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1. FC Saarbrücken Karlsruhe Karlsruher SC Mikkel Kaufmann Neuzugang Sonntag SV Werder Bremen

2. Bundesliga: Adduktorenprobleme: KSC-Generalprobe wohl ohne Kaufmann

Neuzugang Mikkel Kaufmann wird dem Karlsruher SC im abschließenden Saisonvorbereitungsspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am Samstag (14.00 Uhr) voraussichtlich fehlen. Den Stürmer plagen weiter Adduktorenprobleme, wie der Fußball-Zweitligist am Donnerstag auf dpa-Nachfrage bestätigte. Im Testspiel gegen den Bundesligisten SV Werder Bremen (1:2) am vergangenen Sonntag war der 21-jährige Däne nach rund einer Viertelstunde ausgewechselt worden. Kaufmann ist für die kommende Saison, die für den KSC am 17. Juli beim SC Paderborn beginnt, vom FC Kopenhagen ausgeliehen.

Neuzugang Mikkel Kaufmann wird dem Karlsruher SC im abschließenden Saisonvorbereitungsspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am Samstag (14.00 Uhr) voraussichtlich fehlen. Den Stürmer plagen weiter Adduktorenprobleme, wie der Fußball-Zweitligist am Donnerstag auf dpa-Nachfrage bestätigte. Im Testspiel gegen den Bundesligisten SV Werder Bremen (1:2) am vergangenen Sonntag war der 21-jährige Däne nach rund einer Viertelstunde ausgewechselt worden. Kaufmann ist für die kommende Saison, die für den KSC am 17. Juli beim SC Paderborn beginnt, vom FC Kopenhagen ausgeliehen.

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Gletscherabbruch Marmolata Opferzahl Sonntag Tod

Video: Gletscherabbruch: Offizielle Opferzahl steigt auf neun

Am Sonntag hatten sich am Berg Marmolata Gletschermassen gelöst und mehrere Wanderer in den Tod gerissen.

Am Sonntag hatten sich am Berg Marmolata Gletschermassen gelöst und mehrere Wanderer in den Tod gerissen.

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Dirk Steffens Geo Gletscherabbruch Italien Katastrophe Sonntag Unglück

Gletscherabbrüche: Gletscher-Unglück in den Dolomiten: Geo-Experte über Klimafolgen und mögliche Schutzmaßnahmen

Mindestens sechs Menschen verlieren am Sonntag bei einer Gletscherlawine in Italien ihr Leben. Geo-Experte Dirk Steffens ordnet die Katastrophe wissenschaftlich ein.

Mindestens sechs Menschen verlieren am Sonntag bei einer Gletscherlawine in Italien ihr Leben. Geo-Experte Dirk Steffens ordnet die Katastrophe wissenschaftlich ein.

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Canazei Drohne Eis Geröll Gletscher Gletscherabbruch Gletschersturz Innsbruck Klima Knau Marmolata Norditalien Rettungskraft Sonntag Trentino

Dolomiten : Der tödliche Gletschersturz und mögliche Ursachen

Ein verheerender Gletscherabbruch in Norditalien kostet mindestens sieben Menschen das Leben. Während nach einer Erklärung für das Ereignis gesucht wird, haben Experten einen Verdacht. Ist das Wandern in den Bergen noch sicher?

Zwischen Geröll, Eis und Schnee suchen Rettungskräfte in Norditalien noch immer nach Vermissten. Drohnen kreisen am Mittwoch über den Unglücksort.

Mindestens sieben Menschen sind am Sonntag bei einem Gletschersturz in der Nähe von Canazei ums Leben gekommen. Die Bergsteiger wanderten auf die Marmolata. Mit mehr als 3340 Metern ist sie der höchste Berg in den Dolomiten – ein beliebter Ausflugsort für Wintersportler und Wanderer. Bei dem Naturereignis auf der dem Trentino zugewandten Seite wurden acht Menschen verletzt – darunter zwei Deutsche. Ein Unglück aus heiterem Himmel, das auch Fragen zur Zukunft des Alpin-Sports aufwirft.

Was ist an der Marmolata passiert?

Am vergangenen Sonntag löste sich nach offiziellen Angaben gegen 13.30 Uhr ein Turm aus Gletschereis (Sérac) vom Bergmassiv der Marmolata und stürzte auf den darunter liegenden Weg zum Gipfel. Die Massen aus Eis, Schnee und Geröll donnerten mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde talwärts. Die Lawine begrub mehrere Bergsteiger unter sich. In einer Höhe von rund 2800 Metern erstreckt sich nun über zwei Kilometer das abgebrochene Gletscher-Material. Ein etwa 60 Meter hoher und 80 Meter tiefer Teil des Eises ist oben aber weiter mit dem Bergmassiv verbunden, wo jetzt eine sichtbare Lücke klafft.

Welche Umweltfaktoren können zu dem Unglück beigetragen haben?

Hohe Temperaturen und damit der Eintrag von Schmelzwasser könnte der Auslöser gewesen sein, wie der Schweizer Glaziologe Matthias Huss sagte. So sieht das auch der italienische Klima-Forscher Roberto Barbiero. Das Wasser könnte dann einen Hohlraum zwischen Fels und Eis gespült und so dem Gletscherteil den Halt genommen haben. Seit mehr als einem Monat herrschten ungewöhnlich hohe Temperaturen in der Gegend, sagte der Klima-Fachmann. Am Unglückstag lag der Wert etwa zehn Grad über Null. Huss und Barbiero nennen außerdem die geringen Niederschläge im vergangenen Frühjahr und Winter als weitere Faktoren. Der Gletscher konnte Barbiero zufolge deshalb nicht von der sonst vorhandenen Schneedecke profitieren, was am Ende etwa einen Monat früher als sonst zur Schneeschmelze führte.

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Bergtouren?

Solche Gefahren habe es im Hochgebirge schon immer gegeben, sagte Huss. «Allerdings führt der aktuelle Klimawandel zu neuen und bislang schwer vorhersehbaren Situationen, die ständig neu beurteilt werden müssen.» Das Österreichische Kuratorium Alpine Sicherheit weist darauf hin, dass der Dolomiten-Gletscher bestimmte Besonderheiten aufweist. «Der Fels darunter ist sehr steil, das ist längst nicht überall so», sagte Matthias Knaus vom Kuratorium in Innsbruck. Man dürfe nicht ohne weiteres von diesem auf andere Gletscher schließen. Viele Gletscher würden sich auf eher flachem Fels ins Tal schieben, was die Gefahr solch dramatischer Ereignisse stark vermindere.

Ist Wandern unter solchen Gefahren noch sicher?

Die Bergführer in Italien seien sich der Veränderungen bewusst, erklärt die Vereinigung der Bergführer in Italien. Zu ihrer Aufgabe gehöre deshalb, alternative Routen mit weniger Risiko zu suchen. Der Österreicher Knaus empfiehlt: Generell solle jeder Bergwanderer Risiko-Management betreiben. «Befinde ich mich in einer potenziellen Sturzzone eines Gletschers, sollte ich sie so schnell wie möglich wieder verlassen.» Die italienischen Bergführer raten zudem, bereits zu Hause die Wanderung aufmerksam vorzubereiten. Barbiero verweist auf Informationen, die etwa der Zivilschutz bereitstellt und den Rat von Hüttenwirten.

Lassen sich Gefahren durch instabile Gletscher voraussehen?

Im Fall der Marmolata gehen die italienische Bergführer-Vereinigung und Klima-Experte Barbiero davon aus, dass das Unglück nicht vorhersehbar war. Laut dem Glaziologen Matthias Huss ist es Bergführern auch mit viel Erfahrung kaum möglich, abzuschätzen, ob ein Abbruch unmittelbar bevorsteht. «Falls eine kritische Situation erkannt ist, könnte nur eine ständige Beobachtung der Veränderung Aufschlüsse über den Zeitpunkt des Ereignisses geben.» Matthias Knaus rechnet damit, dass Frühwarnsysteme in den nächsten Jahren ausgebaut werden. Huss hält diese aber für eine große Herausforderung.

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Berlin Karlsruhe Künstler Kunstmesse Markus Lüpertz Skulptur Sonntag

Kultur: Sommerausgabe der Kunstmesse art Karlsruhe startet

Von Zeichnungen des Stuttgarters Willi Baumeister über Skulpturen des Karlsruhers Markus Lüpertz bis zum Bildzyklus der Leipziger Malerin Doris Ziegler: Einen Rundumschlag aus 120 Jahren klassischer Moderne und Gegenwartskunst können Kunstsammelnde und Interessierte von diesem Donnerstag an auf der art Karlsruhe erleben. Neben international bekannten Künstlerinnen und Künstlern zeigen die weit mehr als 200 Galerien auf der Messe bis Sonntag auch Werke junger Kreativer wie Ambra Durante aus Berlin. Sie zeichnet kleine Geschichten mit liebevoll gestalteten Figuren mal auf Glas, mal auf Karton, mal auf Rückseiten von Bus- und Bahntickets.

Von Zeichnungen des Stuttgarters Willi Baumeister über Skulpturen des Karlsruhers Markus Lüpertz bis zum Bildzyklus der Leipziger Malerin Doris Ziegler: Einen Rundumschlag aus 120 Jahren klassischer Moderne und Gegenwartskunst können Kunstsammelnde und Interessierte von diesem Donnerstag an auf der art Karlsruhe erleben. Neben international bekannten Künstlerinnen und Künstlern zeigen die weit mehr als 200 Galerien auf der Messe bis Sonntag auch Werke junger Kreativer wie Ambra Durante aus Berlin. Sie zeichnet kleine Geschichten mit liebevoll gestalteten Figuren mal auf Glas, mal auf Karton, mal auf Rückseiten von Bus- und Bahntickets.

Nach einem Jahr Corona-Pause wurde die 19. Ausgabe der art nun vom Februar in den Sommer verlegt, um möglichst pandemiebefreites Messetreiben ermöglichen zu können. Doch angesichts steigender Inzidenzzahlen hat der eine oder andere Künstler absagen müssen.

Die Galerien und die Veranstalter wollen sich davon die Laune aber nicht verderben lassen: Neben dem klassischen Kunsthandel, Preisverleihungen, Sonderschauen und Fachgesprächen steht unter anderem eine «After-Art-Party» auf dem Programm.

Die für die art untypische Jahreszeit soll es darüber hinaus ermöglichen, unter freiem Himmel zu flanieren und auf einer rund 6800 Quadratmeter großen Grünfläche zwischen den vier Messehallen in Rheinstetten durch einen Skulpturengarten zu schlendern. Die Öffnungszeiten hat die Messe an den neuen Termin und das erhoffte Sommergefühl angepasst: Bis 20.00 Uhr können Interessierte bleiben.

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Amoklauf Dänemark Einkaufszentrum Gedenkfeier Kopenhagen Kronprinz Frederik Mette Polizei Sonntag Tatort

Schüsse im Einkaufszentrum: Gedenkfeier nach Amoklauf in Kopenhagen

Dänemark diskutiert nach dem Amoklauf in Kopenhagen über Probleme bei der Betreuung psychisch Kranker. Vor dem Tatort versammelten sich am Dienstagabend Tausende, um der drei Todesopfer des Angriffs zu gedenken.

Nach dem Amoklauf in Kopenhagen haben Tausende Menschen vor dem Tatort der drei Todesopfer mit emotionalen Reden, Gesang und einer Schweigeminute gedacht.

«Ein kranker Mann hat das Feuer eröffnet – und mit einem Mal wurde uns unser strahlender Sommer genommen», sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bei der Feier, die auch der dänische Kronprinz Frederik und sein Sohn Christian besuchten. «Es ist sehr rührend und sehr bewegend, hier zu sein», sagte der Kronprinz. «Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen.»

Oberbürgermeisterin Sophie Hæstorp Andersen forderte die Bewohner Kopenhagens auf, sich ihre Stadt nicht von der Tragödie nehmen zu lassen: «Wir lassen uns nicht einschüchtern.»

Ein 22-jähriger wird verdächtigt, in einem Einkaufszentrum im Süden der dänischen Hauptstadt am Sonntag drei Menschen getötet und vier weitere durch Schüsse schwer verletzt zu haben. Drei Menschen wurden nach Polizeiangaben außerdem wegen Verletzungen durch mögliche Streifschüsse behandelt. Der mutmaßliche Täter war bereits kurz nach der Tat festgenommen werden. Seine Untersuchungshaft wird er in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung verbringen.

Debatte über den Umgang mit psychisch Kranken

In der Psychiatrie war der Mann nach Angaben der Polizei bereits zuvor bekannt. Der Fall hat in Dänemark eine Debatte über den Umgang mit psychisch kranken Menschen losgetreten. «Man kann alle möglichen Vermutungen anstellen: War der Täter psychisch krank? War er in der Psychiatrie? Hat er um Hilfe gebeten, ist aber nicht verstanden worden?», sagte Psychiatrie-Professor Poul Videbech von der Universität Kopenhagen im dänischen Fernsehen.

Um zu verhindern, dass solch eine Tat sich wiederhole, müsse gründlich untersucht werden, was ihr vorausgegangen sei: «Aus Rücksicht auf die Opfer, die Hinterbliebenen – und so gesehen auch auf uns alle – müssen wir das Maximale aus so einer schrecklichen Geschichte lernen», sagte Videbech.

Nach Einschätzung der Vorsitzenden der Dänischen Psychiatrischen Gesellschaft, Psychiatrie-Professorin Merete Nordentoft, wären in der Psychiatrie rund ein Drittel mehr Mitarbeiter nötig, um psychisch Kranke angemessen zu betreuen. «Ich bin einer Meinung mit denjenigen, die da draußen sitzen und denken, dass das System so unter Druck ist, dass solche Dinge passieren können.»

Nach Recherchen des Senders DR soll der mutmaßliche Amokläufer vor der Tat versucht haben, eine Krisen-Hotline zu erreichen. Während der Untersuchungshaft soll der geistige Zustand des Verdächtigen untersucht werden. Details zu seiner Vorgeschichte sind jedoch noch nicht bekannt. Auch das Motiv für die Tat ist noch unklar. Terror soll aber nicht dahinterstecken.

Tatwaffen sollen aus einem Schützen-Club stammen

Bei seiner Festnahme trug der Tatverdächtige ein Gewehr und ein Messer bei sich. Außerdem hatte er nach Angaben der Polizei Zugang zu einer Pistole. Nach Informationen des Fernsehsenders TV2 News sollen die Tatwaffen des Mannes aus einem Schützen-Club stammen. Eine Person aus dem nahen Umfeld des Verdächtigen soll demnach Mitglied in dem Club sein und die Erlaubnis haben, Waffen des benutzten Typs zu Hause aufzubewahren. Die Polizei bestätigte die Angaben zunächst nicht.

Bei dem Angriff starben zwei dänische 17-Jährige – ein Junge und ein Mädchen – und ein Russe mit Wohnsitz in Dänemark. Die Polizei gab in einer Mitteilung an, dass der Mann 46 Jahre alt gewesen sei. Zuvor hatte sie von einem 47-Jährigen gesprochen.

Einer der Teenager hatte in dem Kino gearbeitet, das dem Einkaufszentrum angeschlossen ist. «Mit großer Trauer müssen wir bestätigen, dass einer unserer jungen Kino-Mitarbeiter sein Leben in der schrecklichen und unbegreiflichen Tragödie am Sonntag verloren hat», teilte der Betreiber Nordisk Film Biografer am Dienstag auf Facebook mit. «Wir sind tief berührt und unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Angehörigen.»

Die Kollegen des gestorbenen Teenagers bekämen psychologische Hilfe, hieß es in dem Facebook-Post. Alle Kinos des Betreibers im Land waren am Dienstag geschlossen – «aus Respekt für die Opfer – und um die Situation mit unseren Mitarbeitern zu besprechen». Das ganze Einkaufszentrum, in dem sich der Angriff ereignet hatte, bleibt noch mindestens bis kommenden Montag geschlossen.

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Amoklauf Dänemark Einkaufszentrum Fernsehen Kopenhagen Polizei Sonntag Universität Kopenhagen

Schüsse im Einkaufszentrum: Dänemark diskutiert nach Amoklauf über Ursachen

Der Amoklauf von Kopenhagen hat eine Debatte über die Behandlung von psychisch Kranken in Dänemark losgetreten. Am Abend erinnerten die Kopenhagener bei einer Gedenkfeier an die Opfer.

Nach dem Amoklauf in Kopenhagen mit drei Toten diskutieren Experten über den Umgang mit psychisch kranken Menschen in Dänemark.

Der 22-jährige Verdächtige, der bereits kurz nach der Tat festgenommen wurde, war nach Angaben der Polizei «in der Psychiatrie bekannt». Seine Untersuchungshaft wird er in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung verbringen. «Man kann alle möglichen Vermutungen anstellen: War der Täter psychisch krank? War er in der Psychiatrie? Hat er um Hilfe gebeten, ist aber nicht verstanden worden?», sagte Psychiatrie-Professor Poul Videbech von der Universität Kopenhagen am Dienstag im dänischen Fernsehen.

In der Psychiatrie fehlen Mitarbeiter

Um zu verhindern, dass solch eine Tat sich wiederhole, müsse gründlich untersucht werden, was ihr vorausgegangen sei: «Aus Rücksicht auf die Opfer, die Hinterbliebenen – und so gesehen auch auf uns alle – müssen wir das Maximale aus so einer schrecklichen Geschichte lernen», sagte Videbech.

Nach Einschätzung der Vorsitzenden der Dänischen Psychiatrischen Gesellschaft, Psychiatrie-Professorin Merete Nordentoft, wären in der Psychiatrie rund ein Drittel mehr Mitarbeiter nötig, um psychisch Kranke angemessen zu betreuen. «Ich bin einer Meinung mit denjenigen, die da draußen sitzen und denken, dass das System so unter Druck ist, dass solche Dinge passieren können.»

Motiv weiterhin unklar

Nach Recherchen des Senders DR soll der mutmaßliche Amokläufer vor der Tat versucht haben, eine Krisen-Hotline zu erreichen. Während der Untersuchungshaft soll der geistige Zustand des Verdächtigen untersucht werden. Details zu seiner Vorgeschichte sind jedoch noch nicht bekannt. Auch das Motiv für die Tat ist noch unklar. Terror soll aber nicht dahinter stecken.

Der 22-jährige Däne soll am Sonntag in dem Einkaufszentrum Field’s in Kopenhagen drei Menschen erschossen und vier durch Schüsse schwer verletzt haben. Drei weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei wegen Verletzungen durch mögliche Streifschüsse behandelt. Die Todesopfer waren zwei dänische 17-Jährige – ein Junge und ein Mädchen – und ein 47 Jahre alter Russe mit Wohnsitz in Dänemark.

Einer der Teenager hatte in dem Kino gearbeitet, das dem Einkaufszentrum angeschlossen ist. «Mit großer Trauer müssen wir bestätigen, dass einer unserer jungen Kino-Mitarbeiter sein Leben in der schrecklichen und unbegreiflichen Tragödie am Sonntag verloren hat», teilte der Betreiber Nordisk Film Biografer auf Facebook mit. «Wir sind tief berührt, und unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Angehörigen.»

Gedenkfeier mit Ministerpräsidentin

Bei einer emotionalen Gedenkfeier haben mehrere Tausend Menschen am Abend an die Opfer des Amoklaufs erinnert. «Ein kranker Mann hat das Feuer eröffnet – und mit einem Mal wurde uns unser strahlender Sommer genommen», sagte Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bei der Feier, die auch der dänische Kronprinz Frederik und sein Sohn Christian besuchten. In einer Schweigeminute gedachten die Kopenhagener vor dem Tatort der drei Menschen, die bei dem Angriff in einem Einkaufszentrum ums Leben kamen.

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Hamburg Polizei Schleswig-Holstein Sonntag

Festnahmen: Einbruchserie in Schnellrestaurants aufgeklärt

Die Polizei hat eine wochenlange Einbruchserie in Schnellrestaurants und Lieferdienste in Hamburg und Schleswig-Holstein aufgeklärt und drei Verdächtige ermittelt. Zwei von ihnen hatten Beamte in der Nacht zum Sonntag auf frischer Tat ertappt, als sie bei einem Pizzadienst in Hamburg-Winterhude einbrechen wollten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Die Polizei hat eine wochenlange Einbruchserie in Schnellrestaurants und Lieferdienste in Hamburg und Schleswig-Holstein aufgeklärt und drei Verdächtige ermittelt. Zwei von ihnen hatten Beamte in der Nacht zum Sonntag auf frischer Tat ertappt, als sie bei einem Pizzadienst in Hamburg-Winterhude einbrechen wollten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Dem 21- und dem 25-Jährigen sowie einem 23-Jährigen werden 16 Einbruchsdiebstähle zwischen Mitte Mai und Anfang Juli vorgeworfen. Dabei sollen sie nachts Türen oder Fenster aufgehebelt oder mit Steinen oder Gullydeckeln eingeworfen hatten, um in die überwiegend im Hamburger Westen sowie in Schenefeld gelegenen Objekte zu gelangen. Dort klauten sie die Tageseinnahmen der Geschäfte.

Dank der Spuren am Tatort sowie der Bilder aus den Überwachungskameras kamen die Ermittler auf die Fährte des Trios, konnten so den Einbruch am Sonntag vereiteln und zwei Männer vorläufig festnehmen. Im Laufe des Tages wurden zudem die Wohnungen von zwei Verdächtigen durchsucht und Beweismittel sichergestellt.

Alle drei Verdächtigen sind der Polizei bereits bekannt, der jüngere als sogenannter Intensivtäter. Während die zwei älteren Verdächtigen mangels Haftgründen wieder auf freiem Fuß sind, kam der 21-Jährige in Untersuchungshaft. Es werde nun zudem geprüft, ob das Trio für weitere Einbrüche verantwortlich ist.

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Eis Italien Marmolata Sonntag

Video: Gletscherunglück in Italien: Kaum noch Hoffnung auf Überlebende

Am Sonntag waren am Berg Marmolata in den Dolomiten Eis, Schnee und Felsen abgebrochen und hatten mehrere Bergsteiger verschüttet.

Am Sonntag waren am Berg Marmolata in den Dolomiten Eis, Schnee und Felsen abgebrochen und hatten mehrere Bergsteiger verschüttet.

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Amoklauf Dänemark Einkaufszentrum Fernsehen Kopenhagen Polizei Sonntag Universität Kopenhagen

Schüsse im Einkaufszentrum: Dänemark diskutiert nach Amoklauf über Ursachen

Der Amoklauf von Kopenhagen hat eine Debatte über die Behandlung von psychisch Kranken in Dänemark losgetreten. Am Dienstagabend wollen sich die Kopenhagener bei einer Gedenkfeier an die Opfer erinnern.

Nach dem Amoklauf in Kopenhagen mit drei Toten diskutieren Experten über den Umgang mit psychisch kranken Menschen in Dänemark.

Der 22-jährige Verdächtige, der bereits kurz nach der Tat festgenommen wurde, war nach Angaben der Polizei «in der Psychiatrie bekannt». Seine Untersuchungshaft wird er in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung verbringen. «Man kann alle möglichen Vermutungen anstellen: War der Täter psychisch krank? War er in der Psychiatrie? Hat er um Hilfe gebeten, ist aber nicht verstanden worden?», sagte Psychiatrie-Professor Poul Videbech von der Universität Kopenhagen am Dienstag im dänischen Fernsehen.

In der Psychiatrie fehlen Mitarbeiter

Um zu verhindern, dass solch eine Tat sich wiederhole, müsse gründlich untersucht werden, was ihr vorausgegangen sei: «Aus Rücksicht auf die Opfer, die Hinterbliebenen – und so gesehen auch auf uns alle – müssen wir das Maximale aus so einer schrecklichen Geschichte lernen», sagte Videbech.

Nach Einschätzung der Vorsitzenden der Dänischen Psychiatrischen Gesellschaft, Psychiatrie-Professorin Merete Nordentoft, wären in der Psychiatrie rund ein Drittel mehr Mitarbeiter nötig, um psychisch Kranke angemessen zu betreuen. «Ich bin einer Meinung mit denjenigen, die da draußen sitzen und denken, dass das System so unter Druck ist, dass solche Dinge passieren können.»

Nach Recherchen des Senders DR soll der mutmaßliche Amokläufer vor der Tat versucht haben, eine Krisen-Hotline zu erreichen. Während der Untersuchungshaft soll der geistige Zustand des Verdächtigen untersucht werden. Details zu seiner Vorgeschichte sind jedoch noch nicht bekannt. Auch das Motiv für die Tat ist noch unklar. Terror soll aber nicht dahinter stecken.

Der 22-jährige Däne soll am Sonntag in dem Einkaufszentrum Field’s in Kopenhagen drei Menschen erschossen und vier durch Schüsse schwer verletzt haben. Drei weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei wegen Verletzungen durch mögliche Streifschüsse behandelt. Die Todesopfer waren zwei dänische 17-Jährige – ein Junge und ein Mädchen – und ein 47 Jahre alter Russe mit Wohnsitz in Dänemark.

Einer der Teenager hatte in dem Kino gearbeitet, das dem Einkaufszentrum angeschlossen ist. «Mit großer Trauer müssen wir bestätigen, dass einer unserer jungen Kino-Mitarbeiter sein Leben in der schrecklichen und unbegreiflichen Tragödie am Sonntag verloren hat», teilte der Betreiber Nordisk Film Biografer am Dienstag auf Facebook mit. «Wir sind tief berührt, und unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Angehörigen.»

Eine Gedenkfeier mit der Ministerpräsidentin

Die Kollegen des gestorbenen Teenagers bekämen psychologische Hilfe, hieß es in dem Facebook-Post. Alle Kinos des Betreibers im Land waren am Dienstag geschlossen – «aus Respekt für die Opfer, und um die Situation mit unseren Mitarbeitern zu besprechen». Das ganze Einkaufszentrum, in dem sich der Angriff ereignet hatte, bleibt noch mindestens bis kommenden Montag geschlossen.

Auf der Straße vor dem Tatort, die bis Mitternacht abgesperrt bleiben soll, wollen sich am Dienstagabend zahlreiche Menschen versammeln, um der Opfer des Amoklaufs zu gedenken. Dort wollen Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Kopenhagens Oberbürgermeisterin Sophie Hæstorp Andersen Reden halten. Außerdem soll ein Chor singen. «Komm und zeig deine Unterstützung», schrieb die Kommune Kopenhagen am Dienstag auf Twitter.

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