tauziehen mit rund zwei Dutzend Einzelverfahren. 2018 entschied der Bundesgerichtshof, dass der Renn-Klub das Gelände herausgeben muss. Der DFB baute seine Akademie und die Stadt auf dem Rest des Geländes ihren Park.

Die Gestaltung des Parks nimmt Bezug auf die Vorgeschichte. Auf einem Kinderspielplatz gibt es Holzpferde. Wo die Schiedsrichter saßen, können sich Besucher auf einer Stahltreppe sonnen. Der Teich des Golfplatzes in der Mitte der Rennbahn blieb erhalten. Auch die Sandbahn, auf der die Rennen liefen, findet sich wieder: Sie trennt die zu intensiver Nutzung freigegebenen Bereiche am oberen Rand des hufeisenförmigen Geländes vom Landschaftsschutzgebiet in der Mitte. Innen gibt es sogenannten Sandmagerrasen, der von Schafen geweidet werden soll, Dünen und ein naturbelassenes Ufer – außen Kinderspielplätze und eine Calisthenics-Anlage für Köpersportler.

Der Rennbahnpark sei „eine echte Attraktion“, fand Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) bei einer Baustellenbegehung im März, als noch nicht mal alles fertig war. Zuletzt wurden der sogenannte Skyline View gepflastert, der Teich bepflanzt und der Bolzplatz geschottert. Dabei wurden, so die verantwortliche Landschaftsarchitektin Susanne Gonsior-Hahmann, so wenig Flächen wie möglich versiegelt. Die gepflanzten Bäume seien besonders hitzeresistent, der Park vorbildlich in Bezug aus „ökologische Nachhaltigkeit mit viel naturnahem Raum und Platz für wildes Pflanzenwachstum“.

Rennbahnpark

Go to Source

Kategorien
Aktienmarkt Frankfurt Frankfurt am Main Kursverlust Leitindex Rezessionssorge Wochenende

Börse in Frankfurt: Dax mit kräftigen Kursverlusten – Rezessionssorgen belasten

Rezessionssorgen haben am Freitag weltweit und auch am deutschen Aktienmarkt für einen tiefroten Wochenschluss gesorgt. Der Leitindex Dax verabschiedete sich mit einem Minus von 1,97 Prozent auf 12.284,19 Punkte in das Wochenende, nachdem er zuvor bei knapp 12.181 Zählern auf den niedrigsten Stand seit November 2020 gefallen war.

Rezessionssorgen haben am Freitag weltweit und auch am deutschen Aktienmarkt für einen tiefroten Wochenschluss gesorgt. Der Leitindex Dax verabschiedete sich mit einem Minus von 1,97 Prozent auf 12.284,19 Punkte in das Wochenende, nachdem er zuvor bei knapp 12.181 Zählern auf den niedrigsten Stand seit November 2020 gefallen war.

Die jüngste Häufung von Zinserhöhungen großer Notenbanken steckt den Investoren noch in den Gliedern. Auf Wochensicht weitete der deutsche Leitindex den Verlust auf mehr als dreieinhalb Prozent aus. Auch an der Wall Street ging es vor dem Wochenende deutlich abwärts, dort rutschte der Dow Jones Industrial auf ein Tief seit Ende 2020.

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel lotete am Freitag ebenfalls neue Tiefstände aus. Er fiel im Handelsverlauf auf das niedrigste Niveau seit Mai 2020 und stand zum Schlussgong mit 3,12 Prozent im Minus bei 22.541,58 Punkten.

Go to Source

Kategorien
Berlin Deutschland Frankfurt am Main Fridays for Future Klimastreik München Polizei

Zehntausende demonstrieren bei Klimastreik von Fridays for Future in Deutschland

Bei einem weiteren globalen Klimastreik der Bewegung Fridays for Future sind am Freitag bundesweit zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. In Berlin sprach die Polizei am Nachmittag von rund 22.000 Menschen, die am Protestzug durch das Regierungsviertel teilnahmen. In anderen Städte wollten die Beamten noch keine Angaben zu den Teilnehmerzahlen machen.

Das vor allem von jungen Menschen getragene Aktivistennetzwerk hatte Aktionen in bundesweit über 270 Orten angekündigt. Die ersten Demonstrationen begannen am Freitagmorgen, in Großstädten wie Berlin, München, Frankfurt am Main und Hamburg ging es am Mittag los.

Eine zentrale Forderung der in Deutschland Demonstrierenden war die Einrichtung eines staatlichen Sondervermögens für Klimaschutz in Höhe von hundert Milliarden Euro, das nach dem Vorbild des Sondervermögens für die Bundeswehr konzipiert ist. Gefordert wurde zudem ein dauerhaftes Neun-Euro-Ticket.

Es war der elfte globale Klimastreik der international aktiven Klimaschutzbewegung. Auf allen Kontinenten demonstrierten Menschen, selbst in der Arktis und Antarktis beteiligten sich Forschende. Die Aktionen standen unter dem Leitmotto „People not Profit“ (Menschen, nicht Gewinne).

Go to Source

Kategorien
Doppelleben Frankfurt am Main Internetplattform Landgericht Landgericht Frankfurt Paderborn Plattform

Landgericht: Angeklagter in „Boystown“-Prozess spricht von „Doppelleben“

Im Prozess gegen die mutmaßlichen Betreiber einer Internetplattform zum Austausch von Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern hat einer der Angeklagten zu seiner Tätigkeit als Moderator und Administrator ausgesagt. Der 41-Jährige aus dem Landkreis Paderborn sagte am Freitag zu Beginn seiner Einlassung vor dem Landgericht Frankfurt, die Anklage sei „vollumfänglich richtig“. Er sei bereit, jede Strafe zu akzeptieren, und hoffe auf professionelle Hilfe, „da ich alleine mit meinem Problem nicht fertig werde“, sagte der untersetzte Mann mit zurückweichendem Haaransatz. Er entschuldigte sich bei den Opfern der Plattform namens „Boystown“.

Im Prozess gegen die mutmaßlichen Betreiber einer Internetplattform zum Austausch von Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern hat einer der Angeklagten zu seiner Tätigkeit als Moderator und Administrator ausgesagt. Der 41-Jährige aus dem Landkreis Paderborn sagte am Freitag zu Beginn seiner Einlassung vor dem Landgericht Frankfurt, die Anklage sei „vollumfänglich richtig“. Er sei bereit, jede Strafe zu akzeptieren, und hoffe auf professionelle Hilfe, „da ich alleine mit meinem Problem nicht fertig werde“, sagte der untersetzte Mann mit zurückweichendem Haaransatz. Er entschuldigte sich bei den Opfern der Plattform namens „Boystown“.

Während der Aussage wurde die Öffentlichkeit teilweise ausgeschlossen. Im öffentlichen Teil ging es um die Tätigkeit des Angeklagten als Moderator des Chats. Dort sei es um Unterhaltungen gegangen, Darstellungen seien in anderen Bereichen des Forums gepostet worden.

Er sei schon ziemlich lange im Darknet unterwegs gewesen und zuvor an einem anderen Chat als Moderator beteiligt gewesen, sagte der Angeklagte, der von einem „Doppelleben“ sprach. Als Moderator habe er auf die Einhaltung von Gruppenregeln und höflichen Umgang geachtet, sagte der Mann, der auf der Plattform mit dem Namen „Phantom“ unterwegs gewesen war. Nach seiner Festnahme sei er auch erleichtert gewesen, dass es vorbei war. „Ich habe gedacht, jetzt mache ich reinen Tisch.“

Die übrigen drei Angeklagten hatten in dem Verfahren über ihre Verteidiger erklären lassen, dass die Vorwürfe zuträfen, sie über ihre Aussagen bei der polizeilichen Vernehmung hinaus aber keine Angaben machen wollten. Ein 66-Jähriger aus Hamburg, der laut Anklage einer der aktivsten Nutzer der Plattform war, bezeichnete sich am Freitag in der von seiner Verteidigerin verlesenen Erklärung als ein „einfacher Teilnehmer der Plattform“, der zu keiner Zeit eine herausgehobene Position gehabt habe. Die Bezeichnung „Guru“ oder „Megastar“ für ihn hätten sich andere Teilnehmer ausgedacht. Dagegen hatte der 41-Jährige angegeben, diesen „Rang“ hätten besonders aktive Nutzer der Plattform erhalten.

In dem Verfahren sind zudem ein 49-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf am Inn in Bayern und ein 60-Jähriger aus Norddeutschland angeklagt, der zuletzt in Paraguay lebte. Sie sollen im sogenannten Darknet die Plattform „Boystown“ im Sommer 2019 aufgebaut haben. Zwei der Männer sollen zudem selbst Kindern sexuelle Gewalt zugefügt haben.

Go to Source

Kategorien
Doppelleben Frankfurt am Main Internetplattform Landgericht Landgericht Frankfurt Paderborn Plattform

Landgericht: Angeklagter in „Boystown“-Prozess spricht von „Doppelleben“

Im Prozess gegen die mutmaßlichen Betreiber einer Internetplattform zum Austausch von Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern hat einer der Angeklagten zu seiner Tätigkeit als Moderator und Administrator ausgesagt. Der 41-Jährige aus dem Landkreis Paderborn sagte am Freitag zu Beginn seiner Einlassung vor dem Landgericht Frankfurt, die Anklage sei „vollumfänglich richtig“. Er sei bereit, jede Strafe zu akzeptieren, und hoffe auf professionelle Hilfe, „da ich alleine mit meinem Problem nicht fertig werde“, sagte der untersetzte Mann mit zurückweichendem Haaransatz. Er entschuldigte sich bei den Opfern der Plattform namens „Boystown“.

Im Prozess gegen die mutmaßlichen Betreiber einer Internetplattform zum Austausch von Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern hat einer der Angeklagten zu seiner Tätigkeit als Moderator und Administrator ausgesagt. Der 41-Jährige aus dem Landkreis Paderborn sagte am Freitag zu Beginn seiner Einlassung vor dem Landgericht Frankfurt, die Anklage sei „vollumfänglich richtig“. Er sei bereit, jede Strafe zu akzeptieren, und hoffe auf professionelle Hilfe, „da ich alleine mit meinem Problem nicht fertig werde“, sagte der untersetzte Mann mit zurückweichendem Haaransatz. Er entschuldigte sich bei den Opfern der Plattform namens „Boystown“.

Während der Aussage wurde die Öffentlichkeit teilweise ausgeschlossen. Im öffentlichen Teil ging es um die Tätigkeit des Angeklagten als Moderator des Chats. Dort sei es um Unterhaltungen gegangen, Darstellungen seien in anderen Bereichen des Forums gepostet worden.

Er sei schon ziemlich lange im Darknet unterwegs gewesen und zuvor an einem anderen Chat als Moderator beteiligt gewesen, sagte der Angeklagte, der von einem „Doppelleben“ sprach. Als Moderator habe er auf die Einhaltung von Gruppenregeln und höflichen Umgang geachtet, sagte der Mann, der auf der Plattform mit dem Namen „Phantom“ unterwegs gewesen war. Nach seiner Festnahme sei er auch erleichtert gewesen, dass es vorbei war. „Ich habe gedacht, jetzt mache ich reinen Tisch.“

Die übrigen drei Angeklagten hatten in dem Verfahren über ihre Verteidiger erklären lassen, dass die Vorwürfe zuträfen, sie über ihre Aussagen bei der polizeilichen Vernehmung hinaus aber keine Angaben machen wollten. Ein 66-Jähriger aus Hamburg, der laut Anklage einer der aktivsten Nutzer der Plattform war, bezeichnete sich am Freitag in der von seiner Verteidigerin verlesenen Erklärung als ein „einfacher Teilnehmer der Plattform“, der zu keiner Zeit eine herausgehobene Position gehabt habe. Die Bezeichnung „Guru“ oder „Megastar“ für ihn hätten sich andere Teilnehmer ausgedacht. Dagegen hatte der 41-Jährige angegeben, diesen „Rang“ hätten besonders aktive Nutzer der Plattform erhalten.

In dem Verfahren sind zudem ein 49-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf am Inn in Bayern und ein 60-Jähriger aus Norddeutschland angeklagt, der zuletzt in Paraguay lebte. Sie sollen im sogenannten Darknet die Plattform „Boystown“ im Sommer 2019 aufgebaut haben. Zwei der Männer sollen zudem selbst Kindern sexuelle Gewalt zugefügt haben.

Go to Source